Bernard Minier Kindertotenlied

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Inhaltsangabe zu „Kindertotenlied“ von Bernard Minier

'In diesem Wetter, in diesem Graus, nie hätt' ich gelassen die Kinder hinaus…' 5. "Kindertotenlied"

Hochsommerliche Hitze und heftige Gewitter belasten die Menschen im Süden Frankreichs, als ein brutaler Mord geschieht. Eine Professorin der Elite-Universität Marsac liegt ertrunken und grausam gefesselt in der Badewanne. In ihrem Rachen steckt eine Taschenlampe. Ohrenbetäubende Musik von Gustav Mahler schallt durch die Nacht. Kindertotenlieder. Beklemmung macht sich in Kommissar Martin Servaz breit. Ist Mahler doch der Lieblingskomponist des hochintelligenten und seit Monaten flüchtigen Serienmörders Julian Hirtmann. Hauptverdächtig ist jedoch ein Student: ausgerechnet der Sohn von Kommissar Servaz` Jugendliebe Marianne.

Johannes Steck, als Theater- und Fernsehschauspieler sehr erfolgreich, widmet sich heute vorrangig seiner vielgelobten Sprechertätigkeit. Von Bernard Minier hat er bereits "Schwarzer Schmetterling" eingelesen. Seine ausdrucksstarke, tiefe Stimme mit dem rauen Timbre zieht jeden Hörer in ihren Bann.

Melancholisch, spannend, französisch

— Gruenente

Spannend

— Buecherfee82

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  • Viele Wendungen halten die Spannung hoch

    Kindertotenlied

    Aglaya

    27. August 2017 um 20:16

    Eine Lehrerin wird ermordet, am Tatort finden die Ermittler eine CD von Gustav Mahler. Dies erinnert Kommissar Martin Servas an einen Serienmörder, den er bereits einmal gefangen hatte, ihm jedoch später entwischt ist. Steckt dieser hinter der Tat, oder hat der Mord doch einen ganz anderen Hintergrund?"Kindertotenlied" ist der zweite Band um Kommissar Martin Servas. Als Neueinsteigerin konnte ich der Haupthandlung gut folgen, durch die vielen Anspielungen auf den Serienmörder Julian Hirtmann hatte ich allerdings das Gefühl, ich bräuchte Vorwissen, um die ganze Tiefe der Handlung zu verstehen. Ich würde daher empfehlen, zunächst den ersten Band "Schwarzer Schmetterling" zu lesen.Die Geschichte wird in erster Linie aus der Sicht des Polizisten Servas in der dritten Person geschildert. Da immer wieder seine Gefühle und Erinnerungen ins Spiel kommen, konnte ich mich in Laufe des Hörbuchs gut in den Protagonisten einfühlen, auch wenn ich mit seinem Verhalten nicht immer einverstanden war. Einzelne Szenen werden aus der Perspektive anderer Beteiligter geschildert, was dem Leser respektive Hörer neue Einblicke in die Handlung gibt.Die spannend gestaltete Handlung erscheint zunächst sehr verzwickt, erst im Laufe der Zeit wird langsam klar, was hinter den Verbrechen steckt. Durch die teilweise wechselnde Perspektiven weiss der Leser respektive Hörer zwar oft mehr als die Polizei, die Hinweise werden aber so gestreut, dass wirkliches Miträtseln schwierig ist, da vieles entweder absolut im Dunkeln bleibt oder gleich klar bewiesen wird. Allerdings hat der Autor viele Wendungen eingebaut, die mich mehr als nur einmal in die Irre geführt haben und so die Spannung steigen liessen. Leider ist der Showdown am Ende etwas gar übertrieben und ziemlich unglaubwürdig geraten, was meine Begeisterung für das Buch doch etwas gedämpft hat. Die Haupthandlung wird mit diesem Band abgeschlossen, allerdings wird mit dem sehr offen gehaltenen Epilog bereits der nächste Fall für Martin Servas eingeläutet.Die Hörbuchversion ist etwas gekürzt, da ich das Original nicht kenne, kann ich aber nicht beurteilen, ob wichtige Teile fehlen. Ich hatte jedenfalls während des Hörens nie das Gefühl, dass Szenen übersprungen oder wichtige Informationen verschwiegen würden. Der Sprecher Johannes Steck machte seine Sache gut und sprach soweit ich beurteilen konnte auch alle Namen korrekt aus, was bei einem in Frankreich spielenden Thriller nicht selbstverständlich ist.Mein FazitViele Wendungen halten die Spannung hoch.

