Der weiße Reiter

von Bernard Cornwell 
4,5 Sterne bei321 Bewertungen
Der weiße Reiter
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Uhtred - ein junger engl. Krieger, der sich mehr den Dänen & deren Religion zugehörig fühlt, muss gegen Jene kämpfen um Wessex zu retten.

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Ein Hauen und Stechen, Schlachten und Morden.

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Inhaltsangabe zu "Der weiße Reiter"

Und ich sah ein weißes Pferd, und des Reiters Name hieß Tod
Ende des 9. Jahrhunderts haben die dänischen Eroberer alle fünf englischen Königreiche unterjocht. Das gesamte Land der Angelsachsen ist in der Gewalt der Invasoren – mit Ausnahme eines kleinen Sumpfgebietes. Hier hält sich König Alfred von Wessex mit wenigen Getreuen versteckt. Uhtred, Krieger in Alfreds Diensten, kennt die Übermacht des dänischen Heeres genau. Dennoch will Alfred eine letzte, entscheidende Schlacht führen. Der fromme König setzt dabei auf Gottes Hilfe, Uhtred hingegen vertraut lieber seinem kampferprobten Schwert. Über eines aber sind sich die beiden ungleichen Verbündeten vollkommen einig: Eine Niederlage wäre der Untergang Englands.
Die Uhtred-Romane, Band 2

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499242830
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:512 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum:02.07.2007
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.04.2010 bei Audiobuch erschienen.

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    Bella5s avatar
    Bella5vor 5 Monaten
    Der Krieger des Königs

    Dies ist der zweite Teil der Reihe rund um Uhtred von Bebbanburg. Das große Thema ist die Invasion der Wikinger, die das heutige England besetzten. Die Dänen haben Ende des 9. Jahrhunderts fast ganz England unterworfen, nur ein kleines Sumpfgebiet hält der Belagerung stand. Der christliche König Alfred von Wessex will in einer letzten Schlacht England vor dem Untergang bewahren. Der adelige Krieger Uhtred Ragnarsson, der bei den Dänen lebte, weiß genau, dass die Nordmänner in der Überzahl sind. Dennoch soll er für Alfred, mit welchem ihn eine Haßliebe verbindet, in die Schlacht ziehen…

    Vom Auftaktband war ich schwer begeistert, und auch diese Fortsetzung hat es in sich, da tolle neue Figuren eingeführt werden. Die Schlachten werden derart plastisch beschrieben, dass man das Blut förmlich riechen kann. Dabei wird das Sterben jedoch nicht romantisiert und ich war über den Verlust von Figuren aus Band 1 traurig.

    Im Gegensatz zum „letzten Königreich“ gibt es in diesem zweiten Band vor allem gegen Ende aber einige Längen, weswegen ich für die Lektüre des „weißen Reiters“ mehr Zeit brauchte.

    Ich – Erzähler Uhtred führt den Leser gekonnt durch’s Geschehen, und mir gefiel es, dass der Protagonist ein Held mit Fehlern ist, das macht die Figur nämlich glaubwürdig. Der Autor hat in diesem Roman auch ganz wunderbar die Wichtigkeit von Religion und Glauben im 9. Jahrhundert herausgearbeitet und völlig auf Kitsch verzichtet. Von mir gibt’s eine Leseempfehlung und vier von insgesamt fünf möglichen Sternen!

    Kommentare: 2
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    Filzblumes avatar
    Filzblumevor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Packender Abendteuerroman — Teil 2 der Uthred Saga.
    „Und ich sah ein weißes Pferd, und des Reiters Name hieß Tod.“

