Benjamin Lebert

 3,3 Sterne bei 1.138 Bewertungen
Autor von Crazy, Der Vogel ist ein Rabe und weiteren Büchern.

Lebenslauf

der Klassiker der Jugendliteratur: Benjamin Lebert wurde am 08.01.1982 in Freiburg geboren. Bereits im Alter von zwölf Jahren begann Lebert zu schreiben. 1999 erschien sein Romandebüt "Crazy". Sein Erstlingswerk wurde in 33 Sprachen übersetzt und von Hans-Christian Schmid fürs Kino adaptiert. Der Film ist mittlerweile ein Klassiker der Jugendliteratur. So auch seine folgenden Romane. Heute lebt der Schrifsteller in Hamburg.

Alle Bücher von Benjamin Lebert

Cover des Buches Crazy (ISBN: 9783462320350)

Crazy

(578)
Erschienen am 11.04.2019
Cover des Buches Der Vogel ist ein Rabe (ISBN: 9783442541607)

Der Vogel ist ein Rabe

(174)
Erschienen am 11.07.2005
Cover des Buches Kannst du (ISBN: 9783442467280)

Kannst du

(113)
Erschienen am 19.05.2008
Cover des Buches Im Winter dein Herz (ISBN: 9783455650143)

Im Winter dein Herz

(80)
Erschienen am 08.10.2014
Cover des Buches Der Flug der Pelikane (ISBN: 9783462042467)

Der Flug der Pelikane

(55)
Erschienen am 23.09.2010
Cover des Buches Mitternachtsweg (ISBN: 9783455650938)

Mitternachtsweg

(42)
Erschienen am 17.09.2016
Cover des Buches Im Zeichen der Acht (ISBN: 9783038802105)

Im Zeichen der Acht

(28)
Erschienen am 13.04.2022

Neue Rezensionen zu Benjamin Lebert

Cover des Buches Gruselkabinett - Folge 105 (ISBN: 9783785751688)
Elmar Hubers avatar

Rezension zu "Gruselkabinett - Folge 105" von Benjamin Lebert

Elmar Huber
Mitternachtsweg

STORY

Der Reporter Peter Maydell, der in der Regel über langweiliges Lokalgeschehen berichtet, erhält immer wieder außergewöhnlich gut geschriebene Reportagen des jungen Hobbyjournalisten Johannes Kielland, die er für seine Zeitung aufarbeitet und veröffentlicht. Im jüngsten Paket des Hamburgers befindet sich ein sehr persönliches Manuskript, das Maydell nach den ersten Sätzen fesselt und mit fortschreitender Lektüre zunehmend alarmiert: 


Kielland berichtet darin, dass im Spätsommer 2005 auf dem kleinen Sylter „Friedhof der Heimatlosen“ erstmals seit 100 Jahren wieder eine Beerdigung stattfand. Der Leichnam des jungen Mannes, der am Strand angespült wurde, konnte nicht identifiziert werden. Daher entschloss man sich, ihn auf diesem Gottesacker, der unbekannten Schiffbrüchigen vorbehalten ist, beizusetzen. Das einzige vage Indiz zur Identität des Toten ist ein dünner Handschuh aus einem ungewöhnlichen Material an seiner linken Hand. 


Nach dem Erscheinen von Kiellands Artikel in der örtlichen Zeitung meldet sich wiederholt eine Frau bei ihm, die er zunächst ignoriert, letztendlich aber doch zu einem Treffen mit ihr bereit ist. Die Frau, Helma Marie Brandt, gibt sich als Freundin des Verstorbenen zu erkennen. Sie beginnt eine Liebesbeziehung mit Kielland und erzählt ihm von ihrer Zeit mit dem verstorbenen Martin Uhlmann. Gemeinsam hatten sie ein abgelegenes Haus in der Lüneburger Heide gekauft, wo Uhlmann eines Tages im Keller den seltsamen Handschuh fand und anlegte, was zu einer merklichen Veränderung seines Wesens führte. Uhlmann wurde zu einem besessenen Handwerker, wortkarg und rau, bis er eines Tages spurlos verschwand. 


Kielland hegt jedoch den Verdacht, dass Helma selbst hinter Martins Verschwinden stecken könnte, und verlässt sie. Nach einigen Tagen beschließt Kielland, Helma einen Brief zu schreiben. Bei der Suche nach ihrer Adresse erhält er die merkwürdige Auskunft, dass Helma seit einigen Monaten nicht mehr in dem beschriebenen Haus wohnt. Neugierig forscht er weiter in ihrer Vergangenheit und stößt auf verstörende Informationen.


MEINUNG

Es dürfte eine Premiere innerhalb der „Gruselkabinett“-Reihe sein, dass nicht eine klassische Schauergeschichte vertont wurde, sondern ein moderner phantastischer Kurzroman. 


