Bernard Cornwell Der Winterkönig

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Inhaltsangabe zu „Der Winterkönig“ von Bernard Cornwell

Winter über Avalon Britannien zum Ende des fünften Jahrhunderts: Die Tage der großen Dunkelheit sind angebrochen. Längst ist die Erinnerung an das römische Imperium verblasst, und die heidnischen Götter weichen vor dem erstarkenden Christentum zurück. Über das Meer dringen die Heere der Sachsen auf die Insel. Eine tödliche Gefahr, denn die Bündnisse zwischen den keltischen Königreichen sind zu zerbrechlich, um dem Ansturm der Feinde auf Dauer standzuhalten. Als der Großkönig Uther Pendragon stirbt und sein Nachfolger noch ein hilfloses Kind ist, gibt es nur einen Mann, der den Thron halten kann: Uthers Bastardsohn, sein Name ist Arthur. Der erste Band von Bernard Cornwells großer Artus-Trilogie.

Zu distanziert und berichtartig, um mich wirklich packen zu können.

— kornmuhme
kornmuhme

Ist man am Anfang durch die vielen Namen und Orte durch, eröffnet sich eine wunderbare, spannende und fesselnde Geschichte

— Maki7
Maki7

Zu Beginn unfassbar zäh, nachher etwas spannender. Man darf nur nicht erwarten, dass es wirklich viel um Arthur ginge..

— Akantha
Akantha

wieder eine komplett andere sichtweise der artuschroniken, faszinierend und interessant geschrieben

— SilviaNagels66
SilviaNagels66

Habe mehr erwartet und lange gebraucht, um es endlich zu lesen... Nicht unbedingt schlecht, aber auch nicht überragend.

— Lizz54
Lizz54

Bodenständiger, zeitgerechter Einstieg in die Artus-Geschichte. Teilweise etwas langatmig, aber schön "geerdet".

— Raik_Thorstad
Raik_Thorstad

Man muss für das Buch Zeit investieren, aber es lohnt sich.

— ErleseneBuecher
ErleseneBuecher

Der dritte Teil in der Rowohlt Ausgabe ist bei Amazon inzwischen auch schon zu haben.

— anushka
anushka

Cornwell erzählt auf Basis der bekannten Artussage eine eigene, wahre Geschichte - der Auftakt einer der besten Bearbeitungen in Romanform!

— elane_eodain
elane_eodain

Sind denn schon alle Teile der Triologie auf dem Markt?

— sonjastevens
sonjastevens

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    Warum Lesen glücklich macht
    GrOtEsQuE

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 14.04.2017: _Jassi                                           ---  38 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   83,5 Punkte Astell                                           ---    0 Punkte BeeLu                                         ---   62 Punkte Bellis-Perennis                          ---  261 Punkte Beust                                          ---   100 Punkte Bibliomania                               ---   97 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  161 Punkte ChattysBuecherblog                --- 111 Punkte CherryGraphics                     ---   62.5 Punkte Code-between-lines                ---  55 Punkte eilatan123                                 ---    5 Punkte Eldfaxi                                       ---   51 Punkte Farbwirbel                                ---   44 Punkte fasersprosse                            ---     9 PunkteFrau-Aragorn                           ---     4 Punkte Frenx51                                     ---  41 Punkte glanzente                                  ---   60 Punkte GrOtEsQuE                               ---   71 Punkte hannelore259                          ---   33 Punkte hannipalanni                           ---   71 Punkte Hortensia13                             ---   53 Punkte Igelchen                                    ---   11 Punkte Igelmanu66                              ---   95 Punkte janaka                                       ---   63 Punkte Janina84                                   ---    44 Punkte jasaju2012                               ---   16 Punkte jenvo82                                    ---   56 Punkte kalestra                                    ---   26 Punkte katha_strophe                        ---   53 Punkte Kattii                                         ---   57 Punkte Katykate                                  ---   44 Punkte Kerdie                                      ---   99 Punkte Kleine1984                              ---   61 Punkte Kuhni77                                   ---   60 Punkte KymLuca                                  ---   50,5 Punkte LadyMoonlight2012               ---   26 Punkte LadySamira090162                ---   124 Punkte Larii_Mausi                              ---    24 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   30 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   36 Punkte louella2209                            ---   58 Punkte lyydja                                       ---   55 Punkte mareike91                              ---    20 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  39 Punkte MissSternchen                          ---  29 Punkte mistellor                                   ---   123 Punkte Mone97                                    ---   20 Punkte natti_Lesemaus                        ---  39 Punkte Nelebooks                               ---  160 Punkte niknak                                       ----  180 Punkte nordfrau                                   ---   74 Punkte PMelittaM                                 ---   82 Punkte PollyMaundrell                         ---   24 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   52 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   35 Punkte SaintGermain                            ---   82 Punkte samea                                           --- 28 Punkte schadow_dragon81                  ---   73 Punkte Schmiesen                                  ---   92 Punkte Schokoloko29                            ---   23 Punkte Somaya                                     ---   100 Punkte SomeBody                                ---   94,5 Punkte Sommerleser                           ---   87 Punkte StefanieFreigericht                  ---   94 Punkte tlow                                            ---   55 Punkte Veritas666                                 ---   87 Punkte vielleser18                                 ---   68 Punkte Vucha                                         ---   78 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   40 Punkte Wolly                                          ---   82 Punkte Yolande                                       --   64 Punkte

