Bernard Mondae Die unbekannte Gefahr (Tränen der Zeit)

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Inhaltsangabe zu „Die unbekannte Gefahr (Tränen der Zeit)“ von Bernard Mondae

Leiten Sie unsere Station in Schottland im 10. Jahrhundert ! Diesen merkwürdigen Auftrag erhält Francis Stevens, ehemals Captain der Royal Marines. Desillusioniert nach seinem Einsatz in Afghanistan, nimmt er das finanziell lukrative Angebot geheimnisvoller Auftraggeber an, die sich selbst nur banal als „Die Organisation“ bezeichnen und Zeitreisen beherrschen. Im 10. Jahrhundert soll er todkranke Kinder finden, sie aus ihrer Zeitlinie entfernen und dieser Organisation zur Verfügung stellen. Zeitparadoxien würde man so vermeiden. Fragen zu den Plänen mit diesen Kindern werden ausweichend beantwortet. Recherchen führen ins Nichts. Zweifel bleiben zurück. Ist er nur eine Figur auf einem Schachbrett? Was sind die tatsächlichen Ziele der Organisation? In der Station muss sich Francis Stevens mit weiteren Problemen auseinandersetzen. Neben Personen aus seiner Zeit leben dort Teenager, die bereits von der Organisation vor einigen Jahren geheilt und ausgebildet wurden. Nun sollen sie dabei helfen, weitere Kinder zu beschaffen. Als Belohnung winkt angeblich das Leben im 21. Jahrhundert. Misstrauen herrscht zwischen den Bewohnern der Station. Vieles wurde versprochen, doch wenig gehalten. Inga, eine zwanzig Jahre alte Wikingerin, leitet die Gruppe der jungen Mädchen in der Station. Sie entwickelt Gefühle für Francis Stevens, doch die Organisation verbietet streng derartige Beziehungen. Zerrieben zwischen Liebe und Vorschriften, muss sich Inga einer überraschend auftauchenden „unbekannten Gefahr“ stellen. Wird sie zusammen mit Francis Stevens das Leben der ihr anvertrauten Mädchen retten können? Das erwartet den Leser: • ein spannender Zeitreisenthriller mit Bezug zu Schottland des 10. Jahrhunderts • ausgefeilte und komplexe Charaktere der Romanfiguren • eine Liebesbeziehung, die gegen harte interne Vorschriften und äußere Gefahren ankämpfen muss Dieses Buch wird Sie in Atem halten. Geben Sie der Story die Chance, Sie zu begeistern! Durch das Rückgaberecht für ebooks bei Amazon kaufen Sie nie die Katze im Sack. Bei Nichtgefallen erstattet Amazon Ihnen den Preis. Ihr Risiko ist also bei Null, Ihre Chance dafür aber sehr groß! Dieses Buch bietet Ihnen spannende Unterhaltung und wird Ihnen Freude bereiten!

Die Grundidee finde ich sehr gut, aber leider nicht gut umgesetzt. Ich konnte mich nicht aufraffen, es zu Ende zu lesen :(.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Der Beginn eines Vorhabens zwischen Moral und Möglichkeit! Ein spannender Lesegenuß, der nach einer Fortsetzung lechzt...

— Floh
Floh
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  • Tränen der Zeit - Die unbekannte Gefahr

    Die unbekannte Gefahr (Tränen der Zeit)
    Kitayscha

    Kitayscha

    24. February 2014 um 12:41

    In diesem Buch schickt uns der Autor Bernhard Mondae auf eine Zeitreise ins 10. Jahrhundert nach Schottland. Eine ominöse "Organisation" sammelt im 21. Jahrhundert Rekruten, so u.a. auch Farncis Stevens, lernt sie ein paar Monate an und schickt sie dann durch ein Zeittor. Francis, ein ehemaliger Offizier, soll nun dort als Leiter einer Station arbeiten. Aufgabe: Todkranke Kinder retten und ins 21. Jahrhundert senden. Bei Erledigung  der Aufgaben mit voller Zufriedenheit winkt ein saftiger Scheck. Doch im 10. Jahrhundert angekommen, muss er sich um so viele andere Probleme kümmern, dass er zu seiner eigentlichen Aufgabe kaum kommt.  So sehr mir der Anfang des Buches gefallen hat, so wenig hat mir der Verlauf zugesagt. Die Idee an sich finde ich toll und teilweise ist sie auch gut umgesetzt, aber halt nur teilweise. Das Buch hat einige spannende Stellen, aber mindestens genauso viele Längen und tatsächlich nervtötende Dopplungen. Außerdem bleiben so ziemlich alle Fragen offen. Diese Geschichte wurde als Reihe konzipiert und es gibt einen bösen Cliffhanger, aber nichtsdestotrotz bin ich nicht neugierig auf Teil 2.

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  • Leserunde zu "Die unbekannte Gefahr (Tränen der Zeit)" von Bernard Mondae

