Bentley Little

 3.7 Sterne bei 541 Bewertungen
Autor von Böse, Unheil und weiteren Büchern.

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Die Universität

Erscheint am 31.12.2018 als Buch bei Voodoo Press.

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Böse

Böse

 (104)
Furcht

Furcht

 (83)
Erschienen am 11.12.2007
Haunted

Haunted

 (82)
Erschienen am 12.08.2013
Unheil

Unheil

 (85)
Erschienen am 20.03.2010
Fieber

Fieber

 (79)
Erschienen am 15.09.2009
Verderben

Verderben

 (41)
Erschienen am 21.11.2011
Schemen

Schemen

 (47)
Erschienen am 21.09.2010
Influenz

Influenz

 (7)
Erschienen am 24.09.2016

Neue Rezensionen zu Bentley Little

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Marakkarams avatar

Rezension zu "Haunted" von Bentley Little

Etwas unausgereifter Haunted-Horror
Marakkaramvor 4 Monaten

James blickte in den Raum und sah zuerst nichts, ausser einer kleinen rechteckigen Fläche, ungefähr so groß wie eine Schuhschachtel. Dann bemerkte er, dass sich in der Mitte ein kleiner Haufen Erde befand. Er hatte ungefähr die Größe und Form eines Ameisenhügels, aber irgendetwas an der Glätte seiner Seitenflächen ließ es so aussehen, als wäre er absichtlich gebaut worden.

Als Clara und Julian mit ihren beiden Kindern nach Jardine, New Mexico ziehen, erfüllen sie sich ihren Traum vom eigenen Haus. Doch schon kurz nach ihrem Einzug verwandelt sich der Traum in einem Albtraum. Irgendetwas geht in diesem Haus um, und es scheint sehr viel älter zu sein, als der Landstreicher, der sich vor ein paar Jahren im Keller umgebracht hat...

~ * ~ * ~ *

Ich bin ein großer Fan von Spukgeschichten und Haunted-Häusern und habe mich gefreut, als ich Bentley Littles Roman bei Voodoo Press entdeckt habe.

Die Geschichte lies sich auch sehr gut an. Es gibt keinen langen Einstieg, sondern man ist recht flott im Geschehen. Zudem sind die Perrys eine absolute Durchschnittsfamilie, mit denen sich jeder identifizieren kann. Und der bildhafte, flüssige Schreibstil tut sein übriges. Es ging so weit, dass ich teilweise selber den Geschmack von Erde im Mund hatte. ...
Little spielt mit dem subtilen Grauen; eine Ecke im Keller, die riecht, ein Wäschekorb, der sich verstellt, eine Tür, die sich wieder öffnet... 

Doch nach einer Weile verliert der Autor sich ein wenig in seiner Story und die Luft ist raus.
Es gibt nicht wenige Stränge, die ins Nichts laufen, darunter leider auch die sehr interessanten, historischen Rückblicke, die nicht nur unstrukturiert und willkürlich wirken, sondern auch zu abgehackt und ohne Verbindung in die Gegenwart.

Mir ist klar, dass in einem Horror-Roman nicht immer alles schlüssig ist und offene Fragen bleiben, aber in Haunted erschien mir irgendwann alles angestückelt und gewollt. Die Wiederholungen der Sex-Szenen und Erscheinungen hatten sich ungefähr ab der Mitte des Buches abgenutzt und man verlangte beim Lesen eher nach Hintergrundinformationen, stattdessen musste man auf das nächste Auftauchen einer Erscheinung warten. Die Möglichkeit eines Schamanen oder Geisterjägers, um Licht in die Vergangenheit zu bringen, hat der Autor vollständig verschenkt. Schade....

Dabei sind seine Ideen und die Sprache durchaus ansprechend. Man hätte durchaus mehr daraus machen können. So jedoch wirkt sein neustes ins Deutsche übersetzte Werk etwas unausgegoren und der Schluss bemüht.

Wenn auch nicht sein bestes Werk, ist Hauted trotzdem ein solider Horrorroman, der mich nicht gelangweilt hat.