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  • Zu distanziert und berichtartig

    Der Winterkönig
    kornmuhme

    kornmuhme

    Inhalt: Britannien gegen Ende des 5. Jahrhunderts. Großkönig Uther ist alt und muss sich Gedanken um die Thronfolge machen. Der relative Friede und die Einigkeit unter den verschiedenen keltischen Stämmen, für die Uther ein Garant war, droht zu zerbrechen. Mit Mordred gerät schließlich ein Kindkönig auf den Thron, für den Uthers Bastardsohn Arthur die Vormundschaft übernimmt. Dunkle Tage brechen an, denn nicht nur streiten ein immer stärker werdendes Christentum und der einheimische Götterglaube um die Vorherrschaft; auch die Sachsen an der südöstlichen Küsten drängen immer weiter vor, plündern, brandschatzen und morden. Hinzu kommt, dass Arthur nicht von allen seinen Verbündeten anerkannt wird, so dass auch Krieg unter den vereinten Königreichen droht. Meinung: Bernard Cornwell zieht seine Arthus-Geschichte anders auf als die vielen Legenden und Mythen, die man vielleicht sonst so kennen mag. Im Vordergrund stehen hier die historischen Gegebenheiten und Verhältnisse, wie sie zu jener Zeit hätten sein können. Da die Quellenlage diesbezüglich mehr als dürftig aussieht - wie der Autor in einem sehr interessanten Nachwort anmerkt -, ist es Cornwell umso höher anzurechnen, dass er ein lebendiges und farbenreiches Bild dieses "dunklen Zeitalters" zeichnet. Immer wieder habe ich mir während der Lektüre gedacht: Ja, so könnte es in der Tat gewesen sein. Dies ist auch die große Stärke des Buches: das Bemühen um historische Authentizität. Cornwell konzentriert sich vor allem auf die politischen und religiösen Auseinandersetzungen und zeichnet diese detailliert nach: Es gibt nur noch Überreste der einstigen römischen Herrscher und die eigentlichen Briten müssen permanent um ihre Identität ringen. Der Frieden unter den verschiedenen Stämmen ist brüchig, das Christentum konkurriert mit dem einheimischen Heidentum und die Sachsen sowie die Iren sind eine grausame Bedrohung für die Menschen besonders in den Küstenregionen. Dieses ganze große Durcheinander hat mir in Cornwells Darstellung umheimlich gut gefallen, weil es zum einen sehr lehrreich war (selbst wenn man nicht alles als historisch gesichert betrachten darf), zum anderen aber auch richtig spannend. Ich mag diese ganzen politischen Auseinandersetzungen und religiösen Konflikte. Woran es dem Buch aber eindeutig mangelt, sind Charaktere! Die Geschichte wird uns aus der Sicht von Derfel, einem ehemaligen Kampfgefährten Arthurs, berichtet. Und dabei bleibt es auch: Das komplette Buch gleicht einem Bericht, bei dem ich als Leser durchgehend das Gefühl hatte, außen vor zu bleiben. Ich war nie Teil der Geschehnisse, sondern fühlte mich merkwürdig distanziert und daher auch kalt gelassen von den geschilderten Ereignissen. Mit Arthur konnte ich kaum etwas anfangen, er blieb auch am Ende des Buches für mich blass und unnahbar. Selbst Derfel, der Erzähler, wurde für mich nie zu einer Figur, mit der ich mitfiebern konnte. Auch der Scheibstil ähnelt dem eines Berichts; echte Emotionen sind bei mir nie aufgekommen, so dass sich die Lektüre als recht zäh und bisweilen langatmig gestaltete. Ob ich den 2. und soger 3. Teil dieser Arthur-Saga lese, kann ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen. Fazit: Hervorragend recherchiertes Buch über die Arthur-Zeit, wie sie historisch wirklich hätte sein können. Leider vermisse ich starke, driedimensionale Charaktere. Die Geschichte hat mich zu keiner Zeit an sich herangelassen, alles blieb seltsam distanziert und blass. Für mich ganz klar verschenktes Potenzial. 3 von 5 Sternen  

