Bernadette Olderdissen Grazie, Genova: Zwei Jahre al dente

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Inhaltsangabe zu „Grazie, Genova: Zwei Jahre al dente“ von Bernadette Olderdissen

So hatte Ruth sich das nicht vorgestellt! Als sie mit zwei Koffern im Schlepptau nach Italien zieht, träumt sie vom Dolce Vita. Doch um zu bewältigen, was sie dort erwartet, braucht sie vor allem eins: viel Biss. Alle beneiden Ruth, als ihr Traum plötzlich wahr wird: Sie bekommt eine Stellenzusage in der norditalienischen Stadt Genua und wandert Hals über Kopf nach Italien aus. Doch statt Dolce Vita erwarten sie Genuas stinkende Altstadtgassen, eine Wohnung voller Schimmel und ein Job in einer Art Irrenhaus. Bei den Behörden kommt Ruth nur alla Schnecke voran. Ihre ersten Italienischkenntnisse erwirbt sie dank der ständig fluchenden Nachbarn. Als endlich amore und passione in Ruths Leben einziehen, bekommt sie erste Heimatgefühle, aber Italien hält noch eine Menge Überraschungen und Trubel für sie bereit ...

Eine erfrischende aber auch manchmal ernste Lektüre für laue Sommerabende

— InaOtt
InaOtt

Konnte mich nicht überzeugen!

— MissJaneMarple
MissJaneMarple

Insgesamt ein interessanter Einblick in Land und Leute, aber weniger Jammerei hätte dem Buch in meinen Augen jedenfalls gut getan...

— parden
parden

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  • Das ganze Buch ein einziges Gejammer!

    Grazie, Genova: Zwei Jahre al dente
    MissJaneMarple

    MissJaneMarple

    Inhalt: So hatte Ruth sich das nicht vorgestellt! Als sie mit zwei Koffern im Schlepptau nach Italien zieht, träumt sie vom Dolce Vita. Doch um zu bewältigen, was sie dort erwartet, braucht sie vor allem eins: viel Biss. Alle beneiden Ruth, als ihr Traum plötzlich wahr wird: Sie bekommt eine Stellenzusage in der norditalienischen Stadt Genua und wandert Hals über Kopf nach Italien aus. Doch statt Dolce Vita erwarten sie Genuas stinkende Altstadtgassen, eine Wohnung voller Schimmel und ein Job in einer Art Irrenhaus. Bei den Behörden kommt Ruth nur alla Schnecke voran. Ihre ersten Italienischkenntnisse erwirbt sie dank der ständig fluchenden Nachbarn. Als endlich amore und passione in Ruths Leben einziehen, bekommt sie erste Heimatgefühle, aber Italien hält noch eine Menge Überraschungen und Trubel für sie bereit ... Meinung: Der Schreibstil ist leicht zu lesen und das Buch klar strukturiert. Die Geschichte bietet einen guten Einblich in das Leben in Italien, auch in die Missstände des Landes. Allerdings war für mich das ewige Gejammer der Hauptprotagonistin unerträglich. Man hat sie ja schließlich nicht gezwungen, nach Genua zu gehen. Ruth ertrinkt förmlich in Selbstmitleid und alles und jedes ist ein Anlass zu jammern. Und dann das ewige Gefluche! Was soll das? Soll das lustig sein? Also ich kenne eigentlich keinen Italiener der in jedem zweiten Satz "cazzo" oder "vaffanculo" benutzt. Für mich war das Buch, wie eine Folge der Sendung "Goodbye, Deutschland" - Deutsche, die sich für das Ausland entschieden haben und dann permantent meckern, dass es "Das" in Deutschland nicht gäbe. Warum wandern solche Menschen überhaupt aus? Fazit: Für mich war die Geschichte weder lustig noch ein Lesevergnügen, deshalb keine Leseempfehlung von mir! Aber bildet euch selbst ein Urteil!

