Berger Anton M.

 4,3 Sterne bei 3 Bewertungen
Autor*in von Station Neun.

Lebenslauf

Anton M. Berger, geboren 1981, studierte nach dem Abitur Philosophie und Kunstgeschichte. Mit zwanzig Jahren erkrankte er an einer sozialen Phobie. Nach Jahren der Medikamentenabhängigkeit hat er sich 2018 erfolgreich entwöhnt. Er lebt und arbeitet in Frankfurt am Main.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Berger Anton M.

Cover des Buches Station Neun (ISBN: 9783944771380)

Station Neun

(3)
Erschienen am 12.11.2021

Neue Rezensionen zu Berger Anton M.

Cover des Buches Station Neun (ISBN: 9783944771380)
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Rezension zu "Station Neun" von Berger Anton M.

Annabeth_Book
Station Neun


Inhalt


Anton leidet unter seinen Medikamentenabhängigkeit. Um endlich dort rauszukommen, begibt er sich in einen Entzug und nimmt durch sein Tagebuch die Leser mit.


Erster Satz


Mit achtzehn Jahren erkrankte ich an einer Psychose.


Meine Meinung


Anfangs war ich wirklich sehr skeptisch, ob mich diese kleine, dünne und eher etwas unscheinbare Buch von sich überzeugen kann, aber das konnte es definitiv.


Kommen wir aber wie immer als erstes zum Cover. Es zeigt einen Krankenhausflur, ich denke damit will man einfach auf Station 9 aufmerksam machen, aber  es wirkt trotzdem unscheinbar.


Zu Beginn des Buches erzählt der Autor etwas über sich, wie es überhaupt passiert ist, dass er in die Abhängigkeit gerutscht ist und was es auch für Auswirkungen auf sein soziales Leben hatte.

Dann begibt er sich in den Entzug und hier beginnt er auch mit dem Tagebuch schreiben. An jedem Tag schreibt er etwas und man bekommt als Leser mit, wie es ihm geht wenn die Medikamentendosis reduziert wird.

Auch wie so scheinbar alltägliche Sachen, wie mit der Bahn nachhause fahren oder dann alleine in seiner Wohnung über Nacht bleiben, stellen dann für ihn plötzlich große Probleme da.


Ich fand das Buch richtig gut und ich bewundere den Autor auch darüber so offen über seine Sucht zu sprechen, denn oft wird sowas unter den Tisch gekehrt und keiner soll was mit bekommen wenn mal was im Leben schief läuft.

Auch fand ich es toll, dass man durch das Tagebuch mitbekommt, was bestimmte Medikamente anrichten können und dabei werden sie Tag täglich in Deutschland verschrieben. 

Hier bekommt man sehr deutlich gezeigt, welche Wahnvorstellungen sie auslösen können und wie es dazu führen kann das Menschen vereinsamen.


Auch fand ich es sehr erschreckend, dass die Krankenkasse nur sehr wenige Therapieplätze für sowas stellt, da bei dieser Sucht das Ausschleichen wesentlich länger dauert wie z.B bei einem Alkoholkranken und deshalb auch mehr kostet.

Ist für mich eigentlich ein Unding, das man mit so einem Problem länger auf einer Warteliste steht.


Alles in einem fand ich das Buch toll und wünsche mir wirklich, dass es noch mehr Menschen gibt, die den Mut dazu haben so offen über ein Problem zu reden, dass es öfters in Deutschland gibt.


Cover des Buches Station Neun (ISBN: 9783944771380)
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Rezension zu "Station Neun" von Berger Anton M.

Bärbel_Zimmer
Dreißig Tage Entzug

Das Tagebuch beschreibt den Medikamentenentzug des Anton M. Berger. Anton leidet unter Angststörungen, die er mit Medikamenten bekämpft. Mit der Zeit braucht er immer höhere Dosen, um den Tag zu überstehen. Nach 2 erfolglosen Therapien begibt er sich ein drittes Mal in Therapie. Er beginnt, seine Gefühle und Ängste aufzuschreiben.


Da es ein Tagebuch ist, gibt es keine zusammenhängende Kapitel. An den Schreibstil muss man sich erst mal gewöhnen. Es ist schade, dass das Buch nach 30 Tagen Krankenhaus endet und man nicht erfährt, wie es Anton danach ergeht.

Mich hat das Tagebuch sehr berührt und auch zum Nachdenken gebracht.

Das Cover passt gut zum Inhalt des Buches.


Dieses Buch sollte jeder lesen, um die Menschen, die in die Abhängigkeit von Alkohol oder Medikamenten geraten sind, zu verstehen.


Ich wünsche Anton M. Berger, dass er seine Ängste ohne Medikamente in den Griff bekommen hat.

Cover des Buches Station Neun (ISBN: 9783944771380)
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Rezension zu "Station Neun" von Berger Anton M.

theophilia
4 Wochen in der Klinik

 Klappentext: „Ich leide an einer Angststörung. Ein Medikament macht die Krankheit erträglicher. Aber es macht auch abhängig. Bald nehme ich das Mittel täglich. So lange, bis kein Weg mehr an einem Entzug vorbeiführt.
Auf Station Neun, der Entzugsstation eines Krankenhauses, werde ich langsam von der Droge entwöhnt. Da sind Alkoholiker, Medikamenten- und Drogenabhängige. Bunt zusammengewürfelt in der sterilen Krankenhausatmosphäre.
 Der Entzug führt mich an den Rand des Wahnsinns. Ich schreibe Tagebuch.“

Meine Meinung          

Das Buch ist ein reines Tagebuch seines vierwöchigen Aufenthaltes von Herrn Berger aus der Zeit seines Entzugs. . Mit allen Tiefen, Ängsten, Wahnvorstellungen.

Ich hätte mir Hintergrundwissen zum Thema Angststörung gewünscht und ein Kapitel wie es Herrn Berger ein Jahr später erging. Es ist nur eine Veröffentlichung des Tagebuches. Nicht mehr

Es ist schade nichts Genaueres über den Autor zu erfahren ist. Das Buch schreit mit jeder Seite: Wird es Herr Berger schaffen ohne Medizin zu leben? Ob er es schaft ??? Das erfahrt ihr am Ende des Buches!!

Fazit

4 Wochen in der Klinik

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