Benjamin Lebert Der Vogel ist ein Rabe

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Inhaltsangabe zu „Der Vogel ist ein Rabe“ von Benjamin Lebert

Auf einer Zugfahrt von München nach Berlin werden Paul und Henry, beide Anfang zwanzig, für die Dauer einer Nacht zu Weggefährten. Aufmerksam lauscht der Ich-Erzähler Paul den Worten Henrys, der in leuchtenden Farben von Freundschaft und Liebe erzählt – und der Erfahrung, beides verloren zu haben.

Das Buch hat mich überrascht, mit dem Ende habe ich nicht gerechnet

— LionsAngel
LionsAngel

Es gibt einige poetische Passagen, doch vieles war mir zu wirr und unpassend. Sehr, sehr knappe 3 Sterne!

— loveisfriendship
loveisfriendship

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— Sunnyfiny
Sunnyfiny

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  • Neulich auf der Zugfahrt von München nach Berlin...

    Der Vogel ist ein Rabe
    Bibliomania

    Bibliomania

    28. October 2014 um 17:32

    Paul und Henry treffen sich zufällig auf einer Zugfahrt von München nach Berlin. Beide Anfang 20 sind sie im Prinzip vor etwas weggelaufen, das sich aber erst später gänzlich klärt. Paul hört eher Henrys Geschichte zu, die äußerst delikat ist. Was Freundschaft und Liebe anrichten können, wird in diesem, fast Monolog Henrys, sehr deutlich und ich war am Ende noch ziemlich geschockt... Ich war gefesselt von dem Buch und der Geschichte Henrys. Ich musste einfach weiter und weiter lesen. Ein wirklich gutes Buch von Benjamin Lebert. Wunderbar in unserem Umgangston und leicht geschrieben, bringt Benjamin Lebert auch das manchmal heikle Thema von Freundschaften und Liebe auf den Plan.

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  • In einem Zug ohne Überraschungen

