Bernd Bitzer , Marlene girls game

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Inhaltsangabe zu „girls game“ von Bernd Bitzer

Der Freie Journalist, Ghostwriter und IT-Spezialist Bernd Bitzer ist ein erfolgreicher Self-Made-Man, 1,94 Meter groß, 53 Jahre alt und hat für sein erstes unter eigenem Namen veröffentlichtes Buch ein ebenso mutiges wie ungewöhnliches Experiment gewagt: Er zog aus, um die Welt der Frauen kennenzulernen und verwandelte sich in eine sinnliche Sirene namens Marlene. Und zwar mit allem, was dazu gehört. Sei es das stundenlange Stöckeln auf High Heels, eine Crash-Diät, das professionelle Modellieren der Fingernägel, der Besuch eines Lesbenclubs oder auch eine ausgiebige Shoppingtour inklusive Kauf eines dringend benötigten Zweit-Kleiderschranks: Bei seinem „Marsch hinter die feindlichen Linien“ hat der passionierte Journalist nichts ausgelassen und sowohl die Freuden als auch die Tücken des Frauseins mit Leib und Seele erfahren. Kein Wunder also, dass „girls game – Meine erstaunliche Reise in die Welt der Frauen“ – eine 148 Seiten umfassende Mischung aus Erlebnisbericht und Bildband mit Fotografien des Stuttgarter Fotokünstlers Claus Rudolph – viele turbulente Ereignisse, Skurrilitäten und zum Brüllen komische Anekdoten bereithält und zudem so manche unerwartete Erkenntnis zu Tage fördert. Dass ein Autonarr wie er einen Mercedes-Benz SLS AMG wegen der fehlenden Schminkspiegel als unpraktisch erachten könnte, hätte Bernd Bitzer nie für möglich gehalten – und dass er eines Tages süchtig nach Bodylotion werden würde, schon gar nicht. Außerdem hat der Autor gelernt, dass pragmatisch denkende Männer in punkto Körperpflege auf ziemlich blöde Ideen kommen können. Auf die äußerst schmerzhafte, sich die Beine mit Schleifpapier zu enthaaren, zum Beispiel … Warum der 53-Jährige sich all das überhaupt angetan hat? Ganz einfach! Bernd Bitzer möchte für gegenseitiges Verständnis sorgen und Mut machen. Denn „girls game“ ermöglicht es männlichen Lesern, einen Blick in eine für sie vollkommen unbekannte Welt zu werfen, und beweist den Leserinnen, dass ihnen die Welt zu Füßen liegt, solange sie nur ihre vielfältigen Stärken und Möglichkeiten erkennen.

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  • Themen
  • Sehr schönes Buch über das leben in 2 körpern!

    girls game
    christiane_brokate

    christiane_brokate

    13. January 2014 um 10:22

    Meine Meinung: Dieses Buch zeigt die umwandlung von Mann zu Frau, und Situationen die einen passieren können (und man merkt wie die Leute drauf reagieren , wenn auf einmal eine ich sage mal Transe vor einem steht). Das Buch ist auch für jemanden geeignet der sich in den falschen Körper fühlt und es nimmt die Angst auf Leute zuzugehen . Für mich war dieses Buch einfach toll ausführlich und mit sehr ausfühlich und heiter geschrieben. Es gibt viele Einblicke in die Welt des Mannes und der Frau! Ich denke die Autorin hat es aus vollem Herzen geschrieben und viel Gefühl reingelegt. Die Bilder zeigen diese Veränderung in Jahren und ich kann verstehen das Marlene und Bernd mittlerweile eins geworden sind, und ich finde es sehr mutig wie er mit dem Thema umgeht und dieses Thema in die Öffentlichkeit bringt , Dieses thema ist ja irgendwie noch ein Tabuthema wirklich Hut ab und weiter so. Daher 5 von 5 Punkten.

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  • Rezension zu "girls game" von Bernd Bitzer

