Bernard Cornwell Der sterbende König

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Inhaltsangabe zu „Der sterbende König“ von Bernard Cornwell

Der König stirbt. Das Reich soll leben
Zum Ende des neunten Jahrhunderts droht England erneut im Chaos zu versinken. Uhtreds Herr, König Alfred, ist ein todkranker Mann. Krieg liegt in der Luft. Alfred will, dass sein Sohn Edward ihm auf dem Thron folgt. Doch die Krone begehren viele, Sachsen und heidnische Wikingerfürsten. Ist es für den Krieger Uhtred nun an der Zeit, das ihm geraubte Land im Norden wiederzuerobern? Nein. Denn auch wenn ihn kein Eid an den schwachen Königssohn bindet: Uhtred wird nicht zusehen, wie Alfreds Traum von einem starken England in Blut und Brand versinkt.
Die Uhtred-Romane, Band 6

Wie jeder Roman aus der Uthred-Reihe sehr unterhaltsam, spannend und auch voller geschichtlicher Hintergründe...

— Uibui

Nicht der stärkste Teil der Uthred-Saga, aber immernoch auf sehr hohem Niveau! Äußerst unterhaltsam!

— Dee72

Der sterbende König gefiel mir so gut, dass ich mir sofort den ersten Band aus dem Regal schnappte und die Geschichte nochmal von Vorne lese

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Nichts Neues, aber Altbewährtes aus der Feder „meines“ Meisters des historischen Romans. Ich habe es wieder voll genossen: "SCHILDWALL"

— elane_eodain

Juchuuu....gerade bei mir angekommen...perfekt....ich freue mich. Das werde ich dann auch ab übermorgen lesen.

— MichaelSterzik

Ich hab gestern von Amazon ne Meldung bekommen, dass es doch schon im September raus kommt. Aber auch das ist noch zu lange hin!

— Hideyou

Noch bis Oktober warten? Ich werd schwach...

— mecklenburger

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  • England im 9. Jahrhundert

    Der sterbende König

    Minje

    29. February 2016 um 13:59

    "Der sterbende König" von Bernard Cornwell erschien 2012 im Rowohlt Verlag. Das Original erschien unter dem Titel "Death of Kings" 2011 bei HarperCollins Publishers. Es ist der 6.Band der siebenteiligen Uthred Serie. Inhalt Uthred von Bebbanburg nimmt im England des 9.Jhd.´s eine Sonderstellung ein. Als Sachse ist er geboren, doch als Däne aufgewachsen. Er mag den christlichen Glauben nicht. So trägt er kein Kreuz, sondern einen Thorshammer. Die Kämpfe, die er führt, werden in diesem Band beschrieben. Meinung Das Cover! Es ist so schön! Wir sehen auf dem Cover eine einfache Krone, mit Smaragden besetzt. Es ist die Krone von Edward. Diese Krone liegt auf Steinplatten. Wunderschön! Stil: Der Text enthält einige Passagen mit Naturbeschreibungen,z.T. wirken diese Passagen ernst, geradezu nachdenklich. Es sind sehr gelungene Passagen. Gleiches gilt für die Textpassagen, in denen der Autor über die Nornen und Ragnarök schreibt (z:B. S. 428). So wunderbar. Aufbau: Das Buch wurde unterteilt in vier Teile, die jeweils in Kapitel unterteilt sind. In Anbetracht der Tatsache, das es 6 weitere Bände gibt, ist das strukturieren sehr sinnvoll. Am Anfang des Buches finden wir eine Karte mit den damals verwendeten Namen. Eine schöne Idee. Am Ende finden wir ein Nachwort. Ich habe es als erstes gelesen und das Nachwort gefiel mir richtig gut. Ich dachte "prima, das Buch könnte mir gefallen". Ich bin ein Fan von Vorwort Geleitwort, Nachwort,etc. Roter Faden? Anfangs versuchte ich das Buch zu verstehen und bekam nach wenigen Seiten das Gefühl, mich eingelesen zu haben. Es ging um Uthred und einen Priester. Bald jedoch war ich nur noch verwirrt. Uthred kämpft. Er kämpft immer wieder. Wenn er nicht kämpft, macht er sich Gedanken darüber, ob er angegriffen werden könnte oder ob er angreifen soll. Am Ende bin ich völlig verwirrt. Vielleicht ist das Einlesen schwer, da es bereits der 6.Band ist? Fazit Ich bin maßlos enttäuscht. Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut. So durchgequält habe ich mich lange nicht mehr.

