Benjamin Spang Doppelmond - Leckerbissen

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Inhaltsangabe zu „Doppelmond - Leckerbissen“ von Benjamin Spang

War für mich aufgrund der Kürze viel zu oberflächlich und konnte mich nicht überzeugen.

— snowi81
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  • Sehr gelungen!

    Doppelmond - Leckerbissen

    Tinka-Wallenka

    07. January 2014 um 02:09

    Gleich Vorweg: auch ich bin von diesem Cover nicht besonders angetan, vom Inhalt jedoch umso mehr! ;) Achtung: Rezi enthält Spoiler!!! Geschichte 1: Durst -------------------- Die erste Geschichte hat mir bereits sehr gut gefallen und auch der prompte Einstieg -der sich nebenbei bemerkt auch bei den weiteren Geschichten bemerkbar macht- tat der Handlung keinen Abbruch. Ich finde auch den Namen des Vampirs sehr passend gewählt und die Pointe zum Schluß gefällt mir ebenso. Geschichte 2: Hunger -------------------- Der gute Schreibstil lässt den Leser schnell in die Handlung eintauchen. Besonders gut hat mir dabei die Formulierung "Als kleiner Fisch wird man unsichtbar im Meer voller Gesichter." gefallen. Der Autor drückt sehr oft mit wenigen Worten viel aus und lässt dabei noch Raum für die Fantasie des Lesers. Nun zur Geschichte selbst: einen tollen Fraund hat Samuel da. Immerhin besagt der Kodex der Diebe ja, dass man einen anderen Dieb nict verraten darf, sobald man ihn sieht. Und ebenso wenig etwas stehlen darf, was bereits gestohlen wurde. Hätte gern noch gewusst wie es weiter geht. ;) Geschichte 3: Die Bewährungsprobe --------------------------------- Ich kann die harte Ausbildung der Vampire gut nachvollziehen. Immerhin ist den Werwöflen nicht einfach mit besänftigenden Worten oder etwa Vernunft beizukommen. Sie befinden sich in einem Zustand, in dem sie blutrünstig töten und niemand ernsthaft zu ihnen durchdringen kann. Ganz anders die Vampire, die in diesem Fall die zivelisiertere der beiden Rassen darstellen. Ebenso hat mir gefallen, dass es trotz des Wettkampfes auch Kamerarschaftlichkeit und Zivilcourage unter den Vampiren gibt, was mich nur noch einmal in meiner Meinung bestärkt, dass dies die ehrbare Rasse ist. Ignaz hat seine Auszeichnung ganz klar verdient. Allerdings hätte ich mir eine etwas genauere Beschreibung seines Moks gewünscht. Ich weiß nicht genau, wie ich mir dieses Wesen vorstellen soll. Geschichte 4: Dunkelbrauner Horizont ------------------------------------ Diese Geschichte ist wohl die kürzeste und dennoch beinhaltet sie eine gute Pointe, mit der ich so nicht gerechnet hätte. Tja so sind wir Menschen eben: zerstören einfach fremde Lebensräume, ohne um Erlaubnis zu fragen... Ich hätte gern noch gewusst, wie die Schlacht ausgeht. Geschichte 5: Der Job ---------------------- Gabo hat gewiss keinen leichten Job und ich möchte auch nicht mit ihm tauschen. Dennoch trägt er seine Bürde erhobenen Hauptes und schreckt auch nicht davor zurück, seiner Aufgabe gerect zu werden. Bei einem Job wie diesem, hätte Nachlässigkeit wohl ziemlich verherende Folgen. Fazit Insgesamt: ----------------- Die Geschichten lassen sich flüssig lesen und eignen sich gut für Unterwegs und zwischendurch. Die Pointen des Autors sind gelungen und überraschend. Er schreckt auch nicht davor zurück blutigere Kampf-Szenen zu beschreiben. Dennoch ist dieser Roman keineswegs als "Splatter" einzuordnen. Vielmehr dienen die Kampfszenen der Würze des Ganzen und kommen weder zu kurz, noch werden sie zu weit ausgedehnt. Eine durchaus gelungene Würze also. Besonders zu der zweiten Geschichte würde ich mir eine Fortsetzung wünschen. Insgesamt kann man also nicht meckern! Ich für meinen Teil bin jedenfalls auf meine Kosten gekommen. ;)

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  • Rezension zu "Doppelmond - Leckerbissen" von Benjamin Spang

    Doppelmond - Leckerbissen

    Shunya

    13. February 2013 um 01:39

    Die erste Geschichte 'Durst' umfasst lediglich zwei Seiten. Trotzdem ist es gut beschrieben. Es geht um einen Vampir namens Dantrag, der mit seinen Gefährten auf der Lauer liegt und es auf zwei Männer abgesehen hat. Das Ende kann man sich allerdings schon denken, die beiden überleben es nicht, doch ganz so einfach wie Dantrag es sich vorgestellt hat, wird es wohl doch nicht sein. In 'Hunger' geht es um Samuel, der in der Stadt Hellmark lebt und auf der Flucht ist. Warum er auf der Flucht ist? Laut dem Titel kann man es sich ja schon denken, der Mann war hungrig und hat sich einige Würstchen in den Rucksack gesteckt. Nur, wer ist sein Verfolger? Sein Freund mit dem er sich den ganzen Plan erst ausgedacht hat? 'Die Bewährungsprobe' handelt von dem Vampir Ignaz, der in den Wäldern auf einem Mok unterwegs ist. Er macht bei einem Wettbewerb mit, um Mitglied der Vampirarmee zu werden. Ignaz sieht sich plötzlich nach einiger Zeit einem Werwolf gegenüber. Es kommt zu einem Kampf, bei dem er von seinem Kontrahenten getrennt wird. Ob er den Kampf gewinnt? 'Dunkelbrauner Horizont' erzählt von Tan'Gros dem Ältesten eines Werwolfstammes. Mithilfe eines Raben erkundet er das Gebiet außerhalb des Dschungels, welches von den Menschen vernichtet wird und das Leben der Tiere gefährdet. 'Der Job' erzählt wie Gabo in der Stadt Tausendbein zu einer alten Fabrik gerufen wird. Ein Zivilist will gesehen haben, wie etwas hinein geflogen ist. Sie gehen der Sache auf den Grund. Ich muss gestehen, dass ich das Cover ganz und gar nicht mag. Es spricht mich irgendwie überhaupt nicht an. Die fünf Kurzgeschichten waren zwar äußerst kurz, aber doch sehr interessant ausgearbeitet. Der Autor hat einen angenehmen Erzählstil. Ich hätte mir gewünscht, dass die Geschichten ein wenig länger sind. Es ist als ob man ein kleines Stück Schokolade vorgesetzt bekommt, sich aber nach der ganzen Tafel verzehrt. Besonders gut haben mir Hunger und Dunkelbrauner Horizont gefallen. Eine Geschichte über Diebe und eine über Tiere, dass würde mir gefallen. Die anderen Geschichten haben auch sehr viel Potenzial. Schade, dass die Geschichten so kurz waren, aber alles in allem, ist es schnell durchgelesen und auf jeden Fall etwas, für den Fall, dass man sich etwas ablenken möchte. Ich muss gestehen, dass es mir mächtig in den Fingern kribbelt und ich bei einigen Geschichten am liebsten selber eine Fortsetzung schreiben würde. Ich bin schon gespannt, auf die nächsten Werke des Autors.

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