Bentley Little Verderben

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Inhaltsangabe zu „Verderben“ von Bentley Little

In einer Kleinstadt eröffnet ein neues Geschäft. Der Besitzer erfüllt die verwegensten Wünsche. Doch mit jedem Kauf vermachen die Kunden einen Teil seiner Seele an ihn. Als er die ersten Gefallen einfordert, schleichen sich kleine Gehässigkeiten in den Alltag der Bewohner. Und dann geschieht der erste Mord ...

obwohl es nicht langweilig ist habe ich mich da nur durchgequält. Ist nicht so schön böse wie BÖSE

— CorneliaP
CorneliaP

Klingt im Klappentext wie ein "Needful Things"-Abklatsch von Stephen King, hat aber eine komplett anders (gute) Geschichte.

— Gwenselah
Gwenselah

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  • Nicht wie Stephen King

    Verderben
    CoffeeToGo

    CoffeeToGo

    18. December 2015 um 10:34

    Zwar hört sich der Klappentext haargenauso an wie Stephen Kings In einer kleinen Stadt (Needful Things): Roman, doch die Geschichte ist schon anders. Die Einwohner von dem kleinen Ort Juniper können sich glücklich schätzen, denn sie bekommen eine riesige, moderne Einkaufsfiliale in ihr Dörfchen. Doch mit dem LADEN, wie das unheimliche Einkaufscenter heißt, kommt auch das Böse nach Juniper. Plötzlich verschwinden Ladenbesitzer spurlos und Tiere verenden, ohne ersichtlichen Grund. Das Buch ist wieder in dem gleichen Stil geschrieben, wie alle Bücher von Little. Leider fällt ihm auch irgendwie nichts neues ein. Bin ich zu verwöhnt, oder sind seine Geschichten wirklich alle in etwa gleich? So kommt es mir jedenfalls vor. Das Unheimliche, das nicht näher benannt wird, ernährt sich von etwas, möchte stärker werden und wird schließlich von einigen mutigen Protagonisten zur Strecke gebracht, wobei die wichtigsten Fragen, wer oder was das Unheimliche war, größtenteils ungeklärt bleiben. Eigentlich liebe ich seine Bücher, auch wenn sie in etwa alle ähnlich sind, doch bei diesem hier hat es erstmal sehr lange gedauert, bis der LADEN richtig unheimlich wurde und bis auch die Dinge eingetreten sind, die auf dem Klappentext erwähnt werden. Das alles geschieht eher im letzten Viertel. Dieses letzte Viertel fand ich persönlich auch am besten. Es war so spannend, dass ich es dann in einem Rutsch zu Ende gelesen habe. Doch das Ende wiederum kommt zu plötzlich. Ich hatte nur noch ein paar Seiten zu lesen und wagte schon an eine Triologie zu glauben (weil der Schluss eigentlich noch nicht in Sicht war), als auf einmal alles Schlag auf Schlag ging und für die Protagonisten viel zu einfach zu Ende zu bringen war. Wenn man seine anderen Bücher kennt, ist es am Anfang vielleicht ein bisschen langweilig, weil man immer darauf wartet, wann jetzt endlich etwas passiert. Der letzte Spannungsbogen hat mich dann doch dazu bewogen, drei Sterne zu geben. Für eine bessere Bewertung sollte sich Little mal etwas neues einfallen lassen.

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  • Rezension zu "Verderben" von Bentley Little

