Bernard Minier

 4 Sterne bei 361 Bewertungen
Autor von Schwarzer Schmetterling, Schwestern im Tod und weiteren Büchern.
Autorenbild von Bernard Minier (©Foto: Privat)

Lebenslauf von Bernard Minier

Der französische Krimimeister: Bernard Minier, geboren 1960, ist im Südwesten von Frankreich aufgewachsen. Er schreibt seit seiner Kindheit die verschiedensten Geschichten, seine Kurzgeschichten wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. "Schwarzer Schmetterling" (orig. "Glacé", 2011) ist sein Debütroman. Er möchte damit nicht nur unterhalten sondern auch "ein Bild unserer Zeit zeichnen". Hierfür wurde er u.a. mit dem Prix Polar 2011 für den besten Roman geehrt. Mit seiner Frau und zwei Kindern lebt er heute in der Nähe von Paris.

Neue Bücher

Schwestern im Tod

 (76)
Neu erschienen am 02.06.2020 als Taschenbuch bei Droemer. Es ist der 5. Band der Reihe "Martin Servaz".

Alle Bücher von Bernard Minier

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Cover des Buches Schwarzer Schmetterling9783426511664

Schwarzer Schmetterling

 (144)
Erschienen am 02.05.2013
Cover des Buches Schwestern im Tod9783426282380

Schwestern im Tod

 (76)
Erschienen am 02.06.2020
Cover des Buches Kindertotenlied9783426304471

Kindertotenlied

 (62)
Erschienen am 03.08.2015
Cover des Buches Wolfsbeute9783426305812

Wolfsbeute

 (31)
Erschienen am 12.01.2018
Cover des Buches Nacht9783426282052

Nacht

 (9)
Erschienen am 01.02.2019
Cover des Buches Schwarzer Schmetterling9783839811467

Schwarzer Schmetterling

 (21)
Erschienen am 08.03.2012
Cover des Buches Kindertotenlied9783839813126

Kindertotenlied

 (12)
Erschienen am 20.02.2014
Cover des Buches Wolfsbeute9783839814659

Wolfsbeute

 (3)
Erschienen am 25.08.2016

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Neue Rezensionen zu Bernard Minier

Neu

Rezension zu "Schwestern im Tod" von Bernard Minier

Ein Buch mit unterschiedlichen Meinungen
bookvampvor einem Tag

Cover: Das Cover hat mich angesprochen und erzeugt für mich eine schaurig schöne Stimmung.

Inhalt: Kommissar Martin Servaz wir zu einem Tatort gerufen und dort holt ihn sein allererster Fall wieder ein. Die Tote ist die Ehefrau des Krimiautors Erik Lang und wird in einem Kommunionkleid aufgefunden, genau wie damals die beiden Schwestern. Martin Servaz vermutet schnell, dass er damals etwas Wichtiges übersehen hat.

Meine Meinung: Der fünfte Teil der Reihe konnte mich nur mäßig überzeugen, es war mein erster Teil der Reihe und vielleicht hat mir an manchen Stellen einfach Hintergrundinformationen zu den Protagonisten gefehlt.

Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt und so bekommt man als Leser auch einen Einblick in den jungen und noch idealistischen Ermittler Martin Servaz, später kommt dann die Gegenwart und der aktuelle Fall hinzu. Den Schreibstil fand ich zuerst gewöhnungsbedürftig und nachher doch recht anstrengend zu lesen.

Zudem gibt es viele Handlungsstränge die von der Hauptgeschichte ablenken, aber nicht wirklich zur Handlung beitragen und mehr verwirren, dadurch auch viele potenzielle Verdächtige, die für mich aber mehr ungeordnete Verwirrung gebracht haben, als ein durchdachtes Verwirrspiel.

Am besten hat mir noch die Figur von Erik Lang gefallen, obwohl er kein sympathischer Charakter ist, hat er doch noch am meisten Facetten und tiefe gehabt.

Insgesamt hat mich die Geschichte nicht wirklich abgeholt oder mitgerissen, für mich nicht wirklich ein Pageturner. Am meisten hat mich hier tatsächlich das Cover und der Klappentext angesprochen. Die Geschichte war mir insgesamt zu langatmig und mit vielen unnötigen Details wurde mir zu sehr von der Geschichte abgelenkt.

