Benne Schröder

 4.1 Sterne bei 144 Bewertungen

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In der Liebe ist die Hölle los

In der Liebe ist die Hölle los

 (119)
Erschienen am 24.04.2017
Zum Teufel mit der Liebe

Zum Teufel mit der Liebe

 (25)
Erschienen am 24.11.2017

Neue Rezensionen zu Benne Schröder

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Rezension zu "In der Liebe ist die Hölle los" von Benne Schröder

Eine Aneinanderreihung von Klischees
sabzzvor 3 Monaten

Hier geht’s zur Rezension auf meinem Blog: https://sabzbuecherblog.blogspot.com/2018/09/rezension-in-der-liebe-ist-die-holle.html

Inhalt:

Catalea Morgenstern will eigentlich nur eins: so wenig wie möglich mit ihrer Familie zu tun haben. Denn ihr Vater ist der Teufel und die Hölle seine Firma. Als dann aber ihr Freund wegen ihrer ständigen Geheimniskrämerei Schluss macht, muss Catalea einsehen, dass sie sich ihrer Bestimmung vielleicht doch nicht entziehen kann. Widerwillig steigt sie in das Familienunternehmen ein, doch schon ihr erster Auftrag geht gewaltig schief - und sofort ist die halbe Hölle hinter ihr her. Mithilfe des teuflisch gutaussehenden Totenanwalts Timur gelingt ihr die Flucht, und plötzlich ist nicht nur Cataleas Leben, sondern auch ihr Herz in Gefahr ...

Meine Meinung:

Schreibstil

Der Schreibstil des Autors war gut, das Buch lässt sich ganz flüssig lesen. Zwischendurch gibt es immer kurze Einschübe aus dem „Ratgeber für die Toten“, was ich zunächst ganz witzig, dann aber einfach ein wenig nervig fand.

Hauptfigur

Catalea Morgenstern ist die Tochter des Teufels und irgendeiner normalen, menschlichen Frau, die nicht weiter von Bedeutung ist. Sie arbeitet für ihren Vater in der sog. „Firma“, wie die Hölle nun genannt wird. Als sie dann einen Auftrag bekommt, der ganz anders verläuft, als es zu erwarten war, befindet sie sich plötzlich auf der Flucht. Catalea ist ein wandelndes Klischee. Sie stampft mit den Füßen, wenn sie sauer ist, sie hasst direkt alle Frauen, die sie hübscher als sich selber findet und ist gleichzeitig neidisch auf sie. Und das war nur der Anfang! Natürlich gibt es da noch einen heißen Typen, der Catalea bei der Flucht hilft, der ja so unausstehlich ist, aber eben auch superheiß, sodass sie ihn natürlich anbetet. Aber er ist so unausstehlich. Aber auch so heiß! Aber so... und so weiter. So geht es eigentlich das ganze Buch über. Keine Ahnung, was sich der männliche Autor da gedacht hat. Nur zur Info: So sind wir Frauen nicht.
Zusammengefasst: Ich konnte Catalea nicht ausstehen. Sie war anstrengend, sehr dramatisch und einfach zu klischeehaft.

Geschichte

Eigentlich fand ich die Idee, die Tochter des Teufels bei Ihren Aufträgen zu begleiten, ganz witzig, aber die Umsetzung hat mir nicht gefallen. Zum Großteil liegt das daran, dass sich ein Klischee an das nächste reiht, aber auch sonst konnte ich der Geschichte nicht viel abgewinnen. Daher habe ich nach der ersten Hälfte des Buches, die mich mehr genervt als unterhalten hat, angefangen, einige Seiten zu überspringen. Aber natürlich war auch das Ende vorhersehbar und – Überraschung – wieder ein Klischee!

Fazit:

Das Buch ist eine Aneinanderreihung von Klischees und hat mich extrem genervt. Ich hätte es am liebsten abgebrochen, hab mich aber durch die Seiten gequält. Keine Ahnung wieso, aber ich mag es nicht, Bücher abzubrechen.
Wer auf einen sehr angestrengten „Humor“ und eine äußerst dramatische Protagonisten steht, die den heißen Badboy förmlich anbetet (obwohl er so unausstehlich ist! Aber so heiß! Naja ihr wisst ja, wie es weitergeht), dem kann ich das Buch wärmstens empfehlen. Für mich bleibt es ein Fehlkauf. 1,5 von 5 Sternen. 

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scarlett59s avatar

Rezension zu "Zum Teufel mit der Liebe" von Benne Schröder

Definitiv eine Leseempfehlung, aber man sollte den ersten Teil kennen
scarlett59vor 4 Monaten

Zum Inhalt:
Nachdem Catalea nun akzeptiert hat, die Tochter des Teufels zu sein, bleibt ihr nicht viel Zeit, sich daran zu gewöhnen. Denn ihr Vater ist spurlos verschwunden und somit muss sie seinen Job übernehmen. Trotz vieler neuer Ideen kann sie sich aber nicht richtig durchsetzen und hat bald fast alle anderen gegen sich. Selbst ihre große Liebe Timur scheint nicht mehr auf ihrer Seite zu stehen …

Meine Meinung:
Schon im Prolog knüpft der Autor genau wieder dort an, was den ersten Teil ausgemacht hat: eine abstruse Situation wird aus Cataleas Sicht erzählt und ich als Leser empfinde ein wenig Schadenfreude.

