Bernard Lown Die verlorene Kunst des Heilens

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Inhaltsangabe zu „Die verlorene Kunst des Heilens“ von Bernard Lown

Bernard Lown ist einer der berühmtesten Ärzte unserer Zeit. Er erfand die elektrische Defibrillation bei tödlichem Herzflimmern, die jährlich Tausenden von Patienten das Leben rettet. Er entwickelte eine wirksame medikamentöse Behandlung bei Herzrhythmusstörungen, und Ärzte in aller Welt bedienen sich der nach ihm benannten „Lown-Klassifikation" dieses Krankheitsbildes. Dafür hätte er den Nobelpreis in Medizin verdient, doch geehrt wurde Lown mit dem Friedensnobelpreis: Getreu dem Grundsatz, dass „Politik Medizin im Großen" (Virchow) ist, engagierte sich Lown gegen das atomare Wettrüsten im Kalten Krieg und gründete die „Internationale Vereinigung der Ärzte gegen den Atomkrieg" (IPPNW). Seine vehemente Kritik des gegenwärtigen Gesundheitssystems und seine Vorschläge für eine menschlichere Medizin stammen also nicht von einem Außenseiter, der die Medizin und ihre Akteure aus der Distanz mit moralisch erhobenem Zeigefinger beurteilt. Es sind die Erfahrungen eines aktiven Arztes, der das Gesundheitswesen selbst mitgeprägt hat. Mit diesem Buch ermutigt Lown die Ärzte, den Kampf für eine menschlichere Medizin nicht aufzugeben. Er stiftet seine Kollegen dazu an, sich wieder auf Werte, Fertigkeiten und Kenntnisse zu besinnen, die sie befähigen, nicht nur ihren Patienten gerecht, sondern auch zufriedener in ihrem eigenen Beruf zu werden. Lown erzählt packende, zum Teil amüsante, zum Teil bestürzende, stets nachdenklich machende Episoden aus seinem bewegten Leben als Arzt und Wissenschaftler, die deutlich machen, dass eine Medizin mit menschlichem Gesicht auch in Zeiten fragwürdiger Reformen und bürokratischer Fesseln möglich ist. Mit einer Fülle von lebendig erzählten Fallbeispielen, Anekdoten und Episoden aus einem bewegten Leben als Arzt und Wissenschaftler macht Lown deutlich, dass unser Gesundheitssystem noch nicht unheilbar ist. Seine Anstiftung zum Umdenken macht Ärzten Mut, den ganzen Reichtum ihres Wissens und ihrer Werte einzusetzen - zum Nutzen ihrer Patienten und für eine größere Befriedigung mit der eigenen Profession. Patienten stiftet das Buch an, sich ebensolche Ärzte zu suchen, die die Kunst des Heilens nicht preisgeben wollen. Die 2. bebilderte Auflage des Buches ist dabei eine kleine Sensation: Sie erscheint exklusiv in Deutschland, noch bevor das Buch in seinem Ursprungsland eine Neuauflage erlebte. Lown hat neue Kapitel über die Bedeutung von Placebos und über den Boom von alternativen Heilmethoden ergänzt, und er geht auf die Unheilbarkeit der seelischen Verwundungen von Überlebenden des Holocaust ein. „Wenn ich nur 5 Bücher mit auf eine einsame Insel nehmen dürfte, dieses wäre eines davon", schrieb ein Frankfurter Chirurg in einer Rezension über dieses Buch. „Bernard Lown, Herzspezialist von Weltrang und als Gründer der Ärzte gegen den Atomkrieg mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet, wartet in seinem (nun endlich auf deutsch erschienenen) Bericht aus der ärztlichen Praxis mit einer Handvoll heilsamer Tugenden auf: der Güte, dem Zuhören, der Freundlichkeit."richtigen" Frankfurter Allgemeine Zeitung „Lown ist ein berühmter Arzt. Lown ist ein begeisterter Wissenschaftler. Lown ist politisch, weil er von ganzem Herzen Arzt ist. Und: Lown ist ein begnadeter Erzähler. Diese Kombination ist einmalig und in diesem Buch einmalig gelungen ... Wenn ich nur fünf Bücher mit auf eine einsame Insel nehmen dürfte, dieses wäre eines davon." Dr. Bernd Hontschik in: Dr. med. Mabuse, März/April 2003 „... ein ganzes Panorama der medizinischen Welt ..., von der Kunst des Seins bis zum Sterben und zum Tod. Immer aber bleibt das zentrale Anliegen Lowns präsent: Die ärztliche Kunst des Heilens darf nicht mit der 'Technik' des Behandelns verwechselt werden."Bernard Lown, Herzspezialist von Weltrang und als Gründer der Ärzte gegen den Atomkrieg mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet, wartet in seinem (nun endlich auf deutsch erschienenen) Bericht aus der ärztlichen Praxis mit einer Handvoll heilsamer Tugenden auf: der Güte, dem Zuhören, der Freundlichkeit." Die Zeit "Das Buch gehört zum Besten, was im Rahmen der aktuellen gesundheitspolitischen Debatte zum Thema Krankheit und Medizin zu lesen ist, ein Klassiker von Geburt sozusagen. Glück für den Leser: Lown erweist sich als begnadeter Erzähler. Nüchtern, schnörkellos und mit viel Humor. " Frankfurter Allgemeine Zeitung "Lown ist ein berühmter Arzt. Lown ist ein begeisterter Wissenschaftler. Lown ist politisch, weil er von ganzem Herzen Arzt ist. Und: Lown ist ein begnadeter Erzähler. Diese Kombination ist einmalig und in diesem Buch einmalig gelungen ... Wenn ich nur fünf Bücher mit auf eine einsame Insel nehmen dürfte, dieses wäre eines davon." Dr. Bernd Hontschik in: Dr. med. Mabuse, März/April 2003 "... ein ganzes Panorama der medizinischen Welt ..., von der Kunst des Seins bis zum Sterben und zum Tod. Immer aber bleibt das zentrale Anliegen Lowns präsent: Die ärztliche Kunst des Heilens darf nicht mit der "Technik" des Behandelns verwechselt werden" Die Zeit (Quelle:'Fester Einband/01.10.2007')

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