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Rezension zu "Schwestern im Tod" von Bernard Minier

Für mich alles andere als ein Pageturner - leider, leider, leider aufgegeben
Sabrina-90vor 3 Tagen

Traurig, dass mich mit den Ermittlern und vielleicht auch mit Bernard Minier die fehlende Begeisterung verbindet. In der ersten Hälfte wird der Fall meinem Empfinden nach einfach fallen gelassen, was ich auch nach zu langem Abstand nicht nachvollziehen kann, aber immerhin ist es eigentlich doch spannend, dass der Täter fünfundzwanzig Jahre später wieder(? - wer weiß, nicht wahr?) zuschlägt. Und: Erik Lang ist zwar niemand, dem ich in der Realität begegnen wollen würde, als Romancharakter finde ich ihn aber klasse. Ich hoffe, aus seiner Sicht hätte ich "Schwestern im Tod" verschlungen. Auch andere Personen als Protagonist mehr als recht gewesen, solange es keiner der Ermittler ist, mit denen ich mich überhaupt nicht wohlgefühlt habe.
Aufgegeben habe ich letztlich, weil Bernard Minier häufig auf lächerliche Weise Spannung erzeugen möchte: ein Kapitel endet damit, dass ein Ermittler groß verkündet, etwas in der Wohnung der Opfer gefunden zu haben, was sich später nur als Pass einer der Schwestern entpuppt ...
Wirklich sauer hat mich aber gemacht, dass nicht möglich gewesen ist, einem nicht unwichtigen Einkaufszentrum einem Namen zugeben. "[Verdächtiger] sagte es ihm." Ehrlich? Da ich diese Lösung schon früher im Buch erlebt habe, ist es mir an dieser Stelle zu bunt geworden, wo mich die Umsetzung doch ohnehin nicht für sich gewonnen hat.
Schade, der Prolog hat mich Punkte einsetzen lassen und wegen Erik Lang bereue ich diese Entscheidung keinesfalls, aber ansonsten leider ein Fehlgriff für mich.

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S

Rezension zu "Schwestern im Tod" von Bernard Minier

Ein Fall für Martin Servaz
striesenervor 3 Tagen

          Im neuen Roman des französischen Autors Bernard Minier hat es Kommissar Martin Servaz mit zwei Mordermittlungen zu tun, die 25 Jahre auseinanderliegen und doch eng verbunden sind. Im Jahr 1993 werden zwei Studentinnen ermordet. Beide trugen Kommunionskleider. Die Frauen waren Fans des Schriftstellers Erik Lang, welcher auch bald für die Polizei der Hauptverdächtige ist. Da jedoch jemand anderes die Tat gesteht, wird der Fall geschlossen. 25 Jahre später wird die Ehefrau des Schriftstellers ermordet. Servaz, vor 25 Jahren als junger idealistischer Polizist im Ermittlungsteam, leitet nunmehr selbst die Ermittlungen.

Der Thriller hat mich durchaus gut unterhalten ohne allerdings vollends überzeugen zu können. Insbesondere die Ermittlungen vor 25 Jahren lesen sich äußerst spannend, während der zweite Teil des Buches leider etwas abfällt. Hier gelingt es dem Autor deutlich weniger die Spannung und das Tempo hochzuhalten. Zudem verzettelt er sich in einigen Rückblenden und Hinweisen auf die früheren Romane der Reihe, die nirgendwohin führen und den Eindruck machen, eher pflichtschuldig für die Fans der Reihe eingestreut zu sein. Dem Autor gelingt es auch durchaus, die Verbindung der beiden Taten geschickt zu konstruieren. Inwieweit diese Konstruktion allerdings glaubwürdig ist, mag jeder Leser selbst entscheiden. Fazit: Das Buch bietet einige spannende Lesestunden, ohne allerdings aus der Masse der Krimi- und Thrillerneuerscheinungen herauszustechen.
        

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Zusätzliche Informationen

Bernard Minier wurde am 26. August 1960 in Béziers (Frankreich) geboren.

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