    girls game
    Frau_Erdnussbutter

    Frau_Erdnussbutter

    30. January 2012 um 20:41

    Insgesamt ein sehr kurzweiliges Lesevergnügen, das kaum länger als eine Lesung dauerte. Man merkt natürlich, dass man ein Debüt vor sich hat, doch das schmälert den Respekt für dieses erste literarische Coming-out keineswegs. Einen chronologischen Handlungsstrang sucht man vergebens, das Buch besteht aus lose aneinandergereihten Einblicken in die unterschiedlichen Welten von Mann und Frau. Etwa die Offenbarung, dass eine neue Handtasche dieselben Gefühlstürme wie ein neuer Mercedes auslösen kann. Oder die ersten Erfahrungen mit dem Einparken durch Frauenaugen. Und schließlich die Erkenntnis, dass Waxing so garkeine Sonnenseite hat. Enttäuschend mag sein, dass es sehr an der Oberfläche bleibt, auf den ersten Blick hatte ich etwas anderes erwartet. Mehr Tiefgang, mehr Drama. So wenig kann ich mir vorstellen, dass dieser Weg selbst heute in unserer Gesellschaft ganz einfach ist. Aber die Aussage des Buches ist überraschend heiter. Das Leben ist schön und es muss nicht immer schwer sein. Vielleicht macht gerade das, das Buch zu etwas besonderem. Weiter lesen: http://dasbuchprojekt.blogspot.com/2012/01/bernd-bitzer-girls-game.html

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  • Rezension zu "girls game" von Bernd Bitzer

    girls game
    Gatzanis_Verlag

    Gatzanis_Verlag

    20. October 2011 um 14:27

    Von „Manche mögen’s heiß“ über „Mrs. Doubtfire“ bis hin zum neuen Matthias Schweighöfer-Film „Rubbeldiekatz“ (Start: 15. Dezember 2011): Wenn Männer sich als Frauen verkleiden (müssen), wird’s immer zum Brüllen komisch. Während Tony Curtis und Jack Lemmon 1959 als Mitglieder einer Damenkapelle von männlichen Fans belagert wurden, setzte Robin Williams’ 1993 versehentlich seine Gummibrüste in Brand und Matthias Schweighöfer wird in der Rolle des arbeitslosen Theaterschauspielers Alexander bald notgedrungen feststellen, wie sich Nylonstrümpfe und das stundenlange Stöckeln auf Pumps anfühlen. Ähnlich turbulent geht es in „girls game – Meine erstaunliche Reise in die Welt der Frauen“ (VÖ: 01. Oktober 2011) zu. In der Mischung aus Erlebnisbericht und Bildband mit Fotografien des Stuttgarter Fotokünstlers Claus Rudolph erzählt der 53-jährige und 1,94 Meter große Autor Bernd Bitzer, wie er sich in eine sinnliche Sirene namens Marlene verwandelte und was das alles nach sich zog: Crash-Diäten, künstliche Fingernägel, flirtwillige Herren, die Sucht nach Bodylotion, der Besuch eines Lesbenclubs, ausgiebige Shoppingtouren inklusive Kauf eines dringend benötigten Zweit-Kleiderschranks und eine Beinenthaarungs-Orgie, so schmerzhaft, dass es sich nicht einmal Frauen in ihren kühnsten Träumen ausmalen könnten – auf die Idee, Schleifpapier zur praktisch-pragmatischen Epilierer-Alternative zu erheben, dürfte jedenfalls bisher nicht einmal die skrupelloseste Masochistin gekommen sein … Der entscheidende Unterschied zwischen den beliebten „Mann verkleidet sich als Frau“-Ulks und „girls game“ ist, dass Bernd Bitzer nie nur gespielt hat, sondern seinen „Marsch hinter die feindlichen Linien“ lange geplant und die Freuden und Tücken des Frauseins im Wortsinn am eigenen Leib und mit Haut und Haar erfahren hat. Entsprechend authentischer fällt „girls game“ daher aus, sodass neben all den schrillen Anekdoten, verrückten Erlebnissen und überraschenden Erkenntnissen (dass ein Autonarr wie er einen Mercedes-Benz SLS AMG wegen der fehlenden Schminkspiegel als unpraktisch erachten könnte, hätte Bernd Bitzer etwa nie für möglich gehalten) auch Raum für ernste Töne bleibt. Letzteres ist in der Motivation des Autors begründet. Bernd Bitzer hat sich nicht deshalb in eine Frau verwandelt, weil er vor einer Gangsterbande fliehen musste („Manche mögen’s heiß“), bei seinen Kindern sein wollte („Mrs. Doubtfire“) oder versuchte, eine Hollywood-Rolle zu ergattern („Rubbeldiekatz“). Der passionierte Journalist zog deswegen in die weiblichen Gefilde aus, weil er mit seinem Buch für gegenseitiges Verständnis sorgen und Mut machen möchte. Denn „girls game“ ermöglicht es männlichen Lesern, einen Blick in eine für sie vollkommen unbekannte Welt zu werfen, und beweist den Leserinnen, dass ihnen die Welt (auch jenseits der Kinoleinwände) zu Füßen liegt, solange sie nur ihre vielfältigen Stärken und Möglichkeiten erkennen. Eckdaten: 144 Seiten, sowohl als bebildertes Hardcover als auch als E-Book erhältlich, Preis: 25,95 Euro.

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