Der Schattenfürst

von Bernard Cornwell 
4,5 Sterne bei138 Bewertungen
Der Schattenfürst
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Wesentlich besser als Teil 1. Mehr Spannung, mehr Emotionen, bessere Handlung. Geschichtlich gut verpackt.

E

Wie auch schon der erste Teil spannend und ergreifend. Man hat Derfel und seine Familie lieb gewonnen. Viel zu schnell war es durchgelesen

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Inhaltsangabe zu "Der Schattenfürst"

Kampf der Königreiche, Spiel der Götter
Nach der großen, überaus blutigen Schlacht von Lugg Vale hat Arthur endlich die zerstrittenen Stämme Britanniens im Kampf gegen die germanischen Eindringlinge vom Festland geeint. Die Erfüllung seines großen Traums von Gerechtigkeit und Ordnung in Britannien scheint greifbar nahe. Aber etwas hat der Kriegsherr über seinen kühnen Visionen vergessen – die alten Götter. Nur einer entsinnt sich noch ihrer grausamen Herrschaft über das Menschengeschlecht: Merlin, der Druide, der Schattenfürst.
Der zweite Band von Bernard Cornwells großer Artus-Trilogie.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499246258
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:688 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum:02.05.2009
Das aktuelle Hörbuch ist am 11.11.2013 bei Random House Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    MamaSandras avatar
    MamaSandravor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Wesentlich besser als Teil 1. Mehr Spannung, mehr Emotionen, bessere Handlung. Geschichtlich gut verpackt.
    Besser als der erste Teil - Kampf der Religionen

    Inhalt:

    Der letzte Kampf im Lugg Vale ist gewonnen und Arthur hat es allen gezeigt.

    Merlin hat nun ein Ziel: Er braucht den Kessel, die bedeutendste der 13 Kleinodien Britanniens, um die Götter wieder zurück zu holen. Damit soll das Land gerettet werden. Doch auch Arthur verfolgt sein Ziel_ er möchte das Land im Frieden an Mordred übergeben.

    Und so vergehen die Jahre, die „Tafelrunde“ in einer anderen Form findet einen Platz in Cornwells Geschichte. König Mordred wird großjährig, aber keineswegs sympathischer. Derfel wird sein Vormund, gemeinsam mit Ceinwyn. Kaum sitzt Mordred auf dem Thron kommt es zu einem bösen Boykott. Verrat zerrüttet Dumnonia, ein riesiger Schock wartet noch auf Arthur und auch Derfel hat einen schweren Verlust zu ertragen.

     

    Schreibstil:
    Wieder wird aus der Sicht des Mönches Derfel erzählt, der nun im hohen Alter seine Geschichte und letztlich die von Arthur für seine Gönnerin Igraine niederschreibt. Er berichtet dabei hautnah und im Detail von Kampf und Trauer, Freude und Angst. Es gibt auch hier wieder keine Kapitel, man liest eigentlich hintereinander weg, ein paar wenige Absätze helfen zum Durchatmen und die Einordnung in Teile helfen ein wenig, um den Überblick zu behalten.

     

    Meine Einschätzung:

    Dieser 2. Teil der Reihe hat mir wesentlich besser gefallen als der erste. Man war nun schon besser mit der Handlung vertraut, auch mit Namen und Orten. Im Wesentlichen geht es nun um den Kampf zwischen Christen und Heiden und den jeweiligen Göttern. Denn was das Land betrifft so hat Arthur einen guten Frieden geschaffen, der es Mordred eigentlich leichter machen könnte. Doch wie auch Merlin schon sagt, wurde es dem Volk scheinbar langweilig durch den Frieden, sodass sie sich zunehmend mit dem Christentum auseinandersetzen konnten. Hinzu kommt, dass bald das Jahr 500 n.Chr. erreicht wird, was es Fanatikern einfach macht, das Volk gegen die Heiden zu hetzen.

     

    Die Schlachten waren wieder sehr detailliert beschrieben und sind nichts für schwache Nerven. Ebenso wenig die Riten der Heiden, denn Nimue ist teilweise schon sehr ekelhaft und auch Guiniveres Handlungen grenzen an Wahnsinn. Die Kriegsszenen sind schon extrem, dafür aber sicher authentisch.