    Die unbekannte Gefahr (Tränen der Zeit)
    B_Mondae

    B_Mondae

    Hallo zusammen, ich bin noch recht neu hier und mit einem gewissen nervösen Herzklopfen möchte ich meinen Debütroman "Tränen der Zeit - Die unbekannte Gefahr" euch, den kritischen Lesern von Lovelybooks, vorstellen. Ich biete 15 Bücher an, wahlweise als Printausgabe oder ebook in allen gängigen Formaten (epub oder mobi). Worum geht es in dem Roman? Ich verwende plakativ die Überschrift: Zeitreisen einmal anders!  Der Protagonist des Romans erhält den Auftrag, in der Vergangenheit kranke Kinder zu suchen. Seine Auftraggeber, eine Gruppe von Menschen, sie sich lapidar als „Organisation“ bezeichnet, heilt diese Kinder mit den medizinischen Möglichkeiten des 21. Jahrhunderts. Danach bildet man sie umfangreich aus, um sie für eigene – mysteriöse - Zwecke zu verwenden. Der Roman spielt überwiegend im Schottland des 10. Jahrhunderts. In einer sicheren Station  - mit den Annehmlichkeiten der Moderne – leben sowohl Angehörige des 21. Jahrhunderts als auch frühere Kinder. Nun sind sie im Teenageralter. Neben den internen Spannungen der Bewohner, einer beginnenden Liebe, die gegen die strengen Vorschriften dieser mysteriösen Organisation verstößt, taucht natürlich auch eine unbekannte und lebensbedrohende Gefahr am Horizont auf. Der Roman besticht durch die neuartige Plotidee, die sich vom bisherigen typischen Zeitreisengenre absetzt, sowie die detailliert gezeichneten Charaktere der Romanfiguren: Vanessa ist eine Psychologin mit großer Scheu vor der Realität des 10. Jahrhunderts. Sie hatte sich alles anders vorgestellt und macht nur aus finanziellen Gründen mit.  Jane, eine junge Frau, ist lediglich auf der Suche nach spannenden Abenteuern. Mehr will sie nicht. Francis Stevens, ein ehemaliger Offizier, hadert mit seiner Vergangenheit. Leider holt sie ihn ein. Dazu kommt noch bei den ehemaligen Kindern eine junge Dame, die am liebsten ununterbrochen redet, während ihre beste Freundin eher schweigend in Büchern blättert. Sie wird deshalb nicht grundlos "Bücherwurm" genannt, etwas belächelt, schließt aber eine ungewöhnliche Freundschaft mit einer gefährlichen Person. Ein anderes junges Mädchen hat den Übergang vom 10. Jahrhundert in die Moderne psychisch nicht gut verkraftet. Inga, eine 20 Jahre alte Wikingerin, hadert stark mit ihren Gefühlen für einen Mann. Diese Art von Beziehung hat die Organisation jedoch verboten. Inga wird stellvertretende Leiterin der Station, muss nun als Vorbild fungieren. Es fällt ihr nicht leicht. Die unbekannte Gefahr erscheint in der Gestalt einer anderen weiblichen Person, deren Schicksal zuerst großes Entsetzen stiftet. Doch dann …   Ich würde mich über eine zahlreiche Teilnahme an der Leserunde und natürlich auch kritische Anmerkungen freuen. So wie eine Suppe ohne Salz fade schmeckt, ist ein Debüt ohne kritische Leser und ihre hilfreichen Anmerkungen eintönig. Bitte gebt bei der Bewerbung das gewünschte Format des Buches an.  

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  • Ein Zeitreiseroman ins 10. Jahrhundert.

    Die unbekannte Gefahr (Tränen der Zeit)
    Federzauber

    Federzauber

    13. January 2014 um 12:16

    Der Auftakt einer Zeitreise-Reihe.  "Leiten Sie unsere Station in Schottland im 10. Jahrhundert!" Francis Stevens, ehemaliger Offizier der Royal Marines, wird von einer geheimnisvollen Organisation angeheuert, ins 10 Jahrhundert zu reisen. Dort soll er eine Station zu leiten, um sterbenskranke Kinder mithhilfe der Medizin des 21. Jahrhunderts, das Leben zu retten und für die Organisation auszubilden. Eine sehr vielversprechende Geschichte, die Action, Spannung und Humanitäres zusammen verbindet. Die Idee der Geschichte gefällt mir sehr gut und ich hatte mich sehr auf das Lesen gefreut. Viele Fragen sind Anfangs offen, und man hofft im Laufe der Geschichte Antworten zu bekommen. Wie verläuft die Zeitreise, wer und was ist diese Organisation ,die nichts von sich preisgibt? Warum werden Kinder eingesammelt und ausgebildet? Wozu braucht man sie?...Leider wurden all meine Fragen in den 562 Seiten nicht beantwortet. Das was am Anfang noch Spannung in die Geschichte gebracht hat, wurde im Laufe des Lesens immer frustrierender, weil immer mehr Fragen auftauchten, aber keine Einzige davon beantwortet wurde. Die ganze Handlung wurde leider unglaublich in die Länge gezogen ohne dass großartig was passierte. Insgesamt hätte man sicherlich das Buch auf die Hälfte reduzieren können.  Die Charaktere im Buch waren anfangs noch sehr gefühlskalt und distanziert, was sich im Laufe des Buches aber ändert. Wobei ich das Gefühl hatte, dass einige Charaktere überhaupt nicht von Bedeutung waren, und man sie hätte ruhig auslassen können.  Doch das was mich am Meisten bei diesem Buch gestört hat, ist die ganze, moderne Technik und den Komfort, den sie sich aus dem 21. Jh. gönnen, obwohl sie in einer ganz anderen Zeit leben und es für Alle klar war, dass sie in die Vergangenheit reisen ohne Strom, Warmwasser und Luxus. So leben sie in einem Gebäude, mit Panzerglas und Solarzellen. Brauchen unbedingt Kaffee, Nagellack, Duschgel mit Aprikosenduft, MP3- Player, DVD's, Eis und Popcorn. Klappstühle und Sonnenbrillen, Gewehre, Pistolen und andere Waffen aus dem 21.Jh. um sich zu verteidigen ( gegen wenn sollen sie sich verteidigen? So wie sie ausgerüstet sind, könnte man meinen sie müssten gegen riesen Monster oder Dinosaurier kämpfen und nicht gegen ganz normale Menschen des 10. Jhs. mit Schwertern und Dolche). Sie verreisen über mehrere Tage, und anstatt Geschirr aus dem 10.Jh. mitzunehmen transportieren sie lieber Plastikbecher und Plastiktüten?!Mir kamen alle Mitglieder der Station wie manch Ausländer in einem fremden Land vor, die sich an das Leben und die Lebensweisen partout nicht anpassen wollen, und überhaupt kein Interesse an das neue Land oder in diesem Buch, an das neue fremde Zeitalter zeigen.  Leider war mir all das für mich sehr unglaubwürdig und ich konnte mich darauf überhaupt nicht einlassen. Dazu kam, dass ich am Ende des Buches das Gefühl hatte immer noch so viel zu wissen wie am Anfang und sich nichts aufgeklärt hatte. So dass ich das Buch ziemlich frustriert beendet habe.  Sehr, sehr schade.... Denn die Grundidee der Geschichte ist super und  ich mich sehr darauf gefreut hatte. Leider wurde die Spannung zu sehr in die Länge gezogen, ohne einzelne Aufklärung zu geben, was dem Leser das Interesse vergehen lässt.

