Benjamin Lebert Mitternachtsweg

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Inhaltsangabe zu „Mitternachtsweg“ von Benjamin Lebert

Johannes Kielland ist ein junger Historiker, der seit seiner Kindheit ein leidenschaftlicher Sammler von Berichten über mystische Begebenheiten ist. Nun wird eine der Geschichten, die er ausgegraben hat, plötzlich lebendig. Die Frau eines in Sylt gestrandeten Toten wendet sich an ihn und erzählt ihm die Geschichte einer mysteriösen Beziehung und eines geheimnisvollen Handschuhs. Immer tiefer verstrickt sich Kielland in das fremde Schicksal, und die Wahrheit, nach der er sucht, erscheint unergründlich und trügerisch. Benjamin Lebert erzählt von einer Liebe im Rhythmus der Gezeiten - und von der Faszination, die die Rätsel der Vergangenheit uns aufgeben.

Schaurig-schöne Liebesgeschichte mit tollem Nordsee-Setting.

— bellast01
bellast01

Schön geschrieben, einige Fragen bleiben jedoch offen.

— Sommerregen
Sommerregen

Etwas verwirrend, ein bisschen mystisch - und so ganz anders.

— Schuemel
Schuemel

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  • Wenn du mich liebst, so sprich mich frei von der See

    Mitternachtsweg
    The iron butterfly

    The iron butterfly

    19. July 2017 um 18:53

    Den Mitternachtsweg gehen Verliebte um ihre tiefe Zuneigung, ihre Liebe zu bezeugen. Der Mitternachtsweg ist der sichere, romantische Gang durch das Sylter Wattenmeer bei Ebbe zur Mitternacht. Der ehemalige Redakteur Peter Maydell ist auch im Ruhestand noch mit einer kleinen Kolumne mit regionaler Couleur in „seiner“ Lübecker Zeitung vertreten. Neben seiner Leidenschaft für Gedichte hat er es sich zur Aufgabe gemacht die kleinen Geschichten unter der Rubrik „Landeier“ von nebenan zu erzählen. Über lange Zeit erreicht ihn auch immer wieder ein Beitrag des Studenten Johannes Kielland, den Maydell lange Zeit für einen älteren Herren hält, da seine Artikel immer auf Schreibmaschine getippt per Postsendung eintreffen. Erst ein Treffen offenbart den 22-jährigen ganz in Schwarz gekleideten Geschichtsstudenten, der Maydells Leidenschaft für die kleinen Geschichten mit mystischem Hintergrund teilt. Als dann eines Tages eine größere Sendung mit dem Hinweis auf den letzten, finalen Beitrag eintrifft, ahnt Maydell noch nicht die schicksalhaften Auswirkungen auf sein eigenes Leben. Benjamin Lebert erzählt eine sehr erstaunliche, mystische Liebesgeschichte, die den Leser in ihren Bann zieht und dann lange Zeit im Ungewissen, auf unsicheren Wegen durch das Wattmeer führt, zu unvorhersehbaren Wendungen neigt und nie langweilig wird. Absolut gelungen und empfehlenswert!

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht
    GrOtEsQuE

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 24.09.2017: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   239 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  646 Punkte Beust                                          ---   302 Punkte Bibliomania                               ---   201 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  397,5 Punkte ChattysBuecherblog                --- 253 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   130,5 Punkte Code-between-lines                ---  136 Punkte eilatan123                                 ---   53 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   168 Punkte Frenx51                                     ---  82 Punkte glanzente                                  ---   82 Punkte GrOtEsQuE                               ---   78 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   157 Punkte Hortensia13                             ---   130 Punkte Igelchen                                    ---   25 Punkte Igelmanu66                              ---  178 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    95 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   122 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte katha_strophe                        ---   53 Punkte Kattii                                         ---   78 Punkte Katykate                                  ---   110 Punkte Kerdie                                      ---   239 Punkte Kleine1984                              ---   142 Punkte Kuhni77                                   ---   114 Punkte KymLuca                                  ---   103 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   259 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   226 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   92 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  55 Punkte mistellor                                   ---   181 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  131 Punkte Nelebooks                               ---  235 Punkte niknak                                       ----  285 Punkte nordfrau                                   ---   97 Punkte PMelittaM                                 ---   213 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   115 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   67 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 65 PunkteSandkuchen                              ---   205 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   178 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   279 Punkte SomeBody                                ---   178,5 Punkte Sommerleser                           ---   198 Punkte StefanieFreigericht                  ---   213,5 Punkte tlow                                            ---   149 Punkte Veritas666                                 ---   117 Punkteverruecktnachbuechern         ---   61 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   69 Punkte Wolly                                          ---   179 Punkte Yolande                                       --   171 Punkte