Die Erzählung des „Crazy“-Autors Benjamin Lebert ist mit ihren wechselnden Zeit- und Handlungsebenen recht barock konstruiert und fordert vom Hörer einiges an Aufmerksamkeit. Dabei ist lange Zeit unklar, wohin die Geschichte eigentlich steuert. Das Geschehen bleibt unvorhersehbar, doch stets interessant genug, um den Zuhörer zu fesseln. 


Erst als Johannes Kiellands Nachforschungen immer unglaublichere Details über Helma Marie Brandt ans Licht bringen, schwenkt „Mitternachtsweg“ auf die Bahn einer klassischen Geistererzählung ein,. Bald muss er sogar seine eigenen Erlebnisse mit ihr hinterfragen. Beim Kreisschluss der Geschichte wird zwar stark auf den Zufall gesetzt, doch rundet dies die Erzählung auf ansprechende Weise ab.


Insgesamt muss man Autor Lebert zugestehen, dass er hier eine moderne und eigenständige Schauererzählung im Geiste der großen (Schwarz-)Romantiker geschaffen hat, die nicht selten ebenfalls eine bedachtsame Weitschweifigkeit pflegten.


Wie vom „Gruselkabinett“ gewohnt, bietet die Folge viele beeindruckende Hörspielmomente und -dialoge, wie etwa eine wunderbare, unaufgeregte Szene zwischen Eckard Dux und Cathlen Gawlich in der Zeitungsredaktion, die von den erstklassigen und hervorragend besetzten Sprecherinnen und Sprechern auf äußerst natürliche Weise dargeboten werden.


Die Umsetzung ins Hörspiel ist insgesamt großartig gelungen. Dem Titania-Team kann man neidlos zugestehen, dass es selbst nach über 100 Folgen immer wieder Neues bietet. Hier trägt beispielsweise die ungewohnte Verwendung moderner elektronischer Musik der zeitgenössischen Vorlage Rechnung.

Cover des Buches Gruselkabinett - Folge 105 (ISBN: 9783785751688)
P

Rezension zu "Gruselkabinett - Folge 105" von Benjamin Lebert

Pegasus1989
Mittelmäßig

Diese Geschichte konnte mich leider nicht wirklich überzeugen. Das Meiste der Geschichte plätschert langweilig vor sich hinnd wirklich starker Grusel ist kaum zu merken. Zudem ist mir die Geschichte ein bisschen zu kitschig und auch zu stark historisch angehaucht. Eine Geschichte mit weniger kitschigem und historischem Hintergrund und dafür mit mehr spürbarer Spannung hätte mir deutlich mehr Vergnügen bereitet.

Cover des Buches Der Vogel ist ein Rabe (ISBN: 9783899402032)
Tilman_Schneiders avatar

Rezension zu "Der Vogel ist ein Rabe" von Benjamin Lebert

Tilman_Schneider
intensiv gelesen

Sie lernen sich zufällig im Nachtzug von München nach Berlin kennen. Paul, er ist zwanzig und studiert in Berlin und lässt sich von der Stadt und der Nacht verschlingen. Henry ist achtzehn und redet und redet und erzählt von seinem Freund und dessen Schwierigkeiten und von den Mädchen. Beide wollen die Mädchen, aber sie trauen sich nicht und jeder hat so seine Fantasie und seine Wünsche und seine eigene unerfüllte Liebe. Während Henry nicht aufhört zu reden, ist Paul sehr still und nur seine Gedanken lassen uns an seiner Geschichte teil haben und dann kommt der Morgen...

Benjamin Leberts Der Vogel ist ein Rabe, ist ein geniales Buch. Es ist hat so viele wichtige Themen in sich und großartige Momente und tolle Charaktere und vor allem ist es auch sehr spannend und der Paukenschlag am Endes des Buches ist einfach genial! vielschichtig und nicht nur für junge Leser ein großartiges Erlebnis und eine Reise durch die Nacht und das Leben von zwei jungen Männern, die auf der Suche nach Liebe sind. 

Gespräche aus der Community

20 Jahre nach „Crazy“: Benjamin Lebert ist zurück mit einem neuen Jugendbuch! 

Wir suchen 10 Leserinnen und Leser, welche »Im Zeichen der Acht« gemeinsam in der Leserunde lesen und anschließend rezensieren möchten.

176 BeiträgeVerlosung beendet
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Letzter Beitrag von  Hundenaerrin

So, jetzt habe ich mir mal alles von der Seele geschrieben. Meine Rezension findet sich hier:

https://www.lovelybooks.de/autor/Benjamin-Lebert/Im-Zeichen-der-Acht-2326725728-w/rezension/2580430654/

Außerdem im gleichen Wortlaut bei wasliestdu, goodreads und Lesejury.

Nochmals herzlichen Dank, dass ich mitlesen durfte! Es war für mich ein ganz neues Erlebnis, auch wenn ich nicht sehr angetan war von der Geschichte, so hat mich das Buch doch wirklich sehr zum Nachdenken angeregt - wie man vielleicht auch in der Rezension merkt.

