Der Ermittler wird zu einem Tatort gerufen, wo er ein Opfer vorfindet, dessen Ehemann er aus einem alten Fall gut kennt. Der Krimiautor Erik Lang war vor 25 Jahren in einem Mordfall involviert und für Martin war dies sein erster großer Fall. Damals nannten sie den Täter Kommunionkleid-Mörder, dieser tötete zwei Schwestern sehr brutal. Der Fall war damals etwas dubios, da sich ein junger Mann stellte und kurze Zeit später Suizid begann. Martin glaubt nie so recht an diese doch recht einfach Lösung des Falls, da die Tat an den Inhalt eines Thrillers von Erik Lang erinnerte.
War es der Autor selbst? Oder ein Fan der sich von dem Buch inspirieren hat lassen?
25 Jahre später wird also die Frau von Erik tot gefunden. Im Terrarium seiner Giftschlagen. Todesursache: Zahlreise Bisse von den Giftschlangen. Aber wer hat die Terrarien geöffnet?
Schlägt der Mörder von damals erneut zu?
Wie immer ein sehr spannender Psychothriller. Man rätselt wer der Mörder ist und wird ständig vom Autor überrascht.
Ich habe bis jetzt auch alle Bücher von diesem Autor gelesen und es wird einfach nie langweilig.
Eine klare Leseempfehlung.
Bernard Minier

Lebenslauf
Der französische Krimimeister: Bernard Minier, geboren 1960, ist im Südwesten von Frankreich aufgewachsen. Er schreibt seit seiner Kindheit die verschiedensten Geschichten, seine Kurzgeschichten wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. "Schwarzer Schmetterling" (orig. "Glacé", 2011) ist sein Debütroman. Er möchte damit nicht nur unterhalten sondern auch "ein Bild unserer Zeit zeichnen". Hierfür wurde er u.a. mit dem Prix Polar 2011 für den besten Roman geehrt. Mit seiner Frau und zwei Kindern lebt er heute in der Nähe von Paris.
Alle Bücher von Bernard Minier
Schwarzer Schmetterling
Schwestern im Tod
Kindertotenlied
Wolfsbeute
Nacht
Schwarzer Schmetterling
Kindertotenlied
Wolfsbeute
Neue Rezensionen zu Bernard Minier
Bei einem Einsatz wird Martin Servaz schwer verletzt und überlebt grade noch so. Es fällt ihm mehr als schwer, zurück in den Alltag zu finden. Vor allem, als dann auch noch ein Gespenst aus seiner Vergangenheit auftaucht: Julian Hirtmann ist zurück und scheint bereit neue Spielchen mit Martin zu spielen. Denn wie sonst lassen sich all die Hinweise erklären, die Hirtmann auf einmal zurücklässt und die Polizei damit auf seine Spur bringt. Noch merkwürdiger ist allerdings, ein Foto, das gefunden wird. Das Foto eines blonden Jungen...
Ich vergebe wirklich höchst ungern nur einen Stern, aber das Buch war wirklich nicht gut. Ich hab es auch eigentlich nur zu Ende gelesen, weil ich neugierig war, was es nun mit dem Jungen und allem anderen auf sich hat. Das Ende war dann wenig überraschend und der Weg dorthin schwierig. Ich habe aber das Gefühl, dass auch zum Teil die Übersetzung mit Schuld ist. Ganz oft wurden plötzlich Anredeformen verändert und ein paar Mal wurden auch falschen Namen benutzt. Aber auch die Story an sich war viel zu wirr und umständlich. Außerdem fand ich die ständigen Perspektivwechsel sehr anstrengend und zum Teil irgendwie auch sinnlos. Mein absolutes "Highlight" waren aber die Kapitel, die direkt nach der Verletzung von Martin spielen. Die hab ich irgendwann nur noch überblättert. Ob ich Band 5 der Reihe lesen werde, weiß ich im Moment nicht - ich tendiere grade zu einem klaren Nein und bedauere es sehr, dass die eigentlich tolle Serie so abgerutscht ist.
„Einfach grandios“‘ hat die Zeitschrift ELLE gemeint und es stimmt: dieser Thriller ist toll, super, umwerfend – kurz: mir fällt ausser Superlativen eigentlich gar nichts ein. Ausser natürlich: „Schwarzer Schmetterling“ ist ein Muss für jeden Krimi-Fan, weil …
a) das eine sehr gut erzählte Geschichte ist
b) der Autor ein Händchen für dramatische Zuspitzungen hat
c) es vielfältige soziale Einsichten liefert, über die man so gut wie nie in den Zeitungen liest: „Er musterte diese harten Männer – diese Typen, die nicht studiert hatten und die sich nicht für grosse Leuchten hielten, die auch nicht auf das schnelle Geld aus waren und die ohne viel Aufhebens eine anstrengende Arbeit erledigten, die im Interesse aller war.“
d) es Prozesse beschreibt, von denen man (ja, ich spreche von mir) keine Ahnung hatte: „Die Turbinen wandeln die Bewegungsenergie des Wassers in mechanische Energie um, anschliessend wandeln die Generatoren diese mechanische Energie in Elektrizität um, die über Hochspannungsleitungen abgeführt wird.“
e) es auch intelligente Medien- und Gesellschaftskritik ist: „Die Malaria wird von einer Fliege übertragen. Der Wahnsinn vornehmlich von den Medien.“ „Diesen Jungen verkaufte man den ganzen Tag Träume und Lügen. Man verkaufte sie ihnen. Sie bekamen sie nicht etwa geschenkt. Zynische Händler hatten die Unzufriedenheit der Jugend als Geschäftsgrundlage entdeckt. Mittelmässigkeit, Pornographie, Gewalt, Lüge, Hass, Alkohol, Drogen – alles wurde in den überladenen Schaufenstern der Konsumgesellschaft zum Kauf angeboten, und die Jugendlichen waren die gefundene Zielgruppe.“
f) man darin witzige Formulierungen findet: „Pujol war ein Grossmaul mit dem Gehirn einer Schnecke – gar keine so seltene Verbindung.“
g) es noch viel mehr als das gerade Aufgezählte ist. Mit andern Worten: ein Buch, das gelesen werden sollte.
Die Rahmenhandlung:
In einem abgeschiedenen Dorf in den französischen Pyrenäen liegt das Institut Wargnier, eine geschlossenen Anstalt für gemeingefährliche Gewaltverbrecher, die nicht im normalen Strafvollzug untergebracht werden können. In der Nähe dieser mit allen Schikanen gesicherten Anstalt geschieht Verstörendes: ein Tierkadaver wird an der Bergstation aufgehängt gefunden sowie DNA-Spuren eines hochintelligenten, in der Anstalt einsitzenden Serienmörders. Dann geschieht ein Mord: ein Jogger entdeckt einen an einer Brücke aufgeknüpften Apotheker … Mehr soll hier nicht verraten werden, ausser, dass „Psychothriller“ dieses Buch treffend beschreibt. Hinzuzufügen wäre höchstens: ein sehr intelligenter und überzeugender Psychothriller. Und so recht eigentlich viel mehr: eine bereichernde Leseerfahrung.
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Zusätzliche Informationen
Bernard Minier wurde am 26. August 1960 in Béziers (Frankreich) geboren.
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