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    • 2303
  • Mitternachtsweg

    Mitternachtsweg
    storiesonpaper

    storiesonpaper

    14. November 2016 um 15:16

    „Mitternachtsweg“ (Atlantik) ist eine Geschichte, die sich über die Jahrzehnte zieht. Es ist die Geschichte einer großen Liebe, die tödlich endet und niemandem, der sich mit der Tragödie beschäftigt, loslassen kann. Benjamin Lebert („Crazy“) hat mit seinem Roman eine moderne Mysterygeschichte geschaffen, die mich an den Stil von Carlos F. Zafon erinnerte. Alles beginnt mit einem einfachen Zeitungsartikel über den Sylter Friedhof für am Strand angespülte Leichen, die nicht identifiziert werden konnten. Der Journalist Peter Maydell ist fasziniert von den gruseligen und makaberen Geschichten des Kriminalistik-Studenten Johannes Kielland, bis dieser ihm eines Tages von einer besonders intensiven Begegnung mit Helma Brandt berichtet, in der eine längst verstorbene Person, ein furchtbares Geheimnis und ein sich immer wiederholendes Schicksal eine Rolle spielen. Es ist schwer, die Handlung von „Mitternachstweg“ zusammenzufassen, ohne zu viel zu verraten. An dem Roman gefiel mir von Beginn an der im Klappentext angesprochene Lokalbezug zu Sylt, der in Verbindung mit dem Inhalt sofort eine winterliche Atmosphäre an dunklen, windigen Stränden  auferstehen lässt und somit die ideale Umgebung schafft. Leberts Sprache ist einfach und klar verständlich. Mit simplen Worten lässt er Situationen lebendig werden, die von der rauen Atmosphäre der Küsten Norddeutschlands getragen werden. Seit den ersten Sätzen umgibt die Figuren ein mysteriöser Schimmer, der nie zu übertrieben wirkt. „Mitternachtsweg“ driftet nie zu sehr in eine Geistergeschichte ab, sondern hält immer die richtige Balance zwischen Spannung und Realität. Ich mag Geistergeschichten durchaus sehr, doch gerade die versuchte Sachlichkeit in den Roman hat mich gepackt.  Bin ich normalerweise kein Fan von Geschichten in Geschichten, hat es mir umso mehr gefallen, dass sich am Ende glaubhaft alle Zusammenhänge zwischen den Figuren gezeigt haben. „Mitternachtsweg“ bekommt von mir 3,5 von 5 Sternen. Der kurzweilige Roman war nicht unbedingt etwas komplett neues, konnte mich aber über die Lesezeit durchgehend gut unterhalten und die Spannungskurve konstant oben halten. Die 236 Seiten habe ich innerhalb eines Tages auf mehreren längeren S- und U-Bahn-Fahrten durchgelesen, während sich draußen der Herbst zeigte. Ein Tag vor Halloween war „Mitternachtsweg“ der ideale Begleiter und ich kann mir gut vorstellen, dass je kälter und ungemütlicher es wird, der Roman den Lesern umso besser gefallen wird.

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  • Eine düstere Geschichte...