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    Sabine17

    Sabine17

    09. August 2015 um 10:55
  • Liebeserklärung an Genua

    Grazie, Genova: Zwei Jahre al dente
    Katzenpersonal_Kleeblatt

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    08. October 2014 um 11:19

    Ruth erfüllt sich endlich einen lang ersehnten Traum. Sie hat in ihrer Firma gekündigt und ist auf den Weg nach Italien, genauer gesagt nach Genua. Dort wird sie Deutsch unterrichten und endlich am Meer wohnen. Diejenigen, die bei ihr deutsch lernen, sind Studenten und Schüler. Viele hoffen, mit Hilfe der deutschen Sprache endlich aus Genua fort zu kommen, was Ruth nur bedingt nachvollziehen kann. Das Leben ist hart in Italien, Arbeit gibt es nicht genug und wer welche hat, wird schlecht bezahlt. Das muss auch Ruth feststellen. Die Wohnung, für die sie unangemessen viel Geld bezahlt, ist verschimmelt und auch schon länger nicht gemacht worden. Und doch ist sie glücklich dort und als mit einem ihrer Schüler auch noch die Liebe kommt, kann doch eigentlich nichts mehr schief gehen, oder? ... Mut hat Ruth ja. Nicht mehr ganz so jung, aber mit Ende 20 auch noch nicht zu alt, um etwas völlig neues und verrücktes zu wagen, kündigt sie und innerhalb von 2 Wochen ist sie schon auf den Weg nach Genua, ihrer neuen Wirkungsstätte. Obwohl sie vom Unterrichten keine Ahnung hat, hat sie sich auf eine Stelle beworben, in der Deutschlehrer für ein Institut in Genua gesucht wurden. Nach einem durchgeknallten Bewerbungsgespräch mit 2 ihrer künftigen Vorgesetzten weiß sie, dass sie es will, weg aus Deutschland und in Italien neu anfangen. Durch die Augen von Ruth lässt uns die Autorin Bernadette Olderdissen all die Schönheiten am Meer, aber auch die Unzulänglichkeiten der italienischen Behörden erleben. Die Italiener scheinen nach dem Motto zu gehen "Eile mit Weile".  Ihre ersten "brauchbaren" italienischen Sprachkenntnisse erhält sie von ihren Nachbarn, die laut und deutlich im Hinterhof fluchen. Die Grenzen ihrer Belastbarkeit werden nachts ausgetestet, wenn die Mieter über ihr ab 01:00 Uhr nachts die Wäsche waschen, denn nachts ist der Strom günstiger. Durch Ruth lässt uns die Autorin aber auch das Reizvolle und Schöne von Genua erkennen. Die Küstenlandschaft muss traumhaft sein und die Menschen magisch anziehen. Zumindest bringt Bernadette Olderdissen dieses dem Leser nahe. Ich fühlte mich zum Teil in die Landschaft hineinversetzt und sah sie mit ihren Augen. Ruth ist eine sympathische Protagonistin, die das Herz am rechten Fleck hat und die man gern zu seinen Freunden zählen würde. Als die Liebe ihr begegnet hofft man mit ihr, dass alles gut ausgeht. Bei ihren Fehlschlägen möchte man sie in den Arm nehmen und trösten. Sie ist ein Stehaufmännchen oder -frauchen, die sich nicht unterkriegen lässt. Ich habe Ruth sehr gern für 2 Jahre nach Genua begleitet, mit ihr dort gelebt, geliebt, gehofft  und mich wohlgefühlt. Meine Hoffnung ist, dass die Geschichte mit ihr hier noch nicht zu Ende ist, der Ansatz für eine Fortsetzung wurde gelegt. Ich bleibe weiter neugierig und hoffe auf ein Wiedersehen.  Es ist eine Geschichte, die ihren eigenen Charme hat und dem Leser Italien ein wenig näher bringt, im Guten wie im Negativen.

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  • Ein Roman, der mich nicht überzeugen konnte

