Bernard Mondae

 2.4 Sterne bei 14 Bewertungen

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Die unbekannte Gefahr (Tränen der Zeit)

Die unbekannte Gefahr (Tränen der Zeit)

 (14)
Erschienen am 21.10.2013
Gestrandet in der Zeit

Gestrandet in der Zeit

 (0)
Erschienen am 03.10.2014

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Kitayschas avatar

Rezension zu "Die unbekannte Gefahr (Tränen der Zeit)" von Bernard Mondae

Tränen der Zeit - Die unbekannte Gefahr
Kitayschavor 5 Jahren

In diesem Buch schickt uns der Autor Bernhard Mondae auf eine Zeitreise ins 10. Jahrhundert nach Schottland.
Eine ominöse "Organisation" sammelt im 21. Jahrhundert Rekruten, so u.a. auch Farncis Stevens, lernt sie ein paar Monate an und schickt sie dann durch ein Zeittor.

Francis, ein ehemaliger Offizier, soll nun dort als Leiter einer Station arbeiten. Aufgabe: Todkranke Kinder retten und ins 21. Jahrhundert senden. Bei Erledigung  der Aufgaben mit voller Zufriedenheit winkt ein saftiger Scheck. Doch im 10. Jahrhundert angekommen, muss er sich um so viele andere Probleme kümmern, dass er zu seiner eigentlichen Aufgabe kaum kommt. 

So sehr mir der Anfang des Buches gefallen hat, so wenig hat mir der Verlauf zugesagt. Die Idee an sich finde ich toll und teilweise ist sie auch gut umgesetzt, aber halt nur teilweise. Das Buch hat einige spannende Stellen, aber mindestens genauso viele Längen und tatsächlich nervtötende Dopplungen. Außerdem bleiben so ziemlich alle Fragen offen.

Diese Geschichte wurde als Reihe konzipiert und es gibt einen bösen Cliffhanger, aber nichtsdestotrotz bin ich nicht neugierig auf Teil 2.

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Federzaubers avatar

Rezension zu "Die unbekannte Gefahr (Tränen der Zeit)" von Bernard Mondae

Ein Zeitreiseroman ins 10. Jahrhundert.
Federzaubervor 5 Jahren

Der Auftakt einer Zeitreise-Reihe. 
"Leiten Sie unsere Station in Schottland im 10. Jahrhundert!"
Francis Stevens, ehemaliger Offizier der Royal Marines, wird von einer geheimnisvollen Organisation angeheuert, ins 10 Jahrhundert zu reisen. Dort soll er eine Station zu leiten, um sterbenskranke Kinder mithhilfe der Medizin des 21. Jahrhunderts, das Leben zu retten und für die Organisation auszubilden.
Eine sehr vielversprechende Geschichte, die Action, Spannung und Humanitäres zusammen verbindet. Die Idee der Geschichte gefällt mir sehr gut und ich hatte mich sehr auf das Lesen gefreut. Viele Fragen sind Anfangs offen, und man hofft im Laufe der Geschichte Antworten zu bekommen. Wie verläuft die Zeitreise, wer und was ist diese Organisation ,die nichts von sich preisgibt? Warum werden Kinder eingesammelt und ausgebildet? Wozu braucht man sie?...Leider wurden all meine Fragen in den 562 Seiten nicht beantwortet. Das was am Anfang noch Spannung in die Geschichte gebracht hat, wurde im Laufe des Lesens immer frustrierender, weil immer mehr Fragen auftauchten, aber keine Einzige davon beantwortet wurde. Die ganze Handlung wurde leider unglaublich in die Länge gezogen ohne dass großartig was passierte. Insgesamt hätte man sicherlich das Buch auf die Hälfte reduzieren können. 
Die Charaktere im Buch waren anfangs noch sehr gefühlskalt und distanziert, was sich im Laufe des Buches aber ändert. Wobei ich das Gefühl hatte, dass einige Charaktere überhaupt nicht von Bedeutung waren, und man sie hätte ruhig auslassen können. 
Doch das was mich am Meisten bei diesem Buch gestört hat, ist die ganze, moderne Technik und den Komfort, den sie sich aus dem 21. Jh. gönnen, obwohl sie in einer ganz anderen Zeit leben und es für Alle klar war, dass sie in die Vergangenheit reisen ohne Strom, Warmwasser und Luxus. So leben sie in einem Gebäude, mit Panzerglas und Solarzellen. Brauchen unbedingt Kaffee, Nagellack, Duschgel mit Aprikosenduft, MP3- Player, DVD's, Eis und Popcorn. Klappstühle und Sonnenbrillen, Gewehre, Pistolen und andere Waffen aus dem 21.Jh. um sich zu verteidigen ( gegen wenn sollen sie sich verteidigen? So wie sie ausgerüstet sind, könnte man meinen sie müssten gegen riesen Monster oder Dinosaurier kämpfen und nicht gegen ganz normale Menschen des 10. Jhs. mit Schwertern und Dolche). Sie verreisen über mehrere Tage, und anstatt Geschirr aus dem 10.Jh. mitzunehmen transportieren sie lieber Plastikbecher und Plastiktüten?!Mir kamen alle Mitglieder der Station wie manch Ausländer in einem fremden Land vor, die sich an das Leben und die Lebensweisen partout nicht anpassen wollen, und überhaupt kein Interesse an das neue Land oder in diesem Buch, an das neue fremde Zeitalter zeigen. 
Leider war mir all das für mich sehr unglaubwürdig und ich konnte mich darauf überhaupt nicht einlassen. Dazu kam, dass ich am Ende des Buches das Gefühl hatte immer noch so viel zu wissen wie am Anfang und sich nichts aufgeklärt hatte. So dass ich das Buch ziemlich frustriert beendet habe. 
Sehr, sehr schade.... Denn die Grundidee der Geschichte ist super und  ich mich sehr darauf gefreut hatte. Leider wurde die Spannung zu sehr in die Länge gezogen, ohne einzelne Aufklärung zu geben, was dem Leser das Interesse vergehen lässt.