    Mitternachtsweg
    Sommerregen

    Sommerregen

    24. September 2016 um 17:18

    Als Peter Maydell, Redakteur für die Lübecker Zeitung, von Johannes Kielland ein Manuskript zugesendet bekommt, ist seine Neugierde groß. So oft hat er bereits große Freude an den ihn erreichenden Artikeln des jungen Mannes gehabt, sodass er auf dieses offensichtlich größere Werk des Schreiberlings sehr gespannt ist.Lediglich ein einziges Mal ist er Kielland bisher begegnet und war damals von dem jungen Geschichtsstudenten mit den langen Haaren und dem langen schwarzen Mantel, der seine schwarze Kleidung verdeckte und bis zu den Stiefeln reichte, mehr als überrascht. Kein älterer Herr also, der aus Gewohnheit seine Berichte ausschließlich auf einer Schreibmaschine verfasst, sondern viel mehr jemand, der das Dunkle ebenso wie das Außergewöhnliche schätzt; besonders außergewöhliche Begebenheiten. Deswegen handeln auch seine Berichte von skurrilen, unwahrscheinlichen Geschehnissen.Wie er selbst anmerkt, soll auch das Manuskript, welches im Übrigen sein letztes Werk sein soll, von einer solchen Geschichte und von ihm handeln. Zu der Geschichte sei er, so schreibt er es, durch die Begegnung mit Helma Brandt gekommen, deren Verlobter in den Fluten den Tod fand.Alles rankt sich um die Insel Sylt, eine tragische alte Liebe, den Tod, das Meer, die Gezeiten, alles verschluckende Dunkelheit, den Friedhof der Heimatlosen, den Mitternachtsweg und einen Handschuh.So scheint die eigentliche Geschichte nicht mit Johannes Kielland zu beginnen, sondern viel weiter in die Vergangenheit zu reichen.Die Geschichte unterteilt sich in mehrere Zeit- und Handlungsstränge, welche sich regelmäßig abwechseln. So handelt ein Part des Buches von der Vergangenheit und den Anfängen der Geschichte, ein weiterer von den Recherchen Kiellands, ein dritter besteht aus dem Manuskript, ein weiterer beschreibt den Redakteur, wobei sich der letzte schließlich mit der Gegenwart befasst.Zu Beginn war ich wegen diesen verschiedenen Erzählsträngen etwas verwirrt, obwohl die Kapitelüberschrift meist angibt, von welcher Art der folgende Abschnitt sein wird.Die Orte des Geschehens empfand ich als sehr schön gewählt: Da wäre beispielsweise der Friedhof der Heimatlosen, auf dem ertrunkene und an den Strand gespülte Seemänner einst ihre letzte Ruhe fanden. Benjamin Lebert versteht es, seine Worte so zu wählen, dass die beschriebene Kälte und Finsternis spürbar - wenn auch nicht zwangsläufig verständlich - werden. Die gesamte Geschichte durchwabert etwas Düsteres, dass, kaum greifbar, unterschwellig auf den meisten Seiten anzutreffen ist.Dennoch muss ich gestehen, dass mich das Buch mit einigen Fragen zurücklässt und dass es, auch wenn es gewissermaßen einen Abschluss gab, für mich noch nicht wirklich beendet ist. So wirkt dieses Werk weniger wie ein Roman, als eine mystische Schauergeschichte. Sicherlich ist dieses überwiegende Unwissen, ob etwas Erzähltes nun der Wahrheit und der Phantasie der Charaktere entspringt, gewollt, mir jedoch etwas zu viel.Alles in allem ist "Mitternachtsweg" ein spannendes Buch mit packendem Schreibstil, welches allerdings viele Fragen offen lässt.Ich vergebe daher 4 ihr nächtliches Leuchten auf das dünstere Meer werfende Sterne

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    • 6
  • Viel zu lange ungelesen

