Bernard Beckett Stechzeit

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Inhaltsangabe zu „Stechzeit“ von Bernard Beckett

Wissenschaft ist alles, behauptet Malcolm. Um den ersten Preis des anstehenden Wissenschaftswettbewerbs gewinnen, braucht er nur das richtige Thema. Es muss einzigartig sein, brisant und sensationell. Da bleibt eigentlich nur eins: Sex. Leider fehlt es Malcolm auf diesem Gebiet gänzlich an Erfahrung. Ist die aber für ihn als seriösen Wissenschaftler nicht eigentlich Pflicht? Keine Frage. Ein Versuchsobjekt muss her. Und wer bietet sich für dieses Experiment besser an, als die beste Freundin? Juliet sagt ja – und bringt mit diesem kleinen Wörtchen nicht nur Malcolm ins Wanken, sondern die gesamte Wissenschaft zu Fall.

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    Stechzeit
    herzmusikerin

    herzmusikerin

    15. July 2013 um 13:00

    Klappentext: Wissenschaft ist alles, behauptet Malcolm. Um den ersten Preis des anstehenden Wissenschaftswettbewerbs zu gewinnen, braucht er nur das richtige Thema. Es muss einzigartig sein, brisant und sensationell. Da bleibt eigentlich nur eins: Sex   Leider fehlt es Malcolm auf diesem Gebiet gänzlich an Erfahrung. Ist die aber für ihn als seriösen Wissenschaftler nicht eigentlich Pflicht?  Keine Frage. Ein Versuchsobjekt muss her. Und wer bietet sich für dieses Experiment besser an als die beste Freundin? Juliet sagt Ja - und bringt mit diesem kleinen Wörtchen nicht nur Malcolm ins Wanken, sondern die gesamte Wissenschaft zu Fall.. Inhalt: Kevin ist schwul und in Brian verknallt, Brian steht auf Charlotte, Charlotte liebt Malcolm, glaubt aber, Malcolm sei in Juliet verliebt, Malcolm liebt Charlotte, ist aber eifersüchtig auf Brian, weil der plötzlich was von Juliet will.. Und jetzt? (Innentext vom Umschlag!) Meine Meinung: Der Titel Stechzeit passt gut zum Buch und auch das Cover passt super. Verunsicherte Blume und Biene, zum Stich bereit. Im Buch findet man am rechten Rand ein Daumenkino der Blume und der Biene. Total Süß! Dieses Buch ist auf eine gewisse Weise einzigartig - ja, es gibt andere Bücher über Sex wie z.B. Doing It von Melvin Burgess oder Schoßgebiete/Feuchtgebiete von Charlotte Roche. Aber diese Bücher mochte ich nicht, da sie ziemlich viel und auf eine unangenehme Art beschrieben waren. Dieses Buch hat eine andere Sicht auf Sex, da die Charaktere Malcolm von ihrem ersten Mal erzählen und nichts genaues von Sexuellen Handlungen (bis auf ein kurzes Mal) erzählt wird, sondern z.B., dass es sehr schön war. Es ist sehr erzählerisch, witzig und romantisch und herzerfrischend. Die Charaktere sind alle sehr verschieden, von Malcolm, Juliet, Brian, Charlotte, Kevin und nicht zuletzt der Kellner vom Cafe, wo sie für den Dokumentarfilm drehen. Der Schreibstil war sehr locker und  angenehm für das Buch.   Fazit: Eine kurze Lektüre für Zwischendurch. Nachdem ich "Feuchtgebiete" gelesen habe, habe ich mir eigentlich geschworen nie wieder so ein Buch zu lesen. Doch es war anders. Anders locker, anders witzig, charmant und überraschend. Ein kleines Feuerwerk der Gefühle zu lesen! Ich finde das Buch gut, empfehlenswert für Jugendliche ab 14. Und Verwechselt den Autor mit Simon Beckett nicht!

