Bernadette Calonego Die Fremde auf dem Eis

(10)

Lovelybooks Bewertung

  • 12 Bibliotheken
  • 3 Follower
  • 0 Leser
  • 10 Rezensionen
(6)
(3)
(1)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Die Fremde auf dem Eis“ von Bernadette Calonego

Valerie Blaine kann ein dunkles Kapitel in der Vergangenheit ihrer Familie nicht mehr verdrängen – den gewaltsamen Tod ihrer Mutter während einer Arktis-Expedition. Ihr Vater, einst ein berühmter Eishockeyspieler, wollte nie über die Tragödie sprechen. Aber jetzt, nach dreißig Jahren, verschlägt es Valerie als Reiseleiterin mit einer Gruppentour in die Nähe des Unglücksortes. Und in die Nähe eines verwegenen Mannes. Im Inuit-Dorf Inuvik ist jedoch ein anderer Tod in aller Munde: Die Leiche einer jungen Frau wird am Rand der Eisstraße nach Tuktoyaktuk gefunden. Einige Tage später fliehen Inuit-Jäger, die einem Eisbären auflauern, vor einer riesigen Explosion auf dem Eis des Arktischen Ozeans. Weitere beunruhigende Ereignisse folgen ... die örtliche Polizei erhält Verstärkung aus der Hauptstadt, die Ermittler stoßen bei der Aufklärung der Vorfälle auf erschreckende Geheimnisse.

Eine interessante Geschichte mit zu vielen Charakteren und Handlungen

— Anneja

Es gibt viel Wissenswertes über das Leben in der Arktis zu erfahren. Das wiegt die etwas schwache Konstruktion des Kriminalfalles teilweise

— Claddy

Die Eisstraße in Kanadas hohem Norden birgt ihre ganz eigenen Gefahren.

— Waschbaerin

Weckt die Sehnsucht nach Kanadas Eiswelt, fesselt durch einen spannungsreichen Plot

— fredhel

Eine Geschichte über das ewige Eis, dir mir schier den Atem geraubt hat!

— Ninasan86

Frostige Eiszeit im fernen Kanada...

— dreamlady66

Packend und fesselnd

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Der Thriller entführt uns in die Eiswelten Kanadas

— Annafrieda

Ein packender Krimi, der in eine unwirkliche Eislandschaft entführt und so manches Geheimnis für den Leser bereithält.

— Gelinde

Geheimnisse aus Kanadas Norden

— eiger

Stöbern in Romane

Lied der Weite

Was ist ein gelingendes Leben? Warmherziger Roman um diese Frage; Figuren, die man mit nach Hause nehmen möchte. Großartig!

alasca

Die Hauptstadt

Geistreich, ja, stellenweise amüsant, aber zu großen Teilen zäh und verzettelt. 3-4 Sterne.

Apfelgruen

Der verbotene Liebesbrief

Kein klassisches Buch von Lucinda Riley aber dennoch unglaublich fesselnd!

Miii

Schloss aus Glas (Filmausgabe)

Eindrückliche Biografie über einer Kindheit zwischen Alkoholismus, Gewalt, Vernachlässigung, Geschwisterliebe, Freiheit und Träumen.

black_horse

Underground Railroad

Ein bedrückendes Buch, dass leider noch immer aktuell ist.

sofalxx

Und es schmilzt

Intensiv. Verstörend. Lesenswert. Die nüchterne Sprache und die emotionale Distanziertheit der Protagonistin bilden eine perfekte Symbiose.