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  • Sehr guter Schreibstil mit spanneder Idee, allerdings weniger spannender Umsetzung

    Die unbekannte Gefahr (Tränen der Zeit)
    Anneblogt

    Anneblogt

    11. January 2014 um 14:04

    Erster Satz: Francis Stevens erwartete nichts mehr vom Leben. Inhalt: Francis Stevens, ein ehemaliger Offizier, wird von der „Organisation“ angesprochen, einer Gruppe Zeitreisender, die kranke Kinder aus vergangenen Jahrhunderten heilen und sie ausbilden, dass sie im 21.Jahrhundert leben können. Er soll in eine Station nach Schottland ins 10.Jahrhundert reisen und sich dort auf die Suche nach Kindern begeben. Da er nicht an Zeitreisen glaubt, das viele Geld aber gut gebrauchen kann, stimmt er zu. Wider Erwarten reist er dann wirklich ins 10.Jahrhundert. Dort lernt er die Jugendlichen aus dem 10.Jahrhundert, wie z.B. die mutige Wikingerin Inga oder die immer lesende Andra, aber auch Leute aus dem 21.Jahrhundert kennen und beginnt als Leiter die Station und deren Aufgaben um zu strukturieren. Schnell wachsen ihm die Jugendlichen ans Herz, besonders Inga, doch eine unbekannte Gefahr bedroht sie von außen. Editha, eine ausgebildete Mörderin, können sie schließlich gefangen nehmen. Sie scheint einer Konkurrenzorganisation anzugehören, die jedoch mit wesentlich brutaleren Methoden vorgeht. Zusätzlich gibt es noch einen verärgerten Clanführer, der die Station belagert. Kann Francis es schaffen, die Jugendlichen im 10.Jahrhundert zu beschützen? Meine Meinung Handlung: Zeitreisen finde ich sehr spannend und die Methode hier war sehr realistisch. Die Grundidee des Buches, Menschen aus dem 21.Jahrhundert nach Schottland ins 10.Jahrhundert zu schicken, um dort Kinder für die Organisation zu suchen, finde ich eigentlich ganz gut, allerdings ist diese im Laufe des Buches ziemlich in den Hintergrund gerückt und es sind noch viele Fragen offen. Hier hoffe ich auf einen 2.Teil. Viel wurde hingegen das Zusammenleben innerhalb der Station beschrieben und die ungeplanten Vorfälle wie z.B. die Gefangennahme von Editha und deren Bewährung. Diese Abschnitte habe ich sehr gerne gelesen, da sie durch den Schreibstil angenehm zu lesen waren, allerdings haben sie meistens nicht gerade vor Spannung gestrotzt. Hier hätte durchaus etwas gekürzt werden können. Die Ausflüge in die umliegenden Dörfer fand ich ganz ok, sie waren aber auch nicht unbedingt abenteuerlich. Warum hatten sie z.B. keine Probleme mit den Wikingern, die zu der Zeit so berüchtigt waren? Diese wurden aber immer nur am Rande bemerkt und stattdessen gab es einen sexistischen und ziemlichen dummen Clansohn, der mit seinem Tod Francis und seinen Leuten Sorgen bereitet. Da wären Wikinger echt spannender und besser gewesen! Ansonsten kam erst etwas Spannung mit Edithas Erscheinen auf, davor war die Handlung eher langweilig. Edithas Handlungen sind aber nicht vorhersehbar und diese unsichere Komponente hat mal etwas Spannung reingebracht. Das hat Gisbert vorher definitiv nicht geschafft! Dass er dann am Ende aber so Probleme bereitet und Editha schon fast zum Gutmensch wurde, fand ich eher unrealistisch und meiner Meinung nach hat es nicht wirklich gepasst. Hier hätte ich mir ein anderes Ende gewünscht, mit einem packenderem Showdown. Da war mit das Fesselndste schon der Cliffhanger. Leider nur 2 von 5 Punkten. Charaktere: Die Charaktere hingegen haben mir eigentlich sehr gut gefallen, da sie sehr ausführlich beschrieben sind und es ab und zu auch mal einen Perspektivenwechsel gibt. Die meiste Zeit wird aber aus der Sicht von Francis erzählt. Seine Vorsätze für die Station finde ich zwar sehr lobenswert, allerdings wurde er manchmal zu gut dargestellt. Er löst jede Diskussion auf und kann Mitarbeiter von deren falscher Meinung abbringen. Das fand ich nicht so realistisch, ebenso dass er als ehemaliger Offizier sich in Kampfsituationen oft unbeholfen anstellt. Trotzdem mochte ich ihn aber sehr gerne und ich bin gespannt, ob er seine Mitarbeiter und die Station in Schottland jemals wiedersieht. Seine Stellvertreterin Inga, in die er sich verliebt, mochte ich hingegen von Anfang an mit ihrer dickköpfigen und mutigen Art. Sie kümmert sich gut um die anderen „Natives“ und ich hoffe, dass sie keine schlimme Strafe erwartet. Zu Francis passt sie sehr gut und ich hoffe, dass sie zusammen bleiben dürfen. Am Liebsten von den anderen Jugendlichen aus dem 10.Jahrhundert mochte ich den „Bücherwurm“ Andra, allein schon wegen ihrer Angewohnheit, ständig zu lesen;) Schön fand ich auch, dass sie sich als einzige sehr um Editha bemüht hat und schließlich auch Zugang zu ihr gefunden hat. Diese mochte ich auch sehr gerne und ihre Vergangenheit war sehr berührend. Allerdings ging ihr Wandel zu einem guten Menschen doch etwas schnell, ihre brutale und provozierende Art wurde aber gut dargestellt. Editha hätte ich aber echt ein schöneres Ende gewünscht. Sonst gab es noch viele weitere Charaktere, andere „Natives“ und „21er“, die aber eher kleine Rollen einnehmen. Gar nicht leiden konnte ich allerdings die „21erin“ Jane, ihr arrogantes und heldenhaftes Getue fand ich schnell nervig und ihre teilweise sehr brutale Art ist ziemlich abschreckend, ebenso konnte ich den Native Gisbert auch nicht wirklich sympathisch finden. Seine Geisteskrankheit ist für mich keine Entschuldigung für seine Handlungen und den Spaß an Waffen. Für die Charaktere gibt es jedenfalls 4 von 5 Punkten. Schreibstil: Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, er ist der Hauptgrund dafür, dass ich das Buch gerne gelesen habe und hat auch eher langatmige Abschnitte lesbar gemacht. Zwar gab es ein paar Fehler bei der Zeichensetzung, allerdings war es trotzdem flüssig zu lesen. Nur die Kapitel hätten etwas kürzer sein können. Trotzdem 5 von 5 Punkten. Cover: Naja, ist irgendwie schon verbesserungsfähig. Wahrscheinlich soll die Frau Inga darstellen, allerdings stelle ich mir sie etwas anders vor. Dass das Cover in Blautönen gehalten wurde, finde ich zwar schön, die Schriftfarbe des Titels und Untertitels passt aber nicht wirklich dazu. Und ins Auge sticht es auch nicht. 3 von 5 Punkten. Fazit: Für diese Entscheidung habe ich etwas länger gebraucht. Sprachlich finde ich das Buch zwar sehr gut, inhaltlich hat es aber einige Schwächen. Deshalb würde ich dieses Buch Leuten empfehlen, die keine actiongeladenen Werke mögen, sich aber gerne von einer sehr guten Sprache durch einen Zeitreiseroman mit vielen Aspekten der menschlichen Psyche und dem Zusammenleben mehrerer Menschen auf kleiner Fläche leiten lassen. Allerdings sollte man nicht allzu hohe Erwartungen in die Spannung setzen;) Aufgrund des Schreibstils, da ich diesen sehr wichtig finde, vergebe ich aber 4 von 5 Punkten.

