Bernard Cornwell Der Bogenschütze

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Inhaltsangabe zu „Der Bogenschütze“ von Bernard Cornwell

Am Ostermorgen 1342 wird ein englisches Küstendorf von vier französischen Schiffen überfallen, angeführt von einem geheimnisvollen schwarzen Ritter, der sich 'Harlekin' nennt. Schnell brennt der ganze Ort, und aus der Kirche wird ein Schatz gestohlen: eine alte Lanze, sie soll Sankt Georg gehört haben, dem Schutzheiligen der englischen Könige. Als einer der wenigen überlebt Thomas, der Sohn des Pfarrers. Sein Vater verrät ihm im Sterben, dass der Mann in Schwarz ein Verwandter ist. Thomas schwört, den Frevel zu rächen. Doch er ahnt nicht, auf was für ein Wagnis er sich einlässt. Denn sein Feind scheint die mächtigste Waffe des Christentums zu besitzen: den Heiligen Gral. DER AUFTAKT EINER GROSSEN MITTELALTER-TRILOGIE VOM MEISTER DES HISTORISCHEN ROMANS Die Bücher vom Heiligen Gral, Band 1

Wunderbarer Mittelalter - Roman. Klasse Buchstaben - Kino!

— BerniGunther

Beeindruckender historischer Hintergrund, epische Schlachtenszenen und wenig Liebesschwüre - ein klassischer Cornwell, wie man ihn liebt!

— Akantha

Ein spannender historischer Roman, der das Flair des 14. Jahrhunderts sehr gut rüber bringt!

— ***Chrissy***

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  • Leserkommentare zu Die Bücher vom Heiligen Gral. Der Bogenschütze von Bernard Cornwell

    Der Bogenschütze

    Leeds

    via eBook 'Die Bücher vom Heiligen Gral. Der Bogenschütze'

    Klasse Trilogie-Auftakt! Ich habe einige spannende Stunden im Mittelalter verbracht und vielschichtige Figuren kennengelernt.

    • 2
  • Der Bogenschütze- lang- aber spannend

    Der Bogenschütze

    KerstinnI

    10. January 2014 um 22:29

    England 1342: Das Dorf des jungen Thomas wird geplündert, dabei wird sein Vater, beim Versuch seine kostbarste Reliquie zu verteidigen, getötet. Thomas schwört Rache und bildet seine Fähigkeiten im Bogenschießen weiter aus. Er hat Rache geschworen- und die Wiederbeschaffung der Reliquie. Und diese ist bei den Franzosen, Thomas geht mit dem Herr Bogenschützen nach Frankreich in den Krieg, ohne zu wissen, wer sein Vater wirklich war, wer er wirklich ist und was es mit dieser Reliquie auf sich hat...   Bernard Cornwell schreibt wie immer sehr fesselnd und wirklich realistisch. Es macht es mir leicht, in die Geschichte einzutauchen und zu glauben, dass es genau so gewesen sein muss. Er schreibt wie immer am Ende, was Wahrheit ist, und was Fiktion. ich finde es toll zu lesen, wie diese Kriege aus Sicht der Soldaten, Bogenschützen und Zivilisten ausgefochten wurden. Natürlich fließt viel Blut, überall ist Gewalt und Tod. Ich gebe nur vier Sterne, weil mir alles am Ende etwas zu langatmig wurde, die vielen Schlachten, gefühlt immer noch eine- dennoch gibt es am Ende einen guten Cliffhanger, so dass ich den nächsten Band auch lesen werde!