    Emotional hat der 2. Teil viel zu bieten gehabt. Seien es die positiven Gefühle, wie die Liebe, Frieden und Freundschaft. Auch das Treffen von Derfel und Ecre sowie deren Offenbarung war für den Leser auch als überraschender Moment gelungen rübergebracht. Und gerade zum Ende hin musste ich dann Tränchen verdrücken (bei Dian) und der Schock um Guinivere saß ebenso tief, wenn er auch nicht so überraschend kam. Man spürte beim Lesen förmlich die Veränderungen in Arthur. Das hat der Autor schon gut hinbekommen.

    Ich habe mich auch gleich an den letzten Teil gesetzt.

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    ErleseneBuechers avatar
    ErleseneBuechervor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Der Band besticht durch viele verschiedene Personenkonstellationen und Intrigen, Beziehungsverflechtungen und Eidversprechen.
    Tafelrunde, Treueeid & Krieger des Kessels

    Auch der zweite Teil der Artus-Chroniken ist ein umfangreiches Werk. Es schließt nahtlos an den ersten Band an. Wieder schreibt der Erzähler Derfel seine und Arthurs Abenteuer auf. Arthurs weiterer Plan für Frieden in Britannien zu sorgen, nimmt Konturen an, wenn da nicht die Sachsen wären. Diese können aber durch Bündnispolitik erst einmal ruhig gestellt werden. Bald wird auch Mordred den Thron besteigen können.

    Außerdem wird ausführlich die Diskrepanz zwischen dem alten Götterglauben und dem Christentum dargestellt. So sind es vor allem die Christen, die Arthur feindlich gesinnt sind. Merlin möchte aber mit Hilfe verschiedener Kleinodien die Stärke der alten Götter zurück bringen. Derfel steht nun zwischen allen Stühlen, versucht aber auch sein eigenes Glück in der Liebe zu finden.

    Der Band besticht durch viele verschiedene Personenkonstellationen und Intrigen, Beziehungsverflechtungen und Eidversprechen. Die Welt des alten Britannien ist ungebrochen faszinerend und aufregend. Der Schreibstil ist wie gewohnt detaillreich. Und darin liegt ja wieder einmal die Krux. Natürlich ist es toll, die Gegend, die Personen, die Umstände genau kennen zu lernen. Aber es hat eben auch seine Längen und manchmal ist es ein wenig zu viel.

    Auch störte mich dieses Mal ein wenig der Aufbau des Buches. Teilweise sind es nur Episoden (z.B. Tristan und Iseult), die aneinander gereiht wurden und manchmal erscheint es mir auch zeitlich etwas durcheinander. Das fand ich schade. Des Weitern wurde mir Arthur etwas unsympathischer. Allerdings ist Derfel ein großartiger Protagonist!

    Das Ende wiederum verspricht einen spannenden dritten Teil, den ich mir nicht entgehen lasse.

    Bewertung: 4 von 5 Punkten

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    Laiiavasielvor 6 Jahren
    Rezension zu "Der Schattenfürst" von Bernard Cornwell

    Ich habe den zweiten Band genauso verschlungen wie den ersten. Die Artus-Chroniken sind auch im zweiten Band einfach fesselnd!
    Die Protagonisten müssen Kämpfe und Intrigen durchstehen und ich habe die ganze Zeit mitgefiebert und mit ihnen gelitten. Sie sind mir im zweiten Band noch mehr ans Herz gewachsen und ich bin gespannt, wie Bernard Cornwell ihren Weg weiter gestalten wird.

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    thursdaynexts avatar
    thursdaynextvor 7 Jahren
    Rezension zu "Die Artus-Chroniken. Der Schattenfürst" von Bernard Cornwell