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  • Tränen der Zeit

    Die unbekannte Gefahr (Tränen der Zeit)
    QueenSize

    QueenSize

    03. January 2014 um 23:57

    Zum Inhalt: Francis, ein ehemaliger Offizier in Geldnot, entschließt sich, ein mysteriöses Angebot anzunehmen. Dafür soll er in der Zeit zurück nach Schottland ins 10. Jahrhundert reisen, um dort todkranke Kinder für die Organisation aufzuspüren und sie zu retten. Dabei darf aber die Zeitlinie nicht unterbrochen bzw. verletzt werden. An seinem Ziel angekommen wird er mit allerhand Personen konfrontiert, die teils ebenfalls den Auftrag bekommen haben, Kinder für die Organisation zu finden. Alles in allem ist es ein bunt zusammengewürfelter Haufen aus Leuten des 21. Jahrhunderts und aus dem 10. Jahrhundert, die dort in der Station zusammenarbeiten sollen. Was hat das alles auf sich?  Was bezweckt diese ominöse Organisation? Meine Meinung: Mir hat der Roman recht gut gefallen, trotz einiger Längen und verschiedener Ungereimtheiten. Der Schreibstil liest sich locker und die Protagonisten wirkten farbig und gut beschrieben. Leider bleiben mit Ende des Buches noch viele Fragen offen. Mir war nicht klar, dass es sich hierbei um einen Fortsetzungsroman handelt. Nichts desto trotz fühlte ich mit gut unterhalten und würde gerne wissen wie es weitergeht. Ich vergebe daher vier Sterne.

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  • Die unbekannte Gefahr bleibt unbekannt

    Die unbekannte Gefahr (Tränen der Zeit)
    DasBuchmonster

    DasBuchmonster

    03. January 2014 um 16:14

    Der Ex-Soldat Francis Stevens hat noch viel zu verarbeiten, da er den Einsatz in Afghanistan einfach nicht verkraftet hat. Er ist kein schlechter Mann und auch nicht faul,doch irgendwie klappt es nicht mit der Anschaffung eines Jobs, bis er plötzlich angesprochen wird. Er wird angesprochen eine Station zu leiten, eine Station in einem anderen Jahrhundert! Die Mission ist ganz einfach: Errettung kranker Kinder, die kurz vor ihrem Tod stehen, dadurch wird die Zeitlinie nicht kontaminiert, sozusagen ein kleines Schlupfloch im System. Diese Kinder werden von der Organisation herangezogen, sie werden ausgebildet und werden loyale Mitglieder der Organisation. Doch welches Ziel verfolgt diese? Francis bekommt so viel Geld angeboten, dass er nicht nein sagen kann. Er wird ins 10. Jahrhundert versetzt und bemerkt sogleich, dass sich in der Station eine 2 Klassen Gesellschaft aufgetan hat und dort viele Probleme vorherrschen, sowohl zwischenmenschlich als auch was die Mission angeht. Er ernennt Inga zu seiner Stellvertreterin, zum ersten Mal hat eine das sagen, die nicht aus dem 21. Jahrhundert kommt. Doch dies löst nicht alle Probleme, da bald schon herauskommt, dass sie nicht die einzigen Zeitreisenden sind. Die Konkurrenz ist hart, brutal und schlägt vor nichts zurück. Meinung: Das Cover wirkt etwas altbacken durch die Schrift und die Farbwahl, der Titel ist passend zum Buch gewählt, auch wenn die Dame auf dem Cover etwas bedrohlich aussieht. Der Text liest sich zu Anfang flüssig, allerdings stößt man bald schon auf gewisse Texteigenarten und Wiederholungen, sowohl inhaltlich als auch wörtlich. /Zum Beispiel "ein feines Lächeln", das war gefühlte 100 mal zu lesen, jeder Charakter lächelt fein....) Die Charaktere werden oftmals als "die Blondine" "der Mann" umschrieben, was automatisch eine gewisse Distanz zwischen dem Leser und den Protagonisten aufbaut,und auch keine Sympathiepunkte einbringt. Die Taten und Gefühle der verschiedenen Charaktere werden immer und immer wieder durchgekaut, sodass ich persönlich bald schon etwas die Leselaune verloren habe, so vergesslich ist man als Leser ja nun auch wieder nicht ;-). Francis war mir als Leiter der Station zu glatt, er war zu gerecht, der einzige Fehler, den er hatte, waren die Flashbacks aus dem Afghanistankrieg, das war mir nicht authentisch genug, da er menschlich zu perfekt war. Die Beziehung zwischen ihm und Inga geht mir auch zu schnell, Inga kennt ihn erst seit ein paar Tagen und zuvor durfte sie kein Mann anfassen und plötzlich spielt sie die Verführerin, was Francis zu glatt am Charakter macht, macht Inga mit all ihren Nachteilen und ihrem Temperament wieder wett. Meiner Meinung nach hat Francis zu wenig und Inga zu viel Farbe abbekommen. Die zwischenmenschlichen Diskurse waren mir zu platt und auch teilweise zu kindisch. Insgesamt wurde das Buch auf einem hohen Spannungsniveau geschrieben, gleich zu Beginn habe ich mich für die sehr geniale Grundidee interessiert und ich habe mir immer wieder die Frage gestellt, was geschieht mit der Organisation, was machen die genau, sind es die Böse oder die Guten oder vielleicht beides? Wer auf Aufklärung hofft, wird dabei schwer enttäuscht, leider kommt man in der Storyline keinen Schritt weiter, nicht einmal einen Happen wirft die Geschichte einem zu. Das hat mich schwer enttäuscht. Es ist so, obwohl das Buch spannend ist, tritt man von der Hauptstory doch nur von einen Fuß auf den anderen, das macht das Ganze langatmig und man wird ungeduldig, und am Ende kommt nichts dabei rum. Das war dann leider leider auch eine große Enttäuschung. Man hätte zumindest ein paar Informationen preisgeben können, sodass man spekulieren kann, aber so gar nichts...da war mein Frustpotenzial schon hoch. Leider kann ich dem Buch nicht mehr als zwei Sterne geben, das wäre ungerecht, den Büchern gegenüber, die gut sind und dennoch drei oder vier Sterne von mir bekommen. Die Grundidee war echt super, ich würde empfehlen, das Buch nochmal aufzuarbeiten, dem Leser etwas mehr Detektivarbeit zu geben und die ganzen Wiederholungen rausstreichen, dann hätte das Buch wirklich Potenzial.

