Bernard A. Lietaer Das Geld der Zukunft

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Inhaltsangabe zu „Das Geld der Zukunft“ von Bernard A. Lietaer

Zwei Billionen Dollar fließen täglich zwischen den Währungen hin und her. Nur 2% davon dienen ihrem natürlichen Zweck, der Bezahlung von Waren und Dienstleistungen. Die restlichen 98% sind Spekulationsgelder, die immer bedrohlichere Krisen auslösen. Der Top-Finanzfachmann Lietaer erläutert die Funktionsweise unseres Geldsystems, erklärt den Zins- und Zinseszins-Mechanismus und erläutert die Wirkung von Komplementärwährungen.

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  • Rezension zu "Das Geld der Zukunft" von Bernard A. Lietaer

    Das Geld der Zukunft

    Dieter

    25. February 2013 um 13:48

    Um seine Überlegungen zum Geld der Zukunft verständlich zu machen, erklärt Bernard A. Litaer in der ersten Hälfte seines Buches, was Geld ursprünglich war, was heute daraus geworden ist, und was daraus evtl. noch werden könnte. Wir erfahren u.a., dass der größte Teil des theoretisch existenten Geldes gar nicht als Zahlungsmittel dient, sondern nur noch als Objekt zur Spekulation dient, das im Devisengeschäft zirkuliert, oder dass die einzige Deckung unserer Währung aus Schulden besteht. In verschiedenen Szenarien erforscht Litaer, wohin die Entwicklung unsere Gesellschaft führen kann, wenn der eingeschlagene Kurs nicht korrigiert wird. Wichtige Faktoren hierzu sind: Überalterung, Informationsrevolution, Klimaveränderung und Artensterben, Währungsinstabilität. Diese Ereignisse erzeugen laut Litaer eine Zeitkompressionsmaschine, die immer schneller eine bedrohliche Entwicklung vorwärts schreiten lässt. Litaer ist mit einer überzeugenden Argumentationskraft ausgestattet, jahrelange Erfahrungen, die er im internationalen Finanzsystem machte, weisen ihn als einen profunden Experten aus. Er war Berater der peruanischen Regierung, Mitarbeiter der belgischen Zentralbank, Präsident des belgischen elektronischen Zahlungssystems, und Geschäftsführer/Währungshändler des Hedge Fonds. Bernard A. Litaer bietet als Lösung für den drohenden Zusammenbruch die Schaffung von Komplementärwährungen an. Er führt aus, das nicht der Mangel an Arbeit unser gesellschaftliches Problem ist, sondern der Mangel an verfügbarem Geld, der die Arbeit bezahlbar macht. Er untermauert diese Behauptung durch die ausführliche Information im zweiten Teil des Buches, in dem er über erfolgreiche Komplementärwährungen (Notgeld) der Dreißiger Jahre berichtet, die in Deutschland, Österreich und den USA beachtenswerte Erfolge erzielten, bevor sie meist verboten wurden. Litaer berichtet auch von funktionierenden begleitenden Währungen der Gegenwart, von deren Vorteilen und Schwächen im Vergleich untereinander. Komplementärwährungen gibt es derzeit u.a. In den USA, in Neuseeland, der Schweiz, in Japan und Großbritannien. In den betreffenden Ländern ist man durchaus schon so weit, aus anfänglichen Fehlern gelernt zu haben. Meines Erachtens konnte Litaer nicht den enormen Druck voraussehen, der derzeit durch die Geldknappheit und die Preiserhöhungen in Deutschland auf viele Menschen einwirkt, die durch die jüngste Entwicklung unter einem erhöhten Zwang stehen, zusätzlich Primärwährung zu beschaffen, was in der Regel durch die ständige Ausweitung der Schwarzarbeit bewerkstelligt wird. Auch Auktionen im Internet oder die Mitwirkung an Tauschbörsen sind zu einem gangbaren Weg geworden, mit der zu starken Verknappung der Währung umzugehen, diese Wege scheinen bei einem Großteil der Bevölkerung hierzulande mehr Akzeptanz zu erhalten als Komplementärwährungen. Es bleibt zu hoffen dass, wie Litaer ganz richtig ausführt, der den Großkonzernen gegenüber ohnmächtig werdende Staat doch noch die Kraft aufbringen möge, Arbeits- und Ausbildungsprogramme, vor allem für junge Menschen, auf die Beine zu stellen. Ein Mensch ohne berufliche Ausbildung und dem entsprechenden Know-how wird schließlich auch im System einer Komplementärwährung Schwierigkeiten haben, entsprechende Aufträge zu erhalten, die ihm ein Einkommen verschaffen. Trotzdem hat mir das Lesen von "Das Geld der Zukunft sehr wichtige Informationen zum Thema Geld und Wirtschaft verschafft, die Lösungsvorschläge Litaers könnten durchaus, zu bestimmten Zeiten an den richtigen Orten, Möglichkeiten darstellen, mehr Lebensqualität zu erzeugen.

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