    Blood Sweat and Tears
    Bernhard Cornwell erzählt die Arthussage. Ohne sie durch Mystik und Poesie zu verbrämen-. Dazu bedient er sich des gealterten Chronisten Derfel, der einst als sächsischer Sklavenjunge von Merlin gerettet und zu Arthus engstem Vertrauten wurde. Derfel war immer hautnah dabei. Die junge Königin Igraine verlangt es nach seinen Aufzeichnungen und so schreibt er seine Pergamente für sie und die Nachwelt auf sächsisch.
    Authentisch, hart realistisch.
    Cornwell hat diese faszinierende Sage, von welcher es unzählige Variationen gibt
    (T.H. Whites "Das Schwert im Stein" und Marion Zimmer Bradleys "Nebel von Avalon"
    sowie Gillian Bradshaws "Falke des Lichts" sind nur einige besonders erwähnenswerte ) sehr gelungen adaptiert. Dreck, Brutalität dieses Zeitalters, das aufkommende Christentum welches die alten Götter vertreibt und bekämpft, Arthus der Visionär des geeinten friedvollen Britannien, Lancelot der feige verräterische, selbstverliebet Ursurpator und Mordred der klumpfüßige, sadistische Trottel. Alles ist greifbar und direkt beschrieben. Lohnenswert für Sagenfans die mit der Entzauberung und Cornwells harter Sprache klarkommen.
    Guter Historienschinken.
    Von mir 5 Sterne

    Kommentare: 2
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    Stefan83s avatar
    Stefan83vor 7 Jahren
    Der Kessel von Clyddno Eiddyn

    Der Schwachpunkt einer jeden Trilogie ist bekanntlich fast immer der zweite Teil, da ein Großteil der vorhergehenden Ereignisse wiederholt werden und das Buch zwangsläufig mit einem offenen Ende schließen muss. Bernard Cornwell schafft es jedoch, trotz dieser offensichtlichen erzählerischen Einschränkungen, nochmals eine Schüppe oben drauf zulegen und den ohnehin schon überragenden ersten Part der Artus-Saga, „Der Winterkönig“, zu überflügeln. Erneut entzaubert er die bis dato bekannte Legende um die Tafelrunde und Camelot, um stattdessen dem Leser eine Alternative zu kredenzen, welche dank sorgfältiger Recherchen nicht nur historisch glaubwürdiger daherkommt, sondern zugleich den sonst sehr stereotyp gezeichneten Heldenfiguren und Bösewichten ein gehöriges Maß an Facettenreichtum und Tiefgang verleiht. Herausgekommen ist ein historischer Roman, der als schulmeisterliches Beispiel für die Verknüpfung von Fakten und Fiktion gelten darf.

    Britannien Ende des 5. Jahrhunderts. Nach der Schlacht von Lugg Vale ist Arthurs lang ersehnter Traum in Erfüllung gegangen: Die bisher zerstrittenen britannischen Stämme sind endlich im Kampf gegen die sächsischen Eindringlinge vom Festland geeint und Gerechtigkeit und Ordnung scheinen greifbar nahe. Nach mehreren Kämpfen an der sächsischen Grenze wird ein zerbrechlicher Frieden ausgehandelt, der dem Land einige Jahre der Ruhe beschert. Doch während der bösartige Mordred auf seine Rolle als König vorbereitet wird, ziehen am Horizont bereits dunkle Wolken auf, denn mit dem Sieg bei Lugg Vale ist auch das Christentum in Britannien erstarkt. Einzig und allein Merlin, der Druide, und seine Gehilfin Nimue glauben noch an die Wiederkehr der alten Götter. Um die deren Mächte neu zu entfesseln, brauchen sie den Kessel von Clyddno Eiddyn, eines der dreizehn Kleinodien der Briten, das sich auf der Insel Ynys Mon und damit tief im Territorium des gefürchteten irischen Königs Diwrnach befindet. Durch einen Eid an Merlin gebunden, schließt sich der Krieger Derfel Cadarn dem Druiden an und reist gemeinsam mit diesem tief ins Feindesland … wo Diwrnach bereits auf sie wartet.

    Währenddessen droht von anderer Seite ebenfalls Gefahr. Guinevere, Arthurs Frau, hat genug von ihrer Rolle als stilles Eheweib und sucht den Kontakt zum machtgierigen und selbstverliebten Lancelot. Und der hat, da ihm Derfel einst die Frau vor dem Altar stahl, mit Arthurs bestem Mann schon seit langem eine Rechnung offen …

