Der Wanderer

von Bernard Cornwell 
4,0 Sterne bei68 Bewertungen
Der Wanderer
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Akanthas avatar

Eine gelungene Fortsetzung mit wundervollen neuen Gefährten, furchtbaren bis ekelerregenden Gegner und Cornwells faszinierenden Schlachten.

***Chrissy***s avatar

Der erste Teil dieser Trilogie hat mir besser gefallen. Dennoch ist auch dieses Buch spannend und lesenswert.

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Inhaltsangabe zu "Der Wanderer"

Tödlicher Kampf um den Heiligen Gral
Mitten im Hundertjährigen Krieg erhält Thomas von Hookton einen Auftrag vom englischen König: Er soll den Heiligen Gral suchen. Der letzte Besitzer war angeblich sein Vater – das Geheimnis um die Reliquie ist auch das seiner eigenen Familie. Die Suche führt Thomas durch Schlachten und Kriegsgetümmel, bis er erneut auf seinen Erzfeind trifft, den schwarzen Ritter.
Der Kampf kann beginnen.
Die Bücher vom Heiligen Gral, Band 2

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499258343
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:544 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum:02.05.2012

Rezensionen und Bewertungen

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren
    Rezension

    Inhalt:

    Thomas ist nach dem Sieg der Engländer in Crécy wieder zurück nach England gegangen, da er einen Auftrag hat: Er soll sehen, was er dort für Hinweise für den Gral findet.
    In Englang angekommen, befindet er sich, ohne es zu wollen, in der großen Schlacht der Schotten gegen die Engländer wieder und trägt seinen Beitrag dazu bei.
    Allerdings werden seine Weggefährten getötet und er muss sich erneut auf die Reise machen. Diesmal mit einem Schotten an seiner Seite...

    *** *** *** *** *** *** ***

    Schreibstil:

    Keine Besonderheiten.

    *** *** *** *** *** *** ***

    Zeitstrang/ Fortschreiten der Geschichte:

    1346 - 1347

    *** *** *** *** *** *** ***

    Quintessenz:

    Dieser Band ist schon wieder ein Stück besser, als der erste: Zumindest etwas mehr Tiefe.
    Aber ich glaube, je mehr ich von Cornwell lese, desto mehr nerven mich seine Wiederholungen, seine überausführlichen Beschreibungen von Schlachten an, die alles doppelt gemoppelt enthalten...

    Viele Seiten könnten gespart werden, wenn er in seinen Büchern, die eine Reihe darstellen, auf ausführliche Beschreibungen verzichten würde. In den ersten Bänden macht es Sinn. Doch danach nervt es mich.

    Trotzdem ein Buch, das gut gelesen werden kann, wenn man es schafft, den roten Faden beizubehalten und sich nicht von den zu vielen Details abschrecken lässt. Diese am Besten einfach überlesen/ überspringen.

    *** *** *** *** *** *** ***

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    ***Chrissy***s avatar
    ***Chrissy***vor 6 Jahren
    Kurzmeinung: Der erste Teil dieser Trilogie hat mir besser gefallen. Dennoch ist auch dieses Buch spannend und lesenswert.
    Rezension zu "Die Bücher vom Heiligen Gral. Der Wanderer" von Bernard Cornwell

    Die Suche nach dem Heiligen Gral geht weiter und führt den jungen Bogenschützen Thomas nach Durham in England. Doch er ist bei weitem nicht der einzige, der die kostbare Reliquie finden möchte. Auch ein Dominikaner, in Gesellschaft eines gefährlichen und altbekannten Mannes, stellt Nachforschungen an. Ein Wettrennen beginnt. Beide Parteien verschlägt es nach Hookton, Thomas' Heimat, wo dieser in den Besitz eines Buches gelangt, welches sein ermordeter Vater verfasst hat. Es ist voller Geschichten über den Heiligen Gral. Doch es steckt auch voller ungelöster Rätsel. Und Thomas muss sich immer wieder die Frage stellen: Ist der Gral nun existent oder tatsächlich nur ein Mythos?
    "Der Wanderer" ist der 2. Teil der Trilogie rund um den Heiligen Gral von Bernard Cornwell. Insgesamt hat mir die Fortsetzung gut gefallen. Spannung ist reichlich vorhanden. Doch in meinen Augen erst ab der Mitte des Buches. Von da an kommt die Geschichte jedoch richtig in Fahrt und überzeugt bis zur letzten Seite.
    Der Protagonist Thomas ist in diesem Buch besser beschrieben als im vorherigen. Er wird wesentlich detaillierter charakterisiert und wirkt daher sympathischer als im ersten Teil. Es werden mehr Emotionen seinerseits erläutert, wodurch sein Handeln und Tun authentischer wirkt.
    Doch was bei dem Protagonisten positiv auffällt, fehlt allen anderen Figuren. Selbst bekannte Charaktere wie Jeanette oder Skeat sind kaum wiederzuerkennen. Sie werden lediglich oberflächlich und schwammig beschrieben.
    Im Gegensatz zum ersten Teil der Reihe spielt nun der Heilige Gral eine große Rolle. Das Ende bleibt weitestgehend offen. Natürlich, denn der abschließende Teil fehlt noch. Und man kann es kaum erwarten zu erfahren wie es weiter geht. Den dritten Teil werde ich somit auch bald lesen.

