Benne Schröder In der Liebe ist die Hölle los

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Inhaltsangabe zu „In der Liebe ist die Hölle los“ von Benne Schröder

Catalea Morgenstern will eigentlich nur eins: so wenig wie möglich mit ihrer Familie zu tun haben. Denn ihr Vater ist der Teufel und die Hölle seine Firma. Als dann aber ihr Freund wegen ihrer ständigen Geheimniskrämerei Schluss macht, muss Catalea einsehen, dass sie sich ihrer Bestimmung vielleicht doch nicht entziehen kann. Widerwillig steigt sie in das Familienunternehmen ein, doch schon ihr erster Auftrag geht gewaltig schief - und sofort ist die halbe Hölle hinter ihr her. Mithilfe des teuflisch gutaussehenden Totenanwalts Timur gelingt ihr die Flucht, und plötzlich ist nicht nur Cataleas Leben, sondern auch ihr Herz in Gefahr -

Höllisch gut und humorvoll

— Sturmhoehe88
Sturmhoehe88

Eine spannende Geschichten mit ihren Schwächen und Stärken, die mir gut gefallen hat.

— Daemonenschwester
Daemonenschwester

Tolle Grundidee , solide Umgesetzt. Mit Spannung , Humor und seinem ganz eigenem Charme aber auch Leider ohne Gefühlstiefe und einige Längen

— bibliophilehermine
bibliophilehermine

Eine richtig schöne Geschichte mit viel Spannung, Überraschungen und Schocks, die aber ein paar Emotionen mehr vertragen hätte. :)

— -Danni-
-Danni-

Gelungenes Debüt, dass mich immer wieder zum Lachen brachte

— SillyT
SillyT

Eine gute Idee, welche auch sehr gut umgesetzt. Kleinigkeiten, die den Lesefluss stören. Mal etwas anderes als was sonst aktuell ist.

— Kirja_Fairy
Kirja_Fairy

Guter Debütroman mit interessantem Setting, dem es jedoch vor allem an Spannung gefehlt hat.

— Kitsune87
Kitsune87

Ein gutes Buch, was ein paar kleine Schwachstellen hat! :)

— Anni_book
Anni_book

Flüssiger Schreibstil, gepaart mit Spannung, Dramatik, aber auch einem Hauch von knisternder Erotik, lassen den Leser eintauchen in eine f

— Tanzmaus
Tanzmaus

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— loveatbooks
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    In der Liebe ist die Hölle los
    Sturmhoehe88

    Sturmhoehe88

    26. May 2017 um 09:22

    Inhaltsangabe zu „In der Liebe ist die Hölle los“ von Benne SchröderCatalea Morgenstern will eigentlich nur eins: so wenig wie möglich mit ihrer Familie zu tun haben. Denn ihr Vater ist der Teufel und die Hölle seine Firma. Als dann aber ihr Freund wegen ihrer ständigen Geheimniskrämerei Schluss macht, muss Catalea einsehen, dass sie sich ihrer Bestimmung vielleicht doch nicht entziehen kann. Widerwillig steigt sie in das Familienunternehmen ein, doch schon ihr erster Auftrag geht gewaltig schief - und sofort ist die halbe Hölle hinter ihr her. Mithilfe des teuflisch gutaussehenden Totenanwalts Timur gelingt ihr die Flucht, und plötzlich ist nicht nur Cataleas Leben, sondern auch ihr Herz in Gefahr -Meine MeinungBei In der Liebe ist die Hölle los handelt es sich um das Erstlings Werk von Benne Schröder. Die Geschichte/Thematik ist zwar nicht ganz so neu, doch wurde sie hier interessant, Humorvoll und sehr witzig umgesetzt. Der Schreibstil ist recht flüssig, auch wenn es ab und an ein bisschen holprig wurde. Was mich aber doch irgendwie störte war, dass viele Dinge zu ausführlich erklärt wurden oder das einige Sachen zu oft wiederholt wurden. Nachdem dritten mal lesen, wusste ich das Timur ein Ar*** ist, auch wenn er richtig gut aussieht und nach eigenem Kopfkino mörderisch Heiß. Trotzdem fand ich es nervig, dass solche Sachen so oft erzählt wurden oder das Köln im Kreis um dem DOM gebaut worden ist. Auch das wurde mehrmals erwähnt, ich denke einmal hätte völlig gereicht. Zu oft erwähnt ist einmal zu viel….Die Geschichte wird aus der Sicht von Catalea erzählt und ist somit aus der ICH-Perspektive geschrieben. Der Einstieg in das Buch fiel überhaupt nicht schwer, denn Catalea ist eine sympathische Hauptprotagonistin die nicht auf den Mund gefallen ist und sagt was sie denkt. Sie lässt sich nicht gerne etwas vorschreiben und weiß wie sie sich durchsetzen muss, egal in Form. Auch Timur und die anderen Charaktere wurden gut beschrieben, so dass ich ein lebhaftes Bild vor Augen hatte und Kopfkino laufen konnte. Was mir ebenso gut gefallen hat ist, dass auch Timur sich nix sagen lässt, er versucht gar nicht erst Catalea alles recht zu machen. Er macht es auf seine Art und Weise, entweder sie kommt damit klar oder halt nicht. Die beiden Ecken während ihrer Flucht vor der "Firma" immer wieder aneinander, was dem ganzen aber auch die Würze gibt. Es ist Lebhafter und macht Spaß wie die beiden sich bekriegen. Faszinierend finde ich auch das Catalea versucht, ihre innere "Bestie" im Zaun zu behalten, sie hat Angst, dass wenn sie sie frei lässt, ein anderer Mensch ist. Ich glaube das sie da zu recht Angst hat.FazitOb Catalea es schafft ihre Bestie unter Verschluss zu halten, und vor allem ob sie die Mörderin ist, das müsst ihr selber herausfinden, den dies bleibt mein kleines Geheimnis.Ich kann das Buch jedem nur empfehlen. Wer die Hölle liebt, hat sicher auch keine Angst vor Dämonen und kommt bei „ In der Liebe ist die Hölle los“ richtig auf seine Kosten.Von mir 5 von 5 Sterne   

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  • Hölle, Dämonen und die große Liebe

