Die Dunkelheit zwischen den Sternen

von Benjamin Lebert 
4,0 Sterne bei4 Bewertungen
Die Dunkelheit zwischen den Sternen
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katzenminzes avatar

Interessante Geschichte mit ernstem Thema. Sprachlich konnte es mich aber nicht überzeugen.

Vilja2013s avatar

Ein ergreifender und authentischer Einblick in das Leben der Waisenkinder in Nepal

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Inhaltsangabe zu "Die Dunkelheit zwischen den Sternen"

Wo kann man Heimat finden zwischen Hoffnung und Verlorenheit? Keiner kann davon erzählen wie Benjamin Lebert.

Ein Roman über die letzten Tage vor dem Erdbeben in Nepal. Kathmandu im April 2015. Bis zum großen Beben sind es noch neun Tage. Shakti, Achanda und Tarun leben in einem Kinderheim, das für sie so etwas wie ein Zuhause ist. Sie träumen von Freundschaft, der Pflegefamilie, einem Motorrad, sie erleben eine Ahnung von Glück. Ihre Eltern hatten sie in die Zwangsarbeit und in die Prostitution verkauft, irgendwann konnten sie fliehen. Man lässt sie glauben, dass es ihnen jetzt gut gehen wird, aber natürlich wissen sie es besser. Sie sind am Leben, sie trauen niemandem, sie suchen einen Weg durch die Dunkelheit und wissen nicht, wie wenig Zeit ihnen bleibt.

'Literatur schafft es nie, an die Wirklichkeit heranzureichen. Aber Wirklichkeit und Literatur haben eines gemeinsam: sie verändern uns.' Benjamin Lebert

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783596299164
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:304 Seiten
Verlag:FISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum:12.12.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    katzenminzes avatar
    katzenminzevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Interessante Geschichte mit ernstem Thema. Sprachlich konnte es mich aber nicht überzeugen.
    Krasse Gegensätze

    Mit Crazy hat Benjamin Lebert einen riesigen Bestseller gelandet, trotzdem hatte ich bisher noch nichts von ihm gelesen. Von der recht düsteren Beschreibung dieses Romans war ich aber sehr angetan. Und die Geschichte über die drei Kinder aus Kathmandu war wirklich interessant.

    Gut gefallen hat mir, wie Lebert fast wie nebenbei die krassen Gegensätze zwischen Arm und Reich, Mann und Frau, Kindern und Erwachsenen herausarbeitet. Es ist bedrückend über die Erfahrungen und den tristen Alltag der Kinder zu lesen. Wie wenig sie wert sind, unter welchen Bedingungen sie arbeiten mussten, von ihrer Familie getrennt wurden, Gewalt erlebt haben oder dass Spielen als ein fast schon ungerechtfertigter Luxus gesehen wird. Bei all dem schwingt Lebert aber nie die Moralkeule oder versucht auf die Tränendrüse zu drücken. Im Gegenteil scheinen seine drei Hauptcharaktere besonders stark und entschlossen. Auch das Misstrauen gegenüber der Welt und ihre leisen Hoffnungen kommen schön heraus.

    Dagegen fand ich die Sprache des Romans insgesamt etwas ermüdend. Es gibt viele kurze Sätze und die Sprache ist sehr schlicht. Die vielen gebetsartige Wiederholungen der vorangegangenen Satzes haben mich auf Dauer gestört. Hier zwei Beispiele:
    Er könnte schon vor den Kindern zurück sein. Schon vor ihnen. Ich hoffe es.“ - S. 248
    Ich lasse mich aber nicht täuschen von der guten Stimmung die der Morgen verbreiten will. Nicht täuschen.“ - S. 280

    Auch haben sich mir die drei oder vier kurzen Episoden aus Sicht eines Hundes nicht erschlossen. Für die Geschichte waren sie komplett unnötig und in Verbindung mit der großen Schrift haben sie eher den Eindruck gemacht, es müssen Seiten geschunden werden.

    Dass Lebert im Nachwort noch erklärt wie er dazu kam, dieses Buch zu schreiben, fand ich einen sehr passenden Abschluss. Er hat selbst kurzzeitig in einem Kinderheim in Nepal gearbeitet und kann so quasi aus erster Hand berichten. Gut hätte ich noch einen Link zu weiteren Infos wie der Homepage der Hilfsorganisation, einer seriösen Spendenseite oder ähnlichem gefunden.

    Insgesamt haben mir das Thema des Romans und die Charaktere die Lebert entworfen hat gut gefallen. Die Umsetzung in der Ich-Form und die einfache Sprache waren nicht so nach meinem Geschmack – auch wenn sich das Buch so sehr schnell durchlesen ließ. Ich empfehle eine kurze Leseprobe. Wer den Erzählton des Romans mag, der kann hier durchaus zugreifen.

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    Vilja2013s avatar
    Vilja2013vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein ergreifender und authentischer Einblick in das Leben der Waisenkinder in Nepal
    Kommentieren0
    Natascha_Hubers avatar
    Natascha_Hubervor einem Jahr
    Lettersalad_des avatar
    Lettersalad_devor einem Jahr

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    Pressestimmen

    Ein zärtlich leichtes, hartes Buch gegen das Egal hat Benjamin Lebert geschrieben.

    ›Die Dunkelheit zwischen den Sternen‹ hat die Kraft zu berühren.

    In glasklarer und deshalb umso eindringlicherer Sprache schildert Lebert im Wechsel den Alltag und die Abgründe […] ergreifend. Sicherlich sein bestes Buch seit ›Crazy‹.

    ›Die Dunkelheit zwischen den Sternen‹ bereichert, begeistert und beeindruckt bis ins Mark.

    In einfachen Sätzen gelingen ihm vielschichtige Porträts, die trotz des düsteren Schicksals von großer Leichtigkeit und kindlichen Zuversicht geprägt sind.

    Mit dem Roman ›Die Dunkelheit zwischen den Sternen‹ hat Lebert eine neue Stufe erreicht.

    Seit vielen Jahren gehört seine zu den interessantesten literarischen Stimmen in Deutschland […]

    Berührend, voller Empathie […] eine Poetisierung des Unglücks

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