Bernard Cornwell Starbuck - Der Kämpfer

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Inhaltsangabe zu „Starbuck - Der Kämpfer“ von Bernard Cornwell

Im Spätsommer 1862 hat sich das Kriegsglück gewendet: Nun marschieren die Armeen der Südstaaten in den Norden ein. Nate Starbuck ist mit dabei, doch immer noch schlägt ihm Misstrauen entgegen. Man hat ihm das Kommando über ein Strafbataillon übertragen: Eine gottverlorene Truppe, angeführt von Offizieren, die ihren neuen Vorgesetzten offen ablehnen. Starbucks Bataillon zieht in den Norden, Sharpsburg an dem kleinen Flüsschen Antietam entgegen. Vor ihnen liegt das blutigste Schlachtfeld des gesamten Bürgerkriegs …
Der vierte Band von BERNARD CORNWELLS großem Epos über den Amerikanischen Bürgerkrieg

Gefällt mir weiterhin sehr gut. Starke Schlachtszenen und tolle Recherche!

— nscho-tschi

Grandiose Geschichtsstunde mit viel Tragik und Dramatik. Spannend und manchmal unerwartet. Starker vierter Band der Reihe.

— MichaelSterzik

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    Starbuck - Der Kämpfer

    nscho-tschi

    09. July 2017 um 17:00

         Der amerikanische Bürgerkrieg um 1862 geht weiter, mittendrin ist der Protagonist der Reihe: Nathaniel Starbuck. Ein Rebell, der als Nordstaatler mit dem Süden gegen die Yankees kämpft und sich dort mittlerweile einen gewissen Ruf und den Dienstgrad eines Majors eingehandelt hat. Eine ganze Reihe Männer wissen ihn zu schätzen, doch hat Nate sich bis hin zu diesem vierten Band auch einige böswillige Feinde gemacht. Hinzu kommt jetzt, dass Nate nun versetzt wird. Ihm wird das Kommando über die 'Gelbschenkel', ein Strafbattaillon aus Feiglingen, übertragen...    Die Reihe um Starbuck setzt "Der Kämpfer" würdig fort. Als Leser der ersten Bände kennt man den Protagonisten Nate bereits, er ist nicht der ideale Held, er hat seine Fehler, aber man hat doch mittlerweile eine große Sympathie für den Rebellen aufgebaut. Die Handlung geht spannend weiter, im Vergleich zu den Vorgängern befindet man sich als Leser noch ein stückweit mehr mitten auf dem Schlachtfeld. Cornwell erzählt weiterhin von der grausamen Brutalität des Kriegsgemetzels, die Atempausen werden geringer, sind aber dafür umso mehr zu genießen. Das Schöne an den Büchern ist ja auch, dass der Autor den Bürgerkrieg nicht verherrlicht oder romantisiert, sondern dass er sich weitgehend an den historischen Fakrten orientiert und den Leser dort mitten hineinführt.    Die Reihe bleibt weiterhin spannend; ich persönlich habe das Buch an einem Tag durchgelesen, so sehr habe ich beim Lesen mitgefiebert. Ich sehe also keinen Grund, dem Leser der ersten drei Bände von dem vierten Band abzuraten und kann nur weiterhin viel Spaß und gutes Durchhaltevermögen in den Schlachten wünschen! :)

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  • Ein blutiger vierter Band

    Starbuck - Der Kämpfer

    Hitikatus

    16. February 2016 um 19:29

    Der vierte Band von Starbuck stellt wieder einmal die Schrecken und die Grausamkeit der alten Kriege zur Schau. Gleich am Anfang des Buches, kurz nach einer Schlacht im Regen, wird Starbuck als Major von seinen Truppen getrennt um einen Haufen von Versagern auf den Krieg vorzubereiten und letztendlich wieder an der Front kämpfen zu können. Alles in allem ein gelungener Teil, wobei ich im Vergleich den 3. Band der Reihe, "Starbuck - Der Gegner" noch ein wenig besser fand.

