Benjamin Spang

 4 Sterne bei 26 Bewertungen
Autor von Blut gegen Blut, Doppelmond - Leckerbissen und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Benjamin Spang

Cover des Buches Blut gegen Blut (ISBN:9783734500749)

Blut gegen Blut

 (19)
Erschienen am 21.01.2016
Cover des Buches Doppelmond - Alle Kurzgeschichten aus Nuun (ISBN:B00I31PM74)

Doppelmond - Alle Kurzgeschichten aus Nuun

 (2)
Erschienen am 26.01.2014
Cover des Buches Doppelmond - Leckerbissen (ISBN:B00BD4YJW2)

Doppelmond - Leckerbissen

 (3)
Erschienen am 07.02.2013
Cover des Buches Blut gegen Blut 2 (ISBN:B07L7N4WC8)

Blut gegen Blut 2

 (2)
Erschienen am 08.12.2018
Cover des Buches Doppelmond - Kurzgeschichten aus Nuun (ISBN:B00A3Z6U8I)

Doppelmond - Kurzgeschichten aus Nuun

 (0)
Erschienen am 07.11.2012

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Rezension zu "Blut gegen Blut" von Benjamin Spang

Dark Fantasy unter zwei Monden
TenjaTalesvor einem Monat

Inhalt

In „Blut gegen Blut“ geht es um Katrina, eine junge Mechanikern, die im Grenzgebiet lebt. Ihre Familie gibt ihr in diesem Krieg mit Werwölfen und Vampiren Halt, bis ihr Vater plötzlich verschwindet und ihre Mutter sich daraufhin dem Alkohol zuwendet. Bevor auch sie daran zerbricht, flieht sie zu ihrem Onkel in die Stadt. Doch als ihre Mutter dabei ist, einen schrecklichen Fehler zu begehen, kehrt Katrina zurück und steht plötzlich im Mittelpunkt des Krieges.

Meine Meinung

Der Schreibstil

Benjamin Spang hat einen flüssigen und abwechslungsreichen Schreibstil, dem man die Begeisterung für die Materie anmerkt. Der Wechsel zwischen ruhigen und actiongeladenen Szenen ist meiner Meinung nach sehr gut gelungen. Dennoch gibt es ein paar wenige Stellen, wo es mal ein bisschen zu viel ist und mal ein bisschen zu wenig an Infos. Besonders die düsteren Parts sind aber absolut mitreißend und überzeugend geschrieben. Der Mix aus Fantasy Welt und Problemen, die wir aus der heutigen Zeit ebenfalls kennen, hat bei mir anfangs für ein wenig Unmut gesorgt, der jedoch schnell verflogen ist. Irgendwie passt doch alles zusammen und hat seinen richtigen Platz. Und obwohl ich so lange zum Lesen gebraucht habe, muss ich sagen, dass Blut gegen Blut wirklich spannend geschrieben ist und mich gerade zum Ende hin nochmal richtig gefesselt hat.

Die Charaktere


Katrina wirkt nicht wie die klassische Protagonistin. Sie ist eher unscheinbar und hat genug eigene Probleme, als dass sie sich auch noch dem Krieg der Menschen gegen Werwölfe und Vampire verschreiben müsste. Und doch passt ihr ihre Rolle unheimlich gut und man kann ihre Entwicklung nachvollziehen und nachempfinden. Dem gegenüber steht die Beschreibung der taffen und kampferprobten Helena, die bei weitem nicht mehr so emotional ist, wie die Familie liebende Katrina. Doch so unterschiedlich die Charaktere des Buches auch sind, so schön hat Benjamin Spang sie auch beschrieben und rüber gebracht. Besonders gefallen haben mir aber die Beschreibungen der Werwölfe aus dem Dorf.

Die Geschichte


Mit Nuun hat Benjamin Spang eine düstere und komplexe Welt erschaffen, die neben Menschen auch von Vampiren und Werwölfen bevölkert wird. Doch mit großen Schlagworten ist es nicht getan, man erfährt viel über die verschiedenen Arten von Vampiren und bekommt auch einen sehr interessanten Einblick in das Leben der Werwölfe. Dann wird diese Welt noch mit Dampfkraft und großen Luftschiffen durchquert. Nicht zu vergessen ist die Erklärung, wieso Katrina so besonders ist. Denn auch hier hat der Autor sich etwas Schönes einfallen lassen. Dennoch gibt es ein paar Stellen, an denen es ruhig ein wenig mehr Details oder mehr Tiefe hätte sein dürfen. Alles in allem aber eine wirklich gelungene Geschichte!

Fazit


Was lange währt, wird endlich gut, so heißt es doch so schön. Ich habe lange gebraucht, um dieses gelungene Werk fertig zu lesen (was definitiv an meinem Zeitmanagement und nicht am Buch lag!). So las ich also die letzte Seite und stellte fest: Die Geschichte ist noch nicht zu Ende, sie hat doch gerade erst begonnen.