    Grazie, Genova: Zwei Jahre al dente
    Nady

    Nady

    09. September 2014 um 11:58

    Gelesen: 24. August 2014 bis 27. August 2014 Klappentext: So hatte Ruth sich das nicht vorgestellt! Als sie mit zwei Koffern im Schlepptau nach Italien zieht, träumt sie vom Dolce Vita. Doch um zu bewältigen, was sie dort erwartet, braucht sie vor allem eins: viel Biss. Alle beneiden Ruth, als ihr Traum plötzlich wahr wird: Sie bekommt eine Stellenzusage in der norditalienischen Stadt Genua und wandert Hals über Kopf nach Italien aus. Doch statt Dolce Vita erwarten sie Genuas stinkende Altstadtgassen, eine Wohnung voller Schimmel und ein Job in einer chaotischen Sprachenschule. Bei den Behörden kommt Ruth nur alla Schnecke voran. Ihre ersten Italienischkenntnisse erwirbt sie dank der ständig fluchenden Nachbarn. Als endlich amore und passione in Ruths Leben einziehen, bekommt sie erste Heimatgefühle, aber Italien hält noch eine Menge Überraschungen und Trubel für sie bereit ... Rezension: Inhalt: siehe Klappentext Meine Meinung: Schreibstil: Der Schreibstil ist zwar flüssig geschrieben, konnte mich jedoch überhaupt nicht in seinen Bann ziehen. Ständig erscheinen italienische Sätze, die dann jedoch nicht übersetzt werden. Charaktere: Mit der Hauptprotagonistin Ruth konnte ich mich überhaupt nicht anfreunden. Sie ist während dem ganzen Buch nur am jammern und verfliest in Selbstmitleid. Keine Ahnung, warum sie dann so lange in Italien geblieben ist. Mein Fazit: Ich habe den Roman von der Autorin Bernadette Olderdissen als Rezensionsexemplar bekommen und habe mich auch sehr auf das Buch gefreut. Am Anfang fand ich es noch ganz witzig, aber mit der Zeit stellte ich sehr schnell fest, dass der ganze Roman eine einzige Schimpferei über Italien, den Italienern und der Stadt Genua ist. Die Protagonistin bekommt ohne Vorkenntnisse eine Stelle als Lehrerin in Genua, hat aber eigentlich gar keine Lust groß zu arbeiten. Sie verfliest ständig in ihrem Selbstmitleid und ist nur am jammern. Was sehr auffallend ist, sie spricht ja kaum italienisch, kann sich aber zwischendurch wunderbar mit den Italienern unterhalten, bevor sie plötzlich wieder einen Sprachübersetzer braucht. Immer wieder, fast in jedem Kapitel, benutzt sie dabei das Wort „Casso“ (Vulgärausdruck für Penis), was unheimlich nervte und an mancher Stelle überhaupt nicht passte. Auch mit anderen Schimpfwörtern geizte die Schriftstellerin nicht. Ich habe mich Seite um Seite durchgerungen und wartete immer auf die eigentliche Geschichte, auf einen Sinn in diesem Buch. Konnte aber bis zum Schluss dem Roman nichts abgewinnen. Sterne: 2 von 5

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  • Zu viel Gejammer...

