Bernadette Nemeth , Bernadette Nemeth Elmedin und der Zaubertukan

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Inhaltsangabe zu „Elmedin und der Zaubertukan“ von Bernadette Nemeth

Hier schreibt die Kinderärztin Dr. Bernadette Grohman-Néhmeth eine wunderbare Geschichte rund um den Aufenthalt im Krankenhaus. Dieses Buch ist sowohl zum Vorlesen für die jüngeren Kinder gedacht als auch zum Lesen für die etwas älteren.
Es zeigt, dass nicht nur die Patienten Sorgen und Nöte haben, sondern auch das Krankenhauspersonal Verständnis und Hilfe braucht, damit alles gut wird.
Einfühlsam, mit viel Empathie geschrieben, eignet sich dieses Buch bestens dazu, Kindern die Angst vor dem Krankenhausaufenthalt zu nehmen.

quasi "Harry Potter" für kranke Kinder im Spital...

— helmutlang

Sehr schönes "Mut-mach-Buch" für kranke Kinder im Spital - geschrieben von einer Ärztin

— Ein LovelyBooks-Nutzer

subversiv und witzig geschrieben!

— henrybaker

Sehr lesenswertes "Mut-mach-Buch" für kranke Kinder im Spital!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Zauberhaftes Werk für Kinder

    Elmedin und der Zaubertukan

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    "Erbsenbrei, ich zähl' bis drei, Feuervogel, Herrmannskogel ..." krächzt jenes seltsame Wesen. Es sitzt auf der Fensterbank des Kinderkrankenhauses "Kinderspital Süd", schwingt seinen Zauberstab und wird in seiner Tätigkeit jäh unterbrochen, als etwas von außen gegen die Fensterscheibe knallt. Das nur eine Handbreit große, orangefarbene Zottelwesen öffnet neugierig das Fenster, um der Sache auf den Grund zu gehen. Ein Vogel ist gegen die Scheibe geflogen. Aber nicht irgendein Vogel, sondern ein Exemplar, wie es Elmedin noch nie gesehen hat: Ziemlich bunt und mit einem riesigen Schnabel. Etwas benommen öffnet der seltsame Vogel die Augen und begreift im ersten Moment nicht, wie ihm geschehen ist und wo er sich befindet. Erst langsam kehren jene Ereignisse in Ricos Bewusstsein zurück, die zu seiner Flucht geführt haben ... Elmedin stellt sich dem verdutzten Tukan als ein "Ideengeist" vor. Für die meisten Menschen wäre er unsichtbar, jedenfalls was Erwachsene betrifft. Nur kleine Menschen, "auch Kinder genannt", können ihn sehen. Viel Arbeit hätte er in diesem Krankenhaus, da er den Kindern Ideen schenken würde, was gar nicht so einfach wäre. Doch er macht es gerne, denn letztlich hat er den Kindern viel zu verdanken ... Lena hat Bauchschmerzen. Zum Arzt ist sie noch nie gerne gegangen, doch jetzt scheint es sogar noch schlimmer zu kommen: Sie muss ins Krankenhaus. Dr. Bitterlich tippt auf den Blinddarm und stellt sicherheitshalber eine Überweisung aus. Lena soll sich mit ihrer Mutter sofort in der Ambulanz des Kinderspitals Süd melden. Lena ist nicht begeistert, doch sie ahnt nicht, dass sich ihr Krankenhausaufenthalt unterhaltsamer gestalten wird, als sie zunächst vermutet ... Kinderbücher sind oft etwas Besonderes. Sie sind eine Bereicherung nicht nur für junge Leser/innen, sondern auch und insbesondere für den Rezensenten, der somit einfach mal wieder auf andere Gedanken kommt. Und wenn man die Autorin kennt, ergeben sich zudem interessante Perspektiven, denn Bernadette Grohmann-Németh konnte bereits vor drei Jahren mit ihrer Kurzgeschichtensammlung "Der zweite Blick" überzeugen. Damals war es die schwer verunglückte "Perdita", die in einem Krankenhaus in Costa Rica Geschichten aufschrieb, und heute haben wir es wiederum mit einer "Hauptperson" aus Costa Rica zu tun - mit Rico, einem Tukan. Ihre Wandlungsfähigkeit unterstreicht die Autorin in "Elmedin und der Zaubertukan", indem sie diesmal ein reines Kinderbuch vorstellt. Primär richtet es sich an kranke Kinder, denen sie ganz gezielt die Angst vor dem Krankenhaus nehmen möchte. Als Ärztin weiß sie, wovon sie schreibt und genau jene Kompetenz zaubert in Verbindung mit ihrem Ideenreichtum, wie in meiner letzten Rezension schon näher ausgeführt, ein zauberhaftes Werk für Kinder und all jene, die sich ein Stück ihrer kindlichen Phantasie bewahrt haben. Auch für Medizinstudenten ist das Buch eine Überlegung wert, denn es zeigt auf wunderbare Weise die andere Seite der Schul- und Apparatemedizin. Die Ängste, insbesondere die der kleinen Patienten, werden thematisiert und somit können der künftigen Ärzteschaft Impulse vermittelt werden, wie die vielen notwendigen Übel vielleicht mit etwas mehr Verständnis und Menschlichkeit vermittelt und umgesetzt werden könnten. So spart Bernadette Grohmann-Németh so ganz nebenbei nicht mit Kritik an Kollegen, die sich nicht die Zeit für einen etwas persönlicher gestalteten Umgang, insbesondere mit jungen Patienten, nehmen (und aufgrund des vorhandenen Zeitdrucks meist auch gar nicht können). Doch schon mit einem relativ geringen Aufwand ließe sich das Herz der Kleinen gewinnen und die traumatische Erfahrung Krankenhaus, und die damit verbundene Trennung von Eltern und häuslichem Bereich, in ein völlig anderes Licht rücken. Wenn dieses hinreißende Kinderbuch den einen oder anderen Beitrag dazu leisten könnte, wäre viel erreicht. (Rezension von Cornelius Maschmann, 13.Juli 2013)