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Anneblogts avatar

Rezension zu "Die unbekannte Gefahr (Tränen der Zeit)" von Bernard Mondae

Sehr guter Schreibstil mit spanneder Idee, allerdings weniger spannender Umsetzung
Anneblogtvor 5 Jahren

Erster Satz:
Francis Stevens erwartete nichts mehr vom Leben.
Inhalt:
Francis Stevens, ein ehemaliger Offizier, wird von der „Organisation“ angesprochen, einer Gruppe Zeitreisender, die kranke Kinder aus vergangenen Jahrhunderten heilen und sie ausbilden, dass sie im 21.Jahrhundert leben können. Er soll in eine Station nach Schottland ins 10.Jahrhundert reisen und sich dort auf die Suche nach Kindern begeben. Da er nicht an Zeitreisen glaubt, das viele Geld aber gut gebrauchen kann, stimmt er zu. Wider Erwarten reist er dann wirklich ins 10.Jahrhundert. Dort lernt er die Jugendlichen aus dem 10.Jahrhundert, wie z.B. die mutige Wikingerin Inga oder die immer lesende Andra, aber auch Leute aus dem 21.Jahrhundert kennen und beginnt als Leiter die Station und deren Aufgaben um zu strukturieren. Schnell wachsen ihm die Jugendlichen ans Herz, besonders Inga, doch eine unbekannte Gefahr bedroht sie von außen. Editha, eine ausgebildete Mörderin, können sie schließlich gefangen nehmen. Sie scheint einer Konkurrenzorganisation anzugehören, die jedoch mit wesentlich brutaleren Methoden vorgeht. Zusätzlich gibt es noch einen verärgerten Clanführer, der die Station belagert. Kann Francis es schaffen, die Jugendlichen im 10.Jahrhundert zu beschützen?