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  • Leserkommentare zu Der sterbende König von Bernard Cornwell

    Der sterbende König

    Mirco Theiner

    via eBook 'Der sterbende König'

    Nach langer Wartezeit endlich die Fortsetzung der Uhtred-Reihe! Und wieder einmal ein grandioses Werk, das viel zu schnell ausgelesen war. Danke Bernard cornwell für diese Geschichte. Jetzt heißt es wieder warten :)

    • 5
  • Wyrd bið ful aræd

    Der sterbende König

    Stefan83

    07. July 2014 um 16:20

    Liest man sich die vielen doch arg negativen Rezensionen zum sechsten Band der „Sachsen“-Saga mal so durch, könnte man auf den Gedanken kommen, dass sich dessen Titel viel mehr auf seinen Autor (hinsichtlich der Schilderung des brutalen dunklen Mittelalters für mich ungekrönter König im Bereich historischer Unterhaltung) bezieht, als auf Alfred den Großen, dessen letzte Tage der Regentschaft das diesmalige Handlungskorsett bilden. Langweilig, langatmig oder uninspiriert sind da noch die nettesten Bezeichnungen mit denen Cornwells Werk dabei bedacht wird. Doch auch zu Recht? Fakt ist sicherlich: „Der sterbende König“ ist alles andere als ein typisches Buch des englischen Autors, der mit seinem Hang für Dramatik und drastische Szenen Bekanntheit erlangt und noch jedes Mal für ein großes, blutiges Schlachtengemenge gesorgt hat. An seiner statt überwiegen diesmal jedoch Dialoge und ruhige Passagen, entspinnt sich der rote Faden in einem bedächtigen Tempo. Das mag gewöhnungsbedürftig sein, passt aber zur beschriebenen Epoche und der politischen Lage am Ende von Alfreds Herrschaft, weshalb ein Abgesang auf Cornwell und die Reihe im Allgemeinen mir hier eindeutig zu früh kommt. Doch dazu später mehr. Kurz zum Plot: Den Anfang nimmt das Buch im Jahre 898, womit es einige Monate nach „Das brennende Land“ spielt und auch in vielerlei Details auf die dort beschriebenen Ereignisse näher eingeht. Alfred der Große ist noch König von Wessex, Cent und Teilen Merciens, konnte aber nach der Schlacht von Beamfleot nur einen äußerst brüchigen Frieden mit den Dänen erwirken, dem vor allem Uhtred, das Schwert der Sachsen, nicht traut. Während Alfreds Kirchenmänner schon den Sieg über die in ihren Augen heidnischen Nordmänner feiern, bleibt der in die Jahre gekommene Krieger skeptisch. Für ihn ist der Frieden nicht mehr als eine Atempause, die Ruhe vor dem Sturm, welche vor allem der Feind nutzen wird, um an Stärke zu gewinnen. Neue Bündnisse werden geschmiedet, alte Eide gebrochen. Unruhe keimt in den Grenzregionen auf, in denen man Wessex' Vorherrschaft nicht ohne Widerspruch hinnehmen will. Und auch in Alfreds eigener Familie fehlt es an Einigkeit. Den Thronanspruch seines Sohnes Edward unterstützen nicht alle. Selbst Uhtred hadert mit einer Entscheidung, trägt sich mit dem Gedanken endlich gen Bebbanburg zu ziehen, um sich sein Erbe zurück zu erkämpfen und die Sachsen sich selbst zu überlassen. Als Alfred schließlich stirbt endet damit nicht nur eine Dynastie – es ist auch gleichzeitig das Fanal für den vermeintlich letzten und entscheidenden Angriff der Dänen... Politische Ränkespiele, diplomatische Friedensmissionen, ein sesshaft gewordener Uhtred? Wie bereits oben erwähnt, müssen sich Kenner der Reihe doch erst einmal ein wenig auf die neuen Gegebenheiten einstellen, welche sich