Wiebke_Schmidt-Reyer

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Wenn das Eis dich ruft

    Die Fremde auf dem Eis

    Anneja

    09. October 2017 um 19:13

    Winter, Schnee und Kälte. Bald kommen sie wieder in unsere Lande und treibt uns dazu die warmen Sachen heraus zu holen. Die Temperaturen, die wir allerdings als kalt bis eisig empfinden, herrschen in anderen Ländern unserer Welt im Sommer. Dazu gehört auch das antarktische Kanada, über welches im Buch berichtet wird.Ich hatte das Buch letztes Jahr gewonnen und musste nun entsetzt feststellen, das ich es noch nicht gelesen hatte. Dies wollte ich natürlich schnell nachholen und begann damit. 10 Seiten weiter war ich dann bereits in eine Welt eingetaucht, die mich einfach nur verblüffte.Warum? Lest selbst.Wenn es etwas neben dem ganzen Schnee gab, dann waren es Charaktere. Im Laufe der Geschichte lernten wir immer mehr Personen kennen, die teils zur Geschichte beitrugen, sie aber auch teils verwirrter machten.Valerie ist eine der Hauptpersonen des Buches, der mir leider nicht so ganz gefiel. Wir erfuhren sehr viel über ihre Vergangenheit,welche nicht immer leicht zu verstehen war, da man Handlungen nicht nachvollziehen konnte. Die Trennung von ihrem Mann, verstand ich zum Beispiel keineswegs. Zur Geschichte ihrer Eltern möchte ich hier nicht all zu viel sagen, da sich diese im Laufe des Buches immer mehr aufbaute und schließlich auch gelöst wurde.Was sie allerdings wieder sympathisch machte, war ihre Art, Touristen das Land, welches nur aus Eis und Schnee zu bestehen schien, schmackhaft zu machen. Sie führte ihre Gruppe vorbildlich an und gab spannende Informationen, die man als Leser förmlich aufsog.Clem Hardeven, dagegen konnte durchweg überzeugen. Der Behüter der Eisstrasse legte eine große Portion Neugier an den Tag, die hin und wieder störte. Allerdings merkte man einfach, das sich dieser Mann um seine Umgebung sorgte. Er wollte Sicherheit sowohl für die vielen Völker als auch für Arbeiter oder Touristen.Natürlich gab es noch viele weitere Charaktere im Buch. Da aber die Fülle an Personen dafür sorgte , das man stellenweise nicht mehr wusste, wer, wer war und welches Amt er trug, wäre es für mich unmöglich gewesen sie alle zu benennen.Gerade da die Geschichte in einem Land spielte, das viele noch nie besucht hatten, hätte ich mir gewünscht, das man sich mehr auf die Völker bezogen hätte und ihren Kampf gegen die Außenwelt. Ich kam sehr gut in das Buch und fühlte mich bereits nach einigen Seiten mehr als wohl. Die Geschichte versprach viel und lieferte auch viel, was ihr am Ende zum Verhängnis wurde.Tatsächlich ist man im Buch sehr schnell mit den Charakteren und den vielen Handlungssträngen überfordert.Ein Mord, Überfälle, Explosionen, Vergiftungen, falsche Freunde, die Liste der Dinge die im Buch geschahen war lang und verzweigte sich hin und wieder, was nur noch mehr verwirrte. Hier hätte ich mich gefreut, wenn man die Reise auf mehrere Bücher verteilt oder Valerie, mehr als einmal, eine Gruppe Touristen durch das Land geführt hätte. Für ein Buch war dies alles einfach zuviel.Wenn nicht gerade etwas geschah, erlaubte es die Autorin in die wundervolle Welt der Arktis einzutauchen. Teils wurde diese so realistisch erläutert, das es mir trotz Decke und Tee gehörig fröstelte. Man hatte einfach das Gefühl mitten im Schnee zu stehen und zu spüren wie die eisige Kälte, den letzten Rest Wärme aus dem Körper zerrte. Besonders spannend erlas sich, das die Autorin die Strecke tatsächlich schon selbst einmal hinter sich gelegt hatte und daher, dieses Buch mit ihren Erfahrungen schmücken konnte. Einmal ist für mich ein Versehen, zweimal kann passieren, auch dreimal kann ich noch verschmerzen. Allerdings entdeckte ich mehr als einmal das Leerzeichen fehlten oder Sätze zum Teil doppelt hintereinander standen. Hier würde ich mir eine Bearbeitung wünschen.Das Cover sprach mich sehr an, da es einfach zu Thematik im Buch passte. Die verschneiten Berge, der vereiste See und die kühlen Farben, einfach wunderschön. Leider aber nicht sehr auffallend. Hier half es auch nicht, den Titel des Buches in Rot zu gestalten, da diese Farbe sehr deplatziert wirkte.Ich konnte es gut verstehen warum man die Gestalt mit auf das Cover genommen hatte. Immerhin stellte sie eine Person im Buch dar. Da es im Buch aber nicht nur um sie ging, hätte ich hier ein anderes Motiv gewählt.Die Idee zum Buch war toll und die Beschreibung der Orte einfach verblüffend. Leider hakte es gewaltig an der Umsetzung der Geschichte und ihren vielen Verläufen, die den Leser schnell verwirrten.

