Bernard Minier

 4 Sterne bei 251 Bewertungen
Autor von Schwarzer Schmetterling, Kindertotenlied und weiteren Büchern.
Bernard Minier

Lebenslauf von Bernard Minier

Bernard Minier wird im Jahr 1960 geboren und ist im Südwesten von Frankreich aufgewachsen. Er schreibt seit seiner Kindheit die verschiedensten Geschichten, seine Kurzgeschichten wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. "Scharzer Schmitterling" ist sein Debütroman. Er möchte damit nicht nur unterhalten sondern auch "ein Bild unserer Zeit zeichnen". Hierfür wurde er u.a. mit dem Prix Polar 2011 für den besten Roman geehrt. Mit seiner Frau und zwei Kindern lebt er heute in der Nähe von Paris.

Neue Bücher

Nacht

Erscheint am 01.02.2019 als Taschenbuch bei Droemer.

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Schwarzer Schmetterling

Schwarzer Schmetterling

 (136)
Erschienen am 02.05.2013
Kindertotenlied

Kindertotenlied

 (53)
Erschienen am 03.08.2015
Wolfsbeute

Wolfsbeute

 (27)
Erschienen am 12.01.2018
Nacht

Nacht

 (0)
Erschienen am 01.02.2019
Schwarzer Schmetterling

Schwarzer Schmetterling

 (20)
Erschienen am 08.03.2012
Kindertotenlied

Kindertotenlied

 (10)
Erschienen am 20.02.2014
Wolfsbeute

Wolfsbeute

 (2)
Erschienen am 25.08.2016
Glacé

Glacé

 (2)
Erschienen am 01.05.2012

Neue Rezensionen zu Bernard Minier

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Universum_der_Woerters avatar

Rezension zu "Schwarzer Schmetterling" von Bernard Minier

Ein kleiner Ort in dem ein verrückter Mörder herumläuft
Universum_der_Woertervor 6 Monaten

Am Anfang tat ich mich ein wenig schwer in die Geschichte einzutauchen. Doch es dauerte nur wenige sein bis ich ich komplett in den Roman eintauchen konnte.

Der Autor schafft es eine dunkle Atmospähre zu erzeugen, in dem er eine geschlossene Ansalt mit den gefährlichsten Schwerverbrecher einbaut und den verschiedenen Morden die in dem Tal geschehen. 
Der Autor geht sehr geschickt damit um, denn bis zum Schluss ist nicht klar, wer der Täter ist. Der Roman ist nicht vorhersehbar und es passieren so viele Details dass man aufpassen muss was nun wohin gehört und ob das eine zum anderen gehörte. Manchmal wurde es etwas verwirrend, aber es ist nichts, was nicht zum Schluss aufgeklärt wird.

Es wird unter anderem von einer Psychologin berichtet, die eine neue Stelle in der besagten Anstalt antritt. Dort werden über frgwürdige Methoden an Patienten berichtet. Leider kommt dieses Thema meiner Meinung nach zu kurz. Ich hätte gern mehr darüber gelesen bzw. wäre spannender gewesen, wenn der Autor die Thematik dort etwas mehr ausgebaut hätte.

Der Autor nimmt auch ernste Themen auf. Zum Beispiel spielt er in dem Roman darauf an, was heutzutage mit Social- Media alles möglich ist. Und das sind keineswegs positive Nachrichten.

Auch wenn ich etwas anderes von dem Buch erwartet habe, bin ich keineswegs enttäuscht. Der Spannunsbogen war da, es passierte sehr viel und wurde keineswegs langweilig. Es war eine Geschichte zum Mitdenken.
Dieses Buch kann ich mir als guten Film vorstellen. Wenn es eine Buchverfilmung gäbe, würde ich ihn mir aufjedenfall ansehen.

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MiGus avatar

Rezension zu "Kindertotenlied" von Bernard Minier

Hier steht eine gute ausgeglichene Ermittlerarbeit im Vordergrund
MiGuvor 7 Monaten

Kurzbeschreibung
Eine Professorin der Elite-Uni Marsac wird gefesselt und ertrunken, mit einer Taschenlampe im Rachen, in ihrer Badewanne aufgefunden.
Im Hintergrund läuft in voller Lautstärke „Kindertotenlieder“ von Gustav Mahler.
Dies löst im Kommissar Martin Servaz erste Beklemmungen aus denn Gustav Mahler gehört zur Lieblingsmusik des hochintelligenten Serienmörders Julian Hirtmann, der seit Monaten auf der Flucht ist.
Als Hauptverdächtiger gilt allerdings der Sohn von Martins Jugendliebe Marianne.

