Bernd Balzer Einführung in die Literatur des Bürgerlichen Realismus

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Inhaltsangabe zu „Einführung in die Literatur des Bürgerlichen Realismus“ von Bernd Balzer

Bernd Balzer bietet einen fundierten Überblick über die Literatur des Bürgerlichen Realismus. Im Anschluss an eine knappe Skizze der aktuellen Diskussion um Epochengrenzen werden der politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Kontext des literarischen Realismus erläutert und seine ideengeschichtlichen Voraussetzungen geklärt. Ausführliche Kapitel sind der Entwicklung von Buchmarkt und Lesekultur sowie der Auseinandersetzung mit Bildender Kunst und Fotografie gewidmet. Vor diesem Hintergrund können Programm und theoretische Konzepte des Realismus grundlegend formuliert werden. Eine Übersicht über die wesentlichen Gattungen, Stile, Themen und Motive realistischer Literatur in Deutschland, Österreich und der Schweiz vermittelt wertvolle Kenntnisse der Literaturgeschichte. Die Analyse von ausgewählten Erzähltexten, u.a. von Gottfried Keller, Wilhelm Raabe und Theodor Fontane, führt abschließend in die praktische Textarbeit ein.

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  • Rezension zu "Einführung in die Literatur des Bürgerlichen Realismus" von Bernd Balzer

    Einführung in die Literatur des Bürgerlichen Realismus

    Heike110566

    25. December 2010 um 17:00

    Der Versuch alles in Schubladen zu stecken ist dem Menschen inhärent. Auch die Literaturwissenschaft greift darauf zurück, um Autoren und Werke einzuordnen. Das dies durchaus Probleme mit sich bringt, ist den Literaturwissenschaftlern klar. Aber andererseits ist es auch notwendig, um die große Zahl an veröffentlichten Werken zu vergleichen und in eine gewisse Ordnung zu bringen. Auf dieses Problem der Epochenbildung geht auch Balzer gleich im ersten Abschnitt ein. Wie begrenzt man diese Epoche? - Auch unter den Dichtern des Vormärz gab es bereits einige, die die Grundanliegen des Bürgerlichen Realismus im Blick hatten. Dennoch datiert man den Beginn des Bürgerlichen Realismus erst auf die Zeit nach dem Vormärz und dem Scheitern der 1848er bürgerlichen Revolution in Deutschland. Deutlich wird: Epochen sind nicht abrupt getrennt, sondern die Übergänge sind fließend. Was machen Werke des Bürgerlichen Realismus nun aber explizit aus, dass sie dieser Epoche zugeordnet werden können? In welchem politischen und sozialen Umfeld entstand diese Literatur? Welche geistigen Grundlagen prägten die Autoren und übten damit auch Wirkung aus auf ihr Schaffen? Wie wurde diese Art Literatur verbreitet, wie von der Leserschaft aufgenommen und welche Auswirkungen hatte dies auf die Medienlandschaft in Deutschland in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts? Auf diese und andere Fragen bekommt der interessierte Leser in diesem Buch fundierte Antworten. Der Autor Bernd Balzer ist Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft / Geschichte und Theorie der Literatur an der Freien Universität Berlin. Sachlich und sehr gut mit Nachweisen und Beispielen untermauert, führt er in die Literatur des Bürgerlichen Realismus ein und hilft so diese Werke und auch diese historische Zeit, die diese Epoche umfasste, besser zu verstehen. Einige bedeutende Werke dieser Epoche werden dann auch in Einzelanalysen näher betrachtet, was zum Lesen und auch Wiederlesen dieser Texte animiert.

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