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  • Rezension zu "Der Bogenschütze" von Bernard Cornwell

    Der Bogenschütze

    Suleika

    21. May 2013 um 21:32

    Das Buch, der Bogenschütze von Bernard Cornwell ist ergreifend und zeigt den kaltblütigen Alltag des Krieges im Jahre 1342 wie bisher kein anderes das ich gelesen habe. Alles beginnt mit dem Überfall auf das kleine Dörfchen Hookton in England in dem Thomas, der Sohn des Priesters, als Einziger überlebt. Doch es kommt noch schlimmer, die heilige Lanze des St. George wurde gestohlen, ein heiliges Relikt. Als sein Vater schwer verwundet wird schwört Thomas am Totenbett seines Vaters das er die Lanze zurückholen und Rache nehmen wird. Im Weiteren Verlauf des Buches wird Thomas so einige Gefahren überstehen. Denn Thomas wird Bogenschütze in der Englischen Armee und nach Frankreich geschickt um dem König bei der Einnahme der Bretange zu helfen. In der Bretange macht er sich auf der Suche nach den Mördern seines Vaters die auch die Diebe der heiligen Lanze waren. Somit stößt er auf seine eigene Geschichte die ihn zu seiner wirklichen Familie führt und findet sich plötzlich mitten in der Geschichte um den heiligen Gral wieder. Die Geschichte wird von Seite zu Seite spannender und teilweise konnte ich es schon gar nicht mehr aus der Hand legen. Die Szenen rund um den Krieg und der Belagerung von Städten sind sehr klar und deutlich dargestellt, das man sich fast denken könnte man ist mittendrin. Der Schreibstil ist wie gewohnt klar und gut zu lesen, man bleibt nicht stocken oder hängen. Das Buch kann ich nur wärmstens empfehlen, vor allem denjenigen die mal eine ganz andere Sicht der Geschichte um den heiligen Gral lesen wollen.

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  • Sehr viel Krieg und Kriegsgeschrei

    Der Bogenschütze

    mabuerele

    12. April 2013 um 20:11

    Thomas ist der uneheliche Sohn eines Priesters im englischen Küstenort Hookton. In der Kirche befindet sich eine Relique, die Lanze des Heiligen Georg. Doch 1342 wird der Ort überfallen. Der Räuber der Relique nennt sich Harlekin. Thomas überlebt. Er tritt als Bogenschütze ins englische Heer ein. Der Roman ist exakt recherchiert. Der Autor hat mit Worten ein exzellentes Schlachtengemälde gezeichnet. Die Grausamkeit des Krieges und die Folgen für die Bevölkerung wurden gut herausgearbeitet. Auch die unterschiedliche Kampftechnik von Engländern und Franzosen wird deutlich. Die Geschichte wird aus der Sicht der kämpfenden Truppe, insbesondere der englischen Bogenschützen erzählt. Die Geschehnisse außerhalb von Krieg und Kampf werden allerdings nur kurz gestreift. Das Buch lässt sich zügig lesen und ist spannend geschrieben.

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  • Leserunde zu "Der letzte Paladin" von Richard Dübell

    Der letzte Paladin

    Richard_Duebell

    Es ist die Entscheidung über die Zukunft des Abendlandes. Es ist die größte Heldenlegende der mittelalterlichen Literatur. Es ist die bewegendste Liebesgeschichte der letzten Jahre. Das Frankenreich im Jahr 777: Unter der geschickten Führung König Karls dehnt die prosperierende Großmacht beständig ihre Grenzen aus. Doch mit dem Maurenreich jenseits der Pyrenäen stellt sich den Franken ein ernstzunehmender Feind entgegen. Auf der Reichsversammlung erhebt Karl einen der besten jungen Krieger in den Stand eines Paladins – und damit in den Kreis seiner engsten Berater und Elitekrieger. Der Name des Kriegers wird einst im gesamten Abendland gerühmt werden: Roland… Hoch oben auf einem Bergplateau in den Pyrenäen trifft derweil eine maurische Gesandtschaft auf Burg Roncevaux ein. Sie ist auf dem Weg zur Karlsburg im heutigen Paderborn, um Verhandlungen mit dem Frankenkönig zu führen. Der geheimnisvolle maurische Anführer verliert sein Herz an die junge Burgherrin Arima – und sie ihres an ihn. Arima weiß nicht, dass ihre Hand längst Roland versprochen worden ist. Als der junge Paladin und der Maure in der Schlacht auf Leben und Tod kämpfen, sind bereits Völker entzweit, Freundschaften zerstört und Herzen gebrochen worden. Doch es gibt eine verborgene Wahrheit, die den Lauf der Geschichte verändern könnte… Hier diskutieren wir in einer gemeinsamen Leserunde über "Den letzten Paladin". Folgender (ungefährer) Ablauf ist vorgesehen: 25. - 29.03. Seite 13 - 105 30. - 31.03. Forumsdiskussion 01. - 05.04. Seite 106 - 202 06. - 07.04. Forumsdiskussion 08. - 12.04. Seite 203 - 308 13. - 14.04. Forumsdiskussion 15. - 19.04. Seite 309 - 422 20. - 21.04. Forumsdiskussion 22. - 26.04. Seite 422 - 476 27. - 28.04. Abschlussdiskussion Natürlich kann jeder in seinem Tempo lesen... Der Zeitplan soll nur die gemeinsame Diskussion zeitlich etwas eingrenzen. Als besonderes Schmankerl werden unter allen in Amazon.de veröffentlichten Rezensionen aus der Leserunde 5 Download-Gutscheine für meine exklusive AmazonKindle-Novelle DER HIRTE verlost!