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    MichaelSterziks avatar
    MichaelSterzikvor 9 Jahren
    Rezension zu "Der Wanderer" von Bernard Cornwell

    Der Hunderjährige Krieg zwischen England und Frankreich forderte viele Opfer. Auf beiden Seiten wurde ein Zermürbungskrieg mit unvorstellbarer Brutalität geführt, und Opfer waren nicht nur die Soldaten und Ritter, sondern vielmehr die zivile Bevölkerung, die in wenigen Augenblicken alles verlor, oftmals das Leben selbst.
    Der größte Truppenanteil des englischen Heeres kämpfte in Frankreich gleich an verschiedenen Fronten, in der Bretagne, der Normandie und natürlich wurde auch daran gedacht, Paris zu belagern. Diese vermeintliche Schwächung des englischen Königreiches brachte beim schottischen König David II. den Plan hervor, England zu überfallen, um mehrere große und einflussreiche Städte zu plündern und zu erobern. Dies geschah nicht zuletzt auf das Drängen der Franzosen.

    Doch diese Schlacht hatte für die Schotten einen katastrophalen Ausgang; durch die hervorragenden Bogenschützen aus England wurde das schottische Heer vernichtet und selbst ihr König und Anführer David II. geriet in Gefangenschaft. Die einzige Möglichkeit, sich dieser unerfreulichen Lage wieder zu entziehen, war eine Lösegeldzahlung des schottischen Adels, und diese war gewaltig für die damalige Epoche. Außerdem mussten bei solchen Verhandlungen im Austausch Geiseln gestellt und eine "Ratenzahlung" vereinbart werden. Das Absurd-tragische an dieser Begebenheit war aber: Als für den König das Lösegeld aufgebracht wurde, stand zu diesem Zeitpunkt Schottland im Krieg an der Seite Englands. Die Fronten wurden also
    gewechselt.
    Das ist nur eine Nebengeschichte des Fortsetzungsromans von "Der Bogenschütze". Im zweiten Roman "Der Wanderer" aus dieser Trilogie von Bernard Cornwell geht es wieder um die Suche nach dem Heiligen Gral und die Identität des Thomas von Hookton, der noch immer seine Vergangenheit und die seiner Familie erforscht.

    Die Geschichte
    1346: Inmitten des Hundertjährigen Krieges zwischen den Königreichen England und Frankreich kämpft Thomas von Hookton noch immer als Bogenschütze auf der Seite des englischen Königshauses. Die Jahre des Krieges haben ihn geformt und seelisch altern lassen. Der Krieg ist ein sehr guter Lehrmeister, wenn es darum geht, Mord, Vergewaltigung und Plünderung als legitim und rechtens anzuwenden. Die Erlebnisse sind nicht spurlos an dem jungen Mann vorübergegangen.

    Inzwischen hat auch der englische König davon gehört, dass der legendäre Gral irgendwo in greifbarer Nähe liegen muss, und natürlich will er sich die Reliquie für seinen Feldzug nutzbar machen. Auch der Erzfeind und Vetter von Thomas, der schwarz gekleidete und gerüstete Ritter mit dem Namen "Harlekin", sucht nach dem Heiligen Gral und ebenso nach seiner eigenen Vergangenheit, denn seine Familie hat ihre Wurzeln im Glauben der Katharer, die Hüter des Grals waren und von der päpstlichen Macht vernichtet wurden.
    Im Auftrage des Königs wird Thomas auf die Suche nach dem Heiligen Gral geschickt. Doch Thomas, den die Gräuel des Krieges nicht ruhen lassen, wird von Zweifeln geplagt. Kann ein Gott solche Grausamkeit auf dem Schlachtfeld akzeptieren? Und kann der Gral, wenn er tatsächlich existiert, dieser grausamen Welt Erlösung bringen? Als Sohn eines Priesters, aber auch als Bogenschütze existiert er zwischen den Glaubenswelten.

    Thomas weiß, dass sein Vater der älteste Sohn des Grafen von Astarac war und seine Familie als die Hüter des Grals galt, bis sie dem Glauben der Katharer abschworen. Seine Zweifel beginnen zu verschwinden, als er sich den persönlichen Aufzeichnungen seines Vaters widmet, doch eine unheilvolle Begegnung mit der päpstlichen Inquisition und durch Folter erpressten Geheimnissen lässt Thomas wieder an Gott und dem Gral zweifeln.
    Genesen und von Rachsucht geplagt, trifft er seinen Vetter, den Harlekin, auf dem Schlachtfeld wieder und dieser bittet Thomas darum, sich ihm anzuschließen, um gemeinsam der Welt den Gral und mit diesem Frieden und Freiheit zu bringen ...