    Uthred Saga 2 Teil Rowohlt Verlag 2009
    Die Dänen haben plündernd und mordend den größten Teil England in ihre Gewalt gebracht. Nur das Königreich Wessex, unter der Führung Alfreds, einem frommen, immer betenden König, der mit Waffenruhe kriegerische Konflikte und Verhandlungen mit den Nordmännern Frieden halten möchte. Doch die Dänen brechen diese Waffenruhe. Als Svein vom „Weißen Pferd“ in die Politik eingreift, steht die Zukunft Englands auf den Spiel. Wie wird sich Uthred entscheiden, der aus einer Schlacht als Sieger herausgegangen ist? Er trägt Thors Hammer als Amulett, ist jedoch Sachse. Auf welcher Seite wird er kämpfen? „Wir hatten die Dänen in der weiten Sumpflandschaft am Rande der Sæfern-See zum Kampf gestellt, und wir hatten sie geschlagen. Es war eine große Schlacht geworden, und ich, Uhtred von Bebbanburg, hatte einen großen Anteil an unserem Sieg. „ Doch sein Sieg wärt nicht lang, Odda, ein Gegenspielers Uthreds beansprucht den Sieg für sich. König Alfred ist dem Heiden Uthred nicht besonders zugetan, muss eine Entscheidung treffen. Muss Alfred in den Krieg ziehen, denn die Waffenruhe ist brüchig und Verrat Minden eigenen Reihen machen ihm seine Entscheidungen schwer. Eine Niederlage wäre der Untergang Englands. Kann Uthred das drohende Unheil abwehren? Für welche Seite entscheidet er sich? Ein wahrhaft spannender Roman, der von dem Charakteren lebt und von den Schlachten zwischen Sachsen und Wikingern. Was ich an diesem Roman vermisse? - Nichts, spannender Schreibstil, gute Recherche, historische Fakten verwoben mit Fiktion.
    Dieser Roman wird nicht von Liebesgedünkel verwässert, wie bei so vielen anderen historischen Romanen. Am Anfang des Buches gibt es eine Karte, wie die Königreiche im 9. Jahrhundert aufgeteilt waren und einige Seiten zur Aussprache der Ortsnamen, was sehr hilfreich ist. Klare Leseempfehlung für Freunde des historischen Romans, die es spannend mögen und gute Charaktere lieben.
    Als Schmankerl gab es noch eine großzügige Leseprobe von „Der Heidenfürst“ aus der Saga Uthred

    Kommentare: 2
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    maxibienes avatar
    maxibienevor 5 Jahren
    Der weiße Reiter