Auch dieses Buch ist sehr leicht und locker sowie mit jeder Menge Humor geschrieben. Man kann sich gut in Catalea hineinversetzen, trotz der surrealen Umgebung. Gerade auch in diese Umgebung (also die Hölle) hat Benne Schröder diverse Dinge aus unserer realen Welt auf sarkastische Weise eingebaut.

Mir hat der zweite Teil beinahe noch besser gefallen als der erste. Und das liegt nicht daran, dass das Buchcover in meiner Lieblingsfarbe ist!

Fazit: definitiv eine Leseempfehlung, aber man sollte den ersten Teil kennen

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_EilonEmiliah_s avatar

Rezension zu "Zum Teufel mit der Liebe" von Benne Schröder

Das Alkoholproblem
_EilonEmiliah_vor 6 Monaten

  Versteht mich nicht falsch, dieses Buch ist sehr unterhaltsam. Aber ich kann und will es nicht besser bewerten, da es, meiner Ansicht nach, Alkohol als die Lösung sehr vieler Probleme verherrlicht. Beziehungsweise, Chardonnay.


Den ersten Band von Catalea Morgensterns Geschichte hab ich dank der Lesejury in einer Leserunde kennengerlernt. Auch damals habe ich das Alkoholproblem bereits angemerkt, aber die meisten anderen Teilnehmer haben es mit "das gehört nun mal als Sünde zu der ganzen Höllen-Geschichte dazu" abgetan. Und ich dachte mir: "Okay, ja, soooo schlimm war es auch gar nicht." Die Kombination aus Markennamen und Cataleas Unfähigkeit, trotz Schmerzen und Unpraktikabilität auf High Heels zu verzichten, waren damals noch nervtötender.

Nun hat es sich aber umgekehrt.


Catalea Morgenstern hält sich im ersten Kapitel eine Pistole an den Kopf, weil es nun mal nicht anders geht, ihren Vater Luzifer als Vorstand der Firma zu ersetzen: sie muss sich erstmal ins Jenseits katapultieren. [Hier bitte schweren Seufzer einbauen.] Ja, ja, es macht Sinn mit der Geschichte, aber ist es nicht auch eine Verherrlichung des Selbstmordes? Ich bin zu kritisch, oder?

Ich liebe Cataleas und Timurs Humor, ihre Beziehung, und auch die ganze Konzeption der Firma ist genial. Sogar die Hauptstory um die Revolten im neunten Kreis, die Attentate auch Catalea und Jans nervende Auftritte finde ich, für einen Liebesroman, gar nicht mal so übel.

Wäre da nicht Cataleas unablässiges Lechzen nach Chardonnay. Ja, sie ist die Teufelin. Und ja, normales Wasser tut's dann nicht mehr. Das kann ich alles verstehen. Aber es muss nicht in jedem einzelnen Kapitel als Lösung für einen Streit mit Timur, für Jans Auftauchen, für ein Treffen mit den Sieben, für einen Anschlag auf ihre Person... etc. als Lösung dienen. Nein!

 

[Diese Rezension findet ihr auch unter meinem Pseudonym _serafina_ auf Lesejury: http://www.lesejury.de/rezensionen/deeplink/131063/User]

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Gespräche aus der Community

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BenneSchroeders avatar

Bist du wirklich teuflisch genug, um dich dieser Leserunde zu stellen?!
Hörner aufsetzen und los geht’s! Hier wird es jetzt romantisch, actionreich, vor allem aber ziemlich witzig - denn die Hölle ist so völlig anders als du denkst!!!

Worum geht’s?

Catalea Morgenstern will eigentlich nur eins: so wenig wie möglich mit ihrer Familie zu tun haben. Denn ihr Vater ist der Teufel und die Hölle seine Firma. Als dann aber ihr Freund wegen ihrer ständigen Geheimniskrämerei Schluss macht, muss Catalea einsehen, dass sie sich ihrer Bestimmung vielleicht doch nicht entziehen kann. Widerwillig steigt sie in das Familienunternehmen ein, doch schon ihr erster Auftrag geht gewaltig schief - und sofort ist die halbe Hölle hinter ihr her. Mithilfe des teuflisch gutaussehenden Totenanwalts Timur gelingt ihr die Flucht, und plötzlich ist nicht nur Cataleas Leben, sondern auch ihr Herz in Gefahr

Wer hat es geschrieben?

Benne Schröder moderiert seit 2012 bei 1LIVE, Europas einflussreichster jungen Radiomarke mit täglich über 4 Millionen Hörern. Bücher mag er am liebsten, wenn sie jemand vorliest, aber für seinen Debütroman hat er selbst zur Feder gegriffen. Der gebürtige Bochumer lebt mit Hund Matti und ohne Führerschein in Köln, Frankfurt und München.

Wie bin ich dabei?

Was ist an dir teuflisch? Vielleicht die höllische Lache? Der böse Blick wenn jemand deine Kekse klaut? Sei dabei und mach mit bei der Leserunde von Benne Schröder und LYX zu „In der Liebe ist die Hölle los“


C
Letzter Beitrag von  Claire20vor einem Jahr
Hier nun auch meine Rezi https://www.lovelybooks.de/autor/Benne-Schr%C3%B6der/In-der-Liebe-ist-die-H%C3%B6lle-los-1358248095-w/rezension/1474164785/1474165304/ Ich stelle sie noch auf Amazon, Thalia und Weltbild ein, sowie weiteren Foren. Vielen Dank für das Exemplar und diese Leserunde. Ich hoffe für den zweiten Teil gibt es wieder so eine Runde.
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