Bernd Bölscher An den Ufern der Oder

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Inhaltsangabe zu „An den Ufern der Oder“ von Bernd Bölscher

In diesem Buch werden die militärischen Ereignisse in Nordostdeutschland während der letzten Monate des 2.Weltkriegs nachgezeichnet und ihre Bedeutung für den Ausgang des Krieges bewertet. Eine wenig bekannte Rolle spielte dabei die 1.Marine-Infanterie-Division, welche das Vordringen sowjetischer Angriffsspitzen in Nordostdeutschland Anfang März 1945 in einem Ausmaß verzögerte, dass der Roten Armee die Gewinnung von Brückenköpfen auf dem Westufer der Oder bei Stettin zunächst versagt blieb. Diese Rolle der Marine im Landkrieg war von den militärischen Planern nicht beabsichtigt, sie ergab sich einfach; doch sie hat möglicherweise den weiteren Verlauf des Kriegsendes beeinflusst. Der aufopferungsvolle Einsatz bei Stettin hatte zur Folge, dass die Kampfkraft der Division fortan weit überschätzt wurde. Als die Truppe einige Wochen später angesichts eines drohenden gegnerischen Durchbruchs erneut zum Schließen einer Frontlücke eingesetzt werden sollte, führte dies zu ihrer völligen Überforderung, so dass die Rote Armee in wenigen Tagen beinahe ungehindert das Gebiet der Mecklenburgischen Seenplatte erreichte.
Im Mittelpunkt der Darstellung stehen die Männer, die zur Verstärkung der Landfront in einen aussichtslosen Kampf geschickt wurden. Mit veralteten Waffen, mangelhafter Ausrüstung und ohne Kenntnis des Landkrieges mussten die Marinesoldaten während der letzten zweihundert Kriegstage in blutige Schlachten ziehen. Viele Hundert verloren ihr Leben, Tausende kehrten verkrüppelt aus dem Krieg zurück. Eine unbekannte Zahl kam in sowjetische Kriegsgefangenschaft, um nach Jahren endlich heimzukehren oder für immer verschollen zu bleiben.
Die Ereignisse beginnen völlig undramatisch im Herbst 1944, als die Marineführung aus überzähligem Personal eine Marine-Schützen-Brigade für die Küstenverteidigung an der Nordseeküste aufstellen lässt. Unter den Offizieren, Unteroffizieren und Mannschaften ist kaum jemand mit Landkriegserfahrung; der größte Teil kommt aus Ausbildungs- oder Ersatzeinheiten oder von stillgelegten Schiffen. Im Einsatzfall soll die Brigade bei einer feindlichen Seelandung die Deichlinie solange verteidigen, bis sie durch Heerestruppen abgelöst wird. Nach Beginn der sowjetischen Offensive im Januar 1945 an der Weichsel wird diese Planung zu Makulatur: Großadmiral Dönitz lässt zunächst ein Marineregiment für einen Fronteinsatz ostwärts der Weichsel in Marsch setzen und redet zur gleichen Zeit Hitler und dem OKW die Aufstellung eines Marinekorps ein.

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