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Books-have-a-souls avatar

Rezension zu "Böse" von Bentley Little

Klassischer wirkungsvoller Horror
Books-have-a-soulvor 5 Monaten

Von Bentley Little bin ich ja mittlerweile ein großer Fan. Alles was ich bisher von ihm gelesen habe, konnte mich überzeugen und ich war sehr gespannt auf dieses Buch.

Der Autor hat einen absolut einnehmenden Schreibstil, der mich von der ersten Seite überzeugt. Er erinnert mich immer ein bisschen an Stephen King, da seine Horror-Geschichten auch in diese Richtung gehen. Sie sind sehr speziell, aber auf eine positive Art und Weise. Obwohl teilweise nicht viel passiert, keine großen blutigen Szenen vorhanden sind, oder auch nicht die großen Schock-Momente dabei sind, so ist doch immer diese unterschwellige düstere Stimmung zu spüren. Man fühlt selbst beim Lesen die Beklemmung und Angst der Charaktere und dies ist eine wahre Kunst.

Der Postbote, der das Grauen in die Stadt bringt, hat mir richtig Gänsehaut beschert. Ich habe mit den Anwohnern mitgezittert und konnte das Buch wirklich nicht aus der Hand legen. Dabei wird eigentlich keine grundsätzlich neue Idee verwendet. Es erinnert eher an die alten Klassiker, unter anderem "In einer kleinen Stadt", aber es wird einfach richtig verpackt. 

Fazit
Bentley Little wird in meinen Augen nicht umsonst als "Meisterschüler von Stephen King" bezeichnet. Sein Stil und vor allem die Richtung seiner Horror-Geschichten erinnert tatsächlich an dessen Vorbild. Böse hat mich von Anfang bis Ende super unterhalten. Es war zu jeder Zeit spannend, es gab Gänsehaut-Momente, viele schaurige Augenblicke und die düstere Atmosphäre und Beklemmung kamen perfekt rüber. Natürlich der Verlauf der Handlung auch ein paar skurille Eigenheiten, die muss man mögen, ich bin davon aber begeistert. Wir haben hier einfach einen Horror-Roman und keinen Thriller, was nicht bedeutet, dass dieses Buch deswegen "härter" ist, aber man muss offen sein, wenn es keine absolut logischen Erklärungen für alles gibt a là "Opfer" auf der einen Seite und "der/die Mörder" auf der anderen. Von mir gibt es eine ganz klare Empfehlung! 

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Fleur91s avatar

Rezension zu "Haunted" von Bentley Little

Vielleicht ein bisschen zu viel
Fleur91vor 5 Monaten

Die Familie Perry zieht in ein neues Haus um und es dauert nicht lange, bis merkwürdige Dinge geschehen. Die Quelle des ganzen scheint der Keller zu sein. Die Familie wird in ihrem Haus mit etwas sehr Bösen und sehr Altem konfrontiert.

Ich bin ein ziemlicher Angsthase und da ich vorzugsweise nachts lese, hatte ich ein wenig Bedenken. Anfangs startet es auch relativ gut und mit der ein oder anderen gruseligen Stelle, aber irgendwann wurden die Geschehnisse so übertrieben und merkwürdig, dass ich mich nicht mehr davor gruseln konnte. Eher hab ich das ganze mit einer hochgezogenen Augenbraue gelesen.

Der Geist ist immerhin zeitgemäß und nutzt die Technik zur Kommunikation :D.. außerdem ist er ein wenig pervers.

Im großen und ganzen war die Geschichte dennoch unterhaltsam, auch wenn das Ende mich nicht überraschen konnte.

SChade fand ich etwas, dass man nicht mehr über die Hintergründe erfährt. Man erfährt nur, dass es etwas sehr altes ist und es auch früher sehr viele Vorfälle gab, aber es muss ja einen Ursprung geben. Das fand ich doch alles etwas unbefriedigend.

Eine etwas übertriebene Geistergeschichte, die mich dennoch unterhalten hat, ohne dass ich mich großartig gruseln musste.

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