    In der Liebe ist die Hölle los
    Daemonenschwester

    Daemonenschwester

    23. May 2017 um 20:22

    Catalea Morgenstern hat es als Halblut nicht leicht. Nicht nur, dass sie nicht richtig zu den Menschen gehört, auch zu den Dämonen gehört sie nicht. Noch dazu ist sie nicht irgendein Halbblut, sondern die Tochter des Höllenfürsten Luzifers. Diese Seite ihrer Gene will sie jedoch nicht annehmen, rutscht aber unverhofft (und doch recht schnell) in das Buisness des Vaters hinein. Sein Job: Die Hölle. Keineswegs ein grausames Loch, wo die Sünder über offenen Feuern hängen oder in Kesseln verbrüht werden. Nein, die Hölle hat sich der heutigen Zeit angepasst. Die Firma, unter der die Hölle ihr Geschäft betreibt lässt die Sünder schuften um den großen Andrang standhaft zu bleiben. Die Verwaltung übernimmt Luzifer, unter ihm die sieben Fürstenfamilien, dessen Mitglieder ebenfalls alle in der Firma arbeiten. Ob nun als Sekretärin, als Anwalt der Toten oder als sogenannte Todeshändler, die verstorbene Seelen in die Hölle hinunter schicken. Eine solche Todeshändlerin ist nun Catalea. Doch nach schon wenigen Fällen wird vor ihren Augen ein Familienmitglied vor ihren Augen umgebracht und sie als Schuldige von den Menschen verhaftet. Schuldig sehen sie auch die Familien. Da kommt ein heißer Todesanwalt für sie gerade Recht. Genau der taucht auf und verdreht Catalea nicht nur gehörig den Kopf. Erinnert an eine typische Liebesstory, wie man sie immer findet? Ein wenig. Trotzdem fand ich das Buch sehr gelungen. Denn es entwickeln sich viele kleine Geschichten drum herum und wirklich in jeden Charakter ist Liebe hinein gesteckt worden. Nicht so, dass es übermäßig und langweilig wird, sondern das die Charaktere wirklich sehr schnell ans Herz wachsen. Selbst wenn die Protagonistin anfangs eher an ein Teenager erinnert, was über ihr Leben und Familie jammert. Es gelingt der Autorin jedoch die Protagonistin innerhalb der Geschichte weiter zu entwickeln und an ihren Taten und Erlebnissen wachsen zu lassen. Was die anfängliche weinerliche Hauptperson wirklich sympatisch macht. Ihre Suche den wahren Täter zu finden erweist sich als sehr schwierig. Gut, man will in einer Story nicht sehen, wie die Protagonistin des Rätsels Lösung vor die Füße geschmissen wird. Trotzdem ist vor Allem der Anfang des Buches sehr langatmig. Man wird jedoch belohnt, wenn man weiter liest. Schließlich möchte man unbedingt wissen, wer denn nun der wahre Täter dahinter ist. Der wahre Täter ist doch eine sehr große Überraschung auf die man früher wahrscheinlich kaum kommen würde. Mit dabei Timur, der höllische Totenanwalt, der erst einmal gar nicht begeistert ist die Tochter des Luzifers als unwissendes Gör vor seine Nase gesetzt zu bekommen. Warum er trotz Allem Luzifer diesen Gefallen tut und sich Catalea annimmt, erfährt man sehr viel später. Anfangs ist er sehr arrogant, bis man hinter die Fassade blicken kann. Mich hat das Buch sehr positiv überrascht. Allerdings gibt es einen Punkt Abzug für die Sache, dass es mich an manchen Stellen sehr an andere Bücher (bzw. auch einmal an einen Manga) erinnert hat. Dadurch wurde ich manchmal eindeutig irritiert. Doch das legt sich im Laufe des Buches vollkommen und ich bin trotz Allem vom Buch sehr begeistert. Der Lesestil ist flüssig und durch die Sicht von Catalea erzählt, fühlt man mit ihr mit und fiebert dem Fall entgegen, der so unlösbar anfangs erscheint. Ich bin gespannt, wie es im zweiten Band weiter geht und werde Catalea und Timur sehr gerne weiter begleiten.

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  • Leserunde zu "In der Liebe ist die Hölle los" von Benne Schröder

    In der Liebe ist die Hölle los
    BenneSchroeder

    BenneSchroeder

    Bist du wirklich teuflisch genug, um dich dieser Leserunde zu stellen?!Hörner aufsetzen und los geht’s! Hier wird es jetzt romantisch, actionreich, vor allem aber ziemlich witzig - denn die Hölle ist so völlig anders als du denkst!!!Worum geht’s?Catalea Morgenstern will eigentlich nur eins: so wenig wie möglich mit ihrer Familie zu tun haben. Denn ihr Vater ist der Teufel und die Hölle seine Firma. Als dann aber ihr Freund wegen ihrer ständigen Geheimniskrämerei Schluss macht, muss Catalea einsehen, dass sie sich ihrer Bestimmung vielleicht doch nicht entziehen kann. Widerwillig steigt sie in das Familienunternehmen ein, doch schon ihr erster Auftrag geht gewaltig schief - und sofort ist die halbe Hölle hinter ihr her. Mithilfe des teuflisch gutaussehenden Totenanwalts Timur gelingt ihr die Flucht, und plötzlich ist nicht nur Cataleas Leben, sondern auch ihr Herz in GefahrWer hat es geschrieben?Benne Schröder moderiert seit 2012 bei 1LIVE, Europas einflussreichster jungen Radiomarke mit täglich über 4 Millionen Hörern. Bücher mag er am liebsten, wenn sie jemand vorliest, aber für seinen Debütroman hat er selbst zur Feder gegriffen. Der gebürtige Bochumer lebt mit Hund Matti und ohne Führerschein in Köln, Frankfurt und München.Wie bin ich dabei?Was ist an dir teuflisch? Vielleicht die höllische Lache? Der böse Blick wenn jemand deine Kekse klaut? Sei dabei und mach mit bei der Leserunde von Benne Schröder und LYX zu „In der Liebe ist die Hölle los“

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    • 141
  • Willkommen in der Firma

    In der Liebe ist die Hölle los
    SillyT

    SillyT

    17. May 2017 um 16:38

    Eigentlich wollte Catalea Morgenstern nichts mit der Firma ihres Vaters zu tun haben, denn die Firma handelt mit Seelen und ist nichts weiter als die Hölle und Cataleas Vater ist der Teufel daselbst. Sie selber ist eigentlich nur ein Halbblut, doch insgeheim wird ihr, spätestens nachdem ihr Freund Jan mit ihr Schluss gemacht hat, klar, dass sie ihre Herkunft nicht verleugnen kann. Sie beginnt für ihren Vater zu arbeiten, doch schon ihr erster Auftrag geht schief und das so sehr, dass sie sogar von der Polizei verhaftet wird und nicht nur das, auch ein paar Häuser der Hölle sind hinter ihr her. Zum Glück hilft ihr der mehr als gut aussehende Gehilfe und Anwalt ihres Vaters, Timur, bei ihrer Flucht. Meine Meinung:An Hand des Autorennamens ist hier ja gleich klar, dass dieses Buch von einem Mann geschrieben wurde, aber nach dem Klappentext war ich schon sehr gespannt darauf, wie er das umgesetzt hat und ich muss sagen: der Herr Schröder kann das und das sogar sehr gut. Der Schreibstil ist sehr locker und flüssig zu lesen, dabei bringt er so einige Dialoge und Begebenheiten zur Hölle (oder wie es im Buch so schön heißt: zur Firma) aufs Tapet, die mich mehr als einmal laut loslachen ließen. Der Autor hat ein äußerst gelungenes Debüt geschrieben, das mit sehr viel Wortwitz ausgestattet ist, allein die Auszüge aus dem "Ratgeber für die Toten" den man als Begleiter gereicht bekommt, wenn man in das dunkle Reich eintritt, sind äußerst unterhaltsam und ich habe mehr als einmal gedacht: oh nee, das sind ja schlimmere Bedingungen als jetzt.Das Buch ist im Großen und Ganzen sehr unterhaltsam, aber es gibt auch hier und da kleinere Längen, bei denen man sich einfach durch die Erläuterung zum Setting und den Kreaturen der Hölle lesen muss. Doch dies ist hier durchaus notwendig, um all die Zusammenhänge zu verstehen, trotzdem ist es ein wenig anstrengender, da am Ball zu bleiben. Hat man da jedoch einmal den Durchblick und kann alle Personen recht gut zuordnen, wird es auch deutlich spannender zu lesen.Eines muss ich dem Autor lassen, die gesamte Grundidee strotzt nur so vor Ideenreichtum und so manch einer der Charaktere brachte mich allein nur beim Lesen des Namens schon zum Schmunzeln. Ich bin schon sehr gespannt, wie sich das alles weiterentwickeln wird, denn ich denke, dass wir da noch sehr interessantes lesen werden.Die Geschichte erzählt uns Catalea direkt in der Ich-Form, so dass man sie recht gut kennenlernen kann. Allerdings blieb sie mir recht lange eher undurchschaubar, was allerdings wohl auch ein wenig daran liegt, dass sie am liebsten selbst ihre Herkunft vergessen würde und so gar nicht scharf darauf ist, ihren Vater näher kennenzulernen oder ihm gar bei der Arbeit in seiner Firma zu helfen. Man kann auf jeden Fall gut verfolgen, wie sie beginnt, sich selbst und ihre Herkunft immer mehr zu akzeptieren. Letzten Endes hilft ihr dabei auch ganz gut ihr männlicher Gegenpart Timur. Höllisch heiß und höllisch sexy, aber auch sehr geheimnisvoll kommt dieser daher und erst nachdem man so langsam hinter seine Geheimnisse kommt, wird auch Timur sympathischer.Richtig gut gefallen haben mir die sehr kreativ dargestellten Nebenfiguren, allein der Teufel, der immer plötzlich und in völlig unterschiedlichen Gestalten daherkommt, brachte mich immer wieder zum Lachen, auch wenn er ja eigentlich ganz schön böse ist. Auch weitere Charaktere wie Kitty oder der Apostel sind sehr gut gelungen und runden das skurrile Geschehen perfekt ab. Gerade durch diese Nebencharaktere bekommt die Geschichte ihren Schwung und ihre Lebendigkeit.Mein Fazit:Skurril, witzig, anders und dabei recht unterhaltsam kommt das Debüt aus der Feder von Benne Schröder daher. Mit sehr viel Situationskomik und großem Ideenreichtum ist dem Autor ein Start in eine neue Reihe gelungen, auf deren Fortsetzung ich schon gespannt bin. Der Schreibstil ist fließend und modern und die Charaktere interessant und ungewöhnlich, so dass ich über die kleinen Längen gut hinwegsehen konnte. Ich bin jetzt schon auf Band 2 gespannt, der im November erscheinen soll. Schaut einmal herein, wenn ihr die Firma und deren Mitarbeiter kennenlernen wollt, aber passt gut auf, dass ihr nicht von diesen geholt werdet, denn euer neuer Job bei der Firma und eure neue Wohnsituation könnte höllisch werden.