    Mehr
  • Reise in die Arktis

    Die Fremde auf dem Eis

    Claddy

    07. June 2017 um 21:05

    Als Reiseleiterin gerät die Valerie Blaine wieder in die kanadische Arktis, genau in die Gegend, in der vor dreißig Jahren ihre Mutter während einer Expedition unter mysteriösen Umständen ums Leben kam. Der Trip steht unter keinem guten Stern: An der Eisstrasse über das Mackenzie-Delta wird eine unbekannte Tote gefunden.  Die Welt des langen Winters, die Bernadette Calonego vor dem Auge des Lesers erschafft, ist weiß, kalt und faszinierend. Die extremen geologischen Bedingungen bilden eine äußerst präsente, dauerhaft mitbestimmende Basis. Sich In diese ungewöhnliche Kulisse mitsamt ihren Bewohnern und deren Eigenarten, Bräuchen und Legenden entführen zu lassen, macht einen großen Teil des Lesevergnügens aus. Das Aufeinandertreffen der verschiedenen Kulturen, der Umgang miteinander, das sind überaus interessante Aspekte. Sehr bereichernd wäre übrigens eine Landkarte gewesen, um oft erwähnte Orte und Regionen besser einordnen zu können. Eine Verquickung der Vergangenheit mit aktuellen Geschehnissen schenkt der Geschichte Tiefe und Geheimnis. Die Spannung wird auf einem guten Niveau gehalten, der Schreibstil ist leicht und flüssig.  Valerie Blaine steckt in ihrer Begeisterungsfähigkeit für ihre Arbeit und die arktische Umgebung an und vermittelt einen sympathischen, warmherzigen Eindruck. Man wünscht ihr, dass die Fragen, die jetzt so nah an sie heranrücken, Antworten finden, und bangt mit ihr, wenn Gefahr aufzieht. Und man hofft auf etwas Romantik, die sich zwischen ihr und dem Eismeister Clem Hardeven doch bitte entwickeln möge! Ein wenig konfus zeigt sich indes der Kriminalfall an sich, verwirrende Entwicklungen erscheinen teilweise als willkürlich. Zu viele Spuren werden ausgelegt, nicht nur, um in die Irre zu leiten, sondern um abzulenken. Dabei bleibt die Plausibilität etlicher Aktionen auf der Strecke, sogar die Glaubwürdigkeit des Gesamtkonstrukts leidet.  Der Krimileser, der einen ausgeklügelten und scharfsinnigen Plot erwartet, wird hier eher weniger auf seine Kosten kommen. Wer aber ausgefallene Rahmenbedingungen zu schätzen weiß und etwas Wissbegier mitbringt, insbesondere was das Leben und die Gemeinschaft am nördlichen Polarkreis betrifft, wird den Roman genießen.

    Mehr
  • Buchverlosung zu "Die Fremde auf dem Eis" von Bernadette Calonego

    Die Fremde auf dem Eis

    BernadetteCalonego

    Kanada. Krimi, Kälte, Kälte, Kälte. Nachdem die letzte Verlosung so gut lief, hier noch eine Chance für euch! Kurzer Inhalt des Buches: Valerie Blaine kann ein dunkles Kapitel in der Vergangenheit ihrer Familie nicht mehr verdrängen – den gewaltsamen Tod ihrer Mutter während einer Arktis-Expedition. Ihr Vater, einst ein berühmter Eishockeyspieler, wollte nie über die Tragödie sprechen. Aber jetzt, nach dreißig Jahren, verschlägt es Valerie als Reiseleiterin mit einer Gruppentour in die Nähe des Unglücksortes. Und in die Nähe eines verwegenen Mannes. Im Inuit-Dorf Inuvik ist jedoch ein anderer Tod in aller Munde: Die Leiche einer jungen Frau wird am Rand der Eisstraße nach Tuktoyaktuk gefunden. Einige Tage später fliehen Inuit-Jäger, die einem Eisbären auflauern, vor einer riesigen Explosion auf dem Eis des Arktischen Ozeans. Weitere beunruhigende Ereignisse folgen ... die örtliche Polizei erhält Verstärkung aus der Hauptstadt, die Ermittler stoßen bei der Aufklärung der Vorfälle auf erschreckende Geheimnisse. (Ich bin jetzt auch auf Instagram: https://www.instagram.com/bernadettecalonegoauthor/)

    Mehr
    • 113
  • Über die Eisstraße in den Norden Kanadas

    Die Fremde auf dem Eis

    Waschbaerin

    18. April 2017 um 19:46

    Die Autorin Bernadette Calonego führt den Leser in ihrem Roman „Die Fremde auf dem Eis“ in den höchsten Norden Kanadas, dort wo die beherrschende Jahreszeit der Winter ist. In diesem kargen Landstrich bestimmt Eis das Leben der Menschen. Im Winter, wenn der Fluss dick zufriert, wird dieser zur Eisstraße. Die Fahrer der schweren Trucks werden andernorts als Helden gefeiert, worüber sie nur schmunzeln, da sie sich selbst so nicht empfinden. Sie tun ihre Arbeit, aber als Helden fühlen sie sich nicht.   Valerie Blaine, die Protagonistin des Romans, organisiert Erlebnisreisen und ihr Ziel ist Inuvik. Für sie birgt dieser Ort ein schmerzliches Geheimnis. Hier kam ihre Mutter vor dreißig Jahren unter mysteriösen Umständen ums Leben. Hatte ihr Vater, ein ehemals berühmter Eishockeyspieler etwas mit deren Tod zu tun? Dies, als auch der Tod einer jungen Frau, die am Rande der Eisstraße nach Tuktoyaktut gefunden wird, stehen im Mittelpunkt des Buches. Was hat es sich mit der schweren Explosion unter dem Eis auf sich, die Inuit-Jäger, die hinter einem Eisbären her sind, fliehen lässt? Für mich war es faszinierend über die Eingeborenen, die Inuits, zu lesen und natürlich suchte ich im Internet mehr über dieses Volk zu erfahren. Es gibt sogar eine Seite, in der man diese Menschen in ihrer Sprache reden hören kann. Für uns ein Zungenbrecher. Aber der Versuch macht Spaß, einzelne Sätze zu wiederholen.  Die Abwehrstellungen der Amerikaner an der kanadischen Grenze gegen einen russischen Angriff im Kalten Krieg, kommen hier ebenso zur Sprache wie die Jagd der Inuits und das Verarbeiten der erlegten Tiere. Das alles fesselte mich. Doch auf der anderen Seite bekommt das Buch das Flair eines typischen Frauenromans. Zwei gegensätzliche Erzählstränge prallen aufeinander – männliches Abenteuer (Eisfahrer und Jagd) mit Frauenroman. Zwar gelingt der Autorin dieser Spagat und der Mord an der jungen Frau, dazu noch Überfälle, bauen Spannung auf. Jedoch ist das Genre Frauenroman nicht so mein Ding.   Wer aber beide Kategorien gerne vereint sieht, wird von diesem Buch sicherlich begeistert sein.

