Bentley Little Furcht

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Inhaltsangabe zu „Furcht“ von Bentley Little

Beim Einzug in eine neue Wohnsiedlung begehen Maureen und Barry einen folgenschweren Fehler: Sie verpfänden ihre Seele im Kaufvertrag an die teuflischen Verwalter der Anlage. Von nun an bestimmt nur ein Gefühl ihren Alltag: Furcht. Bentley Little gewann mit seinem Debütroman den Bram Stoker Award und machte Stephen King auf sich aufmerksam. Seitdem gilt er als Meisterschüler des "King of Horror".

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  • Nette Nachbarn

    Furcht
    CoffeeToGo

    CoffeeToGo

    16. December 2015 um 12:46

    Berry und seine Frau ziehen in die geschlossene Wohnanlage Bonita Vista. Doch der schöne Schein trügt und ziemlich schnell finden sie heraus, dass mit dem Eigentümerverein nicht zu spassen ist. Little hat es super hinbekommen, einem beim Lesen auch das Gefühl der Furcht zu vermitteln. Anfangs ist das Leben der beiden noch relativ normal, ab und an kommt eine Verwarnung ins Haus geflattert, die zwar mit der Zeit komischer werden, jedoch nicht wirklich ernst genommen werden. Jedes Mal wenn Berry und seine Frau gegen eine Regel verstoßen haben, besteht das nächste Buchkapitel aus dem bestimmten Paragraphen der Satzung, der dieses Verbot ausspricht. Diese Regeln werden jedoch immer abstruser und allmälich beginnen Berry und seine Frau zu zweifeln, ob ihre Nachbarn wirklich die sind, für die sie sich ausgeben. Man fiebert richtig mit den beiden mit, während sich die Lage allmälich zuspitzt. Einzig für das Ende musste ich einen Punkt abziehen, da es zu schnell kam und etwas zuuuu weit hergeholt. Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen und werde jetzt anfangen Böse von ihm zu lesen :)

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  • Perfekte Idylle?

    Furcht
    Thrill

    Thrill

    29. May 2013 um 20:51

    Barry und Maureen ziehen aus der Stadt in eine geschlossene Wohnsiedlung auf dem Land. Die Idylle ist perfekt, das Haus ist wunderschön, die Nachbarn scheinen nett. Wenn da nur nicht dieser nervige Eigentümerverein wäre. Die Vorschriften treiben die Bewohner fast in den Wahnsinn, hält man diese nicht ein drohen einem Strafen. Zuerst sehen Barry und Maureen noch darüber hinweg, jedoch werden die Vorgaben und die Strafen immer abenteuerlicher. Der Verein - vertreten durch dessen zwielichtigen Vorstand - greift aktiv in die Privatsphäre ein. Doch als Ray, ein guter Freund und Nachbar, auf sonderbare Weise ums Leben kommt wird den beiden schnell klar, dass der Verein für die Durchsetzung seiner Regeln im Wahrsten Sinne des Wortes über Leichen geht. Und nicht alle Nachbarn scheinen so nett und normal zu sein, wie es zu Beginn den Anschein hatte. Das Buch beginnt als Krimi, wandelt sich dann in einen Psycho-Thriller und wird als Horror-Buch beendet. Mir hat es wirklich gut gefallen, der Schreibstil von Bentley Little ist super.

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  • Rezension zu "Furcht" von Bentley Little