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    • 1188

    mabuerele

    06. April 2013 um 15:52
    Beitrag einblenden
    Penelope1 schreibt Turpin Remi und Roland werden sehr schnell festgenommen - die Befreiungsaktion war ein tolle Aktion - auch wenn sie mir - ehrlich gesagt, ein wenig übertrieben schien. Die drei Männer behaupten ...

    Ihr immenser Vorteil waren Pfeil und Bogen. Ich habe vor kurzem "Der Bogenschütze" gelesen. Auch dort war der Umgang mit Pfeil und Bogen kriegsentscheidend.

  • Rezension zu "Der Bogenschütze" von Bernard Cornwell

    Der Bogenschütze

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. March 2013 um 17:32

    Inhalt: Thomas macht sich auf den Weg der Rache: Sein Vater, ein Priester, wird im Morgengrauen an der englischen Küste eines kleinen, unscheinbaren Dorfes von Kriegern eines französischen Bootes ermordet. Sein Weg als Bogenschütze scheint klar. Er schließt sich in Frankreich den Englischen Besatzern an und ist dort gern gesehen. ** ** ** ** ** ** *** Schreibstil: Keine Besonderheiten. ** ** ** ** ** ** *** Zeitstrang/ Fortschreiten der Geschichte: Das Buch umfasst eine Zeitspanne von ca. 4 Jahren. ** ** ** ** ** ** *** Quintessenz: Ein schwaches Buch. Gut, insgesamt lässt es sich einfach und schnell lesen, und doch gerade im Vergleich zur Uhtred-Sage von Cornwell ist dieser erste Band der Trilogie eher schwach. Mir sind es einfach zu viele und detailreiche Schlachtbeschreibungen aus den verschiedenen Perspektiven. Und hier kommt es immer wieder zu Wiederholungen und nervigen kleinen Widersprüche, wie ich finde. Der Kern der Geschichte ist dann aber doch verfolgenswert. Und wenn ich den "Überfluss" einfach überlese/ überspringe, dann geht es. Der Gesamteindruck entspricht eher dem einer flachen, einfachen und oberflächlichen (Liebes)Romans statt dem eines gut recherchierten, historischen Romans. Immer wieder dümpelt das Ganze auch nur so vor sich hin und bietet wenig Spannung. ** ** ** ** ** ** ***

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  • Rezension zu "Der Bogenschütze" von Bernard Cornwell

    Der Bogenschütze

    JohnSee

    21. October 2012 um 15:15

    The Grail Quest
    Harlequin (aka The Archer's Tale) (2000) ·
    Vagabond (2002) ·
    Heretic (2003) ·
    1356 (2012)

  • Rezension zu "Die Bücher vom Heiligen Gral. Der Bogenschütze" von Bernard Cornwell

