Bernard Cornwell Sharpes Sieg

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Inhaltsangabe zu „Sharpes Sieg“ von Bernard Cornwell

Richard Sharpe wird Zeuge eines Massakers an einem britischen Außenposten - verantwortlich ist ein englischer Offizier, der zur verfeindeten Marathen-Konföderation übergelaufen ist. Sharpe begibt sich auf die Jagd nach dem Verräter. Dabei muss er tief ins Feindesland vordringen und wird bald selbst zum Gejagten. Sein Weg führt ihn zu dem kleinen Dorf Assaye, wo die englische Armee sich einer gewaltigen indischen Übermacht stellen muss. Unter den Reihen des Feindes ist auch der Überläufer. Sharpe wittert die Chance, ihn ein für alle Mal zu stellen.

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    Sharpes Sieg
    wampy

    wampy

    27. December 2015 um 07:12

    Buchmeinung zu Bernard Cornwell ' Sharpes Sieg 'Sharpes Sieg' ist ein militärhistorischer Roman von Bernard Cornwell, der 2009 als Taschenbuch bei Bastei-Lübbe erschienen ist. Die Originalausgabe erschienen 1998 unter dem Titel 'Sharpe's Triumph'. Der Roman spielt um 1803 in Indien und hat die Schlacht von Assaye zum Thema. Klappentext: Richard Sharpe wird Zeuge eines Massakers an einem britischen Außenposten ' verantwortlich ist ein englischer Offizier, der zur verfeindeten Marathen-Konföderation übergelaufen ist. Sharpe begibt sich auf die Jagd nach dem Verräter. Dabei muss er tief ins Feindesland vordringen und wird bald selbst zum Gejagten. Sein Weg führt ihn zu dem kleinen Dorf Assaye, wo die englische Armee sich einer gewaltigen indischen Übermacht stellen muss. Unter den Reihen des Feindes ist auch der Überläufer. Sharpe wittert die Chance, ihn ein für alle Mal zu stellen. Meine Meinung: Wie schon bei dem Vorgänger Sharpes Feuerprobe ist Richard Sharpe als Unteroffizier in Indien unterwegs. Er ist ein knallharter Typ, dem es vor allem um sein Auskommen geht. Er verachtet die Offiziere, die ihre Untergebenen wie Dreck behandeln. Und trotzdem will er ein Offizier werden. Er sucht seinen Vorteil und setzt dennoch sein Leben für die britische Armee ein. Wie ein Offizier s sinngemäß ausdrückt: Er ist kein guter Mensch, aber er ist ein sehr guter Soldat. Vielleicht sind es diese Grautöne, die den Leser Gefallen an Richard Sharpe finden lassen. Der Autor beschreibt die britische Armee mit all ihren Mängeln und wie überall gibt es gute und weniger gute Leute. Eine der übelsten Personen darf auch in diesem Roman nicht fehlen ' Sergeant Hakeswill. Wie Sharpe ist auch Hakeswill ein Überlebenskünstler, nur fehlt ihm jede positive Eigenschaft. Generell geht es jedoch in diesem Band zuerst recht ruhig zu. Bei der Verfolgung eines ehemaligen britischen Offiziers gerät Sharpe zusammen mit seinem Mentor Colonel McCandless in die Hände des Gegners. Dort erhält er einen Überblick über die gewaltige nahezu übermächtige Streitmacht und ein Angebot, als Offizier die Seiten zu wechseln. Aus Treue zu seinem Colonel lehnt er dieses Angebot ab und so zieht er auf der britischen Seite in die Schlacht von Assaye. Bei der Schilderung des Kampfverlaufs und der ganzen Grausamkeit des Kampfes entfaltet Cornwell sein ganzes Potential. Man begleitet die Soldaten auf ihrem schweren Weg und fragt sich, wie es sein kann, das diese Soldaten unbeirrt voranschreiten, obwohl es für viele den Tod bedeutet und sie sich vorerst noch nicht einmal wehren können. Aus militärischer Sicht beschreibt Cornwell die Taktiken beider Seiten und welche Fehler letztendlich den Ausschlag gegeben haben. Dabei verzichtet er auf jede Form der Schwarzweissmalerei. Auch das Verhalten der europäischen Offiziere auf der indischen Seite wird in seiner ganzen Zweifelhaftigkeit hinterleuchtet. Wenn eine Niederlage droht, setzt man sich ab und versucht sein Hab und Gut zu retten. Und beim Leser bleibt das Gefühl, das es Sharpe in einem solchen Fall ganz genauso machen würde, wenn man ihn denn lassen würde. Fazit: Dieser Band hat mich nicht so begeistert wie sein Vorgänger. Trotzdem fiebert man mit Richard Sharpe mit und bewundert fasziniert das Schlachtengemälde, das Cornwell in unvergleichlicher Art und Weise zeichnet. Doch gerade im ersten Teil des Buches gibt es einige Längen und der Spannungsbogen kommt erst langsam auf Touren. Insgesamt reicht es aber zu guten vier Sternen und einer Leseempfehlung für alle, die mit der teilweise grausamen und brutalen Schilderung zu recht kommen.