    Furcht
    sarahsbuecherwelt

    sarahsbuecherwelt

    20. January 2012 um 14:27

    Bentley Little wird oft als Nachfolger von Stephen King gehandelt. Seine Horror-Romane sind etwas Besonderes. Die Ideen sind grausam und ängstigend. Er setzt auf Urängste der Menschen und kombiniert diese mit einem Szenario, dass alltäglich sein könnte. Dieses Mal begleitet der Leser das Paar Barry und Maureen beim Hauskauf. Das Paar hat sich für ein bezaubernde Haus in einer der typischen Wohnanlagen in den USA entschieden. Anfänglich können Sie ihr Glück kaum fassen und wundern sich nur über einen versteckten Brief der Vorbesitzer, die sie warnen, dass der Vorstand alles sieht. Als sie dann eine Katze in Pflege nehmen und diese wenige Tage später stirbt, beginnt der Alptraum. Immer neue und absurdere Regeln kommen ans Licht. Ausländer dürfen nicht mal als Besuch die Wohnanlage betreten, Hausbesitzer dürfen keine Kinder bekommen, Bilder dürfen nur an einer Wand aufgehangen werden und die Inneneinrichtung muss ein bestimmtes Bild darstellen und darf keine persönliche Note haben. Jede Zuwiderhandlung wird mit einem übertriebenem Busgeld von teilweise 20.000$. Wer nicht zahlen kann, wird zur Zwangsarbeit verurteilt. Doch damit nicht genug. Andere Maßnahmen bei Nichteinhaltung sind deutlich schlimmer. Haustiere werden umgebracht, Menschen verstümmelt, Personen in ihren Häusern beobachtet, Babys mittels Kleiderbügel abgetrieben oder Gärten verunstaltet. Psychoterror pur. Darauf setzt Bentley Little auch in diesem Roman. Der Einstieg in das Buch beginnt mit dem Kauf des Hauses. Die beiden Protagonisten werden eingangs bildhaft, lebendig und sympathisch beschrieben. Als Leser kann man gut verstehen, warum sie sich in dieses Haus verlieben und es sofort kaufen. Genauso ist es anfänglich auch noch verständlich, dass es gewisse Regeln in einer geschlossenen Wohnanlage gibt, die es einzuhalten gibt. Das diese auf den ersten Blick manchmal übertrieben wirken, und manche damit nicht einverstanden sind, erscheint ebenfalls logisch. Mitläufer und Leute, die stillhalten gibt es überall. Das dieses Verhalten normal, wenn auch für Außenstehende unverständlich ist, weiß man von Hitler oder dem Buch „Die Welle“. Möglich ist heutzutage alles. Allerdings fragt man sich als Leser, warum das selbstbewusste Paar nicht irgendwann die Notbremse zieht. Spätestens wenn eigene Freunde verschwinden, Nachbarn umgebracht werden oder man wüsste, dass im eigenen Haus Kameras installiert sind, die einem beim Sex im privaten Wohn-Sender jedem zugängig sind, wäre ich ausgezogen und hätte auf das Geld verzichtet, wenn ich finanziell so gut dastehen würde. Ab diesem Zeitpunkt werden die beiden Hauptprotagonisten eher unrealistisch. Sie zeigen nicht mal Emotionen, obwohl sie erkennen, dass ihre Freunde verstümmelt oder sogar umgebracht werden. Sie haben im Grunde nicht mal Angst um ihr eigenes Leben. Zwar sollen Sätze, wie „Pass auf dich auf“ dies andeuten, aber wirklich vermittelt wird die Angst nicht dargestellt. Der Anfang war so vielversprechend. Immer neue Ideen und irrwitzige Regelungen sorgen für einen kontinuierlichen Spannungsanstieg. Dazu ein Stil, der flüssig, bildhaft und locker ist. Diese Mischung wird aber durch die späteren, unlogischeren Handlungen ruiniert. Zudem will der Autor einfach zu viel, und setzt dabei auf immer grausamere Dinge, die er jedoch nicht gut in die Handlung einbauen kann. In meinen Augen wird es einfach zu viel. An diesem Punkt angekommen, merkt man, dass der Autor versucht endlich zu einem grandiosen Schluss zu kommen. Das ist auch ein Punkt, der den Leser trotz übertriebener Regelungen immer fesselt. Was steckt hinter diesem Vorstand, und wie kommt Barry aus dieser Sache raus?! Tja, und hier bin ich endgültig restlos enttäuscht. Abrupt wird es immer brutaler und dann völlig unlogisch, wenn man bedenkt, dass vorher immer wieder angedeutet wird, dass Barry sich die ganzen Paragraphen nicht merken kann. Hier hätte ich eine bessere Auflösung vom Autor erwartet. Ich denke ein besser überlegter Schluss, 100-150 Seiten weniger und charakterstarke Protagonisten wären bei dieser genialen Idee besser gewesen. Leider ist dies eine bekannte Schwäche des Autors. Eine gute Idee in Kombination mit zum Schluss unlogischen Handlungen und einem übertriebenen Schluss. Im Großen und Ganzen kann ich das Buch empfehlen, denn die Idee ist klasse. Es ist eine Spannung vorhanden, die den Leser ängstigen wird, da nimmt man kleinere Schwächen in Kauf. Man muss eben wissen, dass der Autor zum Ende seiner Werke etwas nachlässt.

