Bernard Cornwell 1356

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Inhaltsangabe zu „1356“ von Bernard Cornwell

Das Schwert des Fischers: Wer es hat, hat den Sieg
1356, der Krieg, den man später den Hundertjährigen nennen wird, wütet schon an die zwanzig Jahre: Thomas of Hookton, Anführer einer Gruppe von englischen Söldnern in der Gascogne, nimmt einen rätselhaften Auftrag an: Er soll ein Schwert finden, jahrhundertelang verborgen und La Malice genannt. Der Heilige Petrus habe damit den Heiland verteidigt: Ohne Zweifel macht so eine Waffe seinen Besitzer unbesiegbar; jeden Kampf muss er gewinnen. Doch außer Thomas sind auch seine beiden Erzfeinde auf der Suche. Und es naht der Tag einer Schlacht zwischen Königen und Prinzen, bei der das englische Heer einer überwältigenden französischen Übermacht gegenübersteht …

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Nur kein Herzog

nette Story,guter Schreibstil, dennoch hat sie mich nicht so ganz abgeholt und berührt, teilweise zu oberflächlich,die Dialoge oft schmalzig

littlecalimero

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  • Die Erzfeinde - England und Frankreich und ein sagenhaftes Schwert

    1356

    MichaelSterzik

    1356 – Bernard Cornwell Thomas of Hookton, bekannt als «Der Bastard», ist ein versierter englischer Bogenschütze. Der Hundertjährige Krieg hat ihn in die Gascogne verschlagen, wo er eine Gruppe von Söldnern anführt. Dort fängt seine Truppe einem widerlichen französischen Adeligen die entlaufene Ehefrau wieder ein. Doch als der Mann ihnen den versprochenen Lohn in wertlosen Münzen auszahlt, nimmt Thomas die Frau mit – und schafft sich einen Feind fürs Leben. Bertille ist eine atemberaubende Schönheit, die den Männern in Thomas’ Tross den Kopf verdreht. Zur selben Zeit versammelt Edward, Prince of Wales, ein Heer. Bevor Thomas mit ihm für den Ruhm seines Vaterlandes kämpfen kann, soll er ein geheimnisvolles Schwert finden, das seinen Besitzer unbesiegbar machen soll: La Malice, «Die Bosheit». Angeblich gehörte es dem heiligen Petrus, der damit seinen Herrn Jesus Christus verteidigte. Aber nicht nur Thomas, sondern auch andere, zwielichtigere Gestalten machen sich am Vorabend der Schlacht der Engländer gegen die überwältigende französische Übermacht auf die Jagd nach dem heiligen Schwert. Auch Thomas’ Feinde sind unter ihnen …(Verlagsinfo) Kritik Bernard Cornwell ist bekannt für seine meist epischen historischen Romane, in deren er längst vergangene Schlachten wieder aufleben lässt. Fast schon realistisch situativ schildert er Taktiken, Strategien und minutiös die Entwicklung einer Schlacht. Cornwell erzählerischer Stil ist wahrlich meisterlich und er lässt seine Protagonisten durch manche Feuertaufen gehen. In Cornwells historischen Romanen geht es nicht um tragische, dramatische Liebesgeschichten, in denen mehr Fiktion vorkommt als das sich der Autor an historischen Fakten hält. Sicherlich nimmt sich auch Cornwell die schriftstellerische Freiheit diese miteinander zu verweben, doch für die Liebhaber actionreicher Romane dürfte dieses das kleinste Hindernis darstellen. In „1356“ geht es wieder einmal wie in der Grals-Trilogie auch, um die mittelalterliche Erzfeindschaft zwischen England und Frankreich. In dem vorliegenden Buch wird der Leser alte Bekannte und neue Feinde finden und wieder einmal spielt Thomas of Hookton eine tragende Rolle. Doch in „1356“ geht es nicht um die Suche nach dem Heiligen Gral, sondern um ein anderes, mystisches und legendäres Artefakt – das Schwert des Petrus. Das hier dann die „weltliche“ Kirche mit ihren Fürsten nicht gut bei weg kommt, verwundert dabei nicht. Schließlich war im Mittelalter der „Glaube“ nur ein Instrument zur Steuerung und Manipulation der einfachen Schafe und ihrer Hüter – sprich: der Adel mitsamt seinen Fürsten. „1356“ von Bernard Cornwell entwickelt sich recht langsam, aber an spannenden Elementen fehlt es allerdings auch nicht. Die drei Vorgängerromane muss man nicht unbedingt gelesen haben. Trotzdem ist es empfehlenswert zu diesem zu greifen. Sollte dem Erstleser also in dem Roman Thomas of Hookton zum ersten Male begegnen, so sollte unbedingt auch zur „Grals-Trilogie“ greifen. Diese vermittelt doch manch auftauchenden Charakter deutlich interessanter. Zum Ende des Romans schließt sich der erzählerische Kreis und gipfelt in der Schlacht von Poitiers. Wer ein Faible für den 100 jährigen Krieg hat und sich zudem für die endlosen kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen England und Frankreich interessiert, wird hier gut auf seine Kosten kommen. Ebenso wird es für Militaristen ein Vergnügen sein, dem Autor zu folgen, wenn er die Vorzüge eines Langbogen mitsamt seinen unterschiedlichen, aber effizient tödlichen Pfeilen schildert. Bernard Cornwell ist einer der wenigen Autoren dessen Grundtenor immer der gleiche ist, der es aber trotzdem immer wieder beeindruckenderweise schafft, den Leser ins umkämpfe Mittelalter zu katapultieren. Auch in 1356 wird getötet, gestorben, verstümmelt und gelitten. Wer also holde Burgfrauen und heldenhafte Ritter in 1356 vermutet, der wird enttäuscht sein. Der Krieg um die Kronen England und Frankreichs forderte einen hohen Blutzoll. Fazit „1356“ von Bernard Cornwell ist mit Sicherheit nicht der stärkste Band des Autors. Die Atmosphäre ist zwar durchgehend spannend, doch erst zum Ende hin, explodiert diese förmlich. Manchmal hatte man den Eindruck, der Autor wüsste nicht unbedingt, welche Situation er wohin weiterentwickelt. Mit „1356“ und Thomas of Hookton sollte es doch jetzt auch hoffentlich beendet sein. Schließlich hat der 100-jährige Krieg noch andere Schlachten und Schicksale parat, die es wert sein dürften erzählt zu werden. Alles in allem ein echter „Cornwell“ ohne Wenn und Aber. Empfehlenswert – aber nicht erstklassig. Michael Sterzik