    Der Vogel ist ein Rabe
    Sunnyfiny

    Sunnyfiny

    11. July 2014 um 17:50

    Mit großen Erwartungen bin ich an Leberts vielbeachtetes zweites Buch "Der Vogel ist ein Rabe" herangegangen, zumal die Presse ihm die Erforschung der "Sorgen seiner Generation" attestiert. Insgesamt bin ich aber enttäuscht. Von der Sprache her hätte ich fünf Sterne vergeben. Die Sätze sind kurz, schnörkellos und geradlinig und entwickeln trotzdem immer wieder eine ganz eigene Poesie. Manche Sätze musste ich mehrmals lesen, um sie mir auf der Zunge zergehen zu lassen. Warum nur drei Punkte? Für mich krankt dieses Buch an der langweiligen Handlung und den unausstehlichen Charakteren. Der Ansatz ist interessant. Im Zug nach Berlin trifft Paul (Anfang 20 und gelangweiter Student) den gleichaltrigen Henry, der nur so darauf brennt, die Geschichte seiner frisch gescheiterten Freundschafts- und Liebesbeziehung mit dem krankhaft dicken Jens und der krankhaft dünnen Christine loszuwerden. Das containment der Erzählung im Zugabteil funktioniert gut und es ist spannend zu verfolgen, wie Henrys Erzählung allmählich dort mündet, im Zug. Aber insgesamt ist die Handlung die einer klassischen Dreiecksgeschichte, wie man sie etwas verschnörkelter auch in diversen Schnulzen findet: Zwei befreundete Jungs begehren das gleiche ebenfalls befreundete Mädchen, die sich aber für keinen von ihnen wirklich interessiert. Am Ende bekommt einer von ihnen sie doch, und das Beziehungsdreieck zerbricht an Eifersucht und Vertrauensverlust. Solide, aber manche Wendungen fand ich trotzdem unlogisch. Zum Beispiel bleibt mir unverständlich, wie Liebesbeziehungen, die rein körperlich bleiben und im Wortlaut von "ficken, Arsch, Titten" abgehandelt werden, ausreichend seelische Schäden anrichten können, um die brutalen Racheakte, von denen das Buch auch handelt, zu rechtfertigen. Den Bordellbesuch fand ich als Schlüsselerlebnis unlogisch - warum sollte ein älterer Gönner einfach so einen herumstreunenden Studenten einpacken und ihm zwei Stunden im Luxus-Puff spendieren? Diese Szenen kamer mir eher vor wie eine Jungsfantasie als etwas, das im echten Leben vorkommen würde. Sogar in Berlin. Aber wo die Handlung noch gut unterhält, sind die Charaktere einfach nur nervtötend. Henry, Christine und Jens (von denen das Buch hauptsächlich erzählt, da Paul sich sorgfältig zurückhält) kommen mir vor wie Karikaturen. Alle - Paul eingeschlossen - sind liebesbedürftig, aber nicht liebesfähig, meist mit sich selbst beschäftigt, und schlurfen mehr oder weniger ziellos durch ihr "Scheiß"leben. Sie bemitleiden sich ausgiebig selbst (vor allem Henry und Paul, die als Erzähler mehr Gelegenheit dazu bekommen) und ab und zu werden tiefenphilosophische Betrachtungen angestellt, die dann aber doch meist im eher seichten Wasser von "es ist wie es ist" münden. Selbst die körperlichen Wehwehchen der Figuren (Henrys psychosomatischer Dauerdurchfall, Jens' Fresssucht, Christines Anorexie) dienen nur dazu, diese Fehler weiter zu überzeichnen, da alle drei ihre Probleme nur auf ermüdende Weise zelebrieren, anstatt je dagegen anzukämpfen. In dieser Welt sind ohnehin alle Mädchen umwerfend hübsch und alle Jungs triebgesteuert. So gibt es auch keine überraschenden Handlungen - außer vielleicht in Pauls Plot - und keine Figur entwickelt sich irgendwie weiter. Selbst der "große Knaller" am Ende, als Paul ein düsteres Geheimnis preisgibt, ließ mich seltsam kalt, weil ich zu der Figur vorher keinerlei Beziehung aufbauen konnte. Dadurch, dass die Charaktere so phlegmatisch sind und nie aus ihren gewohnten Kreisen ausbrechen (auch wenn sie davon phantasieren), wird man zur Weißglut gebracht oder gelangweilt, bei mir überwog am Ende letzteres. Da alles beim Schlechten bleibt, fast durchgehend ohne Hoffnungsschimmer, konnte ich das Buch auch nur lesen, wenn ich richtig gute Laune hatte und einen Dämpfer verkraften konnte. Man könnte noch einwenden, der Autor hätte es eben gekonnt verstanden, seine Figuren so zu überzeichnen, dass sie einem auf selbstverständlich schmerzhafte Art die Macken der eigenen Generation vor Augen führen. Aber gerade dem kann ich persönlich überhaupt nicht zustimmen. Ich zähle mich selbst (fast 21) zur "jungen Generation", aber in diesem Buch finde ich weder mich selbst noch irgendeinen Bekannten des gleichen Alters wieder. So doof und an uns selbst gescheitert sind wir einfach nicht, jedenfalls nicht durchgehend. Mich beschlich beim Lesen immer wieder das Gefühl, dass hier die Twens so dargestellt werden, wie etwas Ältere sie gern sähen - im materiellen Überfluss dank Überweisungen von Mama und Papa, aber doch mit dem eigenen Leben überfordert, ziellos und zu keinen anständigen menschlichen Beziehungen fähig. Mit dem vorhersehbaren Schluss "diese Jugend von heute!". Worüber man dann Spiegel-Diskussionsrunden starten kann. Und als junger Autor ist man ein gemachter Mann. Insgesamt vergebe ich dank der schönen Sprache, wegen der ich das Buch doch nicht weglegen konnte, drei Sterne. Eine Jungenfantasie für Tage, an denen die Sonne lacht und man sich irgendwie zu gut fühlt.