    Mehr
  • Eiswelt

    Die Fremde auf dem Eis

    fredhel

    17. February 2017 um 13:41

    Valerie Blaine hat sich nach ihrer gescheiterten Ehe in der Arktis eine berufliche Existenz aufgebaut. Sie veranstaltet geführte Touren zu den Sehenswürdigkeiten, doch die heile weisse Welt bekommt Risse durch den Tod einer jungen Tänzerin. Es geschehen noch weitere Übergriffe auf Freunde und Bekannte. Die Hinweise verdichten sich, dass jemand Valeries geheimnisvoller Familiengeschichte auf der Spur ist. Zum einen ist der Handlungsstrang um Valerie sehr, sehr spannend aufgebaut. So spannend, dass ich das Buch in zwei Tagen ausgelesen habe. Es gibt aber auch noch andere Personen, die andere krumme Dinge mauscheln. Diese Nebenschauplätze sind in meinen Augen wichtig, um neben der atmosphärisch wunderbar geschilderten Natur auch dezent auf die Problematik der Ureinwohner aufmerksam zu machen und auch auf die politisch brisante Situation von Kanadas Aussengrenzen, die nicht so effektiv geschützt werden können, wie es notwendig ist.  Bernadette Calonego hat mich in eine mir fremde Welt geführt, sie mir so anschaulich geschildert und Fernweh geweckt, dass ich die Schauplätze mir per Google angeschaut und ihre Welt 1:1 wiedererkannt habe.  Aber das Hauptaugenmerk liegt natürlich auf der Krimihandlung, und die lässt einen nicht mehr los, bis man die Lösung kennt.

    Mehr
  • Buchverlosung zu "Die Fremde auf dem Eis" von Bernadette Calonego

    Die Fremde auf dem Eis

    BernadetteCalonego

    Kanada, Krimis, Kälte: Mein neuer Kanada-Krimi spielt in der Arktis!Zum Inhalt: Valerie Blaine kann ein dunkles Kapitel in der Vergangenheit ihrer Familie nicht mehr verdrängen – den gewaltsamen Tod ihrer Mutter während einer Arktis-Expedition. Ihr Vater, einst ein berühmter Eishockeyspieler, wollte nie über die Tragödie sprechen. Aber jetzt, nach dreißig Jahren, verschlägt es Valerie als Reiseleiterin mit einer Gruppentour in die Nähe des Unglücksortes. Und in die Nähe eines verwegenen Mannes. Im Inuit-Dorf Inuvik ist jedoch ein anderer Tod in aller Munde: Die Leiche einer jungen Frau wird am Rand der Eisstraße nach Tuktoyaktuk gefunden. Einige Tage später fliehen Inuit-Jäger, die einem Eisbären auflauern, vor einer riesigen Explosion auf dem Eis des Arktischen Ozeans. Weitere beunruhigende Ereignisse folgen ... die örtliche Polizei erhält Verstärkung aus der Hauptstadt, die Ermittler stoßen bei der Aufklärung der Vorfälle auf erschreckende Geheimnisse. (Ich bin jetzt auch auf Instragram: https://www.instagram.com/bernadettecalonegoauthor/)

    Mehr
    • 66
  • Die Fremde auf dem Eis - warm anziehen!