    Der kampferprobte Uhtred, der den großen dänischen Krieger Ubba Lothbrokson durch Geschick, Mut und eine Portion Glück fast im Alleingang besiegt hat, kann seinen Ruhm nicht auskosten. Denn an seiner Stelle hat sich Odda der Jüngere bei seinem König Alfred die Lorbeeren geholt. Obwohl Leofric ihn mehrfach daraufhin wies, nicht zu seiner Frau Mildrith nach Defnascir zurück zu kehren, sondern zuerst bei König Alfred vorzusprechen um sich dessen Anerkennung über Ubba´s Sieg zu holen, musste Uhtred nun dafür Lehrgeld zahlen. Weil er seinem König gegenüber aufbrausend, rechthaberisch und mit Waffen antrat, musste Uhtred auch noch im Büßerhemd Buße tun. So wurde Udda der Jüngere Uhtreds neuer Feind. Doch dabei sollte es nicht bleiben. Uhtred ging auf Rache- und Beutezug und holte sich, was ihm, seiner Meinung nach zustand. Mit einem Schiff zog er entlang der Küsten und stieß dabei auf König Peredur, der Uhtred gegen Silber bat, ihn von den Kriegern und der Belagerung zu befreien. Doch anstelle die Belagerer zu bekämpfen, verbündete sich Uhtred mit ihnen. Svein, der Anführer unter ihnen versprach Uhtred, mit ihm den Lohn zu teilen und den Rest der bretonischen Siedlung zu plündern und zu töten. Uhtred und Svein eigneten sich nicht nur das kleine Vermögen des Königreichs von Peredur an, sondern Uhtred nahm sich auch eine der drei Königinnen, nämlich die schöne mystische Schattenkönigin Iseult. Von ihrer Schönheit und ihrem Zauber geblendet, war Uhtred völlig hingerissen. Doch Iseult blieb auch an Uhtreds Seite, als er sie, ganz zum Leidwesen seiner Frau Mildrith, mit zu sich nach Defnascir nahm. Nachdem Uhtred seine Schulden, die er durch die Ehe mit Mildrith erbte, der Kirche zurück zahlte wurde er zu König Alfred gerufen. In der Annahme, dass es sich hierbei um eine Auszeichnung handeln sollte, zog Uhtred nach Wessex. Doch das Gegenteil war der Fall. Uhtred wurde angeklagt das Königreich von Peredur sowie ein Schiff, das unter der Flagge von Alfred fuhr, angegriffen und beraubt zu haben. Uhtred sollte sich vor Gericht verantworten. Doch während das Urteil durch einen offenen Zweikampf mit Stepa gefällt werden sollte, wurde Wessex von Guthrum überfallen. Alfred und seine Familie konnten zwar noch rechtzeitig fliehen, doch in den Sümpfen waren sie völlig hilflos. In größter Not kam Uhtred ihnen zu Hilfe und sie schmiedeten neue Pläne zur Verteidigung und Rückeroberung des letzten Königreichs, Wessex.
    Bernard Cornwell beginnt seinen zweiten Teil der Uhtred-Serie, die Saga um den wahren Herren von Bebbanburg, wie der erste aufgehört hat. Rasant, spannend und absolut fesselnd. So führt er den Leser durch seine Handlung. Der Autor erzählt die Geschichte um Uhtred, der sich mit seinen 20 Jahren selbst als überheblich, dumm und eigensinnig einschätzt. Uhtred, der mit 10 Jahren von den Dänen gefangen genommen worden ist, wurde von ihnen gut behandelt, aufgezogen und zu einem mutigen Krieger ausgebildet. Er hat die Sprache der Dänen gelernt und ihre Götter verehrt. Wäre Graf Ragnar der Ältere, sein Ziehvater, noch am Leben, so wäre Uhtred bei den Dänen geblieben. Doch so war er nur der Freund unter den Feinden. Uhtred war es im Prinzip egal für wen er kämpfte, Hauptsache er konnte kämpfen. Für ihn war es auch kein Problem zu töten, das gehörte einfach dazu. Sich bei den Dänen verdient zu machen, wurde auf besondere Art belohnt. Sie erhielten als Dank und Wertschätzung Armreifen. Je mehr ein Däne davon besaß, desto anerkannter war er. Auch Uhtred liebte diese Armreifen und schmückte sich gern mit ihnen. So ging er mit seinem blonden, langen Haar und den Armreifen voll als Däne durch. Doch bei den Sachsen war das anders. Hier konnte man seine Wertschätzung nur als guter Christ erreichen und Uhtred war Heide. Demzufolge war es für Uhtred schwierig, sich bei seinem König einen Stand zu erarbeiten. Damit hatten seine Feinde, wie beispielsweise Odda der Jüngere, keine Probleme. Ohne Skrupel konnte er sich mit fremden Federn schmücken und das Wohlwollen seines Königs für sich beanspruchen. Die vielen Kampfhandlungen und Schlachten, die der Autor sehr detailliert beschrieben hat, geben einen wahren Einblick in die Abläufe der kriegerischen Handlungen. Dass dabei König Alfred keine gute Figur macht, ist so gewollt. Denn Alfred war eher der Kirche als den Schlachten zugetan. Seine eher defensive und nach Verhandlung suchende Art brachte bei seinen Untertanen wenig Ansehen ein. Alfred galt als viel zu weich und kränkelte viel zu oft. Hingegen wurden die Dänen als die Starken und Kriegserprobten gesehen, die auf der Suche nach besserem Land die Königreiche der Sachsen erobern wollten. Sämtliche Dänen wurden charakterlich sehr stark, aber auch einfühlsam und familiär beschrieben. Bernard Cornwell geht dabei immer wieder auf die unterschiedlichen Charaktere ein und scheut sich auch nicht vor Vergleichen. Seine Figuren sind derart bildlich dargestellt, dass die gesamte Handlung wie in einem Kopfkino abgeht. Mit seinem Schreibstil, der oftmals sehr humorvoll und ironisch ist, hat er mich voll in seinen Bann gezogen. Die Handlung ist aus der Sicht von Uhtred in der ICH-Perspektive geschildert und sorgt auch dafür, dass man Einblick in seine Gefühls- und Gedankenwelt erhält. Obwohl ich „Das letzte Königreich“ schon sehr stark fand, hat mich „Der weiße Reiter“ um einiges mehr beeindruckt. Die vielen historischen Fakten hat Cornwell hervorragend in seine Handlung eingewebt. In seinem Nachwort kann man sich davon überzeugen, dass fast alles der Realität, bis auf wenige Ausnahmen, entsprang.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren
    Rezension zu "Der weiße Reiter" von Bernard Cornwell