    Mitternachtsweg
    refugiumderworte

    refugiumderworte

    08. August 2016 um 16:55

    " Man hatte das Gefühl, als sei vor kurzem ein Schrei in diesen Räumen verhallt. " (S. 74, Mitternachtsweg, Benjamin Lebert ) Aufgefunden in einer kleinen, urigen – und leicht schummrigen – Buchhandlung, im Herzen Hachenburgs, wurde dieser Schatz. Der Autor, Benjamin Lebert, war mir, zu meiner Schande (?!) muss ich es gestehen, auf Anhieb kein Begriff. Die Geschichte jedoch klang vielversprechend; einer Spukgeschichte kann ich kaum widerstehen, wenn mir eine unterkommt und der herausgebende Verlag, Hoffmann und Campe, kleidete diese in ein wundervolles Gewand, welches meinen Wunsch dieses Buch zu kaufen, nur am Rande (zusätzlich deutlich) beeinflusste... - Winziger Einblick ins Buch : Eine Leiche wird an den Sylter Strand gespült. Alles deutet daraufhin, dass diese weit draußen auf dem Meer den Tod fand. Die Identifikation des Mannes scheint aussichtslos. Vor langer Zeit wurde für gestrandete Seeleute, die Heimatlosen, am Strand ein Friedhof angelegt. Dieser scheint der passende Ort für den Verstorbenen zu sein. Wer ist die Frau, die regelmäßig dabei beobachtet wird, wie sie dessen Grab aufsucht? Der Redakteur der Lübecker Zeitung, Peter Maydell – im Herzen tiefster Romantiker -, erhält in unregelmäßigen Abständen skurrile Reportagen und Berichte des jungen Historikers, Johannes Kielland, die er in der Zeitungsrubrik "Landeier" veröffentlicht. Bis ihm der Historiker eines Tages seine scheinbar letzte Geschichte zukommen lässt... "An den Händen eines Menschen lässt sich nicht nur erkennen, was sie im Leben berührt und zu halten versucht haben, sondern auch, was ihnen entrissen worden ist." (S.7, Mitternachtsweg, Benjamin Lebert) - Obwohl dieses Buch so verheißungsvoll schien, musste es über ein halbes Jahr auf seine ihm zustehende Lesezeit warten. Wie das passieren konnte?! Ein Rätsel. Jedenfalls verschwand es vollkommen aus meinen Gedanken und somit im Regal. Einige Zeit später erreichte mich die soeben erschienene Ausgabe meiner Lieblingshörspielreihe, Gruselkabinett, und siehe da, sie hatten sich Herrn Leberts "Mitternachtsweg" zur Vorlage genommen. Ich würde lügen, indem ich behaupte, dass mir unmittelbar das Buch wieder einfiel... Einige Zeit nach dem Hörgenuss - ich besah mir das dazugehörige Booklet etwas näher - fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Sofort lief ich in meine Bibliothek, suchte das Buch, fand, las und liebte es!!! Benjamin Lebert führt uns sprachlich elegant auf eine geheimnisvolle, rätselhafte Reise in die Vergangenheit. Die Insel Sylt bietet dabei die perfekte Kulisse für eine Spukgeschichte; Sprühregen, Nebel in den Dünen und stürmische Winde verschleiern die Sicht. Ebbe und Flut tun dabei das Übrige. Außerordentlich gut gefiel mir der Stil Leberts, der den gewissen Gänsehautfaktor nicht ausließ. Selten habe ich eine solch wundervoll erzählte Geschichte gelesen. Bei meinen sich der Lektüre anschließenden Recherchen, konnte mich leider – thematisch - kein weiteres Werk Leberts ansprechen. Jedoch fiel mir auf, dass ich bereits etwas von ihm kannte. So hatte ich vor ein, zwei Jahren " Wir waren verdammt lausige Akrobaten" , welches mir vom Inhalt nachwievor im Gedächtnis, sowie im Herzen ist, den Autoren jedoch im Dunkeln gelassen zu haben scheint, gelesen. Auch sein Erstling "Crazy" ist mir ein Begriff, wenn ich auch damals nur den Film sah. Fortan werde ich die Augen offen halten und ihn definitiv nicht erneut vergessen !!!

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  • Wundervolle Sprache

    Mitternachtsweg
    j125

    j125

    04. June 2016 um 12:57

    Meine Meinung:Ich glaube, ich bin durch eine Kritik in einer Zeitschrift auf das Buch aufmerksam geworden. Vor allem diese rätselhaften Geschichten von denen gesprochen wird, haben meine Aufmerksamkeit erregt.  Noch vor dem Prolog war ich gefangen genommen von der Sprache. Allein die Widmung und das vorangestellte Zitat haben mir sehr gut gefallen und im weiteren Verlauf mochte ich den Erzählstil und die Wortwahl immer mehr. Mir fällt es oft schwer die Besonderheiten von Erzählstilen zu erfassen und sie zu unterscheiden, meist gehe ich auch nur kurz darauf ein, wie gut und flüssig sich ein Buch lesen lässt. Hier jedoch ist mir der Stil sehr positiv aufgefallen und ich war ganz gefangen in dem Wortfluss.  Die Handlung ist nicht immer leicht zu durchschauen, aber ich denke, das ist bewusst so gemacht. Manche Kapitel werden von namenlosen Protagonisten erzählt und man denkt, man wüsste um wen es dort geht, aber vielleicht ist es doch ganz anders. Bis zum Schluss bleibt relativ unklar, was Wirklichkeit ist und was nicht. Was ist wirklich passiert und was entspringt vielleicht der Phantasie der Charaktere? Wie schon der Klappentext andeutet, behandelt dieses Buch mystische Begebenheiten und dadurch enthält diese Geschichte Elemente, die es so eigentlich nicht gibt. Obwohl mir das meist nicht so gefällt, hat es mich hier nicht gestört. Einerseits war das ein bisschen zu erwarten, andererseits passt es auch einfach. Es passt zur Sprache, es passt zur Geschichte. Fazit:Eine tolle Sprache, eine schöne Geschichte. Eine Empfehlung für all jene, die gern mal etwas lesen, das man nicht überall schon gesehen hat.

