Benjamin Prüfer Same same but different

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Inhaltsangabe zu „Same same but different“ von Benjamin Prüfer

Während seines Urlaubs in Kambodscha verbringt der 23-jährige Benjamin Prüfer eine Nacht mit einer jungen Prostituierten. Sie verlieben sich ineinander. Als er erfährt, dass sie an Aids erkrankt ist, muss er sich plötzlich entscheiden: für oder gegen ein Leben mit Sreykeo. Trotz aller inneren und äußeren Widerstände entscheidet er sich schließlich und heiratet seine große Liebe.

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  • Rezension zu "Same same but different" von Benjamin Prüfer

    Same same but different

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. May 2011 um 00:49

    Dieses Buch erzählt die wahre Geschichte von Benjamin Prüfer und seiner Frau Sreykeo. Es erzählt davon, wie der Autor nach Kambodscha reiste und sich dort in eine Prostituierte verliebte. Einige Monate nach ihrem Kennenlernen infiziert sich Sreykeo mit HIV und Benjamin reist nun häufiger nach Kambodscha, um sicher zu stellen, dass seine zukünftige Frau die richtigen Medikamente erhält. Erstmal bin ich unglaublich gerührt von dieser Geschichte - wahre Liebesgeschichten sind sowieso immer toll. Ich hab dieses Hörbuch nun schon zum zweiten Mal gehört und auch wenn ich wusste, was passiert, war es absolut nicht langweilig oder uninteressant. Man ist verführt zu denken, was für ein Samariter der Herr Prüfer doch ist, wo er sich mit einer Prostituierten mit HIV zusammen tut und diese versorgt, mit Geld und Medikamenten - aber das ist eine absolute Fehlannahme! Sreykeo ist eine wahre Persönlichkeit, die dem Hausgeist anstatt Früchten auch mal einen Multi-Vitamin Saft auf den Altar stellt - weil "da sind ja alle Früchte drin". Und so ist Mitleid oder eine gönnerhafte Geringschätzung Sreykeos das letzte, was man als Leser im Sinn haben sollte. Ich habe mich beim Hören selbst ein klein bisschen in dieses Paar verliebt. Beide sind jung, sympathisch, unglaublich mutig und müssen um ihre Liebe kämpfen, als wären sie Romeo und Julia. Zu verraten, dass es hier ein Happy End gibt, macht das Lesevergnügen auf keinen Fall kaputt und ich gönne den beiden ihr Glück von ganzem Herzen. Was jeder, der daran denkt dieses Buch zu lesen, wissen sollte, ist dass es neben der Liebesgeschichte auch einen ganzen Haufen an Informationen über Kambodscha, die dortige Prostitution und den HI-Virus, inklusive der dafür empfohlenen Therapie, gibt. Also um es mal ganz klar zu sagen: Es handelt sich bei diesem Roman nicht um eine Liebesschnulze! Vom Stil her schreibt Prüfer sehr nüchtern und journalistisch, schließlich entstand dieses Buch auch als Folge eines Artikels in der Neon - vielleicht hat ihn ja jemand gelesen?! Mir gefällt der Stil und auch die Informationen über Kambodscha und HIV waren sehr interessant und lehrreich - für manchen sind sie aber vielleicht ein bisschen zu viel, aber das muss jeder selbst für sich feststellen. Benjamin Prüfer erzählt bei alledem wenig von sich selbst und seinen Gefühlen. Meistens bleibt er ganz sachlich. Allerdings lässt er im Rahmen seiner befürchteten Ansteckung mit HIV auch durchklingen, dass er Angst hatte und tagtäglich von Befürchtungen heimgesucht wurde. Was die Titeländerung angeht bin ich zerrissen, die eine Hälfte von mir denkt - was für ein Schwachsinn einen englischen Titel für ein deutsches Buch zu wählen, zumal diese etwas eigenwillige Satzkonstruktion auch nirgendwo im Buch vorkommt. Die andere Hälfte ist jedoch ein klein wenig froh darüber, dass sie das Buch dem Filmtitel angepasst haben, denn "Wohin du auch gehst" klingt schon ein bisschen kitschig... David Kross hat eine verschmitzte Jungenstimme und einen leichten Lispler - der bei ihm aber irgendwie charmant ist und nicht weiter stört. Sein Englisch ist katastrophal und daher sind die Passagen in denen er englische Unterhaltungen zwischen Benjamin und Sreykeo wiedergibt unfreiwillig komisch. Ansonsten finde ich aber, dass er die perfekte Besetzung für den verliebten Kambodscha-Reisenden ist und wenn ich jetzt spontan an Benjamin Prüfer denke, habe ich immer gleich ein Bild von David Kross vor Augen - auch wenn er den Autor nur die Stimme geliehen hat. Dabei ist er kein beeindruckender Sprecher, da hab ich schon Leuten mit mehr Stimmtalent zugehört, aber er passt einfach so gut zu dem Charakter, dass ich froh bin, dass er nicht nur im Film, sondern auch im Hörbuch vorkommt. Von mir gibt es eine definitive Empfehlung. Dieses Buch ist informativ und romantisch zugleich. Ein richtiges Goldstück für jeden, der gerne wahre Geschichten liest.

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  • Rezension zu "Same same but different" von Benjamin Prüfer

    Same same but different

    bücherelfe

    11. May 2010 um 19:49

    Der Trailer zum Film "same same but different" hatte meine Neugier auf die Geschichte dahinter geweckt. Junger Backpacker aus reichem Westen verliebt sich auf seinen Reisen durch arme Länder in noch jüngere Prostituierte. Solche Geschichten passieren immer wieder und entlocken uns Aussenstehenden normalerweise nicht mehr als ein Kopfschütteln. Und doch, etwas ist hier anders. Benjamin Prüfer und seine Sreykeo kämpfen. Sie kämpfen gegen Sreykeo's Krankheit, sie kämpfen gegen die finanziellen Schwierigkeiten, sie kämpfen gegen alle Vorurteile und noch vieles mehr. Und ist ein Stolperstein beseitigt, warten schon wieder neue. Ein Kampf gegen Windmühlen. Und sie gewinnen. Benjamin wird vom unbedarften Jüngling zu einem Mann, der Verantwortung übernimmt. Und der tief eintaucht in die kambodschanische Gesellschaft und allen, die sich auf seine Geschichte einlassen die Gelegenheit gibt, diese fremde Kultur kennen zu lernen. Sprachlich ist „same same but different“ so einfach gehalten, dass ich fast versucht bin, es einen Schulaufsatz in Überlänge zu nennen. Die Art, wie David Kross – der übrigens in der Verfilmung Benjamin Prüfer's Rolle spielt - liest, passt stilistisch perfekt dazu. Er liest sachlich, wirkt vollkommen naiv und genau deshalb sehr echt. Fazit: Authentisch vorgetragene Geschichte, die einen tiefen Einblick in kambodschanische Gesellschaftsstrukturen bietet.

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