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  • Rezension zu "Furcht" von Bentley Little

    Furcht
    StLouis1997

    StLouis1997

    10. November 2010 um 15:15

    Bentley Little schreibt wirklich sehr gut, spannend, atemberaubend. Ist mittlerweile mein 2. Buch von ihm und ich bin begeistert. Ich habe wirklich mitgefiebert, wie es weitergeht und dass die beiden doch endlich von dort verschwinden. Bentley Little? Gerne jederzeit wieder.

  • Rezension zu "Furcht" von Bentley Little

    Furcht
    Wolfgang Brunner

    Wolfgang Brunner

    26. October 2010 um 22:45

    Ein Ehepaar kauft sich ein Traumhaus in einer kleinen, auf den ersten Blick idyllischen Stadt namens Bona Vista, um sich dort einen neuen Abschnitt ihres Lebens aufzubauen. Alles ist schön, bis sich erste „Fehler“ in der trügerischen, neuen Welt einschleichen. Eine mehr als fragwürdige Satzung des Eigentümervereins, dem jeder Eigentümer beitreten muss (!!!) untersagt plötzlich alltägliche Dinge. Maureen und Barry wird untersagt, Blumenbeete nach ihrem Gutdünken zu bepflanzen, das Halten von Haustieren ist wie aus heiterem Himmel untersagt und die Nichteinhaltung dieser Forderungen wird mit unverzüglichen Bestrafungen „belohnt“. So wird die Katze des Ehepaars getötet und der Garten kurzerhand von „Freiwilligen“ des Eigentümervereins umgegraben. Die Nötigungen gehen dann plötzlich so weit, dass Barry (der Schriftsteller ist) das Schreiben in seinen eigenen vier Wänden untersagt wird und das Paar feststellt, dass sie per versteckten Kameras permanent überwacht und die Videos sogar auf einem eigenen Kanal der Stadt übertragen werden. Niemand traut sich, etwas gegen den Eigentümerverein zu unternehmen, der sogar soweit geht, Bürger umzubringen, die sich nicht an die Statuten halten. Bentley Littles Debütroman macht Spaß, sogar wahnsinnigen… Aus einer völlig absurden Idee eine glaubhafte Geschichte zu konstruieren, die (bis auf den Schluss, aber dazu komme ich später) wirklich hervorragend inszeniert wirkt, ist schon ein kleines Meisterstück. Mehr unter http://buchwelten.wordpress.com/2010/10/26/furcht-von-bentley-little-45/

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  • Rezension zu "Furcht" von Bentley Little