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  • Der Vogel ist ein Rabe und ein Vogel noch dazu.

    Der Vogel ist ein Rabe
    erdbeerliebe.

    erdbeerliebe.

    19. June 2013 um 21:48

    Eigentlich will Paul nur nach Berlin. Zurück nach Berlin, denn einsteigen tut er in München - und trifft im Wagenabteil seines Zuges auf Henry, der den Ich-Erzähler etwas an einen Vogel erinnert. Beide finden schnell heraus, dass sie sich gar nicht so unähnlich sind - auch wenn keiner von beiden es zugeben möchte. So fahren sie beide in einer dunklen Dezembernacht von einer Großstadt in die anderen, während Paul einsam und doch zweisam den unermütlichen Erzählungen Henrys lauscht.. Der Vogel ist ein Rabe ist ein erstaunlicher Roman - als ich ihn in die Hand gedrückt bekam war ich überrascht, wie schmal und dünn das Buch doch daherkam und rechnete mir nicht viel über dessen Inhalt aus.. aber weit gefehlt! Benjamin Lebert, den einige von Euch bestimmt durch seinen Roman (und den gleichnamigen Film) "Crazy" kennen, schafft es dem Buch durch atmosphärische Beschreibungen und lebhaft-poetischen Wortwitz so viel Tiefe zu verleihen, wie wenige Autoren. Paul und Henry - zwei unterschiedliche, wenn auch sehr sympathische Personen von denen jeder ihre eigene, irgendwie typisch-untypische Hintergrundgeschichte hat. Während Henry mit der seinigen sofort loslegt, fängt Paul (der der Erzähler ist) erst später an, von sich selbst zu erzählen. Jede Geschichte der beiden Protagonisten ist dabei ungewollt komisch und gleichzeitig herzzerreißend traurig. Der Schreibstil Leberts ist einfach - und doch philosophisch tiefgreifend, da die beiden Typen unweigerlich anfangen über Gott und die Welt - und natürlich Weiber - zu quatschen. Neben oberflächlichem Sexgeschichten finden sich eindrucksvolle und im Grunde genommen schwere, bittersüße Geschichten. Eine Empfehlung an alle Melancholieliebhaber, Zugfahrer und Nachschwärmer, Tagträumer, Einsame und gernsinnierende Leser.

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  • Rezension zu "Der Vogel ist ein Rabe" von Benjamin Lebert

    Der Vogel ist ein Rabe
    Duffy

    Duffy

    06. May 2012 um 10:05

    Ja, in diesem Roman macht es Lebert vor. Auf knapp 130 Seiten erzählt er die Geschichte einer Zugbekanntschaft, die zufällig auf der Fahrt von München nach Berlin entsteht. Paul, der Ich-Erzähler, erfährt Henrys Geschichte von einer zerbrochenen Liebe und einer zerbrochenen Freundschaft. Dabei hat er selbst eine eigene Geschichte, die sich auch um Liebe dreht, leider aber mit anderem Ausgang als Henrys. Klare Sätze, prägnanter Ausdruck, so, wie man eben eine Geschichte erzählt bekommen möchte. Lebert beschreibt das Leben dieser neun Stunden Zugfahrt so, dass man es ihm abnimmt. Keine Schönschreiberei, vollgepackt mit Emotionen und Überraschungen. Andere Autoren hätten aus dem Stoff wahrscheinlich vierhundert Seiten oder zwei Bücher gemacht. Solange solche Bücher erscheinen, ist die "junge deutsche Literatur" noch zu retten.

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  • Rezension zu "Der Vogel ist ein Rabe" von Benjamin Lebert

    Der Vogel ist ein Rabe
    lilprinzezz

    lilprinzezz

    20. April 2012 um 10:03

    Ein tolles Buch, mit einer sehr interessanten Wendung. Beide Charaktere sind wahnsinnig gut gelungen, obwohl sie beide grundverschieden sind.