Meine Meinung
Handlung:
Zeitreisen finde ich sehr spannend und die Methode hier war sehr realistisch. Die Grundidee des Buches, Menschen aus dem 21.Jahrhundert nach Schottland ins 10.Jahrhundert zu schicken, um dort Kinder für die Organisation zu suchen, finde ich eigentlich ganz gut, allerdings ist diese im Laufe des Buches ziemlich in den Hintergrund gerückt und es sind noch viele Fragen offen. Hier hoffe ich auf einen 2.Teil. Viel wurde hingegen das Zusammenleben innerhalb der Station beschrieben und die ungeplanten Vorfälle wie z.B. die Gefangennahme von Editha und deren Bewährung. Diese Abschnitte habe ich sehr gerne gelesen, da sie durch den Schreibstil angenehm zu lesen waren, allerdings haben sie meistens nicht gerade vor Spannung gestrotzt. Hier hätte durchaus etwas gekürzt werden können. Die Ausflüge in die umliegenden Dörfer fand ich ganz ok, sie waren aber auch nicht unbedingt abenteuerlich. Warum hatten sie z.B. keine Probleme mit den Wikingern, die zu der Zeit so berüchtigt waren? Diese wurden aber immer nur am Rande bemerkt und stattdessen gab es einen sexistischen und ziemlichen dummen Clansohn, der mit seinem Tod Francis und seinen Leuten Sorgen bereitet. Da wären Wikinger echt spannender und besser gewesen! Ansonsten kam erst etwas Spannung mit Edithas Erscheinen auf, davor war die Handlung eher langweilig. Edithas Handlungen sind aber nicht vorhersehbar und diese unsichere Komponente hat mal etwas Spannung reingebracht. Das hat Gisbert vorher definitiv nicht geschafft! Dass er dann am Ende aber so Probleme bereitet und Editha schon fast zum Gutmensch wurde, fand ich eher unrealistisch und meiner Meinung nach hat es nicht wirklich gepasst. Hier hätte ich mir ein anderes Ende gewünscht, mit einem packenderem Showdown. Da war mit das Fesselndste schon der Cliffhanger. Leider nur 2 von 5 Punkten.

Charaktere:
Die Charaktere hingegen haben mir eigentlich sehr gut gefallen, da sie sehr ausführlich beschrieben sind und es ab und zu auch mal einen Perspektivenwechsel gibt. Die meiste Zeit wird aber aus der Sicht von Francis erzählt. Seine Vorsätze für die Station finde ich zwar sehr lobenswert, allerdings wurde er manchmal zu gut dargestellt. Er löst jede Diskussion auf und kann Mitarbeiter von deren falscher Meinung abbringen. Das fand ich nicht so realistisch, ebenso dass er als ehemaliger Offizier sich in Kampfsituationen oft unbeholfen anstellt. Trotzdem mochte ich ihn aber sehr gerne und ich bin gespannt, ob er seine Mitarbeiter und die Station in Schottland jemals wiedersieht. Seine Stellvertreterin Inga, in die er sich verliebt, mochte ich hingegen von Anfang an mit ihrer dickköpfigen und mutigen Art. Sie kümmert sich gut um die anderen „Natives“ und ich hoffe, dass sie keine schlimme Strafe erwartet. Zu Francis passt sie sehr gut und ich hoffe, dass sie zusammen bleiben dürfen. Am Liebsten von den anderen Jugendlichen aus dem 10.Jahrhundert mochte ich den „Bücherwurm“ Andra, allein schon wegen ihrer Angewohnheit, ständig zu lesen;) Schön fand ich auch, dass sie sich als einzige sehr um Editha bemüht hat und schließlich auch Zugang zu ihr gefunden hat. Diese mochte ich auch sehr gerne und ihre Vergangenheit war sehr berührend. Allerdings ging ihr Wandel zu einem guten Menschen doch etwas schnell, ihre brutale und provozierende Art wurde aber gut dargestellt. Editha hätte ich aber echt ein schöneres Ende gewünscht. Sonst gab es noch viele weitere Charaktere, andere „Natives“ und „21er“, die aber eher kleine Rollen einnehmen. Gar nicht leiden konnte ich allerdings die „21erin“ Jane, ihr arrogantes und heldenhaftes Getue fand ich schnell nervig und ihre teilweise sehr brutale Art ist ziemlich abschreckend, ebenso konnte ich den Native Gisbert auch nicht wirklich sympathisch finden. Seine Geisteskrankheit ist für mich keine Entschuldigung für seine Handlungen und den Spaß an Waffen. Für die Charaktere gibt es jedenfalls 4 von 5 Punkten.

Schreibstil:
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, er ist der Hauptgrund dafür, dass ich das Buch gerne gelesen habe und hat auch eher langatmige Abschnitte lesbar gemacht. Zwar gab es ein paar Fehler bei der Zeichensetzung, allerdings war es trotzdem flüssig zu lesen. Nur die Kapitel hätten etwas kürzer sein können. Trotzdem 5 von 5 Punkten.

Cover:
Naja, ist irgendwie schon verbesserungsfähig. Wahrscheinlich soll die Frau Inga darstellen, allerdings stelle ich mir sie etwas anders vor. Dass das Cover in Blautönen gehalten wurde, finde ich zwar schön, die Schriftfarbe des Titels und Untertitels passt aber nicht wirklich dazu. Und ins Auge sticht es auch nicht. 3 von 5 Punkten.