    Der Bogenschütze

    ***Chrissy***

    01. August 2012 um 20:32

    England im 14. Jahrhundert: Ein überraschender und grausamer Raubzug auf das kleine Dorf Hookton verändert das Leben des jungen Thomas. Er muss mit ansehen wie alle Dorfbewohner ermordet oder verschleppt werden. Aus der Kirche wird die Lanze des Heiligen Georg gestohlen. Seinem sterbenden Vater, dem Pfarrer des Dorfes, leistet er den Schwur den Dieb zu finden, ihn zu töten und die mächtige Reliquie zurück zu bringen. Der Roman ist spannend, abwechslungsreich und fesselnd. Die Charaktere sind authentisch und lebendig beschrieben. Der Protagonist Thomas von Hookton wurde mir mit jeder Seite sympathischer. Cornwell überzeugt mit einem flüssigen Schreibstil. Die historischen Ereignisse wirken sehr gut recherchiert und realistisch dargestellt. Die Geschichte rund um den Heiligen Gral ist jedoch noch ausbaufähig. Wäre dieser im Buchtitel nicht erwähnt worden, so käme man nicht auf die Idee, dass er in dieser Buchreihe eine Rolle spielt. Im ersten Teil wird dieser rote Faden also noch nicht geknüpft. Aber zwei weitere Teile stehen schließlich noch aus und werden dem Trilogie-Titel sicherlich noch eine größere Bedeutung geben. "Der Bogenschütze" war mein erstes Buch von Bernard Cornwell. Und es wird garantiert nicht mein letztes bleiben. Der 2. Teil dieser Trilogie steht schon in meinem Bücherregal und wartet auf mich.

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  • Rezension zu "Der Bogenschütze" von Bernard Cornwell

    Der Bogenschütze

    melanie_reichert

    02. October 2011 um 10:15

    Zum Inhalt: England 1342: Der junge Thomas unterzieht sich dem Priesterstudium – auf Wunsch seine Vaters. Seine Leidenschaft gilt jedoch seinem Bogen und dem Schießen damit. Als am Ostermorgen das kleine englische Dörfchen Hookton von den Franzosen überfallen und die heilige Reliquie gestohlen wird, scheint Thomas seinem Wunsch näher zu kommen. Doch der geheimnisvolle, schwarze Ritter kann nicht nur mit der Lanze des heiligen Georgs fliehen, sondern tötet auch seinen Vater. Thomas schwört Rache und begibt sich direkt ins Feindesland. Nun ist seine Stunde gekommen – die Stunde des Bogenschützen. Doch er ahnt nicht wie gefährlich seine Reise wird, denn sein Feind scheint die mächtigste Waffe des Christentums zu besitzen: den Heiligen Gral. Meine Meinung: „Der Bogenschütze“ ist der erste Band um die Trilogie „Auf der Suche nach dem Heiligen Gral“ von Bernard Cornwell. Das Buch ist in einem höheren Schreibstil verfasst und die Geschichte ist chronisch in der Reihenfolge der Ereignisse angeordnet. Das Buch beruht zum größten Teil auf geschichtlichen Tatsachen, die der Autor mit viel Mühe und Liebe detailliert recherchiert hat. Die geschichtlichen Fakten haben mich in diesem Buch besonders überzeugt. Nach nur wenigen Seiten hat man sich tatsächlich im Mittelalter befunden und der Autor versteht es mit seinen genauen Beschreibungen, die Umgebung zum Leben zu erwecken. Was ich selber nicht so genau nachvollziehen kann: Ich habe den Einstieg in das Buch nur sehr schwer gefunden. Dabei kann ich noch nicht mal genau sagen warum. Die Charaktere sind toll ausgearbeitet, die Epoche und Kulissen gut beschrieben und auch die Dynamik ist vorhanden. Dennoch war es für mich kein Buch was mich gefesselt hat und das ich nicht mehr aus der Hand legen konnte. Ich habe des öfteren nach ein paar Seiten unterbrochen und musste mich dann wieder zum Weiterlesen zwingen. Vielleicht lag es auch einfach daran, dass es durchaus schwere Kost ist. Immerhin wird hier eine Schlacht nach der anderen sehr detailliert mit vielen strategischen Zügen beschrieben. Der Protagonist Thomas gefällt mir sehr gut. Er ist sehr vielschichtig. Dabei hat er ein Ziel vor Augen und sehnt sich dennoch nach Ruhm und Ehre. Diese beiden angestrebten Ideale versucht er irgendwie mit dem Krieg zu vereinen in dem er sich befindet. Dabei ist er immer loyal gegenüber seinem Herren und versucht immer das Richitge zu tun. Mich hat Thomas mit seiner Charakterstärke absolut überzeugt. Auch die Nebencharaktere sind sehr liebevoll ausgearbeitet und runden das Gesamtbild des Romans auf jeden Fall ab. Das Ende kommt plötzlich und lässt den Leser mit einem großen Fragezeichen über dem Kopf stehen. Das eigentliche Ziel ist zwar erreicht worden, aber dennoch will man wissen wie es mit den Charakteren weiter geht. Trotz aller Startschwierigkeiten hat mich das Buch aber insgesamt überzeugt und ich freue mich schon darauf den nächsten Band zu lesen, weil ich wissen will wie es mit der Suche nach dem Heiligen Gral weitergeht. Bewertung: 4/5 Sterne