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  • Aus (kinder)ärztlicher Sicht empfohlen!

    Elmedin und der Zaubertukan

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    01. April 2014 um 16:28

    Das Buch "Elmedin und der Zaubertukan" wurde unlängst in erweiterter 2. Auflage aufgelegt, und ist nun auch mit Bleistiftzeichnungen illustriert. Es wendet sich v.a. an Kinder und Eltern, die gerade einen Krankenhausaufenthalt absolvieren müssen oder einen solchen vor sich haben. Das Buch soll die Angst davor nehmen und zeigen, dass eine Spitalsbehandlung durchaus auch mit dem einen oder anderen spannenden Erlebnis einhergehen kann. Zu den Hauptfiguren zählen Elmedin der Spitalsgeist, Mia die Maschinenmaus, Susanne die Kinderärztin, Lena die kleine Patientin und v.a. Rico der Tukan. Letzterer ist aus Costa Rica in einen Zoo "entführt" worden. Er bricht aber dort aus und sorgt im Kinderspital gemeinsam mit Elmedin und Mia für allerlei Unruhe. Er zeigt sich nur den Kindern und nimmt diesen die Angst vor Untersuchungen und Behandlungen. Durch das Rohrpostsystem gelangt er u.a. in der Operationssaal und steht Florian bei dessen Blinddarmoperation bei. Er sorgt aber auch dafür, dass der überlastete Assistenzarzt Christoph seine kranke Großmutter besuchen kann, und verhindert im Spital eine Brandkatastrophe. Und er wird schließlich als Belohnung wieder zurück gebracht nach Costa Rica... Das 161 Seiten starke Buch behandelt typische Krankenhaussituationen wie Blutabnahmen, Intensivbehandlung, MRT-Diagnostik etc. in für Kinder anschauliche Weise. Dabei werden von der Autorin (die selbst als Ärztin tätig ist) charakteristische "ärztliche Elemente" mit einer gewissen Selbstironie eingearbeitet wie das ständig überlastete, zu viel rauchende und wenig lachene Ärzteteam und das "Geld" als wichtiger Faktor der Spitalsökonomie. Die insgesamt 22 Geschichten sind kurzweilig und eignen sich bestens zum Vorlesen im Krankenhaus. Der Umfang des Taschenbuches ist gut geeignet, umd die dzt. in Österreich durchschnittliche Aufenthaltsdauer von 2,5 Tagen zu überbrücken. Der Verkaufspreis von 15.20,- Euro ist angemessen. Kurzum - ein Buch, das man Kindern und Eltern für einen Spitalsaufenthalt auch aus (kinder)ärztlicher Sicht empfehlen kann. (Rezension von Prim. Prof. Dr. R. Kerbl in "Pädiatrie & Pädologie" 1/2014)