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  • Willkommen in der Firma

    In der Liebe ist die Hölle los
    SillyT

    SillyT

    17. May 2017 um 16:38

    Eigentlich wollte Catalea Morgenstern nichts mit der Firma ihres Vaters zu tun haben, denn die Firma handelt mit Seelen und ist nichts weiter als die Hölle und Cataleas Vater ist der Teufel daselbst. Sie selber ist eigentlich nur ein Halbblut, doch insgeheim wird ihr, spätestens nachdem ihr Freund Jan mit ihr Schluss gemacht hat, klar, dass sie ihre Herkunft nicht verleugnen kann. Sie beginnt für ihren Vater zu arbeiten, doch schon ihr erster Auftrag geht schief und das so sehr, dass sie sogar von der Polizei verhaftet wird und nicht nur das, auch ein paar Häuser der Hölle sind hinter ihr her. Zum Glück hilft ihr der mehr als gut aussehende Gehilfe und Anwalt ihres Vaters, Timur, bei ihrer Flucht. Meine Meinung:An Hand des Autorennamens ist hier ja gleich klar, dass dieses Buch von einem Mann geschrieben wurde, aber nach dem Klappentext war ich schon sehr gespannt darauf, wie er das umgesetzt hat und ich muss sagen: der Herr Schröder kann das und das sogar sehr gut. Der Schreibstil ist sehr locker und flüssig zu lesen, dabei bringt er so einige Dialoge und Begebenheiten zur Hölle (oder wie es im Buch so schön heißt: zur Firma) aufs Tapet, die mich mehr als einmal laut loslachen ließen. Der Autor hat ein äußerst gelungenes Debüt geschrieben, das mit sehr viel Wortwitz ausgestattet ist, allein die Auszüge aus dem "Ratgeber für die Toten" den man als Begleiter gereicht bekommt, wenn man in das dunkle Reich eintritt, sind äußerst unterhaltsam und ich habe mehr als einmal gedacht: oh nee, das sind ja schlimmere Bedingungen als jetzt.Das Buch ist im Großen und Ganzen sehr unterhaltsam, aber es gibt auch hier und da kleinere Längen, bei denen man sich einfach durch die Erläuterung zum Setting und den Kreaturen der Hölle lesen muss. Doch dies ist hier durchaus notwendig, um all die Zusammenhänge zu verstehen, trotzdem ist es ein wenig anstrengender, da am Ball zu bleiben. Hat man da jedoch einmal den Durchblick und kann alle Personen recht gut zuordnen, wird es auch deutlich spannender zu lesen.Eines muss ich dem Autor lassen, die gesamte Grundidee strotzt nur so vor Ideenreichtum und so manch einer der Charaktere brachte mich allein nur beim Lesen des Namens schon zum Schmunzeln. Ich bin schon sehr gespannt, wie sich das alles weiterentwickeln wird, denn ich denke, dass wir da noch sehr interessantes lesen werden.Die Geschichte erzählt uns Catalea direkt in der Ich-Form, so dass man sie recht gut kennenlernen kann. Allerdings blieb sie mir recht lange eher undurchschaubar, was allerdings wohl auch ein wenig daran liegt, dass sie am liebsten selbst ihre Herkunft vergessen würde und so gar nicht scharf darauf ist, ihren Vater näher kennenzulernen oder ihm gar bei der Arbeit in seiner Firma zu helfen. Man kann auf jeden Fall gut verfolgen, wie sie beginnt, sich selbst und ihre Herkunft immer mehr zu akzeptieren. Letzten Endes hilft ihr dabei auch ganz gut ihr männlicher Gegenpart Timur. Höllisch heiß und höllisch sexy, aber auch sehr geheimnisvoll kommt dieser daher und erst nachdem man so langsam hinter seine Geheimnisse kommt, wird auch Timur sympathischer.Richtig gut gefallen haben mir die sehr kreativ dargestellten Nebenfiguren, allein der Teufel, der immer plötzlich und in völlig unterschiedlichen Gestalten daherkommt, brachte mich immer wieder zum Lachen, auch wenn er ja eigentlich ganz schön böse ist. Auch weitere Charaktere wie Kitty oder der Apostel sind sehr gut gelungen und runden das skurrile Geschehen perfekt ab. Gerade durch diese Nebencharaktere bekommt die Geschichte ihren Schwung und ihre Lebendigkeit.Mein Fazit:Skurril, witzig, anders und dabei recht unterhaltsam kommt das Debüt aus der Feder von Benne Schröder daher. Mit sehr viel Situationskomik und großem Ideenreichtum ist dem Autor ein Start in eine neue Reihe gelungen, auf deren Fortsetzung ich schon gespannt bin. Der Schreibstil ist fließend und modern und die Charaktere interessant und ungewöhnlich, so dass ich über die kleinen Längen gut hinwegsehen konnte. Ich bin jetzt schon auf Band 2 gespannt, der im November erscheinen soll. Schaut einmal herein, wenn ihr die Firma und deren Mitarbeiter kennenlernen wollt, aber passt gut auf, dass ihr nicht von diesen geholt werdet, denn euer neuer Job bei der Firma und eure neue Wohnsituation könnte höllisch werden.

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  • Benne Schröder kann nicht nur gut moderieren, sondern auch Geschichten schreiben.

