Bernard Cornwell Starbuck: Der Gegner

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Inhaltsangabe zu „Starbuck: Der Gegner“ von Bernard Cornwell

Der dritte Band von BERNARD CORNWELLS großem Epos über Nathaniel Starbuck Captain Nate Starbuck mag noch so sehr durch Wagemut in der Schlacht glänzen, sein größter Gegner steht ihm nicht im Feld gegenüber. Es ist ein Feind im eigenen Lager. So kämpft Starbuck im glühend heißen Sommer 1862 nicht nur gegen die Yankees, die auf die Hauptstadt der Konföderation marschieren, sondern ebenso gegen einen missgünstigen Vorgesetzten, General Washington Faulconer, der seinem besten Mann nichts weniger wünscht als Degradierung – und den Tod.

Historisch gesehen sehr schön gemacht, für den Leser bieten sich weiterhin tolle Schlachten und viel Spaß!

— nscho-tschi
nscho-tschi

Ein brillianter dritter Teil der Reihe. Der Aufstieg Starbucks in der Armee, begleitet mit vielen "gerechten" Handlungen...

— Hitikatus
Hitikatus

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  • Starbuck: Der Gegner - Ein brilliantes Buch

    Starbuck: Der Gegner
    Hitikatus

    Hitikatus

    10. February 2016 um 20:12

    Ein brillianter dritter Teil der Reihe. Der Aufstieg Starbucks in der Armee, begleitet mit vielen "gerechten" Handlungen, die einen selbst euphorisch mitfiebern lassen, so ging es zumindest mir, sind nur ein Teil davon. Wieder einmal sind auch die Kampfhandlungen grausam genau beschrieben, sodass man nur sehr ungerne seine Augen vom Buch lösen will. Ich kann jedem, der an diesem Genre interessiert ist, diese Romanreihe herzlichst empfehlen.

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  • eBook Kommentar zu Starbuck - Der Gegner von Bernard Cornwell

    Starbuck: Der Gegner
    Matin Jaiser

    Matin Jaiser

    02. August 2015 um 14:32 via eBook 'Starbuck - Der Gegner'

    Cornwell halt. Der Mann kann schreiben , recherchiert sauber und kann einn Spannungsbogen aufbauen… Die Starbuckreihe ist so gut wie seine anderen Bücher

  • Wenn zwei sich streiten, stirbt der Dritte

    Starbuck: Der Gegner
    BettinaR87

    BettinaR87

    06. April 2015 um 09:15

    Nathaniel Starbuck ist mittlerweile Captain in der Rebellenarmee des Südens. Nicht jeder dort begegnet ihm mit Kameradschaft, denn Faulconer hasst ihn nach wie vor. Doch dem wird seine Inkompetenz endlich zum Verhängnis und er wird nach Washington abgeschoben. Freie Hand? Hat Starbuck immer noch nicht. Zu viele Faulconer-Treue bevölkern die Ränge der Legion, zu viele Feiglinge verstecken sich zwischen ihnen und der Feind scheint übermächtig. Der Krieg zieht an jedermanns Nerven, psychisch wie körperlich. Freunde sterben auf grausame Art, Feinde werden niedergemetzelt, Frauen sind tagtäglich Kollateralschaden. Doch keine Armee lässt locker, zu verbissen die Egos in Washington. Mit Truslow an seiner Seite sieht Nate nur eine Möglichkeit: Kämpfen! Die Kritik Die Faszination mit Starbuck beruht auf zwei Ansätzen: Zum einen gehört er zu den Rebellen. Die sind in der Sezession nun eigentlich eher die "Bösen", zwecks Sklaverei und Menschenrechtsverachtung. Trotzdem kommt man nicht umhin, ihn zu mögen. Das liegt natürlich daran, dass Cornwell den Süden nicht pauschal verteufelt. Er erlaubt den Blick auf eine historisch nicht unrealistisch erscheinende Einstellung: Viele der Südstaatenrebellen sehen das mit der Sklaverei ganz ähnlich wie der Norden, aber wenn "Der Norden" angreift, verteidigt "Der Süden" sich, ganz gleich, worum es im Kern der Auseinandersetzung ging. Zum Anderen hat man Starbuck nun schon in einem dritten Band begleitet. Von dem Teenagerhaften Widerstand gegen seinen resoluten Vater, zu den ersten Gehversuchen im Kampf bis hin zu seiner Entwicklung als einer der Rebellenanführer. Als Nordstaatler gehört er nicht zu den Rebellen und muss täglich um ihre Anerkennung kämpfen. Er wurde als Gefolgsmann erzogen und muss nun in eine Führungsrolle hineinwachsen. Im Prinzip kann man schon eine Parallele zu den Berufseinsteigern moderner Zeit ziehen: Erst sich mit dem Berufsalltag arrangieren und dann sich weiterentwickeln, auch wenn man permanent eine Unsicherheitsstimme im Hinterkopf hat. Nate hinterfragt sich genauso wie wir: Warum verhält er sich so, wie er es nun mal tut? Wie kann er mit den Widerständen in seiner EInheit (Team) umgehen, sodass es zu möglichst wenig Blutvergießen (Verlusten) kommt? Man könnte das ewig weiterspinnen. Das einzige kleine Manko sind die umfassenden Schlachtenbeschreibungen. Mit Tolstoi kann Cornwell (zum Glück!!!) nicht mithalten, aber auch so merkt man sich die Gefechtsaufstellungen kaum. Das ist ein bisschen schade, spielt aber eher am Rande eine Rolle. Insgesamt keine Steigerung zu Band 2, sondern eine Verschiebung des Fokus vom Bürgerkrieg zu Starbuck als Person. Super gut gelungen!

