Benjamin Stuckrad-Barre Deutsches Theater

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Inhaltsangabe zu „Deutsches Theater“ von Benjamin Stuckrad-Barre

In "Deutsches Theater" stellt Benjamin v. Stuckrad-Barre einmal mehr unter Beweis, dass er ein ebenso präziser Beobachter wie glänzender Essayist ist. Mit Texten und selbst aufgenommenen Fotos gewährt er Einblick in die Welt der Medien, der Gesellschaft, der Kommunikation. So entstand ein bestechend klares, buntes Bild unseres aktuellen Deutschland, eine brillante Satire auf unser Deutsches Theater.
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  • Rezension zu "Deutsches Theater" von Benjamin von Stuckrad-Barre

    Deutsches Theater

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. August 2010 um 22:26

    Das was hier aus deutschen Städten und von deutschen Menschen in Geschichten erzählt wird, fand ich weniger interessant.

  • Rezension zu "Deutsches Theater" von Benjamin von Stuckrad-Barre

    Deutsches Theater

    damentennis

    04. January 2010 um 20:44

    alle menschen die ich so mag, sind in diesem buch vereint. nein, das stimmt nicht. eigentlich nur einer: benjamin von stuckrad-barre. und der schreibt dann über menschen, über die man gerne liest. jedenfalls das, was benjamin von stuckrad-barre über sie schreibt. ein buch mit westbam, klaus meine, günter jauch, gregor gysi und michael leichner muss gut sein. ganz klar. aber das schöne an diesem buch ist ja: es könnten auch ganz andere menschen drinstehen, nur sind es jetzt mal gerade diese. weil der autor das so gewollt hat oder die anderen nicht mitmachen wollten. also klaus meine. und diese menschen leben ihr leben, machen ihre aussagen, stuckrad-barre schreibt das alles auf, damit ich es lesen kann. und ich denke mir dann: toll, das wusste ich auch schon vorher, wie das läuft, diese lebensmaschinerie von menschen. und das macht es ja dann sehr wertvoll: die leben wirklich so, das leben ist immer das leben, man kann es beschreiben und leben und es geht immer weiter, bis es mal zuende ist. dann kann ein autor nur noch rückblickend beschreiben. das leben hört auf, die kommunikation nicht. dieses buch hat mir immer sehr viel bedeutet, weil da sehr viel banales leben drinsteht, von wichtigen leuten und von banalen leuten. wie die welt eben funktioniert, aber nicht besserwisserisch oder gar aufklärerisch, sondern nur beschreibend, fast schon systemtheoretisch. das macht dann großen spaß, weil in der welt immer alle an einander vorbeireden und die welt trotzdem (oder deshalb) ganz prima funktioniert. das habe ich vielleicht sogar in diesem buch gelernt, damals 1996, oder wann ich es las (meine zeitliche erinnerung ist sehr blass). und wenn nicht, ist das buch trotzdem einfach super.

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  • Rezension zu "Deutsches Theater" von Benjamin von Stuckrad-Barre

    Deutsches Theater

    BRB-Jörg

    27. December 2009 um 18:18

    "Soloalbum" von Stuckrad-Barre fand ich seinerzeit richtig Klasse. Also freute ich mich sehr, als mir mein Bruder im August 2001 vom Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft in Budapest ein Autogramm von Benjamin von Stuckrad-Barre mitbrachte, ohne dass ich bishe wusste, dass sich der aufstrebende Popliterat überhaupt für Fußball interessiert. Tat er vermutlich auch gar nicht. Nein, er war hier für sein kommendes Buch "Deutsches Theater", einer Art Gesellschaftssatire, in der er all das karikiert, was wir Deutschen zu einem Art Theater machen. Neben dem besagten Länderspiel lauten die Stichworte u.a. Arbeitsmarkt, Buchpräsentation, Formel 1, Wind of change, Berlin-Umzug oder Bundesgartenschau, um nur einen Bruchteil zu nennen. Wer Stuckrad-Barre kennt, weiß, dass die Mehrheit der Beiträge bitterböse sind. Ebenfalls sind sie genau beobachtet, treffend bebildert - und spätestens nach 100 Seiten langweilig. Denn dann kennt man das Schema F des Autoren. SeineNadelstiche sind vorhersehbar und treffen zwar noch ins Schwarze, tun in ihrer Gesamtheit aber nicht mehr weh. Und genau hier verschenkt das Buch sein Potential. Genau wie Stuckrad-Barre, der nach zahlreichen Zusammenstellungen von Kolumnen und Kurzgeschichten endlich mal wieder einen gescheiten Roman schreiben soll. Wie seinerzeit eben "Soloalbum".

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