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    • 3
  • Hörbuchverlosung zu "Die Magie der tausend Welten - Die Begabte" von Trudi Canavan

    Die Magie der tausend Welten
    DieSchwarzeKathatze

    DieSchwarzeKathatze

    Zwei junge Magier im Kampf um ihre Welten Trudi Canavan, die Autorin der Reihe "Die Gilde der Schwarzen Magier", beginnt eine neue Trilogie: "Die Magie der tausend Welten" heißt sie und "Die Begabte" lautet der Titel des vielversprechenden ersten Bandes. Obwohl Trudi Canavan ihre bisherigen Schauplätze und Figuren hinter sich lässt und eine völlig neue Welt erschafft, ist "Die Begabte" der perfekte Nachschub für alle Canavan-Fans und solche, die es werden wollen! Steigt ein in diese neue fantastische Welt und gewinnt bei uns das Hörbuch! Das Hörbuch Der junge Archäologe Tyen entdeckt ein magisches Buch, in dem seit vielen Jahrhunderten das Bewusstsein einer Frau gefangen ist: Pergama war einst eine talentierte Buchbinderin, bis ein mächtiger Magier sie mit einem Zauber belegte und dazu verfluchte, für alle Zeit das Wissen der Welt in sich aufzunehmen. Und so weiß Pergama, dass Tyens Heimat und allen, die ihm am Herzen liegen, eine schreckliche Katastrophe droht. Allerdings kann sie Tyen nur helfen, wenn es ihm gelingt, den Fluch des Buches zu brechen. Und tatsächlich hat Tyen keinen dringlicheren Wunsch, als Pergama zu befreien – der längst seine Liebe gehört. >>> Reinhören Die Autorin Die 1969 geborene Australierin Trudi Canavan arbeitete als Grafikerin und Designerin für verschiedene Verlage und begann nebenbei zu schreiben. 1999 gewann sie den Aurealis Award für die beste Fantasy-Kurzgeschichte. Ihr Erstlingswerk, der Auftakt zur Trilogie "Die Gilde der schwarzen Magier", erschien 2001 in Australien und wurde weltweit ein riesiger Erfolg. Seither stürmt sie mit jedem neuen Roman die internationalen Bestsellerlisten. Seid ihr neugierig geworden? Dann macht mit bei unserer Hörbuchverlosung! Gemeinsam mit Randomhouse Audio verlosen wir zehn Exemplare des Hörbuchs "Die Magie der tausend Welten: Die Begabte"! Wenn ihr teilnehmen möchtet, beantwortet hier einfach folgende Frage: In welches Buch würdet ihr am liebsten einmal "hineinschlüpfen" und wieso? Bewerbt euch jetzt bis zum 23. November 2014!

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    • 347
  • Druiden, Toteninsel & Schildwall

