Salz auf unserer Haut

von Benoîte Groult 
3,9 Sterne bei323 Bewertungen
Salz auf unserer Haut
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Positiv (217):
H

Erotik mit Anspruch und Stil

Kritisch (33):
Marina_Nordbrezes avatar

Das soll ein Klassiker der erotischen Literatur sein? Ich weiß ja nicht ...

Alle 323 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Salz auf unserer Haut"

Mit "Salz auf unserer Haut" wurde die französische Autorin Benoîte Groult über Nacht berühmt. Der Roman sorgte bei seinem Erscheinen 1988 für großes Aufsehen und wurde schnell zu einem internationalen Bestseller.
Die Geschichte einer im Grunde unmöglichen, einzigartigen Liebe: George, die Pariser Intellektuelle, und Gauvin, der bretonische Fischer - Welten trennen die beiden, die Barrieren von Erziehung und Bildung, von Weltanschauung und Geschmack stehen zwischen ihnen. Ein Leben miteinander halten beide für unmöglich. Und doch zieht sie ein Verlangen zueinander, das stärker ist als Vernunft und Konvention, eine Leidenschaft, die, auch als die Liebenden älter und reifer werden, nicht erlischt. Ein Roman voll Zärtlichkeit und Sinnlichkeit, zugleich das Porträt einer freien, selbstständigen Frau, die zu ihren Gefühlen steht.
Benoîte Groult starb im Juni 2016 im Alter von 96 Jahren, jetzt erscheint ihr weltbekannter erotischer Roman in einer hochwertigen Sonderausgabe.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426654347
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:Knaur
Erscheinungsdatum:01.02.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 23.07.2007 bei O.SKAR-Verlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Quasselstrippes avatar
    Quasselstrippevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Stilvoll erotisch und niveauvoll romantisch
    Eine Sehsucht, ein Verlangen, das ein Leben lang währt.

    Nur 320 Seiten, und man liest sich auf das unweigerlich herzergreifende Ende zu. Das Cover passt meiner Meinung nach überhaupt nicht zum Inhalt, dieses abgebildete Liebespärchen ist falsch am Platz, doch ich bewerte den Inhalt. Ich hatte diesen Klassiker unterschätzt, ihn als seichtes Geschwafel vorverurteilt. Doch die Geschichte um das ungleiche Paar hat mich in den Bann gezogen. Es ist endlich einmal nicht DER reichte und gutsituierte Mann, der einer sozial unter ihm stehende oder jüngere Frau den Kopf verdreht. Sondern hier liebt ein einfacher Fischer eine gutsituierte und sozial anerkannte, vergebene Frau. Die Dramatik besteht nicht darin, dass sie nicht zueinander kommen KÖNNEN, sondern dass sie wahrscheinlich zusammen nicht glücklicher wären. Eine Sehnsucht, ein Verlangen, das ein Leben lang währt. wunderschön. Ich konnte nach diesem Buch eine Weile kein anderes beginnen, da ich noch tagelang in der Geschichte verweilte.

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    Ruby Summers avatar
    Ruby Summervor 2 Jahren
    Aus dem Vollen geschöpft

    (Die Rezension bezieht sich auf meine Taschenbuchausgabe aus dem Jahr 1992, bei Knaur erschienen.)

    "Salz auf unserer Haut" ist die Liebegeschichte von George und Gauvain, der Pariser Intellektuellen und dem bretonischen Fischer, die sich ein Leben lang lieben, ohne je etwas wie eine gesellschaftlich anerkannte Beziehung zu führen.
    Als Berichterstatterin des Lesers stellt George von Anfang an klar, dass es nicht leicht sei, über die körperliche Liebe zu schreiben; es sei eine Gratwanderung zwischen Pornographie und medizinischer Sprache, zwischen Vulgarität und Verniedlichung.

    "Ist Literatur nicht immer unvorsichtig?" (...) Ich war achtzehn, als Gauvain in mein Herz und für immer in mein Leben getreten ist. Jedenfalls hielt ich damals für mein Herz, was zunächst nichts anderes war als die Haut" (S.15).

