Berlitz Charles und William L. Moore Das Philadelphia Experiment. Berechtigte Übersetzung von Elisabeth Hartweger

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Inhaltsangabe zu „Das Philadelphia Experiment. Berechtigte Übersetzung von Elisabeth Hartweger“ von Berlitz Charles und William L. Moore

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  • Selbst nach über 30 Jahren noch spannend

    Das Philadelphia Experiment. Berechtigte Übersetzung von Elisabeth Hartweger

    mercurial_mind

    06. September 2013 um 10:23

    Das Philadelphia-Experiment gehört zu den interessantesten unerklärlichen Phänomenen des vergangenen Jahrhunderts. Dieser modernen Legende zufolge sollen die Amerikaner 1943 im Hafen von Philadelphia den Geleitzerstörer USS Eldridge mittels starkem Magnetfeld zum Verschwinden gebracht haben. Die Eldridge hat sich in einem 300 Meilen entfernten Hafen kurzzeitig materialisiert, wieder entmaterialisiert und erschien daraufhin erneut an ihrem ursprünglichen Liegeplatz in Philadelphia. Das Experiment hatte auf die Besatzung der Eldridge einen verheerenden Effekt. Einige der an Bord befindlichen Männer verschwanden spurlos, andere verschmolzen mit dem Schiffsstahl oder trugen bleibende psychische Schäden davon. Charles Berlitz und sein Co-Autor William Moore legen in diesem Buch die leider nur sehr spärlichen Fakten dar, denn die gesamte Legende geht ausschließlich auf einige Briefe zurück, die ein gewisser Carl Allende an einen Verfasser von Büchern über Ufologie geschrieben hat. In den Briefen behauptet Allende, Zeuge des Experiments gewesen zu sein, weil er auf einem Schiff Dienst versah, das sich während des Experiments in Sichtweite der Eldridge befand. Selbst die intensiven Nachforschungen, die Berlitz und Moore in den Siebzigern betrieben haben, brachten keine handfesten Hinweise zutage, welche Allendes Aussagen hinreichend bestätigen würden. Das mutet seltsam an, zumal an einem Experiment dieser Größenordnung eine große Anzahl von Menschen beteiligt gewesen sein muss und man annehmen sollte, dass trotz möglicherweise auferlegter strikter Geheimhaltungspflicht seitens des US-Militärs der eine oder andere Fakt im Lauf der Zeit durchsickert. Andererseits haben es Ereignisse dieser Art an sich, ihre Geheimnisse nicht preiszugeben, sonst würden sie keinen Eingang in die Literatur über unerklärliche Phänomene gefunden haben. Außerdem fußen Legenden zumeist auf einem Fünkchen Wahrheit. Ob das Philadelphia-Experiment in der von dem vorgeblichen Augenzeugen beschriebenen Form stattgefunden hat, wird wohl für immer ein ungelöstes Rätsel bleiben. Doch wer sich für mysteriöse Vorkommnisse interessiert, findet in diesem kurzweilig geschriebenen Buch auf jeden Fall die passende Lektüre, obgleich es vor über 30 Jahren verfasst wurde. Wie in seinen anderen Büchern versteht es Charles Berlitz meisterhaft, die dürftigen Fakten spannend darzulegen und ohne Eigenspekulation oder gar Hinzufabulieren die gänsehauterzeugenden Elemente herauszustellen, die solche Vorkommnisse an sich haben, weshalb sie uns selbst nach Jahrzehnten noch immer zu fesseln vermögen.

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