    Furcht
    KyraCade

    KyraCade

    18. October 2010 um 18:59

    Als Barry und Maureen das Haus in Bonita Vista kaufen, scheinen sie am Ziel zu sein. Der erfolgreiche Schriftsteller und die selbständige Steuerberaterin haben sich auf Anhieb in das schöne Haus verliebt. Zwar bedarf es noch einiger Renovierungsarbeiten, aber nach ein paar Tagen erstrahlen Haus und Garten in neuem Glanz. Doch schon bald hängt ein rosafarbener Zettel an der Haustüre und das Ehepaar macht die unerfreuliche Bekanntschaft mit dem übermächtigen Eigentümerverein des Wohnanlage. Viele Auflagen und Vorschriften sollen für Sicherheit sorgen, schränken aber nur mehr und mehr die Bewohner ein. Kaum einer wagt es, gegen die Vorsitzenden aufzubegehren – und wer es doch tut, verschwindet auf seltsame Weise. Als im nahegelegenen Ort Corban Haustiere und Kinder vergiftet werden, rüstet sich Bonita Vista gegen den Pöbel und eine blutige Schlacht beginnt, in der selbst der Sheriff zum Vorstand des Vereins hält. Schließlich werden Barry und Maureen des nachts von Fremden heimgesucht, die das Haus auf den Kopf stellen und neue Vorschriften machen, wie das Ehepaar in ihrem Haus zu leben hat. Doch wegziehen können sie auch nicht. Der Eigentümerverein lässt das nicht zu. Und dann wird Maureen schwanger und Barry sagt dem Vorstand den Kampf an. Es wird ein Kampf auf Leben und Tod. Im Original lautet der Titel „The Association“ und ist erheblich passender als „Furcht“. Dennoch läuft es dem Leser kalt den Rücken runter, unwillkürlich schaltet man die Lichter in der Wohnung an, das Radio oder ruft Freunde an. Eine beklemmende, furchterregende Atmosphäre wird aufgebaut und hält die rund 500 Seiten, die das Buch umfasst, an. Anfangs belächelt man die Vorschriften, stellt Vermutungen an, überliest vielleicht auch den ein oder anderen Hinweis. Doch schnell wird man von der Geschichte mitgerissen, fühlt mit, was Barry und Maureen fühlen. Man würde genauso entscheiden, wäre man in dieser Situation, genauso reagieren, mit Wut, Verzweiflung und nackter Angst. Immer wieder meint man zu wissen, was passiert und ist doch entsetzt, wenn es eintrifft, schrecklicher als man es sich vorgestellt hatte. Bentley Little schafft es perfekt, den Leser in seine Geschichte zu integrieren, ihn mitzureißen und fühlen zu lassen, was seine Protagonisten empfinden. Man kommt nicht umhin, Paranoia aufzubauen und der Drang, weiterzulesen, wird von Seite zu Seite vehementer in der Hoffnung auf ein Happy End. Wer Angst im Dunkeln oder vor einer leeren Wohnung hat, der sollte die Finger von diesem Buch lassen. Wer sich gerne gruselt, fasziniert ist von Horror und krassen Ideen, dem könnte Bentley Little gefallen. Für Liebhaber von King / Bachman mit seinem Hang zu Horror und Übernatürlichem, oder Ketchums grausamer Romane über die Abgründe des Menschen, könnte Bentley Little eine neuer Lieblingsautor werden. Einziges Minus: Die Auflösung, der große Endkampf, wie auch immer man es nennen möchte, ist sehr knapp gehalten. Da fehlt mir persönlich die Ausdruckskraft, die Spannung, die Schwierigkeit. Der Gegner ist nahezu sofort erledigt, ohne größere Anstrengung, ohne dass es wirklich brenzlig wird. Finde ich sehr schade, tut dem Rest des Buches aber keinen Abbruch.

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  • Rezension zu "Furcht" von Bentley Little