    Der Winterkönig
    ErleseneBuecher

    ErleseneBuecher

    16. May 2014 um 22:36

    Ein gewaltiges Werk! Es ist so umfangreich und detailliert ausgearbeitet, dass man gerade zu Beginn das Gefühl hat, fast erschlagen zu werden. Herr Cornwell überhäuft einen schon auf den ersten Seiten mit etlichen fremdländischen Namen von Personen und Orten. Es bedarf ein wenig Kampfgeist, sich dem zu stellen. Außerdem gehört es natürlich auch zu Cornwells Charme, dass er z.B. Schlachten oder Orte sehr genau, sachlich, ausführlich und ausufernd beschreibt. Das muss man mögen. Aber, wenn man sich dem allen stellt und sich durchkämpft, dem Buch Zeit gibt, eröffnet sich ein großartiges Abenteuer. Man wird hineingenommen in das Britannien der ersten Jahrhunderte nach Christus. Man taucht in eine bekannte, aber auch so fremde und faszinierende Welt ein, die einen gefangen nimmt – gerade durch die genaue Beschreibung, hat man das Gefühl, die Zeit von damals fast zu riechen und zu spüren. Zwischenzeitlich dachte ich immer wieder, dass mir das alles zu nüchtern geschrieben ist, mir fehlten die Emotionen, die Leidenschaften, die inneren Gefühle und Gedanken. Dann aber wiederum fieberte ich richtig mit und musste immer wieder an die Story denken. Man muss für das Buch Zeit investieren, aber es lohnt sich. Der Aufbau, der Erzähler Derfel, die Darstellung der damaligen Zeit ist wirklich klasse. Ich werde es auf jeden Fall auch mit den nächsten beiden Bänden aufnehmen, muss aber erstmal ein wenig zu Atem kommen. Bewertung: 4 von 5 Punkten

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  • Rezension zu "Der Winterkönig" von Bernard Cornwell

    Der Winterkönig
    andreasmk

    andreasmk

    Bernard Cornwell greift in diesem Buch den Mythos um König Arthus auf und kleidet ihn in ein historisch realistisches Gewand. Es erscheinen zwar die bekannten Figuren wie etwa Arthur, Merlin, Guinevere oder Lancelot aber man sollte sich beim Lesen von den klassischen Vorstellungen der Arthus-Sage lösen. Denn Cornwell nimmt sich die Freiheit diese Charaktere so zu verändern wie sie gewesen sein könnten, bevor sie durch mündliche und dichterische Freiheit beschönigt dargestellt wurden. Aber eben dadurch wirken sie noch glaubhafter. "Der Winterkönig" spielt in der sehr interessanten Zeit, nachdem die Römer Britannien verlassen haben, die einzelnen britischen Königreiche untereinander und mit den einfallenden Sachsen im Krieg liegen und alte und neue Religionen sich begegnen. Wie vom Autor gewohnt beschreibt er die Handlung sehr realistisch, so dass man sich direkt in das dunkle Zeitalter hineinversetzt fühlt, ob es nun um Lebensgewohnheiten, religiöse Rituale oder die Beschreibung von Schlachten geht. Die vorkommenden Orte, Königreiche, Kriege, Herrscher und Personen nehmen doch schon manches mal Überhand. Man sollte nicht zu lange Lesepausen machen. Ein sehr starker historischer Roman, der Lust auf mehr macht. Nicht zuletzt weil man erfahren möchte wie der Erzähler Derfel zu dem so scheinbar komplett anderen Mann wurde.

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    • 3
  • Rezension zu "Der Winterkönig" von Bernard Cornwell

    Der Winterkönig
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. February 2013 um 08:26

    Das war nix: Gefühlte 20 Namen direkt zu Beginn + gefühlte 20 Orte + Altenglische kaum aussprechbare Namen....
    Ne, kam nicht rein.

  • Rezension zu "Der Winterkönig" von Bernard Cornwell

    Der Winterkönig
    Laiiavasiel

    Laiiavasiel

    09. February 2013 um 23:58

    Großartig! Die Sage des Königs Arthur (der gar kein König war) in einem neuen Gewand. Ich habe den ersten Band verschlungen und kann kaum erwarten wie es für Arthur, Derfel, Merlin und alle anderen weiter geht. Bernard Cornwell hat es, meiner Meinung nach, perfekt geschafft die Sage in das reale Britannien des 5. Jahrhunderts einzubinden. Ich bin begeistert! Zwar bin ich manchmal doch mit den vielen Namen und Orten durcheinander gekommen, aber dafür gibt es ja ein Personenregister und eine Landkarte am Anfang des Buchs. Mich hat begeistert mal eine ganz andere Beschreibung der alt bekannten Charaktere zu lesen und die Geschichte aus einem anderen Blickwinkel zu erleben. Für Fans von Bernard Cornwell ein absolutes Muss! Und für alle die historische Romane und Sagen mögen sowieso. ;)

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  • Rezension zu "Der Winterkönig" von Bernard Cornwell

    Der Winterkönig
    tara_tonks

    tara_tonks

    21. October 2012 um 22:55

    Eine sehr gut recherchierte Geschichte um Arthur und die Walisischen Kriege im 5./6. Jahrhundert. Phantastisch, wie alle Romane von Cornwell! Auch die deutsche Übersetzung ist fabelhaft und es macht sehr viel Spaß, auch als Historikerin, seine Bücher zu lesen. Magie und Glaube werden Wirklichkeit und man lässt sich durch jedes Wort mitreißen.