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  • hervorragende Idee, langweilige Umsetzung

    Die unbekannte Gefahr (Tränen der Zeit)
    vienna

    vienna

    02. January 2014 um 16:26

    hervorragende Idee, langweilige Umsetzung das Cover Es erinnert mich an einen Buchdeckel vergangener Tage. Es verfügt über so gar keine Raffinesse, nimmt dem Leser das Aussehen einer der Protagonisten vorweg, was ich persönlich gar nicht mag, die farbliche Gestaltung der Schrift ist mir zu bunt und passt nicht zum düsteren Bild, die Schriftart wirkt altbacken und hat eher den Anstrich eines geschäftlichen Schriebs und die Trennung des Titels finde ich ungeschickt. An diesem Buch hätte ich in einem Buchhandel ganz sicher nicht Halt gemacht. die Story Francis Stevens, ehemaliger Soldat, steht an einem Wendepunkt in seinem Leben. Er wird nachts von Alpträumen aus dem Kriegsgebiet heimgesucht und ist nicht willens sich länger als Soldat zu verdingen. Ohne Job und Perspektive und bald auch ohne finanziellen Mittel ertrinkt er seinen Frust in einer Bar. Völlig unerwartet erhält er von einem mysteriösen Unbekannten ein Jobangebot. Für ein stattliches Sümmchen Geld soll er ins 10. Jahrhundert Schottlands reisen und dort eine Station leiten, die kranke Kinder aus ihrer Zeitlinie entfernt, vor dem Tod rettet und fürs 21. Jahrhundert ausbildet. Nähere Informationen erhält Francis Stevens nicht von seinem neuen Arbeitgeber, der sich schlicht "die Organisation" nennt. Eine Reise ins Unbekannte beginnt... das Fazit Als ich die Zusammenfassung dieser Geschichte las, war ich schier begeistert. Klang so ganz anders als das bisher Dagewesene. Ich liebe Zeitreisen, vor allem in weit zurückliegende und mir fremde Jahrhunderte anderer Länder und Kulturen. Und dann die drängende Frage, welche Ziele verfolgt diese ominöse Organisation mit den geheilten Kindern? Ehrenhafte? Oder doch eher bösartiger Natur? Leider löste die Begeisterung sich sehr rasch in nichts auf und ich habe mich über weite Strecken nur gelangweilt. Viel in der Zeit wurde nicht gereist. Der Akt an sich wurde kurz und knapp abgehandelt und man hat wenig vom wie erfahren. Ich hatte auch selten das Gefühl mich tatsächlich in einem fremden Land und einem anderen Jahrhundert zu befinden. Die meiste Zeit verbringt der Leser in der Station, die eben ausgestattet ist wie ein Ort im 21. Jahrhundert. Beschreibungen von der Umgebung, Bilder, die mich hätten im 10. Jahrhundert ankommen lassen, habe ich vergebens gesucht. Die handelnden Figuren werden zu häufig mit Begrifflichkeiten wie "der Mann" oder "die Blondine"/"die Wikingerin" betitelt, daß sich eine Nähe zum Leser einfach nicht recht entwickeln mag. Die Kapitel sind unendlich lang, es ist schwer einfach mal eine Pause einzulegen ohne mittendrin aufhören zu müssen. Die Entwicklung der Geschichte wird nicht vorangetrieben, man tritt auf der Stelle, wiederholt sich inhaltlich und auch in der Wahl der Worte. Jede etwa aufkommende Spannung oder Romantik wird künstlich in die Länge gezogen und erliegt einem sehr biederen und wenig originellen Schreibstil. Stattdessen verrennt man sich in Nebensächlichkeiten, präsentiert dem Leser immer wieder Neues, aber nichts wird vertieft oder befriedigend vorangebracht. Ganz schlimm finde ich das Ende. Der Leser ist genauso schlau wie zu Beginn. Ich weiß mittlerweile, daß es der Auftakt zu einer mehrbändigen Reihe sein soll. Dennoch ... wenn ich einen Mann verführen will, präsentiere ich mich ihm nicht gleich komplett nackt, aber reizvoll verpacken sollte ich mich schon. Eine Ahnung, was er erwarten darf, wäre von Vorteil. Ein bisschen was preisgeben und ihn bei Laune halten, wäre ergebnisorientiert. Der Leser aber bleibt völlig im Dunkeln und verliert die Lust. Es tut mir sehr leid, aber es reicht nur zu einem Stern...

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  • Langeweile ohne Ende

    Die unbekannte Gefahr (Tränen der Zeit)
    aftersunblau

    aftersunblau

    29. December 2013 um 11:46

    Francis Stevens war Captain bei den Marines und hat schlimmes erlebt. Nach dem Ende seines Einsatzes hat er immer wieder Flashbacks und er ist ohne Arbeit. In einer Bar wird er angesprochen und bekommt ein ungewöhnliches Angebot. Er soll als Teamleiter zurück ins 10te Jahrhundert reisen und dort Kinder, die ansonsten nicht überleben würden, für die Organisation anheuern und ausbilden. Was sich für eine spannende Geschichte anhört, hat sich für mich zum Flop des Jahres entwickelt. Der Beginn liest sich noch recht interessant, aber schnell beginnt man sich zu langweilen weil die Story auf der Stelle tritt und nur noch aus ständigen Wiederholungen besteht. Kurzzeitig kommt dann noch mal ein wenig Spannung auf als feststeht dass es noch eine andere Organisation gibt, die die gleichen Ziele zu verfolgen scheint. Verwirrend ist auch dass die Protagonisten ständig anders benannt werden, dies hat dazu geführt dass sie einem fremd vorkamen und man keine Bindung zu ihnen aufbauen konnte. Weitergelesen habe ich nur weil ich wissen wollte was es mit der Organisation auf sich hat und welche Ziele sie mit den Kindern verfolgt. Dies wurde aber bis zum bitteren Ende nicht aufgeklärt. leider habe ich erst im Nachhinein erfahren dass es eine Fortsetzung geben soll wenn das erste Buch bei den Lesern ankommt. Dies halte ich für unwahrscheinlich, ich werde mit Sicherheit keine weitere Zeile dieser Geschichte lesen.

