Benjamin Lebert

 3.3 Sterne bei 1.015 Bewertungen
Autor von Crazy, Der Vogel ist ein Rabe und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Benjamin Lebert

der Klassiker der Jugendliteratur: Benjamin Lebert wurde am 08.01.1982 in Freiburg geboren. Bereits im Alter von zwölf Jahren begann Lebert zu schreiben. 1999 erschien sein Romandebüt "Crazy". Sein Erstlingswerk wurde in 33 Sprachen übersetzt und von Hans-Christian Schmid fürs Kino adaptiert. Der Film ist mittlerweile ein Klassiker der Jugendliteratur. So auch seine folgenden Romane. Heute lebt der Schrifsteller in Hamburg.

Alle Bücher von Benjamin Lebert

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Crazy

Crazy

 (555)
Erschienen am 11.04.2019
Der Vogel ist ein Rabe

Der Vogel ist ein Rabe

 (167)
Erschienen am 11.07.2005
Kannst du

Kannst du

 (111)
Erschienen am 19.05.2008
Im Winter dein Herz

Im Winter dein Herz

 (75)
Erschienen am 08.10.2014
Der Flug der Pelikane

Der Flug der Pelikane

 (52)
Erschienen am 27.02.2009
Mitternachtsweg

Mitternachtsweg

 (39)
Erschienen am 17.09.2016
Die Dunkelheit zwischen den Sternen

Die Dunkelheit zwischen den Sternen

 (5)
Erschienen am 12.12.2018
Gruselkabinett - Folge 105

Gruselkabinett - Folge 105

 (3)
Erschienen am 08.10.2015

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Neue Rezensionen zu Benjamin Lebert

Neu

Rezension zu "Crazy" von Benjamin Lebert

Sinnessuche einer gefallenen Jugend
Literatur-Universumvor einem Jahr

Wie findet man den Sinn des Lebens? Ist es überhaupt erlaubt als Jugendlicher sich Gedanken über das Leben zu machen? Oder sind diese Dinge nicht nur etwas für Erwachsene? Die Regeln des Lebens definiert Benjamin damit, dass man Furcht haben muss, ansonsten würde man nur Unsinn anstellen. Dem jungen Autor Benjamin Lebert ist eine Ballade der Jugend gelungen.
Benjamin ist 16. Er würde gerne normal sein. Oder zumindest Vollbehindert. Denn er ist "nur" halbseitig gelähmt. Von anderen Schülern wird er deswegen weder respektiert noch bemitleidet. Auch die Lehrer kennen keine Gnade. Aus diesem Grund ist das Internat in Neuseelen bereits seine 5. Schule. Er hasst das Internat. Hasst das Essen. Viel lieber würde er das Leben, was auch immer es ist, ergründen.Im Internat lernt er Janosch und die Clique kennen. Zusammen gründen sie eine Heldengruppe, die alles machen kann. Troy, der Schweigende, Janosch, der Anführer, Felix, der Dicke, Felix, der Neue, und Florian "Das Mädchen".
Aus ihrer Unzufriedenheit heraus träumen sie von dem Sinn des Lebens. Vor allem aber von der Akzeptanz. Gegenseitige Anerkennung ist hierbei das Kernstück ihrer Freundschaft. Man kennt die Schwächen der Freunde, aber man sieht sie deshalb nicht als schlechte Menschen. Eine Jugend, die nicht das Mobbing und die Facebook-Welt fordert, sondern die Bedeutung des Lebens. Sie wollen jung bleiben und in die sorgenvolle Welt der "Alten" nicht hineingeraten. Streit und Probleme in den Familien kennen sie nur zu Genüge. Aus diesem Grund wollen sie ausbrechen in ihre eigene Welt. In ihr eigenes Leben.
Kurz und prägnant erzählt Benjamin Lebert die Geschichte einer Blutsbrüderschaft und schildert ihre Abenteuer und Sehnsüchte. Eine Geschichte über und für die Jugend. Aber ebenfalls für die Erwachsenen.

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Rezension zu "Crazy" von Benjamin Lebert

Eigentlicher Sinn nicht ganz verständlich
marinssvor einem Jahr

Dieses Buch hat meines Erachtens nach eine viel zu große Fangemeinde. Die angeblich gut dargestellte große Frage um was es im Leben überhaupt ginge, wurde meiner Ansicht nach nicht einmal angeschnitten, geschweige denn geklärt. Auch merkt man, dass der Autor zur Zeit der Verfassung gerade einmal 16 Jahre alt war, denn neben den doch recht einfachen und vor allem nicht anschaulichen Sätzen, wird doch recht viel des pubertierenden Lebens erzählt. So finde ich die erotischen Stellen doch recht fehl am Platz, vor allem wenn man in dieser Geschichte so eine wichtige Frage klären will. Die gespielte Intelligenz der Freunde deutet nur mehr darauf hin, dass es sich hierbei eigentlich um einen ganz normalen Roman handelt, welcher mit sogenannten Lebensweisheiten vollgestopft wurde, um einen pädagogischen Hintergrund zu schaffen. Die Tatsache, dass die Jungen sich auf eine Reise mit einem fremden Mann begeben, hat meiner Meinung nicht nur sinnlich sondern auch sachlich eine Lücke. Die Szene im Striplokal hätte ohne Einwände herausgestrichen werden. Besonders gestört hat mich beim Lesen außerdem noch das ständige Wiederholen der Anmerkung, dass ein Junge von den anderen immer als Mädchen betitelt wird. Was mir allerdings am meisten ins Auge sticht, ist, wenn das alles wirklich passiert sein sollte, wieso Benjamin in diesem Buch so offen mit der Sexualität seiner Schwester umgeht, selbst aber anmerkt, dass das niemand in seiner Familie wisse.
Auch wenn das nun etwas unangebracht klingen mag, aber ich bin froh, dieses Buch fertig gelesen zu haben und es somit nie wieder anfassen muss, geschweige denn werde.