    In der Liebe ist die Hölle los
    bibliophilehermine

    bibliophilehermine

    16. May 2017 um 09:45

    Die Grundidee hat mich sofort Neugierig gemacht und auch der Einstieg fiel mir sehr leicht. Direkt im ersten Kapitel lernt man Catalea kennen und den Humor des Autors, der meinem doch sehr gleicht, so hab ich mich auf eine turbulente, humorvolle und spannende Geschichte eingestellt und wurde auch nicht enttäuscht, trotzdem hat das Buch auch seine Schwächen.Vom Schreibstil her ist es zwar sehr gut zu lesen, flüssig, leicht und mit Humor, aber es gab auch so einige Dämpfer, zum Beispiel kurze Zwischensequenzen aus einer anderen Sicht, deren Sinn sich mir im Nachhinein einfach nicht erschloß, denn relevant waren sie in meinen Augen für die Geschichte nicht unbedingt. Auch die ein oder andere Länge hat sich eingeschlichen und die ewigen Wiederholungen der Dekadenz der Dunklen sorgte bei mir irgendwann für Augenrollen.Dafür war es wirklich spannend, die Idee die Hölle mit einer großen Firma gleich zusetzen, die der Mafia gleicht und dem Teufel als Paten sieht, fand ich einfach großartig und das ist wirklich gut umgesetzt worden, es war spannend zu erfahren wie das ganze Aufgebaut ist, neben der Geschichte gibt es immer wieder Auszüge aus dem Handbuch der Toten, ein nettes Goodie in der Geschichte, das mich oft hat schmunzeln lassen.Obwohl es sehr viele Informationen zu den Dunklen, deren Hierarchie und Handhabe gibt, war es leicht verständlich und wirkte nie zu viel auf einmal, die Infos wurden immer wieder in die Geschichte eingestreut, ohne das es zu viel wurde. Die Wendungen waren teilweise Vorhersehbar und auf der anderen Seite vollkommen überraschend, manchmal freute ich mich einfach, dass ich richtig lag und kurz darauf gab's einen Plottwist, den ich so nicht vor raus gesehen habe. Spannung kommt wirklich nicht zu kurz, bis zur letzen Seite.Die Charaktere haben wirklich eine bunte Mischung und besonders Kitty ist mir ans Herz gewachsen, ich hatte schon immer eine schwäche für die ... etwas anderen Charaktere.Neben Catalea - aus deren Sicht die Geschichte auch beschrieben wird - gibt es noch Timur als Hauptprotagonist, der mir selbst nach beenden aber immer noch zu unnahbar erschien. Er wirkte etwas blass, was auch an seinem verschlossenen Charakter liegen mag, Catalea dagegen ist sympatisch und nachvollziehbar. Sie macht eine starke Entwicklung durch, die einen mitreißt und mitfiebern lässt. Zusammen ergeben sie aber eine brisante Mischung und ich mochte was er in ihr ausgelöst hat. Trotzdem bleibt die Liebesgeschichte sehr Oberflächlich, es ist nicht ganz so Emotionsgeladen, was es aber mit Humor wieder wett macht.Tolle Grundidee , solide Umgesetzt. Mit Spannung , Humor und seinem ganz eigenem Charme hat Benne Schröder eine Geschichte erschaffen, die Licht aufs Dunkle wirft. Leider mit ein paar Längen aber dennoch eine Leseempfehlung meinerseits.

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  • Eine richtig schöne Geschichte

    In der Liebe ist die Hölle los
    -Danni-

    -Danni-

    15. May 2017 um 21:48

        Titel: In der Liebe ist die Hölle los Reihe: Catalea-Morgenstern-Reihe; Band 1 1 In der Liebe ist die Hölle los 🌸 2 Zum Teufel mit der Liebe Autor: Benne Schröder Verlag: LYX Verlag Preis: 10,- € Taschenbuch Erscheinungsdatum: 24.04.2017 Seitenzahl: 399     Inhalt:   Catalea Morgenstern will eigentlich nur eins: so wenig wie möglich mit ihrer Familie zu tun haben. Denn ihr Vater ist der Teufel und die Hölle seine Firma. Als dann aber ihr Freund wegen ihrer ständigen Geheimniskrämerei Schluss macht, muss Catalea einsehen, dass sie sich ihrer Bestimmung vielleicht doch nicht entziehen kann. Widerwillig steigt sie in das Familienunternehmen ein, doch schon ihr erster Auftrag geht gewaltig schief – und sofort ist die halbe Hölle hinter ihr her. Mithilfe des teuflisch gutaussehenden Totenanwalts Timur gelingt ihr die Flucht, und plötzlich ist nicht nur Cataleas Leben, sondern auch ihr Herz in Gefahr …[Quelle: LYX Verlag/Bastei Lübbe]     Über den Autor:   Benne Schröder moderiert seit 2006 für Radiosender in ganz Deutschland, viele Jahre auch für 1LIVE, Europas einflussreichste junge Radiomarke mit täglich über 4 Millionen Hörern. Bücher mag er am liebsten, wenn sie jemand vorliest, aber für seinen Debütroman hat er selbst zur Feder gegriffen. Der gebürtige Bochumer lebt mit Hund Matti und ohne Führerschein in Köln und München. [Quelle: Bastei Lübbe]   Erster Satz:   Der Cappuccino schmeckte wie ein Capuccino nun einmal schmeckte, wenn er aus abgestandenem Filterkaffee und Milchschaum, der wie billiger Styropor aussah, zusammengebastelt worden war.    Meine Meinung:   Cover: Das Cover finde ich echt toll. Das schwarz und das pink mit den kleinen weißen Bildchen heben sich super voneinander ab und es passt sehr gut zum Inhalt des Buches.   Schreibstil:   Die Geschichte ist in einem schönen, locker leichten Schreibstil aus der Sicht von Catalea geschrieben. Es ist alles wunderbar bildhaft und lebendig beschrieben, sodass ich mich gut in die Geschichte hineinversetzen konnte. Zwischendurch gab es immer mal wieder Ausschnitte in der dritten Person, die den Teufel begleiten und ab und an gab es auch Auszüge aus dem Ratgeber für die Toten. Das fand ich zwischendurch eigentlich ganz witzig.   Charaktere:   Die Charaktere waren alle super detailreich ausgearbeitet und hatten alle ihre Daseinsberechtigung. Die Protagonistin Catalea Morgenstern ist mir sofort ans Herz gewachsen. Sie ist einfach unheimlich cool, taff, frech und schlagfertig. Timur Vargas, den Eisblock, fand ich auch wahnsinnig toll. Ihn habe ich auch total in mein Herz geschlossen. Den Teufel mochte ich am Anfang gar nicht, am Ende fand ich ihn aber irgendwie doch ganz okay. Kitty, die Verrückte, war irgendwie echt unterhaltsam und auch sie mochte ich auf ihre Art und Weise sehr gerne. Evangelista konnte ich gar nicht ausstehen, die war mir irgendwie sofort unsympathisch. Genauso ging es mir mit Cataleas Bruder Augusto, den mochte ich einfach gar nicht.   Story:   Eine richtig schöne Geschichte mit einem etwas holprigen Start, aber dafür einer fantastischen zweiten Hälfte. Ich war eigentlich sofort in der Geschichte gefangen und fand sie auch gleich richtig gut. Catalea war mir sofort sympathisch und dadurch fiel mir der Einstieg sehr leicht. Es wurde auch recht schnell richtig spannend und es gab ein Geheimnis, was ich unbedingt lösen wollte. Viele offene Fragen galt es zu klären. Auch der Humor fehlte in der Geschichte nicht und war für mich eigentlich durchweg vorhanden. Die Sprüche, die sich Timur und Catalea an den Kopf warfen waren sehr lustig und unterhaltsam. Ich musste des Öfteren Seitenlang schmunzeln. Die erste Hälfte des Buches fehlte mir aber irgendwie die ganze Zeit das gewisse Etwas. Es entwickelte sich eine Liebesgeschichte, wo mir aber ein bisschen die Emotionen fehlten und die Spannung ging zwischendurch auch ein klein wenig bergab. Dann aber in der zweiten Hälfte wurde es auf einmal wieder richtig spannend und ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen. Das was mir in der ersten Hälfte gefehlt hatte, kam in der Zweiten mit voller Wucht. Die offenen Fragen und Geheimnisse wurden gelüftet und es gab einige Schocks und Überraschungen. Ich hatte zwar die ganze Zeit schon so etwas in der Art vermutet, aber dennoch war es für mich ein kleiner Schock, wie sich das Ganze dann zusammensetzte. Das Ende fand ich echt schön und ich bin schon ein wenig traurig, dass die Geschichte um Catalea erst einmal rum ist.     Fazit:   Eine richtig schöne Geschichte mit viel Spannung, Überraschungen und Schocks, die aber ein paar Emotionen mehr vertragen hätte. Ich vergebe hier 4 von 5 Sonnen und freue mich sehr auf Band 2.      