    Und mit diesem ersten Satz - davon abgesehen, dass ich es für einen großartigen ersten Satz halte - benennt die Autorin ihr Programm: Sie schreibt aus dem Herzen heraus über die Haut als synonym für Körperlichkeit. Ist Sex die Manifestation der Liebe zweier Seelen? Ja.
    Mit Wortschöpfungen aus der Fülle eines Meeres voller Poesie begleiten wir George und Gauvain über die Jahrzehnte an verschiedenen Orten der Welt. Frankreich, die Seychellen, Kanada. Gauvain ist verheiratet und auch George lebt immer wieder in Beziehungen, aber bei jeder Zusammenkunft gelint es ihnen, nur sie selbst zu sein, George und Gauvain, zwei Menschen, die sich lieben.

    Zum ersten Mal habe ich das Buch gelesen, nachdem ich es verbotenerweise aus dem Bücherregal meiner Mutter gemopst hatte. Da war ich zwölf. Es hat mich auch damals schon fasziniert, allerdings eher, weil es die Tür zu einer fremden Welt öffnete. Im Laufe der Jahre habe ich es mehrmals teilweise oder komplett gelesen und dabei jedes Mal etwas Neues entdeckt, mich wieder neu mit den Protagonisten und ihrer romantischen Besessenheit voneinander identifiziert.
    Für mich ist es eines der schönsten und berührendsten Bücher über die Liebe, das ich kenne.

     


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    Herbstroses avatar
    Herbstrosevor 2 Jahren
    Leidenschaftliche Liebe, Begierde und Verlangen


    George ist achtzehn, als sie sich in den nur wenige Jahre älteren Fischer Gauvain verliebt. Die beiden verbringen eine leidenschaftliche Nacht auf einer einsamen Lagune, wohl wissend, dass ihre Liebe keine Zukunft haben kann. Sie, ein gebildetes Mädchen der Pariser Oberschicht und er, ein einfacher Fischer aus der Bretagne – eine Verbindung ist undenkbar. Doch dass ihr Verlangen zueinander und ihre gegenseitige Anziehungskraft größer ist als alle Vernunft merken sie erst Jahre später, als sie sich zufällig auf einem Markt im Senegal wieder begegnen. Gauvain ist inzwischen verheiratet, hat vier Kinder und arbeitet weiterhin als Fischer - George hat Altphilologie und Geschichte studiert, hat einen erfolgreichen Mann und einen kleinen Sohn. Eine kurze Begegnung nur, doch sofort flammt die Sehnsucht und das Begehren wieder auf. Als Gauvain ein Jahr später von seiner Reederei auf die Seychellen versetzt wird, gelingt es ihnen, zehn Tage gemeinsam zu verbringen. Hier spielen die Standesunterschiede keine Rolle, sie können den Alltag mit seinen Verpflichtungen hinter sich lassen und sich unbeschwert ihrer Liebe hingeben. Von nun an versuchen sie, sich gelegentlich für ein paar Tage irgendwo auf der Welt zu treffen …

    Die Autorin Benoíte Groult war bereits 68 Jahre alt, als dieser Roman 1988 herauskam. In Deutschland war er sofort auf den Bestsellerlisten, während er in Frankreich zunächst als „Frauen-Porno“ beschimpft wurde. Zwar schreibt Groult locker und lustvoll, offen und ohne Scham über die körperliche Liebe, nennt auch die Dinge beim Namen, jedoch ohne obszöne oder gar pornografische Bezeichnungen zu verwenden. Das Werk war „eigentlich als feministische Befreiungstat gedacht“, wie die Autorin selbst in einem Interview in der „EMMA“ erwähnte, und hat laut Presseberichten autobiografischen Hintergrund.