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Rezension zu "Mitternachtsweg" von Benjamin Lebert

Realität, Traum oder Aberglaube?
Gegen_den_Strom_lesenvor 2 Jahren

Der Autor von "Crazy" ist erwachsen geworden, über 15 Jahre sind vergangen, seit seinem Millionenbestseller. Sprachlich hat ein enormer Wandel stattgefunden, der "neue" Lebert ist stilsicher und ein großartiger Erzähler.

In "Mitternachtsweg" setzt sich Lebert mit der starken Anziehungskraft auseinander, dass das Meer auf die Menschen seit jeher ausübt. Gekonnt erzählt er eine Geschichte, die Spuk und Aberglaube miteinander verbindet.

Verschiedene Erzählstränge verbinden sich im Laufe des Buches und enden final auf dem "Mitternachtsweg". Der Weg den Liebende auf Sylt gehen um sich ihre Liebe zu beweisen. Eine gefährliche Tradition - im Mondlicht und bei Ebbe schreiten Paare zusammen über das Meer.
Der junge Geschichtsstudent Johannes Kielland, stößt bei Recherchen auf eine Geschichte rund um den Mitternachtsweg. Als sich Helma Brandt, eine mysteriöse Frau mit ihren Geheimnissen, an ihn wendet, wird Kielland von einer unheilvollen Strömung erfasst. Der Sog zieht ihn in die Vergangenheit, bis in den Sommer 1939. Kielland erlebt am eigenen Leib, dass die Legende lebendiger ist, als er es sich jemals hätte vorstellen können.

Ob das Gute oder das Böse siegt, bleibt bis zum Schluss offen. Ist es Realität, Traum oder Aberglaube? Was ist im Sommer 1939 wirklich im Wattenmeer geschehen? Wer musste im Meer sterben und warum? Das heißt es in "Mitternachtsweg" herauszufinden. Wenn nur das Ende nicht so gewollt konstruiert gewesen wäre… Dennoch ein Buch, dass auch nach dem Lesen noch im Kopf herumspukt.

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Gespräche aus der Community

Neu
Der junge Autor Benjamin Lebert begeistert mit seinen bewegenden Romanen ein ums andere Mal seine Leser. Und jetzt gibt es endlich ein neues Buch von ihm. Auch "Im Winter dein Herz" verspricht wieder spannende und emotionale Lesestunden. Über diese könnt ihr euch in dieser Lesrunde austauschen. Etwas mehr zum Inhalt erfahrt ihr hier: Wenn der erste Schnee fällt, ziehen sich die Menschen zurück in ihre Häuser und halten Winterschlaf wie die Tiere. Robert, Annina und Kudowski, drei in dem kleinen Ort Waldesruh Gestrandete, bleiben wach und machen sich auf den Weg. In einem schwarzen Suzuki Samurai fahren sie durch ein weißes, vom Winter erfasstes Land. Es ist das Land, das man kennt, und doch ist es anders. Das Schweigen der Häuser, die verschlossenen Fensterläden erzählen von tiefen Träumen, und kaum ein Mensch zeigt sich auf den Straßen. Die drei Reisenden kennen sich nicht gut. Der Zufall hat sie zusammengeführt – jeder mit seiner Geschichte und seinen Geheimnissen –, und ihre Fahrt durch den Schnee in Richtung Süden wird zu einer Reise dorthin, wo nicht nur der Winter zu Ende geht. Benjamin Lebert erzählt in seinem Roman die perfekte Geschichte zum aktuellen Wetter in Deutschland. Eine winterliche Reise sowie besondere Freundschaften stehen im Mittelpunkt und machen das Buch zu einer wunderbaren Lektüre - besonders für die kalten Tage. Die Leseprobe zum Buch gibt schon einen tollen ersten Einblick: http://www.bic-media.com/dmrs/widget.do?layout=singlepage&clickTeaser=no&arrowTeaser=yes&isbn=9783455403602 Für "Im Winter dein Herz" von Benjamin Lebert aus dem Hoffmann und Campe Verlag suchen wir 35 Testleser, die das Buch gleichzeitig lesen, sich hier darüber austauschen und abschließend eine Rezension schreiben möchten. Wir vergeben 25 Exemplare des gedruckten Buches und 10 E-Books. Bitte schreibt dazu, welches Format ihr lesen möchtet und welches Lesegerät ihr verwendet. Dazu habt ihr große Lust? Dann bewerbt euch bis einschließlich 15.02. mit eurer Antwort auf die nachfolgende Frage im Unterthema "Bewerbung und Bekanntgabe der Gewinner": Könntet ihr euch vorstellen, euch einfach mal ins Auto zu setzen und eine Reise anzutreten, spontan, ohne sie vorher lange zu planen? Was würde euch daran reizen? Würdet ihr euch eine Strecke überlegen oder einfach sehen, wohin der Weg euch führt? Der Autor wird die Leserunde übrigens begeleiten und beantwortet gern eure Fragen!
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Benjamin Lebert wurde am 08. Januar 1982 in Freiburg im Brsg. (Deutschland) geboren.

Benjamin Lebert im Netz:

Community-Statistik

in 1.239 Bibliotheken

auf 71 Wunschlisten

von 12 Lesern aktuell gelesen

von 17 Lesern gefolgt

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