Bernard Lewis Die politische Sprache des Islam

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Inhaltsangabe zu „Die politische Sprache des Islam“ von Bernard Lewis

Politische Macht, Recht und Gesetz, herrscher und Untertan, Krieg und Fireden haben im muslimischen Kulturkreis eine eigene Semantik. Ihre Geschichte und gegenwart ist Bernard Lewis nachgegangen, um den spezifischen Radikalismus dieser Weltreligion verständlich zu machen. Zentrale Begriffe aus den Bereichen Religion, Politik, Gesellschaft und der Auseinandersetzung mit Andersgläubigen werden erklärt und in ihrem Entstehungszusammenhang verständlich gemacht. "Was also macht die Stärke und Attraktion des Islam aus, sowohl in seinem Anspruch auf Gefolgstreue als auch in seiner revolutionären Ausstrahlung? Es ist der Islam, der die grenzen bildet zwischen dem Eigentum und dem Fremden, zwischen dem Zugehörigen und dem Außenseiter. Nation und Vaterland sind natürlich auch in der islamischen Welt altbekannte Phänomene, doch als Bestimmungsgründe für politische Identität und Zugehörigkeit sind sie moderne und von außen eingedrungene Vorstellungen." (Bernard Lewis)

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    Die politische Sprache des Islam
    Petronio

    Petronio

    23. September 2013 um 10:32

    In fünf schwungvoll geschriebenen Kapiteln (z.B. "Metapher und Anspielung", "der politische Körper", "Krieg und Frieden") fasst B.Lewis kenntnisreich seine Forschungen zusammen, die sich vor allem auf alte und neuere Quellen der Islamforscher stützen (arabische, persische und westliche Orientalisten). Was verstand man früher unter einem Kalifen und einem Kalifat? Welche Rechte galten für die Menschen in Territorien, die auf der Basis der Sharia regiert wurden? Wie wurden gesellschaftliche Neuerungen von den Ulema, den Gelehrten des Islam, kommentiert und eingeordnet? Indem Lewis die Begriffe erklärt, ihre Interpretationen sehr kurz aber prägnant ausleuchtet, gibt er uns eine Ahnung, was nach Ansicht des Propheten Mohammed und seiner Interpreten ein ideales Staatsgebilde sein sollte. Das ist alles sehr interessant und gut verständlich dargestellt. Beim Lesen bekam ich einen Einblick und ein feineres Gefühl für das politische Gedankengut, das uns in den Medien allzu reisserisch als Schreckgespenst dargestellt wird. - Das Buch ist so leicht zu lesen, dass man jedoch darüber nicht vergessen sollte, welche anderen Aspekte ausser Acht gelassen wurden, wie etwa die politischen Bindungen, die sich aus lokalen altüberlieferten Traditionen, Stammesloyalitäten ergeben haben, oder dem Widerstand gegen die Kolonialherren und dem daraus gewachsenen Nationalgefühl. Der Einbezug dieser Aspekte ergäbe ein noch differenzierteres Bild und würde unser Verständnis für die aktuellen Probleme noch zusätzlich verbessern.

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