Bente Seebrandt Im Licht der Nebensonnen

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Inhaltsangabe zu „Im Licht der Nebensonnen“ von Bente Seebrandt

Neustart in der grauen Stadt am Meer! Nach der Trennung von seiner Freundin zieht David von seiner Heimatstadt Stuttgart ins stürmische Husum, das den jungen Kunstlehrer sogleich in seinen Bann zieht. Dort lernt er die Kollegin Louise Brodersen kennen, die ihn in ihr Leben im Westerbüller Pastorat zieht und nicht mehr loslässt. Ebenso wenig wie die Spuren des Dichters Theodor Storm, dessen Anwesenheit vor der Gegenwart nicht Halt macht und allgegenwärtig über allem zu schweben scheint. Louises Leben ihrerseits als verheiratete Frau und Mutter von drei Kindern gleicht auf dem ersten Blick einer Idylle, doch schon bald zeigen sich Risse in dem friedlichen Familienbild. Doch hat David eine Lösung bereit? Und gibt es, als es schließlich zur unaussprechlichen Katastrophe kommt, überhaupt noch die Chance, Louise aus den Scherben ihrer zertrümmerten Welt zu retten?

Drama mit "Tiefgang"...

— classique
classique

Geschichte, die viele Fragen unbeantwortet ließ

— Langeweile
Langeweile

Außergewöhnlicher und atmosphärischer Roman über eine tragische Leidenschaft

— Lilith79
Lilith79

Toller, höchst lesenswerter Roman, der "nebenbei" auch auf Theodor Storms Spuren wandelt ...

— HubertMichelis
HubertMichelis

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  • "Aquis submerus"

    Im Licht der Nebensonnen
    classique

    classique

    21. June 2017 um 12:20

    Das Cover des Buches ist sehr schön gestaltet, und passt recht gut zum Inhalt des Buches. Plot: Der junge Kunstlehrer David Taubner aus Stuttgart, fängt nach der Trennung von Freundin Ellen, und nach dem Tod seiner Opa´s, der seine wichigste männliche Bezugsperson war, eine neue Stelle am Theodor - Storm - Gymnasium in Husum an. Auf einem Seminar begenet er Louise Brodersen, sie ist Berufsschullehrerin gegenüber des Theodor - Storm - Gymnasiums, verheiratet mit einem Pastor, 3 Kinder. Die Kinder Henry und Bella brachte sie mit in die Ehe, die kleine Synie ist das gemeinsame Kind von ihr und ihrem Ehemann Godber. Trotz das Louise verheiratet ist, fühlen sich David und sie voneinander angezogen... Godber findet keinen Bezug zu Henry, und der Junge zieht sich immer mehr zurück. Louise bittet David ihm Nachhilfeunterricht zu geben, mit dem Hintergrund, dass Henry sind öffnet... Aber es gibt noch andere Familienprobleme, und dann kommt es zu einem großen "Unglück"... Mein Fazit: Der Roman lebt von seinem schönen und wortgewandten Schreibstil, dazu zählen sehr viele ausdrucksvolle Zitate, oder auch Sätze wie z.B. "Wie ein pochiertes Ei hing die Sonne mit zerlaufenden Rändern am Horizont." Die Zitate haben mir gerade am Anfang des Buches sehr gefallen. Leider konnte sich das "gute Lesegefühl" bei mir nicht bis zum Schluss halten. Das Ende steht hier auch ziemlich offen, und so fühlt man sich als Leser mit Fragen zurückgelassen... Daher gebe ich 3 Sterne!

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  • Konnte mich nicht überzeugen

    Im Licht der Nebensonnen
    Lesenisttoll

    Lesenisttoll

    21. June 2017 um 10:56

    Das wunderschöne Buchcover hat mich sehr angesprochen und die Geschichte hörte sich spannend an, doch leider wurden meine Erwartungen an dieses Buch nicht erfüllt.Es passiert mir selten, dass ich für die Charaktere keinerlei Sympathie, ja noch nicht mal Empathie empfinde. Im Gegenteil, die beiden Hauptpersonen Louise und David wurden mir im Verlauf der Geschichte immer unsympathischer.Beim Lesen verspürte ich eine Mischung aus Langeweile und Frustration. Langeweile angesichts der seitenlangen Naturbeschreibungen – wobei mir die noch am besten gefielen, wenn man mal von den teilweise sehr pathetischen Ausdrücken („goldenes Gestirn“, „himmlisches Hauptgestirn“ für Sonne) absieht -, Frustration, weil mir die Denk- und Handlungsweise der Personen so fremd war. Die Geschichte enthält für meine Begriffe einige Ungereimtheiten.Was ich außerdem als kolossal nervtötend empfand, waren die schwäbischen Begriffe, die immer wieder im Text auftauchten. Den Ausdruck „ha noi“ gibt es zwar im Schwäbischen, man kann ihn aber nicht wahllos jedem Satz voranstellen.Ich glaube nicht, dass ich das Buch zu Ende gelesen hätte, wenn ich nicht Teil einer Leserunde gewesen wäre. 