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  • Rezension zu "Sharpes Sieg" von Bernard Cornwell

    Sharpes Sieg
    alasca

    alasca

    18. March 2013 um 00:08

    Ich hätte nie gedacht, dass ich die detaillierte Beschreibung einer historischen Schlacht mal spannend finden würde, aber Cornwell macht es möglich. Sogar mit dem seltsamen Konstrukt der Soldatenehre kann ich plötzlich was anfangen. Das liegt aber vor allem an Richard Sharpe, seinem Helden. Der ist eine unwiderstehliche Mischung aus Pragmatismus, Gewalttätigkeit und natürlichem Anstand, das Ganze intellektfrei (er kann erst seit kurzem lesen) und ohne philosophisches Geschwurbel. Sharpe bringt´s einfach. Sehr erfrischend.

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  • Die Schlacht von Assaye

    Sharpes Sieg
    Stefan83

    Stefan83

    08. October 2011 um 13:55

    Geschichte kann ziemlich dröge und langweilig sein. Es sei denn, man gerät an jemanden, der sie lebendig und spannend vermitteln kann. Bernard Cornwell ist so einer und schickt sich nebenbei an, zu einem meiner absoluten Lieblingsautoren zu werden. Bereits der erste Band aus der Reihe um den jungen britischen Soldaten Richard Sharpe vermochte über lange Strecken zu fesseln. Mit dem Nachfolger "Sharpes Sieg" legt er die Latte nun noch ein Stückchen höher. Nicht nur, dass die Übersetzung, welche im ersten Teil doch streckenweise sehr grausig war, sich verbessert hat. Auch die Geschichte selbst brilliert mit einem Spannungsbogen, der nur eine Richtung kennt. Und zwar steil nach oben. Sooft ich es auch versucht habe eine Pause einzulegen, das Buch an die Seite zu legen, zu verschnaufen. Es war mir nicht möglich, der Plot einfach zu mitreißend. Erneut spielen sich die Ereignisse im Rahmen der britischen-indischen Militärgeschichte ab. Genauer gesagt vier Jahre nach Sharpes Abenteuer bei Seringapatam. Der ehemalige Fußsoldat des 33. Regiments ist mittlerweile Sergeant und führt ein vergleichsweise ruhiges Leben als Hilfskraft in der Waffenkammer von Major John Stokes. Doch wie so oft im Leben von Richard Sharpe ist die nächste Schlacht nicht weit entfernt. Während eines Besuchs in dem benachbarten britischen Außenposten von Chasalgaon wird er Zeuge eines schrecklichen Massakers. Major William Dodd, ehemaliger Soldat der East India Company und zum Tode verurteilter Deserteur, der zu der Marathen-Konföderation übergelaufen ist, lässt das Lager dem Erdboden gleichmachen, tötet jeden Mann, jede Frau und jedes Kind. Nur durch Zufall bleibt Sharpe am Leben und hat fortan nur noch ein Ziel: Rache. Die Chance diese zu erhalten, bietet sich ihm schneller als gedacht. Sein alter Freund Colonel McCandless wählt ihn aus, um Dodd, der sich mit seinen Truppen bei Ahmadnagar verschanzt hat, aufzuspüren und gefangen zu nehmen. Gemeinsam dringen sie tief ins Feindesland vor, nicht wissend, dass sie selbst zu Gejagten geworden sind. Denn der irre Sergeant Obadiah Hakeswill hat noch eine alte Rechnung mit seinem Erzfeind Sharpe offen. Bei Assaye sollen sich ihre Wege kreuzen ... und