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  • Rezension zu "Stechzeit" von Bernard Beckett

    Stechzeit
    PetitaPapallona

    PetitaPapallona

    26. April 2012 um 11:39

    Dieses Buch hat mehrere Hauptcharaktere, die zum Teil unterschiedlicher nicht sein könnten. Es gibt einige Klischees in dem Buch zu finden, aber gleichzeitig wird auch mit einigen aufgeräumt. Ich kann nicht genau beschreiben, was den Reiz der Geschichte ausmacht. Zum einen ist es sicher mal das Thema. Wer interessiert sich schon nicht für Sex und Liebe? Dann kommt vielleicht noch die Faszination von Malcoms wahnwitziger Idee hinzu. Wem kommt es schon in den Sinn eine Dokumentation über Sex zu drehen? Freiwillige findet man dafür kaum. Oder vielleicht doch? Ich jedenfalls war neugierig und habe in der Datenbank meines Gymnasiums mal nach alten Maturaarbeiten gewühlt. Es gab keine :D Schade - aber offenbar habe ich da eine Lücke entdeckt für meine eigene Arbeit ^^. Um nochmal zu den Charakteren zu kommen: Sie waren alle sehr gut ausgearbeitet. Jeder von ihnen hatte seine Schwächen, seine Ecken und Kanten die den Personen Leben einhauchen. Ich konnte mir vorstellen wie ich mich mit ihnen unterhalte und ich konnte sagen was sie tun könnnten und was nicht, weil das einfach icht zu ihnen passt. Dafür das das Buch so wenige Seiten hat finde ich das eine ziemliche Leistung vom Autor. Mir hat das Ende persönlich auch total gefallen. Ich will euch nicht spoilern, aber es hält auf jeden Fall eine Überraschung bereit. :)

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  • Rezension zu "Stechzeit" von Bernard Beckett

    Stechzeit
    Binea_Literatwo

    Binea_Literatwo

    01. October 2011 um 14:34

    Ein Sommer-Sonne-Lesebuch. Ja die Mücken fliegen wieder durch die Luft, die Wespen und Hornisse schwirren durch die Gärten. Es ist Stechzeit. Dieses Buch definiert Stechzeit aber ganz anders, ist ja auch irgendwie klar, wenn man das hellblaue Cover mit der Biene und der Blume sieht, oder? Ein Buch, bei dem man einfach lachen kann und beim Lesen entspannt. Ein Buch für den Strand, ein Buch für Tage auf der grünen Wiese und viel Sonnenschein. Malcom hatte noch nie Sex, auch keine großen Gedanken daran verschwendet. Bisher jedenfalls. Er liebt die Wissenschaft und möchte auch beim aktuellen Wissenschaftswettbewerb mitmachen. Er wendet sich dem Thema Sex zu, obwohl das Neuland ist, aber warum auch nicht, schließlich muss man sich als Wissenschaftler auch in dieses neue Thema einfinden. Er nimmt sich die Videokamera und macht sich auf die Suche nach Leuten, die ihm seine Fragen beantworten. Auch selbst muss er einmal testen, was er von dem Thema hält. Doch wer hilft ihm dabei? Malcom braucht ein Versuchsobjekt, mit dem er ausprobieren und üben kann. Für diesen Wettbewerbt ist er direkt und fragt kurzerhand Juliet, seine Freundin. Hättet ihr damit gerechnet, dass sie gleich ja sagt und sich grob gesprochen zur Verfügung stellt? Malcom muss sich auf etwas gefasst machen und arbeitet auf den Wettbewerb hin. Und dann hat auch Juliet noch ein Problem in der sprichwörtlichen Stechzeit. Was habe ich gelacht. Kein Buch mit einem Inhalt voller Lebensweisheiten oder mit Geschichte, von der man was mitnehmen und lernen kann. Dafür ein Buch, was gute Laune macht und die Bauchmuskeln zum Beben bringt. Im Buch ist außerdem auf jeder Seite ein kleines Bildchen, was beim schnellen Durchblättern als witziges Daumenkino erscheint. Das passende Stechzeitlesezeichen ist auch im Buch enthalten, also raus an die Luft und so laut lachen, wie man mag. Eine schöne Stechzeit kann ich nur sagen.

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  • Rezension zu "Stechzeit" von Bernard Beckett