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  • Konnte mich nicht so überzeugen

    Die unbekannte Gefahr (Tränen der Zeit)
    leseratte69

    leseratte69

    28. December 2013 um 15:32

    Francis Stevens, ein ehemaliger Captain der Royal Marines, ist von seinem letzten Einsatz, in Afghanistan, noch sehr traumatisiert,er muss sich aber nach einem neuen Job umsehen, da ihm das Geld langsam ausgeht. Da kommt ihm ein neues Angebot gerade recht, das ihm ein mysteriöser Mann anbietet.Er soll für dessen Auftraggeber arbeiten,die sich nur knapp "Die Organisation" nennen. Diese beherrschen die Zeitreise und Francis soll für sie schwer kranke Kinder, aus dem 10ten Jahrhundert retten und aus ihrer Zeitlinie entfernen.Diese sollen dann nach ihrer Ausbildung, der Organisation zur Verfügung stehen. Francis ist sehr skeptisch, denn alle Nachforschungen, verlaufen im Sande und führen zu keinem aufschlussreichen Ergebnis.Welche Ziele verfolgen seine Auftraggeber und was geschieht mit den Kindern tatsächlich ? Letztendlich entschließt er sich, das Risiko einzugehen und stellt sich der neuen Herausforderung.Am Ziel, in Schottland des 10ten Jahrhunderts angekommen,stellt er zu seinem erstaunen fest, dass er der neue Leiter einer Station ist, in der gerettete Kinder Ausgebildet werden und auf das 21te Jahrhundert vorbereitet werden.Neben der Liebe zu der Wikingerin Inga stößt er hier auf eine unbekannte Gefahr,auf die ihn keiner vorbereitet hat.Das Leben, der ihm anvertrauten Menschen, liegt nun in seinen Händen. Meine Meinung Dieses Buch hat ein wirklich interessantes Thema, das mich dazu brachte, mich bei der Leserunde zu bewerben.Die ersten Abschnitte waren auch recht vielversprechend, aber nach kurzer Zeit tritt die Handlung auf der Stelle und es sind meiner Meinung nach zu viele Wiederholungen vorhanden, die dem Buch die Spannung dann auch wiederum nehmen.Leider erfährt man in diesem Buch, keinen wirklichen Abschluss, so das der Leser unzufrieden zurück bleibt. So weit ich aus der Leserunde bei lovelybooks erfahren habe, hat der Autor Bernard Mondae vor,eine Trilogie daraus zu machen, falls da Buch, bei den Lesern gut ankommt. Mein Fazit Meiner Meinung nach, hätten dem Buch 200 Seiten weniger gut getan.Obwohl mir die Thematik des Buches, sehr gut gefallen hat, kann ich leider nur zwei Sterne von fünf vergeben.Aber zum Glück sind die Meinungen ja verschieden,also falls euch das Thema anspricht, macht euch selber ein Bild.

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  • der Beginn einer neuen Fantasy-Reihe der zwischen Moral und Möglichkeit aufwartet!

    Die unbekannte Gefahr (Tränen der Zeit)
    Floh

    Floh

    28. December 2013 um 03:14

    Die Oberfläche ist nach Band eins angekratzt. Wie tief wird man noch mitgerissen? Welches Ausmaß nimmt die grandiose Idee des Autors zu seinem Fantasy-Roman noch an? Was dürfen wir als Leser noch mit erleben? Autor Mondae hat eine völlig neue Idee der Zeitreisen in seinem Fantasy-Auftakt eingeleitet und verführt den Leser in eine Geschichte zwischen Moral und Möglichkeit, welche noch lange kein Ende gefunden hat! Thema/Inhalt: "Leiten Sie unsere Station in Schottland im 10. Jahrhundert! Diesen merkwürdigen Auftrag erhält Francis Stevens, ehemals Captain der Royal Marines. Desillusioniert nach seinem Einsatz in Afghanistan, nimmt er das finanziell lukrative Angebot geheimnisvoller Auftraggeber an, die sich selbst nur banal als „Die Organisation“ bezeichnen und Zeitreisen beherrschen. Im 10. Jahrhundert soll er todkranke Kinder finden, sie aus ihrer Zeitlinie entfernen und dieser Organisation zur Verfügung stellen. Zeitparadoxien würde man so vermeiden. Fragen zu den Plänen mit diesen Kindern werden ausweichend beantwortet. Recherchen führen ins Nichts. Zweifel bleiben zurück. Ist er nur eine Figur auf einem Schachbrett? Was sind die tatsächlichen Ziele der Organisation? In der Station muss sich Francis Stevens mit weiteren Problemen auseinandersetzen. Neben Personen aus seiner Zeit leben dort Teenager, die bereits von der Organisation vor einigen Jahren geheilt und ausgebildet wurden. Nun sollen sie dabei helfen, weitere Kinder zu beschaffen. Als Belohnung winkt angeblich das Leben im 21. Jahrhundert. Misstrauen herrscht zwischen den Bewohnern der Station. Vieles wurde versprochen, doch wenig gehalten. Inga, eine zwanzig Jahre alte Wikingerin, leitet die Gruppe der jungen Mädchen in der Station. Sie entwickelt Gefühle für Francis Stevens, doch die Organisation verbietet streng derartige Beziehungen. Zerrieben zwischen Liebe und Vorschriften, muss sich Inga einer überraschend auftauchenden „unbekannten Gefahr“ stellen. Wird sie zusammen mit Francis Stevens das Leben der ihr anvertrauten Mädchen retten können?" Meinung: Ein unbeschreiblicher und grandioser Auftakt zu einer neuen Reihe, welche über lange Jahre gewachsen und vom Autor recherchiert und angepasst wurde. Man merkt dem Autor die ausgiebige Recherche und Verbundenheit zu diesem, zu seinem, Werk an. Ein komplexes Thema, welches sicherlich nicht einfach ist umzusetzen, hat der Autor in eine authentisch wirkende und toll verwobene Handlung verarbeitet. Hin und wieder sollte mein seine Skepsis und Fragen in den Raum stellen, jedoch offen lassen. Nicht alles ist logisch und liesse sich erklären. Dafür ist es ja dem Fantasy-Genre zugeordnet. Ein überaus spannendes Werk, mit vielen Figuren, Ereignissen, Fakten und Hintergründen so geschickt in seine Zusammenhänge zu präsentieren vermag großes Talent und Herzblut. Dieses ist dem Autor gelungen. Der Leser wird mit in eine fremde, jedoch geografisch existierende, Welt entführt und kann nach zögerlichen Zeitzuordnungen die Ängste und Gefahren der ganzen Organisation und dessen Projekt nachempfinden! Schreibstil: Das Buch lässt sich zu Beginn leider etwas schwierig verstehen, da man so viele Persönlichkeiten, Begebenheiten und Schauplätze zunächst zuordnen und kennen lernen muss. Hinzu kommen die Zeitepochen und dessen Möglichkeiten. Das 10. Jahrhundert birgt so manche Hindernisse um diese mit der Gegenwart zu vereinen. Dem Autor ist es jedoch meist sehr gut gelungen. Hat man diese Hürde erst einmal überwunden, was für Anspruchs-liebende Leser geradezu ein Geschenk ist, liest sich das Buch mit so einer ausgiebigen Fesselung und Begeisterung, dass man gar nicht mehr in die Realität auftauchen möchte. Wortgewandt und geschickt führt der Autor den Leser in das Projekt ein. Charaktere: Hat man die Charaktere erst einmal kennengelernt, freut man sich, diese so ausführlich beschrieben zu bekommen. Man hat ein Bild und eine Vorstellung jedes einzelnen. Der Leser wird dazu angeregt, sich mit den Protagonisten zu identifizieren und Stellung zu beziehen. Die Auswahl der Einzelnen Darsteller ist so abwechslungsreich, dass es große Kurzweiligkeit bieten, diese kennen zulernen. Cover: Das Cover gefällt mir nicht so sehr, es wirkt nicht qualitativ und die Farben harmonieren nicht. Das Cover lies mich einen anderen Inhalt erahnen und wirkt auf mich provisorisch! Fazit: Ein absolutes Lesevergnügen für alle Fantasyliebhaber, die Lust auf Anspruch, Innovation und absolutes Fantasy-Neuland haben! Sternabzug gäbe es von mir für das "billig-wirkende" Cover, da der Inhalt jedoch sehr zusagt vergebe ich in meiner Gesamtbewertung jedoch 5 Sterne!