    Erneut wird uns die Geschichte rückblickend aus der Sicht von Derfel Cadarn erzählt, dem bei den Briten aufgewachsenen Sachsen, welcher nun im hohen Alter im Kloster lebend, der Königin Igraine die Legenden um Arthur niederschreiben soll. Dabei wird einiges wieder ganz anders dargestellt, als man es gemeinhin aus den Sagen kennt. Ein Umstand, den die heldenliebende Igraine stets aufs Neue bemängelt, dem Leser jedoch nur zugute kommt, denn Bernard Cornwells Darstellung von Arthur, Merlin, Lancelot und Co. hebt sich erfrischend vom klischeehaften Einerlei bisheriger Literaturfassungen ab. So hat Arthur nichts mit dem strahlenden Recken zu Pferde gemein, sondern wird als idealistischer, kühner Mann voll Schwächen gezeichnet, welcher in Merlin einen Verbündeten hat, den einzig und allein die Götterwelt und weniger die Geschicke der Menschen interessiert. Guinevere hat auch hier nichts von ihrer Schönheit verloren, ist jedoch zudem mit einer überragenden Intelligenz gesegnet, die große Ambitionen in ihr nährt, wohingegen Lancelot als narzisstischer und opportunistischer Feigling wohl den größten Gegensatz zur altbekannten Vorlage darstellt.

    Cornwell hat mit der Zeichnung seiner Charaktere beeindruckendes, ja streckenweise atemberaubendes geleistet, denn trotz all dieser neuen Facetten, nimmt einen das hier geschilderte Frühmittelalter von der ersten Seite gefangen. Man leidet, hofft und bangt mit den Helden, welche allesamt mit unglaublicher Tiefe ausgestattet sehr menschlich skizziert wurden und im Verlauf der Trilogie eine jederzeit nachvollziehbare Entwicklung durchmachen. Auf der anderen Seite wird die Bühne dieser Erzählung von einer ganzen Schar äußerst hassenswerter Bösewichte besiedelt, welche uns stets um Arthurs Hoffnungen und Träume bangen und ein Happy-End nicht selten in weite Ferne rücken lassen. Ohnehin ist auch Band zwei der Artus-Chroniken wieder mal nichts für zartere Gemüter, was schon in der Erzählperspektive des Buches begründet liegt. Derfel, als Kind einer druidischen Todesgrube entkommen, ist als Krieger aufgewachsen und schreibt deshalb aus auch deren Sicht. Seine Geschichte Arthurs ist eine Geschichte voller Kriege zwischen Angeln und Sachsen, vom Konflikt des Druidentums mit dem aufkommenden Christentum. Sprachlich wird nichts beschönigt, die Taten auf und neben dem Schlachtfeld detailliert geschildert. Das frühe Mittelalter war eine rauhe, eine rohe Zeit. Und genau das will Cornwell auch zeigen. Wem das liegt, der sollte lieber zu Iny Lorentz und Konsorten greifen.

    Das sich Cornwell damit zwangsläufig vom ätherischen, magischen Mythos im Stile Marion Zimmer Bradleys entfernt, liegt auf der Hand. Und dennoch verliert die Erzählung nichts von ihrem Zauber und ihrer Unterhaltung. Da wird die „Tafelrunde“ kurzerhand zum bierbefleckten Holztisch voll schnarchender, besoffener Speerträger umfunktioniert, was neben den Auftritten Merlins eine der humorigsten Passagen des Buches darstellt. Cornwell gelingt das, was nur wenigen gelingen will. Einen Mythos neu zu interpretieren, in dem er ihm zwar den Glanz nimmt, aber gleichzeitig glaubwürdiger, nachvollziehbarer und damit bewegender macht. Die bildhafte, herrlich unkomplizierte Sprache lässt selbst die verworrensten politischen Intrigen und Verwandschaftsverhältnisse verständlich werden, ohne das an irgendeiner Stelle deutlich wird, wo die Fakten aufhören und die Fiktion beginnt. „Der Schattenfürst“ funktioniert somit als fantastischer und historischer Roman gleichermaßen. Nicht zuletzt deshalb, da Cornwell Kenner der Mythologie das Erwartete auf völlig andere Art und Weise präsentiert und neben seiner üblichen Liebe zu Schlachten diesmal auch besonders im Hinblick auf die Charakterzeichnung zu punkten weiß.