eine gewaltige Schlacht geschlagen werden. Ich lasse mich selten zu Begeisterungsstürmen hinreißen, aber in diesem Fall bleibt mir einfach keine Wahl, denn der noch vergleichsweise ruhige Beginn entwickelt sich im weiteren Verlauf zu einer sich immer mehr zuspitzenden Story, die in einer Auseinandersetzung mündet, die schlichtweg sprachlos macht. Die Schlacht von Assaye ist ein Gemetzel sondergleichen, eine auf Papier gebrachte Collage der Gewalt und des Krieges, wie ich sie so nie zuvor gelesen habe. Man fühlt sich unwillkürlich an Filme wie "Gettysburg" oder "Der Patriot" erinnert, wenngleich selbst diese nicht an Cornwells epischen Stil heranreichen, der hier ein Porträt aus Blut, Rauch und Tod malt, das einem die Kinnlade runterklappen lässt. Regelrecht atemlos habe ich seine Schilderungen verfolgt, mich selbst als Fußsoldat inmitten heranmarschierender Schotten gefühlt. Und obwohl das Gefecht in diesem Dorf einen großen Teil des Buches umfasst, vermag an keiner Stelle Langeweile aufkommen. Die Umgruppierungen von Bataillonen, das Aufpflanzen von Bajonetten und aufprotzen von Kanonen zieht genauso in den Bann, wie die persönlichen Konflikte der Figuren. Auch diese hat Cornwell hervorragend ausgearbeitet. So nimmt u.a. die Entwicklung Sharpes hier seinen Fortgang, der den Willen entwickelt weiterzukommen und insgeheim eine Karriere zum Offizier anstrebt. Und selbst neue Charaktere wie Dodd oder der Hannoveraner Pohlmann fügen sich gut ein, werden wie üblich nicht schwarz-weiß gezeichnet, sondern als Menschen dargestellt. Das Ende des Buches ist dann nicht nur prädestiniert für die Leinwand, sondern treibt einem förmlich zur Lektüre des nachfolgenden Bandes. Insgesamt ist "Sharpes Sieg" ein eindrucksvolles, historisches Schlachtenepos mit Tiefgang, das einige emotionale und richtungweisende Momente für den weiteren Verlauf der Reihe enthält und mich auf allerbeste unterhalten hat. Ein absolutes Muss für alle Fans von militärhistorischen Geschichten. So steht's schon in der Bibel.

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  • Rezension zu "Sharpes Sieg" von Bernard Cornwell

    Sharpes Sieg
    michael_greenguy

    michael_greenguy

    20. June 2010 um 19:47

    Sehr spannend und mit vielen historischen Korrektheiten, in die der Hauptheld Richard Sharpe "hineingebastelt" wurde. Sehr erfrischend und Indiana Jones like, aber mit mehr realitäts Nähe an historischen Orten und Begebenheiten. Es gibt auch Verfilmungen von mehreren Sharpe-Büchern, in denen Sean Bean den Hauptprotagonisten spielt. Es sind natürlich keine Hollywood-Kracher, aber sehr schön als buchbegleitende Unterstützung. 4 von 5 sternen für dieses Buch und ich werde garantiert noch viel mehr von Cornwell lesen.

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  • Rezension zu "Sharpes Sieg" von Bernard Cornwell

    Sharpes Sieg
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. March 2010 um 20:42

    "Sharpes Sieg" ist der zweite Teil der Sharpe-Reihe von Bernard Cornwell. Es wäre empfehlenswert, den ersten Teil auch zu lesen.