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  • Hier passt einfach alles

    Kindertotenlied

    santina

    18. January 2016 um 22:23

    Inhalt Eine Professorin einer Eliteschule wurde ermordet in der Badewanne aufgefunden, auf dem Grundstück wird der Schüler Hugo aufgegriffen. Das Haus selbst wird durch Musik von Gustav Mahler beschallt. Commandant Martin Servaz, der an den Tatort gerufen wird, ist gleich mehrfach persönlich betroffen: Hugo ist der Sohn seiner Jugendliebe Marianne und Gustav Mahler ist nicht nur sein Lieblingskomponist, sondern auch der des flüchtigen Serienmörders und früheren Staatsanwalts Julian Hirtmann. Außerdem war er selbst schon Schüler an der Eliteschule von Marsac und somit wird dieser Fall für ihn eine Reise in die Vergangenheit. Protagonist Commandant Martin Servaz hat die 40 überschritten. Zusammen mit seiner Ex-Frau Alexandra hat er eine Tochter, Margot, die schon länger ihre eigenen Wege geht. Sie ist ebenfalls Schülerin in Marsac. Im Buch „Schwarzer Schmetterling“ ist Servaz Hirtmann bereits begegnet. Seither ist einige Zeit vergangen, aber Servaz hat diesen Fall nie vergessen. Handlung Das Hörbuch startet mit einer Frau, die entführt wurde und nun schon über einen längeren Zeitraum gefangen gehalten wird. Die Handlung wechselt dann zum Tag des Mordes. Während des Hörbuches hatte ich hin und wieder den Eindruck, dass es eine Vorgeschichte zu Julian Hirtmann gibt, zwischenzeitlich weiß ich, dass „Schwarzer Schmetterling“ der Vorgängerband ist. Doch auch wenn die Geschichte um Hirtmann immer wieder einfließt, hatte ich zu keiner Zeit das Gefühl, dass mir Informationen fehlen könnten, weil ich den Vorgänger nicht kenne denn Servaz gibt immer wieder Einblicke in die Geschehnisse und Abläufe rund um Hirtmann. Auch über Hirtmann hinaus spielt Servaz´ Leben eine große Rolle in der Geschichte. Sowohl seine Tochter, wie auch eine Jugendliebe tragen ihren Teil zu den Geschehnissen bei. Der Fall selbst hat mich gefesselt. Er ist sehr gut konstruiert und konnte mich vom Anfang bis zum Ende in seinen Bann ziehen. Besonders interessant war hierbei die Gestaltung des Erzählstrangs um die entführte Frau, der erst gegen Ende aufgelöst wird. Sprecher Johannes Steck hat seinen Teil dazu beigetragen, dass mich dieses Hörbuch überzeugen konnte, denn nicht nur die Handlung, auch seine Stimme hat mich in den Bann gezogen. Er schafft es, die Stimmungen zum Hörer zu transportieren und jedem Charakter etwas Individuelles zu geben. Titel und Cover Kindertotenlieder ist ein Liederzyklus von Gustav Mahler, das Lied und der Komponist spielen im Thriller eine große Rolle. Das düstere Cover verstärkt die Stimmung, die die Handlung wieder gibt und passt daher perfekt. Fazit Kindertotenlied ist ein anspruchsvoller und düsterer Thriller bei dem für mich alles von der Handlung über Cover und Titel bis hin zum Sprecher passt. Daher vergebe ich fünf von fünf Sternen.

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  • spannender Krimi mit einem Kommissar, der immer an seine Grenzen geht

    Kindertotenlied

    Gruenente

    07. December 2014 um 15:31

    Kommissar Martin Servaz ist ein typische französischer Bulle (so wie ich ihn aus Krimis kenne...). Er hat eine zerstörte Ehe, hat viel verbrannte Erde hinter sich gelassen, ist ein Macho, hat aber auch sehr sanfte Seiten. So liebt er zum Beispiel Musik von Mahler. Diese Leidenschaft teilt ein von ihm geschnappter und später aus der Sicherungsverwahrung entkommener Serienkiller. Als die Leiche einer Dozentin grotesk in Szene gesetzt ermordet aufgefunden wird, glaubt Martin anhand einiger Indzien, das es besagter Serienmörder gewesen sein könnte. Er taucht tief ins  Leben der kleinen Stadt ein. Seine Tochter geht dort auf die Schule und stellt eigene Ermittlungen an, was natürlich sehr gefährlich wird. Ich fand das Buch sehr spannend. ich habe wohl eine Schwäche für französische Krimis.

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  • Beste Thrillerunterhaltung