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  • Geh mit Gott, aber geh!

    1356

    BettinaR87

    04. February 2014 um 18:53

    Thomas of Hookton hat einst den heiligen Gral gefunden und ihn im Meer versenkt, um ihn der Menschheit vorzuenthalten. Jetzt wird er auf La Malice angesetzt, das heilige Petrusschwert. Mitten in den Wirren des drohenden Krieges in Europa ist er allerdings nicht der Einzige, der auf der Suche danach ist … Europa, 1356. Das damalige Europa befindet sich im Krieg und Sir Thomas of Hookton, Der Bastard, kämpft unter den Farben Northhamptons für England. Zusammen mit seiner Kampftruppe, den Hellequin, zieht er durch Frankreich und plündert – wenn er nicht gerade einen speziellen Auftrag von seinem Earl erhält. Gerade hat er die Frau eines unangenehmen Adeligen wiederbeschafft, aber nicht den versprochenen Lohn erhalten – also behält er die Frau kurzerhand ein. Rettet die Christenheit Währenddessen wollen die Franzosen und mit ihnen ihr Papst – denn die Kirche ist zweigeteilt – den Krieg gewinnen, indem sie die heilige Petrusklinge finden. Mit diesem Schwert hat Petrus einst Jesus verteidigt, der die Waffe allerdings verflucht hat … Ein Wettrennen beginnt und findet seinen fulminanten Höhepunkt in einer alles verändernden Schlacht. Die Kritik Bernard Cornwell ist bekannt für seine teils langatmigen Erzählungen. Sein neuestes Buch, beziehungsweise die neueste Übersetzung, „1356“, fällt da deutlich aus dem Rahmen. In ihm zeichnet er ein angenehm vollständiges Bild, denn er verwendet nicht nur den Klassiker Frankreich gegen England, sondern bringt beispielsweise auch die Schotten mit ins Spiel, die sich natürlich mit Frankreich verbünden. Doch der Schreibstil bleibt dabei wesentlich lockerer und leichter zu lesen. Überraschend locker Entgegen seiner sonstigen Manier beschreibt Bernard Cornwell in „1356“ nur eine einzige Schlacht und das noch ganz am Ende. Auch nicht ganz so episch oder heroisch wie gewohnt, sondern der Zeit und den Charakteren angepasst. Wer mit einer bildhaften Vorstellung gesegnet ist, hat da beim Lesen ordentlich was auszuhalten – Keulen zerschmettern Köpfe, Lanzen zerreißen Gedärme … Ladylike geht anders. Aber das möchte er ja auch nicht sein und die Schlacht ist tatsächlich der Höhepunkt beider Handlungsstränge: Sowohl die Jagd nach La Malice als auch die Spannungen zwischen England und Frankreich finden hier ihr vorläufiges Finale. Auch toll: Nur weil es gut ausgeht, heißt es nicht, dass alle am Leben bleiben oder sich ehrenhaft verhalten.

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