  • Rezension zu "Der Vogel ist ein Rabe" von Benjamin Lebert

    Der Vogel ist ein Rabe
    Callso

    Callso

    07. April 2012 um 20:05

    Benjamin Lebert ist schon ein ulkiger Geschichtenerzähler. Mit viel Fantasie, mit viel Hingabe erzählt der Autor die Zugreise der zwei Protagonisten. Deren Erzählungen erfüllen das Buch mit viel Leben. Die handelnden Personen und der ausführlich beschriebene Personenkreis wirken sehr strange, sehr psychisch labil und sehr zerbrechlich. Normal kann jeder – Benjamin Lebert ist anscheinend eher der Typ für schwierige, schwache und verwirrte Charaktere. Trotz des dünnen Buches musste ich ein paar Längen ausmachen. Dafür gibt es am Ende einen echten Knaller. Insgesamt ein sehr solides Buch!

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  • Leserunde zu "Im Winter dein Herz" von Benjamin Lebert

    Im Winter dein Herz
    Daniliesing

    Daniliesing

    Der junge Autor Benjamin Lebert begeistert mit seinen bewegenden Romanen ein ums andere Mal seine Leser. Und jetzt gibt es endlich ein neues Buch von ihm. Auch "Im Winter dein Herz" verspricht wieder spannende und emotionale Lesestunden. Über diese könnt ihr euch in dieser Lesrunde austauschen. Etwas mehr zum Inhalt erfahrt ihr hier: Wenn der erste Schnee fällt, ziehen sich die Menschen zurück in ihre Häuser und halten Winterschlaf wie die Tiere. Robert, Annina und Kudowski, drei in dem kleinen Ort Waldesruh Gestrandete, bleiben wach und machen sich auf den Weg. In einem schwarzen Suzuki Samurai fahren sie durch ein weißes, vom Winter erfasstes Land. Es ist das Land, das man kennt, und doch ist es anders. Das Schweigen der Häuser, die verschlossenen Fensterläden erzählen von tiefen Träumen, und kaum ein Mensch zeigt sich auf den Straßen. Die drei Reisenden kennen sich nicht gut. Der Zufall hat sie zusammengeführt – jeder mit seiner Geschichte und seinen Geheimnissen –, und ihre Fahrt durch den Schnee in Richtung Süden wird zu einer Reise dorthin, wo nicht nur der Winter zu Ende geht. Benjamin Lebert erzählt in seinem Roman die perfekte Geschichte zum aktuellen Wetter in Deutschland. Eine winterliche Reise sowie besondere Freundschaften stehen im Mittelpunkt und machen das Buch zu einer wunderbaren Lektüre - besonders für die kalten Tage. Die Leseprobe zum Buch gibt schon einen tollen ersten Einblick: http://www.bic-media.com/dmrs/widget.do?layout=singlepage&clickTeaser=no&arrowTeaser=yes&isbn=9783455403602 Für "Im Winter dein Herz" von Benjamin Lebert aus dem Hoffmann und Campe Verlag suchen wir 35 Testleser, die das Buch gleichzeitig lesen, sich hier darüber austauschen und abschließend eine Rezension schreiben möchten. Wir vergeben 25 Exemplare des gedruckten Buches und 10 E-Books. Bitte schreibt dazu, welches Format ihr lesen möchtet und welches Lesegerät ihr verwendet. Dazu habt ihr große Lust? Dann bewerbt euch bis einschließlich 15.02. mit eurer Antwort auf die nachfolgende Frage im Unterthema "Bewerbung und Bekanntgabe der Gewinner": Könntet ihr euch vorstellen, euch einfach mal ins Auto zu setzen und eine Reise anzutreten, spontan, ohne sie vorher lange zu planen? Was würde euch daran reizen? Würdet ihr euch eine Strecke überlegen oder einfach sehen, wohin der Weg euch führt? Der Autor wird die Leserunde übrigens begeleiten und beantwortet gern eure Fragen!