    Doch der Roman besticht nicht nur durch seine Erotik und Sinnlichkeit, er enthält auch jede Menge Lebensweisheit und vermittelt Mut zum Anderssein. Ganz nebenbei erfährt der Leser von der Schönheit der bretonischen Landschaft und etwas über die Geschichte der Seychellen, erlebt Disneyland und einige andere interessante Orte rund um den Globus. Ansonsten passiert nicht viel, es dreht sich immer um Liebe, Leidenschaft, Begierde und Verlangen, ein Thema mit Variationen. Der Schreibstil ist sehr schön und einfühlsam, bereits der erste Satz bezaubert: „Ich war achtzehn, als Gauvain in mein Herz und für immer in mein Leben getreten ist.“

    Fazit: Ich habe mir dieses Buch anlässlich des Todes der Autorin im Juni d.J. gekauft und habe es nicht bereut. Eine gefühlvolle Liebesgeschichte die wirklich unter die Haut geht, empfehlenswert!

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    LindyBookss avatar
    LindyBooksvor 2 Jahren
    Rezension zu "Salz auf unserer haut" von Benoîte Groult

    "Salz auf unserer Haut" ist die Geschichte einer im Grunde unmöglichen, einzigartigen Liebe: George, die Pariser Intellektuelle, und Gauvin, der bretonische Fischer - Welten trennen die beiden, die Barrieren von Erziehung und Bildung, von Weltanschauung und Geschmack stehen zwischen ihnen. Ein Leben miteinander halten beide für unmöglich. Und doch zieht sie ein Verlangen zueinander, das stärker ist als Vernunft und Konvention, eine Leidenschaft, die, auch als die Liebenden älter und reifer werden, nicht erlischt. Ein Roman voll Zärtlichkeit und Sinnlichkeit, zugleich das Porträt einer freien, selbstständigen Frau, die zu ihren Gefühlen steht.

    Ein ganz toller, sinnlicher Roman, in die man richtig eintauchen kann und sich unterhalten lassen kann. Es geht um sehr viel Erotik, aber es ist nicht so erotisch geschrieben, wie man es sich vorstellen würde. Wem also erotische Romane gefallen, der würde wahrscheinlich von "Salz auf unserer Haut" enttäuscht sein. Der Sprachstil gefällt mir auch sehr gut, ist mal etwas anderes. 5 Sterne!

     

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    Jacynthes avatar
    Jacynthevor 3 Jahren
    "Salz auf unserer Haut" von Benoîte Groult

    Inhalt


    Die Geschichte einer im Grunde unmöglichen, einzigartigen Liebe: George, die Pariser Intellektuelle, und Gauvin, der bretonische Fischer - Welten trennen die beiden, die Barrieren von Erziehung und Bildung, von Weltanschauung und Geschmack stehen zwischen ihnen. Ein Leben miteinander halten beide für unmöglich. Und doch zieht sie ein Verlangen zueinander, das stärker ist als Vernunft und Konvention, eine Leidenschaft, die, auch als die Liebenden älter und reifer werden, nicht erlischt. Ein Roman voll Zärtlichkeit und Sinnlichkeit, zugleich das Porträt einer freien, selbstständigen Frau, die zu ihren Gefühlen steht. ( Quelle)


    Meine Meinung


    Dieses Buch wurde mir seiner besonderen Beschreibungen der körperlichen Liebe wegen empfohlen und obwohl ich sehr gespannt darauf war, ob diese Empfehlung berechtigt ist, hat mich das Buch vor allem wegen dem Begriff der Emanzipation angesprochen. "Gibt es für die Frau im Zeitalter der Emanzipation noch die große Liebe?" wird in der Inhaltsangabe des Buches gefragt, und Groult gibt mit ihrem Roman eine Antwort darauf: ja.