    Kindertotenlied

    angi_stumpf

    13. May 2014 um 18:12

    Die Geschichte: Inmitten eines sommerlichen Gewittersturms geschieht in Südfrankreich ein grausamer Mord: eine Lehrerin wird in ihrer eigenen Badewanne ertränkt und am Tatort wird einer ihrer Schüler gefunden, der offensichtlich unter Drogen steht. Dass ausgerechnet eine CD von Gustav Mahler im Player liegt, lässt Servaz natürlich sofort an Julian Hirtmann denken. Der Schweizer Serienmörder war die Hauptperson in “Schwarzer Schmetterling” und konnte am Ende fliehen. In einem weiteren Handlungsstrang erzählt uns der Sprecher die furchtbare Geschichte einer entführten Frau, die von ihrem Peiniger bereits wochenlang gefangen gehalten wird. Marianne, die Mutter des tatverdächtigen Schülers ruft Servaz an und bittet ihn um Hilfe. Tatsächlich darf er die Ermittlungen leiten und fühlt sich fortan wie auf einer Reise in die Vergangenheit. Er befragt seine früheren Kameraden, sucht nach Spuren in der Schule, die er selbst einmal besucht hat – und in der heute seine Tochter unterrichtet wird. Servaz steht unter enormem Druck: einerseits die Verwicklungen mit seiner Vergangenheit, die Verlockungen Mariannes, die Angst vor Julian Hirtmann, der möglicherweise seiner Tochter etwas antun könnte. Eine schwere Zeit steht ihm bevor und er stößt psychisch an seine Grenzen… Meine Meinung: Der Schreibstil von Bernard Minier gefiel mir in “Schwarzer Schmetterling” schon sehr gut und erinnert mich ein bisschen an seinen Landsmann Jean-Christophe Grangé, den ich auch grandios finde. Seine Charaktere wirken lebendig und ihre Emotionen sind fast greifbar. Auch die Schauplätze werden so gut beschrieben, dass man sich alles bestens visualisieren kann. Minier kann mit seinen Worten zuweilen sehr düstere Stimmungen erzeugen, er schreibt nicht oberflächlich, sondern man fühlt mit den Personen und kann ihre Ängste spüren. An blutigen Szenen fehlt es auch nicht, für alle, die es etwas härter mögen. Die Spannung findet nicht nur auf psychischer Ebene statt, sondern es geht zuweilen auch actionreich zur Sache. Die Story ist gut durchdacht und wird am Ende schlüssig aufgelöst, natürlich nicht, ohne den Leser bzw. Hörer vorher etwas in die Irre zu führen. In diesem Buch findet einfach alles seinen Platz: Liebe, Hass, Verrat, Schuld, Angst, Tod, Rache, Schmerz, Freundschaft, Tragödie und am Ende auch Gerechtigkeit. Bernard Minier hat ein vielschichtiges Buch geschrieben, das mich bestens unterhalten hat. Ich freue mich schon, wenn der nächste Teil der Reihe in Deutschland erscheint, in der Originalsprache (Titel: N’éteins pas la lumière) gibt es das Buch bereits. Fazit: Vielschichtig, klug, erschreckend und spannend: “Kindertotenlied” kann ich nur empfehlen! Das Hörbuch ist an keiner Stelle langweilig und Johannes Steck zuzuhören ist sowieso immer eine Freude!

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  • Ein toller Thriller, gesprochen von einem mehr als guten Erzähler.

    Kindertotenlied

    Buecherfee82

    21. March 2014 um 11:16

    Inhalt: Im süden Frankreichs geschieht ein sehr bestialischer Mord an einer Universitätsprofessorin von Marsac. Sie wird gefesselt, mit einer Taschenlampe im Rachen und ertränkt in ihrer Badewanne gefunden. Durch das ganze Haus ertönt die Musik von Gustav Mahler, Kindertotenlieder und ein beklemmendes Gefühl breitet sich in Martin Servaz aus. Denn Mahler war der Lieblingskomponist eines flüchtigen Serienmörders, Julian Hirtmann. Der Hauptverdächtige ist jedoch ein Stundent, der Sohn von Servaz' Jugendliebe Marianne. Meine Meinung: Kindertotenlied von Bernard Minier war mein erstes Werk von dem Autor, aber ich habe den Vorgängerband schon auf meinen Wunschzettel gepackt. Wie der Autor die Geschichte um den Ermittler Martin Servaz in Worte packt ist einfach sensationell. Allgemein ist mir aufgefallen, dass französische Autoren es irgendwie besser verstehen mit Worten zu spielen. Zum Cover möchte ich noch sagen dass es mir sehr gut gefällt. Der Text auf der Rückseite des Hörbuches gibt dem Hörer einen kleinen Einblick auf das zu erwartende. Ganz besonders gut hat mir die Stimme des Erzählers Johannes Steck gefallen. Nicht ohne Grund hat er mit seiner Stimme schon einige Preise erhalten. Er hat es geschafft, eine Stimmung zu erschaffen die der Geschichte eine Intensität verschafft, dass man sich mitten im Geschehen fühlt. Auch der Autor schafft es den Leser bzw. den Hörer mitzureissen, denn es entstehen keine Längen und wenn das Gefühl aufkommt ist es gleich wieder weg da genau dann immer etwas Unvorhergesehenes geschieht. Die Ermittlungen bringen immer wieder neues ans Tageslicht, dass man zwar meint den Täter entlarvt zu haben, doch kurz darauf ist man sich schon wieder nicht mehr sicher. Es gibt auch ein paar verwirrende Zwischenspiele, die von einer jungen Frau handeln die gefangen gehalten wird. Nur von wem und was hat das mit der Geschichte zu tun ? Der Ermittler Martin Servaz ist ein sehr sympathischer Protagonist, der aber auch mit seinen eigenen Geistern der Vergangenheit zu kämpfen hat. Er wirkt sehr verschlossen, aber geht immer sehr überlegt an Sachen ran. Seine Tochter Margot kommt ganz nach ihm, ist sehr intelligent und ihr Aussehen ist sehr auffallend. Der Student der verdächtigt wird, Hugo, kommt einem sehr verloren und zerbrechlich vor. Mein Fazit: Ein toller Thriller, gesprochen von einem mehr als guten Erzähler.

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