  • Rezension zu "Der Winterkönig" von Bernard Cornwell

    Der Winterkönig
    JohnSee

    JohnSee

    21. October 2012 um 11:46

    OLDÁG: Kronika válečníkova - Zimní král

  • Rezension zu "Der Winterkönig" von Bernard Cornwell

    Der Winterkönig
    Moark41

    Moark41

    30. August 2012 um 11:03

    Der Winterkönig ist ein Buch, das die Artussage auf eine gänzlich andere Weise darstellt, als man sie aus den zahlreichen, oft beliebteren Erzählungen kennt. Gerade am Anfang sorgt das Durcheinander von Namen, Ortschaften, und der politischen Verhältnisse eben dieser untereinander für etwas Verwirrung und teils langatmige Stellen. Hat man sich allerdings durch diese Passagen gekämpft geht es zum Ende des Buches doch weitaus spannender zu. Insgesamt hatte ich mir vielleicht ein wenig mehr erwartet, bin aber auch nicht unzufrieden. Gute 3,5 (>4) Punkte.

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  • Das Erbe des Uther Pendragon

    Der Winterkönig
    Stefan83

    Stefan83

    08. October 2011 um 12:13

    Nachdem zuletzt die Warterei auf Band 5 von Bernard Cornwells Sachsen-Saga zu lang zu werden drohte, habe ich mir „Der Winterkönig“ aus dem Bücherregal hervorgeholt, um damit zumindest etwas die Zeit überbrücken zu können. Ich konnte ja nicht ahnen, dass der Auftakt der Arthur-Trilogie, welche Cornwell Mitte der 90er und damit chronologisch vor der so erfolgreichen Serie mit dem Sachsen Uthred geschrieben hat, die anderen Werke nochmal derart in den Schatten stellen sollte. Und dabei standen die Zeichen vor der Lektüre doch eigentlich nicht so günstig, gibt es schließlich bereits genug Bücher über die Artus-Saga, von denen ein Großteil (von wenigen Ausnahmen abgesehen) letztendlich am versuchten Spagat zwischen Fiktion und Fakten gescheitert ist. Besonders auf Letztere legt nun ja auch Cornwell bekanntlich großen Wert, weswegen das von ihm hier Geleistete umso höher zu bewerten ist. Ihm ist es gelungen, aus Mythen und Legenden, und trotz fehlender geschichtlich belegbarer Aufzeichnungen, einen historischen Roman zu schmieden, der die märchenhafte Erzählung zwar zu großen Teilen entzaubert, dafür aber gleichzeitig eine viel realistischere aus der Taufe gehoben hat. Diese sei schnell angerissen: Britannien Ende des 5. Jahrhunderts. Es ist eine dunkle, eine düstere Zeit. Die Königreiche der Insel werden von Sachsen und Iren gleichermaßen bedroht, innere Streitigkeiten sorgen für Krieg zwischen den einzelnen Stämmen. Uther Pendragon, der alternde Großkönig, wartet verzweifelt auf die Geburt seines Kindes, in der Hoffnung es möge ein Junge sein, der seine Nachfolge sichert. Sein Wunsch wird ihm erfüllt, doch nur wenige Zeit später stirbt Uther aufgrund seines hohen Alters. Da der Säugling mit dem Namen Mordred das Land nicht regieren kann, beginnt nun die Suche nach einem Vertreter unter den Rittern, der anstatt des jungen Königs die Führung übernimmt und die begonnenen Friedensgespräche zwischen den britannischen Stämmen weiter vorantreibt. Ist Mordred alt genug, muss dieser Regent von seinem Amt zurücktreten und dem von Geburt an bestimmten Herrscher die Macht übergeben. Doch wer soll dieser Ritter sein? Ein Rat wird gegründet, der aus den verschiedensten Stämmen den geeignetsten Kandidaten auswählen soll. Nach langen, zähen Verhandlungen einigt man sich schließlich auf Arthur, den Bastardsohn Uthers ohne legitimen Kronanspruch, der derzeit in Armorica, an der nordwestlichen Küste Galliens weilt, um dort das gefährdete britannische Reich gegen die vorrückenden Franken zu verteidigen. Bevor er sein Amt als Protektor Mordreds antreten kann, kommt es zu Verrat zwischen den Stämmen auf der Insel, den der junge rechtmäßige König nur knapp überlebt. Arthur eilt in Riesenschritten zur Hilfe und macht sich fortan an daran, das zerteilte Britannien zu einen, um die Sachsen endgültig vernichtend schlagen zu können. Alles sieht danach aus, als hätte er Erfolg. Die Heirat der Tochter eines ehemaligen Feindes scheint endlich den ersehnten Frieden und damit auch den Sieg zu bringen … bis Arthurs Blick auf die junge Guinevere fällt und durch seine Liebe zu ihr das gesamte Königreich in den Abgrund zu stürzen droht. Uther Pendragon, Arthur, Guinevere, Merlin, Gawain, Lancelot. All