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  • Die Blauen und die Grauen - Teil 3

    Starbuck: Der Gegner
    MichaelSterzik

    MichaelSterzik

    26. March 2015 um 20:02

    Der dritte Band um den Offizier aufseiten der Konföderierten Staaten von Amerika spielt im Sommer des Jahres 1862. Der Krieg zwischen den Vereinigten Staaten und den Rebellen des Südes wird deutlich härter und erbarmungsloser geführt. Längst geht man nicht mehr davon aus, dass dieser ein schnelles Ende findet. Nach den ersten vielversprechenden, gewonnenen Schlachten des Südens, folgt die Ernüchterung. Der industrielle Norden mit seinen Fabriken gewinnt zudem an militärischer Wucht. Die ersten kritischen und ironischen Stimmen aufseiten der Rebellen finden allerdings kaum Gehör. Robert E.Lee – General und Absolvent der Militärakademie West Point betritt für den Süden als Oberbefehlshaber die Bühne. Ein taktisches und strategisches Genie, aber auch jemand der das Thema der Sklavenhaltung deutlich kritisch sieht.   Der Autor Bernard Cornwell veröffentlichte mit seinem inzwischen Epos über den amerikanischen Bürgerkrieg, eine überzeugende und sehr spannende historische Romanreihe. Gut recherchiert und anhand von historischen Ereignissen erzählt er dieses amerikanische Trauma des Bruderkrieges aus der Perspektive des Südens. Die Hauptfigur – Nathaniel Starbuck ist ein junger, gerade knapp 22j-ähriger Offizier, der gebürtig aus dem Norden des Staates kommt, aber auf seitens des Südens eine saubere militärische und erfolgreiche Laufbahn einschlägt. Der junge Rebell aus „gutem“ Hause ist nicht unbedingt überzeugt von den Gründen und Argumenten des Südens, doch hat er schnell Freunde und Rückhalt in seiner Armee gefunden. Auch wenn sein bester Freund, aus Überzeugung die Seiten gewechselt und nun als Offizier den Blauen (Norden) angehört, einen Wechsel sieht er für sich persönlich noch nicht.   Bernard Cornwell erzählt seine Geschichte brillant – und das ohne wirkliche Wertung. Geschickt und sehr neutral erzählt er das Kriegsgeschehen und den Verlauf zumeist aus der Perspektive des Südens. Er verklärt und verfängt sich nicht  in Aussagen des von Ehre und Kultur geprägten Argumenten und Wertvorstellungen der Südstaaten. Sein Stil ist es, den Kriegsverlauf und Erlebnisse aus der Sicht des einfachen Soldaten oder Offiziers zu schildern, der an vorderster Front kämpft, lebt und stirbt. Hier allerdings glorifiziert er den Krieg mit seinem Grauen und Schrecken, seiner brutalen Gewalt nicht. Im Gegenteil: Als Leser sitzt man hier quasi in der ersten Reihe und erlebt die blutigen Gefechte sehr detailreich und fast schon minutiös mit.   Doch der Autor katapultiert den Leser nicht nur in die einzelnen Gefechte, sondern thematisiert auch Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung, Propaganda und die Überheblichkeit von politisch motivierten Generälen, die sehr deutlich den Krieg als Instrument für ihre persönliche Profilierung wählen. Es gibt hier einige Beispiele, zum einen kommt Stabucks Vater einen relativ großen Auftritt in der Handlung. Als Mann Gottes – Reverend (Pastor) kennt er nur schwarz oder weiß – Himmel oder Hölle – Gut oder Böse. Seinen Sohn hat er inzwischen verbannt, enterbt, verstoßen. Zugleich sammelt er Geld für die Sache des Nordens und wie gesagt: Im Krieg und in der Liebe ist alles erlaubt. Als er die Front besucht, feuert er die Soldaten an, die Gottlosen zu töten, zu vernichten und keine Gnade walten zu lassen. Das sind auch Momente, die der Autor sehr stark erzählt und die lange nachklingen.   Sehr verstörend auch die Kriegsverbrechen des Nordens und die Verweigerung hochgestellter Offiziere diese zu bestrafen. Auch hier wird der Grundstein für weitere Handlungsstränge gelegt und diese Konfrontationen werden sicherlich noch in späteren Romanen ihren Platz finden.   Auch wenn der Leser natürlich schon weiß, wie der Krieg zwischen den Blauen und den Grauen enden wird, so bleibt das Schicksal und die Entwicklung von Nathaniel Starbuck noch lange offen. Es ist noch kein Trend abzusehen wohin es mit Starbuck und seinen Freunden geht. Fakt ist, dass es mehr und mehr persönlicher wird. Starbuck erklimmt nach und nach die höheren Offiziersränge, doch unmittelbar erhöht sich auch die Anzahl der Feinde im Verhältnis, die Starbuck Tod sehen wollen.   Die Reihe wird von Roman zu Roman besser. Die Konzipierung der Charaktere vertieft sich und macht damit die Personen viel greifbarer. Logischerweise wird parallel dazu die Handlung auch komplexer und spannender.   Es gibt wenig Schwächen, die sich hier zeigen. Die historischen Personen kommen wenig zu Wort, damit wird der Kriegsverlauf und die Politik sehr, sehr wenig erklärt und dem Leser vermittelt. Vielleicht wird sich das aber in den nächsten Romanen stärker ausgeprägt sein. Im Nachwort allerdings erklärt sich der Autor zu den von ihm verwendeten Szenen.   Fazit   „Starbuck – Der Gegner“ ist kugelschnell und garantiert perfekte Unterhaltung. Bernard Cornwell ist ein historischer Kriegsberichterstatter, vielleicht mit einer, der besten Autoren für Geschichte.   Michael Sterzik

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