    Verderben
    Malibu

    Malibu

    28. June 2012 um 18:24

    Haben Sie sich schon einmal gefragt, wer hinter den großen gesichtslosen Unternehmen sitzt, welche Politik dort herrscht und wie genau diese eigentlich unser Leben bestimmen, Kontrolle ausüben und uns im Glauben lassen, wir würden selber entscheiden? Im Grunde saugen viele solcher Art die Menschen aus wie Vampire, diese merken das nicht einmal oder verdrängen ihre bösen Hintergedanken und leben weiter, als wäre jeder Tag ein normaler Tag und es würde nichts Seltsames gespielt vor ihren Augen. Das und vieles mehr und wie es in der Zukunft aussehen könnte, will uns der Autor zwischen den Zeilen des Buches deutlich machen, vieles ist in der Tat vergleichbar mit der Realität… Juniper ist eine kleine, verschlafene Stadt mitten in der Wüste Arizonas. Hier passiert nicht allzu viel, alles und jeder kennt sich und Fuchs und Hase sagen sich Gute Nacht in diesem Nest. Doch eines Tages kommt ein bekannter Discounter in die Stadt: Der LADEN. Alles was man sich erträumt, kann man sich dort kaufen, was man sich wünscht – aber nichts bleibt ohne Preis. Wer hier einkauft, schuldet dem Besitzer einen Gefallen und ist seine Seele los. Der LADEN verspricht soviel Gutes, neue Arbeitsplätze, mehr Auswahl etc. Auch Bills Töchter fangen an dort zu jobben, doch zu welchem Preis? Das ist nun das zweite Buch des Autors, das ich zur Hand genommen habe. Der Einstieg war etwas schwer, es dauerte ewig viele Seiten, bis einmal etwas passierte. Dann wurde die Spannung aber rasant bei den Haaren gepackt. Der lange Einstieg musste wohl sein, denn nur so erfährt man mehr Hintergründe über diesen suspekten LADEN. Es ist schon eigenartig, da wird über Nacht ein Gebäude aufgezogen, alles abgeholzt und alle und jeder freuen sich erst einmal – wenn auch mit großem Unbehagen und schlechtem Bauchgefühl. Es scheint hier zuerst niemanden zu jucken, dass die kleinen Einzelhändler zugrunde gehen, worauf es dieser LADEN wohl auch abzielt. Über die Seiten hinweg merkt man immer weniger von der Menschlichkeit der Angestellten, diese kommen einem eher wie Maschinen vor, die ein Rad zum drehen haben, wann sie wie und wo zu ticken haben. In diesem Buch regt man sich sehr oft über die Begriffsstutzigkeit der Leute auf, merken die das denn nicht, dass der LADEN total Besitz von ihnen und überhaupt der ganzen Stadt zu nehmen scheint? Haben sie gar eine Gehirnwäsche erhalten, die sie so blind werden lässt? Einzig der Hauptprotagonist Bill und seine Freunde versuchen etwas gegen den LADEN zu unternehmen und sind mit gar nichts, was diesen betrifft, einverstanden. Durch die Seiten fiebert man immer mehr mit diesen mit, dass sie etwas erreichen. Als Bills Töchter dann auch noch dort zu arbeiten beginnen, spitzt die Lage sich zu. Man erfährt Seite für Seite immer mehr von den denkwürdigen Machenschaften des Ladens, sei es die Einstellung der Angestellten sowie die morgendliche “Begrüßung” und Arbeitsmoral. Verglichen zum Laden wäre hier eine Sekte wohl gleichwertig oder sogar noch runtergestuft. Da man nie genau weiß, was oder wer hinter dem Laden steckt, nimmt die Spannung mit keinem Male ab und man ist richtig gefangen, macht sich Gedanken, ob hier gar Vampire am Werk sind, die die Lebensenergie der Menschen aussaugen durch diesen LADEN. Da passt ja der Name “Lamb” – “Lamm” des Personalleiters sehr gut, ein Scherz des Autors? Auch der Name des Chefs der ganzen Kette, “Newman King” – sollte das ebenfalls eine Anspielung sein? Bei diesem Buch stellte sich die ganze Zeit die Frage: Wie weit gehen Menschen für einen Job? Wenn man bedenkt, wie speziell hier die Aufnahmeprüfung doch war. Wie weit lassen diese sich erniedrigen? So unrealistisch ist dieser Roman gar nicht. Es ist zwar ein Horror, aber auf psychischer Ebene, ein Gemetzel wird man hier vergebens suchen. Natürlich wollte der Autor seinen Lesern hiermit etwas sagen, man muss nur zwischen den Zeilen lesen. So ein Unternehmen kann sehr vieles zerstören, Menschen zu Maschinen werden lassen, ohne dass diese das merken. Es wird oft und gerne Ja zu allem gesagt, nur um nicht irgendwo anzuecken. Da dies schon Horror allein ist, was die Psyche für eine Macht ausübt, was der Autor hier zwischen den Zeilen sagen will, kann man getrost auf das Gemetzel verzichten. Wer den Horror nicht nur in Gemetzel sucht, sondern sich gerne Gedanken zu einem Buch macht, bei dem man zwischen den Zeilen lesen muss, ist hier genau richtig. Bentley Little hat genau den richtigen Riecher, wie man die Realität mit Fiktion vermischt und es trotzdem deutlich ist, was er eigentlich damit sagen will!