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  • Rezension zu "Der Bogenschütze" von Bernard Cornwell

    Der Bogenschütze

    moni_angekommen

    30. May 2011 um 17:48

    ... ein richtig gutes spannendes historisches Buch, was ich nicht mehr weglegen konnte und wollte. Die Geschichte hat alles was ich mag- eine interessante Handlung, einen sympathischen Protagonisten und sie ist klasse geschrieben. Leider etwas kurz, aber der Nachfolger liegt schon da;-)

  • Rezension zu "Der Bogenschütze" von Bernard Cornwell

    Der Bogenschütze

    Nidor_PL

    02. January 2010 um 19:49

    Ein tolles Buch von dem man merkt, wer es geschrieben hat. Es kommt aber wie schon gesagt wurde nicht an Uhtred heran. Trotzdem kann ich es nur weiterempfehlen.

  • Rezension zu "Der Bogenschütze" von Bernard Cornwell

    Der Bogenschütze

    Hendrik

    24. November 2009 um 20:39

    Französische Söldner überfallen das englische Dorf Hookton,töten u.a. den Priester des Ortes und entwenden eine kostbare Reliquie.Thomas,der Sohn des Priesters,ein englischer Bogenschütze,betritt in Diensten des englischen Königs französischen Boden.Auf seiner Suche nach dem Mörder seines Vaters und der Lanze des heiligen George nimmt an Schlachten teil und schlägt sich,in Begleitung einer erretteten französischen Adligen durch Frankreich.Er hat mich mitgenommen auf seine Reise,fesselnd geschrieben,fiel es mir schwer es aus der Hand zu legen.

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  • Rezension zu "Der Bogenschütze" von Bernard Cornwell