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  • Spannender Ansatz, aber leider zu langatmig

    Die unbekannte Gefahr (Tränen der Zeit)
    Huschdegutzel

    Huschdegutzel

    27. December 2013 um 22:35

    Leiten Sie unsere Station in Schottland im 10. Jahrhundert ! Diesen merkwürdigen Auftrag erhält Francis Stevens, ehemals Captain der Royal Marines. Desillusioniert nach seinem Einsatz in Afghanistan, nimmt er das finanziell lukrative Angebot geheimnisvoller Auftraggeber an, die sich selbst nur banal als „Die Organisation“ bezeichnen und Zeitreisen beherrschen. Im 10. Jahrhundert soll er todkranke Kinder finden, sie aus ihrer Zeitlinie entfernen und dieser Organisation zur Verfügung stellen. Zeitparadoxien würde man so vermeiden. Fragen zu den Plänen mit diesen Kindern werden ausweichend beantwortet. Recherchen führen ins Nichts. Zweifel bleiben zurück. Ist er nur eine Figur auf einem Schachbrett? Was sind die tatsächlichen Ziele der Organisation? In der Station muss sich Francis Stevens mit weiteren Problemen auseinandersetzen. Neben Personen aus seiner Zeit leben dort Teenager, die bereits von der Organisation vor einigen Jahren geheilt und ausgebildet wurden. Nun sollen sie dabei helfen, weitere Kinder zu beschaffen. Als Belohnung winkt angeblich das Leben im 21. Jahrhundert. Misstrauen herrscht zwischen den Bewohnern der Station. Vieles wurde versprochen, doch wenig gehalten. Inga, eine zwanzig Jahre alte Wikingerin, leitet die Gruppe der jungen Mädchen in der Station. Sie entwickelt Gefühle für Francis Stevens, doch die Organisation verbietet streng derartige Beziehungen. Zerrieben zwischen Liebe und Vorschriften, muss sich Inga einer überraschend auftauchenden „unbekannten Gefahr“ stellen. Wird sie zusammen mit Francis Stevens das Leben der ihr anvertrauten Mädchen retten können? So weit die Inhaltsangabe - leider wissen Sie jetzt aber auch schon ca.  70% des gesamten Buches. Es umfasst über 500 Seiten, die aber besser auf die Hälfte komprimiert worden wären - oder der Autor hätte gleich die ganze Geschichte auf diese Seiten gepackt. Das Buch ist stellenweise voller Wiederholungen, langatmig und zu offensichtlich darum bemüht, den Spannungsbogen ohne Unterlass aufrecht zu erhalten. Dazu kommt ein oft recht holpriger Schreibstil, der das flüssige Lesen erschwert. Tränen der Zeit - Die unbekannte Gefahr ist der erste Teil von - laut dem Autor - mindestens 3 Büchern. Da man am Ende des ersten Teils um keinen Deut schlauer ist als zu Beginn, ist die Versuchung relativ groß, sich auf den zweiten Band einzulassen. Dennoch denke ich, dass ich dieser Versuchung nicht erliegen werde, da zu befürchten ist, dass es im selben Stil weitergeht. Es drängt sich der Verdacht auf, dass diese Geschichte künstlich in die Länge gezogen wurde. Ich persönlich finde das sehr schade - die 3 Sterne vergebe ich einzig und alleine der Idee dieses Buches, die im Grunde wirklich gut und auch spannend ist.