so frappant vom sonstigen Tenor der „Sachsen“-Serie unterscheiden. Geschuldet sind sie aber schlicht und einfach dem historischen Kontext, den Cornwell zwar in seinen Büchern immer mal wieder biegt und erweitert, aber nie gänzlich unter den Tisch fallen lässt. Wenn man also dem Leser nicht eine Lücke von mehreren Jahren zwischen den einzelnen Bänden zumuten will, muss man sich dem zeitlichen Ablauf der Geschichte beugen. Und das wiederum heißt: Frieden und eben kein Krieg, den Cornwell wie kein anderer Autor in all seinen Facetten auf Papier zu bringen vermag. Und ja, da müssen wir ganz ehrlich sein, darunter leidet dann letztlich auch der Spannungsbogen. „Der sterbende König“ ist somit das Luftholen vor der eigentlichen Schlacht, die Einleitung zum Kampf, der in den kommenden Büchern nicht nur um den Thron, sondern auch um die Einheit aller Sachsen ausgefochten werden wird. (Nur so nebenbei: All dies geschah in erster Linie im Süden Englands, was wiederum der Grund ist, warum Cornwell bisher darauf verzichtet hat, Uhtred den Weg in die Heimat antreten zu lassen.) Wer nun Angst hat, dass Band sechs der Saga nur so dahinplätschert, der kann aber beruhigt werden, da sich auch diese Lektüre äußerst kurzweilig verschlingen lässt. Das liegt nicht zuletzt an der knackig-knappen Schreibe und dem schwarzen Humor. Im Besonderen verkörpert von dem Hauptprotagonist (und gleichzeitig rückblickend erzählenden) Uhtred, der mit dem Alter zwar keine Weisheit erlangt hat, dafür aber in Punkto Kriegskunst inzwischen fast jeden Braten riecht und immer wieder für eine Überraschung gut ist. Das müssen auch diesmal wieder seine Gegner erfahren, unter denen der Respekt vor dem Schwert der Sachsen immer mehr wächst. Ansonsten passiert – und auch das ist typisch Cornwell – was die Weiterentwicklung der Figur angeht, nicht wesentlich viel. Zudem ist Uhtred mit Mitte 40 für damalige Verhältnisse bereits fast im Greisenalter, was, angesichts des hohen Anspruchs an geschichtlicher Authentizität, seine führende Rolle in jedem Schildwall langsam etwas unglaubwürdig macht. Da der Autor in dieser Reihe die Werdung Englands in Gänze abbilden will und bis zu Æthelstans Wirken noch fast 25 Jahre vergehen, sollte sich dieser langsam etwas einfallen lassen bzw. die Rolle Uhtreds seinem fortgeschrittenem Alter anpassen. Oder wird seine große Enttäuschung, der bibelfeste, Psalmen singenden Sohn gleichen Namens gar doch noch zum wackeren Krieger? Trotz fehlender Dramatik und dem nicht durchgängigen Spannungsbogen: Auch „Der sterbende König“ ist wieder eine äußerst packende, weil unheimlich plastisch und nachvollziehbar geschilderte Geschichtsstunde, in der natürlich trotzdem am Ende wieder die Schwerter für ein (für Cornwellsche Verhältnisse) kleines Gemetzel aus der Scheide gezogen werden. Ein Appetizer auf das hoffentlich kommende Festmahl (Jetzt zieh endlich gen Bebbanburg, Uhtred!), von dem Quereinsteiger aber die Finger lassen sollten. Schon vorher war es schwer sich einfach so in die Reihe reinzulesen – mittlerweile ist es allein aufgrund der vielen Figuren und ihre Verbindungen gänzlich unmöglich.

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  • Großartig!

    Der sterbende König

    meinbeileid

    14. August 2013 um 12:10

    Ich konnte mich gar nicht Sattlesen, musste es gleich zweimal tun:-))