    Der Bogenschütze

    MichaelSterzik

    28. May 2009 um 20:01

    Das Mittelalter fasziniert noch immer. Auf mittelalterlichen Märkten erwacht diese Epoche noch einmal zum Leben und jedermann fühlt sich beim Besuch solcher Feste in die Vergangenheit versetzt. Zwischen Marktständen, an denen die Kaufleute laut feilschend ihre Waren anpreisen, und defilierenden Rittern und Adligen bringt diese Vergangenheit eine romantische Atmosphäre hervor. Doch das Mittelalter war durchaus düsterer, als romantisierte Vorstellungen es uns vorgaukeln wollen, aber auch vielschichtiger und geheimnisvoller. Besonders die Kriege und die Techniken sowie Taktiken sind uns oftmals als heroische Schlachtengemälde in Film und Fernsehen gezeigt worden. Erst in den letzten Jahren können die Archäologen und Geschichtsforscher mithilfe neuester Technik das frühere Leben aber auch die Kampftechniken analysieren und erforschen. Im Hundertjährigen Krieg zwischen England und seinem langjährigen Erzfeind Frankreich war das Zeitalter des Rittertums in seinem Niedergang begriffen, das Mittelalter ging dem Ende entgegen und zur Renaissance über. Neue Waffen wie Kanonen, Armbrüste und nicht zuletzt der englische Langbogen forderten im Krieg ihren Tribut von den schwerfällig gepanzerten Rittern aus aller Welt. Bernard Cornwell erzählt im ersten Teil seiner Trilogie Auf der Suche nach dem Heiligen Gral, "Der Bogenschütze", vom Verlauf dieses Hundertjährigen Krieges, der von 1337 bis 1453 andauerte. Die Geschichte Ostern 1342: Vier französische Schiffe überfallen das friedliche, abgelegene Dorf Hookton an der englischen Küste. Der Raubzug wird heimlich, aber mit brutaler Härte durchgeführt. Die Einwohner des Küstendorfes werden grausam niedergemetzelt, die Häuser geplündert und verbrannt. Angeführt werden die Soldaten von einem geheimnisvollen schwarzen Ritter, der sich Harlekin nennt. Sein Ziel sind nicht die dürftigen Geldwerte der Einwohner; zielgerichtet sucht und plündert er die Dorfkirche und stiehlt eine geheimnisvolle, alte Lanze. Diese soll dem heiligen Georg gehört haben - einem der Schutzheiligen - und über Gottes Kraft verfügen. Auch der Pfarrer, der sein Gotteshaus schützen möchte, bezahlt mit seinem Leben. Sein Sohn Thomas von Hookton, einer der wenigen Überlebenden, kann fliehen und findet seinen Vater wenig später sterbend vor. Der alte Pfarrer vertraut Thomas an, dass er adligen Geblüts ist, und der Mann, der "Harlekin", der ihn niedergestochen hat, der Sohn seines eigenen Bruders ist. Seinen wahren Namen verheimlicht er aber vor seinem Sohn und nimmt ihm das Versprechen ab, die Lanze wiederzuholen und sein eigenes Schicksal zu bestimmen. Thomas, gerade 18 Jahre jung, geht als Bogenschütze in die Bretagne. Unter dem Befehl des Earl of Northhampton kämpft und tötet er im englischen Heer. Der Schrecken des Krieges lässt Thomas schnell erwachsen werden, und sein Geschick mit dem gefürchteten Langbogen macht ihn bald zu einem Krieger, dem man Respekt zollen muss. Die Gräuel des Krieges sind unaussprechlich. Aber nicht nur auf dem Schlachtfeld wird gekämpft, auch die französische Zivilbevölkerung wird attackiert; Felder und Bäume, Ernten und Dörfer gezielt vernichtet, die Bevölkerung ohne Erbarmen getötet - ein Zermürbungskrieg, der auf beiden Seiten unzählige Opfer fordern wird. Thomas wird getrieben durch seinen Schwur und verfolgt nur das eine Ziel, den Tod seines Vaters zu rächen. In Frankreich entdeckt Thomas die Flagge der französischen Schiffe, die Hookton überfallen und vernichtet haben, und er kommt so dem Mörder seines Vater näher und damit der Vergangenheit seiner Familie. Meine Meinung Bernard Cornwell erzählt "Der Bogenschütze" in sehr abenteuerlicher Manier. Das Ende des Rittertums wird farbenprächtig und ausschweifend, aber auch sehr, sehr blutig und brutal dargestellt. Letztlich waren die