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  • Leserunde zu "Im Licht der Nebensonnen" von Bente Seebrandt

    Im Licht der Nebensonnen
    Stieglitz

    Stieglitz

    • Cover
    • S. 5 -     S. 44
    • S. 45 -   S. 98
    • S. 99 -   S. 155
    • S. 156 - S. 214
    • S. 215 - S. 256
    • S. 257 - S. 317


    • 120
  • Tragische Familiengeschichte

    Im Licht der Nebensonnen
    Langeweile

    Langeweile

    20. June 2017 um 17:47

    Als David, nach der Trennung von seiner Lebensgefährtin, nach einem Neuanfang sucht, verschlägt es ihn von Stuttgart nach Husum. Er tritt eine Stelle als Kunstlehrer am dortigen Theodor -Storm -Gymnasium an. Kurz nach seiner Ankunft lernt er während eines Seminars auf der Hallig Hooge Louise Brodersen kennen, die an der benachbarten Schule als Lehrerin arbeitet. Beide fühlen sich auf Anhieb voneinander angezogen, aber Louise ist verheiratet. Sie lebt mit ihren drei Kindern und ihrem Mann Godber im Westerbüller Pastorat.Da David dem ältesten Sohn Henry Nachhilfe erteilt, bekommt er bald einen Einblick in das Familienleben. Was sich am Anfang als sehr harmonisch darstellt,gerät mehr und mehr aus den Fugen. Nach einem tragischen Unglück spitzen sich die Ereignisse zu und nichts ist mehr wie es war. Meine Meinung: Mir ist es leider nicht gelungen, einen Zugang zu der Geschichte zu finden . Das lag zum einen an dem manchmal sehr pathetischen Schreibstil, andererseits an der teilweise oberflächlichen Schreibweise.Die lyrischen Einschübe aus den Werken Theodor Storms,des wohl bekanntesten Sohns der Stadt ,gefielen mir hingegen gut. Es wurden immer wieder neue Geschehnisse aufgegriffen, die dann jedoch nicht weiter vertieft wurden. Dadurch blieben die Protagonisten für mich ziemlich blass, ich konnte keine richtige Empathie entwickeln. Zum Schluss blieben mehrere Fragen unbeantwortet, was mich einigermaßen unzufrieden zurück lässt.

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  • Außergewöhnlicher und atmosphärischer Roman über eine tragische Leidenschaft

    Im Licht der Nebensonnen
    Lilith79

    Lilith79

    19. June 2017 um 22:50

    "Im Licht der Nebensonnen" hat gleich aus mehreren Gründen meine Aufmerksamkeit erregt, erstens fand ich den Titel schon mal sehr kryptisch und deswegen interessant, zweitens gefiel mir, dass es die Hauptfigur aus Stuttgart (wo ich auch ungefähr herkomme) an die Nordsee verschlägt und drittens fand ich sehr spannend, dass der Roman laut Untertitel nach "Motiven von Theodor Storm" geschrieben wurde. Unter letzterem konnte ich mir zunächst wenig vorstellen, außerdem bin ich mit dem Werk von Theodor Storm nicht so vertraut (kenne wie vermutlich die meisten Menschen nur den "Schimmelreiter"). Deswegen hab ich mich gefragt, ob das ein Manko darstellen würde, aber das ist keineswegs der Fall. Theodor Storm wird zwar in dem Roman immer wieder eingeflochten, vor allem aber basiert der Inhalt der Geschichte auf einer anderen Novelle von Theodor Storm ("Aquis submersus"), wobei es aber keineswegs ein Manko ist, wenn man diese nicht kennt. Zu Beginn des Romans zieht der Kunstlehrer David nach einer gescheiterten Beziehung von Stuttgart nach Husum (der Geburtsort von Theodor Storm), wo er eine Stelle am örtlichen Gymnasium angenommen hat. Das Einleben an der Nordsee fällt ihm zunächst nicht sehr leicht, vermisst er doch einerseits die typische schwäbische Landschaft und ist andererseits noch nicht wirklich über seine Ex-Freundin hinweg. Bei einem gemeinsamen Seminar lernt er die Lehrerin einer benachbarten Berufsschule kennen, Louise, von der er sofort fasziniert ist. Sie lebt scheinbar idyllisch und zufrieden zusammen mit ihrem Mann (einem Dorfpfarrer) und 3 Kindern in einem Nachbardorf. Doch schon bei den ersten Begegnungen wird David schnell klar, dass irgendwas mit Louise nicht ganz zu stimmen scheint, trotzdem kann er sich ihrer Anziehungskraft nicht erwehren. Die Geschichte ist abwechselnd aus Sicht von David und aus Sicht von Louise erzählt, es handelt sich im Prinzip um eine tragische Liebes- und Familiengeschichte, die trotz vieler dramatischer Ereignisse in einer ruhigen fast lakonischen und etwas altmodischen Sprache daher kommt, die aber sehr gut zu dem Theodor Storm Bezug passt. Man hat ein bisschen das Gefühl eine Art "griechische Tragödie" zu lesen, obwohl alles in eine modernes Setting eingebettet ist. Mir hat das Buch hervorragend gefallen, weil es wirklich mal etwas anderes war.  