  • Rezension zu "Der sterbende König" von Bernard Cornwell

    Der sterbende König

    elane_eodain

    10. June 2013 um 20:45

    >> „Wer im Krieg auf Sicherheit wartet, Herr König“, sagte ich, „der stirbt beim Warten.“ << (aus „Der sterbende König“ von B. Cornwell) INHALT: Britannien, Ende des 9. Jahrhunderts. König Alfred ist schwer krank, er liegt im Sterben, und Uhtred, Schwurmann Alfreds, „Schwert der Sachsen“, ist sich sicher, dass die Dänen nur darauf warten die drohende Ohnmacht nach Alfreds Tod zu nutzen, loszuschlagen und Wessex endlich zu erobern. Uhtred will das verhindern. Nicht den Krieg an sich – denn diesem ist er noch immer nicht abgeneigt, auch wenn er nicht mehr der Jüngste ist –, aber einen erfolgreichen Eroberungsfeldzug der Dänen selbstverständlich. Doch seine Vorbereitungen für den Krieg muss er gegen den Widerstand der Kirche und auch gegen das Zögern König Alfreds und seines Sohns und Thronfolgers Edward treffen. Allerdings wollen nicht nur die Dänen ihre Chance nutzen, sondern auch vermeintlich Verbündete wollen ihre Positionen stärken und schrecken selbst vor Verrat nicht zurück. Uhtred hat also wiedermal allerhand zutun, stellt Fallen und fällt auf gestellte herein, und steht im Schildwall wieder Schulter an Schulter mit seinen Männern! GEDANKEN: Schon nach wenigen Seiten muss Uhtred von der Bebbanburg sich das erste Mal erwehren, Kämpfe kommen wie erhofft und erwartet nicht zu kurz, obwohl die Dänen dann doch etwas länger auf sich warten lassen als gedacht. Jede Menge Finten, Ablenkungsmanöver und Zweckbündnisse werden geschmiedet, Wahrsagerinnen und Engel haben ihren Auftritt. Und natürlich muss sich Uhtred auch wieder nicht zu knapp mit fadenscheinigen Kirchenfunktionären herumärgern – wäre es nicht so, würde etwas fehlen, denn dieser Konflikt gehört doch zu Uhtred, wie das Amen in die Kirche! „Der sterbende König“ schließt dicht an „Das brennende Land“ an. Uhtred hat ein wenig Land, ein paar – teils bekannte – Schwurmänner, wenig Geld. Zufrieden ist er damit nicht, hält er Alfred als Kriegsherr doch nun schon eine ganze Weile den Rücken frei. Entlohnt wird ihm das kaum, was unter anderem an seiner kritischen Haltung gegenüber der mächtigen Kirche, aber wohl auch am fehlenden Vertrauen und Uhtreds recht direkter, sarkastischer, kompromissloser und dadurch unbequemen Art liegen mag. Sein hehres Ziel, Bebbanburg, die unrechtmäßig im Besitz seines Onkels ist, zurückzuerobern schwebt ständig über allem, dafür hat Uhtred allerdings nicht ausreichend Männer und Mittel, und so bleibt ihm wieder nichts anderes übrig als dieses Ziel in die Zukunft zu stellen und sich zunächst auf den Schutz Wessex und möglichst viel Kriegsbeute zu konzentrieren. Hat mir persönlich beim vorherigen Band ein wenig der rote Faden gefehlt und empfand ihn als etwas schwächer als die ersten vier Bücher, so hat mir dieser sechste Band wieder sehr gut gefallen, denn der Faden ist da und Uhtred ein wie gewohnt eckiger Held. Cornwells Geschichten sind schmutzig, nicht nostalgisch, brutal, nicht beschönigend. Ich freue mich schon jetzt wieder auf den nächsten Band, denn Uhtred ist ein zwar nicht immer angenehmer, aber dafür sehr unterhaltsamer Charakter, den ich gerne noch weiter von Schildwall zu Schildwall begleiten möchte, weiter durch die Geschichte Britanniens und Englalands. FAZIT: Nichts Neues, aber Altbewährtes aus der Feder „meines“ Meisters des historischen Romans, Bernard Cornwell. Ich habe es wieder voll genossen! Chronologie 1. Band: Das letzte Königreich 2. Band: Der weiße Reiter 3. Band: Die Herren des Nordens 4. Band: Schwertgesang 5. Band: Das brennende Land 6. Band: Der sterbende König 7. Band: Der Heidenfürst 8. Band: Der leere Thron 9. Band: Die dunklen Krieger

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  • Immer noch sehr gut. Aber.......

    Der sterbende König

    Schattenwandler2011

    22. March 2013 um 19:16

    Ja, die Reihe ist immer noch sehr gut. Es wirkt nur irgendwie etwas träge. Die Story kommt nicht so ganz in Schwung. Trotzdem volle Punktzahl. Ich bleibe weiterhin Fan und freue mich auf die Fortsetzung!