    Inhalt:
    Wessex ist das letzte englische Königreich. Und auch dieses gerät hier an den Rand seiner Existenz: Alfred, der englische König, muss zurückgezogen in Sumpflandschaften sehen, dass die Dänen sein Land eingenommen haben und regieren. Er veruscht seine letzten treuen Männer um sich zu sammeln und ein Heer aufzustellen.
    Uhtred ist innerlich zerissen: Für Alfred hat er wenig übrig und ihm doch die Treue geschworen. Die Dänen liebt er eigentlich, da sie ganz in seinem Sinne leben und Handeln. Doch hat er dort keine Freunde mehr. Und ohne Freunde bei den Dänen ist er als Sachse nichts wert...
    ** ** ** ** ** ** ***
    Schreibstil:
    Rückblickend erzählt uns der Protagonist Uhtred, seine Biographie. Wenig direkte Reden und doch lebendig.
    ** ** ** ** ** ** ***
    Zeitstrang/ Fortschreiten der Geschichte:
    Schwer zu fassen: +/- 3 Jahre?
    ** ** ** ** ** ** ***
    Quintessenz:
    Ein Stern Abzug, da der Anfang und das Ende etwas zäh sind. Die letzte Schlacht ist so in die Länge gezogen und dann so unspektakulär, dass das Buch aus meiner Sich einfach keine volle "Sternenumfang" verdient.
    Außerdem gibt es immer wieder mal, wenige, winzige Widersprüche und/ oder Unstimmigkeiten, innerhalb der Gefühlswelt der Personen oder der Geschichte wie ich finde, was mich stört.

    Ansonsten aber ein tolles Buch. Das Beste: Es folgen noch 4 weitere Bände dieser insgesamt doch tollen Geschichte.
    ** ** ** ** ** ** ***

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    Maximilian_Schlesiers avatar
    Maximilian_Schlesiervor 6 Jahren
    Rezension zu "Der weiße Reiter" von Bernard Cornwell

    - fügt sich nahtlos in das stimmige Gesamtbild des ersten Teils ein
    - spannend und angenehm zu lesen, anschaulich und mitreißend
    - einen Kritikpunkt haben jedoch sowohl Teil 1 als auch Teil 2 gemeinsam: der innere Kampf und die seelische Welt der Figuren geht zu Gunsten der dichten Handlung und steilen Spannungskurve leider unter

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    Stefan83s avatar
    Stefan83vor 7 Jahren
    Ganz England ist von den Dänen besetzt, nur eine kleine Streitmacht ...

    Nachdem mich der erste Band von Bernards Cornwells Reihe nur streckenweise überzeugt hatte, hab ich ihm nun mit "Der weiße Reiter" eine weitere Chance gegeben. Diese hat er zu meiner (fast) vollsten Zufriedenheit genutzt.

    Der zweite Band setzt inhaltlich direkt nach den Ereignissen aus "Das letzte Königreich" an. Nach der Schlacht bei Cynuit, in der der dänische Kriegsherr Ubba seinen Tod durch Uthreds Schwert fand, hängt das Schicksal der Angelsachsen weiterhin an einem seidenen Faden. Northumbrien, Mercien, Ostanglien und damit fast ganz England ist von den Dänen besetzt, die ihren Einflußbereich nun auch auf Wales und die Küstengebiete Cornwalls ausweiten. Der zwischen den Dänen und Sachsen geschlossene Frieden ist mehr als wackelig, und nur wenige trauen den Invasoren so leichtgläubig, wie der fromme König Alfred. Auch Uthred, der mittlerweile zu einem kampferfahrenen Krieger mit strategischen Verstand und eigenem Landbesitz herangereift ist, hat seine Zweifel. Immer noch Sympathien für die Dänen hegend, bei denen er aufwuchs, sucht er eine Möglichkeit sich seinen alten Freunden anzuschließen. Doch als der erwartete Angriff kommt und Alfred in das sumpfige Marschland im Südwesten Englands flieht, sieht sich Uthred plötzlich durch einen Schwur verbunden an dessen Seite wieder. Während der König auf göttlichen Beistand setzt, sammelt Uthred eine Armee um sich, die den Feind endgültig vernichtend schlagen soll. Angesichts der Tatsache, dass das Sumpfgebiet fast völlig abgeriegelt ist, eine beinahe unlösbare Aufgabe.

    Bernard Cornwell hat sich mit "Der weiße Reiter" deutlich gesteigert. Zwar ist mir die Figur Uthred in ihrer Verhaltensweise größtenteils immer noch suspekt, aber zumindest die nicht nachvollziehbaren Seitenwechsel aus dem ersten Teil blieben aus. Ein seßhafter Sachse wird er wohl trotzdem im Laufe der Reihe nicht mehr werden, dafür scheint ihn das Kriegshandwerk zu sehr zu reizen. Auch hier zeigt sich: Den normalen frühmittelalterlichen Lebensalltag zu skizzieren, ist Cornwells Ding nicht. Wenn es dann aber zu Schlachtbeschreibungen kommt zeigt sich seine wahre Stärke. Die im letzten Drittel stattfindende historische Schlacht von Ethandum (heute Edington) wird erschreckend brutal geschildert. Ohne es zu wollen taucht man als Leser selbst in diesen Rausch aus Blut, Schwertern und Dreck ein, und fühlt sich unvermittelt an die heftigsten Kampfszenen aus "Braveheart" erinnert.