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  • Baut Brücken im Spital

    Elmedin und der Zaubertukan

    peterhofer

    29. November 2013 um 10:25

    Der kleine Tukan Rico aus Costa Rica landet über Umwege als Assistent des Ideen-Geistes Elmedin in einem europäischen Kinderspital. Dort hilft er den Erwachsenen, Eltern wie Ärzten und Schwestern, und den Kindern. Vorab - das Buch ist vorlesenswert. Für den Erwachsenen leicht erkennbar verfolgt es einen ganz bestimmten Zweck: den Kindern Angst vor dem Spital zu nehmen und die Ärzte teils von ihrem Podest zu holen, sie aber genau dadurch angreifbarer, menschlicher und sympathischer zu machen. Quintessenz - wir sind alle nur Menschen, kleine wie große, jeder hat besondere Fähigkeiten, die es einzusetzen gilt und jeder sollte versuchen, sein Bestes zu geben. Und es ist ein Plädoyer für gegenseitiges Verständnis, durch das man einander das Leben leichter und schöner machen kann, auch wenn es Probleme gibt - und die gibt es, im Kinder- und im Erwachsenenleben. Diese Aussagen vermittelt Bernadette Grohmann-Németh in einfachen, klaren Bildern und in einer für Kinder gut verständlichen Sprache. Das Buch ist für jede Kinderarztpraxis, Kinderambulanz oder als Einstimmung auf einen eventuell nötigen Spitalsaufenthalt durchaus zu empfehlen. Ganz bewußt habe ich das Buch vorhin als "vorlesenswert" bezeichnet, denn mit seinen 165 Seiten und den wenigen Bildern wird es für das eher jüngere Zielpublikum mehrheitlich elterliche Hilfestellung erfordern. Manchmal wird man als Eltern wohl auch etwas Phantasie entwickeln müssen, um Antworten auf einige kindliche Logikfragen zu finden. Alles in allem bringt die Geschichte viele Probleme auf den Punkt, die im Kinder- und Spitalsalltag eine Rolle spielen, bietet teils witzige Lösungen an ohne den falschen Eindruck zu erwecken, es gäbe keine Widrigkeiten. Und - was mir besonders wichtig erscheint - es baut Brücken zwischen mehreren Generationen. Alles in allem ein großes Dankeschön an die Intention der Autorin (Regina Adler, Grätzelzeitung Zwischenbrücken 10/2013, Seite 7)

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  • Gelungene Problembewältigung

    Elmedin und der Zaubertukan

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. November 2013 um 09:58

    Auch aus der Sicht eines Erwachsenen ist das Kinderbuch interessant. Du hast es verstanden, kindgerecht etliche Probleme in Krankenhäusern und die natürliche Kindesangst vor Ärzten in eine interessante Geschichte zu verwandeln. Um einzelne Stichpunkte zu erwähnen, was mir besonders gefiel: Wie der Zauber-Tukan in das Krankenhaus kam - Problembewältigung Nr. eins mit ein bisschen Gesellschaftskritik verbunden, was dein Buch besonders wertvoll macht. Problembewältigung Nr. 2: Der Stress der Krankenschwestern und Ärzte und deren Folgen. Sehr liebenswert war die zart besaitete Ärztin, die schließlich ebenfalls den Zauber-Tukan erblickte. Sehr schönes Happy-End: Die Freunde bleiben zusammen, und der Tukan kommt zurück in seine Heimat. Zurück bleibt ein geläuterter Tierfänger. Schön wäre, wenn es im realen Leben ebenfalls so wäre: dass der eine oder andre Mensch, dem das natürliche Einfühlungsvermögen in die Natur und seinem vierbeinigen oder zweibeinigen Gegenüber abhanden kam, selbiges durch irgendwelche Geschehnisse in seinem Leben wieder erlangte und sähe, wo er Unrecht tat. Empfehlenswertes Buch, das ich jederzeit einem Kind vorlesen würde und obendrein Spaß daran hätte. (Sina Katzlach, 13. Oktober 2013)

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  • "Mut-mach-Buch für kranke Kinder im Spital"

    Elmedin und der Zaubertukan

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. November 2013 um 09:54

    Das Buch der Wiener Ärztin Bernadette Grohmann-Németh ist ein Mut-mach-Buch für kranke Kinder im Spital. Der aufmerksame Leser erkennt jedoch auch Systemkritik am Krankenhauswesen "zwischen den Zeilen", sowie Kritk an einer für Kinder oft fremden Erwachsenenwelt. Die Autorin wurde durch ihre Arbeit als Turnusärztin an einer Kinderabteilung zu dem Buch inspiriert. Somit ist das Buch auch für Erwachsene interessant und nicht nur lustig und spannend, sondern auch nachdenklich machend. Manchmal bleibt einem das Lachen im Hals stecken. Sehr interessant für Große und Kleine, die mit Krankenhäusern zu tun haben! (Anna Meier, 1.7.2013)

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