    Grazie, Genova: Zwei Jahre al dente
    parden

    parden

    ZU VIEL GEJAMMER... So hatte Ruth sich das nicht vorgestellt! Als sie mit zwei Koffern im Schlepptau nach Italien zieht, träumt sie vom Dolce Vita. Doch um zu bewältigen, was sie dort erwartet, braucht sie vor allem eins: viel Biss. Alle beneiden Ruth, als ihr Traum plötzlich wahr wird: Sie bekommt eine Stellenzusage in der norditalienischen Stadt Genua und wandert Hals über Kopf nach Italien aus. Doch statt Dolce Vita erwarten sie Genuas stinkende Altstadtgassen, eine Wohnung voller Schimmel und ein Job in einer Art Irrenhaus. Bei den Behörden kommt Ruth nur alla Schnecke voran. Ihre ersten Italienischkenntnisse erwirbt sie dank der ständig fluchenden Nachbarn. Als endlich amore und passione in Ruths Leben einziehen, bekommt sie erste Heimatgefühle, aber Italien hält noch eine Menge Überraschungen und Trubel für sie bereit ... Ruth ist eine junge Frau aus Deutschland, die sich spontan auf eine Stellenanzeige bewirbt als Deutschlehrerin an einem Sprachinstitut in Genua. Nach der Zusage bricht sie Hals über Kopf mit rudimentären Italienisch-Kenntnissen und nur zwei Koffern in der Hand nach Italien auf. Dort, wo andere Urlaub machen, darf sie zukünftig leben und arbeiten! Doch gibt es dort nicht nur das geliebte Meer, sondern auch das wahre Leben, das so ganz anders ist als es durch die rosarote Urlaubsbrille schien. Zwei Jahre verbringt Ruth schließlich in Genua - und das Buch berichtet von dieser intensiven Episode ihres Lebens und gewährt dabei einen tiefen Einblick in die (vermeintliche?) italienische Mentalität. "Es stinkt. Ich halte den Atem an. Hauptbestandteile der Note sind Hundekot und Urin, Feuchtigkeit, die sich tief in die alten Gemäuer geschlichen hat und vergossener Alkohol. Dunkelheit und Verfall umklammern die kleinen Straßen und ihre fleckigen Gebäude, an denen der Putz abbröckelt. (...) Erbrochenes vom Wochenende klebt noch in manchen Ecken, lässt darauf schließen, was die Genueser vor dem Diskoabend zu sich nehmen. Mitten auf dem Weg liegt ein zerschmettertes Ei. Eine Möwe versucht, aus einer Durchfallpfütze einen matschigen Hamburger zu retten." Als ich den Klappentext las, erhoffte ich mir tatsächlich einen zwinkernden Einblick in Land und Leute von einer jungen Frau, die mutig und spontan zu einem großen Abenteuer in ihrem Leben aufbrach. Doch geriet dieser Einblick anders als erwartet. In langen Phasen voller Selbstmitleid und sehr negativ schildert Bernadette Olderdissen von ihren Erlebnissen in der italienischen Stadt und ihren Erfahrungen mit den Italienern, Institutionen und der Politik. Wer sich auf diese Schilderung verlässt, erhält ein überaus negatives Bild Italiens: maßlos überteuerte, renovierungsbedürftige, marode Wohnungen, niedrige Löhne, die die Italiener zu illegalen Aktivitäten wie Schwarzarbeit zwingen (deshalb auch der stündliche Espresso, denn zum Schlafen reicht neben regulärem Job und der Schwarzarbeit die Zeit nicht wirklich), alle Behördengänge sind mit Wartenummern aus Automaten verbunden, immer muss man ewig warten und irgendetwas zahlen, "korrupte Politiker, die vögeln", "Nichts funktioniert in diesem verdammten Land, man trampelt ständig auf der Stelle", "Es geht ums Aussehen, um Sex und bella figura, um was anderes kümmert sich keine Sau", in jeder Lebenslage wird geflucht Und überhaupt das Fluchen. Hierzu schrieb die Autorin beinahe eine wissenschaftliche Abhandlung - das Phänomen scheint sie wirklich beeindruckt zu haben: "Der Sprachgebrauch der Italiener erstaunt mich umso mehr, je mächtiger ich seiner werde; die Menge an Geschlechtsorganen und anderen kompromittierenden Körperteilen in der italienischen Alltagssprache übersteigt die Anzahl sämtlicher Pasta-Sorten. Wer "Arsch hat", hat Glück, "prendere per il culo", am Arsch packen, bedeutet dagegen "an der Nase herumführen". Der Schwanz ist generell Ausdruck von Entrüstung, Überraschung, Ärger oder neutraler Satzbestandteil. Eine "fica", wörtlich "Fotze", ist eine besonders attraktive Frau; während eine deutsche Frau sich zutiefst beleidigt sähe über diese Bezeichnung, fühlt sich eine italiensiche "fica" geschmeichelt - oft versucht sie sogar, sich mithilfe von aufreizender Kleidung sowie hohen Hacken den Fotzen-Status zu erarbeiten". "Che cazzo" (zum Schwanz) geht jedenfalls immer - und dementsprechend fügt die Autorin diesen Ausdruck gefühlt jedem zweiten Satz bei... Interessant war die Schilderung der zwei Jahre in Genua durchaus - die Schilderung der kleinen umliegenden Städte und Dörfer am Meer, die kulinarischen Besonderheiten, das Klima - all das ließ mich innerlich schon die Koffer packen. Aber diese zeitweise vor Selbstmitleid triefende und z.T. überaus negative Schilderung haben mir den Lesespaß doch über weite Strecken eher verleidet. Insgesamt ein interessanter Einblick in Land und Leute, aber weniger Jammerei hätte dem Buch in meinen Augen jedenfalls gut getan. © Parden

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