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  • Die Unbekannte Gefahr( Tränen der Zeit) von Bernard Mondae

    Die unbekannte Gefahr (Tränen der Zeit)
    wiebykev

    wiebykev

    27. December 2013 um 11:20

    Bei dem Roman „ Die Unbekannte Gefahr“ handelt es sich um den 1. Teil einer geplanten Zeitreise- Fantasythriller Serie. Francis Stevens ist 27 Jahre alt und ein ehemaliger Offizier der nach seiner ehrenhaften Entlassung keine rechte Perspektive für die Zukunft hat. Seine finanziellen Mittel nehmen bereits bedenklich ab. Der einigen Luxus den er sich hin und wieder gönnt, ist der Besuch in einen Pub. Dort wird er seit einiger Zeit von einem unbekannten Mann in ein Gespräch über Zeitreisen in Schottland, 10. Jahrhundert verwickelt. Als dieser ihm dann aber 1000 britische Pfund und eine Bahnkarte nach London für ein Bewerbungsgespräch auf den Tisch legt, entschließt er sich diese ominöse Geschichte mit der Zeitreise einmal anzuhören.Sein neuer Arbeitgeber genannt „Die Organisation“ schickt Menschen aus dem 21. Jahrhundert mit Hilfe von einem Zeitportal in das 10. Jahrhundert. Dort sollen sie kranke, dem tot geweihte Kinder aus ihrer Zeitlinie entfernen. Diese Kinder sollen mit allen dem 21. Jahrhundert zur Verfügung stehenden Modernste, medizinischen Mitteln behandelt werden sowie dann in einem Ausbildungscamp auf ihr neues Leben in diesen Jahrhundert vorbereiten werden. Dabei darf die Zeitlinie des 10. Jahrhunderts nicht gestört werden. Nach jahrelanger Umerziehung und einer umfangreichen Ausbildung an alten aber auch an den neusten Waffentechniken werden die Kinder im Teenager Alter oder als jugendlichen Erwachsenen wieder in das 10. Jahrhundert verbracht, damit sie neue Kinder für die Organisation ausfindig machen. Als Belohnung wird ihnen ein Leben im 21. Jahrhundert versprochen. Auf Grund seiner Erfahrung als Captain bei den Royal Marines in Afghanistan soll Francis in Schottland eine neu errichtete Station leiten. Nach einer kurzen aber sehr intensiven Ausbildung darunter Reiten, Bogenschießen, Gälisch die Sprache des 10. Jahrhunderts usw. wird Francis mitten in der Nacht völlig überraschend und übereilt aus dem Bett geholt und ins 10. Jahrhundert befördert. Francis findet sich im Norden Schottlands im Jahr 902 wieder. Die Station ist gut versteckt, gleicht einer Festung und hochmodern ausgerüstet. Sein Team setzt sich aus Menschen aus dem ehemaligen 10. Jahrhundert (Natives) sowie dem 21. Jahrhundert zusammen. Frances erste Aufgabe ist es einen stellvertretenden Leiter für die Station zu ernennen, sowie die deutlich vorhandene 2. Klassengesellschaft innerhalb der Station zu beseitigen. Dann können sich Francis und sein Team ihren eigentlichen Aufgaben widmen. Dabei stellt man aber fest, dass es noch andere Zeitreisende in dieser Zeitlinie gibt. Tränen der Zeit ist der spannender Auftakt zu einer Fantasythriller Serie, der manchmal etwas zu langgezogen wird. Da die jeweiligen unterschiedlichen Charakteren der Mitarbeiter im Team zwar hervorragend beschreiben werden aber eben auch lange Gespräche innerhalb der Gruppe auch dabei zeitweise etwas langatmig wirken. Leider ist der erste Teil des Romans " Die unbekannte Gefahr ( Tränen der Zeit) eine nicht richtig in sich abgeschlossen Geschichte, auch wenn das letzte Kapitel " Das bittere Ende " heißt, bleibt nach 560 Seiten das Ende der Geschichte innerhalb des Romanes leider offen. Das heißt, das man den Fortsetzungsroman weiterlesen und damit kaufen M U S S um überhaupt zu erfahren, was aus Francis und seinen Teams aus dem 1.ersten Teil des Romanes überhaupt wird. Da aber je nach Interesse der Leser an dieser Fantasyreihe die Zahl der Serien auf 3 bis oben offen vom Autor genannt wird ist also vorerst nicht damit zu rechnen das man etwas über die Hintergründe der " Organisation" und deren Beweggründe erfahren wird. Das aber eben ist eine der Säulen auf denen sich ein Teil der Spannung aufbaut. Im ersten Teil sind die Charakteren der Personen im Camp und deren Aktivitäten in 560 Seiten so ausführlich beschrieben worden, das ich mir überlege wie dem Autor im nächsten Band die Grätsche zwischen Lesern hin bekommt, die den ersten Teil nicht gelesen haben und den Lesern die bereits "Tränen der Zeit" gelesen haben. Als Leser von bereits 560 Seiten "Tränen der Zeit" würde ich gerne auf ständige, ausschweifende Wiederholungen im 2. Teil verzichten, was allerdings ein Problem für die Leser darstellt, die den ersten Teil eben nicht gelesen haben. Es wäre für mich wünschenswerter gewesen die einzelnen Serienabschnitte in einem Buch vollständig zu beenden. Da dies nicht passiert ist, schleicht sich bei mir ein leichter Beigeschmack von Kaufzwang ein. Mit einigen Vorbehalten gebe ich allen Serienfans für für Zeitreisenthriller- und Fantasy denen es nichts ausmacht, auf das Ende endgültige des Romans zu warten und sich dafür dann durch mehrere Folgeromane zu lesen, eine 100 % Leseempfehlung für alle anderen die auf einen abgeschlossenen Zeitreise- und Fantasythriller hoffen kann ich nur sagen, es gibt im 1.Teil Tränen der Zeit kein befriedigendes Ende weil nach 560 Seiten die mit Spannung erwartete Auflösung ausbleibt und man dadurch gezwungen ist ein weiters Buch zu kaufen. Kritikpunkt: Ich habe das E-Book gelesen und mir war leider die Tatsache nicht bewusst, das es sich bei " Die Unbekannte Gefahr ( Tränen der Zeit) " um einen Auftakt zu einer Serie handelt. Das war leider für mich nicht zu ersehen gewesen. Beim Buch soll es wohl einen Hinweis ganz am Ende geben. Für mich hat diese Tatsache allerdings deutlich vor der Kauf- und Leseentscheidung für jeden erkennbar zu sein. „Die unbekannte Gefahr (Tränen der Zeit)“ bekommen von mit trotzdem nur 1 Stern abgezogen, da ich den ersten Teil der Serie bewerte der doch sehr spannend geschrieben ist. Wie sich die Romanreihe entwickelt, man muss abwarten und dann selber entscheiden.

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