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  • Ein mehr als nur lesenswerter Roman, der auf den Spuren des zeitlosen Theodor Storm wandelt ...

    Im Licht der Nebensonnen
    HubertMichelis

    HubertMichelis

    22. April 2017 um 17:39

    Eine REZENSION von Hubert Michelis       Mit ihrem Buch "Im Licht der Nebensonnen" hat Bente Seebrandt nicht nur einen sehr lesenswerten und meisterhaft geschriebenen Roman vorgelegt; sie hat damit in der zeitlosen Manier Theodor Storms selbst ihrer norddeutschen Heimat ein großartiges Denkmal gesetzt.  Beinahe so, als würde diese Geschichte den  bedeutenden Husumer Dichter selbst thematisieren, bleibt Storm, dessen Spuren man in Husum bis auf den Tag auf Schritt und Tritt begegnet, omnipräsent. Und ist es nicht dieselbe lebendige Begegnung mit Theodor Storm, die auch David  erfährt!? David Taubner, der Protagonist des Romans, ist ein Stuttgarter Kunstlehrer. Nach der Trennung von seiner Freundin, verschlägt es ihn in den hohen Norden. Doch die unwirtliche Landschaft, das raue Klima, Wind und Wetter setzen ihm zu, ja missfallen ihm zunächst, und wie oft sehnt er sich nach seiner schwäbischen Heimat zurück! Doch bei allen Widrigkeiten, die ihm zunächst widerfahren, erwächst  in dem noch jungen Naturfreund und Kunstlehrer bald eine heimliche Liebe zu dieser Landschaft und ihrer so ungestümen Natur, die ihn immer stärker faszinieren und in ihren Bann ziehen. Doch damit nicht genug! David begegnet schließlich Louise Brodersen, einer Kollegin, und auch hier bahnt sich nach einiger Zeit eine Beziehung an, die es in sich hat ...Bente Seebrandts Roman "Im Licht der Nebensonnen" ist in einer präzisen und schnörkellosen Sprache geschrieben; die Dialoge sind echt und lebendig, der Handlungsplot ist handwerklich gekonnt konzipiert und steigert sich zu einem bis ans Ende reichenden Spannungsbogen. Das mich persönlich Faszinierende an diesem Roman sind vor allem die wunderbaren Charakter- und mehr noch, die Naturschilderungen. Es sind die großartigen Vergleiche sowie die sich wie eine polyphone Melodie durch diese Erzählung hindurchziehende herrliche 'Musik' dieser Naturschilderungen, die gleichsam zu Metaphern des Lebens, ja des Ewigen selbst werden. Und diese verleihen der Geschichte auch ihrentieferen Sinn und doppelten Boden. Es geht also zu wie bei Storm selbst, und man meint auch in Bente Seebrandts Roman, immer noch denbrausenden Sturm und das tosende Meeresrauschen wie in Storms unnachahmlichen Novellen zu hören. Kurzum: Nicht nur lesenswert, sondern hervorragend, ja wertvoll! Vielleicht sogar ein zeitgemäßes Pendant zu Storms Novellen? Dies allerdings dürfte sich erst mit der Zeit erweisen, einer leider zu ungeduldigen und hastigen Zeit, die manches Bedeutsame nicht zu erkennen scheint und achtlos an ihm vorübergeht ...

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