Benjamin Monferat Der Turm der Welt

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Inhaltsangabe zu „Der Turm der Welt“ von Benjamin Monferat

Die ganze Welt schaut auf Paris. Oktober 1889: Die Pariser Weltausstellung geht dem Ende zu. Millionen von Menschen strömen in die Lichterstadt, um Zeuge des Spektakels zu werden. Die brisante internationale Lage scheint für einen Augenblick vergessen. Und doch würde gerade hier, im bunten Gewimmel der Nationen und Interessen, ein Funke genügen, um das Pulverfass zur Explosion zu bringen. Ausgerechnet da werden zwei Ermittler des französischen Geheimdienstes tot aufgefunden - sie waren einer Verschwörung auf der Spur. Was niemand weiß: Die Zukunft Europas ist mit dem Schicksal einiger Besucher der Ausstellung eng verknüpft: Eine französische Adelige - Königin der Pariser Salons - fürchtet um ihr Geheimnis: dessen Enttarnung würde weit mehr als nur einen gesellschaftlichen Skandal bedeuten. Ein deutscher Offizier, unterwegs in einer sehr persönlichen Agenda, wird zum Spielball der Großmächte. Ein junger Fotograf schließt einen folgenschweren Pakt, um das Herz seiner großen Liebe zu gewinnen. Ist die bildschöne Kurtisane in Wahrheit eine Spionin? Schließlich versammelt sich alles, was Rang und Namen hat, an der Spitze des Eiffelturms, um das Abschlussfeuerwerk zu bestaunen. Wann wäre der Zeitpunkt für einen Anschlag besser gewählt, um die Welt im Chaos versinken zu lassen? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt: zu Lande, zu Wasser – und in der Luft ...

Mein Lieblingsbuch des Jahres. Abenteuer, Spannung, Geschichte, Intrigen, alles, was man zu träumen braucht.

— papaverorosso
papaverorosso

Ein zeithistorisches literarisches Feuerwerk - ein außergewöhnlicher Autor mit brillantem Schreibstil!

— SigiLovesBooks
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Ein spannender und excellent recherchierter Historienschmöker

— Hexchen123
Hexchen123

Vereint Krimi, kleine Liebesgeschichte und Historisches für einen wunderbaren Schmöker

— Bücherfüllhorn-Blog
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~ Ein hervorragendes Stück Literatur mit spannendem Plot und großartigen Charakteren ~

— JuliB
JuliB

Leseempfehlung

— malo2105
malo2105

Zeitreise zur Weltausstellung in Paris 1889. Achtung, man läuft Gefahr nicht mehr zurück zu wollen!

— Buecherwurm1973
Buecherwurm1973

Taucht ein in diese unendlich spannende Geschichte rund um Eiffels Turm. Es lohnt sich.

— Josetta
Josetta

Langatmig, aber wertvoll!

— BettinaR87
BettinaR87

Eine Bücher über eine Weltaustellung im 19. Jahrhundert, die die Menschen aus dem Häuschen bringt. Ein packender historischer Roman!

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der Fokus liegt hier leider zu sehr auf geschichtliche und politische Ereignisse, als auf der eigentlichen Handlung

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  • Leserunde zu "Die Königschroniken: Ein Reif von Eisen" von Stephan M. Rother

    Die Königschroniken: Ein Reif von Eisen
    Stephan M. Rother

    Stephan M. Rother

    Hallo liebe Lesenden,ja, ich bin’s. Wie der eine oder die andere bereits mitbekommen hat, ist des Autors Inkarnation ja immer mal im Fluss, von Stephan M. Rother zu Benjamin Monferat und wieder zurück. Gleich unter welchem Namen er nun aber firmiert, der Vielfältige: Wenn eine neue, spektakuläre Geschichte ansteht, wird er es sich auch unter Androhung körperlicher Gewalt nicht nehmen lassen, gemeinsam mit Euch die faszinierende Welt des neuen Werkes zu entdecken. Langer Rede, kurzer Sinn: Ich lade Euch ein zu einer Reise in die Welt der Heiligen Esche, die Welt der Königschroniken. Es handelt sich dabei um eine magische, fantastische Welt, und ich möchte gleich vorausschicken, dass die Reise dorthin nicht ohne Gefahren ist. Die Vergessenen Götter zürnen. Die Blätter der Heiligen Esche welken. Die Welt gleicht einem Rad, das seine Spur verloren hat. – Wer da das vage Gefühl hat, dass das auf beunruhigende Weise aktuell klingt, der liegt möglicherweise nicht völlig daneben. Fantastische Literatur ist nichts für Feiglinge, die am liebsten vor der Welt davonlaufen würden. Und vor welchem Hintergrund ließen sich auch fantastischere Geschichten spinnen, als vor dem Hintergrund der Wirklichkeit?Jedenfalls bin ich auf der Suche nach Mutigen. Nach einer Gruppe von, sagen wir, wenigstens fünfundzwanzig furchtlosen Abenteurerinnen und Abenteurern, denn fünfundzwanzig Exemplare unseres Titels „Ein Reif von Eisen“ haben wir vorab zu vergeben. Wobei selbstredend auch jene besonders Tollkühnen ausgesprochen herzlich eingeladen sind, die ab 20. Oktober im Handel in das gute Stück investieren. Der Weg in das Reich der Esche ist voller Fallen und Hinterhalte, voller Fallstricke, die auf den Unbedachten lauern, doch mein Wort darauf: Ich bin bei Euch. (Ob das nun im Einzelfall als beruhigende Aussicht erscheint oder auch nicht.) Ich werde mich bemühen, möglichst viele von Euch heil zurückzubringen.Wie es sich für ein Abenteuer gehört, warten natürlich Mühen, Plagen und lebensgefährliche Herausforderungen auf Euch. Bevor es auch nur losgehen kann, müsst Ihr Euch nunmehr dieses Video anschauen, in dem obendrein – Gipfel des Schreckens – ich zu sehen bin und Euch mit einer Aufgabe konfrontiere, einer Queste, wie man in Abenteurerkreisen sagen würde. Angeschaut? Ich hoffe doch. Ich mag‘s hier nämlich nicht wiederholen. Es ist schlicht zu grausam. Wenn Ihr diese Herausforderung jedenfalls durchsteht und die Aufgabe erfüllt, seid Ihr schon auf einem guten Weg. Wobei die eigentliche Klippe selbst dann noch auf Euch wartet. Diese https://www.youtube.com/watch?v=SoLjxILDZDk reißenden Bestien nämlich werden aus den Reihen der Mutigen jene Teilnehmerinnen und Teilnehmer ermitteln, denen wir eines der fünfundzwanzig begehrten Vorabexemplare als Rüstzeug mit auf den Weg geben. Fasst Euch also ein Herz und macht Euch an meiner Seite auf den Weg in den Norden der Welt, wo die Stämme der Hochlande und der Tieflande um ihr Überleben kämpfen. Denn die Dunkelheit kommt, und die Raunacht rückt heran, die dunkelste, kälteste und längste Nacht des Jahres. Besucht mit mir die reiche Kaufmannsstadt Carcosa, haltet Euch nur fern vom Blutgerüst auf dem Platz der Götter. Ein Aufenthalt am Schmerzenspfahl ist überhaupt nicht zu empfehlen. Und staunt mit mir über die tausend Wunder der Rabenstadt, der kaiserlichen Residenz im Geäst der Heiligen Esche. Bleibt nur immer dicht beisammen! Denn das Verhängnis ist schon auf dem Weg.Mehr über unsere Geschichte gibt es hier https://www.rowohlt.de/paperback/stephan-m-rother-die-koenigs-chroniken-eisen.html zu erfahren. Und hier http://magister-rother.de/wp-content/uploads/2017/09/Leseprobe_EinReifVonEisen_StephanMRother.pdf könnt Ihr schon einmal hineinschmökern in unsere Erzählung. Hier http://www.koenigschroniken.de schließlich wird es nach und nach Neues, Spektakuläres und Unbeschreibliches rund um unsere Geschichte zu entdecken geben.Staunt und schaudert, dann aber sputet Euch! Das Schicksal der Welt liegt in den Händen dreier Frauen. Kann eine von ihnen das Land aus der Finsternis führen? Der erste Mond des Herbstes rundet sich, und die Zeit läuft ab. Ich freu mich auf Euch und unser gemeinsames Abenteuer!Stephan M. Rother

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    • 15
    • 02. October 2017 um 23:59
    Stephan M. Rother

    Stephan M. Rother

    26. September 2017 um 00:57
    Dijan schreibt So einen speziellen Ort gibt es jetzt nicht für mich. Ich finde es nur sehr beruhigend, wenn ich zB. von einem Berg auf die Stadt blicken kann. Wenn alles so klein erscheint, dann wirken alle ...

    Liebe Dijan, das ist doch eine Aussage. :) Letztlich ist das ja bei allen diesen Orten der Gedanke - dass man besonders weit blicken kann, mal im wörtlichen, mal im übertragenen Sinne. Und ...

  • Absolut empfehlenswert

    Der Turm der Welt
    papaverorosso

    papaverorosso

    „Der Turm der Welt“ gehört ganz eindeutig zu meinen Lieblingsbüchern aus dem Jahr 2017. Die Kulisse: Oktober 1889, Paris, die Weltausstellung. Worum es genau im Buch geht, wird nicht sofort klar. Anscheinend um einen sehr gruseligen Kriminalfall, mit zwei toten Agenten und einer Uhr von Bernault als Schauplatz. Um die Pariser Geheimdienste. Aber auch um eine deutsche Delegation, um den englischen Kronprinzen, um die Besitzerin eines Hotels in Paris, um die „Königin“ der gesellschaftlichen Events, um eine Kurtisane, um einen Fotografen... Alles, was der Leser weiß, ist, dass in drei Tagen etwas Fürchterliches passieren wird. Was denn genau? Was haben all die genannten Personen am Ende damit zu tun? Benjamin Monferrat (alias Stephan M. Rother) ist ein deutscher Schriftsteller und Historiker. Die Kombination ist vielversprechend, zumal Monferrats Schreibkünste allerhöchste Qualität vorweisen. Anfangs war ich als Leserin durch die vielen Handlungsstränge und die kurzen Kapitel verwirrt. Jedoch gewann jede einzelne Geschichte so sehr an Spannung, dass ich das Buch kaum zur Seite legen konnte. Die historischen Hintergründe sind ohne Zweifel gut recherchiert. Optimale Voraussetzungen für einen historischen Roman. Aber das ist nicht das, was dieses Buch für mich am meisten bezeichnet. Monferrat hat eine blühende, geniale Fantasie, die er einsetzt, um eine abenteuerreiche, fast magische Geschichte zu spinnen, die mich an Jules Vernes Werke stark erinnern. Jedoch ist „Der Turm der Welt“ sicherlich kein Abenteuerbuch für Kinder. Der Autor scheut sich nicht vor morbiden Themen und Gewalt. Ebenfalls schwingt eine subtile Erotik in vielen Szenen mit, teils anregend, teils verstörend. Die Atmosphäre ist eine ganz besondere, düstere, anziehende. Das Buch entwickelt einen Sog, der den Leser bis zum großen Finale immer schneller in die Handlung hineinzieht. Das große Finale, das vielleicht doch etwas „zu groß“ geworden ist, jedoch insgesamt perfekt zum Buch passt. Ich empfehle diesem Buch jedem, der fantasievolle Abenteuergeschichten liebt und nicht allzu empfindlich ist, wenn es um Gewaltszenen geht. Das Buch ist was Besonderes, ein literarischer Schatz, den ich in Erinnerung behalten werde.

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    • 5
    papaverorosso

    papaverorosso

    02. July 2017 um 21:00
  • Leserunde zu "Der Turm der Welt" von Benjamin Monferat

    Der Turm der Welt
    Insider2199

    Insider2199

    29. May 2017 um 17:27

    Wir haben beschlossen in der INSIDER-Voting-Challenge zusammen "Der Turm der Welt" von Benjamin Monferat zu lesen. Wir beginnen am  01.06.2017 und lassen uns bis zum Ende des Monats Zeit, um es zu beenden. Rezensieren ist keine Pflicht, aber bei der Challenge erhält man ein Los dafür.  Jeder liest mit seinem eigenen Leseexemplar, es gibt kein Buch zu gewinnen!  Es kann natürlich jeder mitmachen, der Lust dazu hat, auch wenn er nicht bei der Challenge angemeldet ist.    Vielleicht könnt ihr ne kurze Info geben, wann ihr mit Lesen anfangen wollt. Danke. Viel Spaß uns allen :)

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    • 5
  • Licht und Schatten

    Der Turm der Welt
    derMichi

    derMichi

    11. May 2017 um 09:44

    Am Anfang scheint es, als wäre alles schnell vorüber. Anstelle von Kapitelüberschriften weist ein unerbittlicher Countdown darauf hin, dass in knapp drei Tagen nach Beginn der Handlung eine Katastrophe bevorsteht. Dennoch versteht es Montferat auch in diesem Roman, den relativ überschaubaren Zeitraum mit jeder Menge Figuren und Ereignissen zu füllen, so dass am Ende eben doch rund siebenhundert Seiten voll werden. Bis die Figuren und Situationen erst einmal angemessen vorgestellt wurden und man ihre Rolle in der Geschichte zu erahnen beginnt, vergeht naturgemäß allerhand Zeit. Doch spätestens nach dem erklärungslastigen ersten Drittel nimmt das Buch wieder Fahrt auf.Ein lebendiges Bildes einer sich modernisierenden Großstadt entsteht, in der die technische Revolution neben den dunklen Gassen der vorindustriellen Zeit existiert, in der sich aber auch Adlige behaupten wollen, die zunehmend dem neu entstehenden Bürgertum weichen müssen. Der ausgewogene Mix von Charakteren unterschiedlichster Herkunft und ihrer sozialen Hintergründe trägt neben den ausführlichen Beschreibungen des Zeitgeistes dazu bei, einen guten Eindruck von der Aufbruchsstimmung und Technikgläubigkeit dieses Zeitalters zu erhalten, in dem Optimisten selbst Kriege aufgrund der zivilisierten Gleichberechtigung aller Nationen für überflüssig hielten.Doch "Der Turm der Welt" ist mehr als einer unter vielen neuzeitlichen Historienromanen. Wenn nicht gerade persönliche Probleme in Form von rhetorischen Fragen oder sonstigem inneren Dialog diskutiert werden, dann hat er außerdem das Zeug zu einem spannenden Thriller. Insbesondere das Wiedersehen mit Basil Fitz-Edwards aus "Welt in Flammen", dessen Vorgeschichte wir hier erzählt bekommen, trägt dazu bei, sowie die Jagd auf den möglicherweise nach Paris gereisten Jack the Ripper. Dessen Identität wird zwar eher angedeutet als aufgedeckt, gleichzeitig passt das jedoch zum Mythos um den legendären Killer. Auch die Ermittlungen der Agenten Marais und Trebut treiben die Handlung voran, wenn sie an anderen Stellen, in denen es um gesellschaftliche Dinge wie die Einführung junger adliger Mädchen in die Gesellschaft geht, ein wenig auf der Stelle tritt und allzu viele bekannte Motive des klassische Historienromans bemüht.Überhaupt scheinen manche Sätze und Kapitel mehr zum Zeitschinden als zum Mitfiebern geeignet. Wer sich bereitwillig durch diese Passagen hindurchkämpft, wird danach jedoch in der Regel wieder mit spannenderen Abschnitten belohnt, die veranschaulichen, auf welchem Pulverfass die Millionenstadt Paris sitzt. Das theatralische Ende erinnert in seiner Umsetzung an Montferats letzten Roman, setzt allerdings auf zu viele Zufälle, um wirklich glaubwürdig zu sein. Dafür ist der Weg dorthin stellenweise durchaus mitreißend, lebendig inszeniert und der Grundaufbau handwerklich meisterlich gelungen.Alle Leser, die sich gerne in ein Buch versenken, um dessen Welt und ihre Figuren in aller Ausführlichkeit kennenzulernen, werden hier keinesfalls schlecht bedient. Mit etwas Geduld entfaltet sich ein großer Roman, der zwar die Charaktereigenschaften seiner Figuren nicht immer allzu tief ausleuchtet, dafür aber umso mehr die Breite der Gesellschaft im Paris des späten neunzehnten Jahrhunderts aufzeigt.Seitenzahl: 704Format: 15,2 x 22 cm, gebundenVerlag: Wunderlich/Rowohlt

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  • Leserunde zu "Die fremde Königin" von Rebecca Gablé

    Die fremde Königin
    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    "Könige sind wie Gaukler. Sie blenden die Untertanen mit ihrem Mummenschanz, damit die nicht merken, dass das Reich auseinanderfällt" Lese-Auszeit mit Rebecca Gablé! Zum Erscheinen von "Die fremde Königin" laden wir euch zu einem entspannten Lesewochenende ein. Lasst den Alltagsstress hinter euch und stürzt euch in eine Welt voller Macht, Intrigen und heroischer Eroberungszüge. Mitmachen lohnt sich! Denn ihr könnt nicht nur eines von 40 Exemplaren von "Die fremde Königin" gewinnen, sondern wir statten euch zusätzlich mit einem Entspannungspaket für unser Lesewochenende vom 27.04. bis 01.05. aus!Hört sich gut an? Dann bewerbt euch direkt!Über das Buch     Anno Domini 951: Der junge Gaidemar, ein Bastard vornehmer, aber unbekannter Herkunft und Panzerreiter in König Ottos Reiterlegion, erhält einen gefährlichen Auftrag: Er soll die italienische Königin Adelheid aus der Gefangenschaft in Garda befreien. Auf ihrer Flucht verliebt er sich in Adelheid, aber sie heiratet König Otto. Dennoch steigt Gaidemar zum Vertrauten der Königin auf und erringt mit Otto auf dem Lechfeld den Sieg über die Ungarn. Schließlich verlobt er sich mit der Tochter eines mächtigen Slawenfürsten, und der Makel seiner Geburt scheint endgültig getilgt. Doch Adelheid und Gaidemar ahnen nicht, dass ihr gefährlichster Feind noch lange nicht besiegt ist, und als sie mit Otto zur Kaiserkrönung nach Rom aufbrechen, droht ihnen dies zum Verhängnis zu werden ... Über Rebecca Gablé         Rebecca Gablé ist das Pseudonym der deutschen Schriftstellerin Ingrid Krane-Müschen, geboren am 25. September 1964 in Wickrath bei Mönchengladbach. Sie ist vor allem für mittelalterliche Ritterromane bekannt. Rebecca Gablé schließt 1984 die Schule mit dem Abitur ab. Nach der Schule macht sie eine Ausbildung zur Bankkauffrau. In diesem Beruf arbeitet sie einige Jahre auf einem Stützpunkt der Royal Air Force, wo sie die englische Kultur und Sprache näher kennenlernt. 1991 beginnt Rebecca Gablé ein Studium der Anglistik und Germanistik mit den Schwerpunkten Literaturwissenschaft und Mediävistik an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Dort arbeitet sie drei Jahre als studentische Hilfskraft am Lehrstuhl für mittelalterliche englische Literatur. lm Frühjahr 1996 schließt sie das Studium mit einem Magister ab. Gablé schreibt 1990 ihr erstes Buch, den Kriminalroman „Jagdfieber“. Viele Jahre suchte sie nach einem Verleger für ihren Erstling, der schließlich 1995 bei Bastei Lübbe erscheint – bis zum heutigen Tage Gablés VerlagGemeinsam mit Bastei Lübbe vergeben wir in unserer Leserunde 40 Exemplare von "Die fremde Königin" für unser Lesewochende vom 27.04. bis 01.05.Was du tun musst, um dabei zu sein? Bewirb dich bis einschließlich 23.04. über den blauen "Jetzt bewerben"-Button und beantworte folgende Frage:   Wie entspannst du am besten, wenn dein Alltag wieder besonders stressig wird?Ich bin schon gespannt auf eure Antworten und freue mich schon auf das Lesewochenende mit euch! Vom 27.04. bis 01.05. freuen wir uns darauf, gemeinsam mit euch "Die fremde Königin" zu lesen und hier in der Leserunde sowie bei Facebook, Twitter und Instagram unter dem Hashtag #leseauszeit unsere Leseeindrücke zu teilen. Auf unserer Aktionsseite findet ihr Fotos und Tweets der anderen User.Bitte beachtet vor eurer Bewerbung unsere Richtlinien für Leserunden. 

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    • 960
  • Leserunde zu "Der Turm der Welt" von Benjamin Monferat

    Der Turm der Welt
    BenjaminMonferat

    BenjaminMonferat

    Hallo liebe Lesenden,der eine oder die andere wird sich möglicherweise noch an meine Präinkarnation erinnern, als Stephan M. Rother, der gemeinsam mit Euch und Ihnen zum Beispiel diese Leserunde bestritten hat. Nun, es gibt große Neuigkeiten. Ich bin nicht länger Gandalf der Weiße, sondern ... Also, kurz gesagt: Als Autor voluminöser zeithistorischer Romane veröffentliche ich als Benjamin Monferat. (Irgendwie seh ich im Video aus wie frisch aus den Katakomben. Autorenschicksal: Man kommt zu wenig raus.)Monferats Erstling, "Welt in Flammen", die Erzählung um die letzte Fahrt des Simplon Orient Express, wird mancher vielleicht schon gelesen haben. Die Resonanz - auch hier auf LovelyBooks - hat mich schlicht umgehauen. Platz sieben bei den Jahresbesten. Klasse.Mit "Der Turm der Welt" legen wir nun am 26. August im Wunderlich Verlag den Nachfolger vor, eine spektakuläre Geschichte vor dem Hintergrund der gigantischsten Massenveranstaltung des 19. Jahrhundert, der Pariser Weltausstellung des Jahres 1889. Ihr Prunkstück - der Eiffelturm - erinnert bis heute an dieses Ereignis.Die Völker Europas versammeln sich zu einem Fest des Friedens - doch ein düsterer Schatten hängt über Paris, die Drohung eines verheerenden Anschlags, der die Stadt, den Kontinent, die Welt ins Chaos stürzen könnte. Die ersten Seiten des Textes sind ganz aktuell (5.8.2016) in der offiziellen Leseprobe zu bestaunen (rechte Seite: "Downloads"); etwas mehr sogar in unserer Kingsize-Version. Hier erhebe ich zudem die Stimme und spreche zum Volke. Will sagen: Ich lese eine der ersten Szenen des Romans. Eigentlich sollte ja jedes Empfangsgerät irgendwelche Lautsprecher haben. Wer das Ganze nicht hören kann, gebe mir Bescheid. Dann ruf ich an und lese vor. Mehr zum Buch gibt es noch einmal hier zu lesen. Und hier berichtet der Autor, was für ein ausgesucht ekelhaftes Gefühl es ist, monatelang literarisch an einem Anschlag zu arbeiten - und dann geschieht dieser Anschlag tatsächlich, im Jahre 2015 und vor den Augen der Welt. Das Buch konnte danach nicht mehr dasselbe sein. Es ist mir noch wichtiger geworden, und ich sehe es inzwischen als Zeichen an die bösartigen Menschen mit den Kalaschnikows, die glauben, unsere Art zu leben zerstören zu können. Und an die anderen bösartigen Menschen, die auf dem Rücken der Opfer ihr eigenes Süppchen kochen wollen, indem sie den Angehörigen einer ganzen Religion die Schuld zuschieben. Ihr - werdet - nicht - gewinnen!Wobei diese Schwere und Düsternis keineswegs aus jeder Seite der Geschichte spricht. Das Lektorat war zwischenzeitlich immer mal in Sorge, ob sie nicht zu gut gelaunt klingt. (Ich geb's ja zu: "Serge der Concierge" ist wirklich etwas albern. Aber, hey, schließlich ist es mein Name, der richtig groß auf dem Buch steht. Der Name des Verlags steht da sehr viel kleiner.)"Der Turm der Welt" ist also der Titel, den ich mit Euch lesen möchte. Was dann aber meine Frage wäre: Damals, im neunzehnten Jahrhundert, wurde auf einer Weltausstellung Kulturen aus fremden Ländern gezeigt. Das war noch völlig unbekannt für die europäischen Besucher. Ebenso unbekannt wie die pochenden, stampfenden, dampfenden Maschinen. Eine Menge zu sehen also. - Wie aber müsste so eine Ausstellung heute aussehen, damit sie spannend wird für Euch, heute, da wir es gewohnt sind, die ganze Welt mit Hilfe weniger Klicks serviert zu bekommen - auf dem sieben Zoll-Display. Auf der Pariser Weltausstellung war Gottlieb Daimler zugegen, mit dem ersten Automobil, Thomas Alpha Edison mit dem ersten Gerät, das Klänge und Stimmen aufzeichnen konnte. Und heute? Hat das Pokemon denselben faszinierenden Schauwert? (Ich könnte übrigens schwören, dass es das vor ein paar Jahren schon mal gab, dieses Pokemon, genau dasselbe Tier. Fehler in der Matrix vielleicht.) Doch das Fremde, das Neue, das Unbekannte und Exotische: Gibt es das überhaupt noch? Wie würde das aussehen - für Euch? Just kommt mir noch in den Sinn, dass ich gar nicht verraten habe, was es dabei überhaupt zu gewinnen gibt, wenn man die Frage beantwortet. Wobei das vermutlich irgendwo da oben schon steht. 20 Exemplare unseres hochwertigen Titels "Der Turm der Welt" warten auf die glücklichen Gewinner. Unser unparteiisches Katzenrudel ist bereits hoch motiviert, die Sieger zu ermitteln.Berücksichtigt werden sämtliche Bewerbungen, die bis zum 9. August eingehen. Danach werden die Exemplare an die Gewinner überlichtschnell versandt, und wir können loslegen. Da "Der Turm der Welt" vierzehn Tage später auch schon rauskommt, können sich dann auch die Enthusiasten anschließen, die das Buch im Handel erworben haben (was Verlag und Handel freut. Den Autor sowieso.)Mir bleibt an dieser Stelle nur noch zu sagen, dass ich mich Ungeheuer freue ... halt, klein, führt sonst zu Missverständnissen ... dass ich mich ungeheuer freue auf unsere Exkursion in die aufregendste Stadt der Welt.À bientôt - in Paris!Benjamin Monferat / Stephan Rother

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    • 1719
    Schugga

    Schugga

    08. February 2017 um 14:35
    BenjaminMonferat schreibt Das mein ich doch. :) (Ich wollte ja die dunkle Gestalt auf dem Cover. "Das Wesen der Nacht" war ohnehin einer der Titel, die ich für den, äh, Titel in der engeren Auswahl hatte. Aber hier tickt ...

    Zu "Das Wesen der Nacht" hätte ich folgende Idee: Du schreibst das Ganze ein wenig um, machst unsere Catwoman zur alles rettenden Hauptheldin, lässt die Story als Comic zeichnen und machst damit ...

  • Ein zeithistorisches literarisches Feuerwerk eines brillanten Autors!

    Der Turm der Welt
    SigiLovesBooks

    SigiLovesBooks

    26. January 2017 um 16:23

    "Der Turm der Welt" von Benjamin Monferat erschien (HC, gebunden) im Wunderlich-Verlag (Rowohlt) 2016 und ist nach dem Début "Welt in Flammen" der zweite Roman des Autors, der sich als Schriftsteller der Geschichte verschrieben hat und dessen Romanaufbau und -handlung auch hier als brillant beschrieben werden kann: "Oktober 1889: Die Pariser Weltausstellung nähert sich ihrem großen Finale. Millionen von Menschen strömen in die Lichterstadt, um Zeuge des Spektakels zu werden. Die brisante internationale Lage scheint für einen Augenblick vergessen. Und doch würde, im bunten Gewimmel der Nationen, ein Funke genügen, um das Pulverfass zur Explosion zu bringen" (.....) (Quelle: Buchrückentext, Auszug) Zu diesen Millionen Besuchern zählt auch der illustre Kreis der Hauptprotagonisten: In einer Schlüsselrolle Friedrich von Straten, Angehöriger einer preußischen Geheimdienstabteilung mit 'besonderem Auftrag', der zur Weltausstellung beordert wird; Madeleine Royal, ihres Zeichens Königin der Kurtisanen von Paris; Basil Fitz-Edwards (der auch in "Welt in Flammen" zum Personal zählt) und hier Begleiter des britischen Thronfolgers Edward, genannt Eddy, Duke of Clarence and Avondale ist (letzterer neben Henri Toulouse-Lautrec, dem weltberühmten Maler die einzige historisch authentische Figur); Monsieur Longueville, ein französischer Staatssekretär; Albertine de Roquefort mit Tochter und Nichte, die aus der Picardie zum Pariser Stadtpalais aufbrechen, um auf Einladung von Tourteuil die Weltausstellung zu besuchen; Berneau, dem genialen Erfinder und der geheimnisvollen "Frau über den Dächern von Paris", die hier ebenso wie Friedrich von Straten eine Schlüsselrolle inne hat sowie der legendäre Agent des Deuxième Bureau (eine Sektion des französischen Geheimdienstes) Alain Marais und Pierre Trebut, die im Verlaufe des Romans versuchen werden, aufzuklären, wer hinter dem Attentat steckt, dem zwei weitere Agenten des Deuxième Bureau auf brutale Weise zum Opfer fielen.... Vor dem Auge des Lesers lässt Benjamin Monferat sehr geschickt die Zeit der Exposition Universelle 1889 in Paris wieder aufleben, die als Machtdemonstration Frankreichs in einer Zeit 'gegenseitiger Belauerung' stattfand und zu einer Zeit zahlreicher industrieller Erfindungen und technischen Neuerungen, wo man sich suchte, gegenseitig zu überbieten. Die Anspannung dieses Zeitgeistes ist von der ersten bis zur letzten Seite nacherlebbar, was ich persönlich als fantastisch gelungen erachte. Die zahlreichen Hauptprotagonisten sind sehr gut ausgeleuchtet, das Geflecht der Beziehungen untereinander, das Misstrauen gegenüber anderen Nationen sehr gekonnt dargestellt; der Autor wählt stilistisch relativ kurze Abschnitte: Es entsteht ein Personenwechsel und dadurch ein Perspektivwechsel in kurzer Abfolge, der dem Leser eine hohe Konzentration (durch die Personaldichte) abverlangt. Hierin liegt ein kleines Manko dieses ansonsten genialen Romans, der fiktiv angelegt ist, jedoch einem für heutige Begriffe realistischen Maßstab nicht entbehrt: Durch die sehr zahlreichen Hauptfiguren, die durch den Romanverlauf führen, ist der Leser gezwungen, eine hohe Konzentration aufzubringen; es ist vergleichsweise wie bei einem 15-fädigen Zopf, dessen lose Enden zum Romanende hin sich zwar finden, jedoch durch die sehr kurzen Perspektiv- und Personenwechsel etwas anstrengend nachzuverfolgen sind: Geduld und Ausdauer, besonders im ersten Drittel, sollte der Leser daher neben dem Interesse an der Historie schon mitbringen. Letztendlich geht es auch um den Segen und den Fluch jeglicher menschlicher Erfindung, die sich durchaus, wie wir alle wissen und teils (mit)erleben mussten, auch gegen den Menschen richten kann, das 21. Jahrhundert im digitalen Zeitalter zeigt dies bestens auf.... Fazit: Ein zeithistorischer Roman, ja eigentlich ein Schmöker, der an Umfang und Inhalt sowie sprachlicher Versiertheit und Virtuosität seinesgleichen sucht. Auch wenn ich mir hier und da ein wenig gewünscht hätte, dass 'wenig auch mehr' sein kann, gelingt es m.E. dem Autor, das Zeitgefühl dieser politisch unruhigen Zeit sehr gut widerzuspiegeln. Dafür und für die Romanidee sowie deren Umsetzung ein großes chapeau von meiner Seite! Im Nachwort (das sehr berührt, besonders auf der letzten Seite) merkt der Autor an,"dass es ein ziemlich ekliges Gefühl sein kann, wenn die Geschichte einen einholt". Gemeint sind die Terroranschläge des IS im November 2015 in Paris, denen 130 Menschen zum Opfer gefallen sind: Hier ergibt dieser sehr lesenswerte Roman (mit Geduld und Ausdauer des Lesers) auch eine aktuelle, leider zeitlos gewordene politische Brisanz wieder, deren letzten vier Worten des Autors ich mich nur anschließen kann: "Ihr-werdet-nicht-gewinnen". Mit einem großen Dank an den Autor und den Verlag vergebe ich 4,5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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    • 3
  • "Familiendrama"

    Der Turm der Welt
    buchbaron69

    buchbaron69

    24. January 2017 um 19:00

    KlappentextDie ganze Welt schaut auf Paris.Oktober 1889: Die Pariser Weltausstellung geht dem Ende zu. Millionen von Menschen strömen in die Lichterstadt, um Zeuge des Spektakels zu werden. Die brisante internationale Lage scheint für einen Augenblick vergessen. Und doch würde gerade hier, im bunten Gewimmel der Nationen und Interessen, ein Funke genügen, um das Pulverfass zur Explosion zu bringen. Ausgerechnet da werden zwei Ermittler des französischen Geheimdienstes tot aufgefunden - sie waren einer Verschwörung auf der Spur.Was niemand weiß: Die Zukunft Europas ist mit dem Schicksal einiger Besucher der Ausstellung eng verknüpft: Eine französische Adelige - Königin der Pariser Salons - fürchtet um ihr Geheimnis: dessen Enttarnung würde weit mehr als nur einen gesellschaftlichen Skandal bedeuten. Ein deutscher Offizier, unterwegs in einer sehr persönlichen Agenda, wird zum Spielball der Großmächte. Ein junger Fotograf schließt einen folgenschweren Pakt, um das Herz seiner großen Liebe zu gewinnen. Ist die bildschöne Kurtisane in Wahrheit eine Spionin?Schließlich versammelt sich alles, was Rang und Namen hat, an der Spitze des Eiffelturms, um das Abschlussfeuerwerk zu bestaunen. Wann wäre der Zeitpunkt für einen Anschlag besser gewählt, um die Welt im Chaos versinken zu lassen? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt: zu Lande, zu Wasser – und in der Luft ...Der AutorBenjamin Monferat ist ein Pseudonym, hinter dem sich der deutsche Autor Stephan M. Rother verbirgt. Als Schriftsteller und Historiker hat er sich ganz der Geschichte verschrieben – in all ihren Bedeutungen. Neben einem Kleinbahnhof an der innerdeutschen Grenze aufgewachsen, gehört das Schnaufen historischer Dampflokomotiven zu seinen ältesten Erinnerungen. Die Lebensgeschichte seines Großvaters, der im Dritten Reich am Bau luxuriöser Salonwagen beteiligt war und gleichzeitig tätigen Widerstand gegen das Regime übte, war einer der Impulse, aus denen heraus «Welt in Flammen» entstand.Meine MeinungStoryParis 1889 am letzten Oktobertag, der letzte Tag der Weltausstellung, nicht nur die Temperaturen sind in diesem Herbst ungewöhnlich warm, auch das Klima unter den großen Nationen der Weltausstellung ist aufgeheizt. Besonders unter den Briten, den Franzosen und den Russen klingt der Ruf nach Krieg nicht mehr nur hinter vorgehaltener Hand. Alle fürchten sich vor den übermächtigen Deutschen. Ein Krieg soll das Kräfteverhältnis in Europa wieder gerade rücken.Aber keiner will den Krieg auslösen, also sucht man nach Gründen, oder versucht welchen zu schmieden. Uns so, wie jeder seine Kriegstreiber hat, gibt es auch die, die das verhindern wollen. Ein Intrigenspiel der Nationen beginnt.SchreibstilDas Buch erfordert ein wenig Aufmerksamkeit, denn viele Figuren, Handlungsstränge und Orte gilt es zu verfolgen, zu jedem Charakter kommt eine Erzählung aus seiner Vergangenheit hinzu. Die ganze Geschichte spielt zwischen dem 29. und dem 31. Oktober in Paris.CharaktereDie Charaktere sind zahlreich und umfassend skizziert, dadurch wirken sie echt. Da man zu Anfang nicht weiß, wer welches Spiel auf welcher Seite spielt, ist es etwas schwierig, Sympathien aufzubauen.Mein FazitDas Buch beruht auf wahren Fakten. In der Tat nehmen die Spannungen gegen Deutschland ab 1880 er Jahren zu und gipfelten 2 Jahrzehnte später in den 1 Weltkrieg. Benjamin Monferat hat sehr auf Authentizität der Handlung, der Örtlichkeiten und der damaligen Situation geachtet. Der Spannung tut dies keinen Abbruch. Der interessierte Leser füllt sich schnell in die damalige Zeit versetzt. Dank der Stadtkarten von Paris von 1889 ist es für weniger ortskundige Leser einfach, sich zurechtzufinden. Ein Buch, das alles bietet, Liebe, Agentenkrimi, Drama und das alles vor einer realen Kulisse. Wie schon mit Welt in Flammen ist es dem Autor gelungen, ein sehr lesenswertes Buch zu schreiben. Ich vergebe fünf von fünf Leseratten/Sternen und eine Leseempfehlung.

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht
    GrOtEsQuE

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    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 24.09.2017: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   239 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  646 Punkte Beust                                          ---   302 Punkte Bibliomania                               ---   201 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  397,5 Punkte ChattysBuecherblog                --- 253 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   130,5 Punkte Code-between-lines                ---  136 Punkte eilatan123                                 ---   53 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   168 Punkte Frenx51                                     ---  82 Punkte glanzente                                  ---   82 Punkte GrOtEsQuE                               ---   78 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   157 Punkte Hortensia13                             ---   130 Punkte Igelchen                                    ---   25 Punkte Igelmanu66                              ---  178 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    95 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   122 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte katha_strophe                        ---   53 Punkte Kattii                                         ---   78 Punkte Katykate                                  ---   110 Punkte Kerdie                                      ---   239 Punkte Kleine1984                              ---   142 Punkte Kuhni77                                   ---   114 Punkte KymLuca                                  ---   103 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   259 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   226 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   92 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  55 Punkte mistellor                                   ---   181 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  131 Punkte Nelebooks                               ---  235 Punkte niknak                                       ----  285 Punkte nordfrau                                   ---   97 Punkte PMelittaM                                 ---   213 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   115 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   67 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 65 PunkteSandkuchen                              ---   205 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   178 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   279 Punkte SomeBody                                ---   178,5 Punkte Sommerleser                           ---   198 Punkte StefanieFreigericht                  ---   213,5 Punkte tlow                                            ---   149 Punkte Veritas666                                 ---   117 Punkteverruecktnachbuechern         ---   61 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   69 Punkte Wolly                                          ---   179 Punkte Yolande                                       --   171 Punkte

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    • 2303
  • Geschichtsunterricht auf spannende Art und Weise

    Der Turm der Welt
    Hexchen123

    Hexchen123

    10. November 2016 um 10:45

    Diese Geschichte spielt 1889 in Paris. Die Pariser Weltausstellung geht zu Ende und soll mit einem riesigen Abschlussfeuerwerk gekrönt werden. Millionen von Menschen sind in Paris, um sich dieses Schauspiel nicht entgehen zu lassen. Die Welt befindet sich jedoch zu diesem Zeitpunkt in einer angespannten Lage. Verbündete werden gesucht und das Misstrauen in groß. So wundert es auch nicht, dass zwei Ermittler des französischen Geheimdienstes tot aufgefunden wurden. Und es bleiben nur 59 Stunden und 51 Minuten um durch eine Zündung das Unheil abzuwenden.Schon zu Beginn überrascht uns Benjamin Monferat, sein Pseudonym des Autors Stephan M. Rother, mit einem Doppelmord. Zwei Ermittler werden tot an den Zeigern einer großen Uhr aufgefunden. Ebenso spannend geht es weiter mit interessanten Charakteren, welche nicht nur den schillernden Adel sondern auch einfache Leute wie einen Fotograf, eine Hotelbesitzerin oder eine geheimnissvolle Kurtisane beschreiben.Es fällt mir gar nicht leicht den Inhalt dieses Buches in kurzen Sätzen wieder zu geben. Durch die vielen kleinen und großen Protagonisten in diesem historischen Werk gibt es unzählige Handlungsstränge. Jeder hat seine eigene Geschichte und verfolgt ein anderes Ziel bzw. Interesse. Vorsicht ist geboten in dieser Zeit des Friedens, ein falsches Wort oder eine falsche Handlung kann diesen kann schnell beenden.„Der Turm der Welt“ ist nun schon mein zweites Buch von Benjamin Monferat. Es handelt sich hier ebenfalls um einen historischen Roman. Auch hier hat der Autor excellent recherchiert, Fakten und Fiktionen gekonnt miteinander verknüpft. Man könnte auch sagen, Geschichtsunterricht auf spannende Art und Weise. Monferat schreibt flüssig und lebendig, er hat so seinen ganz eigenen Schreibstil. Allerdings liest sich das Buch nicht mal so eben nebenher. Bei den vielen Namen und Schauplätzen musste ich mich schon sehr konzentrieren und auch mal wieder zurück blättern, um etwas nachzuschlagen. Dennoch macht das Zusammenspiel von historischem, Liebe und Intrigen, Freund und Feind dieses Buch zu etwas besonderem.FazitDie 700 Seiten lohnen sich definitiv zu lesen. Ich habe einen wunderschönen Einblick in das Paris des 19. Jahrhundert erhalten und konnte es in diesen Lesestunden miterleben. Nebenbei habe ich meine Allgemeinbildung aufgefrischt und das auf eine sehr angenehme Art und Weise. Ich möchte auch noch erwähnen, dass der Autor dieses Buch den Opfern der Anschläge in Paris vom 13. November 2015 gewidmet hat.

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  • Paris, 1889

    Der Turm der Welt
    storiesonpaper

    storiesonpaper

    24. October 2016 um 11:27

    Nach „Welt in Flammen“ ist nun der zweite historische Roman des Autors Benjamin Monferat (Pseudonym von Stephan M. Rother) bei Wunderlich (Rowohlt) erschienen. In „Der Turm der Welt“ geht es um fiktive Ereignisse rund um die Pariser Weltausstellung 1889. In der Metropole tummeln sich über eine Million Menschen, um diese zu bestaunen. Doch nicht alle wollen die Exponate, allen voran den Turm des Architekten Eifel, bewundern, mitten in die heile Welt geht die Drohung, zum Ende der Ausstellung mit Hilfe eines Anschlages die Welt in die Tiefe zu stürzen. Schon bald befinden sich nicht nur die französischen Ermittler in dem Verwirrspiel rund um Intrigen und Macht, auch die Briten und Deutschen mischen mit und müssen bald an einem Strang ziehen, um das Chaos zu verhindern. 1889 ist die politische Lage in Europa angespannt. Es herrscht Frieden, dennoch sind die Beziehungen insbesondere zwischen Frankreich, Großbritannien und Deutschland geprägt von Misstrauen. Die Weltausstellung soll die Stärke des Kontinents zeigen, während die politischen Figuren im Hintergrund die Fäden ziehen. Jeder Auftritt der internationalen Vertreter ist sorgsam geplant, denn jeder Patzer oder Fauxpas könnte der Anfang eines neuen Krieges sein. Mitten in diese Angespanntheit setzt Monferat die Leser. Es ist nicht hinderlich, hier ein wenig Vorwissen über die historischen Vorgänge in Europa zu haben, doch der Autor schafft es, die Verbindungen scheinbar mühelos einzubinden und den verschiedenen Charakteren ihren Platz auf der politischen Karte zu geben. Er springt hierbei von der einfachen französischen Hotelbesitzerin bis hin zum Prinzen Englands. Jeder hat seine Rolle in dem großen Spiel in Paris und wie auch in „Welt in Flammen“ erzählt Monferat die Geschichte über die 700 Seiten aus den verschiedenen Blickwinkeln der Figuren. Einige Charaktere haben wirklich existiert, einige sind erfunden. In „Der Turm der Welt“ wird zwar eine fiktive Geschichte erzählt, die aber in ihren kleinen Begebenheiten durchaus so hätte stattgefunden können, die politische Anspannung auf jeden Fall. Hatte mich „Welt in Flammen“ vollends begeistert, konnte mich „Der Turm der Welt“ leider nicht ganz überzeugen. Zu einigen Charakteren fehlte mir der Zugang und es waren teilweise zu viele. Gerade zum Ende hin, wenn alle aufeinandertreffen, hätte ich mir einen Register gewünscht, denn so wurde der Showdown für mich dadurch verlangsamt, dass ich immer wieder kurz überlegen musste, mit welcher Figur ich es gerade zu tun hatte und was diese bisher ausgemacht hat. Die Geschichte muss sehr aufmerksam gelesen werden, denn viele kleine Details fügen sich nach und nach zusammen. Sicher habe ich einige Auflösungen verpasst, da ich hier der Handlung auf den vielen Seiten teilweise nicht mehr konzentriert gefolgt war. Meine Meinung ist daher auch meinem Leseverhalten geschuldet. Der Roman hatte zudem einige Längen, sodass sich einige Passagen sehr gezogen haben. In „Welt der Flammen“, indem es um die letzte Reise des Orientexpress während des Zweiten Weltkrieges geht, konnte Monferat seine Erzählkraft auf den eingeengten Kosmos des Zuges begrenzen, mit seinem neuen Roman rückt eine ganze Stadt in den Fokus. Vielleicht war es gerade diese konzentrierte Enge, die mir im ersten Roman besser gefallen hat. Ich möchte „Der Turm der Welt“ 3 von 5 Sternen geben und eine Leseempfehlung für die aussprechen, die historische Romane mögen, welche sich an politischen Verknüpfungen orientieren.

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  • Vereint Krimi, kleine Liebesgeschichte und Historisches für einen wunderbaren Schmöker

    Der Turm der Welt
    Bücherfüllhorn-Blog

    Bücherfüllhorn-Blog

    10. October 2016 um 20:49

    Wieder eine opulente Geschichte aus der Feder von Benjamin Monferat. Ich mag diese historisch ausgeschmückten Szenarien sehr, und diese hier mit dem Setting der Weltausstellung in Paris ist für herrlich lange Schmökerstunden bestens geeignet. Krimi-Elemente, kleinere Liebeleien und die Charaktere der Protagonisten geben der Geschichte die perfekte Würze.    Die Geschichte lebt von vielen Protagonisten und ich versuche bei solchen komplexen Romanen dann immer, viel auf einmal zu lesen, damit ich ein Gefühl für die Personen und Orte bekomme. Ich hatte meinem Vater, der eher ein „häppchenweise Leser“ ist,  „Welt in Flammen“ zum Lesen gegeben, und wie er mir berichtete, hat er die Übersicht über die Personen verloren. So könnte es auch hier passieren. Daher also mein Rat, viel an einem Stück zu lesen, was aber kein Problem sein sollte, denn nach jedem Kapitel gibt es kleine Cliffhanger und verschiedenste Spannungsbögen, die mich von Seite zu Seite und zum ständigen weiterlesen getrieben haben. Ich konnte gar nicht mehr aufhören. Es werden Fäden gesponnen, die sich am Ende zu einem Ganzen fügen.   Vielleicht kann das Buch nicht ganz an „Welt in Flammen“ „kratzen“, aber es ist ein würdiger Nachfolger, das perfekte Weihnachtsgeschenk für dieses Jahr. Und: Wer Welt in Flammen  mochte, dem wird auch diese Geschichte fallen.   Auf alle Fälle wieder ein Lieblingsbuch.

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  • Gute Arbeit, die mich leider nicht erreicht hat

    Der Turm der Welt
    MissGoldblatt

    MissGoldblatt

    08. October 2016 um 18:59

    Meinung Ich habe mich unglaublich gefreut als ich Der Turm der Welt von Benjamin Monferat schon vorab dem Erscheinen am 25. August 2016 in den Händen halten durfte. Und bevor ich mich dem widme, warum das Buch mich nicht überzeugen konnte, möchte ich den ganzen positiven Dingen den Vortritt lassen. Denn ich weiß, dass dieses Buch sicher zu einem anderen Zeitpunkt viel mehr Begeisterung in mir hervorgerufen hätte. Ich glaube an den richtigen Moment für ein Buch. Der war bei mir diesmal nicht getroffen. Nichtsdestotrotz möchte ich dem Buch das wohlverdiente Lob aussprechen. So widersprüchlich das in meinem Kopf und vielleicht als Leser klingen mag. Allem voran hat mich die Sprache in dem Buch von Beginn an einfach nur beeindruckt. Zugegeben kann ich rein historischen Romanen oft wenig abgewinnen. Aber bei Geschichten ab ca. 1880 wird’s dann doch schon etwas besser und das interessiert mich auch. Viele Bücher, die ab diesem Zeitraum spielen, haben mich schon positiv überrascht.  Warum kann ich nicht sagen. Das ist eine merkwürdige Anziehung, die sich mir noch nicht wirklich erschlossen hat.Zurück zum Thema. Die Sprache und vor allem der Ton der Dialoge haben mich insofern stark beeindruckt, weil sie unglaublich authentisch wirken. Ich habe diese sehr konventionelle und etwas steife Art der Sprache selten so gelesen. Heutzutage machen es uns Autoren schon leicht, was die „alte Sprache“ angeht. Was den Lesefluss natürlich ungemein unterstützt. Keine Frage. Aber dadurch muss man natürlich ein wenig bei der Atmosphäre nachjustieren.In Der Turm der Welt muss das nicht gemacht werden. Die Stimmung, die Sprache, das Setting. All das zusammen ist ein wohl recherchiertes und gut umgesetztes Gerüst, um der Handlung eine besondere und stimmige Atmosphäre zu schaffen. In dieses Gefäß wird die Geschichte letztendlich gebettet. Und das verschafft Monferat die nötige Stabilität, um die vielen Figuren und Handlungsstränge reinzupacken, nach und nach die Verbindungen zwischen dem Erwähnten zu stricken und einen Spannungsbogen mit Sorgfalt zu kreieren. Und ich darf diese detailverliebten Beschreibungen zu Örtlichkeiten oder Gestiken nicht vergessen! Denn zum Aspekt Authentizität passt das wieder perfekt.Doch genau an dieser Stelle muss ich auch ansetzen, um zu erklären, warum mir persönlich das Buch nicht so gut gefallen hat. In der Regel mag ich solche Ausschweifungen oder detailverliebte Beschreibungen. In dem Fall habe ich dennoch sehr schnell gemerkt, dass es zu viel des Guten ist. Ich hatte sehr bald Schwierigkeiten bei der Masse an Charakteren, Schauplätzen und Beschreibungen die Übersicht zu behalten. Es hat sich für mich einfach zu massiv angefühlt. Nach einem langen Tag konnte ich mich kaum aufraffen, dass Buch noch zur Hand zu nehmen. Denn obwohl die Kapitel oftmals recht kurz und knackig sind, habe ich gerade dadurch immer wieder schlecht in die Geschichte gefunden. Den Bezug zu den Figuren verloren.Dass der Anfang mit einem gewissen Tempo erzählt werden wollte, konnte ich noch nachvollziehen. Aber als sich das im weiteren Verlauf von Der Turm der Welt fortsetzte, empfand ich es als anstrengend. Das Problem war unter anderem auch, dass nach jedem Kapitel ein Perspektivwechsel vollzogen wurde, was bei der Anzahl der verschiedenen Figuren auch nicht einfach zu verdauen ist. Dazu kommt manche Ähnlichkeit der Namen von weiblichen Figuren. Wenn man dann erst 60 Seiten weiter wieder von diesen hört, ist das etwas verwirrend und auch deplatziert.Ich muss gestehen, dass Monferat mich immer wieder entschädigt hat. Denn wenn ich es mal schaffte knapp 60 Seiten am Stück zu lesen – denn das Buch hat schon viele Seiten und die Schriftgröße war auch nicht die riesig – wurde ich nach ausschweifenden Abschnitten mit einem Cliffhanger belohnt. Und die Szenen dazu und unmittelbar davor, waren ausnahmslos spannend. Trotzdem war es ein stetiges Auf und Ab. Und nach etwas mehr als der Hälfte des Buches, war mir dann klar, dass ich hierfür Ausdauer brauchte.Ich war von den einzelnen Inseln der Cliffhanger und der Spannung und der Sympathie zu einigen Protagonisten getrieben, das Buch weiterzulesen. Aber so ermattet und erschlagen von der Reichhaltigkeit und Massivität an Wort und Text. Oftmals fehlte mir einfach die Konzentration oder Motivation, mich durch diese auch sehr komplexe Art zu Schreiben zu lesen. Dabei möchte ich aber betonen, wie schön ich diesen Schwierigkeitsgrad in einem Schreibstil, dazu zählt auch der von Benjamin Monferat, finde und diesen bewundere. Schlussendlich habe ich nie komplett ins Buch gefunden. Und ich weiß, dass ich damit zur Minderheit gehöre. Aber manche Passagen fand ich einfach für die Geschichte zu stark in die Länge gezogen. Fast schon zu informativ, wie etwas zu dem Zeitpunkt gemacht oder verarbeitet wurde. Zu mächtig, zu groß. Wie gesagt, ich war irgendwann einfach nur noch erschlagen.Ich kann und mag diesmal auch nicht genauer auf die einzelnen Figuren im Buch eingehen. Es war einfach so viele. Und letztendlich führen alle Wege zusammen, weswegen ich kaum jemanden da außen vor halten könnte. Die Handlung selbst ist mit Sicherheit spannend, vielseitig und passt auf erschreckende Art und Weise auch in die heutige Zeit. Im übertragenen Sinne natürlich. Kein Wunder also, dass der Autor zu den Anschlägen in Paris im November 2015 kurz Stellung bezieht. Fazit Der Funke wollte nicht so wirklich überspringen. Der Turm der Welt von Benjamin Monferat  ist ein Massivgestein, welches man nicht einfach so erklimmt. Man braucht Konzentration, Ausdauer und definitiv ein Faible für Schreibstile, die Spannung und Ausschweifungen vereinen. Dennoch komme ich nicht umhin, die Arbeit des Autors, diese Komplexität und die Wortgewalt zu bewundern und mit Respekt zu honorieren.

