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disadeli

vor 3 Jahren

2. Leseabschnitt: Seite 53 bis 94
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Ganz durch bin ich noch nicht mit dem zweiten Leseabschnitt, aber auf Seite 89 kurz davor. Sehr gefreut habe ich mich über das Rezept. Zwar werde ich es eher nicht ausprobieren um Französinnen zu verzaubern, aber auf die Wirkung bei meinem sächsischen Koch bin ich gespannt.

Den sächsischen "Akzent" der Eltern finde ich übrigens sehr stark hervorgehoben. So ist es mir hier in Leipzig und Umgebung noch nicht begegnet. Zuhause genieße ich den großen Vorteil, dass der sächsische Koch in Bayern gelernt hat und damit mehr zum allgemein verständlich Deutsch tendiert. :D

Die Strategie, all zu begeisterte Gästezimmerbenutzer von einem weiteren Besuch abzuhalten, merke ich mir mal, für den Fall der Fälle.

Die Beschreibung der alltäglichen Begebenheiten in der DDR finde ich realitätsnah und angemessen auf die Schippe genommen.

Mit Begeisterung lese ich weiter (:

Glanzleistung

vor 3 Jahren

2. Leseabschnitt: Seite 53 bis 94
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Na bestens die Szene mit den Eltern bei Leipzig. Das kommt mir sooo bekannt vor. Mein Vater spricht auch so sehr sächsisch (und dazu noch sehr viel), dass man es mit „Schnellem Englisch“ verwechseln könnte. Bekannte aus Niedersachsen verstehen ihn regelmäßig falsch. Den Vogel hat er allerdings auf einer Flugreise nach Südafrika abgeschossen als er nach der Länge seines Aufenthaltes auf englisch gefragt wurde (also How many weeks?) und mit „85 Kilo“ antwortete.

Ich kann das also dementsprechend nachvollziehen.

Kindervatter

vor 3 Jahren

2. Leseabschnitt: Seite 53 bis 94
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Glanzleistung schreibt:
Den Vogel hat er allerdings auf einer Flugreise nach Südafrika abgeschossen als er nach der Länge seines Aufenthaltes auf englisch gefragt wurde (also How many weeks?) und mit „85 Kilo“ antwortete.

Sehr lustig. Da juckt es direkt in den Fingern diese Anekdote ins nächste Buch einzubauen, aber leider gehört sie mir nicht. :-)

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Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 3 Jahren

2. Leseabschnitt: Seite 53 bis 94

Der 2. Leseabschnitt hat meinen Eindruck vom 1. Leseabschnitt bestätigt. In der ganzen Geschichte steht der Humor im Vordergrund, und das aber nicht etwa ohne Niveau. Sehr wohl werden einzelne Szenen sehr tiefsinnig und auch realitätsnah (DDR-Zeiten, z. B. das Reparieren des Minetta-Radios auf S. 88 oder die "Altpapiersammel-Aktionen", auch wenn ich diese ohne Urkunde kenne, was aber sicher dem humoristischen Zweck des Buches geschuldet ist). Köstlich fand ich auch die Szene auf S. 84, als die "sächsische Mutter" versuchte, Marianne zuliebe ein französisches Menü zu kredenzen und dabei so ganz nebenbei wissen läßt, dass sie gern einen Enkel hätte...!
Ich bin gespannt, wie die Geschichte weitergeht.

sommerlese

vor 3 Jahren

2. Leseabschnitt: Seite 53 bis 94
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Die Beherbergung von Gästen war köstlich zu lesen und für Benjamin und Marianne sicher sehr anstrengend! Ein wenig erinnert mich das an einige Gastschüler, die ich selbst beherbergt habe. Da kam immer noch die Aufregung dazu, dass die Minderjährigen auch sicher den Aufenthalt überstehen!