  • Rezension zu "Der sterbende König" von Bernard Cornwell

    Der sterbende König

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. March 2013 um 15:37

    Inhalt: Uhtred hat dem neuen König Edward doch die Treue geschworen, womit sein eigentliches Lebensziel, die Rückeroberung seiner Heimatburg, wieder ein gutes weites Stück in die Zukunft gerückt ist, ja, wenn er sich nicht sogar dieses Ziel damit ganz zu Nichte gemacht hat... Der Frieden scheint über England ausgebrochen zu sein. Alfred ist gestorben und die Dänen wollen einfach nicht angreifen - ganz im Widerspruch zu Uhtreds Erwartungen. Warum? Uhtred hält diesen Frieden im Grunde nicht aus und beginnt Gerüchte zu streuen. ** ** ** ** ** ** *** Schreibstil: Immer wieder kann der Autor, da rückblickend erzählend, kurze Einsichten geben, ob der Stand der Dinge auch zutreffen werden oder nicht. Und das ist m.E. ein geschickter Griff, um mich als Leser an der Stange zu halten. ** ** ** ** ** ** *** Zeitstrang/ Fortschreiten der Geschichte: Auch dieser vorerst letzte Uhtred-Band, knüpft nicht direkt an seinen Vorgänger an, sondern beginnt ca. 3 Jahre später an. Dann umfasst dieser Band selber noch einmal ca. 5 Jahre. ** ** ** ** ** ** *** Quintessenz: Ich finde, es ist der schwächste Band: Zu viele Langeweile durch den Frieden bei den Protagonisten, und die schlägt sich bis zu mir als Leser durch. Auch der Start ist mir zu "neu" gewesen: Dadurch, dass der 6.Band nicht direkt anschließt an das Geschehen von Band 5, gibt es hier ein Reihe neuer Personen, die erst einmal kennen gelernt werden wollen. Doch dies kommt mir zu kurz. Auch dass die Namen der neuen Personen gewöhnungsbedürftig sind, erleichterte mir den Start nicht. Ich finde, hier hätte Cornwell ruhig die Zeit des Friedens auslassen können zu erzählen, um diese Langeweile nicht aufkommen zu lassen. Oder aber er hätte diese Zeit einfach mehr ausschmücken können.... Wie auch immer, hier merke ich, dass Cornwell mit seinem Roman so nah wie möglich an der echten Historie Englands bleiben möchte, doch die Zeit des Friedens konnte er für meinen Geschmack nicht gut genug schildern. Dann nerven - wenn man alle bisherigen Bände gelesen hat - die sich immer wiederholenden und gleichen Beschreibungen der Kampfszenen. Was am Start der Serie noch spannend ist, wird durch die zu ofte Wiederholung nervig - finde ich. Auch das Uhtred weiterhin so "doof" ist und seinem eigentlich Ziel nicht mehr Priorität gibt und sich an statt dessen, immer wieder den Engländern und dem Hofe des Königs anschließt, obwohl er dort im Grunde keinen Rückhalt in seinen Entscheidungen findet. Je länger Cornwell diesen Charakterzug ausspielt, desto unglaubwürdiger wird Uhtred für mich mit der Zeit. Und trotzdem ist es insgesamt eine ganz nette Ferienlektüre und ich bin trotzdem gespannt wie es weiter geht, denn die große, ganze Geschichte um die Entstehung "Englands" finde ich lesenswert. ** ** ** ** ** ** ***

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  • Rezension zu "Der sterbende König" von Bernard Cornwell

    Der sterbende König

    shadow_dragon81

    05. January 2013 um 21:41

    König Alfred liegt im sterben und sein Sohn Edward soll ihn dann auf dem Thron folgen. Doch wird das möglich sein? Denn es scheint das alle in Lauerstellung darauf warten das Alfred stirbt und sich dann jeder nimmt was er möchte. Diesmal sind es gleich einige Männer die auf Wessex und den Thron aus sind. Uhtred weiß das es Krieg geben wird und er ist aufmerksam, so das er eine Verschwörung aufdeckt und sie dem sterbenden König noch mitteilt. Als Alfred dann stirbt wird Edward König und es kommt nicht zum Krieg. Warum nicht fragt sich Uhtred und wird immer unruhiger....... Meine Meinung: In diesem Band gibt es nicht so viele Schlachten wie in den bisherigen. Es gibt viele die den Thron wollen, einige sind bekannt, die anderen gilt es noch zu entdecken. Es geht diesmal mehr um Taktik als um die Schlacht selbst. Aber er ist dadurch nicht minder spannend. Ich fand es wieder sehr gelungen und ich wurde wieder in den Bann gezogen. Fazit: Wieder ein toller Band der Uhtred-Saga, der hoffen lässt, dass es schnell eine Fortsetzung gibt.