Benjamin Spang hat mit „Blut gegen Blut“ eine tolle Geschichte geschaffen, die meist spannend, mitreißend und düster ist und nur ab und an ein wenig schwächelt. Den Vorurteilen, die leider nach wie vor den Selfpublishern oft anhängen, wird er aber in keiner Weise gerecht. Das Cover ist super schön und es gibt auch im Buch immer wieder wundervolle Illustrationen. Und auch Rechtschreibfehler oder ähnliches habe ich hier überhaupt nicht gefunden!

Abschließend kann ich „Blut gegen Blut“ auf jeden Fall jedem Fantasy Leser empfehlen, der gerne auch mal etwas Düsteres liest und vor viel Blut, Gedärmen und Kettensägenschwertern nicht zurückschreckt. Ich für meinen Teil freue mich, dass es bereits Band 2 der Geschichte gibt, denn den werde ich mir auch noch holen!

Diese Rezension ist auch auf meinem Blog zu finden.

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Rezension zu "Blut gegen Blut 2" von Benjamin Spang

Auch Band 2 weiß mit Spannung und Düsternis zu überzeugen
Moni2506vor 9 Monaten

„Blut gegen Blut 2“ von Benjamin Spang erzählt die Geschichte von Katrina Reichenlicht und Helena Keska weiter. Der Roman ist im Selfpublishing erschienen. Das ebook gibt es seit Anfang Dezember zu kaufen. Die gedruckten Ausgaben(Hardcover/Taschenbuch) werden demnächst bei tredition erscheinen.

Nuun: Katrina ist tot, dennoch beginnt ihre Reise erst jetzt. Verstoßen von den Menschen und Werwölfen flieht sie in die Wildnis der Welt von Nuun. Sie erfährt von einer alten Schrift, die Tote wieder zum Leben erwecken kann. Doch Katrina ist nicht die Einzige, die hiernach sucht. Schriftjäger, eine Bluthexe, die allgemein als das Biest bekannt ist und die Vampirkönigin Eliska selbst sind seit langer Zeit hinter dieser Schrift her. Und auch Helena hat noch die ein oder andere Rechnung offen.

Für mich ist Blut gegen Blut 2 auf jeden Fall ein besonderes Buch. Ich folge dem Autor schon längere Zeit in den sozialen Medien und habe das Crowdfunding im Sommer unterstützt. Ich war beim Entstehungsprozess dabei und habe live mitverfolgt, wie viel Herzblut der Autor in dieses Projekt gesteckt hat. Schon bevor ich den ersten Teil gelesen hatte, hatte ich mir vorgenommen ihn zu unterstützen. Nach dem Lesen von Teil 1 war ich umso überzeugter davon und auch vom zweiten Teil wurde ich nicht enttäuscht.
Dark Fantasy wird sicherlich nicht mein Lieblingsgenre, aber es ist eine willkommene Abwechslung zu den Büchern, die ich sonst so lese. Ich war schnell im Buch wieder drin, Benjamin Spang lässt einem bei dem Anfang allerdings auch keine große Wahl und man sollte immer auf der Hut sein, denn der nächste schockierende plot twist ist bestimmt nicht weit. Das hat mich so manches Mal etwas kalt erwischt und ich glaube der Vergleich mit Quentin Tarantino, den einer der Testleser gezogen hat, ist gar nicht so verkehrt.
Die Welt von Nuun ist düster, aber auch sehr interessant. Werwölfe, Vampire und Menschen leben in ihr und in diesem Teil erfahren wir deutlich mehr über die Vampire. Das hat mir sehr gut gefallen. Man lernt etwas darüber, wie die Vampire die Welt und den Konflikt zwischen den Völkern sehen und dort erfährt man auch so einiges über die Blutschrift. Es gibt Bluthexen, die die Macht der Blutschrift nutzen wollen und es gibt Schriftjäger, die ebenso hinter der Schrift her sind. Viel neuer Input, der umso mehr neue Fragen entstehen lässt. Umso glücklicher bin ich, dass der Autor schon mit dem plotten von Teil 3 begonnen hat.
Helena und Katrina sind die Hauptpersonen in diesem Buch, obwohl man festhalten muss, dass Katrinas Anteil an der Geschichte deutlich höher ist. Beide müssen viel ertragen und sie werden extrem an ihre Grenzen gebracht. Beide haben ihre starken und schwachen Momente. Ich habe gerne an ihren Erlebnissen teilgenommen und habe mit beiden mitgefiebert, auch wenn ich mich nicht zu 100% mit ihnen verbunden gefühlt habe.
Wirklich viel auszusetzen habe ich an dem Buch nicht. Ich hätte gerne in diesem Roman noch mehr Details über die Blutschrift erfahren. Das war mir zu oberflächlich gehalten und ich hätte mir auch gewünscht, das Katrina hier ein größeres Interesse an weiteren Informationen gezeigt hätte oder das man von Personen, die mehr über die Blutschrift wissen, noch mehr erfahren hätte als bloße Andeutungen oder Tatsachen, die man einfach so hinnehmen soll.
Das mit den Andeutungen kann man auch auf Katrina und Helena übertragen. Bei den beiden habe ich mir so manches Mal gedacht, redet doch einfach mal miteinander, es würde so vieles vereinfachen. Das schwierige Verhältnis der beiden zueinander hat dies aber nicht zugelassen.