    Die Fremde auf dem Eis

    Ninasan86

    22. January 2017 um 15:12

    Zum Inhalt: Valerie Blaine kann ein dunkles Kapitel in der Vergangenheit ihrer Familie nicht mehr verdrängen – den gewaltsamen Tod ihrer Mutter während einer Arktis-Expedition. Ihr Vater, einst ein berühmter Eishockeyspieler, wollte nie über die Tragödie sprechen. Aber jetzt, nach dreißig Jahren, verschlägt es Valerie als Reiseleiterin mit einer Gruppentour in die Nähe des Unglücksortes. Und in die Nähe eines verwegenen Mannes. Im Inuit-Dorf Inuvik ist jedoch ein anderer Tod in aller Munde: Die Leiche einer jungen Frau wird am Rand der Eisstraße nach Tuktoyaktuk gefunden. Einige Tage später fliehen Inuit-Jäger, die einem Eisbären auflauern, vor einer riesigen Explosion auf dem Eis des Arktischen Ozeans. Weitere beunruhigende Ereignisse folgen ... die örtliche Polizei erhält Verstärkung aus der Hauptstadt, die Ermittler stoßen bei der Aufklärung der Vorfälle auf erschreckende Geheimnisse.Über die Autorin: Bernadette Calonego wurde in Stans/Schweiz geboren. Sie lebt und arbeitet seit dem Jahr 2000 als Schriftstellerin und freie Auslandskorrespondentin in Vancouver/Kanada.Unter anderem schreibt sie für die “Süddeutsche Zeitung” in München, den “Standard” in Wien, den “Tages-Anzeiger” und die “Finanz und Wirtschaft” in Zürich und eine Reihe wichtiger deutschsprachiger Medien.Sie hat auch Geschichten in folgenden Zeitungen und Magazinen veröffentlicht: GEO, Vogue, SZ-Magazin, Neue Zürcher Zeitung, natur + kosmos, foto magazin, Börse Online, EMMA, abenteuer + reisen, Häuser, Weltwoche, das österreichische Wochenmagazin Profil u.a.Für den Schweizer Rundfunk berichtet sie regelmäßig aus Kanada.Mein Fazit und meine Rezension:Valerie Blaine hütet ein Familiengeheimnis oder vielmehr ein dunkles Geheimnis, das über ihrer Familie hängt und das sie nicht lüften kann! Während einer Expedition ist ihre Mutter auf gewaltsamen Wege ums Leben gekommen, ihr Vater, der zugegen war, berichtet jedoch nichts darüber und hüllt sich in den Mantel des Schweigens. Auch Jahre nach ihrem Tod wissen ihre drei Kinder nicht, was damals wirklich geschehen ist. Dreißig Jahre später kann Valerie ihrem Drang nicht nachgeben und führt eine Touristengruppe in die Nähe des Unglücksortes und gerade auf dieser Tour häufen sich sonderbare Vorfälle und leider auch Unglücksfälle; so ist die weiße Tote auf dem ewigen Eis nicht der einzige Fall, der Valerie und ihre Freunde aus dem Dorf Inuvik in Atem hält. Ein toter Schlittenhund, ein großes Eisloch und ihre verschwundene Freundin Sedna, die sich auf merkwürdige Art und Weise sehr für das Leben von Valeries Familie interessiert setzten allen Bewohnern und auch Touristen zu. Doch auch im ewigen Eis gibt es Gesetze, die eingehalten werden müssen und die auch Journalisten und neugierigen Menschen bald zur tödlichen Gefahr werden können ... Ich habe das Buch "Die Fremde auf dem Eis" freundlicherweise von der Autorin erhalten und ich muss sagen: die Geschichte hat voll und ganz meinen Geschmack getroffen! Bislang bin ich noch nicht in den Genuss ihrer weiteren Romane gekommen, doch ihr Schreibstil ist so fesselnd, dass ich mir das jetzt überlegen werde und mein Bücherregal um einige Weitere erweitern werde :) Gerade ihre detailgenauen Beschreibungen der Landschaft oder auch der Menschen, haben es mir sehr leicht gemacht, mich in das Buch und die mysteriöse Geschichte um Valerie und Sedna einzufinden. Valerie, einst eine großartige Journalistin mit ehrgeizigen Plänen, hat es nun in das ewige Eis verschlagen, um dort Touristengruppen die Schönheit dort näher zu bringen. Doch man merkt ihr an, dass sie sehr angespannt ist. Kurz vor ihrem Aufbruch mit der Gruppe erhält sie einen mysteriösen Anruf ihrer einst so engen Freundin Sedna, die sie um Hilfe bittet. Dann ist Sedna mit einem Mal verschwunden und ihre Spuren führen sie hoch in den Norden. Doch Sedna ist kein unbeschriebenes Blatt, sie führt etwas im Schilde und das gilt es herauszufinden. Was mich sehr fasziniert hat ist die Tatsache, dass Bernadette Calonego allein durch ihre Worte sogar eine Winterlandschaft vor meinem inneren Auge heraufbeschwören und auch die eisige Kälte in mir aufsteigen lassen konnte! Selbst mir war es zwischendurch kalt (auch wenn ich eingemummelt auf der Couch gesessen und dem Buch lesend verfallen war), die Atmosphäre hat mich einfach vollends gefangen genommen! Doch nicht nur das "Klima" während dem Lesen hat mich sehr beeindruckt, sondern auch die Geschichte selbst. Obwohl nach und nach immer mehr Protagonisten aufgetaucht sind, so war es doch ein Leichtes für mich, sie auseinander zu halten und alle wieder einordnen zu können. Auch die einzelnen Vorfälle waren sehr gut gewählt und haben die Spannung während dem Lesen Aufrecht erhalten. Obwohl ich etwas skeptisch war, als es doch noch mehr Vorfälle wurden, hat sich meine Befürchtung - dass der "Rote Faden" verloren geht - nicht bewahrheitet!Bernadette Calonego weiß einfach, wie sie ihre Leser auf Trab hält und sie immer wieder neu in das ewige Eis ziehen kann! Eine klare Leseempfehlung von mir an euch!

    Mehr
  • Frostige Eiszeit im fernen Kanada...