die aus der legendären Sage bekannten Namen tauchen auch in diesem Buch auf, soviel sei verraten. Doch mit den Namen endet dann auch jegliche Ähnlichkeit zu anderen Artus-Büchern. Von Rittern in glänzenden Metallrüstungen oder elfengleichen Prinzessinnen vor turmhohen Steinburgen fehlt hier nämlich jede Spur. Und auch die Figuren sind so ganz anders, als man sie aus Film und vergleichbaren Büchern kennt. Cornwell zeigt sich einmal mehr als innovativer Autor und lässt die Geschichte, wie auch in der Sachsen-Saga, rückblickend erzählen. In diesem Fall von einem alten Mönch mit Namen Derfel, der als Kind nur knapp einer Todesgrube entkam und als Mündel des Druiden Merlins aufwuchs. In späteren Jahren wurde er zum findigen Krieger, Heerführer und Freund an Arthurs Seite, mit er gemeinsam so manche Schlacht schlug, um letztendlich in einem christlichen Kloster zu landen. Nun, im hohen Alter, schreibt er auf Wunsch von Lady Igraine seine Erlebnisse nieder, wobei diese stets den Ausgang der Geschichte sowie die Darstellung der Figuren zu beeinflussen versucht, da die von Derfel berichteten Vorgänge nicht zu dem von ihr lieber gesehenen Heldenbild der Beteiligten passen wollen. An dieser Stelle spielt Cornwell augenzwinkernd auf die verschiedenen, zumeist eher traditionellen Artus-Sagen an, die in seiner realitätsnahen Geschichte letztendlich keinen Platz finden. Arthur ist hier kein strahlender Held und schon gar nicht König, sondern lediglich ein willensstarker, fähiger Krieger mit politischem Weitblick, dem es jedoch nicht an charakterlichen Schwächen und Feinden mangelt. Sein Mentor Merlin kann keine Zauberkräfte aufbieten und ist vielmehr der führende Kopf des vom Aussterben bedrohten Druidenkults. Und selbst Lancelot, der strahlende, blondgelockte Vorzeigeritter aus der Sage, hat keinerlei Ähnlichkeit mit der von z.B. Richard Gere verkörperten Figur. In diesem Buch ist er ein Feigling und Blender, und ein besonders hassenswertes Geschöpf dazu, an dem Cornwell seinen Spaß gehabt zu haben scheint. Selbiges gilt natürlich auch für Merlin, der mit seiner zynischen Art und dem staubtrockenen Humor nicht nur für ordentlich Spaß in der Geschichte sorgt, sondern der auch trotz seiner anfangs undurchsichtigen Handlungen die zusammenhängenden und -führenden Faden der Ereignisse in den Händen zu halten scheint. Wo sonst besonders die Ausarbeitung der Charaktere zu den größten Schwächen des Autors zählt (u.a. bei „Das Zeichen des Sieges“ oder den ersten Bänden der Uthred-Reihe), so ist sie gerade hier das Bemerkenswerte des Romans. Alle, wirklich alle Personen innerhalb der Handlung überzeugen mit einer beeindruckenden Tiefe und einem Facettenreichtum, den man sonst innerhalb dieses Genres vergeblich sucht. Gute und Böse gibt es hier nicht. Vielmehr verkörpert fast jede Figur vor allem das Menschliche, das Zerrissene. Geleitet von den verschiedensten Motivationen und Wünschen sind sie weit entfernt von den strahlenden Rittergestalten der Sage, wodurch der Plot nicht nur an Authentizität gewinnt, sondern auch der Leser einen viel engeren Zugang zu den Charakteren bekommt. Und obwohl sich Cornwell liebevoll um diese, SEINE Figuren kümmert, verliert er doch nie den größeren Kontext aus den Augen. Dies hat zur Folge, dass „Der Winterkönig“ weit mehr ist, als nur eine weitere Version einer Legende. Der Autor erweckt eine ganze Epochen mit ihren Kriegen, Religionsstreitigkeiten und politischen Auseinandersetzungen zum Leben, und tut dies derart bildreich und berührend, das man nicht anders kann, als mitgerissen zu werden. So blutig und brutal auch hier die Schlachten wieder sind, sind es doch diesmal die ruhigen Szenen, die im Gedächtnis haften bleiben und das Leseerlebnis damit zu einem äußerst nachhaltigen machen. Insgesamt ist „Der Winterkönig“ weit mehr als ein guter Auftakt einer Trilogie. Cornwell stellt hier vielleicht erstmals sein sprachliches Können und seine Befähigung als Romancier unter Beweis. Ein historischer Roman mit Anleihen des Fantasy-Genres, der einen Mythos auf die allerbeste Weise neu erzählt und gleichzeitig in Punkto Spannungsaufbau neue Grenzen auslotet. Für mich das (bisher) beste Werk dieses Autors, der sich langsam aber sicher zum Olymp des Genres schreibt.

