Bernd-Lutz Lange Gebrauchsanweisung für Leipzig

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Inhaltsangabe zu „Gebrauchsanweisung für Leipzig“ von Bernd-Lutz Lange

Bernd-Lutz Langes Bühnenprogramme und Erin­nerungsbücher sind legendär. Jetzt zeigt er uns sein Leipzig, die Messemetropole mit ihrer Kunstszene, dem Thomanerchor und dem Gewandhaus, den Pas­sagen und Märkten. Er blickt auf seine Stadt, in der die Menschen freiheitsliebend und liberal sind. Er flaniert zu Auerbachs Keller, durch das Barfußgässchen, die Ausgehmeile, und wundert sich wieder mal über den Bahnhof, der längst mehr Shoppingcenter als Kno­ten­punkt ist. Er fragt, was aus dem ehemals reichen Leipzig geworden ist und was aus dem jüdischen Le­ben in der Stadt. Wie viel von der Buchstadt übrig geblieben ist. Er streift durch das Umland mit Weißer Elster und Cospudener See und porträtiert seine Hei­mat als Paradies für Paddler und Pedalritter. Und als Symbol für Völkerschlacht und friedliche Revolution.
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  • "Mir dringkn erschd ma ä Gaffee."

    Gebrauchsanweisung für Leipzig

    R_Manthey

    19. August 2015 um 12:21

    Diesen Ratschlag des Autors sollte man vielleicht beherzigen, wenn man sich diese Gebrauchsanweisung vornimmt. Den Sinn und Zweck dieser Bücher habe ich immer so verstanden, dass ein Insider dem staunenden Publikum Unbekanntes und Interessantes seines Landes oder seiner Stadt aus seiner Innensicht nahezubringen versucht. Oftmals paart sich ein solcher Versuch mit einer gewissen Selbstironie und einer sympathischen Frische. Leider zeigt sich dieser Band von einer ganz anderen Seite. Trotz zahlreicher ganz interessanter Informationen wirkt der Text nicht originell, sondern seltsam provinziell und überhaupt nicht selbstbewusst, sondern zu oft in kleinkarierten Vergleichen aus längst vergangenen Zeiten gefangen, etwa mit Dresden oder Berlin oder gar mit dem Westen Deutschlands. Das hat Leipzig schon lange nicht mehr nötig. Bernd-Lutz Lange ist ein Urgestein des ostdeutschen Kabaretts. Die DDR ist schon lange verschieden und mit ihr wohl auch der Stoff, aus dem Langes Humor entsprang, der mir allerdings schon damals nicht besonders scharfsinnig vorkam. Wenigstens hatte man in der DDR noch das Gefühl, dass Lange den Alltagsfrust mit seinen Witzen etwas erträglicher machen konnte. Magere Witze findet man auch zur Genüge in diesem Buch, aber deswegen kauft man sich doch wohl kaum eine solche Gebrauchsanweisung. Lange schwelgt fast ständig in der Vergangenheit. Sicher, Leipzigs Geschichte ist lang, und viele bekannte Persönlichkeiten (Originalton Lange) lebten in dieser Stadt. Man kann mit diesem Buch in der Hand zu ihren Wirkungsstätten pilgern, wenn man sie denn damit tatsächlich auch findet. Aber was ist mit dem modernen, lebendigen Leipzig? Anfangs könnte man meinen, das beschränkt sich auf die Einkaufsmeile im Leipziger Hauptbahnhof. Mit welcher Ausführlichkeit sie beschrieben wird, ist faszinierend, denn solche Konsummeilen findet man in jeder größeren deutschen Stadt. Erst am Ende des Buches erscheinen zwei Abschnitte zu neueren Attraktionen: zum Leipziger Zoo und zur Wasserlandschaft in und um Leipzig. Doch diese Abschnitte sind – wenn man die Objekte der Beschreibung kennt – recht dünn und blass. Auch der Leipziger Zoo besitzt eine lange Geschichte. Aber dieser Zoo ging nach der Wende ganz neue Wege, um sich attraktiver zu machen. Er war der Urvater aller Zooserien in den dritten Programmen der ARD und kam so wahrscheinlich an das Geld, das für seinen recht radikalen Umbau nötig war. Heute ist er eine Perle und ein Ort vielfältiger Veranstaltungen. Ganz ähnlich verhält es sich mit Leipzigs Gewässern. Man kann sich die Stadt vom Paddelboot aus betrachten. Das ist Lange nur eine kurze Erwähnung wert, wahrscheinlich, weil er es noch nie probiert hat. Immerhin beschreibt er die entstehende Seelandschaft rund um die Stadt ein wenig. Auch wenn der Wendekanzler das sicher so nicht gemeint hatte - die Tagebau-Mondlandschaften rund um Leipzig haben sich in der Tat in eine blühende Urlaubsgegend verwandelt. Ein Wunder, wenn die Gegend von früher kennt. Kurz gesagt: Ich hätte mir von einem Insider mehr Informationen und Anregungen für die Gegenwart erhofft und weniger rückwärtsgewandte Betrachtungen, bei denen ich mehrfach tatsächlich einen Kaffee gebraucht habe.

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  • Rezension zu "Gebrauchsanweisung für Leipzig" von Bernd-Lutz Lange

    Gebrauchsanweisung für Leipzig

    Suse*MUC

    Hatten bisher weder was aus dieser Serie noch von diesem Autor gelesen - was uns da entgangen ist! Für jemanden der entweder nach Leipzig zieht oder dort vermehrt Zeit verbringen möchte, sollte unbedingt dieses Buch lesen, um Infos über Klein-Paris in Erfahrung zu bringen, die nur jemand liefern kann der seit Jahren dort lebt. Die Stadt hat viel zu bieten und Herr Lange schafft es einem Lust auf diese Stadt zu machen.

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  • Rezension zu "Gebrauchsanweisung für Leipzig" von Bernd-Lutz Lange

    Gebrauchsanweisung für Leipzig

    Zoe

    10. September 2008 um 14:56

    Sehr gutes Buch. Auf interessante und auch lustige Weise beschreibt Kabarettist Bernd-Lutz Lange meine Heimatstadt Leipzig mit ihren Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten. Ein gelungenes Buch!

  • Rezension zu "Gebrauchsanweisung für Leipzig" von Bernd-Lutz Lange

    Gebrauchsanweisung für Leipzig

    Lyd

    26. July 2008 um 12:40

    Wenn man mit Leipzig schon ein wenig vertraut ist, dann ist dieses Buch ein optimaler Stadtbegleiter.

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