Benni Bødker , Karen Vad Bruun Verleumdung

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Inhaltsangabe zu „Verleumdung“ von Benni Bødker

Die junge Kriminalexpertin Linnea Kirkegaard wird
zu einem schaurigen Fund im Wald gerufen. Ein
halbzerfallenes Skelett liegt im modrigen Laub.
Linnea kann das Gesicht des Toten rekonstruieren.
Als seine Identität bekannt wird, treten mächtige
Gegenspieler auf den Plan. Sie schicken die toughe
Auftragskillerin Peggy-Lee Wu. Das Teufelsspiel
beginnt. Nach einer atemberaubenden Jagd quer
durch Kopenhagen stehen sich Linnea und Peggy-
Lee gegenüber. Zwei Frauen und der Kampf
zwischen Gut und Böse.

Ganz gut. Manchmal fehlt ein bisschen die Spannung

— hymo

Blod vil have Blod // 3,5 Sterne für einen typischen, skandinavischen Thriller // Nette Lektüre für die Bahn.

— Moosbeere

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  • Rezension zu "Verleumdung" von Benni Bødker

    Verleumdung

    walli007

    22. January 2012 um 10:18

    Blod vil have blod Und wieder lernen wir eine neue forensische Anthropologin kennen. Diesmal ist es die internationale Dänin Linnea Kierkegaard, die nach Jahren in Amerika vor nunmehr eineinhalb Jahren nach Dänemark zurückgekehrt, aber noch nicht angekommen, ist. Wir treffen sie auf der Fahrt zu einer skelettierten Leiche, die in einem Waldstück gefunden wurde. Am Fundort der Leiche muss Linnea leider feststellen, dass schon damit begonnen wurde, die Leiche freizulegen und ihr damit Ansatzpunkte für ihre Untersuchungen genommen wurden. So bleibt ihr nur das Skelett zu bergen und zu Untersuchungen ins Institut bringen zu lassen. Mit großer Hartnäckigkeit geht sie daran, dass Gesicht des Toten zu rekonstruieren, obwohl der ermittelnde Beamte gar kein Interesse daran zu haben scheint. Noch nicht einmal als es Linnea tatsächlich gelingt den Toten mit ihrer Methode zu identifizieren.... Zunächst mal zu meiner Überschrift: das ist der Originaltitel. Ich würde ihn (ohne dänisch zu können) ungefähr mit "Blut führt zu Blut" übersetzen, was mir passender erscheint als der deutsche Titel, der nur auf der Welle der Ein-Wort-Titel reitet, die im Moment so in sind. Nichtsdestotrotz hat mir das Buch gut gefallen. Das Gerüst ist zwar alles andere als neu, aber es wurde ein Fall darum auf gebaut, den ich sehr interessant fand. Die Folgen des "Engagements" der Dänen im Irak, illegaler Kunsthandel und einiges mehr, das auf den ersten Blick nicht zusammen zu passen scheint, schlussendlich aber doch ein rundes Bild abgibt. Für mich war es ein Thriller, der ruhig beginnt und im weiteren Verlauf immer spannender und actionreicher wird. Und Linnea Kierkegaard und Thor Dinesen sind ein sympathisches Gespann, wobei es zumindest von Linnea noch mehr zu lesen geben wird, denn natürlich ist es mal wieder der erste Band einer Reihe.

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  • Rezension zu "Verleumdung" von Benni Bødker

    Verleumdung

    Kaisu

    16. January 2012 um 16:11

    Autorenpaare die gemeinsame Projekte angehen, sind in der Buchwelt keine Seltenheit, egal ob privat liiert oder nur befreundet, was zählt ist das Ergebnis. In diesem Fall haben sich Karen Vad Bruun & Benni Bødker zusammen getan und ihren ersten Thriller „Verleumdung“ herausgebracht. Es ist der Auftakt einer Serie um die Kriminalexpertin Linnea Kirkegaard und ihren weiblichen Gegenpart Peggy-Lee Wu. Geht man nach dem ersten Eindruck, kann man mit ruhigem Gewissen sagen, dass den beiden ein guter Debütroman gelungen ist. * Mitten im dicksten Sommerferienstau, irgendwo in Dänemark sitzt Linnea Kirkegaard in einem Auto und wird zu dem Fundort gebracht, an dem man ihr Wissen benötigt. Wie von den örtlichen Behörden bereits angekündigt, ist von dem Toten bis auf die Knochen nichts mehr übrig, dennoch fallen ihr direkt ein paar Dinge ins Auge, die so gar nicht zu den „typischen Fällen von Vermissten“ passen, die „irgendwann alle in dieser Form gefunden werden“, wie ihn die Polizei gerne hätte, um den Fall beenden zu können. Aber hier wurde eindeutig ein Mord begangen. Kurze Zeit später wird ein erstes Phantombild erstellt. Es ist kein erwünschter Drogenjunkie, sondern ein Iraker, der für die dänische Armee gearbeitet hat. Und dieser scheint mehr Dreck am Stecken gehabt zu haben, als man zu diesem Zeitpunkt ahnt. Somit gehen Kirkegaard und Kommissar Thor Dinesen weiter strukturiert vor und versuchen ein paar Ungereimtheiten zu lösen, welche sich im Laufe der Ermittlungen auftaten. Erst als ein unerwartet ein Mord geschieht, begreifen sie das Ausmaß, welches die Identität des Irakers gebracht hat und merken das seine wahren Auftraggeber nun rasch ihre Spuren beseitigen wollen. Einen entscheidenden Punkt müssen sie übersehen haben – aber welchen? * Das Buch lässt sich flüssig lesen und ist in verschiedenen Arten unterteilt. Zum einen in Wochentage, welche die Kapitel ankündigen und zum anderen in die unterschiedlichen Perspektiven von den zahlreichen Charakteren. Ab und an gerät man leicht ins Stocken, da ein Wort fehlt oder ein Satz einfach keinen Sinn ergeben will, aber das liegt nicht an den Autoren, sondern wohl eher an einem Übersetzungs- oder Übertragungsfehler. Sonderlich störend ist dieser Punkt zum Glück nicht. Nach einer Weile ist das Geschehen rasch vorhersehbar und bei wem es bis zur Hälfte nicht „Klick“ gemacht hat, der erkennt spätestens ab dem Mittelteil wo der Hase lang läuft. Denn ab diesem Zeitpunkt erlebt man nicht mehr alles „live“ mit, sondern es wird ein Geschehen ausgeblendet – der Höhepunkt einer langen Jagd wird erreicht – und es wird dem Leser sehr deutlich die Lösung dargelegt. Die Spannung geht dadurch leider etwas verloren, selbst einige Logiklücken kann man nun problemlos zusammenfügen. * Die Hauptcharakterin Linnea entspricht einer typischen Forensikerin, wie man sie oft in der amerikanischen oder britischen Literatur findet, ebenso ihre klassischen Mitarbeiter und der seit Neustem gern verwendete Zusammenhang zu aktuellen Weltgeschehen, wie den Anschlägen am 11.September in den USA. * Aber trotz dieser Kritikpunkte hat dieses Buch etwas, was einen beim Lesen fesselt. Wahrscheinlich ist es der Schreibstil, das Fehlen einer großen Liebesstory (die meist noch im Hintergrund läuft und sich hier zum Glück nur sehr zaghaft andeutet) oder einfach der geschickte Wechsel zwischen den Charakterperspektiven aus Gegenwart und Vergangenheit. * „Verleumdung“ ist ein solides Erstlingswerk und man kann nur hoffen, dass in den kommenden Bände, die kleinen Fehler ausgemerzt werden und ein nettes Katz-und-Maus-Spiel beginnen kann. Einen kleinen Bonuspunkt bekommt das Buch somit als "Motivationsanschub" für die Autoren. * Punkte 8 von 10

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  • Rezension zu "Verleumdung" von Benni Bødker

    Verleumdung

    hundertwasser

    19. December 2011 um 11:33

    Eine oberflächliche Hatz „Verleumdung“, das erstmals auf Deutsch erschienene Buch des Autorenduos Bødker und Bruun ist leider mitnichten das beworbene Hochspannungshighlight und Blockbusterwerk, das uns die Werbung glauben machen will, sondern vielmehr ein weiterer flacher Einheitsthriller aus dem skandinavischen Thrillersegement, das sich gerne (alleine schon covertechnisch) in der Nähe von Jo Nesbø sähe, aber völlig in der Bedeutungslosigkeit versumpft. Die junge Kriminaltechnikerin Linnea ist in ihrem Leben schon weit herumgekommen. Fernost, USA und Skandinavien zählen zu den Ländern, in denen sie bereits gelebt hat, doch nach den Geschehnissen des 11. September beschloss sie, nach Kopenhagen zurückzukehren, um etwas Sinnvolles zu tun und die Welt ein bisschen besser zu machen. Heillos überqualifiziert wird sie zu einem Leichenfund in den Wald in der Nähe von Kopenhagen gerufen, wo sie helfen soll, die sterblichen Überreste der Leiche zu identifizieren und zu klären, ob überhaupt ein Mord vorliegt. Nachdem Linnea durch eine Schädelrekonstruktion recht bald auf die Identität des skelettierten Leichnams stößt, beginnt sie an einer Geschichte zu rühren, die schon bald schlafende Hunde weckt. Es handelte nämlich um einen irakischen Dolmetscher, der offensichtlich in Dänemark einige krumme Dinger drehte und so zur Gefahr einiger Leute im Hintergrund wurde. Durch einen parallelen Erzählstrang ist der Leser in Sachen Information Linnea ziemlich weit voraus und kann sie bei ihren Ermittlungen distanziert betrachten, was dem Krimi einiges an Spannung nimmt. Auch ist der Roman in seiner Spannungsentwicklung recht oberflächlich und schafft es nicht, den Leser in die Ermittlungen rund um die Geheimnisse des Toten einzubinden. So wird dem Buch vieles an Spannung genommen und auch die auf dem Klappentext gepriesene „Atemlose Jagd“ und das „Teufelsspiel“ sind denkbar unspektakulär. Man weiß schon dutzende Seiten vorher, wie der Hase läuft und durch die ungeschickte Erzählweise verliert der Roman so viel Potenzial, dass auch die teilweise spannenden Passagen, was die gerichtsmedizinischen Parts angeht, effektlos verpuffen. Mich störte im Roman auch die klischeehafte Charakterisierung der Protagonisten, die trotz der vielen Erklärungen zur persönlichen Geschichte von Linnea und Konsorten hölzern und eindimensional wirken. Auch die Dialoge und Aktionen sind stellenweise nur unerklärlich und liesen mich das Buch nach den 400 Seiten Lektüre ohne weitere Nachgedanken zuklappen. Zu loben ist allerdings der Ullstein-Verlag, der das Buch fairerweise als Taschenbuch statt als teureres Hardcover auf den Markt bringt. Hier wurde das Potenzial des Buches richtig eingeschätzt und der geneigte Leser kann gerne zum Krimi greifen, sollte allerdings keine hohen Erwartungen haben oder stattdessen lieber gleich gute Lektüre vom covertechnischen Vorbild Jo Nesbø erwerben, der sein schriftstellerisches Handwerk wirklich sauber beherrscht – für „Verleumdung“ gibt’s auf jeden Fall keine Kaufmpfehlung!

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