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  • Rezension zu "Der sterbende König" von Bernard Cornwell

    Der sterbende König

    Rosinchen

    15. November 2012 um 12:35

    Der König stirbt - doch für Uthred ist der Kampf noch lange nicht zu Ende! Auch wenn Alfred von Wessex im Sterben liegt, ist der Traum von einem geeinten England noch lebendig. Daher kämpft Uthred auch an der Seite von Alfreds Sohn Edward weiter gegen die Bedrohung aus dem Norden, für die Einigkeit Englands. Wieder ein spannender Uthred-Band von Bernard Cornwell, mit grandiosen Schlachtszenen, Hinterlist und viel Tücke. Uthred ist älter und reifer geworden, an seiner Schlagfertigkeit und seinem Kampfgeschick ändert das wenig. Seine strategischen Überlegungen, die schon in den letzten Bänden ausgereifter waren, finden sich auch hier wieder gut in Szene gesetzt. Seine Gedanken und Gefühle haben sich wieder weiterentwickelt, ohne dass er an Kampfgeschick und auch Brutalität verloren hätte. Es gefällt mir sehr gut, wie Cornwell die Figur immer weiterentwicklt, ohne dass sie ihr von den Lesern gewohntes und geliebtes Profil verliert. Wer jedoch auf die große, alles entscheidende Schlacht um England wartet, wartet in diesem Buch vergeblich. Es wird den Dänen zwar ein weiterer Nadelstich zugefügt, die große Schlacht bleibt uns Cornwell jedoch schuldig. Und so dürfen wir gespannt auf die Fortsetzung warten, denn Uthreds Kampf ist noch lange nicht zu Ende.

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  • Rezension zu "Der sterbende König" von Bernard Cornwell

    Der sterbende König

    laughing_buddha

    11. November 2012 um 23:19

    Ich hatte also mal wieder heißhunger und wußte genau, wo es nach rauchenden Lagerfeuern, klirrendem Metall und Dänen riecht. Eigentlich hatte ich mir ja geschworen, dass ich nach so vielen tausend angefressenen Seiten nie wieder an einer Seite Cornwell knabbere. Kurzum: Kurzer Fress-Flash. Kein Völlegefühl, weil war einfach mal wieder geil! Inhaltsangabe? Quatsch - wers bis zum sechsten Teil der Uthred-Saga geschafft hat, ist über solche Kleinigkeiten wirklich hinaus.

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  • Rezension zu "Der sterbende König" von Bernard Cornwell

    Der sterbende König

    itwt69

    04. November 2012 um 09:21

    Das 6., aber nicht letzte Buch der Sachsen/Uhtred-Saga besticht einmal mehr durch eine fesselnde Geschichte über den Kampf um die Vorherrschaft in Britannien um das Jahr 900. Mehr und mehr tritt die Christianisierung in den Vordergrund, die Auseinandersetzung Gläubige gegen Heiden. Gekonnt setzt sich der Kriegsheld Uhtred mit List und Wagemut gegen die Übermacht der dänischen Invasoren zur Wehr und rettet wieder einmal Wessex vor der Eroberung.