    Stechzeit
    kleinfriedelchen

    kleinfriedelchen

    21. April 2011 um 16:29

    "Weißt du noch, als ich dir mal gesagt habe, dass deine Intelligenz dich attraktiv macht?" "Ich hab's auf ein Blatt Papier geschrieben und es von dir unterschreiben lassen." "Dann kannst du jetzt das hier aufschreiben", knurrte Juliet. "Ich habe meine Meinung geändert. Sie ist zum Kotzen." Malcolm ist ein Nerd, wie er im Buche steht. In der Schule ein Außenseiter, ist seine größte Leidenschaft die Wissenschaft. Und was gäbe es für ihn da Erstrebenswerteres, als beim Wissenschaftswettbewerb den ersten Platz zu gewinnen? Doch dazu bedarf es eines guten Themas, das interessant und einzigartig sein muss. Ein zufälliger, unbeabsichtigter Blick auf einen Porno gibt den Ausschlag: Malcolm beschließt, dieses Jahr einen Dokumentarfilm über Sex zu drehen. Und zu einem seriösen Wissenschaftler gehört natürlich auch der Selbstversuch, also muss er selbst auf dem Gebiet seine Erfahrung sammeln und seine Jungfräulichkeit loswerden. Doch mit wem? Seine einzige und beste Freundin Juliet sagt ja, und tritt damit eine Lawine ungeahnten Ausmaßes los... _________ Meine Meinung Woher nimmt Bernard Beckett nur seine Ideen? Bisher sind drei Bücher von ihm erschienen, und alle drei behandeln völlig unterschiedliche Themen. Thriller, Roboter-Dystopie und jetzt eine pubertäre Komödie über Liebesverwirrungen und das erste Mal. Eigentlich sollte alles ganz einfach laufen: Malcolm wollte nur ein paar Interviews führen und die ersten eigenen Erfahrungen mit seiner (platonischen) Freundin Juliet sammeln. Doch bei den Interviews verliebt er sich ausgerechet in die bildschöne Charlotte, die für ihn absolut unerreichbar ist. Charlotte steht in Wirklichkeit aber auch auf ihn, denkt jedoch, er sei in Juliet verliebt. Der Highschool-Macho Brad, der eigentlich Charlotte aufreißen wollte und heimlich von seinem besten schwulen Freund Kevin geliebt wird, verliebt sich beim Telefonsex in Juliet und ist plötzlich unsicher, wie er sie ansprechen soll. Moment, Telefonsex? Richtig gehört. Juliet muss nämlich Geld auftreiben, weil sie von einem mysteriösen Erpresser bedrängt wird, der sie beim Schummeln in der Matheprüfung erwischt hat und nun 1000 Dollar von ihr fordert. Soviel zur Ausgangslage. Das Buch stellt das Thema Liebe, Sex und Erstes Mal ziemlich überspitzt, aber auch sehr locker dar. Zeitweise sind so absurde Szenen darunter, dass ich ungläubig den Kopf schütteln musste, beispielsweise, als Malcolms Mutter ihren Sohn tatkräftig dabei unterstützt, sein erstes Mal zu erleben und gute Ratschläge erteilt: "Hast du schon mal an Juliet gedacht? Sie wäre bestimmt ein guter Anfang. Komm schon, ruf sie an. Dein Vater und ich gehen solange aus und ihr könnt unser Bett benutzen, wenn du willst. Deins ist ziemlich schmal." Ob es wohl irgendwo auf der Welt eine Mutter gibt, die tatsächlich so unverblümt mit ihrem Sohn über Sex reden und sogar ihr eigenes Bett dafür anbieten würde? :-) Bis auf Malcolm, der eher unerfahrener nerdiger Wissenschaftler als normaler Junge ist, gehen alle Akteure sehr offen mit ihrer Sexualität um und berichten auch eifrig darüber, was mir zwar prinzipiell besser gefällt, als wenn alle total verklemmt daherkämen, aber etwas unrealistisch erschien es mir schon. Wir reden hier immerhin von 16-17 jährigen Teenagern, bei denen die ersten sexuellen Erfahrungen oftmals noch von verschämtem Gekicher begleitet werden. Aber ob nun glaubwürdig oder nicht, es macht großen Spaß, das Buch zu lesen und ich habe mich mehr als einmal dabei erwischt, wie ich schmunzelnd dasaß. Man sollte das Buch und die Akteure wohl einfach nicht zu ernst nehmen, sondern sich einfach auf ihr lockeres Verhalten einlassen, dann wird man sich herrlich amüsieren. Und genau diese Vorgehensweise wählt auch Beckett beim Erzählen der Geschichte. Locker und ohne falsche Prüderie widmet er sich einem Thema, was einfach alle Jugendlichen interessiert und zeigt, dass man keine Angst vor seiner Sexualität haben muss. Unmoralisch oder vulgär wird es allerdings nicht, Beckett hat einen guten Mittelweg gefunden, über dieses brisante Thema zu schreiben. Leider mangelt es der Geschichte trotz lustiger Ausgangssituation und diversen Liebesverwirrungen an Spannung. Obwohl die Grundidee des Buches interessant ist, plätscherte die Story etwas ziellos vor sich hin und es war nicht so recht absehbar, auf welchen Höhepunkt Beckett hinarbeitet. Was vielleicht daran liegt, dass es keinen richtigen Höhepunkt gab. Und auch der Schluss erschien etwas dahingewischt und endete im Sinne von "Friede, Freude, Eierkuchen" und alle umarmen und küssen sich glücklich. Kein Scherz! Einen Bonuspunkt gibt es von mir aber für die herrliche Buchgestaltung. Passend zum Thema über "Bienchen und Blümchen" ist das Buch nämlich auch über und über mit ihnen bedeckt und sogar mit einem kleinen Daumenkino ausgestattet, bei dem am Rand des Buches erst eine Blume wächst, dann kommt eine ängstlich schauende Biene angeflogen und will sich auf der skeptischen Blume niederlassen. Einfach süß! :-) Mein Fazit: Inhaltlich gesehen schneidet dieses Buch unter Becketts bisherigen Werken bei mir am "schlechtesten" ab. Mir fehlte der Spannungsaufbau und das Ende war etwas unbefriedigend. Dafür liefert das Buch aber amüsante Unterhaltung und ich habe mich in die eigene Pubertät zurückversetzt gefühlt.