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  • Rezension zu "Verderben" von Bentley Little

    Verderben
    thursdaynext

    thursdaynext

    12. April 2012 um 08:20

    *Needful Things, In einer kleinen Stadt* , dachte ich als ich den Klappentext von Bentley Littles "Verderben" las. Tatsächlich spielt die Handlung in einer schmucken US - amerikanischen Kleinstadt, es gibt einen LADEN und das absolut BÖSE heisst King. Newman King. Da muss sich der Autor dann aber auch messen lassen am Meister des psychologisch ausgefeilten Horrors. Und versagt gründlich. Zwar weicht die Story ab, der LADEN ist ein turbokapitalistischer Monopolist der in Juniper auf der grünen Wiese gebaut, Stadt samt Einzelhandel zerstört und dessen Ziel die absolute Kontrolle ist , liest sich teils richtig flüssig und spannend *aber* , nicht überzeugend. So könnte es nicht laufen. Zu unlogisch an den Haaren herbeigezogen sind manche Sequenzen. Eine Auflösung des Grusels um die Nachtmanager wird den Lesern auch nicht gegönnt und gegen Ende wird kurz mal der widerständische Heldenvater korrumpiert um sich dann doch anders zu besinnen , Stadt und Kinder zu retten und die gesamte LADEN Kette in den USA zu zerstören. Fazit: *Finger weg* Lohnt nicht. Lieber das Original. Wer billigen, leicht zu lesenden Grusel mag und sich von fehlender Glaubwürdigkeit nicht den Spannungsbogen zerstören lässt kann natürlich auch "Verderben" lesen.

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  • Rezension zu "Verderben" von Bentley Little

    Verderben
    Desire

    Desire

    07. January 2012 um 09:30

    Dieses Buch hat mir persönlich nicht gefallen, es war aber trotzdem gut geschrieben.

  • Rezension zu "Verderben" von Bentley Little

    Verderben
    KyraCade

    KyraCade

    06. January 2012 um 18:48

    Juniper ist eine kleine Stadt in Arizona. Umgeben von unberührter Natur und mit begrenzten Einkaufsmöglichkeiten fühlen sich die Bürger hier wohl. Als der LADEN eine Filiale ankündigt, ist man zunächst begeistert, denn endlich muss man nicht mehr in angrenzende Städte fahren, um das einzukaufen, was in Juniper nicht angeboten wird. Wortwörtlich über Nacht wird eine Wiese planiert und der LADEN errichtet. Er wird zum größten und bald auch einzigen Arbeitgeber in der Stadt, denn alle privaten Geschäfte müssen schließen. Bill Davis ist gegen die neue Einkaufsmöglichkeit, die anscheinend den Stadtrat besticht, der immer seltsamere Gesetze verabschiedet und schließlich geschlossen Suizid begeht – oder war es doch Mord? Dann sind da noch Bills Töchter, die im LADEN jobben und sich immer eigenartiger verhalten. Und wer sind die schwarzen Nacht-Manager, die nach Sonnenuntergang durch das Geschäft und die Stadt schleichen und Bewohner verschwinden lassen? Der LADEN ist omnipräsent und hat bald schon alles unter seine Kontrolle gebracht, einschließlich der Medien und sogar der Polizei. Als Bill zumindest seine jüngste Tochter aus den Fängen des Unternehmens befreien möchte, ist eine Kündigung unmöglich: „Sie ist Teil des LADENS!“ Plötzlich bekommt er einen Termin beim Gründer der Kette, Newman King, und muss erkennen, wer oder was hinter allem steckt. King macht Bill ein Angebot, das er scheinbar nicht abschlagen kann… Bentley Little hat es einmal mehr geschafft, mich zu fesseln. Er schreibt flüssig und spannend, mit ein bisschen Phantasie kann man sehr gut nachempfinden, was die Hauptakteure zu fühlen scheinen: Angst, Beklemmung und Hilflosigkeit. Wie bereits bei „Böse“ oder „Fieber“ hat sich der amerikanische Autor eine Situation aus dem täglichen Leben herausgegriffen, die er zum Albtraum werden lässt. Auch in seinem neuen Buch „Verderben“ beschreibt er, wie die Akteure immer mehr an Individualität und Entscheidungsfreiheit verlieren und verstärkt zu Marionetten werden, die einem Etwas folgen. Dass es sich dabei nur beim ersten Blick um einen Menschen handelt, wird bald deutlich. Was ist es, das alles befiehlt und scheinbar übernatürliche Kräfte besitzt? Little beantwortet diese Frage nie komplett. Der Leser kann sich aussuchen, ob es ein Dämon ist oder der Leibhaftige persönlich. Im Vergleich zu anderen Romanen des Amerikaners hat „Verderben“ einen moralischen Aspekt. Unser Konsumverhalten wird beleuchtet und wir kriegen einen Schlag auf die Finger. Wo kaufen wir denn ein? Beim Tante-Emma-Laden, der seit über 20 Jahren existiert, der aber auch ein paar Cent teurer ist? Oder doch lieber beim Discounter, ein riesiges, günstiges Einkaufsparadies, das alle anderen Einkaufsmöglichkeiten verdrängt? Vielleicht ist dies unbewusst, aber der Leser wird zum Nachdenken aufgefordert und analysiert sein eigenes Kaufverhalten. Die Einschränkungen der Bewohner Junipers sind zwar deutlich, aber nur unterschwellig drastisch. Obwohl mir die Geschichte sehr gefallen hat, bin ich enttäuscht, dass manche Aspekte in zwei Sätzen angesprochen werden, aber nicht weiter ausgeführt. Auch der Klappentext verspricht etwas Anderes, eine deutlichere Darstellung der negativen Auswirkungen auf den einzelnen Mitarbeiter des LADENS, eine genauere Beschreibung der Nacht-Manager und ähnliches. Aber diese existieren nur, werden hier und da kurz beschrieben, mehr nicht. Littles Romane ähneln sich. „Verderben“ ist das dritte Buch von ihm, das ich gelesen habe und mir war von Beginn an klar, wie die Geschichte verlaufen wird. Es scheint, als habe der Autor sich ein Schema überlegt und nach diesem schreibt er alles. Dabei wird nur der Ort umbenannt, die Protagonisten bekommen andere Namen und es geht um ein anderes Übel. Ob es nun eine Versicherung ist, die restlos alles versichern kann und will; eine Wohnsiedlung, die alles kontrolliert durch hirnrissige Regeln oder eben ein Discounter, der seine Kunden und Angestellten zu willenlosen Geschöpfen macht. Dennoch werden – und das muss man Little hoch anrechnen – die Bücher nicht langweilig, sondern bleiben konstant ansprechend und spannungsgeladen. Was passiert denn noch, wie weit geht der Autor und hat der Protagonist eine Chance gegen das Böse? Gewinnt er den Endkampf oder gibt er sich der Macht hin? Denn: „Jede Seele ist käuflich. Was ist dein Preis?“ -- Bentley Little – Verderben Bastei Lübbe Taschenbuch, 2011. 541 Seiten. 8,99 Euro

