Benne Schröder In der Liebe ist die Hölle los

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Inhaltsangabe zu „In der Liebe ist die Hölle los“ von Benne Schröder

Catalea Morgenstern will eigentlich nur eins: so wenig wie möglich mit ihrer Familie zu tun haben. Denn ihr Vater ist der Teufel und die Hölle seine Firma. Als dann aber ihr Freund wegen ihrer ständigen Geheimniskrämerei Schluss macht, muss Catalea einsehen, dass sie sich ihrer Bestimmung vielleicht doch nicht entziehen kann. Widerwillig steigt sie in das Familienunternehmen ein, doch schon ihr erster Auftrag geht gewaltig schief - und sofort ist die halbe Hölle hinter ihr her. Mithilfe des teuflisch gutaussehenden Totenanwalts Timur gelingt ihr die Flucht, und plötzlich ist nicht nur Cataleas Leben, sondern auch ihr Herz in Gefahr -

Dieses Buch hat mich leider nicht ganz überzeugt

— Nalik

Kein Must-Read - hat mich nicht vom Hocker gerissen

— KleinerVampir

Anfangs eine vielversprechende Story mit viel Pfeffer, die aber zum Schluß hin an Feuer verliert und mich doch eher enttäuscht hat.

— TheUjulala

Mehr von Catalea und Timur und die Firma.

— Ayumaus

Kurzweilige Liebesgeschichte über die bösesten der Bösen, die doch gar nicht so böse sind.

— Annaliss

Für alle die auf leichte Fantasy Romane stehen mit einem Hauch Romantik, wird das Buch definitiv etwas sein.

— Buchstabenpoesie

Gutes Debüt. Liebesroman und Krimi in einem. Schwächelt in der Mitte etwas, macht dennoch Lust auf mehr.

— Schmunzlmaus

Schöner Schreibstil - zum Ende mehr Spannung

— Claire20

Super witzig und tolle Geschichte 👍🏻 Ein Buch was man auch zwei drei mal lesen kann und immer wieder gut findet

— HennaLee

Gute Grundidee, die meiner Meinung nach mehr Spannung und Tiefe vertragen hätte. Dennoch gut für Zwischendurch!

— KiddoSeven

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  • Diabolischer Debütroman

    In der Liebe ist die Hölle los

    Bookabelle

    06. August 2017 um 22:01

    „In der Liebe ist die Hölle los“ ist der Debütroman von Benne Schröder und der erste Band der Reihe um Catalea Morgenstern. Catalea lehnt zu Beginn der Geschichte ihr teuflisches Erbe total ab und sieht es eher als sehr lästige Pflicht, im Familienunternehmen als Totenhändlerin zu arbeiten. Durch eine Intrige wird sie zur Gejagten der irdischen Polizei und höllischen Rächern. Dabei steht ihr dier Totenanwalt Timur zur Seite. Nach anfänglicher Abneigung verlieben sie sich in einander. Die Aufklärung des Komplotts führt sie an verschiedene Orte in Europa und schließlich zum Showdown nach Palermo, dem Hauptsitz der Firma. Die Chemie zwischen den beiden war für mich leider nicht nachvollziehbar und brachte mich nicht zum Mitfiebern. Originell fand ich die Idee, die Tochter des Teufels zur Hauptfigur eines modernen Romans zu machen. Auch die Darstellung der Hölle als Unternehmen mit einem unendlich ausufernden Bürokratiedschungel anstatt eines Fegefeuers habe ich so noch nirgends gelesen. So neu ich diese Darstellungen auch fand, wurden mir die Erklärungen dieses ganzen Höllenkonstrukts leider oft zu lang und ausladend. Aber ich hoffe, das wird im Folgeroman straffer. Die Wandlung von Catalea von der etwas schusseligen Totenhändlerin zur selbstbewussten und starken Dämonin gefiel mir am besten an der Story.

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  • In der Liebe ist die Hölle los

    In der Liebe ist die Hölle los

    KleinerVampir

    02. August 2017 um 10:14

    Buchinhalt: Catalea hat eigentlich nur einen Wunsch: ein ganz normales Leben, wie andere Gleichaltrige auch – Partys, Freunde, einen Freund – doch ihr Leben ist alles andere als normal. Ihr Vater ist der Teufel, seine Firma die Hölle. Und das darf natürlich keiner wissen. Als Catalea sich mehr schlecht als recht im „Familienunternehmen“ macht, hat sie bald die gesamte Hölle zum Feind und muß fliehen. Und dann ist da auch noch Timur, in den sich Catalea verguckt…   Persönlicher Eindruck: Vorab: ich hatte mir etwas ganz anderes versprochen, als ich Klappentext und Cover zum ersten Mal gelesen bzw. gesehen hatte. Das Buch macht den Eindruck einer nicht ganz ernst zu nehmenden Fantasy-Liebeskomödie – ist aber weniger humorvoll und eher zäh in der Lektüre. Die Fantasygeschichte an sich liest sich eher durchschnittlich – Dämonen, Teufel und finstere Gestalten in der Höllenfirma des teuflischen Vaters – Totenanwälte und ein meiner Meinung nach ziemlich düsterer Plot wollen nicht so recht in das Genre des LYX-Verlages passen. Gut, eine sich anbahnende Liebesgeschichte gibt’s, aber leider konnte ich bis zum Schluß nicht sagen, dass mich diese in irgendeiner Form berührt hätte. Der Schauplatz ist gut durchdacht, der Autor verlegt seinen Plot in die Unterwelt, die nach außen zunächst gar nicht als solche wirkt. Die Art der Erzählung ist eindeutig Chick Lit und das muß einem gefallen. Für „Sex and the City“-Fans eindeutig die richtige Lektüre – mir war’s zu viel und an manchen Stellen auch zu flach. Über die Figuren selbst kann ich wenig sagen – sowohl Catalea als auch Timur und die Nebenfiguren hinterließen bei mir keinen bleibenden Eindruck und nach fast 400 Seiten kann ich mich schon nicht mehr wirklich an Details erinnern. Schade, aber von einem Fantasy-Liebesroman erwarte ich eindeutig mehr und das konnte dieser Roman nicht erfüllen. Für die Idee gibt’s am Schluß zwei Sterne, aber es war für meine Begriffe weitaus mehr Potential nach oben als wirklich vorhanden.

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  • Vielversprechender Anfang verliert zum Schluß sein Feuer

