Bernard Stiegler

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Autor von Die Logik der Sorge, Symbolic Misery und weiteren Büchern.

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Die Logik der Sorge

Die Logik der Sorge

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Erschienen am 16.04.2008
Zum Akt

Zum Akt

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Erschienen am 01.06.2007
Denken bis an die Grenzen der Maschine

Denken bis an die Grenzen der Maschine

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Erschienen am 19.06.2009
Von der Biopolitik zur Psychomacht

Von der Biopolitik zur Psychomacht

 (0)
Erschienen am 21.10.2009
Technik und Zeit

Technik und Zeit

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Erschienen am 17.06.2009
Technics and Time, 3

Technics and Time, 3

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Erschienen am 15.12.2010
The Lost Spirit of Capitalism

The Lost Spirit of Capitalism

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Erschienen am 04.04.2014

Neue Rezensionen zu Bernard Stiegler

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Rezension zu "Die Logik der Sorge" von Bernard Stiegler

Rezension zu "Die Logik der Sorge" von Bernard Stiegler
beatevor 10 Jahren

Leider ist dieses Buch so schwer zu lesen, dass ich nur ca. die Hälftel des Textes verstanden habe. Das, was ich verstanden habe, war dann allerdings sehr einleuchtend: wie unsere moderne Kommunikationstechnologie und unser Umgang damit (vor allem Vorherrschaft des freien Marktes) dazu führt, dass mehr und mehr Mangel an Aufmerksamkeit entsteht und dass die Grenze zwischen Mündigkeit (=Erwachsensein) und Unmündigkeit (=Kindheit und Jugend) immer mehr verschwimmt, denn Mündigkeit kann nur entstehen, wenn ein eigenes Urteilsvermögen gefördert wird und gebildet wird. Um das zu erreichen ist aber Konzentration und Aufmerksamkeit erforderlich. So nervig es war, immer wieder über die Psychoanalytiker-Terminologie zu stolpern, so wohltuend war es für mich, dass hier jemand Dinge anspricht, die ich auch beobachte: Die Weigerung der Elterngeneration, die Erwachsenenrolle zu übernehmen, die steigende Zahl von Menschen mit Aufmerksamkeitsstörungen, die Verblödung durch Medienangebote, die Verkümmerung der eigenen Aufmerksamkeit durch die Filterung der Informationen, die Anbieter im Internet für uns übernehmen usw. Was mir halt trotzdem immer wieder gegen den Strich geht, ist die Dreistigkeit, mit der Psychoanalytiker ihre "Lehre" auch auf gesellschaftliche Phänomene übertragen, auch wenn es für die Untersuchung der gesellschaftlichen Phänomene eigene wissenschaftliche Disziplinen gibt. Trotzdem verblüfft es manchmal, wie sie dabei Dinge auf den Punkt bringen., Insgesamt durchwachsen, aber sicherlich kein Lesevergnügen.

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