Benjamin von Eckartsberg Gung Ho Comicband 1

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Inhaltsangabe zu „Gung Ho Comicband 1“ von Benjamin von Eckartsberg

Nahe Zukunft. Die Weiße Plage hat die Menschheit stark dezimiert. Die Zivilisation von heute ist nur noch eine süße Erinnerung. Ganz Europa ist zur Gefahrenzone geworden. Überleben ist nur in befestigten Städten und Siedlungen möglich. Regeln sind überlebenswichtig in der Gefahrenzone. Jedes Kind weiß das. Bis es ein Teenager wird! Faulheit, Aufsässigkeit, Renitenz, Gewalttätigkeit … Zack und Archer Goodwoody haben den Bogen überspannt. Seit dem Tod ihrer Eltern vor acht Jahren haben die Brüder sich im städtischen Waisenhaus gegenseitig den Rücken freigehalten. Dabei haben sie es sich jedoch mit den Autoritäten gründlich verscherzt. In einer Gesellschaft, die ums Überleben kämpft, hat man für Typen wie sie nicht viel übrig. Doch wegen ihrer Jugend erhalten sie noch eine letzte Chance. Sie werden in eines der Siedlungsprojekte mitten in der Gefahrenzone verschickt. Siedlung Nr. 16, auch Fort Apache genannt. Passen sie sich hier nicht an, setzt man sie vor den Mauern der Siedlung aus. Und diese Mauern werden von zahllosen, gierigen Augen beobachtet. Ständig. Zack möchte diese letzte Chance nutzen, Freunde finden, sich unter den Augen der strengen Leiterin Miss Kingsten in der Siedlung ein Leben aufbauen. Doch für den lebenshungrigen Archer gelten Regeln höchstens für andere. Er nimmt sich, was er will, denn morgen könnte er schon tot sein. Zack muss sich entscheiden. Möchte er Teil des Problems oder Teil der Lösung sein? Loyalität oder Vernunft? Das Schicksal der gesamten Siedlung hängt davon ab. Traumatisierte Teenager, strenge Regeln, doppelzüngige Erwachsene, Waffen und die weiße Plage vor den Mauern. Eine explosive Mischung. Als dann noch die Hormone ins Spiel kommen, ist die kritische Masse erreicht, und die Katastrophe nimmt ihren Lauf, in diesem heißen Sommer, irgendwo in Europa. Mit GUNG HO bringt das bestens aufeinander abgestimmte Comickünstler-Duo Benjamin von Eckartsberg und Thomas von Kummant ein Werk heraus, das eine explosive "Genre-Mischung aus Teenager-Drama und Action-Abenteuer-Survival-Story" bietet. Das auf fünf Bände angelegte Projekt ist bereits die dritte Koproduktion der bayrischen Comickünstler, die zuvor mit der Hohlbein-Adaption DIE CHRONIK DER UNSTERBLICHEN in In- und Ausland große Erfolge feiern konnten.

Farbenfrohe und dennoch dreckige Illustrationen, gepaart mit einer postapokalyptischen Story ergeben diesen spannenden Comic.

— AttackOnDeadpool
AttackOnDeadpool

Illustrationen und Story einzigartig. Tolle Dystopie!

— WilmaWitch
WilmaWitch

Ansatzlos sympathisch! Die beiden "vons", definitiv angekommen im deutschen Comic-Adel.

— Kulturspion
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  • Ansatzlos sympathisch – Ein Endzeitszenario, das Lust auf die Zukunft macht?

    Gung Ho Comicband 1
    Kulturspion

    Kulturspion

    13. September 2014 um 21:44

    Wie soll man diesen Comic nicht auf Anhieb lesen wollen? Der Zeichenstil ist ansatzlos sympathisch. Thomas von Kummant mischt kräftige, satte Farben an, denen die Kraft eines wilden, ungebändigten Raubtieres innewohnt, doch der Dompteur hat seine Wildkatzen jederzeit eisern im Griff. Nie überbordend, nie effekthascherisch, aber Seite für Seite die Muskeln der Farbpalette spielen lassend. Ebenso überzeugend fällt die Mischung aus Computergrafik und pinselschwingendem Handwerk aus. Und dann erst die Motive: die spektakulären Landschaften, die einzigartigen Charaktere und die pulsierende Lebendigkeit in jedem einzelnen Panel. Ein wuchtiger Auftritt, den Gung Ho äusserlich bietet. Und die Geschichte? Die hinkt dem Zeichenstil in keinster Weise hinterher, dafür sorgt der Szenarist Benjamin von Eckartsberg. In einer nahen Zukunft hat sich das heutige Europa aufgelöst in wenige, stark befestigte Städte und Siedlungen. Eine überzüchtete Affenart beherrscht die unbesiedelten Zonen und droht jederzeit, in die Menschenansammlungen einzudringen. Strenge Regeln und detaillierte Sicherheitsszenarien sichern das Überleben der Menschheit. Doch Zack und Archer Goodwoody, zwei rebellierende Teenager, haben eine instinktive Abneigung gegen Regeln und Autoritäten. Eine lange Geschichte von Übertretungen aller Regeln hat sie nun in die exponierteste aller Siedlungen verschlagen, in Siedlung Nr.16, auch Fort Apache genannt. The Last Stand sozusagen. Hier, mitten in der Natur, trennen sie nur einige Holzbarrikaden und der rostige Lauf einer Schrotpistole von der weissen Plage. Dieser Nervenkitzel sorgt für den exakt richtigen Adrenalinlevel, auf den die Brüder abfahren. Zudem haben ihre Augen bereits einige heisse Mädels ausgemacht und die nervigen Vorgesetzten versprechen ebenfalls allerhand Spass, jedenfalls aus der Sicht der aufmüpfigen Jungs.               Was ihnen aber als Freizeitpark für ihre hormonellen Abenteuer erscheint, wird nach der ersten Attacke rasch zum bitteren Überlebenskampf. Das Leben in Fort Apache ist kein Spiel. Schon gar kein Kinderspiel. Das lernt man in Siedlung Nr.16 auf die brutale Art. Fressen und gefressen werden.        Mit diesem überzeugenden Projektauftakt haben sich die beiden „vons“ definitiv in den Adelsstand des deutschen Comics geschrieben und gezeichnet. Angelegt auf fünf Bände verspricht der furiose Anfang weitere geballte Unterhaltung. Und so apokalyptisch die Geschichte auch anmutet, man sehnt sich paradoxerweise geradezu danach, wenigstens einmal diese farbenprächtige Endzeit-Zukunft besuchen zu dürfen. In den weiteren vier Bänden ist das zum Glück möglich. Besonders begeisterte Leser können sich mit der hochwertigen Vorzugsausgabe selbst beschenken. Neugierige finden Vorstufen und allerlei Informatives im Gung Ho-Blog (der leider schon länger nicht mehr aktualisiert wurde, aber selbst die alten Einträge sind ein Augenschmaus). >Benjamin von Eckartsberg, Thomas von Kummant: Gung Ho Band 1 – Schwarze Schafe; Cross Cult.

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