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  • Rezension zu "Der sterbende König" von Bernard Cornwell

    Der sterbende König

    MichaelSterzik

    23. September 2012 um 12:45

    Der sterbende König – Bernard Cornwell Der König stirbt.
Das Reich soll leben.
Zum Ende des neunten Jahrhunderts droht England erneut im Chaos zu versinken. Uhtreds Herr, König Alfred, ist ein todkranker Mann. Krieg liegt in der Luft. Alfred will, dass sein Sohn Edward ihm auf dem Thron folgt. Doch die Krone begehren viele, Sachsen und heidnische Wikingerfürsten. Ist es für den Krieger Uhtred nun an der Zeit, das ihm geraubte Land im Norden wiederzuerobern? Nein. Denn auch wenn ihn kein Eid an den schwachen Königssohn bindet: Uhtred wird nicht zusehen, wie Alfreds Traum von einem starken England in Blut und Brand versinkt. (Verlagsinfo) Kritik Der sechste Band der „Sachsen vs. Wikinger –Saga“ von Bernard Cornwell ist mit Sicherheit einer der ruhigeren Titel innerhalb dieser Reihe. Es ist wahrscheinlich die Ruhe vor dem Sturm, der kommen wird. König Alfred, Herrscher von Wessex liegt im Sterben und die britische Insel ist noch immer nicht unter einem Banner vereint. Zu viele Gebiete sind von den Wikingerfürsten besetzt, die ähnlich wie König Alfred über ihr Territorium herrschen. Und auch innerhalb der eigenen Familie Alfreds, sind sich seine Kinder nicht einig wer über wem herrschen und regieren soll. Die Dänen verhalten sich noch ruhig, es ist die Zeit zu paktieren, Bündnisse zu schließen um sie entweder loyal einzuhalten oder sie gleich zu brechen. Es ist eine Zeit der Intrigen und der persönlichen Motivation, vom Kuchen der Macht möglichst viel abnehmen zu können. Damit beginnt für Uhtred eine unruhige Zeit, auch für ihn selbst nicht nur als „Diener“ und Schwert des Königs. Welchen Weg soll der nicht mehr junge Recke nehmen. Es wäre die Gelegenheit sich den Dänen anzuschließen, um vielleicht sein Erbe und seine Burg seinem verhassten Onkel abzunehmen. Diese Gedanken der Dänischen Wikingerfürsten, die England nun final erobern könnten, bilden das Grundgerüst der ganzen Geschichte die uns Bernard Cornwell erzählt. Dabei geht es weniger um die detaillierte Erzählung von Schlachten, die der Autor in Perfektion beherrscht, sondern eher darum welche Entscheidung die einzelnen potenziellen Thronanwärter nun einschlagen wollen. Das mag für jeden Leser von Bernard Cornwell auf den ersten Blick ungewöhnlich erscheinen und viele werden die actionlastigen Szenen vermissen, doch auch ein Autor muss sich neu orientieren, wenn ihm das Zeitfenster dieser Epoche seinen Willen aufzwingt. Und so lässt der Autor König Alfred gegen Ende des Romans sterben und schließlich am Ende des Romans wird der Leser wissen, das Uhtred weiterkämpfen wird, denn es wird noch lange nicht ruhig auf der britischen Insel. Einen wirklichen Spannungsbogen erreicht die Geschichte diesmal nicht. Viel mehr ist der vorliegende Band die Einleitung für einen beginnenden Kampf um den Thron, der in den nächsten Bänden sicherlich erzählt werden wird. In „Der sterbende König“ orientieren sich die Protagonisten „neu“ und damit übernehmen Dialoge den Kern der Geschichte und lassen die schwingenden Schwerter und Äxte diesmal erst in der zweiten Reihe Platz nehmen. Fazit „Der sterbende König“ ist kein schlechtes Buch, allerdings ohne konstanten, oder sich überhaupt zu entwickelten Spannungsbogen, dass schwächste dieser Reihe. Es fehlt ein wenig an Atmosphäre und an dramatischen Inhalten, die sicherlich im siebten Band wieder zum Tragen kommen. Letztlich ist „Der sterbende König“ von Bernard Cornwell zu empfehlen, da die Geschichte um die Entstehung von England hier weiter erzählt wird. Manchmal muss man halt eine kleine Pause einlegen, um neu an Fahrt gewinnen zu können. Unabhängig von den anderen Titeln, dieses Buch zu lesen, macht überhaupt keinen Sinn, denn schon nach wenigen Seiten wird der Leser feststellen, dass es ihm nicht gelingen kann, den roten Faden überhaupt erkennen zu können. Ich freue mich auf den nächsten Band – denn bekanntlich, sind Kämpfe um einen Thron, um Land und Macht, alles andere als ruhig. Der König ist tot – Lang lebe der König. Michael Sterzik

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