Benjamin Lacombe

 4.7 Sterne bei 172 Bewertungen
Autor von Das Elfen-Bestimmungsbuch, Undine und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Benjamin Lacombe

Benjamin Lacombe wurde 1982 in Paris geboren und studierte an der École nationale supérieure des arts décoratifs Illustration. Er arbeitet international als freier Autor und Illustrator und prägte durch seinen auffallenden Steam Punk-Stil auch den deutschen Bilderbuchmarkt.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Benjamin Lacombe

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Buchformat:
Cover des Buches Das Elfen-Bestimmungsbuch (ISBN: 9783941787841)

Das Elfen-Bestimmungsbuch

 (41)
Erschienen am 28.08.2012
Cover des Buches Undine (ISBN: 9783941087217)

Undine

 (29)
Erschienen am 01.02.2013
Cover des Buches Lisbeth und das Erbe der Hexen (ISBN: 9783941087583)

Lisbeth und das Erbe der Hexen

 (21)
Erschienen am 21.08.2009
Cover des Buches Swinging Christmas (ISBN: 9783942787055)

Swinging Christmas

 (14)
Erschienen am 28.08.2013
Cover des Buches Madame Butterfly (ISBN: 9783942787222)

Madame Butterfly

 (13)
Erschienen am 22.08.2014
Cover des Buches Lisbeth, die kleine Hexe (ISBN: 9783942787109)

Lisbeth, die kleine Hexe

 (11)
Erschienen am 01.08.2013
Cover des Buches Leonardo & Salaï (ISBN: 9783942787512)

Leonardo & Salaï

 (9)
Erschienen am 20.02.2015
Cover des Buches Der Schatten des Golem (ISBN: 9783957280466)

Der Schatten des Golem

 (7)
Erschienen am 30.06.2017

Neue Rezensionen zu Benjamin Lacombe

Neu

Rezension zu "Undine" von Benjamin Lacombe

Eine sensationell aufgemachte Kurzgeschichte. :)
Ellaa_vor 5 Monaten

Inhaltsangabe:
Der junge Ritter Hans von Ringstetten findet in einer Fischerhütte in einem verwunschenen Wald Zuflucht und verliebt sich in die geheimnisvolle Pflegetochter der Fischersleute, Undine. Sie und er werden ein Paar, und bald reitet Hans mit seiner Undine stolz in die Reichsstadt ein, wo die Herzogstochter Ursula auf ihn gewartet hat. Ursula schmeichelt sich bei dem glücklichen Brautpaar ein, und als sie herausfindet, dass Undine eigentlich ein Wassergeist ist, hat sie auch schon einen Plan, wie sie den schönen Hans wieder für sich gewinnen wird.

Meine Meinung:
Was für wunderschöne Illustrationen! ♡
Ich wurde positiv von diesem dünnen Büchlein überrascht und kann es jedem der offen für Neues ist, nur ans Herz legen. Eine ganz klare Kaufempfehlung! Ein düsteres Märchen ganz ohne Happy End! :)

Cover: Das Cover und sämtliche Illustrationen waren einfach traumhaft schön! :)
Schon ein paar Mal ist mir der Illustrator Benjamin Lacombe ins Auge gestochen und nun endlich habe ich mir den Wunsch erfüllt eines seiner Werke in natura zu bestaunen- und ja! Ich bin schwer begeistert. :)
Er ist einfach unglaublich talentiert! Es scheint fast so als wären die Bilder lebendig.
Auf dem Cover sehen wir einen kleinen Ausschnitt von einem See- dieser ist voller Seerosen, mittendrin schwimmt Undine.
Ihr langes rotes Haar ergießt sich über ihren Rücken und schlängelt sich auf dem Wasser. Gedankenverloren liebkost sie ihr Haar. Auch in ihrem Haar sind Seerosen eingeflochten.
Die Rückseite ist auch so gestaltet worden, allerdings tummeln sich hier noch ein paar Frösche im Wasser. :) Ganz Wassergeisttypisch aufgebaut und perfekt harmonierend zur Geschichte. :)

Schreibstil: Der Schreibstil des Autors ist sehr sehr einfach gehalten. :) Schnell ist man mit dem recht dünnen Büchlein fertig, was aber auch an der äußerst spannenden Geschichte liegt. :) Das Ganze hat einen Hauch märchenhaftes- ist jedoch komplett düster gehalten und eher etwas für Jugendliche, als für Kleinkinder.
Die Geschichte gepaart mit den herrlichen Illustrationen lässt einen sofort in diese Welt abtauchen und bietet einen unglaublichen Sogeffekt! Das Ganze hätte ruhig viel länger sein können. *-*
Es ist aber eben eine typische Kurzgeschichte. :)

Idee: Die Idee des Buches hat mir sehr Gut gefallen. :)
Hauptsächlich geht es um Liebe und um Verrat, zwei äußerst dynamische Themen.
Der junge Hans wird von der Herzogstochter Ursula in den Wald geschickt um eine schier unmögliche Aufgabe zu erfüllen, damit er sie heiraten darf. Jedoch kommt alles anders: Er trifft auf Undine und verliebt sich sofort in sie.
Ohne zu überlegen nimmt er sie mit zu sich- und heiratet sie.
Ursula ist darüber mehr als erbost und hasst Undine dafür, das sie nun mit Hans verheiratet ist. Dennoch wird sie schnell durch ihren falschen Charakter, zur engen Freundin der Beiden.
Als sie jedoch herausfindet, dass Undine kein Mensch ist, sondern ein Wassergeist, nutzt sie diese Chance sogleich aus um Hans wieder für sich zu gewinnen und redet Undine bei jeder Gelegenheit schlecht.. bis auch Hans nur das Böse in ihr sieht..
Wird diese Boshaftigkeit ihre Liebe überstehen?