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  • höllisch gut

    In der Liebe ist die Hölle los
    Flatter

    Flatter

    14. May 2017 um 10:56

    Über den Autor:Der Radiomoderator Benne Schröder betritt unbekanntes Terrain und legt seinen ersten Liebesroman vor. Mit "In der Liebe ist die Hölle los" ist ein turbulenter Romnatic-Fantasy Roman gelungen. (Quelle: Verlag)Zum Inhalt: KlappentextCatalea Morgenstern will eigentlich nur eins: so wenig wie möglich mit ihrer Familie zu tun haben. Denn ihr Vater ist der Teufel und die Hölle seine Firma. Als dann aber ihr Freund wegen ihrer ständigen Geheimniskrämerei Schluss macht, muss Catalea einsehen, dass sie sich ihrer Bestimmung vielleicht doch nicht entziehen kann. Widerwillig steigt sie in das Familienunternehmen ein, doch schon ihr erster Auftrag geht gewaltig schief - und sofort ist die halbe Hölle hinter ihr her. Mithilfe des teuflisch gut aussehenden Totenantwalts Timur gelingt ihr die Flucht, und plötzlich ist nicht nur Cataleas Leben, sondern auch ihr Herz in Gefahr.Meine Meinung:Catalea fand ich gleich supertoll. Sie ist sympathisch und total genervt von ihrer Familie und deren "Geschäfte". Auch wenn sie es nicht will, ist sie doch die Tochter ihres Vaters und man sollte sich besser nicht mit ihr anlegen.  Als sie auf Timur trifft, überschlagen sich die Ereignisse. Dieser ist total geheimnisvoll und sehr nervtötend. Aber leider halt auch sehr attraktiv. Das Chaos ist vorgrogrammiert. Die Charaktere sind toll gestaltet und kommen total echt rüber. Die Situationskomik ist gekonnt eingesetzt und die Wortgefechte, die sich Catalea und Timur liefern, haben mich extrem unterhalten. Auch Cataleas Vater, der Teufel höchtpersönlich, ist toll gelungen. Durchtrieben und teuflisch hinterhältig, fand ich seine Auftritte immer sehr unterhaltsam. Ein Satz von ihm hat mich dermaßen lachen lassen, dass mir fast das Buch aus der Hand gefallen wäre. Die Geschichte hat ein enormes Tempo, da ständig Dinge passieren, mit denen niemand rechnet. Wir begegnen großartigen Charakteren und die sind allesamt sehr geheimnisvoll oder einfach nur bösartig und machtbesessen. Catalea muss sehr aufpassen, wem sie vertraut. Der Schreibstil ist fesselnd und die Spannung ist bis zum Schluss auf höchstem Niveau. Ich habe es sehr genossen, Catalea auf ihrer Suche zu begleiten.Cover:Ein tolles Cover, das sofort neugierig auf die Geschichte macht.Fazit:Höllisch gute Unterhaltung, mit tollen Charakteren. Ich hoffe, noch viele weitere Geschichten von Catalea und ihrer teuflischen Familie lesen zu dürfen.

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  • Witzig und unheimlich spannend

    In der Liebe ist die Hölle los
    Sonjalein1985

    Sonjalein1985

    10. May 2017 um 10:14

    Inhalt: Catalea Morgenstern wünscht sich nichts sehnlicher als normal zu sein. Aber sie ist nun mal die Tochter ihres Vaters, der sie in die Familienfirma einführen will. Leider ist ihr Vater der Teufel und die Firma die Hölle. Als ob das noch nicht schlimm genug wäre, wird ihr bald ein Mord an einer wichtigen Person vorgeworfen und somit ist die ganze Firma hinter ihr her. Ihre einzige Chance ist der attraktive Totenanwalt Timur und so läuft Catalea bald nicht nur Gefahr ihr Leben, sondern auch ihr Herz zu verlieren.Meinung: Einfach ein tolles Buch, anders kann ich es gar nicht beschrieben. Ich bin nicht so der Fan von schnulziger Liebeslektüre, aber „In der Liebe ist die Hölle los“ ist kein bisschen schnulzig. Sondern lustig, spannend und voller toller Charaktere. Ja, es gibt auch eine Liebesgeschichte, die allerdings auch einfach nur toll und kein bisschen langweilig ist.Im Mittelpunkt steht Catalea, die sich ihr Leben lang dagegen gewehrt hat, die Tochter des Teufels zu sein. Leider ist sie dennoch gezwungen, in der Firma mitzuarbeiten und Seelen ins Dunkel (Hölle) zu führen. Als sie dann allerdings im Mittelpunkt einer Intrige steht und in Lebensgefahr gerät, muss sie nicht nur akzeptieren was sie ist, sondern sich auch noch mehr mit der dunklen Seite beschäftigen, als sie es jemals vorher getan hat.Catalea ist am Anfang eher zurückhaltend, allerdings hat sie einen tollen Humor, der mich des Öfteren zum Lachen gebracht hat. Am sympathischsten ist natürlich ihre Abneigung gegen hohe Schuhe, auf die des Öfteren in allen möglichen Situationen eingegangen wird. Catalea macht im Laufe des Buches eine große Wandlung durch wird immer taffer und cooler.Timur hat mir ebenfalls gut gefallen. Er ist ein Arschloch. Allerdings eines, zu dem sich Catalea trotzdem hingezogen fühlt. Zwischen den beiden sprühen die Funken. Manchmal sogar wortwörtlich. Noch besser gefallen hat mir nur die verrückte Kitty, die zwar wahnsinnig, aber auch lustig ist.Die Geschichte ist spannend und ein halber Krimi, denn Catalea muss einen Mord aufklären, um sich selbst zu entlasten. Dabei gibt es oft die eine oder andere Wendung und natürlich jede Menge dämonischer Widersacher, die der Tochter des Teufels das Leben schwer machen.Das Buch hat alles, was man sich nur wünschen kann. Es hat eine spannende Geschichte, die einen immer wieder überraschen kann. Und außerdem tolle Charaktere, eine dunkle Welt, die in unserer existiert und jede Menge Action. Sogar die Romantik kommt nicht zu kurz, denn zwischen Timur und Catalea passt es einfach.Ich hab schon lange nicht mehr so gelacht und so dermaßen mit den Charakteren mitgefiebert. Egal ob man Fans von Liebesromanen oder Fantasygeschichten ist, hier kommt der Leser auf seine Kosten.Fazit: Tolle Geschichte, die alles hat, was man sich nur wünschen kann. Ich hoffe auf einen baldigen 2. Teil, den ich sicher wieder verschlingen werde.

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  • Fesselnd, modern und einfach komplett anders!