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  • Rezension zu "Der Winterkönig" von Bernard Cornwell

    Der Winterkönig
    artphilia

    artphilia

    24. May 2011 um 09:21

    Der Winterkönig hat mir sehr gut gefallen. Das Buch ist allerdings aus einer recht militärischen Sicht und kann für weibliche Leser, die sich vielleicht auch etwas mehr Romantik erhofft hatten, gelegentlich langatmig wirken. So ging es mir an ein paar Stellen. Im Großen und Ganzen ist der Roman jedoch herforragend geschrieben und macht Lust auf mehr. :)

  • Rezension zu "Der Winterkönig" von Bernard Cornwell

    Der Winterkönig
    madlock

    madlock

    03. January 2011 um 19:44

    Die Legende rund um Arthur wird hier aus einer interessanten Ich-Perspektive eines Kriegers und späteren Priesters erzählt. Wenn gleich der Autor gesteht, dass es keine bzw. kaum Beweise von der wahren Existenz Arturs gibt, wird hier eine relativ glaubwürdige Geschichte um den großen Kriegsherrn Arthur konstruiert. Bernard Cornwell verzichtet dabei auf einen großen Teil der Mystik und deckt oftmals die geheimen Tricks der Druiden (allen voran Merlin) auf. Die Charaktere sind ausgezeichnet herausgearbeitet und das Identifikationspotential ist groß - auch weil der Autor bewusst auf Verherrlichung verzichtet und seine Protagonisten durchaus Ecken und Kanten haben. Beispielsweise wird Arthur durchaus als egoistisch und machtsüchtig dargestellt, der nicht nur den höheren Zielen Britanniens folgt. Besonders hervorheben möchte ich die extrem spannend und eindrucksvoll erzählten Kampf- und Kriegsszenen - da fühlt man sich wirklich als wäre man mitten im Geschehen. Stellenweise besonders zu Beginn, verliert sich Cornwell meiner Meinung nach, in zu vielen politischen Wirrwarr und Details, die nicht unbedingt notwendig gewesen wären und so die Lesefreude eher hemmen. Dennoch habe ich die beiden Folgeromane bereits gekauft und freue mich auf das Versetzen in diese frühmittelalterliche Epoche.

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  • Rezension zu "Der Winterkönig" von Bernard Cornwell

    Der Winterkönig
    laughing_buddha

    laughing_buddha

    08. September 2010 um 11:12

    Ich bin immer noch im Cornwell-Fieber und habe auch den ersten Band von insgesamt drei Artus Folgen sehr, sehr gerne gelesen. Zur Bewertung möchte ich gerne auf zwei Rezensionen verweisen. Ich mag die Beschreibung von, ... ...Orca4380, weil Ihre Meinung meiner sehr ähnelt. ...Nemo, weil er die sprachlich beste und knappste Kurzbeschreibung liefert. Das Durchblättern von Rezensionen ist insgesamt, nun ja, interessant.

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  • Rezension zu "Der Winterkönig" von Bernard Cornwell

    Der Winterkönig
    Molks

    Molks

    23. August 2010 um 10:51

    Zu viele Namen, zu viele Zusammenhänge....

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