Ich lass dich nicht allein im Sterben

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Inhaltsangabe zu "Ich lass dich nicht allein im Sterben"

Der bekannte Sterbe-Forscher Bernard Jakoby und die Hospiz-Leiterin Marie-Luise Nieberle machen Angehörigen Mut, Sterbende nicht allein zu lassen.

In ihrem praktischen Ratgeber erklären sie alles Wichtige, was man bei der Begleitung eines Sterbenden wissen muss. Ihre tiefe Überzeugung ist: Wer einen Sterbenden begleitet, gewinnt eine ganz neue Sicht auf das eigene Leben.
Marie-Luise Nieberle weiß durch 25 Jahre Hospizerfahrung, was man als Angehöriger tun kann, um den Abschied liebevoll und würdevoll zu gestalten. Sie gibt eine Fülle konkreter Hilfestellungen und erzählt berührende Geschichten vom Übergang der Menschen in eine andere Dimension.
Bernard Jakoby erklärt die wichtigsten Fakten aus der Sterbe-Forschung, die am Bett eines Sterbenden hilfreich sein können. So verlässt z.B. der Hörsinn als letztes den Menschen, und Sterbende hören, was man sagt, auch wenn sie scheinbar schon weggetreten sind. Das eröffnet Möglichkeiten der Versöhnung, die auch das Leben der Verbliebenen leichter machen.
Immer wieder wird deutlich: Das Mysterium des Todes mitzuerleben schenkt tiefe Einsichten und verändert grundlegend die Wertigkeiten des Lebens.
Dieser berührende Ratgeber gibt Halt und Kraft in der schweren Zeit des Abschieds und nimmt den Menschen die Angst vor dem Tod.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426658291
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:224 Seiten
Verlag:Knaur MensSana
Erscheinungsdatum:03.09.2018

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    michael_lehmann-papevor 21 Tagen
    Sensibel und Mut machend

    Sensibel und Mut machend

    „Das war ein wichtiges Erlebnis für mich, und ich habe viel für mein Leben gelernt. Der Tod schien mir in diesem Moment als ganz natürlicher Bestandteil des Lebens“.

    Die Erfahrung somit, einen Sterbenden, ein enges Familienmitglied gar, in diesem Prozess intensiv und aktiv zu begleiten, trägt nicht nur für den oder die Sterbende etwas aus an Trost und Zuspruch, sondern eröffnet auch in der Begleitung dieses schweren Geschehens für einen selbst eine Fülle von wichtigen Erfahrungen und Einsichten.

    So ist dieses Buch dann auch in Gänze zu verstehen. Die Angst vor dem Geschehen zu nehmen. Die Stärke für eine solche Sterbebegleitung in sich frei zu setzen und dem Tod etwas Gutes“ abzugewinnen. Was in der heutigen Zeit, in der Sterben und Tod oft weit weg vom alltäglichen Leben geschehen, zunächst unverständlich klingt.

    „Beide Anteile sind in solchen Momenten präsent: Die Chance, sich auf ein unberechenbares Geschehen einzulassen, und die Angst und Verzweiflung, wie ich es tragen kann“.

    Beides nehmen die Autoren empathisch und ruhig auf und weisen aus ihrer langjährigen Praxis im Umgang mit Tod und Sterben vielfache Wege, Anhaltspunkte, Ermutigungen im Buch, die für Beruhigung einerseits und für die Kraft zur Begleitung andererseits wertvolle Erfahrungen mitteilen.

    Aufgrund der vielen Beispiele im Buch wird einfach und verständlich deutlich, die Bedürfnisse Sterbender besser und am Ende gut zu verstehen und wie die Hilflosigkeit und auch die „Berührungsscheu“ (auch im direkten Sinne des Wortes) überwunden werden können.

    „Es geht um gelingende Nähe und Kommunikation und darum, den Sterbenden nicht allein zu lassen“.

    Die Basis für die im Buch zu Tage tretende Haltung dem Sterbenden gegenüber ist, relativ gut erkennbar, die Einsicht C. Rogers, dass akzeptierend (offen und ohne Bewertung) und einfühlsam einem anderen Menschen, auch einem Sterbenden, gegenüberzutreten dazu führt, dass sowohl der Sterbende seine Gefühle offen zum Ausdruck bringen kann und das eigene Gefühlserleben nicht überschwemmt, sondern ebenfalls nahekommend erlebt wird.

    Besonders hilfreich sind dabei die vielfachen Aufschlüsselungen von „symbolischer Sprache“, mit denen der oder die Sterbende die eigene Einsicht in das Geschehen zur Sprache bringen. „Auf die Reise gehen“ oder „eine Reise planen“ erhält so eine ganz andere, tiefergehende Bedeutung, die mithilfe der Erfahrungen der beiden Autoren dem Leser gut diese besondere Form des Ausdrucks vermitteln.

    Ein hilfreiches, fundiertes und umfassendes Buch zum Umgang mit Sterbenden und deren bevorstehendem Tod.

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