    In der Liebe ist die Hölle los
    Kirja_Fairy

    Kirja_Fairy

    09. May 2017 um 01:01

    Plot: Klingt auf den ersten Blick vielleicht einfach, jedoch anders im Fall Catalea. Denn Catalea ist die Tochter des Teufels. Nachdem ihr aktuellster Freund Schluss macht, steigt sie auf Drängen ihres Vaters in die Firma „Die Hölle“ ein. Alles dreht sich in der Firma um das Geschäft mit den toten Seelen, welche nach klassischer Ansicht ins Fegefeuer oder eben die Hölle wandern. Während eines Auftrages wird die zu überführende Seele vor ihren Augen ermordet und Catalea rückt in den Mittelpunkt des Verdachts als Mörderin. Sie flieht gemeinsam mit dem Totenanwalt Timur und versucht ihren Weg aus dem Schlamassel zu finden. Anmerkungen/Kritik/Fragen: Catalea Morgenstern ist niemand geringeres als die Tochter des Teufels. Wie sollte es anders sein, ist dies natürlich nicht ihr Traumjob oder auch ihr Traumvater. Sie hat bisher nicht viel von ihrem Vater gehabt und mag sich auch nicht mit seiner Firma „Der Hölle“ identifizieren. Ihr Vater hat den Vorsitz der Firma, welche aus mehreren Häusern besteht und welche die Hölle managen und mit Toten beliefern. Gezwungenermaßen steigt sie in das Geschäft als Totenhändlerin ein und überführt Seelen. Bei einem dieser Jobs wird ein Erbe eines anderen Hauses getötet und sie gerät in den Verdacht die Tat begangen zu haben. Catalea flieht und kriegt offiziell keine Unterstützung von ihrem Vater, inoffiziell stellt er ihr jedoch den Totenanwalt Timur zur Seite.Timur tritt in der typischen Rolle eines Bad Boys auf, welcher der hübschen Protagonistin zur Hilfe eilt. In diesem Fall handelt er jedoch gezwungenermaßen. Im Verlauf wird jedoch sein wahres Ich immer deutlicher und auch seine weiche Seite. Die beiden – wie sollte es anders sein- verlieben sich einander und lösen den Fall. Insgesamt steckt hinter der Geschichte eine sehr interessante und extrem gute Idee. Die Hölle in die moderne Zeit versetzt und mit einer ordentliche Prise Humor und Überraschung versehen. Die Nebencharaktere bringen die perfekte Mischung in die Geschichte. Die Protagonistin wächst mit Hilfe des männlichen Parts in ihre Rolle hinein und übertrifft die Erwartungen am Ende. Durch ihre Einstellung zeigt Catalea aber auch deutlich, dass sie nichts von dem Verhalten der Firmenmitglieder hält. Prunk, Alkohol und Arroganz sind an der Tagesordnung und so gar nicht ihre Welt. Da sie die Nachfolgerin des Teufels wird, sind so einige Veränderungen im zweiten Band zu erwarten.Einzig die Einschübe aus dem Ratgeber der Hölle fand ich etwas irritierend. So dachte ich zwischenzeitlich, dass diese Parts eventuell vom verstorbenen Freund von Catalea gelesen wird oder aber von irgendeiner Seele. Ich bin also gespannt was dort noch passiert. Fazit: Ein extrem gelungenes Buch, welches jetzt bereits eine Vormerkung für das zweite Band auf meiner Wunschliste erhält. Ich bin gespannt was Catalea und Timur mit der Firma anstellen und welche Umstrukturierungen anstehen. Sie bringen beide eine gehörige Portion Mut, Selbstbewusstsein und Leidenschaft mit!

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  • In der Liebe ist die Hölle los

    In der Liebe ist die Hölle los
    Kitsune87

    Kitsune87

    04. May 2017 um 01:20

    Rezension zu In der Liebe ist die Hölle los von Benne Schröder Titel: In der Liebe ist die Hölle los (Catalea Morgenstern, Band 1) Autor: Benne Schröder Verlag: Lyx (Bastei Lübbe) Seiten: 400 Genre: Romantischer Fantasyroman Preis: TB 10,00 € / ebook 8,99 € Erscheinungsdatum: 24.04.2017 Isbn: 978-3736304499 „In der Liebe ist die Hölle los“ ist der erste Band eine Serie. Wann der zweite Teil erscheint, konnte ich leider noch nicht in Erfahrung bringen. Klappentext: Catalea Morgenstern will eigentlich nur eins: so wenig wie möglich mit ihrer Familie zu tun haben. Denn ihr Vater ist der Teufel und die Hölle seine Firma. Als dann aber ihr Freund wegen ihrer ständigen Geheimniskrämerei Schluss macht, muss Catalea einsehen, dass sie sich ihrer Bestimmung vielleicht doch nicht entziehen kann. Widerwillig steigt sie in das Familienunternehmen ein, doch schon ihr erster Auftrag geht gewaltig schief - und sofort ist die halbe Hölle hinter ihr her. Mithilfe des teuflisch gutaussehenden Totenanwalts Timur gelingt ihr die Flucht, und plötzlich ist nicht nur Cataleas Leben, sondern auch ihr Herz in Gefahr.  Meinung: Wieder einmal war Twitter schuld an einem Buchkauf. Ich hatte mir von diesem Reihenauftakt ein Buch im Stil von Queen Betsy erhofft. Leider hat mir „In der Liebe ist die Hölle los“ nicht so gut gefallen, dass ich die Serie fortführen möchte. Der Anfang war noch sehr vielversprechend. Zugegeben, ein Setting in meiner Heimatstadt ist ungewöhnlich, aber es ist schön alle Orte zu kennen, die im Laufe der Story vorkommen. Die Idee, aus der Hölle und allem, was dazu gehört, eine Firma zu machen, ist kreativ und hat mir in der Umsetzung gut gefallen. Vor jedem neuen Kapitel gibt einen Auszug aus dem Ratgeber für frisch Verstorbene, was ebenfalls sehr amüsant zu lesen ist. Schröders Schreibstil ist generell sehr angenehm zu lesen. Für diese Geschichte hat er die Ich-Perspektive aus Cataleas Sicht gewählt, was vielleicht zum Genre passen mag, diesem Buch allerdings eher geschadet hat.  Müsste ich nur Kreativität, Grundidee und Schreibstil bewerten, würde „In der Liebe ist die Hölle los“ eine uneingeschränkte Leseempfehlung enthalten. Allerdings gibt es zwei Punkte, die mich doch sehr gestört haben. Zum einen wäre das der zähe Handlungsverlauf, der nach dem „Auftrag der gewaltig schief geht“, wie im Klappentext (ein genaueres darauf eingehen würde zu sehr spoilern) beschrieben, beginnt. Bis zu diesem Zeitpunkt zaubert Schröder eine innovative Story, die dann jedoch in ein „das habe ich doch schon mal gelesen“ Gefühl abrutscht. Es war mir zu viel „Vampire Acadamy“ und zu sehr „Dämonentochter“. Des Weiteren wurde ich bis kurz vor Schluss leider auch überhaupt nicht mit Catalea warm. Sie ist ein recht unsympathischer Charakter, dem es dazu noch an Tiefe fehlt. Auch der ihr an die Seite gestellte Leibwächter blieb mir doch nur schemenhaft in Erinnerung. Sonstig auftauchende Charaktere konnten zumindest diesen Part wieder gut machen. Die Kombination aus der abflachenden Spannung und Figuren ohne Tiefgang ist es zu verdanken, dass ich mich zum Ende durchkämpfen musste, was wirklich sehr schade ist. Der Schluss konnte mich zwar an sich mit dem Roman versöhnen, insgesamt hat es jedoch nicht gereicht. Fazit: Für seinen Debütroman hat Benne Schröder eine solides Werk schaffen könnten. Der originelle Plot und der doch recht gute Schreibstil stehen unsympathischen Protagonisten (ich gehe soweit, Timur auch als eine der Hauptfiguren zu betrachten) und einem zähen Mittelteil entgegen. Mit den weiteren Bänden ist sicher noch Platz zur Verbesserung vorhanden, ein Fortführen der Serie kommt für mich jedoch erst einmal nicht in Betracht. Gut zu wissen: Wenn Benne Schröder nicht gerade über Catalea, den Teufel und die Unterwelt schreibt, moderiert er unter anderen für einslive und den HR.