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  • Wenn die Musketen rollen...

    Starbuck - Der Kämpfer

    BettinaR87

    08. February 2016 um 18:52

    ... und der Donner kein Sommergewitter ist, sondern das Grollen der Kanonen - ja dann sind wir live dabei im Amerikanischen Bürgerkrieg und liegen neben unserem Lieblingsrebellen Starbuck im Dreck. Achtung, hier handelt es sich um Band 4 der Starbuck-Reihe! Mal ganz abgesehen davon, dass Musketen eigentlich rettunglos veraltete Waffen sind. Aber das ist nur eine Widrigkeit, gegen die Starbuck kämpfen muss. Plötzlich wird er seiner Truppe enthoben und bekommt die verlachten Gelbschenkel übertragen. Deren Spitznamen kommt nicht von ungefähr: Bei ihrer ersten Schlacht sollen sie sich ordentlich eingepisst haben, bevor sie die Flucht angetreten haben. Vor Yankees! Schätze, das war keine Glanzleistung. So, und hier soll Nate Starbuck also weiterkämpfen. Er, der Sohn eines Priesters aus dem Norden, der auf der Seite des Südens kämpft. Womit wir direkt auf einen wichtigen Punkt kommen: Der Krieg ist keine schwarz weiße Angelegenheit, pun intended. Manche Männer zogen in den Krieg, weil sie ‚ihren‘ Süden angegriffen sahen und verteidigen wollten. Manche von Ihnen haben sich also tatsächlich nicht an der Invasion in den Norden beteiligt. Andere wurden Soldat, weil es von ihnen erwartet wurde und gerade damals viel im Leben von der Ehre abhing. Und ja, einige standen tatsächlich auf der Seite der Sklavenhalter. Das Buch ist also mehr eine Geschichte über Geschichte. Sie glorifiziert keine Helden sondern versucht, ein einigermaßen realistisch anmutendes Bild zu zeichnen: Von den vielen Toten, den harten Entscheidungen. Von der Art abzustumpfen, wenn man dort zu viel mit bekommen hat. Wie erschreckend menschlich man bleiben kann und trotzdem den Abzug drücken, wenn der Typ vor dir eine Uniform in der falschen Farbe anhat. Und so kämpft Starbuck. Um seine geistige Gesundheit, sein Leben, seine nicht-vorhandene Überzeugung, den Süden, die Anerkennung und seine Männer. Denn wer nicht kämpft, hat schon verloren - so ergeht es zumindest Starbucks ehemals besten Kumpel, Adam. Das ganze Buch ist eine einzige Schlacht! Leider gibt es ein Manko, das nicht ganz unerheblich ist: Die letzten 100 Seiten bestehen aus einer reinen Schlachtenbeschreibung. Wobei man sich jetzt nicht an Titanen wie Tolstoi halten sollten, die das über mehrere hundert Seiten geschafft haben und damit tausende Menschen in den tiefsten Schlaf sinken ließen. Der Autor Cornwell lockert es immer wieder auf. Denn er ist mit seinem Leser so tief in seinen Charakteren und deren Gedankenwelten abgetaucht, dass es gar nicht anders geht. Nate leidet. Nate verändert sich. Seine Sichtweise auf die Welt adaptiert sich mit jedem toten Mensch, den er sieht. Und davon gibt es höllisch viele… Auch für nicht Schlachten-affine Menschen lässt sich das Buch gut lesen und besonders das Ende stellt eine große Frage: Was wird aus all den Marionetten, wenn der Krieg irgendwann vorbei ist? Die Spannung auf Band 5 ist groß... Sollte es jemals einen geben! Denn das englische Original von Band 4 erschien bereits 1996.