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  • "Mitternachtsweg" von Benjamin Lebert - Spannung garantiert!

    Mitternachtsweg
    CCS1749

    CCS1749

    Was Benjamin Lebert hier vorlegt, erinnert an einen Schauerroman in der Tradition der schwarzen Romantik, wie wir sie von E.T.A. Hoffmann, Ludwig Tieck bzw. im anglikanischen Raum auch von Edgar Allen Poe kennen. Johannes Kielland, ein junger Historiker, der gerne Death-Metal hört und sich schwarz kleidet, beschäftigt sich deutschlandweit mit den X-Akten, also mit mysteriösen, übernatürlichen Fällen und schreibt darüber Artikel. Eines Tages lernt er Helma Brandt kennen, deren Verlobter über Nacht spurlos verschwunden scheint. Sie ist fest davon überzeugt, dass er auf dem Friedhof der Heimatlosen auf Sylt beerdigt wurde, nachdem seine Leiche dort angeschwemmt worden war. Doch wie sollte er von ihrem gemeinsamen Haus in der Lüneburger Heide dorthin gelangt sein? Was war geschehen? Diesen Fragen möchte Kielland nachgehen und ermittelt zuerst in ihrem Haus, später dann auf Sylt. Helma, die ihm zunächst geheimnisvoll erscheint und mit der er eine leidenschaftliche Liebesnacht verbringt, wird ihm zunehmend unheimlich. Eine Aura aus Dunkelheit und Kälte umgibt die junge Frau, die nicht von dieser Welt zu sein scheint. "Aber dann wurde ihr Körper wieder kalt. Es war, alls käme diese Kälte von innen. Als würde sie sich langsam unter ihrer Haut ausbreiten. Ich bekam das Gefühl, dass die Kälte auch auf mich übergriff. Ich lag neben ihr und nahm den starken Zigarettengeruch wahr, der an mir haftete. Ich hatte ihn vorher nicht bemerkt. In der Nacht war mir aufgefallen, dass sie nicht roch, nicht der Hauch eines Duftes ging von ihrem Körper aus. Nur an ihren Haaren hatte ich einen dezenten, erdigen Geruch wahrgenommen, den ich nicht einordnen konnte. Vielleicht, dachte ich, hatte sie eine Allergie und konnte kein Parfum benutzen." Auf Sylt erhält Kielland schließlich entscheidende Hinweise und nach und nach setzt sich daraus ein Bild zusammen. Doch immer, wenn es im Begriff ist vor seinem inneren Auge zu entstehen, löst es sich wieder auf und verschwindet im Nebel der Vergangenheit. Und so weiß der Leser lange vor dem Protagonisten, dass dieser sich in ernster Gefahr befindet. Wird er seinem Schicksal entgehen können? Die Stimmung des Buches ist eine bedrohlich düstere und korrespondiert in vortrefflicher Weise mit dieser fesselnden Geschichte, die alles hat, was ein guter Schauerroman braucht: mystische Orte, rätselhafte Ereignisse, magische Requisiten und eine Art Doppelgängermotiv. Ein schaurig-schönes Lesevergnügen bei dem alles stimmt, sogar das sehr gelungene Cover!