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  • Rezension zu "Der Vogel ist ein Rabe" von Benjamin Lebert

    Der Vogel ist ein Rabe
    Toxicity74

    Toxicity74

    27. December 2011 um 17:44

    Zugegeben, ich stand dem Buch etwas skeptisch gegenüber. Meine Erwartung waren gering, ich dachte, dass ein junger Schriftsteller, der mit seinem ersten Werk einen Riesenerfolg hatte, schwerlich ähnlich Gelungenes nachlegen kann. Aber da das Buch mit seinen 127 Seiten meinem Wunsch nach der Lektüre eines dünneren Buches entsprach, hab ich es mir vorgenommen. Der Erzählrahmen ist schnell zusammengefasst. Ein Ich-Erzähler namens Paul, Anfang zwanzig, fährt im Nachtzug von seiner Heimatstadt München zurück in seine neue Wahlheimat Berlin. Dort teilt er sich ein Abteil mit dem etwa gleichaltrigen Henry. Henry ist wesentlich gesprächiger als Paul und breitet nach und nach seine Gedankenwelt vor Paul aus. Er erzählt von Freundschaft und Liebe, von einer komplizierten Dreiecksbeziehung. Das auch Paul etwas zu erzählen hätte, wird dem Leser erst am Ende des Romans deutlich. Das Buch von dem inzwischen 25jährigen Benjamin Lebert ist tatsächlich eine sehr angenehm zu lesende Lektüre. Ein Erzählung, die in ausdrucksstarker Sprache vorgebracht wird. Die (wie oben beschrieben niedrigen) Erwartungen, die an den ersten Roman nach dem Bestsellererfolg "Crazy" geknüpft sind, hat er zumindest bei mir voll erfüllt bzw. deutlich übertroffen. Ein gutes, kurzes Buch, das vier Sterne bekommt.

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  • Rezension zu "Der Vogel ist ein Rabe" von Benjamin Lebert

    Der Vogel ist ein Rabe
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. August 2010 um 15:32

    Die Geschichte einer Nachtzugfahrt von München nach Hamburg und eines Bordellbesuchs. Am Ende muss man schon über diese Geschichte nachdenken, auch wegen des Ende des Buches.

  • Rezension zu "Der Vogel ist ein Rabe" von Benjamin Lebert

    Der Vogel ist ein Rabe
    Lotusblume

    Lotusblume

    04. May 2010 um 22:47

    Einfach klasse. Eine Zugfahrt. 2 Männer. Eine Geschichte.

    Das Buch lässt sich mit Crazy nicht vergleichen. Man merkt den Entwicklungsschritt, den B. Lebert gemacht hat zw. Crazy und diesem Buch.

  • Rezension zu "Der Vogel ist ein Rabe" von Benjamin Lebert

    Der Vogel ist ein Rabe
    KleinNase20

    KleinNase20

    03. May 2010 um 13:28

    Wirklich gut, melancholisch aber manchmal wahr....Echt klasse!!!