    Die Fremde auf dem Eis

    dreamlady66

    13. January 2017 um 23:53

    (Klappentext übernommen) Valerie Blaine kann ein dunkles Kapitel in der Vergangenheit ihrer Familie nicht mehr verdrängen – den gewaltsamen Tod ihrer Mutter während einer Arktis-Expedition. Ihr Vater, einst ein berühmter Eishockeyspieler, wollte nie über die Tragödie sprechen. Aber jetzt, nach dreißig Jahren, verschlägt es Valerie als Reiseleiterin mit einer Gruppentour in die Nähe des Unglücksortes. Und in die Nähe eines verwegenen Mannes. Im Inuit-Dorf Inuvik ist jedoch ein anderer Tod in aller Munde: Die Leiche einer jungen Frau wird am Rand der Eisstraße nach Tuktoyaktuk gefunden. Einige Tage später fliehen Inuit-Jäger, die einem Eisbären auflauern, vor einer riesigen Explosion auf dem Eis des Arktischen Ozeans. Weitere beunruhigende Ereignisse folgen ... die örtliche Polizei erhält Verstärkung aus der Hauptstadt, die Ermittler stoßen bei der Aufklärung der Vorfälle auf erschreckende Geheimnisse. Zur Autorin: Bernadette Calonego wurde in Stans/Schweiz geboren. Sie lebt und arbeitet seit dem Jahr 2000 als Schriftstellerin und freie Auslandskorrespondentin in Vancouver/Kanada. Schreibstil/Fazit: DANKE für meine Zusage an dieser wunderbaren Buchverlosung. Ich habe diesen Roman mit 222 Seiten & 40 Kapiteln aus der Edition M inkl. angenehmen Schriftbild & teilweise recht kurzknappen Kapiteln jetzt im Weihnachtsurlaub lesen und verarbeiten können. Sehr passend zur frostigschaurigen Jahreszeit. Dies ist Bernadette's 4. Thriller und der 3. bereits, der in Kanada spielt, wo Du ja auch schon länger beheimatet bist - somit kennst Du Land & Leute quasi wie aus der Westentasche - das merkt man - flüssiger, sehr angenehmer & detailgetreuer Schreibstil (mit wunderbaren Landschaftsbeschreibungen), der sich lockerleicht vom Hocker lesen lässt - ebenso von Anfang an fetzte und mich magisch in seinen Bann zog - ich verspürte Soggefahr & wurde regelrecht in meinem Sessel gefesselt. Überraschende Wendungen nicht ausgeschlossen...absolut spannend & perfekt in Szene gesetzt, daher auch verdient die Höchstpunktzahl, Chapeau! Dies war mein erstes Werk von Dir - bitte bald mehr davon - welch' prickelndes Lesevergnügen,, definitiv! Ab sofort habe ich Dich "unter weiterer Beobachtung"! :)

    Mehr
    • 2
  • Buchverlosung zu "Die Fremde auf dem Eis" von Bernadette Calonego

    Die Fremde auf dem Eis

    BernadetteCalonego

    zu Buchtitel "Die Fremde auf dem Eis" von Bernadette Calonego Dies ist mein vierter Thriller und der dritte, der In Kanada spielt, wo ich lebe. Kurzer inhalt: Die Reiseleiterin Valerie Blaine kann ein dunkles Kapitel in der Vergangenheit ihrer Familie nicht mehr verdrängen – den gewaltsamen Tod ihrer Mutter während einer Arktis-Expedition. Ihr Vater, einst ein berühmter Eishockeyspieler, wollte nie über die Tragödie sprechen. Aber jetzt, nach dreißig Jahren, verschlägt es Valerie als Reiseleiterin mit einer Gruppentour in die Nähe des Unglücksortes. Und in die Nähe eines verwegenen Mannes. Im Inuit-Dorf Inuvik ist jedoch ein anderer Tod in aller Munde: Die Leiche einer jungen Frau wird am Rand der Eisstraße nach Tuktoyaktuk gefunden. Einige Tage später fliehen Inuit-Jäger, die einem Eisbären auflauern, vor einer riesigen Explosion auf dem Eis des Arktischen Ozeans. Weitere beunruhigende Ereignisse folgen ... die örtliche Polizei erhält Verstärkung aus der Hauptstadt, die Ermittler stoßen bei der Aufklärung der Vorfälle auf erschreckende Geheimnisse.

