Bernard Stiegler

 3.5 Sterne bei 6 Bewertungen
Autor von Die Logik der Sorge, Symbolic Misery und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Bernard Stiegler

Bernard Stiegler ist Philosoph und Medientheoretiker. Nach seiner Promotion an der EHESS war er Programmdirektor am »Collège International de Philosophie« und leitete das IRCAM in Paris. Seit 2006 ist er Direktor der Abteilung »Kulturelle Entwicklung« am Centre Georges-Pompidou. Zwischen 1978 und 1983 saß er wegen bewaffneten Raubüberfalls in Haft, eine Erfahrung, die er in dem Buch »Passer à l’acte« (2003) als wesentlich für seine Hinwendung zur Philosophie beschreibt.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Bernard Stiegler

Cover des Buches Die Logik der Sorge9783518260067

Die Logik der Sorge

 (6)
Erschienen am 16.04.2008
Cover des Buches Taking Care of Youth and the Generations9780804762724

Taking Care of Youth and the Generations

 (0)
Erschienen am 30.03.2010
Cover des Buches For A New Critique of Political Economy9780745648033

For A New Critique of Political Economy

 (0)
Erschienen am 09.11.2010
Cover des Buches Symbolic Misery9780745652672

Symbolic Misery

 (0)
Erschienen am 01.05.2015
Cover des Buches The Re-Enchantment of the World9781441103468

The Re-Enchantment of the World

 (0)
Erschienen am 20.12.2012
Cover des Buches The Lost Spirit of Capitalism9780745648149

The Lost Spirit of Capitalism

 (0)
Erschienen am 04.04.2014
Cover des Buches Technics and Time, 39780804761673

Technics and Time, 3

 (0)
Erschienen am 15.12.2010
Cover des Buches What Makes Life Worth Living9780745662718

What Makes Life Worth Living

 (0)
Erschienen am 04.09.2013

Neue Rezensionen zu Bernard Stiegler

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Rezension zu "Die Logik der Sorge" von Bernard Stiegler

Rezension zu "Die Logik der Sorge" von Bernard Stiegler
beatevor 11 Jahren

Leider ist dieses Buch so schwer zu lesen, dass ich nur ca. die Hälftel des Textes verstanden habe. Das, was ich verstanden habe, war dann allerdings sehr einleuchtend: wie unsere moderne Kommunikationstechnologie und unser Umgang damit (vor allem Vorherrschaft des freien Marktes) dazu führt, dass mehr und mehr Mangel an Aufmerksamkeit entsteht und dass die Grenze zwischen Mündigkeit (=Erwachsensein) und Unmündigkeit (=Kindheit und Jugend) immer mehr verschwimmt, denn Mündigkeit kann nur entstehen, wenn ein eigenes Urteilsvermögen gefördert wird und gebildet wird. Um das zu erreichen ist aber Konzentration und Aufmerksamkeit erforderlich. So nervig es war, immer wieder über die Psychoanalytiker-Terminologie zu stolpern, so wohltuend war es für mich, dass hier jemand Dinge anspricht, die ich auch beobachte: Die Weigerung der Elterngeneration, die Erwachsenenrolle zu übernehmen, die steigende Zahl von Menschen mit Aufmerksamkeitsstörungen, die Verblödung durch Medienangebote, die Verkümmerung der eigenen Aufmerksamkeit durch die Filterung der Informationen, die Anbieter im Internet für uns übernehmen usw. Was mir halt trotzdem immer wieder gegen den Strich geht, ist die Dreistigkeit, mit der Psychoanalytiker ihre "Lehre" auch auf gesellschaftliche Phänomene übertragen, auch wenn es für die Untersuchung der gesellschaftlichen Phänomene eigene wissenschaftliche Disziplinen gibt. Trotzdem verblüfft es manchmal, wie sie dabei Dinge auf den Punkt bringen., Insgesamt durchwachsen, aber sicherlich kein Lesevergnügen.

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