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  • Rezension zu "Stechzeit" von Bernard Beckett

    Stechzeit
    Fantasie_und_Träumerei

    Fantasie_und_Träumerei

    14. January 2011 um 07:40

    KLAPPENTEXT: Wissenschaft ist alles, behauptet Malcolm. Um den ersten Preis des anstehenden Wissenschaftswettbewerbs zu gewinnen, braucht er nur das richtige Thema. Es muss einzigartig sein, brisant und sensationell. Da bleibt eigentlich nur eins: Sex. Leider fehlt es Malcom an Erfahrung. Ist die aber für ihn als seriösen Wissenschaftler nicht eigentlich Pflicht? Ein Versuchsobjekt muss her. Und wer bietet sich für dieses Experiment besser ab als die beste Freundin? Juliet sagt Ja - und bringt mit diesem kleinen Wörtchen nicht nur Malcolm ins Wanken, sondern die gesamte Wissenschaft zu Fall... 978-3-8390-0121-9 ZUM AUTOR: Bernard Beckett ist einer der bekanntesten australischen Autoren für junge Erwachsene und wurde für seine Werke schon mit mehreren australischen Literaturpreisen ausgezeichnet. "Stechzeit" gewann unter anderem den New Zealand Post Book Award. EIGENE MEINUNG: "Stechzeit" ist ein schnell zu lesendes, humorvolles Buch für Jugendliche. Ein witziges Cover und ein Daumenkino am Seitenrand geben ihm eine tolle Optik, die den Leser sofort anspricht. Inhaltlich hat mich das Buch leider etwas enttäuscht. Vom Thema "Sex als wissenschaftliches Objekt eines Schulwettbewerbs" hatte ich mir einfach mehr versprochen. Klar ist das Buch sehr dünn, aber ich hätte mir trotzdem gewünscht, dass der Autor aus dem Thema mehr rausholt. Die Geschichten, die seine Charaktere im einzelnen erleben sind mir zu oberflächlich angeschnitten und zu flach abgehakt. Juliet ist so ohne weiteres bereit mit ihrem besten Freund Sex zu haben, ohne ein großes Aufheben darum zu machen. Eine Tatsache, die ich ein bisschen schockierend und nicht sehr vorbildlich fand. Natürlich soll das Buch nicht belehren, sondern unterhalten, aber insgesamt wird alles relativ verharmlost. Vielleicht ist das auch als Stilmittel gedacht, ich weiß aber nicht, ob das von allen Jugendlichen so verstanden wird. Es gibt in der Geschichte einige Irrungen und Wirrungen, die sich, für das Durcheinander was herrscht, dann doch zu einfach und schnell auflösen. Die Protagonisten haben Charaktereigenschaften erhalten, wie man sie an jeder Schule vorfindet. Malcolm, der Wissenschaftler, der etwas abseits der Gemeinschaft steht, Juliet, die mutig und abenteuerlustig ist und Blödsinn im Kopf hat und so gar nichts mit ihrer reichen Familie anfangen kann, Kevin, der schwul ist, Brian, der super gut aussieht, aber hinter dessen Fassade und großer Klappe nciht viel dahinter steckt und Charlotte, die aufgrund ihrer Schönheit von allen geliebt wird, sich aber nach der großen Liebe zu jemand besonderem hingezogen fühlt. Genial find ich dagegen den psychologischen Aspekt, den der Autor hier einbringt. Wie die "Versuche" auf den einzelnen wirken und welche Reaktionen ausgelöst werden. Besonders pfiffig ist die Idee mit der Erpressung....dazu kann ich aber leider nicht sehr viel schreiben, ohne zu viel zu verraten. Ich kann aber so viel sagen: Ich hätte nicht mit dieser Lösung gerechnet. Ein Buch, das bei mir leider, leider keinen bleibenden Eindruck hinterlassen hat. Ich habe zwar an manchen Stellen geschmunzelt und das Buch in einem Rutsch durchgelesen, aber so wirklich angekommen ist es bei mir nicht. Jugendliche Leser finden sicherlich mehr Gefallen daran, da sie vermutlich einen anderen Blickwinkel auf die Geschichte haben.