    Mehr
    • 86
  • Die Fremde auf dem Eis

    Die Fremde auf dem Eis

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. January 2017 um 09:44

    Valerie Blaine ist als Reiseleiterin mit einer Gruppe auf einer Arktis Expedition. Sie hat ein dunkles Kapitel aus der Vergangenheit, ihre Mutter war vor langer Zeit während einer Arktis-Expedition gewaltsam zu Tode gekommen. Valeries Vater wollte nie darüber sprechen. Sie ist mit der Gruppe ganz in der Nähe des damaligen Unglücksortes. Und es scheint plötzlich Spuren in die Vergangenheit zu geben. Eine Frau erscheint bei einem Vortrag von Valerie, die angeblich ihre Mutter gekannt hat. Und dann wird auch noch eine tote Frau am Rand der Eisstrasse nach Tuktoyaktuk aufgefunden. Zudem gibt es plötzliche Explosionen und weitere beunruhigende Ereignisse geschehen und die Ermittler aus der Stadt stoßen auf erschreckende Geheimnisse. Bernadette Calonego hat einen tollen Schreibstil, der mir sehr gut gefallen hat, flüssig, klar und fesselnd, so dass ich durch das Buch fliegen konnte. Die nach und nach an die Oberfläche tretenden Geheimnisse und Geschehnisse der Vergangenheit, machten die Geschichte umso spannender und man war neugierig, wie alles zusammenpasst. Valerie trifft Menschen, die ihre Eltern kannten und erfährt endlich mehr. Die verschiedenen Handlungsstränge flossen harmonisch ineinander und somit fügte sich alles perfekt zusammen. Die bildhaft beschriebene wunderschöne Natur und viele Informationen zu in der Arktis lebenden Menschen waren äußerst interessant und geschickt in die Geschichte eingebunden, genauso wie die Liebesgeschichte zwischen Valerie und Cem. Mich hat an diesem Buch sehr begeistert, dass jeder Handlungsstrang das richtige Maß an Mitteilungen und Ereignissen hatte und genau die richtige Aufmerksamkeit bekam, die es benötigte, es war nichts überzogen oder zu langatmig erzählt.   Fazit: Ein unglaublich spannender und interessanter Roman, dazu bildhaft beschrieben die wunderschöne Natur der Arktis und Kanada. Dieses Buch hat mir nicht nur tolle Lesestunden beschert und mich begeistert und gefesselt. Ich bekam zusätzlich viele tolle Informationen über das Leben in der Arktis und die Menschen, die dort leben. 5 Sterne und absolute Leseempfehlung.  

    Mehr
  • Der Thriller entführt uns in die Eiswelten Kanadas

    Die Fremde auf dem Eis

    Annafrieda

    07. January 2017 um 10:33

    Valerie Blaine bietet Eistouren für Touristen in der Arktis Kanadas an. Vor 30 Jahren verlor sie in der Gegend bei einer Expedition ihre Mutter unter mysteriösen Umständen, die nie aufgeklärt wurden. Dieser Umstand lässt sie nicht mehr in Ruhe. Außerdem wird auf der Eisstraße eine tote Frau gefunden. Die Polizei ermittelt. Wir lernen den Eismeister Glem kennen, der bei der Aufklärung des Mordes eine große Rolle übernimmt und außerdem sein Herz für Valerie entdeckt hat. Weiterhin gibt es eine große Explosion im Eis. Bernadette Calonego weiß die Handlungsstränge geschickt miteinander zu verweben. Mich hat nicht nur der Plot gefangen genommen, sondern auch die Beschreibung rund um die Handlung. Ich habe während dieser Lektüre sehr viel gelernt über das Volk der Inuit, über ihr Leben, ihre Entwurzelung, ihre Vergangenheit und ihren Glauben. Sehr faszinierend. Außerdem habe ich mich in die eiskalten Welten Kanadas versetzt gefühlt. Es ist erstaunlich, was Menschen auf sich nehmen, der Natur zu trotzen. Diese Beschreibungen waren keineswegs unpassend, sie waren in die Story integriert und gehörten zur Geschichte. Fazit: Alles in allem hat mir dieser Thriller sehr gut gefallen. Calonegos guter Schreibstil führt konsequent durch das ganze Buch. Sie versteht es , ihre Story lebendig und gut zu erzählen. Nebenbei lernt man noch was dabei ohne mit dem erhobenen Zeigefinger zu winken. Gute Unterhaltung, ein guter Schreibstil macht Lust auf Mehr.

    Mehr
  • Buchverlosung zu "Die Fremde auf dem Eis" von Bernadette Calonego

    Die Fremde auf dem Eis

    BernadetteCalonego

    Dies ist mein vierter Thriller und der dritte, der In Kanada spielt, wo ich lebe. Kurzer inhalt: Die Reiseleiterin Valerie Blaine kann ein dunkles Kapitel in der Vergangenheit ihrer Familie nicht mehr verdrängen – den gewaltsamen Tod ihrer Mutter während einer Arktis-Expedition. Ihr Vater, einst ein berühmter Eishockeyspieler, wollte nie über die Tragödie sprechen. Aber jetzt, nach dreißig Jahren, verschlägt es Valerie als Reiseleiterin mit einer Gruppentour in die Nähe des Unglücksortes. Und in die Nähe eines verwegenen Mannes. Im Inuit-Dorf Inuvik ist jedoch ein anderer Tod in aller Munde: Die Leiche einer jungen Frau wird am Rand der Eisstraße nach Tuktoyaktuk gefunden. Einige Tage später fliehen Inuit-Jäger, die einem Eisbären auflauern, vor einer riesigen Explosion auf dem Eis des Arktischen Ozeans. Weitere beunruhigende Ereignisse folgen ... die örtliche Polizei erhält Verstärkung aus der Hauptstadt, die Ermittler stoßen bei der Aufklärung der Vorfälle auf erschreckende Geheimnisse.