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    • 4
  • Mitternachtsweg ist eine gelungene Liebesgeschichte

    Mitternachtsweg
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    20. April 2015 um 10:38

    Benjamin Lebert erzählt in seinem neuen Roman „Mitternachtsweg“ die Geschichte des jungen Außenseiters und Studenten Johannes Kielland.  Johannes` große Leidenschaft in seiner Jugend ist das Sammeln von scheinbar übernatürliche Begebenheiten und das Schreiben darüber. In „Mitternachtsweg“ erwacht eine dieser Geschichten zum Leben. Die Frau eines Toten wendet sich an Johannes und erzählt ihm von ihrer mysteriösen Beziehung, in der ein Handschuh eine tragende Rolle spielte. Nach anfänglichem Misstrauen verfällt Johannes der Frau und versucht mehr über die angeblich von Sylt stammende Fremde herauszufinden. Eng verknüpft ist die Geschichte mit alten Sagen und Legenden, vor allem der des Mitternachtsweges, die auf der Nordseeinsel erzählt werden und nun auch von Johannes Besitz ergreifen – und die Wahrheit, die in der Vergangenheit verborgen liegt, ist eine gefährliche Bedrohung für den Studenten.  Die Geschichte von Johannes Kielland ist von Anfang an spannend zu lesen und kann den Leser schnell in seinen Bann ziehen. Dabei kann sowohl die Geschichte als auch der gelungen Schreibstil Leberts überzeugen. Mitternachtsweg ist eine gelungene Liebesgeschichte, in der mysteriöse und schauerliche Begebenheiten nicht zu kurz kommen und die auch auf sprachlicher Ebene überzeugen kann. Besonders zu empfehlen für Menschen, die sich in Hamburg und auf Sylt gut auskennen und so einige Orte wiedererkennen können.

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher
    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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    • 8480
  • Ein wunderbar düster-poetischer und melancholischer Roman! Dieses Buch hat mich gefunden.

    Mitternachtsweg
    Lucretia

    Lucretia

    10. February 2015 um 16:22

    Meine Meinung: Es gibt Bücher, die beeindrucken, bleiben lange im Gedächtnis und passen einfach zu einer Person. So erging es mir mit “Mitternachtsweg” von Benjamin Lebert. Bereits auf der Frankfurter Buchmesse war ich begeistert von Buch und Autor. Die Textstellen, die Benjamin Lebert damals aus “Mitternachtsweg” vorlas haben sich irgendwie tief in mir verankert und das Buch ging mir einfach nicht mehr aus dem Kopf. Manchmal findet man ein Buch, aber manchmal findet ein Buch auch einen Menschen und ich glaube, dieses Buch hat mich gefunden, wenn ich es so beschreiben will. Benjamin Lebert erzählt in “Mitternachtsweg” eine tiefschwarze Liebesgeschichte, die mich erschauern lies, aber gleichermaßen auch sehr fasziniert hat. Im Mittelpunkt der Handlung steht der Historiker und Gothic-Fan  Johannes Kielland, der seit seiner Kindheit ein Faible für mystische Begebenheiten hat und Geschichten darüber sammelt. Johannes Kielland ist anders und fühlt sich von der dunklen Seite angezogen. Eines Tages jedoch findet eine Geschichte ihn, in Form von Helma Brandt, die Frau eines auf Sylt gestrandeten Toten, die sich an ihn wendet und ihm eine unglaubliche Geschichte erzählt. Eine Geschichte, die Kielland selbst verändern wird und ihn in einen unheilvollen Strom bis hin in die Vergangenheit, in den Sommer 1939 zieht. Der Schreibstil von Benjamin Lebert ist hier sehr bildgewaltig und poetisch. Ich liebe seinen Schreibstil, denn er hat etwas schaurig- romantisches an sich, was mir sehr gefällt. Die Geschichte wird in verschiedenen Ebenen erzählt, was sie tiefgründig macht und dadurch wird zusätzlich eine gute, konstante Spannung aufgebaut. Man merkt hier eindeutig, dass der Autor der Epoche der Romantik sehr zugetan ist, der Inhalt ist durchweg sehr melancholisch und von Sehnsucht gekennzeichnet. Die Liebe spielt hier natürlich auch eine zentrale Rolle, auch wenn Sie in einer unheimlichen und düsteren Form erscheint. “Mitternachtsweg” von Benjamin Lebert ist ein sehr spannend zu lesender, wunderbar poetisch und melancholischer Roman, der mich tief in seinen Bann gezogen und beeindruckt hat. Ich freue mich auf weitere Geschichten von Benjamin Lebert. Meine Lieblingszitate: “Unser erster Besitz im Leben ist der Name. Der Name ist ein Gefäß, in das wir unser Leben hineingeben; das, was für die Begrabenen da drüben auf der anderen Straßenseite der Friedhof ist.” “Nur zu gern wollte ich das Leben mit den Schatten verwechseln, die es warf. Schatten sind weich und tun nicht weh, und die Einsamkeit in den Schatten schien mir erträglicher als das Ringen um Licht, das Zeigen von körperlicher Präsenz.”

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  • Sylter Schauergeschichten

    Mitternachtsweg
    hundertwasser

    hundertwasser

    26. August 2014 um 16:30

    Benjamin Lebert wagt in „Mitternachtsweg“ das Spiel mit mehreren Erzählebenen – und gewinnt. Er entführt den Leser auf den titelgebenden Weg, der in seiner Erzählung eine zentrale Rolle einnimmt. Auf Sylt existiert nämlich eine gefährlicher Tradition – bei Ebbe im Mondlicht beschreiten junge Liebende einen Weg aufs Meer hinaus, um sich gegenseitig ihrer Liebe zu versichern. Johannes Kielland, ein junger Mann, stößt bei Recherchen auch auf eine Geschichte rund um den Mitternachtsweg. Eine mysteriöse Frau soll diesen mit ihrem Geliebten genommen haben, doch kehrte nur sie vom Mitternachtsweg zurück. Bei seinen Recherchen muss der junge Mann allerdings feststellen, dass diese Legende lebendiger ist, als er es sich hätte vorstellen können. Stück für Stück wird Kielland (und nicht weniger der Leser) immer mehr in die Geschichte hinein gesogen, wie mancher Liebende von der Strömung aufs Meer hinausgezogen wurde. Man weiß angesichts der verschiedenen Erzählebenen schon bald nicht mehr, was eigentlich Wahrheit ist und was der Phantasie entstammt. Geschickt verbrämt Lebert seine eigentliche Liebesgeschichte mit einer Schauergeschichte in bester hanseatischer Tradition. So entsteht ein ungewöhnliches Buch, das mich persönlich stark an die Romane Carlos Ruiz Zafons erinnerte. Die Mischung aus Schauern und Liebe geht in „Mitternachtsweg“ exzellent auf und macht dieses Buch zu einer echten Empfehlung in diesem Bücherherbst, wenn die Nächte länger werden und die Herbststürme über den Deich fegen!

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  • Eine besondere Geschichte ...

    Mitternachtsweg
    SharonBaker

    SharonBaker

    24. August 2014 um 18:25

    Peter Maydell ist auf den Weg zur Lübecker Zeitung, wo er immer noch als Redakteur arbeitet, weil er sich einfach nicht von seinem Berufsleben trennen kann. Dort angekommen erwartet ihn eine Sendung von einem jungen Historiker, Johannes Kiellands, der immer wieder mit neuen mysteriösen, aber auch romantischen Berichten für die Zeitung aufwartet. Diesmal allerdings klingt alles anders, Peter erhält ein Art Abschiedsbrief und dazu die letzten Aufzeichnungen von seinen Recherchen. Johannes Kielland war auf der Spur einer ganz besonderen Geschichte. Ein Mann wurde am Sylter Strand angespült und auf dem Friedhof für die Heimatlosen bestattet, kein Name ziert sein Grab, nur der Tag seines Fundes. Johannes wird auf diese Geschichte aufmerksam und schreibt darüber und bekommt kurze Zeit später ein Brief von einer Frau, die behauptet den Toten gekannt zu haben. Natürlich weckt das Johannes Neugier und so trifft er sich mit der Frau und wird gefangen genommen von ihrer Geschichte. Aber nicht nur das, er fühlt sich auch zu hier hingezogen, lässt sich immer mehr von ihr einwickeln und wird in einen Sog aus Faszination, Legenden über Sylt und dem Meer hinabgezogen, bis er die Wahrheit entdeckt. Ob es da schon zu spät für Johannes ist? Was ist mit dieser geheimnisvollen Frau? Warum spielt Sylt so eine Rolle? Und welche große Liebe wird hier erzählt? Endlich ein neuer Lebert und was habe ich erwartet? Eine Geschichte, die mich berührt und Poesie. Habe ich das bekommen? Aber so was von! So viele Bücher habe ich von dem Autor noch nicht gelesen, aber ich wusste, wenn ich ein Buch von ihm anfange, muss ich mir Zeit dafür nehmen und das habe ich. Er schreibt nicht mal eben eine Geschichte für nebenbei, die den Alltag ausblenden lässt. Nein, er geht mit seinem Büchern tiefer, lässt uns über seine wunderbaren Worte schweifen und oft muss man die Sätze nochmals lesen, weil darin so viel Wahrheit steckt. Dabei hat er einfach ein Talent sich auszudrücken und seine Wortwahl ist einfach großartig. Für mich ist es einfach unglaublich toll, wie er schreibt und ich kann meine Begeisterung gar nicht in Worte fassen. Aber was erzählt er diesmal, er nimmt uns mit auf Sylt, aber nicht das typische Urlaubsziel, nein, das Sylt der Seeleute, das Sylt der Einwohner und das Sylt der Legenden. Ich kenne nur Sylt als VIP Insel, die einfach nur mega überteuert und Touristenreich ist, obwohl ich gestehen muss, dass ich noch nie da war, die typischen Vorbehalte eben. Aber hier machte er mich schon neugierig, mit einem Friedhof für die ganzen namenlosen Angespülten, die nicht einfach in irgendein Loch verscharrt werden, sondern einen Platz bekommen. Es berührt einen sehr, davon zu lesen und für jeden bedeutet ja Heimat auch etwas anderes. Man kommt ins Grübeln und man muss einfach auch ein bisschen über seine eigene Definition nachdenken. Es wird also nach langer Zeit wieder ein Toter angespült und beerdigt, über diese Geschichte schreibt Johannes Kielland und gerät so in einen Strom aus Ereignissen, die er so nicht erwartet hätte, ich übrigens auch nicht. Mit Johannes Kielland hat er wieder einen sehr interessanten jungen Mann geschaffen, der eine bewegende Kindheit hinter sich hat, sich in der Gothic Szene angehört fühlt und ein richtiger Einzelgänger ist. Hier spürt man seine Einsamkeit, die unbeholfene Art anderen gegenüber, dieses, sich schnell von jemanden angezogen fühlen, sich berauschen lassen und erst später darüber nachzudenken, der das Besondere sucht und meint es müsste traurig und rätselhaft sein. So wird er in eine Geschichte verstrickt, die von Seite zu Seite mysteriöse, unglaubwürdiger und schwerer zu entschlüsseln wird. Dann kommt diese Frau dazu, die ihn anzieht, die mit ihm Dinge macht, wovon er sonst nur träumt, die unheimlich ist, geheimnisvoll, aber trotzdem eine Unschuld ausstrahlt, die seinem Beschützerinstinkt wachruft und trotzdem ahnt er schon das ,was nicht stimmt. Diese Frau ist ein Rätsel und Johannes will es knacken, aber was er langsam und mühsam rausbekommt, erschreckt ihn viel mehr. Mehr möchte ich gar nicht verraten, denn ich habe Angst, dass jedes weitere Wort zu viel ist und den Zauber dieses Buch kaputtmachen könnte. Es ist eine Geschichte, die nicht leicht verdaulich ist, die schwer, melancholisch, sogar sehr dramatisch geschrieben ist, aber sie berührt, lässt einen oft nachdenklich zurück. Dabei ist man erst verwirrt und schon denkt man, was soll das, schon ein bisschen zu spukig, lässt er es so toll Enden, das es für mich ein Rund um gelungenes Ganzes ergibt. Er lässt Vergangenes mit der Gegenwart verschmelzen, zeigt das beides immer eine Rolle spielt und findet dabei Worte die einen diese Atmosphäre so spüren lässt. Die salzige Seeluft, der Matsch unter unseren Füßen, oder den Wind in unseren Haaren, man ist einfach dabei. Aber auch den Schrecken spürt man, den Schauer, wenn was Unglaubliches sich wieder zeigt und die Härchen sich aufstellen. Für mich wieder eine gelungene Geschichte, die mir sehr gut gefallen hat und mich wieder sprachlich überrollt hat, herrlich. Bitte noch ganz viele Bücher Herr Lebert, mit so wunderbaren kleinen versteckten Weisheiten.

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