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  • Wenn der Teufel dein Vater ist...

    In der Liebe ist die Hölle los
    Buchschatzjaegerin

    Buchschatzjaegerin

    02. May 2017 um 18:52

    WORUM GEHT ES?Die junge Frau Catalea Morgenstern will eigentlich nur ein ganz normales Leben führen. Allerdings macht ihr Vater ihr immer wieder einen Strich durch die Rechnung, indem er sich in ihre Beziehungen einmischt. Dass ihr Vater der Teufel ist, macht das Ganze nicht unbedingt besser, denn ihr Leben wird dadurch stets von ihm beeinflusst. Sie versucht sich mit allen Mitteln gegen ihre Bestimmung zu stellen, arbeitet dann aber schon bald selbst in der Firma ihres Vaters. Bis zu dem Tag, an dem ihr erster Auftrag dermaßen schief geht und plötzlich die ganze Hölle hinter ihr her ist. Catalea muss fliehen, will aber eigentlich viel lieber das Verbrechen aufklären, für das sie den Kopf hinhalten soll. Wer zum Teufel will ihr da etwas anhängen? Im wahrsten Sinne des Wortes, zum Teufel.REZENSIONIn der Liebe ist die Hölle los von Benne Schröder war für mich definitiv eine Überraschung. Aufgrund des Klappentextes hatte ich doch eine ganz andere Erwartung an den Roman. Besonders das Setting habe ich mir ganz anders vorgestellt. Ich bin davon ausgegangen, dass die Geschichte tatsächlich in einer Art fiktiven Unterwelt spielt und war demnach sehr überrascht, als sich herausstellte, dass der Roman in Köln spielt. Es war aber keine böse Überraschung, denn das ergibt im Zusammenhang mit der Firma des Teufels, in der die Protagonistin Catalea unfreiwillig mit hereingezogen wird, durchaus Sinn und ich bin immer noch sehr begeistert von dieser Idee.Ohnehin hat der Autor Benne Schröder in seinem Roman viele Verknüpfungen geschaffen, die mir sehr gefallen und mich oft zum Schmunzeln gebracht haben. Man begegnet einigen biblischen Figuren, die auch in der heutigen Zeit noch durchaus lebendig sind. An dieser Stelle möchte ich aber gar nicht zu sehr ins Detail gehen, denn es ist gerade das, was den Roman so besonders macht und das möchte ich keinem vorweg nehmen. Ein kleiner Hinweis darf es aber doch sein: Es hat schon einen besonderen Grund, weshalb die Ranghöchsten in der Firma durchweg italienische Namen haben. Das Besondere für mich an diesem Roman ist, dass ich jeden Einzelnen der Charaktere wirklich gut eingebunden finde. Ich habe das Gefühl, dass jeder von ihnen wirklich eine Funktion besitzt und sie untereinander auch gut funktionieren. Ich kann nicht mal wirklich sagen, welcher dieser Charaktere mich am meisten begeistert hat, weil irgendwie jeder so seinen Moment hatte, in dem er oder sie wirklich stark war.Dennoch muss ich sagen, dass mich die Reibereien zwischen Timur und Catalea doch am meisten amüsiert haben. Dieses Gefühl, dass sie teilweise nicht mit, aber auch nicht ohne einander konnten, machte das doch besonders. Vor allem aber entwickeln sie sich beide aufgrund des jeweils anderen weiter und finden mehr zu sich selbst, was mir sehr gefallen hat. Timur hat in Catalea von Anfang an das gesehen, was sie wirklich ist und sie stets ermutigt, diese Rolle anzunehmen. Für mich geht es in dem Roman also weniger um die Liebesgeschichte zwischen den Beiden, sondern mehr darum, dass jeder der beiden zu sich selbst findet und sie zusammen ihren Platz in der dunklen Gesellschaft finden.Dass Catalea keineswegs ein einfacher Charakter ist, sondern durchaus auch mal stur und bockig sein kann, macht sie in meinen Augen gleich viel sympathischer. Sie ist eine willensstarke Frau, die jedem die Stirn bieten kann, wenn sie es will. Das merkt man gleich im ersten Kapitel, das für mich ein großartiger Auftakt zu dem Roman war, weil die Geschichte quasi gleich mit einem Paukenschlag beginnt. Wir erleben das Geschehene aus Cataleas Sicht, die aus der Ich-Perspektive erzählt. Einige Kapitel beginnen mit dem Ratgeber für die Toten, was sehr abwechslungsreich ist und vor allem interessant zu lesen, da wir so einen noch tieferen Einblick in das System der Firma bekommen haben.Benne Schröder hat im Autoreninterview gesagt, dass er hofft, dass die Leser am Ende des Buches hoffentlich glücklich und zufrieden sind, aber auch aufgekratzt, weil sie wissen wollen, wie es weitergeht. Ich kann nur sagen: Ja, auf jeden Fall!In der Liebe ist die Hölle los hat mir von Anfang bis Ende super gefallen. Ich habe mitgefiebert, mitgerätselt und mich von den Wendungen ebenso durchschütteln und auf die falsche Spur führen lassen wie Catalea! Sollte es tatsächlich eine Fortsetzung zu diesem Roman geben, dann werde ich sie auch unbedingt lesen, denn in diese Geschichte einzutauchen hat mir besonders großen Spaß gemacht.FAZITObwohl In der Liebe ist die Hölle los als romantische Fantasy eingeordnet wird, steht für mich gar nicht so sehr die Liebesgeschichte im Vordergrund. Der Roman besticht vor allem durch die gute Idee, die Hölle als eine Firma zu gestalten. Auch die einzelnen Charaktere harmonieren perfekt miteinander, sodass am Ende eine tolle Geschichte entsteht. Benne Schröder hat mich mit seinem Debütroman definitiv überrascht und mir große Lesefreude bereitet. In der Liebe ist die Hölle los bekommt von mir demnach fünf von fünf Kreuzen.

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  • Erste Hälfte recht langatmig, dann besser

    In der Liebe ist die Hölle los
    Nynaeve04

    Nynaeve04

    01. May 2017 um 21:12

    Catalea ist die Tochter des Teufels und wird von diesem nun gedrängt in das Geschäft der Firma (sprich Hölle) einzusteigen. Das gefällt ihr nicht besonders. Trotzdem fügt sie sich und ziemlich am Anfang ihrer "Karriere" wird ihr etwas angehängt und nun muss sie zusammen mit dem Totenanwalt Timur das Gegenteil beweisen.Der Klappentext war sehr vielversprechend und ich habe mich sehr auf das Buch gefreut. Leider war es am Anfang ziemlich langatmig und die Story konnte mich nicht fesseln. Das lag zum einen sicherlich an Catalea, andererseits aber auch an zu wenig Spannung. Denn obwohl es eigentlich heiß her gehen sollte kam für mich diese Aufregung und Spannung einfach nicht raus. Auch die Liebesgeschichte zwischen Timur und Catalea ist nicht besonders emotional. Mich hat sie auf jeden Fall nicht gepackt. Toll fand ich die Auszüge aus dem Ratgeber für die Toten. Da musste ich immer schmunzeln und war begeistert. Davon würde ich gern mehr lesen. Der Weltenentwurf gefällt mir auch ganz gut. Dass es geheime Zugänge gibt und Netzwerke die diese miteinander verbinden. Das mochte ich sehr gerne. Ungefähr ab der Hälfte hat mich das Buch dann doch mehr gepackt und ich war gespannt wie es ausgeht. Der Schluss gefällt mir gut abet ich denke dass ich nicht weiter lesen werde sollte es eine Fortsetzung geben. Denn für mich ist die Geschichte so auch gut abgeschlossen.Die Charaktere waren unterschiedlich stark. Catalea ist mir wie gesagt anfangs nicht besonders sympathisch gewesen. Einfach zu viel Gemeckere und Gejammere. Timur mit seiner relativ ruhigen Art war mir da schon lieber. Die Wortgefechte zwischen beiden mochte ich gern. Kitty, Judas und Machiel sind super! Empfehlen kann ich das Buch nur an LeserInnen die es nicht stört wenn es etwas langsam angeht und die Charaktere nicht besonders viel Tiefe haben.