    In der Liebe ist die Hölle los

    TheUjulala

    30. July 2017 um 10:21

    CoverbildZum Cover kann ich nur sagen, dass ich es nicht so aufregend finde. Es ist sehr simpel mit einfachen Zeichnungen. Der Schriftzug ist aber gelungen. Insgesamt ist es aber austauschbar und hat kein Alleinstellungsmerkmal. Ich glaube nicht, dass ich das Buch anhand des Covers in einer Buchhandlung in die Hand genommen hätte. HandlungCatalea ist die Tochter des Teufels, lehnt aber alles "teuflische" an ihr ab. Doch ihr Vater nötigt sie in der Firma zu arbeiten. Sie muss die verlorenen Seelen einsammeln und zum Torhaus in Köln bringen, sie ist ein Totenhändler. Aber Cataleas Fähigkeiten lassen zu wünschen übrig, sie ist etwas unbeholfen und passt so gar nicht in die "High-Society" der Firma. Als ein Auftrag missglückt muss der in der dunklen Welt geächtete Totenanwalt Timur sie aus den Fängen der Polizei befreien. Die dunkle Welt schwört Rache gegen Catalea. Sie flüchtet mit Timur und gemeinsam versuchen sie aufzuklären, wer ihr diese Falle gestellt hat.Buchlayout / HaptikDie Länge der Kapitel ist sehr angenehm und einige werden mit einem Auszug aus dem "Ratgeber für die Toten“ eingeleitet. Das handliche Format der LYX-Bücher mit der Klappbroschur ist sehr angenehmen und gefällt.Idee / PlotDie Vorstellung, dass sich die Hölle in unserer heutigen Zeit - allein durch die demographische Entwicklung und daraus resultierenden höheren Anzahl an gefallenen Seelen - inzwischen zu einem Megakonzern mit hohem Verwaltungsaufwand entwickelt hat, ist im Grunde nicht neu. Auch die Ähnlichkeit mit der Mafia. Trotzdem ist hat der Autor Benne Schröder hier eine interessante Idee aufgefasst und in einen vielversprechenden Plot gepackt. Catalea als halb Mensch und halb Dämon kämpft zunächst stark gegen ihre dunkle Seite an. Erst der Verrat und die Flucht mit Timur lässt ihren ablehnenden Panzer aufbrechen und ihre Bestie stiehlt sich ihren Weg nach außen.Weiter flechtet der Autor in seinen Plot ziemlich heftige brisanten Zündstoff bezüglich Religion und Kirche ein. Das hat mir an der Idee besonders gut gefallen. So erfahren wir nun in einem Auszug aus dem "Ratgeber für Tote", dass zwar die Seelen aller Religionen im "Dunkel" ankommen, sich das Jenseits aber an den Glauben der Seele anpasst. Freche Spitzen peppen dieses eigentlich heikle Thema sehr gekonnt auf. "Muslime blättern direkt zu Kapitel3, und alle christlichen Strömungen orientieren sich in Kapitel4 bei den jeweiligen Unterpunkten. Radikal evangelische Freikirchenwarten bitte auf den Totenarbeiter.“  S. 15, Benne Schröder: "In der Liebe ist die Hölle los" (© 2017 LYX Verlag).Das gipfelt im Auftritt von Judas, der durch den Verrat an Jesus in den Augen des Teufels die größte Sünde begangen hat und von ihn in der Hölle deswegen auch zum Dämon gemacht hat.Leider verschwindet dieser Gedanke im Laufe des Buches und wird nicht weiter intensiviert.Emotionen / ProtagonistenIn Catalea konnte ich mich zunächst gut einfühlen. Sie ist total sympathisch. Reflektiert und schätzt sich ganz gut ein. Ich mag es lieber, wenn die Protagonistin nicht alles perfekt kann und weiß, sondern einfach ihre Ecke und Kanten hat. Aber im Laufe der Geschichte verwehrt sich mir der Zugang durch recht viele Wiederholungen ihrer Gedanken und Grübeleien. Das wird mit der Zeit nervig. Sie verabscheut Timur und fühlt sich gleichzeitig extrem zu ihm hingezogen. Die Wandlung vom bockigen Menschen zum bestialen Dämon im Laufe der Geschichte kommt gut hervor, ist mir aber nicht eindringlich genug.Timur wird von Catalea ständig als das "Arschloch" dargestellt. Dabei ist mit Timur tatsächlich zu mau, er hat kaum Kanten oder Ecken. Anfangs fand ich ihn sehr mysteriös-sympatisch. Ja, er frotzelt Catalea recht häufig und gerne, doch das reicht für mich noch nicht zum Bad-Boy. Dafür ist er mit dann zu harmlos und oberflächlich. Ich kann in ihm kaum den geächteten Dämon erkennen, den der Autor mir weis machen möchte.Die Lovestory zwischen den beiden kann ich demnach auch mit der Zeit nicht mit empfinden. Sie fühlen sich von Anfang an zueinander angezogen, da hat mir aber das Gefühls-Ping-Pong gefehlt. Die erotische Szene lässt mich etwas unzufrieden zurück. Für einen Akt zwischen Dämonen passierte zu wenig und Benne Schröder hat sich hier in den Äußerungen viel zu bedeckt gehalten. Da hätte ich viel mehr dämonisches Feuer erwartet! Zum Ende hin wird sie sogar etwas schlonzig und kitschig.Handlungsaufbau / SpannungsbogenDer Spannungsbogen ist gut erdacht, doch zu wenig ausgebaut. Es gibt anfangs eine pfeffrige Kampfszene, doch die weiteren Höhepunkte, auf dem Friedhof und beim Tribunal, sind mir zu schwach. Als Showdown zu mau und ohne wirklicher Steigerung gegenüber dem Anfang. Ab Mitte des Buches häufen sich die Längen und insgesamt fällt es mit dem schwachen Spannungsverlauf zum Schluss hin zu sehr ab. Bei Dämonen hätte ich mir hier einfach mehr erwartet. Aber kein dämonischer Kampf oder unterirdische List haben den Antagonisten zu Fall gebracht, sondern eher eine Schubserei unter Jungs auf dem Pausenhof.Szenerie / SettingEin bisschen verwirrt es mich schon, dass die 7 Häuser des Jenseits sich auf Deutschland konzentrieren. Die Zentrale, ist wie man von der Mafia erwartet, in Italien auf Sizilien. Doch ein wenig vermisse ich schon die weltumfassendere Sicht. Von dem her kann ich das Setting nur teilweise akzeptieren. Trotzdem werden die Szenerien gut beschrieben und ich kann mir die Umgebung gut vorstellen. Der Korridor mit den Portal-Türen erinnert mich stark an den Traumkorridor aus Kerstin Giers Trilogie „Silber“. Vielleicht könnte das die ersehnte Erklärung sein?Gefreut habe ich mich über die Erwähnung des Teufelsabdruck in der Frauenkirche von München. Als geborene Münchnerin ist man mit dieser Geschichte natürlich vertraut.Sprache / SchreibstilSprachlich bin ich wirklich überrascht. Flotte Sprüche, viel Wortwitz und teilweise triefender Sarkasmus passen gut zusammen und lassen das Buch gut lesen. Benne Schröder hält sich nicht ausschweifenden Erzählungen auf. Die Sprache ist direkt, aber für mich sehr schön bildlich.FAZIT:Anfangs eine vielversprechende Story mit viel Pfeffer, die aber zum Schluß hin an Feuer verliert und mich doch eher enttäuscht hat. Ich bin mir auch nicht sicher, ob ich den zweiten Teil lesen möchte.

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    • 2
  • Liebesdrama und perfekte Heldin