Das Sammeln von Altpapier ist für mich heute ja auch eine Selbstverständlichkeit! Aber im Osten habe ich davon früher auch nur von Verwandten gehört und fand die Idee gut. Die im Buch geschilderte Prämierung ist aber toll erzählt! So kann ich mir das gut vorstellen! War das denn wirklich so?

Federtier

vor 3 Jahren

2. Leseabschnitt: Seite 53 bis 94
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Bei der Geschichte mit dem Altpapier-Sammeln kamen Erinnerungen auf. Herrlich zu lesen. Dass das prämiert wurde, daran kann ich mich nicht mehr erinnern? War es denn so? Hab es ja in der DDR nur bis zum blauen Halstuch geschafft, dann fiel die Mauer. Hab von daher nicht mehr sooo viele Erinnerungen daran. Kann mich aber noch genau daran erinnern, dass mir mein Papa immer ein schönes Päckchen Altpapier geschnürt hatte, mit einer Trageschlaufe dran, da ich ja in meiner Klasse den weitesten Schulweg hatte. Eigentlich Blödsinn, dass ich das mitschleppen musste. Privat hat man ja auch gesammelt und das Ganze dann zu Annahmestelle gekarrt.

Sehr amüsant fand ich auch den Abschnitt mit dem Essen bei den Eltern. Hut ab vor dem Improvisationstalent der Mutter! ;) Hab mich köstlich amüsiert!

Kindervatter

vor 3 Jahren

2. Leseabschnitt: Seite 53 bis 94
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Federtier schreibt:
... Altpapier-Sammeln ... Dass das prämiert wurde, daran kann ich mich nicht mehr erinnern? War es denn so?

Zumindest an meiner Schule gab es für besonders außergewöhnlichen Sammeleifer manchmal eine Urkunde. Ich habe meine leider nicht mehr – sie wurde wie im Buch beschrieben recycelt. Die Geschichte ist nämlich (bis auf die Kiloangabe) wahr.

sommerlese

vor 3 Jahren

2. Leseabschnitt: Seite 53 bis 94
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Ein LovelyBooks-Nutzer schreibt:
Köstlich fand ich auch die Szene auf S. 84, als die "sächsische Mutter" versuchte, Marianne zuliebe ein französisches Menü zu kredenzen und dabei so ganz nebenbei wissen läßt, dass sie gern einen Enkel hätte...!

Das war wirklich eine tolle Idee! Die grobe Leberwurst als Ersatz, Feigenmarmelade wird ebenfalls ersetzt, das erinnert an das Improvisieren meiner Tanten früher im Osten.

hermine

vor 3 Jahren

2. Leseabschnitt: Seite 53 bis 94
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Die Unterschiede zwischen Ost- und West sind hier sehr unterhaltsam dargestellt. Ich hoffe, dass die Mauer in den Köpfen möglichst ganz verschwindet. An die Vergangenheit sollte man sich aber trotzdem erinnern.
Auch ich habe gehört, dass man in der DDR für fleißiges Altpapiersammeln eine Urkunde und ein kleines Präsent bekommen hat, das stimmt.

Matalina85

vor 3 Jahren

2. Leseabschnitt: Seite 53 bis 94
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Der erste Eindruck erhärtet sich. Es ist weiterhin lustig und spannend zugleich. Es macht Spaß zu lesen.
Allerdings habe ich als Norddeutsche ohne Verwandte/Bekannte/Freunde aus dem "Osten" ein paar Probleme beim Lesen der ostdeutschen Gespräche. Zumindest wenn es mal länger als ein Satz ist. Da muss ich mich schon sehr konzentrieren *g*.

So langsam zeichnen sich die Differenzen zwischen deutsch und französisch auf, nicht nur beim Essen. Beim ganzen Verhalten und Miteinander. Unterschiedliche Kulturen prallen aufeinander. Das kann ganz spannend sein oder wie hier die ein oder andere Panne mit sich bringen.

ich finde es nach wie vor super geschrieben und freue mich auf mehr

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