    Mehr
    • 91
  • Die Fremde auf dem Eis

    Die Fremde auf dem Eis

    Gelinde

    10. November 2016 um 17:16

    Die Fremde auf dem Eis, von Bernadette CalonegoCover:Passend zur Geschichte: Schnee und Eis soweit das Auge reicht.Inhalt: Eine junge Frau die einem Familiengeheimnis auf die Spur kommt.Eine Landschaft so unglaublich und faszinierend, so weit, kalt und abweisend, so unberechenbar und tödlich und genau dadurch so anziehend.Nach dreißig Jahren verschlägt es Valerie als Reiseleiterin in die Gegend in der ihre Mutter bei einer Arktis-Expedition, mit ihrem Vater, den Tod fand.Nie wurde darüber geredet, alles wurde verschwiegen.Wird Valerie den Schleier des Schweigens durchbrechen können?Und genau jetzt passieren noch mehr unerklärliche Dinge in dieser Gegend.Es gibt eine unbekannte tote Frau, es gibt unerklärte Explosionen und es wird weitere Tote geben.Meine Meinung:Der Schreibstil ist sehr packend und fesselnd. Wir werden beim Lesen Stück für Stück in die Geschichte eingeführt und immer wieder tauchen neue Personen und neue Verwicklungen auf. Die Vergangenheit ist sehr geheimnisumwittert, was es sehr spannend macht. Die Liebesgeschichte ist sehr zurückhaltend formuliert, was mir gut gefällt.Sehr gekonnt sind viele Informationen eingebaut die dem ganzen sehr viel Authentizität verleiht. Besonders klasse fand ich auch die Beschreibungen der Landschaft (im ewigen Eis). Eine für mich total unbekannte und unglaubliche Welt.Autorin:Bernadette Calonego wurde in der Schweiz geboren. Bereits im Alter von elf Jahren veröffentlichte sie ihre ersten Geschichten. Nach dem Studium unterrichtete sie zuerst und arbeitete später als Journalisten. Nach dem Umzug nach Kanada startete sie ihre Karriere als Schriftstellerin.Mein Fazit:Ein packender Krimi, der in eine unwirkliche Eislandschaft entführt und so manches Geheimnis für den Leser bereithält.Das Buch hat mir sehr gut gefallen und mich super unterhalten.Von mir 5 Sterne.

    Mehr
  • Geheimnisse in der Kälte

    Die Fremde auf dem Eis

    eiger

    05. November 2016 um 15:28

    Bernadette Calonego entführt mit ihrem Thriller den Leser in die fremde und geheimnisvolle Welt der Arktis in Canadas hohem Norden.   Valerie ist Reiseleiterin und wird mit einer kleinen Gruppe von Senioren das Yukon-Territorium, den Alaska-Highway, die Goldgräberstadt Dawson City, den Dempster-Highway und die 185 km lange Eisstrasse nach Tuktoyaktuk bereisen. Ganz in der Nähe verunglückte Valeries Mutter vor 30 Jahren bei einer Expedition tödlich. Ihr Vater sprach nie über die Ereignisse. Doch es deuten sich Spuren an, die in die Vergangenheit führen, denn bei Valeries Vortrag erscheint eine Frau, die ihre Mutter sehr gut kannte. Eine vermeintliche Freundin Valeries versucht seit geraumer Zeit mehr über Valeries Familie zu erfahren, bis sie plötzlich nicht mehr erreichbar ist. Kurz vor dem Eintreffen von Valeries Reisegruppe wird an der Eisstrasse eine junge Frau tot aufgefunden. Die verschiedenen Handlungsstränge werden geschickt miteinander verknüpft und führen auch  in die Vergangenheit. Die Spannung steigt permanent und wird  durch die Beschreibungen der phantastischen Natur und viele Informationen zur Geschichte und den in der Arktis lebenden Menschen bereichert.   Valerie versucht mehr über die Ereignisse damals zu erfahren. Dabei gerät sie mit ihrer Reisegruppe direkt in gefährliche Situationen.  Sie erlebt überraschende Begegnungen mit Menschen, die mehr über ihre Eltern wissen als sie selbst. Auch Valeries Romanze mit Clem, dem Eismeister, fügt sich gut in die spannende Geschichte ein und hilft Valerie die Ereignisse besser zu verstehen und einzuordnen. Fazit: Allen, die gern spannende Geschichten in einer faszinierenden Naturwelt lesen, ist dieses Buch unbedingt zu empfehlen. Bernadette Calonego erzählt flüssig und sprachgewandt eine spannende und faszinierende Geschichte. Das Ende birgt noch einige Überraschungen und ist in sich völlig stimmig. Mir hat es große Freude bereitet dieses Buch zu lesen und ich habe viel Neues über die arktische Welt gelernt. Es weckt die Sehnsucht Canadas hohen Norden einmal persönlich mit Valerie als Reiseleiterin kennen zu lernen.  

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks