Benjamin Percy Wölfe der Nacht

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Inhaltsangabe zu „Wölfe der Nacht“ von Benjamin Percy

Eine neue starke Stimme aus Amerika.
Selbst in der Wildnis von Oregon haben es echte Männer heutzutage schwer. Freizeitparks verschönern die Gegend, das Jäger-Handwerk ist aus der Mode. Paul will sich damit nicht abfinden. Männer müssen Kerle sein, und so will er, als sein Enkel Graham alt genug ist, mit ihm und dessen Vater losziehen und ihm das Jagen beibringen. Doch die Natur überlässt den modernen Zeiten ihr Terrain nicht kampflos. Und die grausamste Wildnis lauert im Menschen selbst.

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    Wölfe der Nacht

    walli007

    Karen und Justin führen ein ruhiges Leben, er ist Lehrer, sie Ernährungsberaterin, ihr 12jähriger Sohn Graham intelligent und begabt. Sie könnten glücklich sein, doch wie sieht es unter der Oberfläche aus. Der vielleicht schon seit langem bestehende Riss scheint sich in die Unendlichkeit zu dehnen als Karen das zweite Kind verliert. Es fällt ihr und ihrem Mann schwer noch eine Brücke zu finden. Und dann meint auch noch Justins Vater Paul, er müsste mit Sohn und Enkel unbedingt mal eine Wochenendtour in die nahen Berge machen. Schließlich soll aus Graham ein Mann werden.  Wie nah doch Zivilisation und Wildnis hier beieinander liegen können. So wie Karen in der Zivilisation einiges erlebt, das ähnlich auch in der Wildnis geschehen könnte, erfahren die drei Männer in der echten Wildnis die wahre Natur. Zunächst scheinen sie noch Herr der Natur zu sein. Fast idyllich ihre Wanderungen, der Hund freudig wedelnd, das Wetter gut, erste Schießübungen, erster Jagderfolg. Doch langsam wandelt sich die Stimmung und die Natur bekommt etwas Bedrohliches. Schleichen etwa Tiere des Nachts durchs Lager, wäre es besser zu fahren. Doch sie sind Männer und gerade, wenn Paul etwas geplant hat, wird es auch so ausgeführt. Da trotzt man jeder Gefahr wider jede Vernunft. Sehr eindringliche Beschreibungen der Erlebnisse der Beteiligten übertragen die Stimmungen auf den Leser. Bestürzt, frohgemut, bedroht, vor Angst zitternd so sitzt man vor dem Buch und liest und liest. Schnell ist das Buch mit einem Aufatmen und leichtem Bedauern beendet. Dennoch ist dieses typisch Amerikanische kaum nachvollziehbar. Denn wenn es hier Initiationsriten gäbe, wären es sicher andere. Man würde sich nicht freiwillig in Gegenden begeben, wenn bereits von Bärenangriffen berichtet wurde. Man würde Kindern auch nicht den Umgang mit todbringenden Waffen beibringen. So ist jedenfalls zu hoffen. Dennoch ein Buch, das es in sich hat.

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    Arun

    06. June 2014 um 22:43
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