Eindruck
Es handelt sich hier um den zweiten Fall der Ermittlerreihe mit Martin Servaz. Dabei möchte ich anmerken, dass mir das gar nicht bewusst war, und ich also ohne weitere Vorkenntnisse zum ersten Fall „Schwarzer Schmetterling“ der Geschichte gelauscht habe.
Dieser Teil nimmt zwar definitiv Bezug zum ersten Fall auf, jedoch fand ich mich auch ohne besagte Vorkenntnisse schnell in die Handlung ein.
Der Einstieg beginnt schon sehr spannend mit dem Erzählstrang eines zunächst unbekannten Opfers.
Es gibt in diesem Hörbuch zwei Erzählstränge, die beide sehr interessant sind.
Der des Opfers und der von Martin Servaz, dessen Handlungsstrang sich in erster Linie auf die Ermittlungsarbeit konzentriert aber auch genügend privaten Background bietet.
Dies wiederum gefiel mir sehr gut, da es vor allem dem Protagonisten mehr Tiefe verlieh und er dadurch glaubwürdiger erschien.
Viele falsche Fährten und Unklarheiten sorgen zunächst für Verwirrung, werden aber zum Schluss aufgelöst.
Einige Längen sind nicht von der Hand zu weisen, fielen für mich aber aufgrund des interessanten Handlungsaufbaus, nicht ins Gewicht.
Die recht grausame dennoch auszuhaltende Beschreibung, vor allem wenn es um Foltermethoden geht, die sehr detailliert beschrieben werden, sorgen für einen immer wiederkehrenden Spannungsfaktor.

Wenn sich bei Krimis oder Thrillern der Fokus hauptsächlich auf die Ermittler richtet, ist es mir wichtig, dass diese sehr detailliert gezeichnet sind.
Dies fiel mir bei diesem Team sehr positiv aus, denn es wird dem Leser und Hörer ein guter Einblick in das Privatleben gewährt, ohne sich zu sehr in Details zu verlieren.
Ich fand beide unglaublich interessant in ihren Charaktereigenschaften und wusste nie, wie sie im nächsten Moment tatsächlich handeln würden.
Doch auch die Nebenfiguren sind sehr anschaulich beschrieben und teilweise ist es schwer, hinter ihre Fassade zu blicken.

Johannes Steck, der auch schon den ersten Teil eingelesen hat, leistet hier großartige Arbeit.
Er besitzt eine rauhe und kräftige Stimme und schafft es, sich allen Situationen anzupassen. Dabei kann er mit seinem ruhigen Sprachtempo beklemmende und spannende Szenen zusätzlich erhöhen und sorgt dementsprechend für eine tolle Atmosphäre.

Fazit
„Kindertotenlied“ ist der zweite Fall mit Martin Servaz und hat mir gut gefallen. Besonders, weil hier eine gute ausgeglichene Ermittlerarbeit im Vordergrund steht, die zwar auch das Privatleben der beiden erwähnt, sich aber dennoch in erster Linie um die Aufklärung des Falles kümmert.
Zwar kann man wie ich, direkt in den zweiten Fall einsteigen, dennoch würde ich empfehlen, zunächst mit „Schwarzer Schmetterling“ zu beginnen.

Kommentare: 2
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L

Rezension zu "Kindertotenlied" von Bernard Minier

...Thriller-Tipp....
Lesebegeistertevor einem Jahr

„Schwarzer Schmetterling“ ist ein Buch, dass vor Spannung nur so strotzte. Das neue Buch des Autors jedoch ist noch besser als der Vorgänger. Spannung von der ersten Seite an. Aus verschiedenen Perspektiven geschrieben, konnte ich fast gar nicht aufhören zu lesen. Dieser Thriller hat über 600 Seiten, doch keine davon ist langweilig. Ein Serienkiller, der ganz schön clever ist aber auch äußerst brutal. Ich rätselte immer, auf welcher Art und Weise die vielen Personen zusammenhängen. Es klärt sich nach und nach auf! Super! Diesen Autor sollte man unbedingt im Auge behalten!

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Zusätzliche Informationen

Bernard Minier wurde am 26. August 1960 in Frankreich geboren.

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