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  • Witzig, düster und heiß

    In der Liebe ist die Hölle los
    Luna0501

    Luna0501

    01. May 2017 um 15:20

    Catalea Morgenstern sieht auf den ersten Blick aus wie eine ganz normale 25-jährige junge Frau. Sie studiert, lebt mit ihrer Schwester in einer kleinen Wohnung und wurde gerade von ihrem Freund verlassen. Aber Catalea ist definitiv nicht normal. Angefangen bei ihrem Nachnamen, dann ihr neuer Beruf, versteckt sie ihre Herkunft vor der Menschheit. Denn Catalea ist die Tochter des Teufels und jetzt ist die Zeit gekommen, ihrem Vater in „Der Firma“ zu helfen und die Seelen der Vadumanten zu holen. Einfach soll das für sie nicht sein, und es gibt auch einige, welche die Halblut – Prinzessin nicht anerkennen wollen. Es kommt, wie es kommen muss und das Teufelsmädchen befindet sich schneller auf der Flucht als sie „Hölle nochmal“ sagen könnte. Umgeben von einem verrückten Vater, einem verdammt heißen aber arroganten Totenanwalt und dem Wunsch nach Frieden und Freiheit, versucht Catalea einen Mord zu lösen und dabei nicht ins Fadenkreuz der Häuser zu geraten. Sie ist eine sehr sympathische, wenn auch manchmal recht tollpatschige und leicht naive junge Protagonistin. Sie kämpft sehr mit ihrer Zugehörigkeit zu den zwei Welten, möchte dabei eigentlich weniger mit der „Firma“ zu tun haben. Manchmal fand ich sie sehr anstrengend und es war schwer ihr zu folgen, aber ich konnte ihren Wunsch nach Normalität durchaus nach vollziehen. Timur ist arrogant, überheblich, aber verdammt sexy. Seine Ausstrahlung ist so stark, dass man sie fast anfassen kann. Auch er hat seine Päckchen zu tragen, verbirgt sie aber unter einer rauen Schale. Ich finde es toll wie Benne Schröder die Wirkung seiner besonderen Augen eingesetzt hat um den Lesern eine Gänsehaut zu verpassen. Die Schreibweise des Autors ist flüssig und locker. Durch die Auszüge aus dem  „Ratgeber für die Toten. 783. Auflage, Verlag der Finsternis“, die mit „repräsentativen Erhebungen“ einen kleinen Einblick in das gewährt, was eine Seele nach ihrem Tod in der „Firma“ zu erwarten hat, lockert er die Geschichte etwas auf, wobei ich trotzdem sagen muss, dass es mir manchmal einen Hauch zu trocken war. Sein schwarzer Humor bringt sich dafür umso besser ein und auch die erst eher plastischen Darstellungen der Charaktere, führen dazu, dass das Kopfkino erst nach und nach eintritt. Später kriegt man immer bessere Vorstellungen der Persönlichkeiten und dann fühlt sich die Geschichte auch abgerundeter an. Die Spannung, wie auch die Dramatik, steigt unaufhörlich und die knisternde Erotik lässt den Leser in eine düstere, fremde Welt eintauchen. Benne Schröder schafft es schnell zu fesseln, bildreich darzustellen und dich trotzdem zum Lachen zu bringen. Mit Gefühlen konnte er mich leider nicht immer abholen, was aber bei einem so unsentimentalen Setting nicht so schlimm ist. Das Ende hat moch total überrascht und umgehaue. Ganz große Klasse! Das Cover finde ich sehr cool. Vor allem der Gegensatz von dem schwarz, dass so düster wirkt, zu der pinken Schrift, die einfach eher Catalea wiederspiegelt.

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  • In der Liebe ist die Hölle los

    In der Liebe ist die Hölle los
    Anni_book

    Anni_book

    28. April 2017 um 21:41

    Klappentext... Catalea Morgenstern will nur eins: ein ganz normales Leben und ihre Familie vor anderen geheimhalten. Doch als ihr Freund sie wegen ihrer Geheimniskrämerei verlässt, sieht Catalea ein, dass es so nicht mehr länger weitergehen kann. Als ihr Vater sie bittet, endlich in das Familienunternehmen einzusteigen, gibt Catalea widerwillig nach: Denn ihr Vater ist der Teufel, die Hölle seine Firma und das Geschäft mit dem Tod eine gefährliche Angelegenheit. Catalea verstrickt sich bald schon in einen Machtkampf, bei dem sie nicht nur ihr Leben, sodern auch ihr Herz aufs Spiel setzt ... Meine Meinung... Bei In der Liebe ist die Hölle los handelt es sich um das erstling Werk von Benne Schröder. Die Geschichte/Thematik ist zwar nicht neu, doch wurde sie hier interessant umgesetzt. Der Schreibstil ist eigentlich recht flüssig, auch wenn es ab und an ein bisschen holprig wurde. Was mich störte war, dass viele Dinge zu ausführlich erklärt wurden oder das einige Sachen zu oft wiederholt wurden. Nachdem dritten mal lesen, wusste ich das Timur ein Arsch ist, auch wenn er richtig gut aussieht. Ich fand es nervig, dass solche Sachen so oft erzählt wurden oder das Köln im Kreis um dem DOM gebaut worden ist. Auch das wurde mehrmals erwähnt, ich denke einmal hätte völlig gereicht. Die Geschichte wird aus der Sicht von Catalea erzählt und ist somit aus der ICH-Perspektive geschrieben. Der Einstieg in das Buch fiel mir überhaupt nicht schwer, denn Catalea ist eine sympatische Hauptprotagonistin die nicht auf den Mund gefallen ist. Sie lässt sich nicht gerne etwas vorschreiben und weiß wie sie sich durchsetzen muss. Auch Timur und die anderen Charaktere wurden gut beschrieben, so dass ich ein lebhaftes Bild vor Augen hatte. Was mir besonders gut gefallen hat ist, dass auch Timur sich nix sagen lässt, er versucht gar nicht erst Catalea alles recht zu machen. Er macht es auf seine Art und entweder sie kommt damit klar oder halt nicht. Die beiden Ecken während ihrer Flucht vor der "Firma" immer wieder aneinander, was dem ganzen aber auch die Würze gibt. Faszinierend finde ich auch das Catalea versucht, ihre innere "Bestie" im Zaun zu behalten, sie hat Angst, dass wenn sie sie frei lässt, ein anderer Mensch ist. Ob Catalea ihre Bestie frei lässt und ob sie wirklich die Mörderin ist, dass müsst ihr selber raus finden. Für alle die, die "Hölle" mögen und keine Angst vor Dämonen haben, ist das Buch ganz bestimmt etwas. 

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