    Meine Meinung
    "Der Wanderer" ist solide recherchiert, stützt sich aber hauptsächlich wie sein Vorgänger auf die Techniken, Strategien und Taktiken des Krieges zur damaligen Zeit. Das bunte Leben und Treiben der spätmittelalterlichen Bevölkerung findet leider kaum die Beachtung des Autors. Dadurch wirkt die Story nicht unbedingt ganzheitlich ansprechend und die Wirrungen und Irrungen der Protagonisten allein konnten die Erzählung nicht bereichern. Einzig und alleine der Lebenslauf des Hauptcharakters Thomas von Hookton wurde erzählerisch umfassend ausgearbeitet. Seine Zweifel und Gewissenskonflikte retten den zweiten Teil der Gralstrilogie über seine Längen hinweg und lassen den Leser mit der dürftigen und auch wieder zu vorhersehbaren Handlung fiebern.

    Eher unglaubwürdig und ein wenig verwirrend sind die anderen Charaktere beschrieben, die sich wohl nicht entschließen können, auf welcher Seite sie denn jetzt kämpfen sollen und wollen. Immer dem eigenen Vorteil als Ziel folgend, sind diese Nebenfiguren leider nur Schemen. Bernard Cornwell hätte sich viel mehr auf historische Persönlichkeiten stützen sollen, anstatt sein ganzes literarisches Talent auf die Figuren des Thomas von Hookton und den "Harlekin" zu konzentrieren.
    Auf historischer Ebene hat mich "Der Wanderer" enttäuscht. Ich hätte gerne mehr vom Glauben der Katharer erfahren, mehr über die politischen Interessen der Kontrahenten Frankreich und England gelesen. Das bleibt Cornwell leider seinen Lesern schuldig, und selbst im Nachwort konzentriert er sich nur auf den Verlauf der Schlachten und auf Waffentechnik und Taktik. Auch die Inquisition und ihre brutalen Methoden bleiben nebulös und werden schlechthin als die "Bösen" dargestellt.

    "Der Wanderer" soll ebenso wie sein Vorgänger dem Anspruch gerecht werden, ein historischer Roman zu sein. Diese beiden Romane sind jedoch zweifelsfrei zu abenteuerlich, um in dieses Genre eingeordnet werden zu können. Wer aber eine blutige und brutale Handlung in allen Details lesen möchte, dem seien "Der Bogenschütze" und "Der Wanderer" empfohlen. Interessierte Leser, die ihre Motivation eher im gesellschaftlichen und politischen Leben des ausgehenden Mittelalters suchen, wird die Erzählung rund um den Hundertjährigen Krieg dagegen schnell langweilen.

    Originaltitel: Vagabond
    Gebunden, 464 Seiten
    http://www.ullsteinbuchverlage.de/ullsteinhc/

    Danke fürs Lesen und Kommentieren
    Michael Sterzik

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    damiAB22s avatar
    damiAB22vor 10 Jahren
    Rezension zu "Der Wanderer" von Bernard Cornwell

    Großartiges Abtauchen ins Buch.Leider viel zu schnell vorbei . :(

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 10 Jahren
    Rezension zu "Der Wanderer" von Bernard Cornwell

    Dies ist der zweite Teil der Gralsuche.

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    macmatrixs avatar
    macmatrixvor 10 Jahren
    Rezension zu "Der Wanderer" von Bernard Cornwell

    Uthred bleibt das Meisterwerk von Cornwell, aber die Geschichten von Thomas von Hookton können sich auch sehen lassen.

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    Spaniers avatar
    Spaniervor 10 Jahren
    Rezension zu "Der Wanderer" von Bernard Cornwell

    Kommt nicht an Uhtred ran aber sehr interessant vor allen die Auswirkung der Langbögen zu einem Zeitpunkt als es keine Schusswaffen gab, hart aber auch wie die Folter an thommas erklärt wird

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    Archeuss avatar
    Archeusvor 11 Jahren
    Rezension zu "Der Wanderer" von Bernard Cornwell

    Der Wanderer ist, nach "Der Bogenschütze", der 2. Teil aus den Abenteuern von Thomas von Hookton. Die Story spielt in England während des 100jährigen Krieges. Thomas ist ein Krieger und hat viele Jahre in dem englischen Heer als Bogenschütze gekämpft.
    Er bekommt vom englischen König den Auftrag nach dem Heiligen Grahl zu suchen, da er angeblich mal im Besitz seines Vater gewesen sein soll. Jedoch verbergen sich hinter dem Leben seines Vaters viele Geheimnisse und Überraschungen, welche Thomas aufdeckt.

    Auch in dieser Reihe von Bernard Cornwell geht es im wesentlichen um das Christentum, Kriege und Helden. Jedoch ist der Hauptcharakter Thomas selber Christ und ein sympathischerer Held als Uthred aus "Das letzte Königreich" und Co. Jeder der die anderen Bücher Cornwells so sehr liebt wie ich, sollte auch die Abenteuer von Thomas von Hookton in "Der Bogenschütze" "Der Wanderer" und "Der Erzfeind" sich nicht entgehen lassen.

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    Akanthas avatar
    Akanthavor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Eine gelungene Fortsetzung mit wundervollen neuen Gefährten, furchtbaren bis ekelerregenden Gegner und Cornwells faszinierenden Schlachten.
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    DieNessi

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