    Furcht
    LEXI

    LEXI

    03. September 2010 um 19:15

    "Herzlich willkommen in unserer Wohnanlage. Bei uns sind Sie sicher, die Siedlung wird bewacht. Mit Ihrem Einzug akzeptieren Sie die Regeln der Gemeinde: Wir haben das Recht über Ihre Einrichtung, Ihre Freunde und Ihren Job zu bestimmen. Kontakte zu Nachbarn sind untersagt. Fluchtversuche sind zwecklos. Regelverstöße werden hart bestraft. Es drohen körperliche Sanktionen oder der Tod. Wir hoffen, Sie fühlen sich wohl. Mit freundlichen Grüßen Die Verwalter PS: Sie werden beobachtet! Beim Einzug in eine neue Wohnsiedlung begehen die Welchs einen folgenschweren Fehler: Sie verpfänden ihre Seele im Kaufvertrag an die teuflischen Verwalter der Anlage. Von nun an bestimmt nur ein Gefühl ihren Alltag: Angst." Simon Bentley erzählt eine haarsträubende Geschichte über eine exklusive Wohnanlage, „Bona Vista“ genannt. Menschen, die sich dort niederlassen, müssen verpflichtend eine Mitgliedschaft im sogenannten Eigentümerverein unterschreiben. Einem Verein mit schockierenden Statuten …Der Autor treibt das Grauen bis ins Extreme, Verwüstungen von Haus und Garten wechseln ab mit Hausfriedensbruch, Videoaufnahmen innerhalb der Häuser, grotesken Ge- und Verboten bis hin zu Verstümmelungen, Folter und Mord. Das Kernthema ist und bleibt aber das Thema „Massenzwang“, die moralische Haltung/Ethische Verpflichtung des Menschen innerhalb einer Gruppe. Wie weit geht „man“ im Schutze von Paragraphen, Statuten? Wie ist es um die die Loyalität der Menschen bestellt, wenn die eigene Sicherheit, die eigene Existenz bedroht wird? Ein heißes, überaus interessantes Thema, dessen Umsetzung Bentley Little nahezu perfekt gelungen ist. Wäre da nicht das allzu unglaubwürdige, fast schon surreale Finale, würde ich diesem Hörbuch glatte 5 Sterne vergeben. So aber schleicht sich beim Hören vermehrt der Gedanke ein, wie weit diese Leute es noch treiben können, wie weit sie gehen dürfen, bis der Protagonist Barry sich endlich zu wehren beginnt … Der Sprecher, Simon Jäger, hat eine angenehme Stimme, wie er beim Synchronisieren von Matt Damon oder River Phoenix bereits unter Beweis gestellt hat. Zudem gelingt es ihm, den eklatanten Unterschied zwischen Mann und Frau brillant darzustellen und er beherrscht auch die Kunst, seine Emotionen völlig auf die Stimme zu verlagern. Man hört, fiebert, hofft und bangt mit Simon Jäger mit, während er seine 426minütige Höllenfahrt durch Bona Vista unternimmt. Die leise Hintergrundmusik zu Beginn und am Ende des Hörbuches hat mich nicht gestört, jedoch auch nicht beeindruckt. Ich wäre gut und gerne auch ohne sie ausgekommen. Im Bereich des Spannungsaufbaus hat Jäger ebenfalls ganze Arbeit geleistet. Man verfällt seiner Stimme regelrecht – sie hat Sogwirkung und zieht den Leser in seinen Bann, der beinahe Gefahr läuft, auf das Lenken des Autos zu vergessen, sich ganz diesem Horrorroman hingibt. Zum Hörbuch selber: Schicke Aufmachung, passend zum Thema: ein tiefschwarzer Hintergrund mit blutroter Aufschrift „Furcht“ – nichts wäre treffender gewesen. Die kartonierte Form sorgt dafür, dass das Hörbuch nicht zu dick wird, der Einschub ist jedoch sehr eng bemessen und die CD’s mühsam zu entnehmen und wieder einzustecken. Schade. Fazit Klare Empfehlung für Freunde der Spannung, für Menschen, die den Thrill lieben und auch gegen ein wenig Fantasy und Science Fiction nichts einzuwenden haben. Auf jeden Fall ein anregendes Thema, das vielerlei Fragen aufwirft.

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  • Rezension zu "Furcht" von Bentley Little