    Hier spielt Cornwell sein Können aus und verweist Genrekollegen/innen wie Rebecca Gablé in ihre Schranken. Auch die Verknüpfung von Historie und Fiktion gelingt ihm diesmal meisterhaft. Der Spannungsbogen, der mir im ersten Band noch oft gefehlt hat, zieht sich bis zum Ende durch und das Tempo bleibt erstaunlich hoch. Da stört es auch nicht, dass viele Figuren (z.B. Asser, Odda) weitesgehend blaß bleiben. Ich habe mich mit Cornwells Stil abgefunden und mich über gut 500 Seiten klasse unterhalten gefühlt. Allein für den etwas trägen Beginn gibt es hier Abzüge.

    Insgesamt ist "Der weiße Reiter" eine starke Fortsetzung, die wieder Lust auf die Reihe gemacht und besonders im letzten Drittel für viel Lesespaß gesorgt hat. Ein gelungener Ausflug in das England des 9. Jahrhunderts und klare Empfehlung für alle Fans historischer Romane.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren
    Rezension zu "Der weiße Reiter" von Bernard Cornwell

    Die Geschichte von Uhtred geht weiter. Nahtlos knüpft das zweite Buch an das erste "Das letzte Königreich" an und vermag durchaus mit dem ersten Teil mitzuhalten. Mir hat "der weisse Reiter" sogar noch ein bisschen besser gefallen, wunderbar geschriebene Kampfszenen, die Gestalt der Iseult war mir sehr sympathisch, aber auch Uhtred's Erfahrungen mit seinem Gegner Steapa Snotor ist hervorragend erzählt.
    Ich freue mich auf mehr von Uhtred!

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    michael_greenguyvor 8 Jahren
    Rezension zu "Der weiße Reiter" von Bernard Cornwell

    Genauso grandios wie das erste Buch "Das letzte Königreich" wird die Geschichte Englands gegen Ende des 9. Jahrhunderts mit Hilfe fiktiver Figuren weiter erzählt. Die Dänen haben England überrannt und König Alfred hat sich zurückgezogen. Uhtred, der rechtmäßige Herr von Bebbanburg, den das Schicksal zu den Dänen und schließlich zu Alfred getrieben hat, - steht ihm bei und mit viel List und bestimmt auch mit eine Unmenge an Glück, gelingt es ihnen viele getreue Volksleute um sich zu scharren. Kuriere werden durch das ganze Land gesand um die Menschen für eine letzte Schlacht zu mobilisieren, um mindestens Wessex zurück zu erobern. Gefährliche Abenteuer, riskante Abstecher nach Westengland, spannende Situationen, Liebe, Brutalität und Religion werden in diesem Buch wieder einmal zu einer sehr schönen Geschichte zusammengefasst und aus der Sicht eines "alten" Uhtred erzählt, der diese Dinge in vergangener Zeit erlebt hat. Eine sehr gelungene, geniale Buchreihe, für die man Bernard Cornwell nur danken kann.

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    Rock-n-Rolls avatar
    Rock-n-Rollvor 8 Jahren
    Rezension zu "Der weiße Reiter" von Bernard Cornwell

    Das Buch ist ein würdiger Nachfolger des ersten Teils und beinhaltet eine der besten Kampfszenen der historischen Literatur.

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    Kougas avatar
    Kougavor 8 Jahren
    Rezension zu "Der weiße Reiter" von Bernard Cornwell

    Im zweiten Buch der Uthred-Saga muss Uthred für einen König, den er verachtet, das letzte Königreich der Sachsen (Wessex), vor seinen ehemaligen Kampfgefährten, den Dänen beschützen. Nur so, glaubt er, kann er später die Bebbanburg seines Vaters zurück erobern. Dieses Buch ist absolut lesenswert, da es spannend und historisch genau geschrieben ist. Um dem Lesegenuss voll zu erliegen, empfehle ich vorher den ersten Teil "Das letzte Königreich" zu lesen.

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