    In der Liebe ist die Hölle los

    MiHa_LoRe

    29. July 2017 um 21:59

    InhaltCatalea Morgenstern ist nicht wie andere Frauen, denn sie ist die Tochter des Teufels. Leute, die den Teufel stürzen möchten, hängen ihr einen Mord an einem der ihren an und seitdem ist sie auf der Flucht. Sie wird vom attraktiven Totenanwalt Timur Vargas begleitet und beschützt, doch nicht nur ihr Leben, sondern auch ihr Herz ist in Gefahr...Cover und TitelDas Cover sieht sehr kitschig aus, aber es passt schon zu dem Kitsch und den Luxusgütern, die im Buch immer wieder erwähnt werden.ProtagonistenCatalea ist die Tochter des Teufels, aber sie sträubt sich gegen dieses Erbe. Sie ist erst seit kurzem richtig dabei und übernimmt Aufträge, bei denen Seelen in die Hölle geschickt werden sollen. Leider geht es auch direkt schief, weil ihr eine Falle gestellt wurde, aber dazu später mehr. Sie muss als Tochter des Teufels große Kräfte haben, aber sie hat sie nie benutzt und beherrscht eigentlich nichts. Wenn sie bestimmte Dinge aber versucht, gelingt es meist sofort. Denn sie ist Catalea und sie ist fabelhaft. Sie soll zwar unbeholfen wirken, weil sie nichts kann, aber gleichzeitig soll man auch sehen, wie perfekt sie ist.Timur ist düster und sexy und hat eine dunkle Vergangenheit. Außerdem ist er einfach perfekt in allem, was er tut, und dabei sieht er auch noch gut aus. Er gehört irgendwie nicht mehr zu der Gesellschaft und ist der perfekte Kandidat, um auf Catalea aufzupassen. Diese ist auch sofort hin und weg von ihm, genau so, wie man es erwartet hätte. Er weiß viel mehr als Catalea über die Magie und ihre Gesetze, und ist generell auch viel ernster als sie. Er handelt bedacht und nicht nach seinen Impulsen und das macht ihn weniger unvorsichtig und auch weniger launisch als Catalea.Andere CharaktereKitty ist eine Kampfmaschine und hat Spaß am Töten. Catalea sieht sie als Konkurrentin an, da Kitty immer mit Timur flirtet und auch so attrativ ist - ja, alle in diesem Buch sind attraktiv - und dann zieht sie sich auch noch so aufreizend an. Aber Kitty ist wirklich unterhaltsam, darum verzeiht man ihr einiges.Handlung und SchreibstilRelativ weit am Anfang wird Catalea des Mordes beschuldigt und ab da hätte es quasi ein magischer Krimi werden können, und ich muss sagen, ich habe mich sehr darauf gefreut. Aber dann ging es im Mittelteil nur um die komplizierten Liebesbeziehungen von Catalea und Timur. Der Anfang war also spannend, und der Mittelteil hat sich gezogen, aber das Ende? Die Auflösung war so seltsam und gestellt und so unnatürlich - wobei das ganze Buch über vieles sehr unnatürlich wirkte. Ich war etwas enttäuscht, da die Idee meiner Meinung nach viel Potenzial hatte, das verschwendet wurde. Nach der Gestaltung des Covers hätte ich zwar auch angenommen, dass es eher ein Liebesroman werden soll, aber dann hatte ich mir im Verlauf eben andere Hoffnungen gemacht.FazitDie Grundidee hinter "In der Liebe ist die Hölle los" hat mich angesprochen, allerdings konnte mich die Umsetzung dann nicht überzeugen. Der Mittelteil wurde von Liebesdrama dominiert, Catalea konnte mich nicht überzeugen und manche Szenen wirkten sehr unnatürlich und hatten nicht die gewünschte Wirkung. Ich möchte dem aber noch eine Chance geben und werde auch die Fortsetzung lesen.

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  • Sehr gelungene Höllengeschichte im Stil der Mafia.

    In der Liebe ist die Hölle los

    Ayumaus

    29. July 2017 um 21:33

    Als ich angefangen hab zu lesen bin ich sehr schnell in den Schreibstil von Benne Schröder rein gekommen. Genau solchen erfrischenden, flüssigen Schreibstil mag ich am liebsten. Ich hab gestaunt, dass er so neutral und das er sich auch so gut in weibliche Protagonisten rein versetzen konnte. Ich hab manchmal gedacht, das kann nur eine Autorin geschrieben haben. Sein Schreibtstil gefällt mir sehr gut.Ich hatte zuerst eine andere Vorstellung von der Story; die verwöhnte Tochter des Teufels. Aber hier hat Catalea die Schwierigkeiten und möchte gar nicht wirklich dazu gehören und die Hölle ist ein Geschäft bzw. im Diesseits unter den Namen Mafia bekannt, möchte sie nicht arbeiten. Es kamen viele bekannte Orte und Hotels vor und die Protagonisten mochte ich auch alle sehr.Catalea hab ich total gern gemocht. Ihre freche klappe und Ihre Schlagfertigkeit sowie sie die Dinge sieht fand ich einfach klasse. Solche Personen mag ich total gerne in Büchern. Am besten fand ich immer wenn Catalea und Timur auf einander trafen und sich anzickten. Die beiden gehörten schon von Anfang an für mich zusammen und Ich musste immer schelmisch grinsen und hab mir gewünscht; wann passiert da endlich mehr. Irgendwas musste sein warum Timur ein Arschloch war und dann mal wieder nicht. Der einfach mal seine Autos wie Unterwäsche wechselte und immer an Catalea rum meckerte aber ihr trotzdem helfen tut. Catalea war auch nicht so begabt, da sie nicht wirklich zu den Hölle bzw. Firma dazugehören wollte aber sie ist im Laufe der Story und durch ihre Abendteuer mit den Leuten, die ihr helfen wollten ihre Unschuld zu beweisen dann hinein gewachsen. Die Anderen Protagonisten wie die verrückte Kitty war einfach nur bombe oder der gute alte Teufel, der am liebsten lässig und versüfft wie ein Penner rum läuft und alles bis zu einer gewissen Grenze lustig findet. Ich habe jedes Mal gelacht als er immer wieder in jemand neues aus dem Diesseits in einem Körper steckte und die verrückte Kitty immer ihren verrückten Auftritt brauchte und es ernst meinte was sie tat und sagte. ;-) Aber alle anderen Höllenhäuser wollen protzen, prahlen in den stilistischen Klamotten rum laufen und den teuersten Wein trinken. Da kommt Catalea eher nach den Teufel.Gestaunt habe ich auch als ich den mehr über den Apostel und über Timur erfahren habe. Einfach eine klasse Höllengemeinde im Diesseits als Mafia total geil. Das passt alles so perfekt.Obwohl ich schon dachte, das Ende ist so geil wie Catalea zu dem Friedhof kommt und alles aufdeckt, wurde der Schluss noch besser, das Tribunal. Ich musste die ganze Zeit an Mafia-Filme denken und Catalea dann als Mafia/Teufelstochter es dann doch ihren Respekt und ihren Weg gefunden hat und endlich mal Glück in der Liebe hat.Timur ist auch endlich aus der Knechtschaft raus und gehört auch wieder richtig dazu.Die Geschichte kam so geil und erfrischend lässig rüber, dass ich hoffe es kommt noch eine Fortsetzung von Catalea und Timur raus.Ich habe das Buch so durch gesuchtes und konnte es schwer aus meiner Hand legen, dass mein Hund echt Geduld mit mir haben musste und lange betteln musste bis es raus zum Gassi ging.Die kleinen Minikapitel die für die Seelen waren, *Verlag der Finsternis* fand ich klasse und erfrischend. So hat auch die Hölle seine Richtlinien und jeder hat dort Rechte und Pflichten. Sie waren eine kleine Abwechslung wo ich immer wieder Schmunzeln musste. *grins*Liebe GrüßeAyumaus

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  • Witzige Idee mit Schwächen in der Umsetzung

    In der Liebe ist die Hölle los

    Thoronris

    27. July 2017 um 18:24

    Von diesem witzigen Liebesroman hat man in den Sozialen Netzwerken in den letzten Monaten viel gehört und so konnte auch ich der Versuchung nicht widerstehen, es mir näher anzuschauen. Auch das Cover hat direkt meinen Geschmack getroffen, ein Hinweis, den ich normalerweise in Rezensionen nicht bringe, aber hier ist die Gestaltung in meinen Augen einfach herausragend.Der Roman ist größtenteils aus der Ich-Perspektive der Protagonistin Catalea Morgenstern geschrieben, welche die Tochter des Teufels ist und recht widerwillig in seiner Firma hilft. Die Hölle hat sich in diesem Universum der Moderne angepasst, so dass sie tatsächlich stark bürokratisch aufgebaut ist und eine unfassbare Menge an Regulierungen zu besitzen scheint. Zunächst verwirrend, dann aber zunehmend erheitern bekommt der Leser dafür Auszüge aus einem Hilfebuch für frisch Verstorbene zu lesen. Diese Abschnitte sind trocken und sachlich formuliert, gerade in der Präsentation diverser Statistiken und Umfragen bietet sich großartiges Potential für augenzwinkernden Humor.Der Plot selbst erschien mir über weite Strecken ein wenig konstruiert und damit nicht immer logisch. Ein Mordfall, der Catalea in die Schuhe geschoben werden soll, setzt eine ganze Reihe von ungewöhnlichen Ereignissen in Gang, doch nie bekommt man den Eindruck, dass Catalea sich wirklich für den Toten oder den wahren Mörder zu interessieren scheint. Auftritt Timur, der für ihren Schutz zuständig ist, aber selbst Geheimnisse hat, die er lieber vor der Welt der Firma verschweigt. Catalea findet ihn gutaussehend, so tut man es als Leserin auch, und tatsächlich erschien er mir stets charismatisch, stringent und authentisch. Zwischen ihnen findet die Liebesgeschichte statt und vom ersten Treffen an versteht der Leser, was Catalea an ihm findet.Umgekehrt kann ich leider selbiges nicht bestätigen. Was genau Timur in Catalea sieht, blieb mir bis zum Schluss verborgen. Das liegt in meinen Augen daran, dass der gewählte Stil – die Ich-Perspektive – genau das Gegenteil dessen zur Folge hat, was man erwarten würde: Statt sich tief in die Hauptperson einfühlen zu können, bleibt Catalea flach, erscheint jünger als angegeben und handelt häufig so deutlich im Sinne des Plots, dass einem schwindelig wird. Gewiss, sie stellt sich gerne quer und will ihre eigenen Entscheidungen treffen, während sie genauso häufig einfach dem zustimmt, was auch immer Timur oder andere Personen für sie geplant haben. Leider konnte ich darin nie eine einheitliche Linie erkennen, die auf einen Charakter schließen lassen würde, sondern lediglich eine Figur, die den Plot vorantreiben soll. Entsprechend konnte ich auch keine echte Charakterentwicklung bei ihr entdecken, auch wenn man zugestehen muss, dass sie sich zunehmend für das Schicksal einiger weniger anderer Figuren zu interessieren beginnt.Die Welt, die Benne Schröder erschaffen hat, ist faszinierend, auch wenn wir in diesem ersten Band ganz offensichtlich nur an der Oberfläche kratzen. Genügend Details lassen ein Glöckchen in uns ringen, wenn wir uns an den Religionsunterricht oder andere Bibelstunden erinnern. Die grundsätzliche Idee ist innovativ und extrem lustig. Ich persönlich denke, dass ein wenig mehr Fokus auf die einzelnen Figuren und ihre Verbindung zum Universum der Geschichte gut tun würde, da man zumindest in diesem ersten Teil manchmal ein kleines Schleudertrauma davon trägt, so rasant und nicht immer logisch aufeinander aufbauend entwickelt sich der Plot.FAZITDer romantische Fantasy-Roman „In der Liebe ist die Hölle los“ von Benne Schröder erfüllt über weite Strecken alle Erwartungen. Der Plot und der Schreibstil sind so witzig, wie die Grundidee des Klappentextes vermuten lässt, und die verschiedenen Figuren sind manchmal grandios absurd. Trotzdem konnte ich persönlich nie eine echte Bindung zur Hauptperson Catalea aufbauen, auch wenn mir ihre Liebesgeschichte mit Timur gefallen hat. Zu häufig hatte ich den Eindruck, dass die Figuren dem Plot dienen und dadurch Handlungen nicht mehr authentisch wirkten. Trotzdem hat mir die Lektüre viel Spaß bereitet und ich spreche gerne eine Kaufempfehlung auf. 

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  • Eine tolle Mischung!

    In der Liebe ist die Hölle los

    Buechersalat_de

    24. July 2017 um 14:07

    Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionexemplar!Eines der Bücher bei dem mich die Klappe und das Cover gleich angesprochen haben! Der Titel passt perfekt.Ich muss gestehen, dass ich nicht so gerne Bücher lese die von Männern geschrieben werden, ich weiß nicht wieso das so ist, aber meistens lege ich diese wieder zurück. Bei diesem hier habe ich aber eine Ausnahme gemacht und ich wurde nicht enttäuscht.Ich mochte den Schreibstil sofort. Meistens entscheidet man ja schon während des ersten Kaiptels ob einem das Buch gefallen wird oder nicht. Hier wusste ich irgendwie das es mir gefallen wird. ;)Ich mochte die Art und Weise wie Benne Schröder schreibt sehr. Dieser teils sehr trockene und schwarze Humor. genau meins. Gerne mehr! ;)Die Zwischenkapitel aus dem Hause Verlag der Finsternis, ich schieß mich weg, ich fand es herrlich erfrischend und eine klasse Idee. Es passt perfekt in die Geschichte und hat mich ständig zum schmunzeln gebracht. Catalea ist eine normale junge, attraktive Frau...auf den ersten Blick..auf den zweit Blick ist sie ein Halbblut und die Tochter des Teufels. Catalea möchte eigentlich nur ein ganz normales Leben führen und sehnt sich nach der Liebe. Aber die Männer rennen früher oder später alle weg. Ihre Familie macht es ihr da nicht leichter. Und als Jan sie auch noch verlassen will, reicht es ihr... .Im Laufe der ersten Kapitel bekommt Catalea Gesellschaft von Timur, den unnahbaren, mysteriösen und verdammt heißen Totenanwalt.Von Timur erfährt man immer nur bruchstückhaft etwas über das Vorgehen und Geschehen. Er ist arrogant und verschlossen. Oder vielleicht doch nicht?Natürlich kommt die Liebe auch nicht zu kurz. Sagt uns ja schon der Titel. ;)Timur und Catalea kommen sich schnell näher und es knistert gewaltig, im wahrsten Sinne des Wortes hihiEin kleiner Kritikpunkt für mich ist allerdings, wie schnell sich die beiden näher gekommen sind und dann natürlich gleich wieder mit großer Liebe und bis ans Ende der Welt... . Das ist mir immer gleich etwas zuuuu viel... . Ich finde es klasse, wie sie sich die ganze Zeit in den Haaren liegen aber gleichzeitig wissen wie sehr sie sich lieben, aber nicht in diesem tempo. Die beiden wissen ja nun wirklich noch nicht all zu viel von einander.Zwei meiner Liebelings- Nebenprotagonisten waren die verrückte Kitty und Cataleas Schwester Mia, ich hoffe, dass wir von diesen beiden Damen im nächsten Teil auch noch einiges lesen werden.Eine erfrischende Grundidee mit viel schwarzem Humor und einer guten Mischung aus allem anderen! Ich freue mich sehr auf den zweiten Band!

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  • Einzigartiges Thema

    In der Liebe ist die Hölle los

    Buchstabenpoesie

    22. July 2017 um 21:25

    *Inhalt*Die 24-jähirige Protagonistin Catalea Morgenstern, möchte nur eines - ein ganz normales Leben führen. Denn ihre Familie ist alles andere als normal.  Sie fallen auf, durch ihr protziges auftreten und die Statussymbole. Doch Cataleas Wunsch scheint unmöglich, denn ihr Vater ist der Teufel und die Hölle seine Firma. Catalea sieht sich gezwungen in die Firma ihres Vaters einzusteigen und wird gleich bei ihrem ersten Auftrag als Tatverdächtige festgenommen, das sie Zeugin eines Mordes wird. Es bleibt ihr nur ein Ausweg, sie muss die Hilfe des Totenanwalts Timur Vegas in Anspruch nehmen. Schnell verbindet die beiden eine enge Bindung, ganz zum Leidwesen ihres Vaters. *Beschreibung*Das Cover spricht mich sehr an. In der Buchhandlung sticht es sofort ins Auge, durch den pinken Schriftzug und die kleinen Symbole, die für die Geschichte und das Buch stehen. Sie geben erste Hinweise auf die Handlung des Buches. Allerdings gibt es keinerlei Hinweise auf das Genre des Buches. Der Schreibstil ist fröhlich, locker und lässt sich gut weg lesen. Benne Schröder hat dem ganzen einen wunderbar herrlichen schwarzen Humor beigefügt, der sich mit spannenden Szenen abwechselt. Catalea ist die Protagonistin des Buches und erzählt somit alles aus der Ich-Perspektive, was mir nicht besonders gut gefallen hat, da ich zu Catalea keine Bindung aufbauen konnte. Ich fand sie leider gar nicht sympathisch oder ansprechend. Meiner Meinung nach ist sie sehr naiv und leichtgläubig. Timur hingegen mochte ich von Anfang an gerne. Er ist der „Bad-Boy“ der Geschichte, kämpft und Catalea und birgt Geheimnisse, die ihn so interessant machen. Das Thema der Hölle, bzw. des Teufels hat mir semi gut gefallen. Es war interessant mal eine Gesichte dieser Art zu lesen, dennoch hat es nicht meinem Genre entsprochen, obwohl ich jederzeit gerne Fantasy lese. Auch ein wenig mehr Romantik, hätte dem Buch nicht schlecht getan. Mir fiel besonders der Anfang schwer. Ich hatte Schwierigkeiten in die Handlung zu finden, was vor allem an den vielen Charakteren liegt und den unterschiedlichen Häusern, von denen ich erst nicht wusste, was es damit auf sich hat. Der große Wendepunkt beginnt dann mit dem Tod und schließlich nochmal mit dem Verlust von Isabella.*Fazit*Von mir gibt es für das Buch leider nur 3,5 Sterne. Mir waren die Charaktere nicht sonderlich sympathisch, ich konnte ihre Denk- und Handlungsweisen einfach nicht nachvollziehen und auch die Handlung an sich, war leider nicht mein Geschmack.Aber für alle die auf leichte Fantasy Romane stehen mit einem Hauch Romantik, wird das Buch definitiv etwas sein. Ich habe lediglich etwas anderes von dem Buch erwartet und diese Erwartungen sind nicht eingetroffen. Den zweiten Teil werde ich mir sicherlich bei Gelegenheit anschauen und einige Rezensionen dazu lesen. 

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  • Tochter des Morgenstern - teuflisch guter Roman

    In der Liebe ist die Hölle los

    Leseeule35

    22. July 2017 um 17:47

    In der Liebe ist die Hölle los - Autor Benne Schröder, erschienen 24. April 2017 Verlag: LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, als Taschenbuch und eBook Hierbei handelt es sich um den Debütroman des Autoren und Radiomoderatoren Benne Schröder. Dieser verinnerlicht gleich mehrere Genre, von Fantasy, Komödie, Liebe und Krimi ist alles mit dabei. Ich durfte das Buch für die Community und Austauschplattform Lesejury von Bastei Lübbe lesen, bewerten und natürlich rezensieren.„Das Problem war mein Leben, das Leben, das durch und durch von meiner Familie bestimmt wurde.“Zum Inhalt: Die Hauptprotagonistin ist die 24 jährige „Principessa“ Catalea, Tochter des Morgenstern. Nebenher gibt es zahlreiche Nebencharaktere, die mehr oder minder wichtige und tragende Rollen übernehmen.Die Familie Morgenstern besitzt die teuersten Häuser, fährt die schnellsten Autos, trägt die extravagantesten Kleider und trotzdem will Catalea nur eins: nicht dazuzugehören und ein ganz normales Leben führen. Leider unmöglich, denn ihr Vater der Teufel und die Hölle seine Firma. Und das Geschäft boomt in Zeiten von Katastrophen und Wirtschaftskrisen, sodass ihr Vater im Wettstreit der sieben Häuser um den Vorsitz in der Unterwelt jede Unterstützung braucht.Als Cataleas Beziehung zu ihrem Freund Jan wegen ihrer Geheimniskrämerei ein mehr als tragisches Ende nimmt, weiß auch sie, dass es so nicht weitergehen kann.Ohne Job, ohne Mann und ohne Hoffnung auf Glück in der irdischen Welt bleibt ihr nichts anderes übrig, als in das florierende Familienunternehmen einzusteigen.Doch schon bei ihrem ersten Auftrag geht alles schief: Der Erbe eines der konkurrierenden Hüllenhäuser wird vor ihren Augen ermordet und Catalea als Tatverdächtige festgenommen. Augenblicklich ist die halbe Hölle hinter ihr her. Ihre einzige Rettung: der teuflisch gut aussehende Totenanwalt Timur Vagas, den die Dinkelheit umgibt wie keinen Zweiten. Gemeinsam gelingt ihnen die Flucht, doch sie geraten zwischen die Fronten eines schrecklichen Machtkampfes, bei dem weit mehr ala Cataleas Leben in Gefahr gerät, sondern auch ihr Herz … Die Idee zu der Geschichte ist was mal was herrlich anderes, denn wer bezeichnet denn die Hölle als Firma der Unterwelt und ist so präsent in der heutigen Welt. Das Weltgeschehen erhält so einen anderen Ablauf und touch an Wahrheit. Und wer wusste schon, dass der Teufel Kinder hat und nicht jeder mit der Macht in der Hand auch sein Leben teilen möchte. Der Roman ist sehr spannend, amüsant, abwechslungsreich, enthält auch ein wenig Romantik mit Liebe einem kleinen erotischen touch.Der Schreibstil ist locker, mit wunderbar schwarzem Humor bestückt und amüsant sowie dramatisch spannend zugleich. Das Taschenbuch enthält um die 25 Kapitel, in unterschiedlicher aber angenehmer Länge und er wird alleinig aus der Sicht von Catalea in der Ich-Perspektive erzählt. Einzige Ausnahme hier ist ab und an ein kleiner Auszug aus dem Ratgeber für die Toten des Verlages der Finsternis. Besonders dieser Ratgeber enthält sehr viel Wortwitz und lenkt die frisch geworden Toten durch ein besseres Dasein in der Hölle.Am Anfang hatte ich etwas Probleme in die Handlung zu finden, auf Grund der vielen Charaktere, der Einstieg in die Handlung und um was es sich denn nun wirklich dreht, da auch erst viele Erklärungen folgten, aber mit Beginn der wirklichen Handlung bin ich angekommen und ab da hat es mich auch gefesselt. Ansonsten waren die einzelnen Beschreibungen und Erklärungen sehr gut um sich so hineinversetzen zu können. Die Art von Schreibstils lässt einen zum Teil oft schmunzeln und wundern sowie auch stark mitfiebern. Die einzelnen Dialoge unter den verschiedenen Charakteren und der unterhaltsame Schlagabtausch sind einfach treffend, humorvoll und kurzweilig.Das Cover ist wieder mal beim Lyx-Verlag ein Traum und ein Hingucker. Der Hintergrund ist passend in schwarz und die Schrift sowie die kleinen Applikationen wie Herzen, Flügel, Sterne, Krawatte, Teufelshörner und Dreizack sowie Fledermäuse und Regenwolken, passend in weiß und pink gehalten. Nur allein vom Anblick des Covers schließt man nicht direkt auf das Genre, sondern wird vielmehr an einen Liebesroman oder Liebeskomödie erinnert. Der Einband ist flexibel, die Größe des Buches eher kleiner, aber lässt sich so wunderbar halten und lesen.Ich vergebe 4 von 5 Sternen, da ich noch etwas mehr Witz erwartet hätte und durch diesen Ratgeber noch mehr von Neuankömmlingen aus der Hölle gerne erfahren hätte, wie diese dort wirklich zurecht kommen und was auch aus Jan geworden ist. Einges in der Handlung ging dann doch rasant schnell.„Wir waren das Licht, wir sind das Dunkel, wir werden das Danach. Bis in Ewigkeit.“Mein Fazit: Ein teuflisch guter Roman, der mit der Realität mal nicht zu vergleichen ist, aber sehr gut unterhält. in.Bin schon sehr auf den Nachfolgeband gespannt, der dann heißen wird: „Zum Teufel mit der Liebe“ und im November 2017erscheint.

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  • Liebesgeschichte mit teuflischem Komplott

    In der Liebe ist die Hölle los

    Schmunzlmaus

    21. July 2017 um 12:13

    Ich durfte das Buch „In der Liebe ist die Hölle los“ von Benne Schröder in einer Leserunde bei Lesejury lesen. Das hat mir sehr viel Spaß gemacht - die Diskussion, genauso, wie das Buch.Cover:Das Cover gefällt mir sehr gut. Es ist in schwarz, weiß und pink gehalten. Die abgedruckten, zum Teil direkt in den Titel eingearbeiteten, Symbole lassen schon Rückschlüsse auf das Thema bzw. die Hintergrundgeschichte zu, aber es wurde auf ein Hintergrundbild verzichtet. Das finde ich absolut passend zum Buch.Schreibstil:Bei diesem Buch handelt es sich um einen Liebesroman in der Ich-Perspektive aus Sicht der Protagonistin und ich war sehr überrascht, als ich erfahren habe, dass es tatsächlich von einem männlichen Autor geschrieben wurde. Benne Schröder kann sich ziemlich gut in die Gedanken- und Gefühlswelt einer Frau hineinversetzen und überzeugte mich durch einen lockeren Schreibstil. Der Humor ist, am Thema angelehnt, eher dunkel, allerdings fand ich, er hat im Laufe des Buches etwas nachgelassen. Zum Teil fand ich die Wortwahl nicht ganz überzeugend oder zum Teil etwas nervend, aber es hat mich im Lesefluss nicht übermäßig gestört.Auch die Ausschweifungen in die Modewelt und die Welt der schnellen und teuren Autos waren für mich manchmal etwas viel. Aber ich konnte einfach darüber hinweg lesen und habe die Aufzählungen der Klamottenmarken (die ich zum Teil nicht einmal kannte) einfach als Synonym für „Teure Designerklamotten“ gelesen.Besonders reizend und humorvoll sind die Auszüge aus dem „Ratgeber für die Toten“, den ein Neuankömmling in der Hölle vorgelegt bekommt, damit er sich auf sein Leben nach dem Tod einstellen kann. Es gibt Ratschläge zur Eingewöhnng, Regelungen zur Urlaubszeit, Tauschangebote und was man sonst noch alles so wissen möchte – oder auch nicht. Und alles in herrlichstem Beamtendeutsch verfasst. Ich glaube, wenn man sich bis zu Kapitel 756 (das war das letzte Kapitel aus dem zitiert wurde, aber sicher nicht das letzte im Ratgeber), hat man allerdings keinen Humor mehr übrig. Aber man hat ja bis ans Ende der Welt Zeit, das Buch durch zu arbeiten, wenn man erst einmal gestorben ist.Alles in allem lässt sich das Buch wirklich gut lesen und nur schwer aus der Hand legen.Inhalt:Catalea Morgenstern ist die Tochter des Teufels und einer Sterblichen und somit ein Halbblut. Da ihr Vater jedoch neben der Führung seiner Firma – so heißt die Hölle heute – nur wenig Zeit hatte, sich um seine Tochter und ihre kleine Schwester Mia zu kümmern, sind Catalea und Mia in der „normalen“ Welt groß geworden und haben mit der Firma relativ wenig zu tun.Trotzdem mischt sich Cataleas Familie immer wieder in ihre Liebesbeziehungen ein – verstört und bedroht ihre Freunde -, was dazu führt, dass es kein Mann lange mit ihr aushält.Irgendwann beschließt der Teufel jedoch, dass es Zeit wird, für Catalea ins Familiengeschäft einzusteigen und so muss sie die niedere Arbeit eines Totenhändlers in Köln verrichten. Sie muss die Seelen in die Hölle überführen. Außerdem muss sie sich dafür jetzt auch angemessen kleiden. Und das heißt: Eleganz in allen Lebenslagen, Designerklamotten und hochhackige Schuhe. Das passt so gar nicht zu Cataleas „bürgerlichem“ ich und sie kommt sich zu recht vor wie eine Dorfpomeranze in all dem Schicki-Micki. Trotzdem erkennt und kennt sie jeder, denn sie ist die Prinzipessa, die Tochter des Teufels.Leider geht einer ihrer ersten Aufträge schief und sie wird nicht nur von der Polizei, sondern auch von der gesamten Hölle – entschuldigung, der gesamten Firma - für einen Mord verantwortlich gemacht, den sie nicht begangen hat. Also stellt ihr ihr Vater einen Totenanwalt an die Seite, der zusammen mit ihr versucht, ihren Hals aus der Schlinge zu ziehen, den Mord und die Verschwörung dahinter aufzudecken.Dabei begegnen Catalea und Timur, der auch noch unheimlich gut aussieht – und somit ist klar, in welche Richtung sich die Beziehung zwischen Catalea und Timur entwickeln muss – einigen sehr interessanten Figuren, wie zum Beispiel Judas – jenem Judas, der seinen Freund verrraten hat, der aber dennoch ein sehr sympathischer Charakter in diesem Buch ist.Die Welt der Firma:Die Firma – wie man die Hölle jetzt nennt – ist gut ausgearbeitet. Es gibt sieben Häuser, die um die Führung in der Firma konkurrieren, die das Haus Morgenstern seit langer Zeit inne hat. Der Teufel hat die Firma in die neue Zeit gebracht, einige Umstrukturierungen vorgenommen, Dinge umbenannt und das Geschäft – das Sammeln von Seelen – läuft gut. Jeder hat seine Aufgabe, alle sind elegant und gut gekleidet. Natürlich gibt es Streitereien, denn auch die Mitglieder anderer Häuser hätten gerne die Vorherrschaft in der Firma, aber alles in allem läuft das Geschäft recht reibungslos. Und sollte sich einmal eine Seele beschweren, dass sie nicht in den Himmel gekommen ist, so kann sie sich an einen Totenanwalt wenden und ihr Fall wird neu verhandelt.Da es aber ein Abkommen mit dem Himmel gibt, und sich alle daran halten, gibt es selten Seelen, die auf der falschen Seite landen.Die Arbeit in der Firma ist für die Dunklen (Dämonen) genauso gut organisiert, wie für die Seelen, die nach ihrem Tod dort landen. Alles in allem eine gut ausgearbeitete Welt.Die Charaktere:Hauptperson ist natürlich Catalea. Sie ist als Halbblut auf der Seite der Sterblichen aufgewachsen und hatte lange Zeit nichts mit der Firma zu tun. Als sie jetzt einsteigen muss, fällt es ihr schwer, sich anzupassen. Dennoch besitzt sie nicht genug Selbstvertrauen einfach zu sein, wie sie ist, sondern zwängt sich in die passenden Klamotten, stolziert auf Stilettos durch die Gegend und trinkt sogar manchmal Rotwein, nur um nicht aufzufallen. Auf der einen Seite kann ich verstehen, dass sie nicht auffallen will, aber da sie jeder als die Prinzessin erkennt, könnte sie die Anpassungsversuche auch einfach sein lassen. Aber dafür fehlt ihr dann irgendwie das Selbstvertrauen. Schade.Ganz anders ist da ihr Vater. Der schert sich nichts um die Konventionen in seiner eigenen Firma und taucht nie im Anzug, geschniegelt und gebügelt auf. Im Gegenteil. Die Klamotten eines Penners sind für ihn gerade gut genug. Und trotzdem strahlt er eine Autorität aus und hat eine Anziehungskraft, der man sich nur schwer entziehen kann.Timur ist als Dunkler (früher nannte man sie Dämonen) geboren und hat das ganze Pipapo der Eleganz total raus. Er ist unwiederstehlich, immer perfekt angezogen und kann kämpfen. Außerdem ist er von seiner eigenen Familie verstoßen und somit ein „Aussätziger“. Trotzdem hilft er dem Teufel, wenn der ihm etwas aufträgt.Und dann gibt es ein paar interessante Nebenfiguren, wie schon den erwähnten Judas. Über diese Figuren möchte ich aber nichts weiter preis geben, weil das sonst das Leseerlebnis schmälert.Meine Meinung:Das Buch liest sich wirklich sehr gut. Ich konnte das Buch nur schwer aus der Hand legen und werde wahrscheinlich auch die Fortsetzung „Zum Teufel mit der Liebe“ lesen, obwohl die Handlung im Buch an sich auch abgeschlossen ist und das Buch auch so als einzelnes stehen könnte.In der Mitte schwächelt das Buch etwas, die Kriminalgeschichte gerät arg in den Hintergrund und es geht nur um die Annäherung von Catalea und Timur und um die Ausbildung von Cataleas Fähigkeiten aus ihrer dunklen Hälfte. Allerdings werden die tatsächlichen Kampfszenen nur sehr wenig beleuchtet. Im dritten Teil gewinnt die Handlung wieder an Fahrt und die Aufklärung des Komplotts war überzeugend. Der Leser wurde bewusst auf falsche Fährten gelenkt und so kommt die Auflösung dann doch – zwar nicht in Gänze, aber doch zum Teil – überraschend.Fazit:Ein gelungenes Debüt, ein netter Zeitvertreib, aber man darf keinen großen Tiefgang erwarten.

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  • Ein teuflisch guter Roman..

    In der Liebe ist die Hölle los

    Buecherwurm1909

    20. July 2017 um 10:07

    Ich habe bei Lesejury das Buch "In der Liebe ist die Hölle los" zum lesen erhalten. Es handelt sich um einen Roman von dem Autor Benne Schröder.Inhalt:Die junge Catalea Morgenstern, Tochter des Teufels, kann so gar nichts mit dem Beruf ihres Vaters anfangen. Von der Hölle und der sogenannten "Firma" hält sie nichts und schon gar nicht mit dem dazu verbundenen Leben. Ihre Natur und Herkunft unterdrückt sie ständig, bis ihr Freund sie verlässt und ihre Bestie dadurch kurz zum Vorschein kommt. Catalea steigt jedoch in das Familienunternehmen ein und bekommt einen Fall der ziemlich schief ging. Sie wird des Mordes beschuldigt. Die Hölle macht nun Jagd auf sie. Ein gut aussehender, geheimnisvoller Totenanwalt kommt ihr zur Hilfe und begibt sich mit ihr auf die Flucht. Meinung:Das Cover fand ich sehr schön und hat zum Titel gepasst. Besonders die kleinen Akzente auf dem Buch, wie die Flügel oder ein Herz mit Teufels-hörnern gaben dem Cover nochmal etwas rundes.Der Schreibstil war sehr locker und flüssig, man konnte das Buch zügig lesen, was mir persönlich gefallen hat. Man stockte nicht an einzelnen Wörtern. Man ist schnell in die Geschichte hinein gekommen, ich konnte und wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Ich fand es persönlich sehr interessant, dass ein Mann eine Protagonistin wählt und diese so authentisch an den Leser bringt.Die Geschichte ist mit viel Humor und Witz geschrieben, ich musste des öfteren schmunzeln. Ich fand das Buch war von Anfang bis zum Ende mit einem hohen Spannungsgrad gefüllt. Catalea und Timur waren meine absoluten Lieblings Charaktere. Fazit:Ich freue mich jetzt schon auf Band 2 und werde diesen unbedingt lesen müssen, damit ich weiß wie es weiter geht!

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  • Leserunde zu "In der Liebe ist die Hölle los" von Benne Schröder

    In der Liebe ist die Hölle los

    BenneSchroeder

    Bist du wirklich teuflisch genug, um dich dieser Leserunde zu stellen?!Hörner aufsetzen und los geht’s! Hier wird es jetzt romantisch, actionreich, vor allem aber ziemlich witzig - denn die Hölle ist so völlig anders als du denkst!!!Worum geht’s?Catalea Morgenstern will eigentlich nur eins: so wenig wie möglich mit ihrer Familie zu tun haben. Denn ihr Vater ist der Teufel und die Hölle seine Firma. Als dann aber ihr Freund wegen ihrer ständigen Geheimniskrämerei Schluss macht, muss Catalea einsehen, dass sie sich ihrer Bestimmung vielleicht doch nicht entziehen kann. Widerwillig steigt sie in das Familienunternehmen ein, doch schon ihr erster Auftrag geht gewaltig schief - und sofort ist die halbe Hölle hinter ihr her. Mithilfe des teuflisch gutaussehenden Totenanwalts Timur gelingt ihr die Flucht, und plötzlich ist nicht nur Cataleas Leben, sondern auch ihr Herz in GefahrWer hat es geschrieben?Benne Schröder moderiert seit 2012 bei 1LIVE, Europas einflussreichster jungen Radiomarke mit täglich über 4 Millionen Hörern. Bücher mag er am liebsten, wenn sie jemand vorliest, aber für seinen Debütroman hat er selbst zur Feder gegriffen. Der gebürtige Bochumer lebt mit Hund Matti und ohne Führerschein in Köln, Frankfurt und München.Wie bin ich dabei?Was ist an dir teuflisch? Vielleicht die höllische Lache? Der böse Blick wenn jemand deine Kekse klaut? Sei dabei und mach mit bei der Leserunde von Benne Schröder und LYX zu „In der Liebe ist die Hölle los“

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    • 252
  • Wie der Teufel werden?

    In der Liebe ist die Hölle los

    Claire20

    20. July 2017 um 09:47

    Das Cover finde ich an sich nicht schlecht, aber es gehört nicht zu den besten. Es ist an sich sehr schlicht gehalten und mit verschiedenen Symbolen angereichert. Die Gestaltung der Schrift finde ich super spitze - es ist das, was die Aufmerksamkeit auf dieses Buch lenkt. Ich finde es super, dass beim Zweiten Teil die Farben vertauscht werden und es im Stil treu bleibt.Der Schreibstil hat mir gut gefallen und die Seiten haben sich sehr schnell weg gelesen.Ab und zu gab es Einschübe in kursiv, die aus einer anderen Perspektive herausgeschrieben wurden. Es hat etwas gendauert bis ich daraus schlau wurde aus wessen Sicht dies ist. Dazu gibt es immer wieder Ausschnitte aus einem Toten Ratgeberbuch mit Ablaufbeschreibung, das ich an vielen Stellen unterhaltsam fand und gut mit Vorurteilen spielt.In die Protagonistin konnte ich mich meist gut einfühlen.Der Handlung konnte ich gut folgen. Bis auf die vielen Namen am Anfang, aber mit der Zeit konnte ich jedem eine Figur zuordnen.Ein Namensregister in diesem Zusammenhang wäre hilfreich gewesen.Ich finde es super, dass das Ende nicht das im ersten Moment gedachte ist, da an sich oft einiges schon vorhersehbar war, aber am Ende gab es eine gute Wendung.So kommt noch etwas Spannung auf, davor wäre es zu langweilig im Ganzen gewesen.Insgesamt vergebe ich diesem Roman verdiente 4 Sterne. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil. Ein unterhaltsamer Roman.