Fazit:
Für diese Entscheidung habe ich etwas länger gebraucht. Sprachlich finde ich das Buch zwar sehr gut, inhaltlich hat es aber einige Schwächen. Deshalb würde ich dieses Buch Leuten empfehlen, die keine actiongeladenen Werke mögen, sich aber gerne von einer sehr guten Sprache durch einen Zeitreiseroman mit vielen Aspekten der menschlichen Psyche und dem Zusammenleben mehrerer Menschen auf kleiner Fläche leiten lassen. Allerdings sollte man nicht allzu hohe Erwartungen in die Spannung setzen;) Aufgrund des Schreibstils, da ich diesen sehr wichtig finde, vergebe ich aber 4 von 5 Punkten.

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Gespräche aus der Community

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B_Mondaes avatar

Hallo zusammen,

ich bin noch recht neu hier und mit einem gewissen nervösen Herzklopfen möchte ich meinen Debütroman "Tränen der Zeit - Die unbekannte Gefahr" euch, den kritischen Lesern von Lovelybooks, vorstellen. Ich biete 15 Bücher an, wahlweise als Printausgabe oder ebook in allen gängigen Formaten (epub oder mobi). Worum geht es in dem Roman?

Ich verwende plakativ die Überschrift: Zeitreisen einmal anders!  Der Protagonist des Romans erhält den Auftrag, in der Vergangenheit kranke Kinder zu suchen. Seine Auftraggeber, eine Gruppe von Menschen, sie sich lapidar als „Organisation“ bezeichnet, heilt diese Kinder mit den medizinischen Möglichkeiten des 21. Jahrhunderts. Danach bildet man sie umfangreich aus, um sie für eigene – mysteriöse - Zwecke zu verwenden.

Der Roman spielt überwiegend im Schottland des 10. Jahrhunderts. In einer sicheren Station  - mit den Annehmlichkeiten der Moderne – leben sowohl Angehörige des 21. Jahrhunderts als auch frühere Kinder. Nun sind sie im Teenageralter. Neben den internen Spannungen der Bewohner, einer beginnenden Liebe, die gegen die strengen Vorschriften dieser mysteriösen Organisation verstößt, taucht natürlich auch eine unbekannte und lebensbedrohende Gefahr am Horizont auf.
Der Roman besticht durch die neuartige Plotidee, die sich vom bisherigen typischen Zeitreisengenre absetzt, sowie die detailliert gezeichneten Charaktere der Romanfiguren:

Vanessa ist eine Psychologin mit großer Scheu vor der Realität des 10. Jahrhunderts. Sie hatte sich alles anders vorgestellt und macht nur aus finanziellen Gründen mit.  Jane, eine junge Frau, ist lediglich auf der Suche nach spannenden Abenteuern. Mehr will sie nicht. Francis Stevens, ein ehemaliger Offizier, hadert mit seiner Vergangenheit. Leider holt sie ihn ein.

Dazu kommt noch bei den ehemaligen Kindern eine junge Dame, die am liebsten ununterbrochen redet, während ihre beste Freundin eher schweigend in Büchern blättert. Sie wird deshalb nicht grundlos "Bücherwurm" genannt, etwas belächelt, schließt aber eine ungewöhnliche Freundschaft mit einer gefährlichen Person. Ein anderes junges Mädchen hat den Übergang vom 10. Jahrhundert in die Moderne psychisch nicht gut verkraftet.

Inga, eine 20 Jahre alte Wikingerin, hadert stark mit ihren Gefühlen für einen Mann. Diese Art von Beziehung hat die Organisation jedoch verboten. Inga wird stellvertretende Leiterin der Station, muss nun als Vorbild fungieren. Es fällt ihr nicht leicht.

Die unbekannte Gefahr erscheint in der Gestalt einer anderen weiblichen Person, deren Schicksal zuerst großes Entsetzen stiftet. Doch dann …

 

Ich würde mich über eine zahlreiche Teilnahme an der Leserunde und natürlich auch kritische Anmerkungen freuen. So wie eine Suppe ohne Salz fade schmeckt, ist ein Debüt ohne kritische Leser und ihre hilfreichen Anmerkungen eintönig. Bitte gebt bei der Bewerbung das gewünschte Format des Buches an.

 

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