  • Rezension zu "Der Vogel ist ein Rabe" von Benjamin Lebert

    Der Vogel ist ein Rabe
    Kathchen

    Kathchen

    18. August 2009 um 09:15

    In dem Buch “Der Vogel ist ein Rabe” begleitet der Leser den Ich-Erzähler Paul auf seiner Zugfahrt von München nach Berlin. Die Schlafkabine muss er sich mit Henry teilen, der etwa im selben Alter wie Paul ist. Während Paul sehr in sich gekehrt ist und kaum etwas sagt, ist Henry wesentlich gesprächiger. Er erzählt Paul von seinen zwei besten Freunden Jens und Christine. Er erzählt nicht nur von der tiefen Freundschaft, die die drei verband, sondern auch von der ersten Liebe und davon, das alles wieder zu verlieren. Während man das halbe Leben von Henry erfährt, bleibt Paul eher sehr farblos. Erst nach und nach gibt er, durch seine Gedanken, etwas von sich preis und zum Schluss dann endlich das ganze Geheimnis. “Der Vogel ist ein Rabe” ist ein Buch, bei dem ich mir schon etwas schwer tue. Inhaltlich fand ich es toll, teils etwas poetisch und manche Unterhaltungen und Diskussionen von Paul und Henry waren sehr tiefgründig. Manchem würde ich sofort zustimmen, anderes hat mich eher zum Nachdenken veranlasst. Henry liebt die Frauen, das erwähnt er mehr als einmal. Bei Paul hatte ich eher das Gefühl, dass ihm vieles einfach egal ist. Die Ich-Perspektive habe ich eigentlich ganz gerne, aber hier fand ich es nicht so toll, vorallem da ich mich so gar nicht in Paul hineinfühlen konnte. Sein Geheimnis, dass erst gegen Ende gelüftet wird, konnte ich etwa ab der Mitte des Buches erraten. Das gesamte Buch spielt in einem Zug. Und ich muss sagen, dass fand ich richtig gut und auch sehr glaubwürdig. Sicherlich gibt es viele, die sagen würden, dass es so etwas sicherlich nicht gibt. Jemand, der einen nicht kennt, gleich seine Lebensgeschichte zu erzählen, doch ich sehe das ganz anders. Ich fahre auch relativ oft mit dem Zug und vorallem bei langen Strecken habe ich schon die ein oder andere interessante Person kennen gelernt und daher kann ich mir sehr gut vorstellen, dass wenn man die Nacht mit einer fremden Person verbringt, man auch sehr private Dinge von sich preis gibt. Der größte Mangel an dem Buch, und warum es bei mir schlecht abschneidet, ist der Schreibstil. Benjamin Lebert hat das Buch mit Anfang 20 geschrieben, sowie die beiden Charaktere, die ebenfalls Anfang 20 sind. Ich habe nicht gezählt, wie oft irgendwelche Schimpfwörter oder andere eher “derbere” Ausdrücke verwendet wurden, aber bei den 130 Seiten, die das Buch umfasst, kam es mir zumindest sehr oft vor und manchmal hätte ich es daher gerne an die Wand geworfen. Ich habe nichts gegen Schimpfwörter, etc. und auch kein Problem damit, diese zu lesen. Aber wenn es gefühlt 10 mal auf einer Seite vorkommt, ist mir das doch etwas zu viel. Eine andere Sache, die mir nicht so gefiel, war das schon relativ oft, wenn man bedenkt, dass das Buch nur 130 Seiten hat, Sex eine Rolle spielte. Zwar nicht der Akt, aber dennoch das ganze drumherum wurde auf Dauer schon etwas nervig. Ich habe lange überlegt, wie ich dieses Buch bewerten kann, aber leider komme ich zu keinem guten Ergebnis. Durch meine hohen Erwartungen konnte mich das Buch leider nicht überzeugen und ich werde wohl kein Buch von Benjamin Lebert mehr in die Hand nehmen.

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  • Rezension zu "Der Vogel ist ein Rabe" von Benjamin Lebert

    Der Vogel ist ein Rabe
    Joshy2

    Joshy2

    05. June 2008 um 14:46

    Tiefsinnig und spannend schreibt Lebert diesen kurzen aber sehr schönen Roman und nimmt einen nicht nur auf die nächtliche Zugfahrt, sondern auch in das Leben von Paul und Harry mit. Kurzweilig und unterhaltsam.

  • Rezension zu "Der Vogel ist ein Rabe" von Benjamin Lebert

    Der Vogel ist ein Rabe
    Rada

    Rada

    12. March 2008 um 16:13

    Spannende Geschichte mit einem überaschenden Schluss

  • Rezension zu "Der Vogel ist ein Rabe" von Benjamin Lebert

    Der Vogel ist ein Rabe
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. August 2007 um 10:05

    Leider ist der zweite Roman von Benjamin Lebert nicht so gut wie sein erster. Ist bei mir ebenfalls eine Weile her, dass ich ihn gelesen habe. Müsste so mit 15 gewesen sein :-)

    Ein Roman über Freundschaft und Liebe. Kommt an "Crazy" leider nicht ran.

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