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  • Challenge Historische Romane 2016

    Buecherwurm1973

    Buecherwurm1973

    Hallo Freunde der Historischen Romane! Unsere Challenge findet auch im Jahre 2016 statt. Mit neuen Kategorien und neuen Regeln. In diesem Jahr müssen  20 Bücher gelesen werden. Es gibt noch ein paar andere Änderungen. Am Ende des Jahres wird ein Bücherpaket verlost. Es gelten folgende Regeln: Ablauf:  Du kannst dich unten mit einem Kommentar anmelden. Erstellt bitte einen Sammelbeitrag, in dem ihr euere Rezensionen sammelt. Ich werde daraufhin eine Teilnehmerliste führen. Dann habe ich einen Überblick. 15 Bücher müssen rezensiert werden. 5 dürfen mit einem Leserkommentar bewertet werden. Es zählen nur rezensierte Bücher oder die 5 mit Leserkommentar. Auch dieses Jahr wird es  wieder Kategorien geben. Ich gebe euch 8 Kategorien und ihr müsst daraus die Hälfte lesen. Den Rest dürft ihr frei wählen. In jeder Kategorie max. 2 Bücher. Zeitspanne: 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016 Mindestzahl Bücher:  20 Bücher müssen gelesen werden. Du kannst jederzeit einsteigen oder dich wieder abmelden. Du verpflichtest dich nicht fix. Die Challenge soll Spass machen! KATEGORIEN Historische Auswanderer-Romane: Auf vielfachen Wunsch wurden Siedler-Romane gewünscht. Ich habe den Begriff "Historische Auswanderer Romane" gefunden. Kaiserreiche /Königsreiche: Alle Romane über die Kaiser- und Königsreiche der Vergangenheit sind hier gefragt. Es gibt genügend Auswahl.  Mittelalter: bezeichnet in der europäischen Geschichte die Epoche zwischen dem Ende der Antike und dem Beginn der Neuzeit (ca. 6. bis 15. Jahrhundert) Historische Personen: Keine Biografien. Sondern fiktionale Romane über historische Personen. Z.B. Tanja Langer, die ein Buch über Heinrich Kleists Selbstmord geschrieben hat. Historische Krimis: Kriminalromane bis zirka zum 2. Weltkrieg. Danach sind es für mich keine Historische Krimis mehr. 1. und 2. Weltkrieg: Romane, die sich im Umfeld der beiden Weltkriege bewegen. Historische Ereignisse: Romane, die sich im Umfeld von Historischen Ereignissen spielen. Zum Beispiel Russische Revolution, Französische Revolution, Franco-Ära etc... Glauben: Es gibt unzählige Romane über die Katholische Kirche (Papst), die Reformation und andere Glaubenskriege. 10 Bücher aus diesen Kategorien müssen gelesen werden. Ich freue mich auf zahlreiche Teilnehmer und einen regen Austausch! Teilnehmerliste: Gesamt: anne_lay   20/20anushka    20/20 ban-aislingeach    8/20 Bellis-Perennis  90/20 Buchraettin    20/20ChattysBuecherblog  22/20Curin    2/20 DieBerta       0/20 engineerwife    27/20Filzblume   16/20 Finesty22   0/20 Floh      41/20 Fornika  21/20Ginevra    20/20 histeriker   21/20Insider2199  6/20 JuliB      7/20 Kirschbluetensommer    20/20 LadySamira091062      1/20Lese_gerne  15/20 leseratteneu    0/20 LibriHolly     5/20mabuerle   42/20 PMelittaM    20/20 Pucki60      15/20 Rissa    2/20 robberta        3/20 specialang   3/20 sursulapitschi     20/20Sternenstaubfee   36/20Svanvithe    0/20 tiggger  2/20Traubenbaer 4/20 werderaner  14/20 Historische Auswanderer-Romane: anne_lay 2/2anushka   1/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 0/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  1/2 Ginevra  0/2 histeriker    0/2 Insider2199 2/2 JuliB       2/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne  2/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle   2/2 PMelittaM   1/2 Pucki60    2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi     2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 1/2 werderaner  0/2Kaiserreiche / Königreiche: anne_lay 1/2anushka    2/2 ban-aislingeach   2/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    0/2 ChattysBuecherblog 1/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    1/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199   0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      1/2 Lese_gerne 1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle  2/2 PMelittaM  2/2 Pucki60     1 /2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    1/2 sursulapitschi      0/2Sternenstaubfee    0/2Svanvithe    0/2tiggger  0/2Traubenbaer 0/2 werderaner  2/2 Mittelalter: anne_lay 2/2anushka    2/2 ban-aislingeach    1/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin   2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2Insider2199 0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 0/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly    1/2mabuerle  2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60     1/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  2/2Traubenbaer 1/2 werderaner  1/2 Historische Personen: anne_lay 2/2anushka    2/2 ban-aislingeach    2/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin   2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife   2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199 1/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM   2/2 Pucki60      2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe     0/2 tiggger  4/2Traubenbaer 1/2 werderaner  0/2 Historische Krimis: anne_lay 2/2anushka   1/2 ban-aislingeach    1/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199 0/2 JuliB      2/2 Kirschbluetensommer     1/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 2/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60      2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    1/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2tiggger  0/2Trauenbenbaer 0/2 werderaner  2/2 1. und 2. Weltkrieg: anne_lay 0/2anushka    2/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    1/2 ChattysBuecherblog  0/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  0/2histeriker    2/2Insider2199 1/2 JuliB       1/2 Kirschbluetensommer     0/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 0/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM    1/2 Pucki60      0/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  1/2Traubenbaer 0/2 werderaner  1/2 Historische Ereignisse: anne_lay   2/2anushka    0/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perenni  2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    1/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  1/2 Ginevra 1/2 histeriker    0/2 Insider2199 1/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     1/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 1/2leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle  2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60      2/2 Rissa    1/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      1/2Sternenstaubfee   0/2Svanvithe   0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 1/2 werderaner  1/2 Glauben: anne_lay 2/2anushka    0/2 ban-aislingeach    2/2 Bellis-Perenni  2/2 Buchraettin    0/2 ChattysBuecherblog 1/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    0/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  0/2 Ginevra  2/2 histeriker    0/2 Insider 21099 0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne   1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle   2/2 PMelittaM    1/2 Pucki60      0/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      0/2Sternenstaubfee   0/2Svanvithe    0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 0/2 werderaner  0/2

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  • Der Turm der Welt

    Der Turm der Welt
    JuliB

    JuliB

    30. September 2016 um 21:06

    Paris 1889 Die von Millionen Menschen besuchte Weltausstellung neigt sich dem Ende zu. Ein fulminanter Abschluss des friedlichen Festes am "Turm der Welt" ist angekündigt, doch dunkle Schatten überlagern die ursprünglichen Pläne und drohen, den letzten Festakt zu zerstören. In ohnehin angespannter politischer Lage ermitteln zwei französische Agenten im Mordfall von zwei Kollegen, während der Erbe des Erben des Britischen Thrones der Weltausstellung seine Aufwartung macht und ein deutscher Hauptmann einen Auftrag annimmt, der sein bisheriges Leben für immer verändern wird. Hinzu kommen eine Kurtisane und eine Vicomtesse, die zum Spielball von Großmächten zu werden drohen, dabei jedoch nie die Contenance verlieren. Am Ende laufen alle Fäden zu einem großartigen Finale mit ungeahnten Wendungen zusammen und machen den "Turm der Welt" zu einem unvergesslichen Lese-Erlebnis. <><><><> Großartige Erfindungen in einem großartigen Plot mit ebenso großartigen Figuren. Anders kann ich den Turm der Welt von Benjamin Monferat nicht beschreiben. Ein historisches Spektakel vom Feinsten mit einer kriminellen Spannung, die es in sich hat. Zugegebenermaßen ein Roman, für den man ein bisschen Zeit braucht und am besten im Urlaub oder an Feiertagen so gut wie in einem Stück konsumiert, denn allzu viele Lese-Unterbrechungen ließen mir persönlich zum Ende hin die Handlung lang und länger werden, ohne dass etwas passierte oder dass ich das Gefühl hatte, vorwärts zu kommen. Das war natürlich nur subjektiv, denn innerhalb des kurzen für das Buch gewählten Zeitraums passiert unglaublich viel und der rote Haupt-Faden bleibt konstant bestehen. Klare Leseempfehlung für alle, die großartige Romane mit gewissem Anspruch oder historischem Hintergrund lieben 4 1/2 von 5 Sternen (aber nur wegen dem subjektiven Gefühl von Länge ab der zweiten Hälfte) - Mit besonderem Dank an Frau Ribbers vom Rowohlt Verlag für das Buchhändler-Leseexemplar -

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