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  • Rezension zu "Verderben" von Bentley Little

    Verderben
    MonaMayfair

    MonaMayfair

    04. January 2012 um 15:08

    text auf der rückseite: jede seele ist käuflich – was ist der preis? juniper ist ein verschlafenes nest mitten in der wüste arizonas. das aufregendste hier sind die sonntagsspiele der örtlichen baseballmannschaft. doch eines tages kommt leben in die kleine stadt: ein bekannter discounter eröffnet eine filiale. dort gibt es alles, was man sich vorstellen kann. der besitzer erfüllt selbst die verwegensten wünsche – zu einem besonderen preis. wer hier einkauft, verpfändet einen teil seiner seele und schuldet dem ladenbesitzer von nun an einen gefallen. als dieser beginnt, sie einzufordern, schleichen sich kleine gehässigkeiten in den alltag der bewohner. und dann geschieht der erste mord… und ich meine: was für ein bekloppter klappentext…! selbstverständlich hatte ich sofort “needful things” von stephen king vor augen und den dazugehörenden randall flagg…! daher bin ich SEHR skeptisch an das buch herangegangen.. bislang hatte doch bentley little lauter neue ideen in seinen büchern präsentiert.. weshalb sollte er nun plötzlich damit beginnen, ideen zu kopieren?? ich war etwas verunsichert.. und dennoch auch gespannt, ob der autor wirklich so dreist ist und “guttenbergt”… aber ich wurde total überrascht, von dem, was mir vorgelegt wurde.. und ich bin der meinung, dass mit diesem klappentext eventuell einige king-jünger abgeschreckt werden.. aber leute -> kauft euch “verderben”…! die geschichte ist in keinster weise ein abklatsch von der kleinen stadt von king.. es gibt auch keinen randall flagg.. “verderben” hat mit “needfull things” nix zu tun.. rein gar nix.. und der klappentext ist einfach ein bisschen falsch!! ich konnte das buch nicht aus der hand legen und las und las und las und las………. auf der grusel-skala von eins bis fünf vergebe ich eine glatte 5

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