Fazit: Eine tolle Fortsetzung zu Band 1 mit kleinen Schönheitsfehlern. Wer düstere Welten mag und nicht vor der ein oder anderen brutalen Szene zurückschreckt, ist hier gut aufgehoben und wird mit einer spannenden Geschichte belohnt.

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Rezension zu "Blut gegen Blut" von Benjamin Spang

Im Blut liegt die Kraft
Veronika_Baerenfaengervor einem Jahr

Auf dem Cover stechen einem zuerst die beiden Monde von Nuun ins Auge - ein Schatten davor, umringt von Wölfen, bei denen man zum Teil nur Augen erkennen kann. Der Schatten könnte alles sein, Mann, Junge, Mädchen oder Frau - jedenfalls menschlich.
Der sehr markante Titelschriftzug mit den gegeneinander gerichteten Kreuzen ist hervorragend gewählt - hier erkennt man den Mediengestalter. 

Erwähnenswert sind die sehr schönen Illustrationen, die hin und wieder am Ende der Kapitel auftauchen und wunderbar zur Geschichte passen.

Die eigentliche Idee der Geschichte ist nicht neu.


Viele Phantasyromane handeln um ein junges Mädchen oder einen jungen Mann, die eine besondere Fähigkeit besitzen und im Laufe der Geschichte lernen müssen, damit umzugehen. Die Umsetzung in die Welt Nuun, die nur von ihren Monden erhellt wird und in der sich unterschiedliche Wesen den Menschen entgegenstellen ist einzigartig, genau wie Katrinas Fähigkeit.


Bei der Geschichte hab ich mich tatsächlich etwas schwer getan, denn obwohl die Idee dahinter wirklich toll ist, so kommt sie immer wieder nicht eindeutig herüber.

Katrinas Charakter wirkt ungelenk, zudem weiß man nicht, ob sie gerade 12 oder 20 ist. 
Einmal arbeitet sie auf dem Zeppelinballon und dann wieder wird von dem schwachen Menschenkind gesprochen. 
Einmal hat man das Gefühl, sie sei erwachsen, das nächste Mal wirkt sie wie ein kleines Kind. 
Ebenso erging es mir bei den Beschreibungen der Orte um mich herum.
Die Weggabelung an der Theobald sie küsste, steht mir recht klar vor Augen, aber wie es in den Walldörfern aussieht oder gar innerhalb der Stadt verschwimmt. 
Das gleiche passierte mir dann bei anderen Beschreibungen, so war ich fasziniert davon, wie sie den Kirchendachboden betraten und der Staub aufwirbelte und die Staubkörner im einfallenden Licht glitzerten. Auch war es wunderschön erzählt, wie die zwei Wölflinge miteinander rangelten und lachten, aber bei den allermeisten Kampfszenen wurde ich nicht abgeholt. 
Ein wenig enttäuschend, denn eigentlich wartete ich immer darauf, auf die Spannung, das gewisse Gefühl der Unruhe, welches einen auf den Fingernägeln herumkauen lässt. 
Kann es sein, dass die ausführliche Beschreibung den Zunder aus den Szenen nimmt. Ich weiß es nicht, ich weiß nur, dass ich die Emotionen vermisst habe. 

Zudem hab ich mich an manchen Stellen wie in einem Computerspiel gefühlt - als Helena das Kettensägenschwert zieht - z.B. 

Als das "große Gefecht" zum Abschluss dann auch noch über 15 Seiten spritzendes Blut, gespaltene Schädel, platzende Körper und Gedärme ging, musste ich mich wirklich etwas zusammenreißen weiterzulesen. 
Gut so, denn überraschenderweise kam dann doch eine Szene, die mich packte - Darec und Katrina im Turm hier passte die Stimmung, hier war die Anspannung deutlich zu spüren. 

Ich hab fast das Gefühl, dass die relevanten Szenen möglicherweise zu ausführlich erklärt wurden.
Man merkt einfach den Ursprung aus der Spieleindustrie.


Fazit:


Benjamin hat hier eine Geschichte erzählt, die wohl ein paar Schwächen aufweist. Auch wenn man sich bei den eigentlich spannenden Geschehnissen fühlt, als betrachte man von außen, nur ein Videospiel, so bringt er auf der anderen Seite ein paar Probleme zur Sprache, die einen nachdenklich machen. Er nimmt kein Blatt vor den Mund wenn es um Alkoholismus geht oder den Hang zur Selbstverletzung. Auch zeigt er auf, wie wichtig eine Familie ist und vor allem, wie schwer gerade dort die Verletzungen, egal welcher Art,  wiegen.  

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