    Liebe muss nicht die Einheit von Mann und Frau bedeuten, sagt sie, und so ist es das Los der Protagonisten George und Gauvain, dass sie ihr Leben lang voneinander getrennt sind und nur selten ein paar Tage gemeinsam verbringen können. Nach einer romantischen Liebesnacht in den 50er Jahren gehen sie beide ihrer Wege, heiraten und bekommen Kinder und versuchen, in dem Leben zu bestehen, das sie gewählt haben. Trotzdem verbindet die beiden eine tiefe Liebe, die sie nur alle paar Jahre für ein paar Tage heimlich leben können - auf abgelegenen Inseln, in den Ferienhäusern von Freunden und in großen Hotels, die die Anonymität wahren.

    Gauvain ist nicht der richtige Name des Mannes, den die Ich-Erzählerin ihr Leben lang liebt. Vielmehr ist er ein Pseudonym, das sie vergibt, " damit seine Frau es niemals erfährt" (S. 9). Durch diese und andere Details hat man das Gefühl, dass in dem Roman eine wahre Geschichte erzählt wird, was mir sehr gut gefallen hat. George hingegen ist tatsächlich ein französischer Mädchenname, trotzdem bin ich beim Lesen immer wieder darüber gestolpert und habe George sogar manchmal mit Gauvain verwechselt.

    George soll ein modernes und emanzipiertes Frauenbild verkörpern, und das tut sie auch, wenn man sie allein betrachtet. Sie möchte ihr Studium nicht eines Mannes wegen abbrechen und hat genaue Vorstellungen von ihrem Leben. Sie will aber auch nicht, dass ein Mann sein Leben für sie umkrempelt. Sie will, "daß [Gauvain] bei seinem Beruf [bleibt], daß er seinen Akzent, seine Kraft und seine Inkompetenzen bewahrt" (S. 65). Diese Einstellung habe ich einerseits sehr bewundert. Andererseits fand ich die Erzählerin überheblich und ihr Schichtdenken stellenweise widerlich. Sie liebt Gauvain, doch sie weiß, dass sie nicht zusammen sein könnten, weil sie gebildet und studiert, er hingegen nur ein rauer Seemann mit ländlichem Akzent und "Inkompetenzen" ist, was ein tägliches Zusammensein für sie unmöglich macht: zu schnell würde sie sich mit ihm langweilen. Sie blickt irgendwie immer auf ihn herab, was besonders im Kapitel "Disneyland" deutlich wird. Er ist begeistert von der neuen Erfahrung und dem Vergnügen, sie hingegen ist schnell gelangweilt und gereizt wegen seiner Einfachheit.

    Das entspricht für mich eigentlich nicht dem Prinzip der Emanzipation. Dazu gehört meiner Meinung nach nämlich auch, sich aus dem allgemeinen gesellschaftlichen Korsett zu befreien und soziale Schranken zu überwinden. Dass George das nicht vermag und sogar gar nicht will, das nahm der ganzen Romanze für mich irgendwie den Wind aus den Segeln und degradierte die Liebe einer emanzipierten Frau zu intensivem körperlichem Verlangen, zu einem Spaß der den Alltag unterbricht.  Gauvain tat mir oft sehr leid, zum Beispiel, wenn George von seinen Geschenke erzählt, von denen ihr kein einziges gefallen hat.  
    "Ich hätte lieber ein Schmuckstück für dich ausgesucht als eine schlichte Kette, aber ich hab' ja nie was kapiert von deinem Geschmack, da hatte ich Angst, ich mach' 'nen Fehler. Und schon der Gedanke an dein Gesicht, wenn ich dir was bringe, was du am liebsten in den Papierkorb schmeißt..." (Gauvain S. 283) An diesem Zitat sieht man auch, dass die Übersetzerin die sprachlichen Unterschiede zwischen den Protagonisten durch die Apokopen und Worte wie "kapiert" gut ins Deutsche übertragen hat, obwohl im französischen Original sicher noch viel mehr mit Akzenten gearbeitet wurde. Dieser sprachliche Unterschied ist ein wichtiges Element des Buches, verdeutlicht er doch am meisten die unterschiedliche Herkunft und damit den Bildungsstand, der einem gemeinsamen Leben im Weg steht.

    Paradoxerweise hat mir das Buch trotz aller Kritik sehr gefallen. Wenn man es nicht vom Standpunkt vermeintlicher Emanzipation aus sieht, dann kann man in der tragischen (Liebes)Geschichte und dem besonderen sprachlichen Bild, das die Autorin geschaffen hat, voll aufgehen. Groult schreibt wirklich ganz besonders über den Körper und den Geschlechtsakt, sehr offen und nüchtern und dadurch auch wieder erfrischend. Zeitgenössische Autor*innen sollten sich meiner Meinung nach ein Beispiel an ihr nehmen. Dabei würde ich "Salz auf unserer Haut" jedoch nicht in die Sparte des erotischen Romans einordnen, denn der Sex wird nicht gepusht und auch nicht besondes spektakulär beschrieben. Er ist einfach nur das, was er ist: die leidenschaftliche Vereinigung zweier Liebender, mit großer Erhlichkeit beschrieben.

    Groults Charaktere sind menschlich und vor allem mit Gauvain konnte ich von Anfang an mitfühlen. Ich hatte insgesamt häufig den Gedanken: "Gut zu wissen, dass es auch anderen Menschen manchmal so geht", denn solche Ehrlichkeit und Natürlichkeit vermisse ich oft an Romanen neueren Datums. Auch Georges Gedanken zum Älterwerdens, zur Selbstwahrnehmung und zu widersprüchlichen Gefühle haben mich sehr berührt. Das alles macht diesen Roman zu einem Buch, bei dem ich es wieder mal bereue, mich für ein "Wolken-System" entschieden zu haben. Aber um im Rahmen meiner Strukutr zu bleiben vergebe ich 4 von 5 Wolken für dieses Buch, und runde damit die gefühlten 3,5 Wolken auf.

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    beccyvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein klassiker aus dem Erotik Genre. Sehr speziel aber nicht gerade schlecht.
    Mal was anderes...

    "Salz auf unserer Haut" ist ein Klassiker. Der Roman ist schon einige Jahre alt und trotz alledem noch ein Besteseller.Mir wurde es weiter empfohlen, ein prickeldes Buch mit Liebe, Sex und Leidenschaft.



    Inhalt:
    Die Protagnonistin ist eine junge Frau die ein harten Ton von zuhause kennt. Sie verliebt sich in einen Fischer aus armen Verhältnissen, eine Liebe die nicht sein darf, aber genau das macht die Geschichte so prickelnd.Die Geschichte spielt an verschiedenen Plätzen, Paris, Disney Land, Seychellen und viele mehr... was das ganze interessant macht.

    Meine Meinung:
    Das erste was mir bei dem Buch aufgefallen ist... der Schreibstil ist wirklich schwer. Ganz klar man merkt das Buch ist ein Klassiker und hat schon ein paar jahre auf dem Buckel.Wenn man sich reingelesen hat ist es etwas leichter der Story zu folgen.Die Erotik in dem Roman ist sehr Präsent es gibt keine extrem überladene Handlungen, die liebe und Erotik steht im Vordergrund.

    Alles in allem hat mir das Buch gefallen. Für mich war es mal was ganz anderes, da ich noch keinen Erotik Roman aus der früheren Zeit gelesen habe.
    Die Liebe zwischen den beiden ist sehr berührend und Leidenschaftlich.
    Der Schreibstil eher schwierig.
    Wenn ihr Klassiker mit Eroktikhandlung mögt ist dies das richtige Buch für euch.

    "Salz auf unserer Haut" ist schon in einigen Ausgaben erschienen. Mein Exemplar stammt aus dem Knaur Verlag und wurde neu aufgelegt. Für 9,99Euro ist das Buch im Taschenbuchformat oder als Ebook erhältlich.

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    Ingrid-Konrads avatar
    Ingrid-Konradvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Geil, geil, geil!
    So was von schön...

    Einfach nur geil. So sinnlich, so zart und doch so direkt, aus dem Frauenherzen gesprochen. So bewegend. Was für ne Love-Story! Und mit Tiefgang. Ich hab das Buch verschlungen. Und habe es jeden Buchstaben geliebt. Liebe es immer noch. Wer nicht schon hat, unbedingt lesen!

    Kommentare: 1
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    Sabeth80s avatar
    Sabeth80vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ein superber erotischer Roman – sinnlich und intellektuell.
    Ein superber erotischer Roman

    In Salz auf unserer Haut erzählt die große französische Literatin Benoîte Groult die ungewöhnliche Liebesgeschichte zwischen der Pariser Intellektuellen George und dem bretonischen Fischer Gauvain.

    Ich mag Groults kühle, schnörkellos geschliffene Sprache und ihre pointierte Erzählkunst. Unbedingte Leseempfehlung!

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    Thrillerverschlingers avatar
    Thrillerverschlingervor 5 Jahren
    naja - für die ältere Generation wohl geeignet ;)

    Hallo ihr Lieben,

    dieses Buch ist meiner Meinung nach viel zu seicht und langweilig geschrieben. Es herrscht keine Spannung, noch wirklich eine spürbare erotik oder romanze...

    Für Omis ist es wohl geeignet, nicht aber für die jüngere Generation...

    Viele Grüße
    Simone

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    gsts avatar
    gstvor 6 Jahren
    Unter die Haut gehend

    Als dieser Roman, der zwei Jahre lang auf Platz 1 der deutschen Bestsellerlisten stand, 1988 erschien, war Benoit Groult bereits 68 Jahre alt. Sie ist eine Frau, die das Leben von vielen Seiten kennengelernt hat. Angeblich ist die ganze Geschichte sogar autobiografisch: mit 25 hat sie einen amerikanischen Piloten kennengelernt und sich in ihn verliebt. Im Abstand von Jahren traf sie ihn immer wieder, verheiratet war sie allerdings mit anderen Männer. Dieser Pilot spielt übrigens auch in ihrem Buch „Leben will ich“ eine Rolle.

    Bei „Salz auf unserer Haut“ (der französische Originaltitel lautet: „Les vaisseaux du coeur“ und heißt übersetzt sehr doppeldeutig „Herzkranzgefäße“) geht es um George, ein Mädchen aus gutem Haus, das mit seiner Familie die Ferien in der Bretagne verbringt. Dort trifft sie auf Gauvin, einen bretonischen Fischer, nur wenige Jahre älter als sie. Die beiden spüren eine unbändige Anziehungskraft, die sie auf einer von der Ebbe freigelegten Insel ausleben. Fast hätte die Flut sie fortgespült... Der Flut der Leidenschaft können sie nicht entfliehen. Doch das merken sie erst viele Jahre später. Inzwischen ist Gauvin verheiratet und Vater. George ist Historikerin geworden und hat mit einem erfolgreichen Mann einen Sohn. Sie bewegt sich in einer ganz anderen Gesellschaftsschicht als Gauvin, als sie in Afrika zufällig aufeinander treffen. Die Anziehungskraft ist ungebrochen und so verabreden sie sich an den unterschiedlichsten Orten auf der Welt, um jeweils ein paar Tage zusammen zu verbringen. Die Sehnsucht nacheinander und geheime Briefe werden ein Bestandteil ihres Lebens und bei jeder Begegnung flammt die Liebe erneut auf. Zweifel lösen sich dabei in Nichts auf. George und Gauvin schlüpfen aus ihrer Alltagshaut, um die gemeinsamen Stunden der über 30 Jahre dauernden Verbindung zu genießen.

    Was mir an diesem als „Hausfrauenporno“ verschrieenen Roman gefällt, ist die emotionale Seite, die Benoite Groult so nachvollziehbar beschreibt. Liebesträume lassen sich eben leichter leben als die alltägliche Realität. Wobei die innere „Anstandsdame“ auch nicht zu kurz kommt.

    Ein Buch, das sehr flüssig geschrieben ist und das zu lesen sich in vielen Lebenslagen lohnt.

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