    Furcht
    Penelope1

    Penelope1

    25. July 2010 um 00:45

    Wohnsiedlungen liegen voll im Trend - zumindest in den USA. Sie sollen den Bewohnern ein Gefühl der Sicherheit vermitteln und sie auch tatsächlich vor den Gefahren der "Außenwelt" abschirmen. Als Maureen und Barry ein eigenes Haus auf dem Land suchen, scheint die Wohnsiedlung "Bonita Vista" genau das Richtige für sie zu sein: ein etwas gehobeneres und äußerst gepflegtes Wohnviertel, eine tolle Aussicht und endlich die ersehnte Ruhe... Da unterschreiben sie gerne blindlings die Satzungen des Eigentümervereins, die ja nur dazu dienen sollen, für Recht und Ordnung innerhalb der Wohngemeinschaft zu sorgen... Doch bereits nach kurzer Zeit wird dem jungen Paar klar, dass es hier um mehr geht als um Recht und Ordnung - vielleicht hätten sie sich den Vertrag doch vorher besser durchlesen sollen? Peinlich genau wird auf die Einhaltung der Paragraphen gepocht - persönliche Photos sowie die persönliche Gestaltung der eigenen vier Wände sind nicht erwünscht, selbst Freunde, Arbeit und Hobbies werden reglementiert. Die meisten Vorschriften erscheinen absurd. Doch aller Verwarnungen und Schikanen zum Trotz können die Beiden nicht glauben, was hier tatsächlich vor sich zu gehen scheint - denn es ist schlimmer als ihre schlimmsten Träume... Wem können sie noch trauen - wer ist ein wahrer Freund, wer steht auf welcher Seite? Dieser Horror-Roman von Bentley Little hat mich fasziniert, ich konnte kaum glauben, wie naiv und leichtgläubig Barry und Maureen waren und dass es offensichtlich niemanden außer den Beiden gibt, der sich zur Wehr setzen. Wie gut, dass dies eben nur ein Roman ist, keine Wirklichkeit... Stellenweise ertappte ich mich jedoch des öfteren bei der Überlegung, ob so etwas nicht tatsächlich möglich wäre, vielleicht nicht ganz so dramatisch, aber sowohl Bürokratie als auch die Beeinflussung unserer Lebensgewohnheiten nehmen teilweise schon bedenkliche Ausmasse an. Wie weit sind Regeln sinnvoll, wann sind sie einfach nur noch sinnlos? Wie weit muss man sich anpassen, ab wann muss man sich wehren? Ein überaus spannender und schneller Roman. Düstere Aussichten und eins steht für mich fest: sollte ich jemals auch nur mit dem Gedanken spielen, in eine abgeschirmte Wohnsiedlung zu ziehen, werde ICH mir die Satzungen - sofern vorhanden - vorher GENAUESTENS durchlesen!

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  • Rezension zu "Furcht" von Bentley Little

    Furcht
    Franny

    Franny

    17. July 2010 um 11:18

    Horror, für jeden der einmal den Wunsch hat ein Haus zu kaufen und dann in der Hölle landet. Sehr spannend geschrieben, aber leider war der Schluss nicht ganz nach meinen Vorstellungen und zu skurril.

  • Rezension zu "Furcht" von Bentley Little

    Furcht
    supermarius

    supermarius

    09. January 2010 um 19:32

    Ihr glaubt das ist nicht möglich :) Mein erster Gedanke war: So blöd kann man doch eigentlich gar nicht sein. Aber sind wir mal ehrlich es gibt genügend Menschen die keine Ahnung haben was da draußen alles so läuft und das sind die Opfer die hier toll beschrieben wurden. Das Pärchen Maureen und Barry zieht um. Ziel der Exkalifornier ist der schöne amerikanische Staat Utah und dort in eine Wohnanalage die sich "Bonita Vista" nennt. Die Idylle hat jedoch einen haken: Der Eigentümerverein der Wohnanlage Die hat eigens für die Wohnanlage eine Satzung festgehalten was erlaubt ist und was nicht. Unwissentlich brechen sie des Öfteren die Regeln und der Ärger ist praktisch vorprogrammiert. Die Verbote des Vereins werden immer abstruser und niemand weiß wer wirklich der Drahtzieher ist. Die tägliche Frage die sich stellt ist: Wer ist Freund wer Feind. Man mag denken, dass es ein regelrecht verrücktes Buch ist, absurd aber sind wir doch mal ehrlich. Ständig werden uns Regeln, Verbote und Gebote auferlegt, die im kleinen auch in das Buch passen würden. Je länger man darüber nachdenkt, desto mehr drängt sich der Gedanke auf, ob in dem Buch nicht auch schon ein Stück Realität eingearbeitet wurde. Dieses Buch kann man einfach mal für zwischendurch kaufen. Mancher wird denken ''nette Lektüre für zwischendurch'' andere werden denken, ein verrücktes aber geniales Buch.