Der junge Autor Benjamin Lebert begeistert mit seinen bewegenden Romanen ein ums andere Mal seine Leser. Und jetzt gibt es endlich ein neues Buch von ihm. Auch "Im Winter dein Herz" verspricht wieder spannende und emotionale Lesestunden. Über diese könnt ihr euch in dieser Lesrunde austauschen. Etwas mehr zum Inhalt erfahrt ihr hier: Wenn der erste Schnee fällt, ziehen sich die Menschen zurück in ihre Häuser und halten Winterschlaf wie die Tiere. Robert, Annina und Kudowski, drei in dem kleinen Ort Waldesruh Gestrandete, bleiben wach und machen sich auf den Weg. In einem schwarzen Suzuki Samurai fahren sie durch ein weißes, vom Winter erfasstes Land. Es ist das Land, das man kennt, und doch ist es anders. Das Schweigen der Häuser, die verschlossenen Fensterläden erzählen von tiefen Träumen, und kaum ein Mensch zeigt sich auf den Straßen. Die drei Reisenden kennen sich nicht gut. Der Zufall hat sie zusammengeführt – jeder mit seiner Geschichte und seinen Geheimnissen –, und ihre Fahrt durch den Schnee in Richtung Süden wird zu einer Reise dorthin, wo nicht nur der Winter zu Ende geht. Benjamin Lebert erzählt in seinem Roman die perfekte Geschichte zum aktuellen Wetter in Deutschland. Eine winterliche Reise sowie besondere Freundschaften stehen im Mittelpunkt und machen das Buch zu einer wunderbaren Lektüre - besonders für die kalten Tage. Die Leseprobe zum Buch gibt schon einen tollen ersten Einblick: http://www.bic-media.com/dmrs/widget.do?layout=singlepage&clickTeaser=no&arrowTeaser=yes&isbn=9783455403602 Für "Im Winter dein Herz" von Benjamin Lebert aus dem Hoffmann und Campe Verlag suchen wir 35 Testleser, die das Buch gleichzeitig lesen, sich hier darüber austauschen und abschließend eine Rezension schreiben möchten. Wir vergeben 25 Exemplare des gedruckten Buches und 10 E-Books. Bitte schreibt dazu, welches Format ihr lesen möchtet und welches Lesegerät ihr verwendet. Dazu habt ihr große Lust? Dann bewerbt euch bis einschließlich 15.02. mit eurer Antwort auf die nachfolgende Frage im Unterthema "Bewerbung und Bekanntgabe der Gewinner": Könntet ihr euch vorstellen, euch einfach mal ins Auto zu setzen und eine Reise anzutreten, spontan, ohne sie vorher lange zu planen? Was würde euch daran reizen? Würdet ihr euch eine Strecke überlegen oder einfach sehen, wohin der Weg euch führt? Der Autor wird die Leserunde übrigens begeleiten und beantwortet gern eure Fragen!
601 Beiträge
Schnippsis avatar
Letzter Beitrag von  Schnippsi
Tut mir leid, dass es so lange gedauert hat mit der Rezi, aber ich bin vorher absolut nicht dazu gekommen. Zum Buch: In Deutschland herrscht wieder die Zeit des Winterschlafs. Die meisten Menschen halten einen durch Medikamente hervorgerufenen Winterschlaf. Nur wenige Leute entziehen sich ihm. Darunter sind drei vom Zufall zusammengeführte Menschen: Annina, Robert und Kudowski. Sie machen sich auf eine abenteuerliche Reise durch die große Stille. Während diesem Trip erfahren sie mehr über die Träume, Ängste und Identitäten der jeweils anderen. Meine Meinung: Es hat etwas gedauert, bis ich in der Geschichte drin war. Der Schreibstil war für mich sehr gewöhnungsbedürftig, aber nicht unbedingt unangenehm. Das Buch ist sehr philosophisch und ist kein Lesestoff, den man nur so "zwischendurch" lesen sollte. Mich hat das Buch nachdenklich gemacht. So habe ich z. B. über meine eigenen "Momente der Geborgenheit" nachgedacht. Fazit: Anfangs hatte ich zwar wirklich Schwierigkeiten, mich auf die Geschichte einzulassen, aber spätestens ab dem 3. Heft habe auch ich den Charme des Buches erkannt. Ich werde das Buch auf jeden Fall noch einmal lesen, denn ich glaube, dass mir einige interessante Aspekte entgangen sind, die erst beim zweiten Lesen zum Vorschein kommen. Wer es gerne philosophisch mag und etwas zum Nachdenken sucht, liegt mit diesem Buch absolut richtig.

Zusätzliche Informationen

Benjamin Lebert wurde am 08. Januar 1982 in Freiburg im Brsg. (Deutschland) geboren.

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