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  • Rezension zu "Stechzeit" von Bernard Beckett

    Stechzeit
    Daniliesing

    Daniliesing

    02. October 2010 um 22:08

    "Stechzeit" von Bernhard Beckett ziert ein harmloses, ja süßes Cover, das aber doch eine gewisse Portion Humor ausstrahlt. Und natürlich geht es, wie abgebildet, um das Thema von Bienchen und Blümchen. Allerdings wird das Thema hier nicht im üblichen Sinne abgehandelt - Hauptfigur und Auslöser der ganzen Thematik ist nämlich Malcom - und Malcom ist Wissenschaftler. Auch in diesem Jahr möchte er wieder beim Wissenschaftswettbwerb mitmachen und nicht wie im letzten Jahr erbärmlicher Zweiter werden. Ihm geht es um Ruhm und Ehre, ein ganz besonderes Projekt muss her und plötzlich kommt ihm die Idee: Ein wissenschaftlicher Film über Sex, das muss es sein. Und hier kommt einer der Aspekte, der mir an diesem Buch so gut gefallen hat: In "Stechzeit" gehen die meisten Figuren extrem locker mit dem Thema Sex um - es zeigt, dass es etwas "ganz normales" ist, über das zu reden man sich nicht schämen muss. Malcom spricht z.B. ganz offen mit seiner Mutter darüber, die ihm wiederum gute Ratschläge gibt, etwa den, doch erstmal mit seiner besten Freundin Juliet für sein Wissenschaftsprojekt zu üben, bevor er sich an seine geheime Flamme, die von allen Jungs begehrte, Charlotte heranwagt. Malcoms Projekt ist also aufregend, und während er Interviews mit seinen Mitschülern über Sex führt und versucht, mehr und mehr Kreativität in seine Arbeit zu bringen, merkt man doch, dass er auf persönlicher Ebene noch sehr unerfahren ist, was dieses Gebiet angeht. Auf wissenschaftlicher Ebene jedoch ist er cool und lässt sich nichts auf sich und sein Projket kommen. Diese Mischung ist so herrlich anders, dass es einfach nur Spaß macht, Malcom bei seinem ganz besonderen Versuch zu begleiten. Dass er dabei ab und zu mal etwas zu weit geht, nimmt man ihm überhaupt nicht übel. So ist das eben in diesem Alter. Umso besser, dass Malcom sich so viele Gedanken macht und offen allem gegenüber ist. Bernhard Beckett schreibt offen, locker und doch sensibel über ein Thema, das Jugendliche nunmal interessiert: Sex! Genau deshalb ist das Buch auch so empfehlenswert, denn es bietet Jugendlichen die Möglichkeit, sich besser zu informieren und quasi und Gleichgesinnten wiederzufinden. Selbstverständlich kommt auch der Spaß nicht zu kurz, und trotzdem geht der Autor mit der nötigen Ernsthaftigkeit an diesen Stoff. Möglicherweise nimmt es Jugendlichen auch ein bisschen die Scheu, wissen Eltern doch oftmals auch nicht, wie sie am besten mit ihren Kindern über dieses "heikle Thema" reden sollen. Hier wird ihnen ganz locker leicht über Sex erzählt - rote Ohren bekommen ist natürlich auf jeden Fall erlaubt. Fazit: "Stechzeit" ist ein sehr lustiges und freches kleines Buch, dass es trotz seiner Kürze schafft, jugendlich frisch über ein wichtiges Thema zu erzählen, ohne dabei je unter die Gürtellinie zu rutschen.

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