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  • Rezension zu "Furcht" von Bentley Little

    Furcht
    Jeami

    Jeami

    08. June 2009 um 12:07

    Völlig abstruse Story über ein Ehepaar, daß bei seinem Hauskauf weder die Verträge noch sonstige Sachen durchliest (so blöde kann ja nun keiner wirklich sein). Der Schluß vollkommen unbefriedigend - was ist z.B. mit den Freunden von Barry und Maureen geworden? Was mit den verstümmelten Personen, was war der Hintergrund das dies mit Ihnen geschehen ist? Ich kann mir nur vorstellen, daß hier die menschlichen Abnormitäten überspitzt dargestellt werden sollten (?). Der Autor wird mit Stephen King in seinen Anfängen verglichen. Ich kenne alle Bücher von King - kein Vergleich.

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  • Rezension zu "Furcht" von Bentley Little

    Furcht
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. May 2009 um 16:48

    Bentley Little liefert hier eine Geschichte die wahrlich furchteinlößend ist, denn das was Barry und Maureen in ihrem neuen Traumdomizil, welches in einer geschlossenen Wohnanlage liegt, erleben sprengt fast jede Vorstellungskraft und erscheint so unglaublich, daß der Leser nur noch, stellenweise von Grausen gepackt, mit dem Kopf schüttelt. Bentley spielt hier auf äusserts beeindruckende Weise mit dem Kotrollwahn und der Bürokratenwut , die nur uns Menschen zu eigen ist. Immer mehr steigert sich im Verlauf der Geschichte die Spannung, werden die Vorfälle immer abstruser und selbst der Leser ist geschockt und entsetzt ob solch einer ausufernden Paragraphenreiterei. In vielen Rezensionen wird oft das Ende bemängelt, wo Little extrem ins Reich der Fantasy gleitet....für genau 20 Seiten....die letzten 3 Seiten lesen sich dann wieder "normal". Hierzu sei erwähnt, das Little als der "Meisterschüler des King of Horror" gilt und man merkt an seinen Büchern ganz genau aus wessen Schmiede er kommt. Wer Steven King mag, besonders die ältern Werke, wird Little lieben ! Und auch King rutscht sehr oft urplötzlich in die Fantasterei. Etwas unerkärliches, der Wahnsinn der plötzlich über Menschen wie Du und ich hereinbricht und uns fast den Verstand raubt. Die Spirale des Bösen, die sich immer schneller zu drehen beginnt : Das ist Stephen King-.....und das ist Bentley Little ! ! Hervorragend ! Kleines Manko: Das Buch enthält etliche Rechtschreib - und Druckfehler, was man dem guten Herrn Little natürlich nicht anlasten kann. Liebes Lektorat und liebe Korrektoren....Bitte mehr Sorgfalt !

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  • Rezension zu "Furcht" von Bentley Little

    Furcht
    minimal_e

    minimal_e

    17. October 2008 um 22:43

    sehr schleppender anfang am ende wirds sehr spannend wobei das ende an sich nicht wirklich spannend ist

  • Rezension zu "Furcht" von Bentley Little

    Furcht
    MonaMayfair

    MonaMayfair

    26. May 2008 um 22:03

    geil! sorry, ist aber so! man kennt ja diese typischen wohnanlagen so mit wächterhäuschen am eingang und ähnlichem aus den us-filmen.. jetzt kann man hautnah miterleben, wie es in so einer bewachten wohnanlage zu und hergeht.. was vor allem dann ein problem wird, wenn man bilder an die wand hängen möchte.. oder eigene möbel hat.. oder fotos von freunden aufs sideboard stellen möchte.. ja, richtig gelesen: in dieser wohnanlage hier ist das alles nicht erwünscht.. und wehe dem, der dagegen verstösst oder sich gar gegen die verwalter auflehnt.. grandios!! die geschichte nimmt immer wieder unerwartete handlungen.. (bis auf einmal, wo mir klar war, dass zensiert passiert.. ganz kurz vor schluss wird es ein bisschen zu phantastisch und passt nicht so ganz zum sonst überraus realen verlauf der geschichte - aber es sei bentley little verziehen.. und: ich will mehr von diesem autoren lesen!!

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