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  • Der Vierte Akt der Blauen und der Grauen

    Starbuck - Der Kämpfer

    MichaelSterzik

    19. December 2015 um 15:46

    Im vierten Band des Epos über den amerikanischen Bürgerkrieg von Bernard Cornwell, lässt der Autor den Südstaatenoffizier Nathaniel Starbuck wieder an den historischen, blutigen Schlachten teilnehmen. Inzwischen ist die Handlung der Romanreihe im Jahre 1862 angelangt. Die verfeindeten Nord- und Südstaaten kämpfen verbissener denn je, um den Krieg siegreich zu beenden. Das Kriegsglück scheint sich dem Süden zuzuwenden, deren Truppen marschieren in die nördlichen Territorien. Es ist auch die Zeit der strategischen und taktischen Ideen großer Generäle auf beiden Seiten, die konsequent Fehlentscheidungen treffen und das Grauen des Krieges damit verlängern. Nathaniel Starbuck, eigentlich ein Nordamerikaner, kämpft als Offizier für den Süden. Ideologisch gesehen kämpft er nicht für die traditionellen Werte der Konföderierten Staaten. Er weiß sehr wohl, dass die industrielle Kriegsmaschinerie und die Versorgungsmöglichkeiten, die der Norden besitzt – Kriegsentscheidend sein werden. Als Veteran einiger Schlachten hat sich der junge Mann in den eigenen Reihen viele Freunde gemacht. Aber viel Feind – viel Ehr – auch Neider in den eigenen Reihen bedrohen das Leben des jungen Offiziers. Ihm überträgt man, dass Kommando über ein Strafbataillon – eine bunte Gruppe von Feiglingen und straffälligen Soldaten und Offizieren, die Starbuck offen und feindselig ablehnen. Starbucks erstes Ziel – sich Vertrauen und Respekt zu verdienen – ist schwer genug. Die nächste Schlacht soll auf den Boden des Nordens ausgetragen werden und in Sharpsburg, bei dem Fluss Antietam kommt es zu einer blutigen Auseinandersetzung. Der vorliegende Band „Der Kämpfer“ macht den Titel zur eigentlichen Handlung. Starbuck kämpft immer verbissener und seine Feinde, sind nicht immer die nördlichen, feindlichen Soldaten. Alleine dieser Part nimmt immer mehr Raum rein, wirkt dann allerdings auch nicht deplatziert, sondern offenbart eine tiefe Charakterisierung. Bernard Cornwell, ist ein historischer Kriegsberichterstatter. Er erzählt nicht von glorifizierten, heldenhaften Handlungen auf den Schlachtfeldern, sondern er beschreibt das Grauen auf den Schlachtfeldern sehr reell. Die Tode sind detailreich brutal geschildert und als Leser findet man sich direkt und unmittelbar am Geschehen wieder. Das Töten und Sterben ist dreckig und es geht nicht darum, dieses nur symbolisch anzudeuten. Es gibt wenige Autoren, die diese Szenen so eindringlich und drastisch beschreiben können, wie Bernard Cornwell. Sehr lobenswert ist, dass Cornwell gemessen an dem Verlauf des amerikanischen Bürgerkrieges, dass Schicksal, dass die Protagonisten erreicht – nun manches Mal endgültig ist. Verluste, die die Handlung mehr Tiefe geben und natürlich die Dramatik auf ein gutes Niveau hochschrauben. Diese Reihe um Starbuck, entwickelt sich fantastisch. Die Spannung erreicht mit jedem Band einen höheren Level und der Autor lässt noch lange nicht durchblicken, welches Schicksal und Ende ggf. Starbuck blüht. Der Ausgang des Krieges sollte dem geschichtsinteressierten Leser allerdings bekannt sein. Fazit „Starbuck – Der Kämpfer“ ist ein Spannungsgeladener historischer Roman der begeistert. Eine lehrreiche Geschichtsstunde für Leser, die mehr über diese traumatische Auseinandersetzung erfahren wollen. Ein Unterhaltungsroman. der die Erwartungshaltung vollsten zu erfüllen weiß. Bernard Cornwell trägt den Kanonendonner und das knallen der Gewehre über die Schlachtfelder – direkt in den Verstand des Lesers. Brillante Unterhaltung. Michael Sterzik Dezember 2015-12-19

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