    Für mich wird „Der Schattenfürst“ am Ende des Jahres ohne Zweifel zu meinen persönlichen Favoriten gehören. Über knapp 700 Seiten hat Cornwell mich mit herrlichen Bildern und ungeahntem Tiefgang auf allerhöchstem Niveau unterhalten, bewegt und bis zum Ende nicht losgelassen. Wenn man in manchen Passagen (hier möchte ich besonders Cornwells Erzählung von Tristan und Iseult/Isolde hervorheben) einen Kloß im Hals hat, an anderer Stelle vor Wut und Empörung kocht, um dann wieder im Wüten der Schlacht das Adrenalin steigen zu spüren, dann, ja dann, hat ein Buch bemerkenswertes geleistet.

    Insgesamt hebt sich Bernard Cornwell mit „Der Schattenfürst“ endgültig weit von der trivialen Konkurrenz ab und schafft eine Neuerzählung des Mythos, welche den Geist jener Zeit lebendig macht und den ohnehin schon brillanten Vorgänger (den man vorher gelesen haben sollte) zu übertrumpfen weiß. Ein episches Meisterstück, das mit zwei Karten, Namensliste und äußerst informativen Nachwort abgerundet wird. Ich freue mich auf Band 3!

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    Bernhards avatar
    Bernhardvor 8 Jahren
    Rezension zu "Die Artus-Chroniken. Der Schattenfürst" von Bernard Cornwell

    Lesbar, es hat mich nicht besonders angehoben war aber dennoch unterhaltsam.

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    chubbys avatar
    chubbyvor 8 Jahren
    Rezension zu "Die Artus-Chroniken. Der Schattenfürst" von Bernard Cornwell

    Auch im zweiten Teil schafft es Bernhard Cornwll den Leser in seinen Bann zu ziehen. Wie im ersten Teil wird die Arthus Saga aus der Sicht des Kriegers beschrieben. Heiden Christen , Könige , Druiden alle Figuren aus Teil eins werden gekonnt weiter erzählt und die Figuren verwoben. Nach Band 1 war dies ein muß.

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    laughing_buddhavor 8 Jahren
    Rezension zu "Die Artus-Chroniken. Der Schattenfürst" von Bernard Cornwell

    Zwei Aspekte haben mir besonders gut beim Lesen vom Schattenfürst gefallen. Cornwell interpretiert die Entwicklung des Christentums, die ja heutzutage immer so friedlich daher kommt, als einen Glauben, der aufgrund seiner heidnischen Riten (!) und Machtgier ihrer Protagonisten gar nicht so christlich gewesen sein könnte. Das finde ich passend.
    Gleichzeitig werden Merlin und Nimue als durchaus weise Heiden beschrieben, weil sie einfach mehr vom Leben und der Natur des Menschen verstanden haben und das verleiht ihnen Macht. Solche Menschen kenn ich auch heute.
    Und schließlich scheint eine emanzipierte Sicht durch, wenn Nimue im Gespräch mit Derfel sogar Verständnis für Guinivere`s Taten zeigt. Das konnte ich auch ganz gut verstehen.

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    CJCats avatar
    CJCatvor 8 Jahren
    Rezension zu "Die Artus-Chroniken. Der Schattenfürst" von Bernard Cornwell

    Mir hat der Schattenfürst sehr gut gefallen - eigentlich sogar besser als der erste Teil. Ich fand dieses Buch ist flüssiger zu lesen und von der Geschichte her interessanter. Es gab überraschende Enthüllungen, schöne Liebesgeschichten, traurige/spannende Momente und für mich positiv : weniger Schlachten. Das Ende ist sehr emotional. Ich konnte eigntlich garnicht fassen, das das Buch an dieser Stelle zu Ende ist. So muss ich mir so schnell wie möglich den 3. Band kaufen.

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    Cams avatar
    Camvor 8 Jahren
    Rezension zu "Die Artus-Chroniken. Der Schattenfürst" von Bernard Cornwell

    Für alle Liebhaber historischer Romane ein absolutes muss. Herr Cornwell hat mit der neu verlegten Version des Schattenfürsten einen würdigen Nachfolger des Winterkönigs geschaffen. Es ist ein Erlebnis von Kämpfen, von Liebe, von Hass, von Mut und Feigheit. In einer sehr dunklen Epoche Nach dem Abzug der Römer drohen der Zusammenbruch und der Untergang und das Eindringen der Sachsen. Ich habe das Buch in einem durchgelesen. Auf jedem Fall seh empfehlenswert.

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