Kapitel: Das Ende hat mir sehr Gut gefallen, obwohl es sehr düster war. Eine Story ganz nach meinem Geschmack und mit vielen Passagen zum Nachdenken. :)
Kapitel gibt es allerdings keine- diese Kurzgeschichte rutscht in einem Gang durch und benötigt auch keine Sackungspausen- mal etwas ganz anderes. :)

Charaktere: Alle Charaktere konnten mich in ihrer Darstellung überzeugen, obwohl ich keine Bindung zu ihnen aufbauen konnte. Aber das muss bei solchen Büchlein wir ich finde, auch nicht sein. :) Es ist eine typische Kurzgeschichte- gerade bei dieser Art von Büchern habe ich sehr Probleme mich mit den Charaktern zu identifizieren.
Kommen wir zu dem Hauptcharakter: Undine.
Undine ist makellos schön- hat aber ihren ganz eigenen Kopf und hält ihre Adoptiveltern damit ziemlich auf Trapp. :) Jedoch wird sie durch Hans erwachsener und liebevoll. Ich mochte sie eigentlich ganz gerne. :)
Gerade die Wassergeister geben der ganzen Story etwas mystisches.
Ursula ist durch ihre Falschheit ein absoluter Hasscharakter- stellt damit aber genau das da was sie auch sollte.
Hans ist absolut von Undine verzaubert und sehr lieb zu ihr- wird mir durch seine Entscheidung am Ende jedoch unsympathisch.

Mein Fazit: Ich vergebe herzliche 4,5 Sternchen. ♡ Für mich waren die Illustrationen einfach Balsam für meine Bücherseele. :)
Ich werde mir definitiv weitere Werke von Benjamin Lacombe zulegen. ♡
Herzschmerz, Fantasy und ganz viel zum Nachdenken! Ein Muss für alle die Mal etwas Neues entdecken möchten. :) 


Kommentare: 11
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Rezension zu "Swinging Christmas" von Benjamin Lacombe

Musik, Bücher und Liebe
Seitenhainvor einem Jahr

Robin lebt in einem langweiligen Kaff in den Bergen. Eines Tages bittet ihn seine Mutter, Kehrpakete an Bedürftige auszuliefern - auch an den gruseligen Alten, der außerhalb der Stadt wohnt. Doch wie es bei einem ordentlichen Weihnachtsbuch so ist, ist der Alte gar nicht so gruselig - er liest Robin Bücher vor und sie hören zusammen Jazz-Schallplatten. Doch wieso ist der Alte immer so traurig?


Eine wie immer wunderschön illustrierte Kurzgeschichte von Benjamin Lacombe nach einer Erzählung von Olivia Ruiz, einer französischen Sängerin. Leider kommt das Ende sehr abrupt und man fühlt sich etwas allein im Schnee zurückgelassen. Allerdings erhält man dafür eine schöne Geschichte über Liebe und Bücher und Weihnachtsgefühle - was will man mehr!


Witzig finde ich, dass es im Original eine CD zum Buch gab, auf der Ruiz 5 Lieder eingesungen hat. Schade, dass sie beim deutschen Buch nicht enthalten war.


"Zum Lesen, mein Großer, muss man ganz entspannt sein. Lass die Worte auf dich zukommen, ohne etwas von ihnen oder von dir zu verlangen; lass ohne Angst zu, dass sie von dir Besitz ergreifen..."


~ Lilith ~

22.11.2019

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Rezension zu "Das Elfen-Bestimmungsbuch" von Benjamin Lacombe

Ein famoses Bilderbuch für mein erwachsenes Herz!
Paperboatvor einem Jahr

Das Elfen-Bestimmungsbuch mit zauberhaften Illustrationen von Benjamin Lacombe war schon lange Gegenstand meiner Sehnsucht. Kürzlich hatte ich die Gelegenheit es mir endlich zu kaufen!

Ein Biologe wird im Auftrag Rasputins auf eine Mission entsandt Forschungen zu Heilpflanzen in einem legendenumwobenen Wald zu machen. Der Forscher, der für die Reise seine Frau und Tochter in Russland für einige Wochen zurückließ, trifft schon bald auf die kleinen Kreaturen des Waldes – nicht Pflanze, nicht Mensch, aber doch beidem ähnlich. Er tauft die neuentdeckten Lebewesen „Elfen“. Aus den Wochen werden fast zwei Jahre, die der Biologe sich in seinen Entdeckungen verliert.

Das Buch besteht nicht nur aus den Illustrationen der Elfen, sondern auch in hübsch aufgemachten Briefwechseln zwischen dem Forscher, seiner Frau und dem ungeduldigen Rasputin, dem es nach Ergebnissen giert.
Transparentpapiere verleihen dem Buch etwas Nebeliges, fast Mystisches; ausgestanzte Seiten mit filigranen Mustern geben dem Betrachter der Bilder den Eindruck sich mitten im Wald zu befinden und durch das Dickicht einen voyeuristischen Blick auf die scheuen Elfen zu erhaschen.
Wunderschön, und auch wenn es kostspieliger war als meine bisherigen Bilderbücher, so war es den Kauf auf jeden Fall wert!

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