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    • 2
  • Höllischer Spaß

    In der Liebe ist die Hölle los

    Kugeni

    19. July 2017 um 20:46

    „Eine repräsentative Erhebung hat ergeben, dass 89 % aller Menschen in Ihrer Situation bei den folgenden Informationen erschrecken“ Aus: Ratgeber für die Toten. 783. Auflage Verlag der Finsternis   „In der Liebe ist die Hölle los“ ist der Erstling des deutschen Autors und Radiomoderators Benne Schröder. Es handelt sich um den ersten Teil einer 2teiligen Romanreihe aus dem Bereich Urban Fantasy/ Romantasy.   INHALT Catalea Morgenstern, Tochter des Teufel wird von ihrem Vater gezwungen in das Familienunternehmen „Die Firma“ einzusteigen und tote Seelen auf ihrem Weg in die Hölle zu begleiten. Die halbsterbliche Höllentochter ist von ihrem Erbe und der Firma jedoch alles andere als begeistert und hat massive Anpassungs- und Eingewöhnungsprobleme. Sehr schnell gerät sie in Schwierigkeiten und ist auf der Flucht vor den eigenen Leuten und ist damit plötzlich in der Situation das sie sich mit ihrem Erbe arrangieren muss, wenn sie überleben will. Unterstützt wird sie dabei von dem in Ungnade gefallenen Totenanwalt Timur.     LESEEINDRUCK Der Roman lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Der Schreibstil ist locker, spritzig, humorvoll und sehr frech. Catalea ist eine junge Frau mit starker eigener Meinung die oft gegenteilig zu ihrem Umfeld ist. Sie flucht gerne, ist dickköpfig, intelligent und bodenständig. Mit ihr als Hauptfigur habe ich mich auf Anhieb angefreundet da sie sehr sympathisch ist. Auch alle weiteren Figuren sind habe ich sehr schnell ins Herz geschlossen (zumindest die „guten“ Bösen). Auf ihrem Weg trifft Catalea auf weitere Unterstützer die alle toll dargestellt werden. Durch die Bank weg handelt es sich um Figuren mit hohem Wiedererkennungswert die unterhaltsam und skurril sind und sich angenehm von den gängigen Sidekicks die man aus diesem Genre gewohnt ist abheben. Der Großteil des Romans wird von Catalea aus der Ich-Perspektive geschildert. Die Kapitel werden immer wieder von kursiv gedruckten Einschüben unterbrochen bei denen es sich um Auszüge aus dem „Ratgeber für die Toten“ handelt. Einem Leitfaden für Tote die den Seelen dabei helfen soll sich in der Hölle einzuleben. Diese Auszüge allein sind absolute Lesehighlights mit extrem viel extrem dunklem Humor. Für mich hat an keiner Stelle des Romans die Spannung bzw. der Lesespaß nachgelassen. Immer wieder hat der Autor mit neuen mit neuen Ideen aus dem Höllenkosmos überrascht. Auch Cataleas innerer Kampf gegen ihr Familienerbe sowie das Rätsel wer hinter der Verschwörung gegen sie steckt ist glaubhaft und spannend bis zum Schluss. Neben der Flucht vor den Höllenwesen kommt natürlich auch die Liebe nicht zu kurz, auch hier fiebert man bis zum Ende mit ob alles gut ausgeht oder nicht. Mit Timur gibt es ein Love Interest der mindestens genauso dickköpfig ist wie Catalea weswegen die beiden sich immer wieder herrlich unterhaltsam in die Haare kriegen.   FAZIT Mir hat diese Lektüre wirklich „höllischen Spaß“ bereitet und genau meinen Humor getroffen. Wer jedoch ein Problem mit dunklem Humor oder einer Protagonistin hat die gerne und oft Kraftausdrücke benutzt oder flucht, dem würde ich raten von diesem Roman Abstand zu nehmen. Alle anderen werden mit einer absolut kuriosen Tour de Force belohnt bei der man sich – Gott sei Dank ;-) – auf eine Fortsetzung freuen darf.

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  • Spitzen Grundidee mit viel Potenzial nach oben...

    In der Liebe ist die Hölle los

    KiddoSeven

    18. July 2017 um 19:49

    Diese Rezension findet ihr auch auf meinem Blog :) Zum Inhalt In dem Buch "In der Liebe ist die Hölle los" von Benne Schröder geht es um die Junge Catalea Morgenstern, Tochter des Teufels, die so gar nichts mit dem Beruf ihres Vaters anfangen kann. Sie hält nichts von der Hölle, der sogenannten "Firma" und schon gar nichts von dem damit verbundenen Leben. Sie unterdrückt ihre Natur und Herkunft, bis ihr Freund sie verlässt und ihre Bestie kurz ans Licht kommt. Widerwillig steigt sie in das Familienunternehmen ein und bekommt sogleich einen Fall, der gewaltig schief geht. Zur falschen Zeit am falschen Ort wird Catalea des Mordes beschuldigt. Die Hölle macht nun jagd auf sie. Ein gut aussehender, geheimnisvoller Totenanwalt kommt ihr zur Hilfe und begibt sich mit ihr auf die Flucht. Wird Catalea ihre Unschuld beweisen können?   [Klappentext:  Catalea Morgenstern will eigentlich nur eins: so wenig wie möglich mit ihrer Familie zu tun haben. Denn ihr Vater ist der Teufel und die Hölle seine Firma. Als dann aber ihr Freund wegen ihrer ständigen Geheimniskrämerei Schluss macht, muss Catalea einsehen, dass sie sich ihrer Bestimmung vielleicht doch nicht entziehen kann. Widerwillig steigt sie in das Familienunternehmen ein, doch schon ihr erster Auftrag geht gewaltig schief - und sofort ist die halbe Hölle hinter ihr her. Mithilfe des teuflisch gutaussehenden Totenanwalts Timur gelingt ihr die Flucht, und plötzlich ist nicht nur Cataleas Leben, sondern auch ihr Herz in Gefahr -]   Meine Meinung Das Cover ist nicht zu bunt und passt sehr gut zum Buch. Das Buch ist schwarz und in pinker Schriftfarbe steht der Titel darauf. Mir gefällt es gut, wie kleine Details mit hineingearbeitet wurden, wie zum Beispiel Flügel oder ein Herz mit Teufelshörnern. Mir gefallen pinke Bücher jetzt nicht so wirklich, aber das Buch sieht gut aus. Die Größe ist mir auch sehr positiv aufgefallen, es liegt einfach perfekt in der Hand und lässt sich toll lesen (im Vergleich zu anderen Taschenbüchern ist es etwas niedriger/kleiner).   Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Das ganze Buch ist sehr locker geschrieben und liest sich sehr schnell und angenehm. Man findet sich schnell mit dem Schreibstil zurecht und findet gut in die Geschichte. Ich fand es persönlich sehr interessant, dass ein Mann eine Protagonistin wählt und diese so authentisch an den Leser bringt. Das Buch ist mit viel Witz und frecher Schnauze geschrieben, was ich sehr erfrischend fand. Ich war anfangs etwas irritiert, zum Beispiel vom "Ratgeber der Toten", das hat sich jedoch gelegt und konnte mich oft zum Schmunzeln bringen. Genervt war ich leider von den vielen Marken Namen. Am Anfang nimmt man es noch hin, da es irgendwie zur Geschichte gehört, aber nach einem Drittel wird es nurnoch nervig, da es in meinen Augen dann oft genug gesagt wurde. Ich habe mich gefühlt, als würde ich einen Modeguide lesen und keine Fantasygeschichte...Gut dass ich ab und zu "Sex and the City" geschaut habe und somit wenigstens wusste, um welche Designer es sich handelt.   Der erste Part des Buches hat mir zusammen mit dem Letzten am Besten gefallen. In der Mitte hat das Buch in meinen Augen nachgelassen und wurde langweilig, da leider nicht viel passiert ist. Man hätte einiges in dieser Geschichte ausbauen können, was alles super spannend gemacht hätte, aber leider wurde mehr Wert auf Shoppingausflüge gelegt. (mögliche SPOILER folgen ↓)   Die Charakterfindung von Catalea fand ich auch etwas schwach. Man wartet die ganze Zeit darauf, dass sie endlich "erwacht", zu sich selbst findet und dann passiert es total schnell und eher neben bei. Mir hat sie als Protagonistin leider nicht so gut gefallen. Am Anfang gefiel sie mir noch gut, da sie nicht in diese Welt der Firma passt und sich nicht wohl fühlt. Gegen Ende springt ihre Meinung aber auf einmal total um und sie betitelt sich selbst dauernd als "Die Tochter des Teufels" und die "Kronprinzessin", nachdem sie eine Seite davor nicht verstehen konnte, weshalb ihr Vater sie als Erbin erwählt, während sie gar kein Interesse daran hat.   Der Teufel hat mir als Charakter gut gefallen und er wirkt immer noch total interessant. Würde mich sehr freuen im nächsten Teil mehr über ihn und über Cataleas Familie zu erfahren.   Timur und Catalea gefallen mir als Paar gut, ich fand den Weg dort hin aber oft vorhersehbar und leider langweilig.   Die Thematik und Idee der Geschichte finde ich sehr gut, dies hat gleich mein Interesse geweckt. Jedoch hat mir an vielen Stellen die Spannung gefehlt und die Umsetzung nicht so gut gefallen.   Fazit Als Buch für zwischendurch kann ich "In der Liebe ist die Hölle los" empfehlen, ich selbst möchte auch wissen, wie es weiter geht. Ich hätte mir jedoch eine spannendere Ausführung gewünscht, mit mehr Fokus auf der Firma und den ganzen Kämpfen.

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