Schlachten aber sicherlich noch brutaler, als es uns Cornwell berichten kann. Die Ritter hatten den Distanzwaffen - Bogen oder Armbrust - nichts entgegenzusetzen. Mit dem Einsatz dieser Kriegswaffen waren die Tage des Rittertums gezählt. Selbst schwere Panzerung eines Ritters konnte von einem guten Pfeil, der gezielt abgeschossen wurde, durchschlagen werden. Der ritterliche Zweikampf fand meist nur noch auf den Turnierplätzen in ganz Europa statt. Der Krieg war seit dem Einsatz der Fernwaffen nur noch ein wildes Gemetzel. Genau dieser Szenerie beschreibt der Autor recht eindrucksvoll und geschichtlich einwandfrei recherchiert. Es bleibt wenig übrig von Ritterlichkeit, Höflichkeit oder Tapferkeit. Bernard Cornwell schreibt über Brutalität, Rach- und Mordlust. Über das Leben im späten Mittelalter erfährt der Leser hingegen nur sehr wenig. Primär geht es in diesem Roman um das Schicksal des jungen Bogenschützen Thomas, der in den verschiedenen Schlachten zu überleben versucht, um seiner Identität nachzuspüren. Schockierende Grausamkeiten auf dem Schlachtfeld aus der Sicht eines englischen Bogenschütze bilden im Wesentlichen die Grundlage dieses Abenteuerromans. Dem historischen interessierten Leser wird eine völlig neue Sicht des Mittelalters geschildert - Strategie, Taktik, Waffentechnik und Ausrüstung werden detailliert vor ihm ausgebreitet. Hervorragend und spannend erzählt, entführt Cornwell den Leser in die Zeit dieses mehr als hundert Jahre andauernden Krieges. Die Hauptfigur Thomas von Hookton wird in ihrer Unreife und inneren Zerrissenheit behutsam in die Geschichte eingeführt, so dass der Charakter sich wohl erst in den beiden späteren Romanen wirklich entwickeln kann. Manchmal fand ich diese Darstellung zu eindimensional, mit viel zu wenig Potenzial erzählt. Auch die weiblichen Charaktere sind nicht sonderlich gut der Geschichte eingepasst und fast schon klischeehaft in Szene gesetzt. Bernard Cornwells Erzählung selbst birgt auch leider keine unterhaltsame oder geschickte Wendung. Bedauerlicherweise mangelt es hieran und die Geschichte wirkt daher sehr vorhersehbar. "Der Bogenschütze" ist dennoch informativ und gut erzählt, ein unterhaltsamer historischer Roman, den ich gern gelesen habe und der mir eine militärische Sichtweise des Hundertjährigen Kriegs zwischen England und Frankreich vermitteln konnte. Im Nachwort spricht Cornwell zwar die historische Genauigkeit des Romans an, aber vermisst habe ich dennoch ein Personenregister, aus dem man entnehmen könnte, welche Person nun wirklich lebte und wirkte, sowie eine Land- bzw. Regionskarte, um die Schlachten und deren Verlauf greifbarer werden zu lassen. Der Autor Bernard Cornwell wurde in London geboren. Aufgewachsen in Wessex, arbeitete er viele Jahre für den Fernsehsender BBC. 1980 folgte Bernard Cornwell seiner Frau in die USA und begann, Romane zu schreiben. Seine historischen Abenteuerromane sind weltweit sehr erfolgreich und erreichen immer wieder die oberen Plätze der internationalen Bestsellerlisten. Er lebt auf Cape Cod in Massachusetts, USA. Originaltitel: Harlequin, HarperCollins 2001 Aus dem Englischen von Claudia Feldmann 448 Seiten, gebunden 21,5 x 13,5 cm http://www.ullsteinbuchverlage.de/ullsteinhc/ Vielen Dank fürs Lesen und Kommentieren. Michael Sterzik

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  • Rezension zu "Der Bogenschütze" von Bernard Cornwell

    Der Bogenschütze

    edelede

    21. November 2008 um 18:54

    eine spannende geschichte

  • Rezension zu "Der Bogenschütze" von Bernard Cornwell

    Der Bogenschütze

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. August 2008 um 12:56

    Erster Teil von Cornwells Suche nach dem Heiligen Gral. Sehr interessant auch im Bezug auf die Künste der Bogenschützen der damaligen Zeit.

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